Let's Wasser!

Kategorie: Leben im Wasser (Seite 1 von 4)

WWF begrüßt WTO-Beschluss zur Begrenzung von Fischereisubventionen

“Grundstein für weitere Reform gelegt”

Die Mitgliedsstaaten der Welthandelsorganisation (WTO)
haben am Freitag nach einer Marathontagung ein Abkommen zu Fischereisubventionen beschlossen.  Der WWF begrüßt die wichtige und lang erwartete Entscheidung, einen Rahmen für das Verbot schädlicher Fischereisubventionen zu schaffen. Gleichzeitig fordert er die Mitglieder auf, die fehlenden Details auszuverhandeln, die gesündere Weltmeere, verbesserte Ernährungssicherheit und mehr Gerechtigkeit im Umgang mit dem Allgemeingut Fisch sichern sollen. Das Abkommen enthält Bestimmungen, die Subventionen für illegale, unregulierte und ungemeldete Fischerei und die Subventionierung von Fischerei auf unregulierter Hoher See eindämmen. Die Einigung zielt darauf ab, einen Teil der jährlichen Subventionen in Höhe von 22 Milliarden US-Dollar, die als Treiber für die massive Überfischung gelten, zu reformieren und umzulenken.

Heike Vesper, Leiterin Meeresschutz beim WWF Deutschland, sagt dazu: „Es wurde höchste Zeit für eine Einigung. In den zwei Jahrzehnten, in denen die WTO-Mitgliedstaaten über eine Reform der Fischereisubventionen verhandelten, haben wir einen katastrophalen Rückgang der biologischen Vielfalt und der Gesundheit des Ozeans erlebt. Es ist eine Erleichterung, dass es der WTO jetzt gelungen ist, wenigstens den ersten wichtigen Rahmen zu setzen. Die Vereinbarung stellt einen Kompromiss zwischen 164 Ländern dar, deshalb ist sie nicht perfekt. Dem Ozean und den von Fisch abhängigen Küstengemeinden läuft jedoch die Zeit davon, um auf eine perfekte Lösung zu warten. Die WTO hat eine Einigung erzielt, die als Katalysator für Subventions- und Fischereireformen dienen sollte. Um den globalen Teufelskreis subventionierter Überfischung zu beenden, müssen die WTO-Mitglieder diesen Rahmen gewissenhaft und zügig umzusetzen und die fehlenden Details nachverhandeln.”

Staatliche Finanzspritzen für Schiffsbau oder Treibstoff führen zu Flotten-Überkapazitäten und senken die Betriebskosten so weit, dass sich auch eigentlich unrentable Fischereiaktivitäten lohnen.  Nahezu 85 Prozent der kapazitätssteigernden Subventionen gehen an die industrielle Großfischerei, ohne dass handwerkliche Kleinfischer nachweislich davon profitieren. Dabei stammen etwa 90 Prozent der Fischer weltweit aus Entwicklungsländern. Die WTO-Mitglieder verpflichteten sich, die Gespräche über weitere Reformen fortzusetzen, insbesondere zu den Themen Überfischung, Überkapazitäten und Fischerei in anderen nationalen Gewässern.

Der Zustand der Fischbestände duldet aus Sicht des WWF keinen weiteren Aufschub: Ein Drittel der kommerziell bewirtschaften Fischbestände weltweit ist derzeit überfischt, weitere 60 Prozent werden bis an ihre biologischen Grenzen befischt. “Obwohl die Flotten technisch aufrüsten, stagniert die Menge des weltweit gefangenen Fischs seit Jahren bei knapp 85 Millionen Tonnen pro Jahr. Das zeigt: Die Weite des Ozeans täuscht, Fisch ist eine endliche Ressource in einem fein austarierten Ökosystem, das dramatisch aus der Balance zu geraten droht. Wir müssen die Zeit jetzt nutzen”, mahnt WWF-Expertin Heike Vesper.

Alte Fischernetze. Bild: Storyblocks

Hintergrund:
Der WWF drängte erstmals 1997 auf eine Reform der Subventionen und gehört zu den heute mehr als 180 Organisationen, die sich für die Abschaffung der schädlichen Fischereisubventionen einsetzen.

