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Scuba Diver: Der Entschluss – Thorstens Version

Meine Bedenken zum Tauchen waren im Lauf der Zeit zu einer stattlichen Sammlung angewachsen. Nicht ungefährlich, klar. Besonders am Bodensee. Kaltes Wasser. Das Anschaffen der Ausrüstung verschlang ein Vermögen.

Dann jedoch kam der Moment, in dem das alles herausgefordert wurde. Eines Abends in der Haupthalle unseres Hotels saßen wir da und warteten, dass das Abendessen-Buffet eröffnet werden würde. Es arbeitete in Annette, das konnte ich sehr deutlich merken, wusste aber nicht genau, wieso. In der Hotelhalle, genau vor dem Buffet-Restaurant, stand eine Reihe von Tischen. An einem konnte man eine Immobilie in El Gouna käuflich erwerben, an einem anderen hatte die Tauchbasis des Hotels ihr Lager aufgeschlagen und versuchte, Ausflüge und Kurse an den Mann (und die Frau) zu bringen. Annette hatte sich ein Prospekt von der Tauchbasis geholt und studierte es. Plötzlich drehte sie sich zu mir um.

„Wolltest Du nicht auch schon immer mal tauchen lernen?“

Was bitte? Bevor ich meinen Katalog mit allen möglichen Bedenken auspacken konnte, fragte sie mich, ob ich wüsste, was bei den ganzen Tauchscheinen, die man machen kann, denn der Unterschied sei. Ja nun, äh… keine Ahnung. Ich hatte mich mit dem Thema zwar beschäftigt, aber so tief war ich in die Materie dann doch nicht eingedrungen. Annette jedoch wollte sich erkundigen und ging herüber zum Tisch der Tauchbasis, um mal nachzufragen. Ich war etwas verwirrt. Worauf lief das jetzt raus? Von schwimmen war die Rede gewesen vor unserem Urlaub, vom Schnorcheln… was sollte das werden? Annette kam kurz darauf zurück und hatte – offenbar unfreiwillig – einen Typ von der Tauchbasis im Schlepptau. Nachdem sie über eine Teppichkante gestolpert war, schaffte er es auch, sie einzuholen. Dann erklärte er uns, was genau der Tauchschein „Scuba Diver“ beinhaltete: Tauchgänge sind beschränkt auf eine Tiefe von 12 Metern und nur in Begleitung eines „Professional“, sprich: eines Tauchlehrers. Schön, jetzt wissen wir das ja. Und jetzt geh sch…

Hallo!

Was? Wer spricht da?

Hier spricht Dein Tatendrang. Wenn Du so fasziniert vom Tauchen bist, warum probierst Du es nicht mal? Jetzt hast Du die Chance dazu.

„Ich mach den Scuba Diver!“, verkündete Annette in dem Moment. „Machst Du mit?“

Na siehst Du. Und schon hättest Du die passende Partnerin dazu.

Was mich in dem Moment noch zögern ließ, verstand ich erst später vollständig. Mein ganzes Leben lang hatte ich mich auf eine bequeme Position zurückgezogen, was das Tauchen betraf. Immer hatte ich Gründe in den Vordergrund geschoben, warum es besser war, das nicht anzufangen. Gefahr, Kälte, Geld… Aber so? Hier in Ägypten könnte man es wenigstens mal soweit ausprobieren, dass man wirklich sagen konnte, ob es etwas für einen war oder nicht. Aber wie es so ist, der Rückzug auf die bequeme Position war eine alte Gewohnheit, und mit alten Gewohnheiten bricht man nicht so leicht. Auch wenn man spürt, dass eigentlich nur etwas Gutes dabei herauskommen kann. Man möchte den „sicheren Hafen“ lieber nicht verlassen. Annette merkte das und bohrte nach. Dabei konnte ich ihr zu dem Zeitpunkt nicht mal genau sagen, was mich zögern ließ. Mir fehlte der Einblick.

Komm schon, hör auf Deinen Tatendrang!

Was ist mit meinen Bedenken?

Oh, das ist kein Problem. Courage und ich, wir haben die Bedenken überwältigt, gefesselt und geknebelt. Die melden sich so schnell nicht wieder.

„Thorsten, man lebt nur einmal“, hörte ich Annette in dem Moment sagen. „Wenn du das genauso willst wie ich, dann mach es doch einfach. Was sollte dich denn daran hindern?“ Und sie streckte mir die Hand hin. Das war ein Wort. Ich nahm sie an und wir sprangen auf, um uns am Tisch der Tauchbasis für den Kurs anzumelden. Der junge Mann rechnete im Kopf durch. Wir sollten am nächsten Tag zur Tauchbasis selbst gehen und uns anmelden. Einen Tag später würde der Kurs selbst losgehen.

Wollte man unseren Zustand beschreiben, so ist „elektrisiert“ sicherlich das richtige Wort. Tatsächlich blieben meine Bedenken stumm. Wir überlegten uns, ob wir wohl die Schweizerin als Lehrerin bekommen würden und stellten fest, dass wir schon wieder die gleichen Gedanken gehabt hatten – die hatte eine angenehme, ruhige Art an sich, da wäre das sicherlich kein Problem für uns. Doch erstmal stand die Theorie an. Und die kam schneller, als wir gedacht hatten. Am nächsten Tag gingen wir gleich nach dem Frühstück zur Tauchbasis, kämpften uns durch die Anmeldeformulare, bevor es hieß: „And now theory!“ Damit begann alles einen Tag früher als wir gedacht hatten.

Tatsächlich hatte das was von Schule, als man uns die Lehrfilme über das Tauchen vorführte, insgesamt über zwei Stunden. Erfreulich für mich war, dass das meiste in der Theorie eigentlich Wiederholung dessen war, das ich schon gelernt hatte im Zusammenhang mit Tauchnotfällen, gerade was physikalische Vorgänge betraf. Da Annette und ich beide aus dem medizinischen Sektor kommen, sind uns gewisse Dinge sowieso eher vertraut. Dummerweise eben gerade die Negativen, aber dazu kommen wir noch.

Ausgerüstet mit dem Lehrbuch für den Kurs kehrten wir in unseren Bungalow zurück und fingen an, das gesehene zu verarbeiten, soweit uns das möglich war. Die Sache ist nun mal die, dass man das Tauchen nicht nur mit Theorie lernen kann. Man muss sich auch gewisse Fertigkeiten aneignen. Und der erste Pool-Tauchgang sollte schon an gleichen Nachmittag stattfinden. Dazu sollten wir etwas früher zur Tauchbasis zurückkehren, denn wir mussten noch die richtige Ausrüstung finden, Neopren-Anzug, Tarier-Jacket… all sowas.

Beim Nachlesen im Buch fielen mir besonders wiederum ein paar negative Dinge auf. Stichworte wie „Luftembolie“, „Lungenriss“ oder „Barotrauma“. Und auf einmal hörte ich eine leise Stimme in meinem Hinterkopf.

Worauf hast Du Dich da eingelassen?

Oh, hallo Bedenken. Habt Ihr Euch befreien können?

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Sheraton Miramar El Gouna: Anfang des Tauchabenteuers – Annettes Version

Ich endete das letzte Mal mit der Abreise nach Ägypten.

