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Willkommen bei den Flat Flute Divers, dem etwas anderen Blog über das Tauchen. Wenn Sie den ganzen Hintergrund verstehen wollen, empfehlen wir Ihnen, die ersten Beiträge zu lesen, die den Blick auf den Anfang einer etwas ungewöhnlichen Taucherkarriere bieten. Den Einstieg finden Sie hier, in der Einleitung, eine Übersicht finden Sie im Inhaltsverzeichnis.

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seaQuest DSV: Die Schatzinsel

Originaltitel: Greed for a Pirate’s Dream

Inhalt

seaQuest DSV Staffel 1.2 - Klicken Sie auf das Bild, um sich die DVDs bei AMAZON anzusehen oder zu bestellen.

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Die Forschungsboje, die unter der Leitung des Wissenschaftlers Doktor Raleigh Young in der Episode “Der Teufelsgraben” in einem Untersee-Vulkan versenkt wurde, wird bei einer Eruption auf der Insel Monito aus dem Krater des dortigen Vulkans geschleudert. Die seaQuest macht sich unter der Leitung von Doktor Young auf den Weg dorthin, muss jedoch feststellen, dass die Insel nicht so unbewohnt ist wie gedacht. Schatzsucher haben sich dort häuslich eingerichtet, die illegalerweise auf der Suche nach einem großen Fund sind. Doch Young erkennt, dass die Eruption, bei der die Boje an die Oberfläche kam, nur die Vorankündigung eines riesigen Vulkanausbruchs war. Ford steht vor einem Dilemma – wie kann er die Leute von der Insel kriegen, ohne die Geheimhaltung aufzugeben? Als Ford und Young mit den Schatzsuchern sprechen, zerstört einer von ihnen das Shuttle, mit dem sie auf die Insel gekommen sind. Damit sitzen sie fest. Und die Zeit wird langsam knapp: Die Whiskers regstrieren seismische Schwingungen – der Ausbruch des Vulkans, bei dem möglicherweise die ganze Insel zerstört wird, ist nicht mehr lange hin…

Die Handlung

In dieser Geschichte geht es – wie der Originaltitel sagt – um die Gier (“greed”) und um Besessenheit für eine Sache. Sehr geschickt zeigt die Geschichte dabei die Parallelen zwischen Doktor Young und dem Anführer der Schatzsucher auf: Beide sind besessen von ihrem Ziel. Das Zitat, das Doktor Westphalen am Ende der Episode verwendet (“Zum Teufel mit den Torpedos und volle Kraft voraus!”) stammt von David Glasgow Farragut, der es als Kommando bei der Schlacht von Mobile Bay 1864 herausgab. Es ist eine in den USA stehende Redewendung für “weitermachen unter allen Umständen” geworden und wurde schon öfter in Filmen und Serien zititert (unter anderem in der Miss-Marple-Verfilmung “Mörder ahoi!”).

Realistischer Hintergrund

Die Magma-Boje von Doktor Young ist leider noch Science Fiction, aber es ist noch nicht allzu lange her, da haben wir tatsächlich einen Mega-Vulkanausbrung erleben dürfen, als der Eyjafjalljökull auf Island im Jahr 2010 ausbrach und seine Aschewolke den Flugverkehr in Nord- und Mitteleuropa lahmlegte.

Fortsetzung folgt…

 

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Horka – die Anreise zum Divemasterpraktikum

Es war mal wieder soweit. Die Abreise nach Horka stand bevor.

Nachdem wir eine Woche zuvor ein Meeting der Divemasteranwärter mit unserem Chef hatten und instruiert worden waren, was wir dort alles mit den OWDlern zu tun hätten, stieg bei uns die Spannung und die Nervosität. Es galt, mit Feuereifer in der letzten Woche nochmals alles zu wiederholen und uns nebenher noch auf unsere ausstehende Prüfung – Tauchphysiologie – vorzubereiten.

Thorsten: Mittlerweile hatte sich schon wieder mal einiges getan. Mit den OWDlern, die nach Horka kommen sollten, hatten wir schon die Poollektionen mitgemacht. Und wir hatten Verstärkung bekommen, Flo, der seinerzeit den ersten Tauchgang am Schluchsee mit begleitet hatte, kam sozusagen als Quereinsteiger von einer anderen Tauchorganisation mit dazu und fing mit dem Divemaster an.

Der Abreisetag kam. Wieder mal beluden wir mein Auto bis zum Anschlag, aber dieses Mal war das Wetter zumindest mal bedeutend besser als im April. Wir hatten einen kleinen Umweg vor, denn ich wollte über München fahren und meinem Lieblingsladen einen kleinen Besuch für diverse Kleinigkeiten abstatten.