Quelle: WWF

Plastiktüten Counter: Wie viele Plastiktüten landen im Meer?

Immer häufiger werden auf Plastiktüten verzichtet. Seit 01. Januar 2022 sind auch leichte Plastiktüten und Bio-Plastiktüten im Kassenbereich eines Supermarktes verboten. Doch reicht das aus?

Die wichtigsten Fakten in Kürze:

  • Noch immer werden 3 Milliarden Plastiktüten in Deutschland pro Jahr verbraucht.
  • 12 Minuten beträgt die durchschnittliche Nutzungsdauer einer Plastiktüte.
  • 16.000 Plastiktüten landen weltweit pro Sekunde im Meer. Das entspricht 3 vollen LKW-Ladungen pro Minute.
  • 20 Jahre brauch eine Plastiktüte, ehe sie vom Ozean zersetzt wurde.
  • Mikroplastik im Meer kann niemals vollständig abgebaut werden.

Plastiktüten mit mengenmäßig größtem Anteil noch immer erlaubt.

Sehr leichte Plastiktüten in der Obst- und Gemüseabteilung, sowie für Wurst- und Fleischwaren sind vom Plastiktüten-Verbot ausgenommen. Doch diese Tüten machen mit jährlich 3 Milliarden Stück in Deutschland mengenmäßig den größten Anteil aus:

TütenGesamtverbrauch in Deutschland (2019)Anteil an Gesamt
Sehr dünne Tüten Selbstbedienungsbereich (< 0,015 mm)3 Milliarden63,6 %
Sehr dünne Tüten Kassenbereich (< 0,015 mm)619 Millionen13,1 %
Dünne Tüten Kassenbereich (0,015 bis < 0,05 mm)878 Millionen18,6 %
Dicke Tüten (> 0,05 mm)222 Millionen4,7 %
Insgesamt4,7 Milliarden Tüten100 %
Quelle: Umweltbundesamt, Aufkommen und Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland im Jahr 2019[1]
Anmerkung: Grau markiert bedeutet, dass diese Tüten seit dem 01.01.2022 in Deutschland verboten sind.


Verboten wurden nur Tüten im Kassenbereich mit einer Dicke von unter 0,015 mm und dünne Tüten mit max. 0,05 mm Dicke. Das bedeutet, die Mehrzahl der verwendeten Plastiktüten (68,3 %) ist weiterhin erlaubt und wird verwendet.

Plastiktüten gehören zu den häufigsten Müllfundstücken an Ost- und Nordsee.[2]

Bild: BeyondSurfing

BeyondSurfing hat sich die Mühe gemacht und einen Plastiktüten-Counter (https://www.beyondsurfing.com/plastiktueten-meer/) erstellt. Dieser zeigt, wie viele Plastiktüten weltweit pro Sekunde in unsere Ozeane gelangen.


Ungefähr 16.000 Plastiktüten landen weltweit pro Sekunde im Meer.

Derzeit landen 16.000 Plastiktüten pro Sekunde im Meer. Das entspricht pro Minute rund 3 volle LKW Ladungen an Plastiktüten, die ins Meer gekippt werden.

Besonders erschreckend ist, dass bereits 160.000 Plastiktüten eine Fläche abdecken, die doppelt so groß ist wie Frankreich.[3]

Die Nutzungsdauer einer Plastiktüte beträgt 12 Minuten.

Eine Plastiktüte wird im Schnitt nur 12 Minuten lang benutzt und danach weggeworfen.[4] Wohingegen eine Plastiktüte im Ozean bis zu 20 Jahre braucht, ehe sie zersetzt ist.[5] Das zersetzte Mikroplastik kann jedoch nie vollständig abgebaut werden.

Welche Lösungen gibt es?

Jeder kann einen kleinen Beitrag leisten, um das Plastiktüten Aufkommen in unseren Meeren zu reduzieren. So könnte z. B. beim Obst- und Gemüsekauf auf Plastiktüten verzichtet und wiederverwendbare leichte Stoffbeutel benutzt werden.