Eine Kollegin von Thorsten brachte uns zum Zug, mit dem wir Richtung Stuttgart fuhren. Dort angekommen, stiegen wir in die Flughafen S-Bahn. Und dann – hatten wir das erste Etappenziel erreicht.

Gut gelaut und schwatzend reihten wir uns in die Schlange der Wartenden vor dem Abflugschalter ein. Wir freuten uns mächtig auf den Urlaub. Während wir immer weiter aufrückten, fiel mein Blick auf die Person, die gerade abgefertigt wurde. Eine Frau. Mit einer Jacke. Da stand hinten drauf: „Red Sea Diver“.

Die Jacke gefiel mir. Nachdenklich starrte ich die Jacke an. „Tauchen“ schoss es mir durch den Kopf. Ach neeee. Lieber schnorcheln. Und – ich hatte mich vorher mit einer Kollegin unterhalten, die schon mal am Roten Meer war – Kitesurfen! DAS wäre doch was für mich. Ich nahm mir fest vor, es dort auszuprobieren.

Schließlich checkten wir ein, und da noch Zeit bis zum Abflug war, bummelten wir durch das Flughafengebäude. Im ersten Stock trafen wir auf ein Fast Food Restaurant. Ich muss sagen, dass ich mich normalerweise von so etwas nicht ernähre, aber hallo! Ich hatte doch Urlaub! Ran ans Buffet! Ich schlug vor, dort eine „Kleinigkeit“ zu essen. Thorsten willigte ein, und schon bald hatten wir ein Tablett mit fettigem Essen vor uns. Gedankenlos stopfte ich mich voll. Die Zeit wurde langsam knapp. Rein damit!

Danach ging es zum Gate und wir flogen ab. Der Flug war angenehm und problemlos. Gegen 21 Uhr Ortszeit landeten wir in Hurghada. Nachdem wir die Einreiseformalitäten hinter uns gebracht hatten, wurden wir zu unserem Hotel gebracht. Leider war es schon dunkel, so dass wir zuerst nicht viel davon sahen. Nach dem Einchecken wurden wir auf niedliche Golfwägelchen verfrachtet und zu unserem Bungalow gebracht. Der Weg führte über kleine Brückchen und hübsch angelegte Wege. Am Bungalow angekommen wußten wir bereits, dass wir mit unserem Hotel einen Glücksgriff gemacht hatten.

Man wies uns ein und erzählte uns, dass es für uns noch ein Abendessen geben würde. Im Haupthaus. Das wollten wir natürlich auch noch probieren. Also richteten wir uns kurz ein und machten uns auf den Weg. Nur – wo war das Haupthaus? Nachdem wir uns viermal verlaufen hatten, schritten wir zum Äußersten und zogen die Karte der Hotelanlage zu Rate. Wie Sherlock Holmes und Doktor Watson pirschten wir in der Dunkelheit den Wegen entlang, nur um festzustellen, dass das Haupthaus ein Steinwurf von uns entfernt lag. Zu meiner Verteidigung: Ich war nie bei den Pfadfindern. Thorsten wohl auch nicht.

Eine Kleinigkeit später waren wir satt und begaben uns zur Ruhe.

Am nächsten Morgen standen wir früh auf. Nach dem Frühstück wollten wir sofort ins Meer. Wir gingen zum Strand, der unserem Bungalow gegenüber lag. Hier gab es Liegestühle mit Klingelknopf für den Kellner. Badestrand nur für Hotelgäste. Sehr gut. Aufgeregt liefen wir zum Wasser. Im November baden… wie ungewohnt! Und… ungewohnt kalt. Ich war entsetzt. Ich dachte immer, dass das Rote Meer warm wäre? Ok, es könnte auch daran liegen, dass ich kaltes Wasser nicht mag. Ich brauche ewig, bis ich im Wasser bin. Allerdings komm ich dann aber so schnell nicht wieder heraus. Zum Glück ging es Thorsten nicht anders. Blieb man jedoch zu lange an einer Stelle stehen, kamen schon kleine Fischlein, die uns „putzen“ wollten. Also bitte! So dreckig waren wir auch wieder nicht!

Nach einem erfrischenden Bad legten wir uns in die Sonne. Herrlich! Ich kramte nach meiner Zeitschrift, da fiel mir auf, dass mir peinlicherweise die Luft im Bauch herumfuhr. Vielleicht sollte ich ja… ich entschuldigte mich bei Thorsten und lief zum Bungalow zurück. An dieser Stelle möchte ich nicht weiter darauf eingehen. Ich durchlitt zwei Tage, an denen ich das Zimmer nicht verlassen konnte. Ägypten ist ein Durchfallsland, aber so schnell? Ich war irritiert. Thorsten auch. Die Kellner auch. Sowas käme nicht von ihrem Essen. Und soll ich Ihnen was sagen? Sie hatten Recht. Sowas kommt davon, wenn man vor dem Abflug fettiges Essen in sich stopft. Nie wieder!

Acht Immodium und unzählige Tropfen MCP sowie einen Beinahe-Kreislaufkollaps später kam ich langsam zurück auf die Beine. Ich fühlte mich aber noch nicht fit genug, einen neuen Versuch ins Meerwasser zu starten. Daher gingen wir zum Hotelpool.

Der Pool war mittelgroß und ziemlich flach. An der tiefsten Stelle vermutlich 1.80m. Wenn überhaupt. Aber es war nett da. Uns gefiel es. Und so verbrachten wir die folgenden Tage dort.

Eines Tages fanden wir einen Platz an den tieferen Stellen des Pools. Gegen Mittag fiel mir plötzlich auf, dass sich dort Taucher umzogen. Offenbar hatte unser Hotel eine Tauchschule, und hier war eine schweizer Lehrerin mitsamt Schülerin. Da ich eh grad nichts Besseres zu tun hatte, lehnte ich mich vor und hörte einfach mal zu, was hier gelehrt wurde.

Die Schülerin machte einen sehr unsicheren und ängstlichen Eindruck auf mich. Erstaunt merkte ich, wie gelassen und gut die Lehrerin damit umging, sie schaffte es, nicht nur der Schülerin, sondern sogar mir die Angst zu nehmen, obwohl ich ja sicher auf meinem Liegestuhl lag. Jetzt war mein Interesse geweckt. Aufmerksam verfolgte ich die Stunde. Die meiste Zeit saßen die beiden zwar unter Wasser, aber ab und zu kamen sie nach oben und besprachen irgendetwas.

„Was machen denn die da unten?“ fragte ich Thorsten. Thorsten legte die Stirn in Falten. „Zeichen üben vermutlich“, sagte er. Zeichen? Interessiert versuchte ich, durch die Wasseroberfläche etwas zu erkennen. Keine Chance.

Na gut. Ich beschloss, mir das nächste Mal, wenn wir zum Essen gehen würden, so einen Infozettel vom Taucherdesk vor dem Speisesaal mitzunehmen und einfach mal zu gucken, was es für Kurse gibt und wie teuer die sind. Ich hatte inzwischen schon Feuer gefangen. Informieren kostet ja nichts. Ich muss ja nicht, wenn ich nicht will!