Thorsten, notorisch zu spät, traf ein und los gings. Schon auf dem Weg nach Lindau gerieten wir in die ersten zwei Staus. Na, das konnte ja heiter werden. Wir waren extra früh losgefahren, damit wir vielleicht den ersten Teil der Reise staufrei hinter uns lassen konnten, aber – Pech gehabt. Schließlich aber kamen wir doch in München an.

Es war – gelinde ausgedrückt – sauheiß. In meinem Lieblingsladen hielten wir uns ungefähr ein Stündchen auf, und ich war hinterher stolzer Besitzer eines neu eingestellten Jackets, neuer Handschuhe, eines Hammerheads (Unterwasserhupe), Spring Straps  und voller neuer Wünsche. Wie das halt so ist. Thorsten wurde auch fündig und kaufte sich neue Springstraps. Die alten waren ihm ein Tick zu eng, und somit kamen sie an meine Flossen. :-)

Langsam fängt es an, unübersichtlich zu werden. Ich glaube, ich muss mal eine Liste anfertigen. Aber andererseits, erst dann, wenn man anfängt, von dem gleichen Ausrüstungsteil verschiedene Varianten zu kaufen, ist man ein richtiger Taucher. Sag ich jetzt mal so.

Weiter gings. Der Weg nach Horka zeichnete sich durch viele kleinere Staus aus. Und durch viel Schweiß. Zwischendurch riefen wir Majki an, der seltsamerweise nicht so recht mit der Sprache rausrücken wollte, wo er nun genau war und statt dessen immer wieder betonte, dass er noch eine Weile brauchen würde. Das wunderte uns, denn wir waren ungefähr zeitgleich losgefahren und wir hatten ja noch den Umweg über München gemacht.

Aber jede schöne Reise geht auch einmal zu Ende (zum Glück!!!) und wir waren kurz vor dem Ziel. Schließlich informierten wir Majki, dass er dem Basisverwalter Bescheid sagen sollte, und da kam es zu Tage. Der arme Kerl stand 3 Stunden an einer gesperrten Autobahn und seine Ankunft war erst mal nicht absehbar.

Glücklicherweise ließ uns aber der Basisverwalter schon mal hinein, so dass wir wenigstens nicht draußen warten mussten.

Und was tun zwei Flatflutediver nach einer knapp 9stündigen Anreise? Genaaaauuuuu! Noch bevor sie überhaupt ihre Sachen aus dem Auto geladen haben, werfen sie sich in ihre Tauchausrüstung und machen sich auf den Weg zum See.

Eigentlich hatten wir vorgehabt, nochmal ein paar Skills zu üben. Doch – wie das Leben so spielt – wurde dieser Tauchgang von ein paar Pannen überschattet.

Die erste Panne passierte mir. Auf der Treppe runter zum See übersah ich eine Stufe und flog die Treppe herunter. Mein Glück war, dass ich schon sehr weit unten war, so dass ich ins Wasser flog und nicht auf die Treppe selber. Mein Pech allerdings war, dass ich auf Wasserkontakt noch nicht vorbereitet war, das heißt, kein Jacket aufgeblasen, kein Regulator im Mund, kein Trocki aufgeblasen. Glücklicherweise sammelte mich aber Thorsten gleich ein und half mir wieder hoch, so dass ich dem Ertrinkungstod soeben noch entkam.

Bitte gehen Sie weiter – es gibt hier nichts mehr zu sehen! Nein, keine Sorge, sie hat das  mit Absicht so gemacht, wir sind Profis.

Nachdem mein Leben in Sicherheit gebracht wurde tauchten wir ab. Ich stieg schneller ab als Thorsten und wartete auf ihn. Er bummelte abwärts, mit dem Rücken zur Steinbruchwand.

Äh… was ist das denn? Wieso zieht es meine Flasche so nach hinten? Ist das ein Magnetfelsen?

Ungefähr einen Meter über dem Grund “klebte” er an der Wand. Er winkte. Ich winkte zurück.

Klasse. Was glaubst Du, wollte ich Dir mit meinem Winken signalisieren? “Hallo, Tach! Auch hier?”, oder was? Hilf mir gefälligst!