Quelle: BeyondSurfing


[1] Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/aufkommen-verwertung-von-verpackungsabfaellen-in-15

[2] Quelle: https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/muellkippe-meer/11961.html

[3] Quelle: https://www.theworldcounts.com/challenges/planet-earth/waste/plastic-bags-used-per-year/story

[4] Quelle: https://www.theworldcounts.com/challenges/planet-earth/waste/plastic-bags-used-per-year/story

[5] Quelle: https://de.statista.com/infografik/17508/haltbarkeit-von-plastikmuell-im-meer/

Heisser, saurer, leerer – Der WWF zur Situation der Weltmeere am Tag der Ozeane

Zum Tag der Ozeane am 8. Juni warnt der WWF davor, die diesjährigen politischen Möglichkeiten zur Rettung der Meere verstreichen zu lassen. Seit Jahrzehnten leiden sie massiv unter menschgemachten Bedrohungen wie Überfischung, Verschmutzung, der Zerstörung von Boden- und Küstenlebensräumen sowie den dramatischen Auswirkungen der Klimakrise. „Die wissenschaftlichen Fakten liegen seit Jahren auf dem Tisch: Unsere Ozeane werden wärmer, saurer und immer leerer. Der Patient Meer ist auf dem direkten Weg auf die Intensivstation und wir brauchen einen konsequenten politischen Kurswechsel, um ihn zu retten“, erklärt Heike Vesper, Leiterin Meeresschutz beim WWF Deutschland. In der zweiten Hälfte dieses Jahres hat die weltweite Staatengemeinschaft gleich mehrere Chancen, um die Bedrohungen der Meere bedeutend zu reduzieren.

Im Juni können die Mitglieder der Welthandelsorganisation (WTO) den globalen Teufelskreis subventionierter Überfischung beenden. Auf der Sitzung in Genf entscheiden sie über ein Abkommen zur Abschaffung schädlicher Fischereisubventionen. Diese sind ein zentraler Treiber der Überfischung und werden von Regierungen weltweit mit geschätzten 22 Milliarden US-Dollar pro Jahr finanziert. Seit mehr als zwanzig Jahren laufen die Verhandlungen und sind inzwischen zur Bewährungsprobe für die WTO selbst geworden. „Die Rufe nach einem verbindlichen, multilateralen Abkommen waren nie lauter. Die Staatengemeinschaft darf dieses Momentum nicht verstreichen lassen”, so Vesper.

Im August verhandeln die Vereinten Nationen die Unterschutzstellung der Hohen See. Um besonders sensible marine Ökosysteme zu retten und das Artensterben zu stoppen, fordert der WWF, bis zum Jahr 2030 30 Prozent der Ozeane unter Schutz zu stellen. Dies kann nur gelingen, wenn ein internationales und rechtsverbindliches Abkommen zum Schutz und
zur nachhaltigen Nutzung der marinen biologischen Vielfalt auf der Hohen See zustande kommt. Sie macht etwa zwei Drittel der weltweiten Meeresfläche aus. „Seit Jahrzehnten wird der Schutz der Hohen See auf UN-Ebene diskutiert. Die Zeit ist reif für beherztes Handeln. Wir brauchen diese gemeinschaftliche politische Verpflichtung, um das Ruder herumzureißen und die Hohe See vor der Plünderung zu bewahren“, so Heike Vesper.