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Sheraton Miramar El Gouna: Anfang des Tauchabenteuers – Thorstens Version

Unser Urlaub in Ägypten sollte mit einer Zugfahrt beginnen. Und ich mag Zugfahrten, auch wenn ich immer wieder feststellen muss, dass was die Anbindung ans Schienennetz betrifft, mein derzeitiger Wohnort Brachland ist. Also wollten wir von Überlingen aus fahren… Pustekuchen. Genau an dem Tag war „Schienenersatzverkehr“ eingesetzt, weil die Strecke von Überlingen nach Singen (wo wir in Richtung Stuttgart umsteigen mussten) wegen Bauarbeiten gesperrt war. Aber zum Glück hatte ich eine freundliche Kollegin, die uns gleich bis nach Singen fuhr. Na, dann aber!

Auf dem Stuttgarter Flughafen war ich erst einen Monat zuvor gewesen, weil ich den Norden unserer Republik besucht hatte. Und siehe da, der Flughafen sah immer noch so aus wie damals. Wie langweilig. Selbst die nervtötenden Werbeleute, die einem unbedingt eine weitere Kreditkarte aufschwatzen wollten, waren noch da. Ich glaube, es waren sogar die gleichen Leute, die auf den gleichen Positionen standen. Annette und ich erreichten jedoch unbehelligt unseren Schalter zum Check-In. Vor uns in der Reihe stand eine Gruppe von Leuten, vielleicht vier oder fünf Personen, die offenbar zusammengehörten. Jeder von denen hatte neben dem Handgepäck und einem Koffer noch ein weiteres Gepäckstück. Auf letzterem waren groß Markennamen und manchmal auch ein Werbespruch abgedruckt, sowas wie „Mares – Just add Water!“ oder „seaQuest“. Offenbar Taucher. Das Rote Meer ist eine beliebte Tauchregion. Und nach den Wortfetzen, die zu uns herüberdrangen, unterhielten sie sich gerade über irgendwelche Tauchgänge. Tja.

Wie, „tja“? Das mögen Sie sich jetzt fragen. Und ich kann nur antworten: Ja – tja! Irgendwie war da zwar immer noch das leichte Gefühl der Faszination, aber hatte ich nicht für mich beschlossen, dass das alles zu gefährlich ist? Darauf werde ich noch zurückkommen, für den Moment jedoch hatte sich das Thema erledigt. Wir checkten ein, mussten unser Gepäck in der Sperrgepäck-Abteilung abgeben und überlegten uns, was wir mit der verbliebenen Zeit bis zum „Boarding“ machen sollten. Die Taucher hatte ich da schon wieder vergessen. Überhaupt, wer will den gleich tauchen lernen? Schnorcheln reicht doch auch.

Nun waren wir schon den ganzen Tag unterwegs gewesen und noch nicht so richtig gegessen. Bis wir an Bord des Fliegers kämen, würde es noch etwas dauern. Und mal ganz davon abgesehen würde die Essensausgabe dort nicht in der Sekunde beginnen, da die Räder den Boden nicht mehr berührten. Es galt also, Zeit zu überbrücken – und es fiel eine folgenschwere Entscheidung: Wir gingen in einen Fastfood-Tempel, um den Göttern des Frittierens ein Speiseopfer darzubringen. Sprich, wir nahmen ein Menü mit reichlich Fett zu uns. Annette noch mehr als ich (was sich im Nachhinein als Glücksfall für mich herausstellte), denn sie nahm irgendwas mit Käse. Ich jedoch mag Milch eher, wenn sie nicht durch das absichtliche Hinzubringen von Bakterien zum Verderben gebracht wird.

Übersättigt für den Moment ging es an Bord, durch die Sicherheitskontrolle. Und obwohl ich diesmal sogar meinen Gürtel ausgezogen hatte, piepte das blöde Teil und ich musste mich einer persönlichen Kontrolle unterziehen. Waren da etwa Schrauben in unserem Essen gewesen?

Der Flug war relativ unspektakulär, doch leider war es bereits stockfinster, als wir in Hurghada landeten. Und unser Hotel lag in El Gouna – das ist nördlich von Hurghada, eine halbe Stunde Busfahrt vom Flughafen entfernt. Noch dazu war unser Hotel das letzte, das angefahren wurde. Es war ziemlich spät, als wir dort endlich eintrafen. Allerdings wurden wir durch das Hotel selbst völlig entschädigt, zumindest soweit wir das sehen konnten ob der Dunkelheit. Wir wurden im Golfwagen zu unserem Bungalow gefahren, und der war ein Traum. Wir hatten einen Glücksgriff getan!

Allerdings stellte sich dabei schon eine Tücke der Anlage heraus – man konnte sich dort verlaufen. Okay, sagen wir, wir konnten uns dort verlaufen. Zu unserer Verteidigung: es war Nacht, es war dunkel und wir waren müde. Wir wollten eigentlich nur von unserem Bungalow zurück zum Haupthaus, wo es im Hauptrestaurant noch ein „Spätbuffet“ geben würde. Ja, schon wieder essen! Wir hatten Urlaub, was soll’s? Und nachdem wir unfreiwillig verschiedene Wege durch die Hotelanlage erkundet hatten (die sehr schön mit Pflanzen angelegt waren und über verschiedene Brücken gingen), fanden wir unser Ziel auch.

Am nächsten Morgen ließ mich mein Darm wissen, dass es eine im wahrsten Sinne des Wortes „beschissene“ Idee gewesen war, zuerst in Deutschland sich das Fastfood zu geben (das in dem Fall seinen Namen tatsächlich verdient hatte, „fast food“ = „schnelles Essen“, denn die Zeit drängte irgendwann und wir mussten uns beeilen), um dann noch Spätnachts was zu essen. Aber mein Darm war gnädig, er schien sagen zu wollen „mach das ja nie wieder!“, und blieb dann ruhig. An diesem Tag wollten wir gleich mal das Schwimmen im Roten Meer ausprobieren, und hatten auch hier Glück. Wir traten aus unserem Bungalow heraus, stolperten über ein Blumenrabatt und waren schon am Hotelstrand, der mit allem Komfort und -zurück ausgestattet war. Das war mal wirklich „Urlaub“.

Dann ab ins Wasser! Im November! Unser Enthusiasmus wurde allerdings etwas gebremst, aus irgendwelchen Gründen war das Wasser hier in Ufernähe recht kalt. Und mit Wassertemperaturen hatte ich auch schon immer ein Problem gehabt. Meine Klassenkameraden sprangen bei 17 ° Wassertemperatur ins Wasser des Bodensees wie nichts – ich brauchte meine Zeit. Na, das konnte ja heiter werden. Vor meinem geistigen Auge sah ich Annette, die mir bereits von einer Mangroveninsel aus zuwinkte, die unserem Badestrand vorgelagert war, während ich mich immer noch Stück für Stück vorarbeitete. Und selbiges war auch noch mit ein Grund, weswegen ich das Tauchen nie angefangen hatte. Die Gestörten gingen ja in richtig kaltes Wasser! Wasser, das gerade mal 11 oder 12 ° hatte! Nein, vielen Dank.