(Schon mal was davon gehört, dass das Zeichen ” ich habe ein Problem” eine Schwenkbewegung der Hand ist? )

Er schüttelte den Kopf und wirkte genervt. Was hatte er denn nur wieder? Jetzt machte er deutliche Bewegungen,  ich solle zu ihm kommen. Jawohl der Herr! Was kann ich für Sie tun? Er griff nach meinem Jacket und zog sich von der Wand weg. Jetzt erst erkannte ich das Problem. Herr Reimnitz setzte beim Abtauchen mit seiner Flasche auf einem Steinvorsprung auf, der eine Kuhle hatte. Und hier hatte sich seine Tauchflasche eingeklemmt. Er kam von selber nicht mehr vorwärts. Hm. Verfangen unter Wasser… da war doch mal was. Dafür gibt es Tauchmesser. Aber… Stein und Messer?

Warum nicht? Es gibt ja auch “Schere, Stein, Papier”.

Ich sollte mal in meinem Lieblingsladen nachfragen, ob es auch Steinfräsen gibt. Braucht sicher kein Mensch. Außer Thorsten.

Nach diesen kleinen Pannen begannen wir mit den Skills. Sie klappten soweit problemlos, bis ich die Maske abnahm. Ich flutete sie zwar langsam, bevor ich sie abnahm, aber das war keine so gute Idee. Zwar war das Wasser inzwischen viel viel wärmer als im April, aber trotzdem war es kalt. Das Wasser biß mir förmlich an den Augen, so dass ich die Brille wieder aufsetzte und auf meiner Schreibtafel eine Nachricht hinterließ: NICHT MACHEN! ZU KALT!

Sie schreibt was auf die Tafel… hm… was heißt das? “WICHT LACHEN DU ZAHLST”? Was soll das denn heißen? Ich zahle, wenn der Wicht lacht? Was für ein Wicht? Nein, jetzt hab ich’s kapiert, das ist eins von diesen Ratespielen, wo man die Buchstaben umstellen muss, und dann kommt ein neues Wort raus. Moment… “WICHT LACHEN DU ZAHLST” kann ich umstellen zu… “TAUCHLADEN SCHWITLZ”. Von dem Laden hab ich noch nie gehört. Gibt’s da Unterwasser-Steinfräsen? Dann sollte ich mir den Namen vielleicht auf meiner eigenen Tafel notieren, damit ich ihn nicht vergesse.

So tief waren wir doch noch gar nicht, als dass Du jetzt schon einen Tiefenrausch hättest haben können! “Wicht lachen du zahlst” ??? Hääääää??? Ah! Ich hab’s! Du hast nicht nur den Verstand, sondern auch deine Kontaktlinsen verloren!!!!! Daaaas erklärt natürlich alles!

Aber warum zieht es eigentlich meine Flasche immer noch so nach hinten? So KANN ich nicht arbeiten! Was ist denn los da hinten? Äh… oha… ehm… Annette? Könntest Du mir wohl einen kurzen Moment Deiner kostbaren Aufmerksamkeit schenken?

Während wir die nächste Übung einleiten wollten winkte Thorsten mal wieder. Was war denn jetzt wieder los? Er deutete auf seine Flasche. Ich sah nach. Er saß auf dem Grund, und zuerst einmal fiel mir gar nicht auf, was er wollte, denn ich starrte den Boden der Flasche an. Was wollte er denn? Dann glitt mein Blick nach oben und ich sah wohl nicht Recht. Die Flasche war aus der Halterung gerutscht, sie hatte kein Netz und stand frei. Verdammt. Leider sah ich mich nicht in der Lage, die Flasche unter Wasser neu zu montieren, also stiegen wir auf. Ich hielt die Flasche, damit sie ungefähr auf der alten Höhe war. An der Oberfläche fluchte Thorsten erst mal…

HAGEL UND G(zensiert!!!)

…und wir stellten fest, dass inzwischen die ersten zwei OWDler eingetroffen waren, die soeben Zeugen der fluchenden Divemasteranwärter wurden. So entschieden wir uns, den Pleitentauchgang abzubrechen, denn die beiden kannten sich ja noch nicht aus und wir wollten ihnen erst mal die Basis zeigen. Thorsten musste sein Jacket ausziehen, damit er die Flasche neu montieren konnte, denn die Flasche wollte ja auch knapp 100 Treppen wieder hochgeschleppt werden.

Ja, die Flasche wird getragen, und wer trägt mich? Moment mal… wo ist denn… HAGEL UND #*§%$ +§$%&!