Die Tiefen des Meeres. Bild: Thorsten Reimnitz

Auch Deutschland steht aus Sicht des WWF in der Verantwortung, mehr für den Meeresschutz zu tun. Vor der eigenen Haustür ist die Lage prekär. Die Nord- und Ostsee sind durch Überfischung, Schifffahrt, Ressourcenabbau, Vermüllung und Schadstoffeintrag stark belastet. Der Ausbau der Offshore -Windkraft ist für die Bewältigung der Klimakrise unumstritten nötig, trotzdem darf der Biodiversitätsverlust im Meer nicht aus dem Blick geraten. Konkrete Maßnahmen in vielen deutschen Meeresschutzgebieten sind unzureichend. „Deutsche Meeresschutzgebiete existieren seit Jahren nur auf dem Papier. Die Bundesregierung muss die flächendeckende Fischerei aus Schutzgebieten heraushalten und so tatsächlich einen Rückzugsort für bedrohte Arten wie den Schweinswal oder dezimierte Fischbestände schaffen”, so Vesper. Auch werde es Zeit, die im Koalitionsvertrag angekündigte Zukunftskommission Fischerei ins Leben zu rufen. Fischerei ist ein Haupttreiber für den Verlust von mariner Artenvielfalt. Nur wenn Fischerei in Nord- und Ostsee nachhaltig betrieben und wirksam kontrolliert wird, führt sie zu gesunden Meeren, die Fischerei wieder zukunftsfähig machen.

„Wir verdanken den Sauerstoff für jeden zweiten Atemzug dem Meer. Der Ozean ist unser Lebenserhaltungssystem, das gerade angesichts der Klimakrise besser zu schützen ist. Die Zukunft der Meere wird für die Zukunft von uns Menschen entscheidend sein“, fasst Heike Vesper zusammen. „Vereinzelte, zögerliche Schritte werden die Meere nicht retten können. Die internationale Meerespolitik muss jetzt die Weichen in die richtige Richtung stellen, bevor die marinen Ökosysteme kollabieren und Deutschland muss endlich das seit 15 Jahren Versäumte beim Meeresschutz nachholen.“

Quelle: WWF Deutschlad / lifePR

DIVE TALK: Experten, die am Boden geblieben sind

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Der Kanal “Dive Talk” wird von zwei Tauchern namens Woody und Gus betrieben, sie sind nicht nur Tauchlehrer, sondern auch Höhlentaucher. In der Pandemie konnten sie nicht so viel tauchen gehen, aber sie sehen sich Tauchvideos an, reagieren darauf und geben Tipps. Leider gibt es ihren Kanal nur auf Englisch, aber sie sind sehr “am Boden” geblieben und ihre Tipps sehr wertvoll. Sie weisen immer wieder darauf hin, dass man nicht nur die richtige Ausrüstung, sondern auch die richtige Ausbildung braucht, um bestimmte Arten von Tauchgängen (Wracks, Höhlen) zu machen. Die Art, wie sie ihre Videos präsentieren, sagt uns sehr zu, deswegen möchten wir hier gerne mehr von ihnen präsentieren.

In diesem Video verfolgen sie den Bericht eines Goldsuchers, der beim Tauchen in einem Fluss in eine Notsituation gerät und haben das eine oder andere zu sagen.

Nachhaltigkeit kann in der Küche beginnen

Tipps für die Einrichtung: Von umweltfreundlichen Möbeln bis zur Mülltrennung

(djd). Was wären Sie bereit zu ändern, um Umwelt und Klima zu schützen? Das wollte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer Umfrage von den Menschen in Deutschland wissen. Das Ergebnis, veröffentlicht auf dem Onlineportal Statista: Rund 81 Prozent der Befragten würden im Haushalt Energie sparen, drei Viertel würden saisonale und regionale Produkte kaufen. Aber auch bei der Einrichtung der eigenen vier Wände und insbesondere der Küche lässt sich einiges für den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen tun.

Umweltverträgliche Materialien

“Bei der Einrichtung der Küche lässt sich einiges für den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen tun. Zum Beispiel, indem man darauf achtet, dass die Küchenmöbel aus Holz und Holzwerkstoffen produziert werden, welche aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen”, erklärt Marko Steinmeier von KüchenTreff, einer Einkaufsgemeinschaft von mehr als 400 inhabergeführten Küchenstudios und Fachmärkten in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Möbel aus schadstofffreier Produktion sind etwa mit dem FSC-Siegel gekennzeichnet. Auch beim Material für Küchenspülen geht es umweltschonend. In Bezug auf Recyclingfähigkeit und Lebensdauer sind beispielsweise Edelstahl und Keramik sehr nachhaltige Werkstoffe. Von Schock wiederum gibt es eine Quarzkomposit-Spüle, die zu 99 Prozent aus natürlichen, nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen hergestellt wird. Für den Kauf von Spülmaschine, Kühlschrank und Co. rät der Fachmann: “Am besten wählt man Elektrogeräte, die nachhaltig produziert werden.” Zu erkennen sind diese beispielsweise am Umweltsiegel Blauer Engel.