In der Situation drehte ich mich zu Annette um. Sie lächelte mich freundlich an. „Geh doch schon mal vor!“ Bitte? „Ja, ich brauch immer ein bisschen.“ Okay, das passte ja mal wieder, denn da ging es ihr nicht anders als mir. Auf unserem langsamen Weg ins Wasser wurden wir von einer anderen Touristin überholt, die sich einfach in die Fluten stürzte und losschwamm, bis sie die Mangroveninsel erreicht hatte und uns von da aus zuwinkte. Wir bekamen indessen Probleme anderer Art. Der Fischreichtum des Roten Meeres ist legendär, und selbst an jedem einfachen Hotelstrand kann man schon im flacheren Gewässer auf irgendwelche Meeresbewohner treffen. In dem Fall machten wir Bekantschaft mit einer Gattung, die man gemeinhin „Putzerfische“ nennt. Sie kamen und fingen an, an uns herzumzuzupfen. Und in meinem ganz speziellen Fall hätte man diese Tiere auch „Epilierfische“ nennen können, denn sie fingen an, an den Härchen an meinen Beinen herumzuzupfen. Also legten wir einen (kleinen) Schritt zu und irgendwann schwammen wir unsere Runden.

Nach dem Bad lagen wir auf unseren Strandliegen. Es ging nicht lang, und Annette entschuldigte sich, sie müsse mal wohin… Sie erinnern sich an meine obige Anmerkung zu der „beschissenen Idee“? Bei Annette schlug die Fastfood-Sünde völlig durch und setzte sie erstmal außer Gefecht. Essen konnte sie kaum was und den Sicherheitsradius von zwei Metern zur nächsten Toilette sollte sie nicht verlassen. Das hatte natürlich zur Folge, dass ich beim Essen im Restaurant erstmal allein aufkreuzte, wo sich die Kellner rührend erkundigten: „Where’s your wife?“ Ich überlegte kurz, ob ich wohl erläutern sollte, dass wir nicht verheiratet waren, ließ es aber. Darum ging es nicht. Ich erzählte von Annettes Erkrankung, bekam den hoteleigenen Arzt ans Herz gelegt und das Krankenhaus von El Gouna (das, soweit ich informiert bin, nach europäischem Standard eingerichtet sein soll). Und obwohl das nicht gern gesehen wurde, durfte ich sogar Essen vom Buffet aufs Zimmer mitnehmen.

Nachdem Annette zwei Tage später wieder genesen war, konnten wir unseren Urlaub in geplanter Weise fortsetzen. In den zwei Tagen hatte ich die Hotelanlage erkundet und mich auf die Suche gemacht nach einer Möglichkeit, in landnähe zu schnorcheln. Da war nur ein Problem: der Uferbereich war ziemlich flach und man musste recht weit rauslaufen, um in tieferes Gewässer zu kommen. Zwar war direkt neben dem Hotel ein Strand mit einem sehr langen Steg, der bis zum tieferen Bereich ging, aber der war gerade mit dem Hinweis „IT IS NOT SAFE!“ gesperrt. Und wenn in Ägypten irgendwo steht, „IT IS NOT SAFE!“, dann ist das so. Wir beschlossen also, den Hotelpool auszuprobieren und uns nach Schnorchelausflügen zu erkundigen, die irgendwelche Riffe im Roten Meer ansteuerten.

Der Hotelpool war sehr schön hergerichtet und nicht allzu tief. Richtig zum Schwimmen und ein wenig wärmer als das Meer. Und Komfort gab es hier auch. Allerdings kamen auch Vertreter von verschiedenen Veranstaltern her, um den Touristen irgendwelche Betätigungen schmackhaft zu machen. Zum Beispiel Gleitschirmfliegen. Begeistert erzählte uns einer der Werber, dass man hier an einem Fallschirm hängt, der von einem Speedboot gezogen wird. Hier möchte ich darauf hinweisen, dass ich seit frühester Kindheit an Höhenangst leide (behalten Sie das im Hinterkopf, das wird in einem späteren Kapitel nochmal wichtig). Die Aussicht, an einem Fallschirm in fünfzig oder siebzig Metern Höhe zu hängen, der von einem Speedboot gezogen wird, ließ mich nicht gerade spitze Schreie der Begeisterung ausstoßen. „You have a fantastic view!“, wurde mir versichert. Ja, was auch immer. Vielen Dank. Geh scheißen!

Und einmal kam ein Werber von der hoteleigenen Tauchbasis. Was sein Kollege vom Gleitschirmfliegen über die Luft erzählte, erzählte er über die Unterwasser-Welt. Damit traf er meinen Nerv schon eher. Aber so einen Tauchkurs zu machen? „You will see Nemo!“, wurde mir versichert. Der arme Clownfisch… erst darf ein Reh nicht mehr so heißen, sondern wird wegen Disney nur noch „Bambi“ genannt, jetzt heißen alle Clownfische „Nemo“. Ja, was auch immer. Vielen Dank. Geh… ach… hm.

Wie wir dann feststellten, wurde der tiefere Bereich des Pools von der Tauchschule für die Pooltraingsstunden benutzt. Erinnerungen wurden wach an meinen Schnuppertauchgang in Freudenstadt. Hm. Hatte der Werber nicht irgendwas gesagt, es gäbe da auch sowas wie Schnuppertauchen? Ach komm, warum willst Du Dich quälen? Du weißt doch schon, dass es Dir gefallen würde, das „Rumplanschen“ bringt auch nichts. Vergiss es doch einfach. Aber interessant war es schon, den Tauchschülern und ihrer Lehrerin zuzusehen. Diese Lehrerin, das war nicht zu überhören, kam aus der Schweiz. Sie war sehr ruhig und sehr geduldig. Das gefiel mir. Alles wurde erklärt, auch mehrfach, wenn es nötig war. Irgendwann, als Schüler und Lehrerin unter Wasser waren, fragte Annette plötzlich: „Was machen denn die da unten?“ Man konnte nicht viel erkennen, nur dass Schüler und Lehrerin auf dem Grund lagen, einander zugewandt. „Handzeichen üben?“, war meine schwache Vermutung. Das kannte ich noch von meinem Schnorchelkurs und ich wusste, dass Taucher eine ganze Reihe von Zeichen haben, mit denen sie sich verständigen. Ich selbst schwankte innerlich. Noch ein Schnupperkurs? Das erschien mir wenig sinnvoll. Aber dann hätte man wenigstens was besonderes im Urlaub gemacht. Einen „richtigen“ Kurs zu machen, das war hinter einem Vorhang von Bedenken verschwunden. Na ja, wer will den gleich das Tauchen lernen?

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Wie alles begann… – Annettes Version

Tauchen…

…abtauchen in eine andere Welt.

Wie kommt man zu so einer Sportart?

Thorsten erzählte mir von dieser neuen Webseite und der Idee, unseren taucherischen Werdegang zu dokumentieren. Ungeschminkt und unzensiert. Ich hielt das für eine gute Idee. Erst einmal wird der ein oder andere Leser, der selber schon taucht, herzlich über uns lachen können, genauso wie wir selber über uns lachen. Und vielleicht findet auch ein Nicht-Taucher daraufhin den Mut, es doch mal auszuprobieren.