Eben wollten wir unseren Treppenaufstieg beginnen, da fluchte Herr Reimnitz wieder. Ich fuhr zusammen. Was war denn heute auch los? Er fluchte, weil er dank der dummen Aktion mit der Flasche seine Schreibtafel unter Wasser verloren hatte. Ärgerlich, aber wir wollten jetzt nicht nochmal abtauchen. Da sowieso keiner außer uns da war, beschlossen wir, dass wir das Teil am nächsten Tag bergen würden. Hier keine kleine Rechenaufgabe für Thorsten…

Ein schusseliger Tauchbuddy verliert im Süßwasser eine Schreibtafel, die 100 g wiegt und 20 ml Wasser verdrängt. Wieviel Luft muss man in einen Hebesack (oder ins Jacket) füllen, um die Tafel aus 4 m Tiefe an die Oberfläche zu bringen…

Hm, Moment, also, 20 ml Süßwasser wiegen 20 g, das heißt, ich brauche einen Auftrieb von… he! Willst Du mich eigentlich auf den Arm nehmen?? Na, das kann ja noch heiter werden. Und das war erst der Anfang!

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seaQuest DSV: Gefährliches Experiment

Originaltitel: Nothing But the Truth

Inhalt

seaQuest DSV Staffel 1.2 - Klicken Sie auf das Bild, um sich die DVDs bei AMAZON anzusehen oder zu bestellen.

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Während die seaQuest evakuiert wird, diskutieren die letzten verbliebenen Offiziere – unter anderem Commander Ford, Lieutenant Krieg, Hitchcock und Lucas – über die möglicherweise anstehende Beförderung von Ford. Dass das Boot evakuiert wird, hat einen Grund: es soll testweise geflutet werden, um ein von Bridger entwickeltes Rettungssystem auszuprobieren. Die Unterbesetzung der seaQuest macht sich jedoch eine Gruppe von radikalen Umweltschützern zunutze, sie stürmen das Boot und übernehmen die Brücke. Ihr Ziel: verschiedene Codes von Fabriken und Kernreaktoren, die in den Datenbanken der seaQuest gespeichert sind. Die verbliebenen Besatzungsmitglieder versuchen, die Eindringlinge aufzuhalten und es gelingt ihnen, mit dem Schiff, das das Experiment von der Oberfläche aus überwachen soll, Kontakt aufzunehmen. Doch da werden die Gänge geflutet – das Experiment hat begonnen, aber Bridgers Rettungssystem ist nicht aktiv…

Die Handlung

Die Episode thematisiert den Widerspruch zwischen der Realität und den Idealen. Colonel Shraeder, der Anführer der Eindringlinge, hat in der Umweltabteilung der UEO gearbeitet und die Bestechungen dort mitbekommen, mit denen die Großkonzerne arbeiten. Das hat ihm seinen Idealismus zerstört. Doch auch sein Ansatz, einfach alle Anlagen zu zerstören, ist extrem radikal, die Gesellschaft ist darauf nicht vorbereitet. Und auch das würde nicht garantieren, dass die Anlagen nicht genau so wieder aufgebaut würden.

Realistischer Hintergrund

Colonel Schraeders Enttäuschung über die Umweltabteilung der UEO kann man heute auf die Umweltkonferenzen der G8 übertragen, die schon seit Jahren etwas tun wollen, um den Klimawandel zu verlangsamen oder aufzhalten, sich aber kaum zu konkreten Maßnahmen durchringen können. Insofern hat diese spezielle Episode den Nerv unserer Zeit genau getroffen. Allerdings – die Entscheidung von Commander Ford, doch auf der seaQuest zu bleiben und kein eigenes Kommando anzunehmen, erinnert sehr stark an Commander Riker aus “Star Trek TNG”, der ebenfalls lieber Erster Offizier an Bord der Enterprise blieb, anstatt ein eigenes Kommando zu übernehmen.

Fortsetzung folgt…

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Die Abenteuer der Flat Flute Divers: Was bisher geschah…

Bevor die neue Staffel mit neuen Abenteuern der Flat Flute Divers beginnt, wollen wir kurz zusammenfassen, was bisher geschah:

Am Anfang entstand das Universum. Das wurde allenthalben kritisiert und als ein Schritt in die völlig falsche Richtung bezeichnet. Dann entstanden die Sonne und die Erde. auf der sich bald schon die Dinosaurier tummelten, bevor sie ausstarben. Und dann wurde es so richtig interessant…

Annette und Thorsten, zwei Humanoide äffischer Abstammung, wurden geboren. Doch es dauerte noch knapp 20 Jahre, bevor sie sich zum ersten Mal begegneten, und weitere knappe sieben Jahre, bevor sie bemerkten, dass sie eine Leidenschaft verbindet: das Wasser. Und von da an dauerte es nur noch zehn Jahre, bis sie es endlich auf die Reihe brachten, genau dieser Leidenschaft zu frönen, indem sie zusammen schwimmen gingen. Nun mag der geneigte Leser der Meinung sein, dass Geschwindigkeit nicht eine Stärke der beiden ist, doch was sie in diesen Jahren an Zeit verloren haben, holten sie danach um so schneller auf.