Mülltrennung und Müllvermeidung – zum Wohl der Meere und des ganzen Planeten. Konzept: Storyblocks

Wasser und Plastik einsparen

Eine klimafreundliche Alternative zu Wasserflaschen aus dem Supermarkt ist Leitungswasser. Damit spart man sich Kistenschleppen, Verpackungen, Transportwege und Geld – ein Wassersprudler kann für den prickelnden Genuss sorgen. Mit der Armatur Quooker gibt es beispielsweise einen Wasserhahn, der auf Wunsch gekühltes, stilles und sprudelndes Wasser liefert. Wer Plastik vermeiden möchte, sollte zudem darauf achten, möglichst unverpackte Lebensmittel zu kaufen. Und auch bei Kleinigkeiten gilt das Prinzip der Nachhaltigkeit: Für Küchenhelfer wie Pfannenwender oder Schneidebrett kann man Modelle aus Holz wählen, Behälter für Wurst und Co. gibt es aus Glas. Ebenso wichtig ist es, den Abfall zu trennen und sorgsam zu entsorgen. So können einzelne verwertbare Rohstoffe einem ökologisch sinnvollen Recycling zugeführt werden. Mülltrennsysteme lassen sich problemlos in Unterschränken unterbringen. Unter www.kuechentreff.de gibt es weitere Tipps.

Quelle: djd/Küchentreff

FFD #049: Aus den FFD-Logbüchern, Teil 9 | Tauchgang in Horka – Auf Fotosafari

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Der Bericht aus den Logbüchern der Flat Flute Divers geht weiter: Dan berichtet von einem Tauchgang in Horka, bei dem sich die Divers die Unterwasserwelt ansehen und fotografieren.

Die Flat Flute Divers im Internet:

► Newsletter: https://www.flatflutedivers.de/newsletter/
► Fanshop: kommt bald!
► Twitter: https://twitter.com/flatflutedivers
► Facebook: https://www.facebook.com/FlatFluteDivers/

Die Flat Flute Divers sind ein Teil des Phantastischen Projekts:

► Das Phantastische Projekt: https://phan.pro
► Der Telegram-Kanal: https://t.me/phan_pro

Flat Flute Divers #36: Tauchgang an der Isla Cozumel, Teil 2 | Pasa de Cedral

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Die Flat Flute Divers sind immer noch an der Isla Cozumel. Der zweite Tauchgang des Tages führt sie in ein Gebiet, das “Paso de Cedral” genannt wird. An diesem Riff haben sie mehrere Begegnungen.

Die Flat Flute Divers im Internet:

► Newsletter: http://www.flatflutedivers.de/newsletter/
► Fanshop: kommt bald!
► Twitter: https://twitter.com/flatflutedivers
► Facebook: https://www.facebook.com/FlatFluteDivers/

Die Flat Flute Divers sind ein Teil des Phantastischen Projekts:

► Das Phantastische Projekt: https://phan.pro

Hans Hass Fifty Fathoms Award für Prof. Dr. Franz Brümmer

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Alle zwei Jahre wird eine dem Meer verbundene Person mit dem Hans Hass Fifty Fathoms Award geehrt. In diesem Jahr, zum 100. Geburtstag von Hans Hass, findet die Verleihung im Rahmen der 50. Messe boot in Düsseldorf und im Aquazoo Düsseldorf statt. Die internationale Jury wählte in Prof. Dr. Franz Brümmer einen wissenschaftlichen Weggefährten des VDST-Ehrenmitglieds Hans Hass. Im Beisein von Honoratioren der Stadt, wie u.a. Klaudia Zepuntke, Bürgermeisterin von Düsseldorf, und geladenen Gästen wurde der Award festlich überreicht.