Nun… die Grundvoraussetzung zum Tauchen ist natürlich die Vorliebe zum Wassersport. Diese scheint bei mir in den Genen zu liegen. Meine Mutter erzählte mir einmal, dass es sehr einfach war, mich als Baby zu beruhigen, wenn ich schrie. Einfach Wasser in die Wanne laufen lassen und das Kind hineinsetzen… schon hatte ich wohl alles, was ich damals brauchte.

Ich wohnte damals mit meinen Eltern und meiner Schwester in der Nähe von Düsseldorf. In den Sommerferien fuhren wir alle Mann jedes Jahr an den Bodensee… meine Mutter war dort aufgewachsen. Als ich gerade mal zwei Jahre alt war, ging meine Mutter mit mir und meiner Schwester im Sommer zum Baden. Sie ging zum Strand, stellte mich bis zu den Knien ins Wasser, damit ich mich schon mal an die Kälte gewöhnen konnte, und drehte sich um, um meiner Schwester die Schwimmflügel anzulegen. Danach wollte sie sich zu mir runter bücken – und erschrak. Annettchen war weg. Sie trieb kopfunter auf der Wasseroberfläche. Und paddelte wie ein Hund. Nur der Hintern guckte noch aus dem Wasser heraus. Tja…. vermutlich hatte damals mein Hintern schon den größten Auftrieb.

Entsetzt riss sie mich aus dem Wasser. Damit tat sie mir aber keinen Gefallen. Ich schrie wie am Spieß. Und wollte wieder unter Wasser. Damit war der Grundstein zum Tauchen gelegt.

Wieso also habe ich erst mit 39 Jahren angefangen zu tauchen, wenn ich schon so früh Ambitionen dazu hatte? Die Frage ist einfach zu beantworten. Der größte Feind des Menschen ist er selbst! Die Hindernisse hatte ich mir selbst in den Weg gelegt.

Aus völlig ungeklärten Umständen entwickelte ich als Kind eine große Furcht vor Schiffen. Nicht vor den Schiffen, die man über Wasser sehen kann, nein, ich hatte Horror vor der Vorstellung, ein Schiff von unten zu sehen. Und natürlich die Wracks. Das war mir unheimlich, gruselig, und ich wollte das gar nicht sehen. Hätte man mir zu der Zeit eine Million Euro geboten, ich hätte es nicht fertig gebracht, unter einem stehenden, kleinen Tauchboot durchzutauchen. NIEMALS!

Statt dessen lernte ich als Jugendliche Windsurfen. Das hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Und es war über Wasser!

Selbst mit zunehmenden Alter und – man sollte meinen – zunehmender Vernunft – konnte ich mir diese blöde Schiffsangst nicht abgewöhnen. 1997 kam der „neue“ Titanic Film im Kino. Ich überlegte mir wirklich, ob ich mir das überhaupt antun kann. Oder ob ich dann wieder nächtelang kein Auge zu kriegen würde wegen der Untergangsszene. Leider war aber eine meiner Freundinnen so begeistert von dem Film ( er sei ja sooo realistisch), dass sie für das kommende Wochenende Karten fürs Kino besorgt hatte. Auch für mich. Ich müsse das sehen.

Wirklich?

Davon war ich noch gar nicht so überzeugt. Im Kino sieht alles noch realistischer aus. Allein durch die Größe des Bildes. Aber…ich konnte ihr doch nicht sagen, dass ich Angst davor hatte! Also, ein bisschen Stolz besitze sogar ich!

Tapfer kam ich an diesem Wochenende zum verabredeten Kino. Der Film war schön gemacht, doch dann… kam die Untergangsszene. Das ganze Kino schwieg betroffen, während ich hektisch an den Fingernägeln kaute und nur hoffte, dass diese Szene dann bald vorbei ist. Ich fokussierte noch nicht einmal richtig, ich konnte die Szene so nur verschwommen sehen, aber das reichte mir schon. Mehr wollte ich doch gar nicht.

Das Tauchen war noch weit entfernt. Aber die Liebe zum Wassersport war schon immer da. Und – ich war erstaunt als ich davon erfuhr, bei Thorsten auch.

Thorsten und ich lernten uns vor 20 Jahren beruflich kennen. Damals hatten wir aber kaum Kontakt. Mitte der 90ger Jahre trafen wir wieder aufeinander, und da lernten wir uns richtig kennen. Schnell merkten wir, dass wir uns gegenseitig inspirieren konnten, oft redeten wir nächtelang über Gott und die Welt. Und dann kam es raus: Auch Thorsten liebte das Wasser. Daraufhin versuchten wir – ungelogen – einmal zusammen schwimmen zu gehen. Wie lange wir versuchten, einen gemeinsamen Termin zu finden wollen Sie wissen? Och… so 4 bis 5 Jahre vielleicht…

2008 hatten wir dann genug. So ging das doch nicht weiter! Die Buchungskataloge kamen auf den Tisch, es wäre doch gelacht, wenn wir nicht einmal zusammen schwimmen gehen würden! Und wenn es nicht in Deutschland ist… dann eben woanders. Unsere Wahl fiel auf die Isla Maguerita (Venezuela) in der Karibik. Baden und schnorcheln… das hatte ich zwar auch noch nie gemacht (es könnte ja ein Schiff vorbeifahren, wenn ich den Kopf grad unter Wasser hab), aber das würde ich hinkriegen. Bestimmt sogar.

Leider… wurde aber die politische Lage in Venezuela etwas unberechenbar zu der Zeit, zu der wir dort hin wollten. Also entschlossen wir uns kurzerhand um, und buchten Ägypten – das Rote Meer. Auch gut zum Schnorcheln. Perfekt! Der Abflugtag rückte näher… da fiel mir ein, dass man zum Schnorcheln vielleicht auch noch einen Schnorchel braucht. Wie Sie merken, bin ich manchmal etwas unsortiert. Dafür kann ich aber in den folgenden Berichten noch bessere Beispiele liefern. Also, um auf den Schnorchel zurückzukommen, hetzte ich am letzten Tag vor dem Abflug noch in das ansässige Sportgeschäft und deckte mich mit Brille und Schnorchel ein. Flossen? Also bitte – ein Flatflutediver braucht doch zum Schnorcheln keine Flossen! An die hatte ich gar nicht gedacht.

Zu Hause angekommen packte ich selbstverständlich auf den letzten Drücker meinen Koffer. Ein Wunder, dass ich alles dabei hatte. Und dann ging es Richtung Flughafen. Das Abenteuer konnte beginnen!

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ABC Ausrüstung Schnorcheln Urlaub

Wie alles begann… – Thorstens Version

„Vier Wochen später las ich in der Illustrierten dann
völlig sprachlos, wie das alles mit mir begann!“

Reinhard Mey: „Die Homestory“

Anfang 1970er Jahre - die AnfängeWenn man den Werdegang betrachten will, wie wir zum Tauchen kamen, muss man natürlich zurückgehen bis an die Anfänge. Unser Tauchlehrer erzählte uns, er hätte schon Tauchschüler gehabt, die sich bis zum Tauchkurs noch nicht mal getraut hätten, den Kopf unter Wasser zu nehmen, aber unbedingt tauchen lernen wollten. Was Annette und mich betrifft, war das ein wenig anders und es ist ein Wunder, dass es so lange dauerte, bis wir dieses Hobby überhaupt anfingen.

Was mich betrifft, irgendwie hatte ich immer schon eine besondere Affinität zum Wasser. 1972 fanden die Olympischen Spiele in München statt und wie man mir berichtete (ich kann mich daran leider nicht mehr so genau erinnern), saß ich im zarten Alter von zwei Jahren mit meiner Mutter vor dem Bildschirm und feuerte Mark Spitz an, den bekannten amerikanischen Schwimmer. Beim nächsten Wannenbad versuchte ich, ihm nachzueifern und durchpflügte die Wanne in einer Art improvisierten Kraulstil. Stolz verkündete ich meiner Oma, die zu dem Zeitpunkt die Badeaufsicht hatte, ich würde schwimmen wie Mark Spitz. Nun war meine Oma während der Olympiade im Krankenhaus gewesen, und damals war es noch nicht so, dass es Fernseher in den Krankenzimmern gegeben hätte. Sie hatte die ganzen Spiele verpasst und wusste daher nicht, wer Mark Spitz war. Und ich war pickiert. Wie konnte sie sowas nicht wissen?

Tatsächlich bekam ich nur wenige Jahre später meine erste Schnorchelausrüstung, an die ich mich noch erinnere, als wär’s gestern gewesen. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob es so war, aber ich vermute, sie war ein Merchandise-Artikel der Fernsehserie „Flipper„. Es war eine ovale, blaue Taucherbrille mit durchgehendem Glas, ein blauer Schnorchel und genauso blaue Flossen. Zumindest auf der Taucherbrille, ich glaube aber, auf den Flossen ebenso, war ein Logo angebracht, in dem der Schriftzug „Flipper“ stand. Außerdem benutzen die beiden Jungs aus „Flipper“ immer solche Masken, wenn sie tauchen gingen. Meine neue Ausrüstung eröffnete ganz neue Badewannen-Dimensionen, vom Schwimmbad mal ganz abgesehen. Schließlich auch im Bodensee, denn dort wohnten wir seit dem Jahr in dem besagte Olympiade stattgefunden hatte. Irgendwann jedoch war das Gummi der Maske so brüchig, dass das Maskenband riss, außerdem war sie undicht. Sie ging den Weg allen Irdischen.

Zum ersten Mal – ich war mittlerweile irgendwo zwischen sieben und zehn Jahren alt – erwachte in mir die Faszination für den Tauchsport. Damals lief im Fernsehen (zu einer Zeit, in der es nur ein paar wenige Sender gab) eine Serie, in der die verschiedenen Aspekte des Tauchens abgehandelt wurden, wie es funktioniert, was man so machen und sehen kann und welche Ausrüstung es gibt. Diese Serie verfolgte ich mit Begeisterung, nur die Folge über Tauchunfälle fand ich gruselig. Tauchen ist nicht ungefährlich, das lernte ich damals.

Und wie gesagt, wir lebten am Bodensee. Es verging kein Jahr, in dem nicht über mindestens einen Tauchunfall groß berichtet wurde, noch dazu, da das Gebiet um den so genannten „Teufelstisch“ damals noch nicht gesperrt war und dort immer wieder Taucher verloren gingen. Das flößte mir einigermaßen Respekt vor dem See ein. Meine Oma meinte mal, sie sei immer der Ansicht gewesen, dass ich irgendwann das Tauchen anfangen würde, aber auch sie hätte Sorge gehabt, wenn sie gewusst hätte, ich wäre im Bodensee unterwegs. Nun, immerhin sollte sie spät recht behalten, aber zu den Zeitpunkt leider nicht mehr lang genug leben, um es richtig mitzubekommen.

Zurück in die Vergangenheit: Mein Respekt vor dem Bodensee war groß genug, den Tauchsport nie ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Als Teenager hatte ich dann eine Jugendzeitschrift abonniert, in der es eine Serie über das Schnorcheln gab. Dort wurde einem alles erklärt, wie man mit Flossen richtig schwimmt, Druckausgleich macht… und so weiter. Seit meiner „Flipper“-Ausrüstung hatte ich immer nur Taucherbrillen gehabt, nun war aber wieder eine ganze Schnorchelausstattung fällig. Mit einem Freund erforschte ich die Unterwasser-Welt des Überlinger Strandbad West in Bereichen, wo ich mich sicher fühlte, nicht ahnend, dass dort auch eine junge Dame zum Schwimmen ging, die ich erst etwas später kennenlernen sollte.

Die junge Dame hieß Annette. Anfang der 1990er Jahre traf ich sie zum ersten Mal aus beruflichen Gründen: Ich war Zivildienstleistender beim Rettungsdienst, sie eine Ehrenamtliche. Aber wirklich kennengelernt haben wir uns damals nicht, ich wusste zwar, wer sie war, mehr aber auch nicht. Nach dem Zivildienst machte ich weiter beim Rettungsdienst und musste erst einmal die Ausbildung zum Rettungsassistenten absolvieren. Daher verloren wir uns aus den Augen. Und das Tauchen? Nun, eine gewisse Faszination war geblieben. Auf der Rettungsdienstschule gab es ein paar Pflichtbücher und ein paar „kann man sich anschaffen, wenn man sich dafür interessiert“-Bücher. Die Pflichtbücher bekamen wir natürlich alle. Und von den anderen Büchern schaffte ich mir neben einem fotografischen Atlas der menschlichen Anatomie ausgerechnet ein Buch über Tauchnotfälle an. Auch noch eins, das auf Spezialpapier gedruckt war – es war nämlich eigentlich für Taucher gedacht, die es für den Ernstfall dabei haben sollten (nicht unter Wasser, falls Sie das fragen! Es war aber wassergeschützt, damit ihm Spritzwasser nichts ausmacht).

Dann kam die Prüfungswoche auf der Rettungsdienstschule. Zu diesem Zeitpunkt feierte das Panorama-Bad in Freudenstadt gerade ein Jubiläum. Freudenstadt lag in der der Nähe der Rettungsdienstschule und ein paar der Azubis gingen eines Nachmittags zum Schwimmen. Just an diesem Nachmittag veranstaltete die örtliche DLRG im Hauptbecken des Bads ein „Schnuppertauchen“. Und diesmal packte es mich, es endlich mal auszuprobieren. Es war faszinierend, auf den Grund des Beckens abzusinken und einfach weiterzuatmen. Und dann schwamm ich – begleitet von einer Sicherheitstaucherin und einem weiteren Schnuppertaucher – die ganze Länge des Beckens durch uns wieder zurück. Ich war elektrisiert, aber offenbar nicht genug. Vielleicht lag es auch an der Tatsache, dass wir eben mitten in den Prüfungen waren, und ich andere Dinge im Kopf hatte, als auch noch das Tauchen anzufangen. Überhaupt – wo denn? Etwa im Bodensee?

Denn was den See betraf, da hatte ich bald drauf ein unschönes Erlebnis, als wir während meines Praktikums einen Notfall mit einem Taucher hatten. Wir übernahmen ihn von einer Rettungsbesatzung eines Polizeibootes und brausten mit Signal zum Krankenhaus nach Überlingen, während ich unablässig seinen Brustkorb komprimierte. Doch er schaffte es nicht. Tauchen war nicht ungefährlich, das wurde mir auf diese Weise wieder vor Augen geführt.