Die faszinierende Welt der Fische: Süßwasser- und Meerwasseraquarien haben unterschiedliche Anforderungen

Praktisch: Komplettsets enthalten bereits alle technischen Geräte, um ein Meerwasser-Aquarium erfolgreich zu betreiben. Foto: djd/Eheim

Praktisch: Komplettsets enthalten bereits alle technischen Geräte, um ein Meerwasser-Aquarium erfolgreich zu betreiben.
Foto: djd/Eheim

(djd). Ein Aquarium mit bunten und exotischen Fischen, die zwischen den Wasserpflanzen und der Dekoration hin- und herflitzen, übt immer eine besondere Faszination aus. Besonders interessant finden viele Menschen vor allem ein tropisches Meerwasser-Aquarium. Doch wie unterscheidet sich dieses eigentlich von einem Süßwasser-Aquarium und was muss bei dem jeweiligen Typ beachtet werden?

Süßwasser-Aquarium: Einfache und unkomplizierte Technik

Das Süßwasser-Aquarium gehört zu den am meisten verbreiteten Aquarium-Varianten. Die Technik ist hier relativ unkompliziert und die Pflege nicht besonders aufwendig. Das Wasser kommt aus der Wasserleitung, wird gefiltert und aufbereitet. Ein effektiver Filter sowie ein Aquarienheizer und die passende Beleuchtung gehören zur Grundausstattung. Nach einer kurzen Einfahrphase kann das Aquarium mit Süßwasserfischen und Pflanzen besetzt werden. Zu den ersten Becken-Bewohnern sollten ein paar Algenvertilger wie Rüsselbarben, Antennenwelse oder Guppys gehören. Nach rund zwei Wochen können weitere Zierfische dazukommen. Ob Süßwasser- oder Meerwasseraquarium: Praktisch für Einsteiger sind komplette Aquarien-Sets, bei denen alle Teile der Grundausstattung optimal aufeinander abgestimmt sind. Mehr Infos sowie kostenlose Ratgeber zum Downloaden gibt es etwa unter www.eheim.com.

Meerwasser-Aquarium: Komplexerer Lebensraum mit simulierter Strömung

Ein Meerwasseraquarium stellt etwas höhere Ansprüche. Der größte Unterschied liegt im Salzgehalt des Wassers, der bei etwa 3,5 Prozent liegen sollte. Bei der Einrichtung des Aquariums wird das Leitungswasser zunächst über eine Umkehrosmoseanlage entmineralisiert und anschließend mit Salzmischungen angereichert. Ganz wichtig ist eine Strömungspumpe wie etwa die Eheim streamON+. Sie simuliert natürliche Wasserbewegungen, wälzt das Wasser um und sorgt für eine Erhöhung des Sauerstoffgehalts. Auch ein Eiweißabschäumer, der das Wasser filtert, darf bei der Grundausstattung nicht fehlen. Grundsätzlich sollten Meerwasser-Aquarien tiefer sein als Süßwasserbecken, um verschiedene Lichtzonen für die unterschiedlichen Lebewesen schaffen zu können. Ein wichtiger Bestandteil im Aquarium sind Korallen und Seeanemonen, die allerdings keine Pflanzen sind und genauso viel Pflege brauchen wie Fische. Da Korallen mit den Jahren wachsen – langsam aber stetig – muss das Becken möglichst groß sein. Empfohlen werden Becken von 250 bis 500 Liter oder mehr. Die Wassertemperatur sollte um 25 Grad Celsius liegen. Vor allem zu hohe Temperaturen sind schädlich für Fische und Korallen.