Meine folgende Karriere beim Rettungsdienst verlief aus verschiedensten Gründen, auf die ich keinen Einfluss hatte, etwas wirr. Doch ob es nun Schicksal war oder nicht, es führt dazu, dass sich mein Weg erneut mit dem von Annette kreuzte, wieder beruflich, doch diesmal an einem anderen Ort. Diesmal lernten wir uns besser kennen und merkten, wie wir auf einer Wellenlänge lagen. Im wahrsten Sinne des Wortes, nicht nur, dass wir die Nachtdienste davonreden konnten, wenn gerade nichts los war, sondern auch weil wir durch Zufall feststellten, dass wir beide rechte „Wasserratten“ waren (eine Bezeichnung, die man eigentlich nur Kindern zuteil werden lässt, da ich aber leider keine entsprechende Bezeichnung für Erwachsene gefunden habe, verwende ich sie hier einfach mal). Da sollte man doch eigentlich zusammen schwimmen gehen… irgendwann…

Jahr für Jahr im Flug verging. Nein, ich scherze nicht. Wir kriegten es nicht auf die Reihe. Bis plötzlich die Idee entstand, wenn schwimmen, dann vielleicht richtig. In einem Urlaub. Schwimmen, schnorcheln… Meer, Sonne… Malediven, Seychellen… so was in der Art. Das hatte sich allerdings ziemlich schnell erledigt, als die Preise für den Urlaub, den wir uns vorstellten, in astronomische Höhen schnellten. Unser nächstes Ziel war die Karibik, Venezuela. Dann jedoch brach der Georgienkonflikt aus und der Präsident Venezuelas wollte seine Verbundenheit zu Russland durch ein groß angelegtes Seemanöver demonstrieren – ausgerechnet in der Zeit, in der wir unseren Urlaub nehmen wollten. Außerdem gab es noch ein paar andere Dinge, die einen entspannten Urlaub stören könnten. Nun, das Manöver fand dann doch nicht statt, aber wir hatten bereits umgebucht auf Ägypten. Ägypten kannte ich schon, da war ich zuvor schon mal gewesen. Rotes Meer. Hurghada. Durch einen Zufall waren wir auf ein Hotel in El Gouna gekommen (mehr über den Zufall und das Hotel lesen Sie hier), das über einen eigenen Strand verfügte und mit einer Poollandschaft ausgestattet war. Schwimmen, schnorcheln, ausspannen. Das war der Plan. Ich musste mir da weiters keine Gedanken machen, denn ich hatte eine Schnorchelausrüstung. Zwar aus einem Angebot von einem Discounter, aber immerhin! Ich hatte diese immer mal wieder gebraucht, so etwa in den Schnorchelbädern der „Center Parcs“ Ferienparks. Die waren ideal, wenn man nicht weit fahren, aber doch tropische Unterwasser-Landschaften sehen wollte.

Annette musste sich ihre Ausrüstung noch holen. Ich staunte, als sie mir eine kleine, durchsichtige Plastikbox zeigte, in der die Taucherbrille steckte. Als mein Blick auf das Preisschild fiel, musste ich schlucken. Annette hatte sich eine Taucherbrille gekauft, wie sie Sporttaucher verwenden. In der Tat hatte sie mehr gekostet, als mein ganzes Schnorchelset. Völlig overdressed, fand ich. Wir wollten doch nur schwimmen und so ein wenig schnorcheln. Mehr nicht. Was Annette an der Taucherbrille mehr gezahlt hatte, machte sie dadurch wett, dass sie keine Flossen hatte. Aber kein Problem, dachte ich mir, die kann man sich im Zweifelsfall leihen.

Dann konnte es endlich losgehen. Ich freute mich auf diesen Urlaub, denn mein letzter „richtiger“ Urlaub war Jahre her. Ich war länger nicht mehr gewesen. Endlich mal wieder weiter weg, in eine andere Welt. Wie sehr sich letzter Satz bewahrheiten würde, ahnte ich nicht, als wir uns auf den Weg zum Flughafen machten.

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Technik

Noch ein weiteres, tolles WordPress-Blog… über das Tauchen

Wieder einmal ein Auftakt. Wer schon mal so ein Blog eingerichtet hat, weiß, dass nicht alles immer so glatt läuft, wie es sollte. So auch hier. Wir sind hier immer noch am Kämpfen mit den Tücken dieses Designs und den Plugins, die ihre Kooperation mit WordPress 2.8 verweigern. Es ist nicht lustig, wenn man einen Artikel schreiben möchte, aber einem ein Plugin den Editor zerschießt.

NEIN, VERDAMMT! Das gehört da hin, und das dort hin! Oh man, immer dieses Aushilfspersonal! Wir sind nämlich gerade dabei, wieder auf WordPress 2.7.1 zurück zu gehen. Also, Server leerräumen und das alte Material wieder drauf. Das hat wenigstens funktioniert. Aber wo war ich? Ach ja…

Normalerweise wird dieser erste Beitrag entweder gelöscht oder man erzählt ein wenig was von der Entstehungsgeschichte des Blogs und warum man sich genötigt fühlt, dieses zu führen. So gesehen wäre es mal interessant, den jeweils allerersten Beitrags von bekannten Blogs wie das von Stefan Niggemeier, Rivva oder das BildBlog zu lesen. Falls Sie sowas ähnliches hier auch erwarten, muss ich Sie enttäuschen. Aber dafür gibt es ja das Vorwort, das Sie möglicherweise schon gelesen haben…

…oh, wo sind nur meine Manieren? Ich habe vor lauter ganz vergessen, mich vorzustellen: Mein Name ist Theo, ich bin hier sozusagen das „Mädchen für alles“. Sagen wir, fast alles, wir wollen es nicht übertreiben. Schließlich bin ich nur ein Flötenfisch. Meine Aufgabe – neben dem Umstand, dass ich das Maskottchen der „Flat Flute Divers“ bin – ist es, dieses vermaledeite Ding am Laufen zu halten, damit die Herrschaften ihre Geschichte in die digitale Welt bringen können. Und hier und da gebe ich auch mal einen Kommentar ab, denn schließlich ist das Thema dieses Blogs voll und ganz meine Welt. Welches Thema das ist? Hallo, machen Sie das eigentlich häufiger, einfach mal so eine Webseite zu lesen, ohne darüber nachzudenken, wovon diese handelt?

Der Wortteil „diver“ im Namen dieser Webseite bedingt es aber eigentlich schon: Es geht ums Tauchen, genauer gesagt ums „Sporttauchen“ oder „Gerätetauchen“. Die nächsten Beiträge hier werden einen ganz eigenen Weg beschreiben, wie man zu dieser Sportart kommen kann – und was man daraus machen kann. Und wir hoffen, dass dieses Blog im Lauf der Zeit wachsen und wachsen wird.

Thorsten: Hallo Theo, Danke für Deine Arbeit. Kann es sein, dass Du vergessen hast zu erwähnen, dass wir unsere Erfahrungen vom Tauchen auch gegenseitig kommentieren?