Das richtige Licht fürs Aquarium

Zur Grundausstattung eines Süß- oder Meerwasseraquariums gehört die richtige Beleuchtung. Im Meerwasser-Aquarium beeinflusst das Licht unter anderem Wachstum und Färbung von Korallen. Ideal auf Pflanzen und Korallen abgestimmte Spektren und kombinierte Lichtfarben bieten beispielsweise die powerLED+-Leuchten von Eheim. Sie umfassen die komplette Bandbreite, von Sonnenlicht Vollspektrum bis zum aktinischen Licht, welches die zooxanthellaten Korallen im Meerwasseraquarien versorgt. Weitere Infos gibt es unter www.eheim.com.

 

Fischotter auf dem Vormarsch: Umfangreiche Schutzmaßnahmen lassen die Bestände wieder steigen

Mittlerweile ist der Fischotter in 13 von 16 Bundesländern wieder vertreten. Foto: djd/Aktion Fischotterschutz e.V

Mittlerweile ist der Fischotter in 13 von 16 Bundesländern wieder vertreten.
Foto: djd/Aktion Fischotterschutz e.V

(djd). Der Fischotter erobert seinen Lebensraum zurück. Nachdem er in der Mitte des vorigen Jahrhunderts in Mitteleuropa nahezu ausgestorben war, steigen die Bestände dank der Unterschutzstellung der Art Ende der 70er Jahre langsam wieder an. Mittlerweile ist der possierliche Wassermarder in 13 von 16 Bundesländern wieder vertreten, unter anderem auch in Hamburg und Bremen.

Positiver Trend beim Ottervorkommen

In Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen ist der Fischotter mittlerweile nahezu flächendeckend verbreitet, so das Ergebnis der Tagung “Otterschutz in Deutschland”, die im Herbst 2016 im Otter-Zentrum in Hankensbüttel stattfand. Trotzdem wird die Art in den einzelnen Bundesländern weiterhin als gefährdet eingestuft. Besonders der Straßenverkehr spielt bei den Gefährdungs- und Todesursachen eine große Rolle. Der Verein Aktion Fischotterschutz e.V. hat sich daher die Verbesserung des Lebensraumes der Fischotter zu einem seiner wichtigsten Ziele gesetzt. Unter www.otterzentrum.de gibt es dazu weiterführende Informationen.

Rückkehr mit Hindernissen

Kehren Arten wie der Fischotter, aber auch Wolf, Wildkatze, Luchs oder Biber in ihre ehemaligen Verbreitungsgebiete zurück, stehen menschliche Interessen und die Ansprüche dieser Wildtiere an ihren Lebensraum oft in einem problematischen Verhältnis. Wie etwa in Niederbayern und der Oberpfalz, wo die dort stark vertretene Forellen- und Karpfenzuchtwirtschaft Interessenskonflikte und wirtschaftliche Einbußen durch die Rückkehr der nachtaktiven Räuber befürchtet. Das Land Bayern hat darauf reagiert und einen Fischotterberater eingestellt, der die Teichwirte zum Thema Schutzvorkehrungen berät. Der Bau von Abwehrmaßnahmen durch spezielle Zäune kann mit EU-Fördergeldern unterstützt werden. Für Schäden, die trotzdem entstehen oder in Teichwirtschaften, bei denen ein Zaunbau nicht durchführbar ist, wurde zudem ein Entschädigungsfonds bereitgestellt. Noch bleibt abzuwarten, welche Akzeptanz der Fischotterberater bei den Teichwirten erhalten wird und ob und wie die Fördergelder und Entschädigungszahlungen genutzt werden.

Auf Tuchfühlung mit Fischotter & Co.

Idyllisch am Rand der Südheide gelegen, lädt das rund 60.000 Quadratmeter große, naturnah gestaltete Otter-Zentrum Hankensbüttel Besucher ein, den Fischotter und seine nächsten Verwandten Nerz, Dachs, Hermelin, Steinmarder, Iltis und Baummarder live zu erleben. Zu den Highlights eines Besuchs zählen ganz sicher die täglich 30 Schaufütterungen, bei denen man nicht nur Wissenswertes, sondern auch Erstaunliches und Lustiges über die marderartigen Tiere erfährt. Unter www.otterzentrum.de findet man alle Veranstaltungstermine, Öffnungszeiten und Eintrittspreise.

 

« Ältere Beiträge