Oh, tut mir leid, Master Thorsten, das habe ich in der Tat vergessen. Aber das kommt schon mal vor. Bei all dem Wirrwarr mit WordPress. Es ist schwer, gutes Personal zu finden. Aber ansonsten habe ich an alles gedacht. Wünschen Sie, gleich mit dem Bloggen anzufangen? Dann lassen Sie mich vorher schnell noch feucht aufwischen.

Keine Eile. Aber hast Du an den neuen Zugang gedacht?

Ja, ich habe für Mistress Annette einen weiteren Schlüssel zum Blog anfertigen lassen und ihn ihr per eBote zukommen lassen. Des weiteren habe ich mir erlaubt, für Mistress Annette besonders weiche Handtücher im Bad auszulegen und ein Fläschchen ihres Lieblingsbadeduftes. Damit sie sich hier wohlfühlt.

Theo! Du verwöhnst sie!

Ja und, Sir?

Wie sehe ich denn jetzt aus?

Nun, Sir, wenn es Sie beruhigt, dann könnte ich behaupten, dass ich alles nur auf Ihre Anweisung hin so vorbereitet habe, die Handtücher, den Badeduft und den besonders weichen Badeschwamm, der der Haut schmeichelt.

Badeschwamm auch noch… ist gut, Theo, so können wir es machen. Ich werde mich jetzt ein wenig sammeln und meine Fotoalben nach passenden Bildern für den ersten Beitrag durchforsten. Und dann werde ich mal sehen, wann der fertig ist. Ich bin im Arbeitszimmer, okay?

Sehr wohl, Sir. Falls Sie mich suchen, ich bin im Shop und sortiere die Waren nach dem Alphabet. Und für den geneigten Leser den Hinweis: Sie können durch die Beiträge des Blogs blättern, indem Sie auf den Link des jeweils nächsten Artikels klicken. Dieser findet sich an jedem Artikel ganz unten. Viel Vergnügen!

Aber zur Sicherheit: Der erste Bericht der schicksalhaften Ereignisse befindet sich hier!

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Geschichten

Einleitung

“Was für merkwürdige Dinge erlebt man doch auf Reisen, und wie viel gescheiter wäre es, man bliebe daheim!”
– Voltaire

Liebe Leserin, lieber Leser,

willkommen bei den “Flat Flute Divers”, einer Webseite rund um und über das Tauchen. Allerdings in einer etwas besonderen Weise, wie man an dem etwas ungewöhnlichen Namen merken dürfte. Wie kam das? Eigentlich darf ich für den Namen nur einen halben Lorbeerkranz abstauben, die andere Hälfte gebührt meiner charmanten Partnerin Annette. Aber von vorn…

Vielleicht haben Sie sich auch schon mal mit dem Gedanken getragen, irgendetwas anzufangen, ein neues Hobby, mal eine neue Sportart auszuprobieren, aber irgendwie hatten sie nie den richtigen Impuls, es doch mal zu tun. Sei es aus Mangel an Zeit oder weil Sie Bedenken hatten, irgendwas nicht zu können. Dann willkommen im Club! Meiner Partnerin und mir erging es so im Bezug auf das Tauchen. Sie werden das auf dieser Seite noch genauer erfahren, aber so viel sei schon mal gesagt: Eigentlich ist es ein Wunder, dass wir beide erst mit Ende dreißig dieses Hobby angefangen haben. Aber es ist so. Die ganze Zeit hatten wir Bedenken der unterschiedlichsten Art (von denen Sie in den Artikeln dieser Webseite auch noch genug erfahren werden), bis wir es endlich mal probiert haben und daran Gefallen fanden.

Aber wie es nun mal so ist, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und außerdem sahen wir uns mit einigen Situationen konfrontiert, mit denen wir nicht gerechnet hätten. Auch wollten wir das Tauchen eigentlich “halt so” betreiben. Dann kam alles anders. Die Geschichte unseres Werdegangs werden Sie hier erfahren.

Wir stellten uns zudem nicht sonderlich geschickt an, stolperten von einer Unwegbarkeit in die nächste… Gut, was will man von Anfängern erwarten? Wir versuchten, das ganze mit Humor zu nehmen. Und in einer eMail, in der es um Ängste ging, ließ Annette einen Kommentar fallen: “Ach, wir sind schon zwei Flachflöten.” Worauf ich meinte, ob wir uns T-Shirts drucken lassen sollen mit der Aufschrift “Flat Flute Divers” (weil coole Sachen immer in Englisch sein müssen, außerdem haben wir so mehr Chancen auf dem internationalen Markt). Wir lachten uns kaputt darüber, dass andere Taucher das sehen und sich denken: “Wow, ‘Flat Flute Diver’, hab ich noch nie gehört… die haben’s bestimmt voll drauf.”, während wir uns hilflos zappelnd durchs Wasser fortbewegen.

Gleichzeitig wurden wir aber auch nachdenklich. Wir sind nicht gerade von der “riskanten Art”, was mit ein Grund war, warum wir das Tauchen vorher noch nie in Betracht gezogen haben. Nun sind Taucher aber auch nur Menschen, und auch unter ihnen gibt es Exemplare, die unnötige Risiken eingehen und sich selbst überschätzen. Das kann einen schon abschrecken. Und dazu noch der Frust, wenn man als Anfänger sieht, wie elegant der eigene Tauchlehrer durch die Fluten gleitet, während man ihm mit der Eleganz eines schwimmenden Elefanten, der an Asthma leidet und außerdem einen schlechten Tag hat, zu folgen versucht. Wir fragten uns, ob es wohl noch andere Menschen gibt, denen es so geht wie uns. Ich hatte bereits für unsere Reisewebseite begonnen, unsere Tauchkarriere etwas zu beleuchten, aber gewisse Stellen ausgelassen. Es ging mir hauptsächlich darum, eine mögliche Urlaubssportart zu beschreiben und was diese nach sich ziehen konnte. Zudem war ich mir nicht sicher, ob es Annette recht war, wenn ich anfangen würde, “aus dem Nähkästchen” zu plaudern. Nun aber bekam das alles eine völlig andere Note. Könnten wir vielleicht anderen Menschen helfen, sich dazu zu entscheiden, mal etwas zu probieren, wenn sie diese Geschichte lesen? Eine Geschichte, die wir selbst nicht für möglich gehalten hätten? Immerhin ist es beruhigend, wenn man feststellt, dass man nicht der einzige ist, dem es so geht.

So entstand “Flat Flute Divers” – die Webseite. Und als sie entstand, hatten wir noch keine Ahnung, was sich daraus entwickeln würde. Hätte man es uns am Anfang unserer “Tauchkarriere” erzählt, wir hätten die Person, die das gesagt hätte, für verrückt erklärt. Aber tatsächlich, aus den zwei Anfängern, die einfach nur “Scuba Diver” und “Urlaubstaucher” bleiben wollten, wurde etwas völlig anderes…

Wenn Sie bisher noch keinen Beitrag gelesen haben, fangen Sie am besten ganz am Anfang an, so wie Sie einen Roman lesen würden (der Anfang befindet sich hier). Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen – und ein paar neue Erkenntnisse.

Summon the Heros!
Annette Abele (l.), Thorsten Reimnitz (r.)