Die Schwimmtour wurde ausgedehnt auf einen Badeurlaub in El Gouna in Ägypten. Die Gründe für die Auswahl dieses Reiseziels sind vielfältig und würden an dieser Stelle den Rahmen sprengen, was den Gebräuchen eines Rückblicks krass widerspräche. Ebendort am Roten Meer kamen die beiden in Kontakt mit einer Tauchbasis. Sie lernten das Tauchen in der Ausbildungsstufe Scuba Diver. Doch ihr damaliger Tauchlehrer orakelte, dass das bald nicht mehr reichen wird. Dass sie bald schon eine eigene Ausrüstung anschaffen würden. Und dass sie überrascht wären, wie viele tauchende Menschen es in ihrem Freundeskreis gäbe.

Annette und Thorsten hingegen orakelten, dass der Tauchlehrer offenbar einmal zu viel Stickstoff bei einem Tauchgang abbekommen hatte. Die Ausbildung weitermachen – warum? Eine eigene Tauchausrüstung – wozu? Und Freunde, die auch tauchen – wer soll das sein?

Bald danach jedoch begannen sich einem Fluch gleich die Prophezeiungen des Tauchlehrers zu erfüllen. Sie schafften sich ihre eigene Ausrüstung an. Sie fanden immer mehr Freunde, die auch Spaß am Tauchen hatten. Und letztlich war es einem anderen Tauchlehrer zu verdanken, dass sie mit dem Tauchen in deutschen Gewässern anfingen, so dass sie schließlich weitermachten: Open Water Diver, Enriched Air Diver, Advanced Open Water Diver, Peak Performance Buyoancy, Dry Suit und schließlich der Rescue Diver.  Damit gab es nur noch den Master Scuba Diver als höchste Ausbildungsstufe. Es sei denn…

…ja, es sei denn, man würde den Schritt in die Professionalität wagen. Divemaster werden. Ermuntert vom Leiter der Tauchschule, bei der die beiden seit dem OWD ihre Tauchkarriere verfolgten, beschlossen sie, den Schritt zu machen. Noch dazu, da dessen Tauchschule gerade dabei war, sich um die Tauchbasis am Schluchsee zu erweitern.

Als wir unsere Helden das letzte Mal verließen, waren sie gerade dabei, sich auf eine weitere Tour an den Tauchsee Horka vorzubereiten. Diesmal allerdings, um einen OWD- und einen AOWD-Kurs als Praktikum zu verfolgen. Auf dem Weg zum Divemaster. Hier geht die Geschichte weiter…

Oh, vor lauter vergaß ich, mich vorzustellen: Ich bin Theo, Theo der Flötenfisch. Und über meine Klugheit werden Sie bald noch mehr erfahren. Montags werden wir uns allerdings dem weiteren Werdegang der Flat Flute Divers zuwenden, in ganz neuen Abenteuern.

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seaQuest DSV: Duell der Entdecker

Originaltitel: Better than Martians

Inhalt

seaQuest DSV Staffel 1.2 - Klicken Sie auf das Bild, um sich die DVDs bei AMAZON anzusehen oder zu bestellen.

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Die erste bemannte Mars-Mission war ein Erfolg und die Raumkapsel kehrt zur Erde zurück. Doch beim Eintritt in die Erdatmosphäre geht etwas schief und die Kapsel landet in der Andamanen-See. Dort herrscht Krieg. Die seaQuest wird mit der Bergung der Kapsel beauftragt, was für Captain Bridger einen persönlichen Hintergrund hat: Der Kommandant der Mission ist ein alter Freund von ihm, Scott Keller. Und auch der Umstand, dass die seaQuest militärisch agieren muss, bringt den Captain in Gewissensnöte. Als man die Kapsel bergen wird, greifen die Politiker ein und verzögern die Rettungsaktion. Bridger muss eine Entscheidung treffen.

Dialog-Perle

“Die Amerikaner erzählen uns, dass sie in zwei Jahren das Land verlassen – und meinen 20 Jahre. Sie sagen ‘zwei Stunden’ und meinen eigentlich ‘zwei Jahre’!”
Das Bild, dass der asiatische General Tran von den Amerikanern hat.

Die Handlung

Diese Episode haben wir wieder eine politische Handlung. Allerdings geht es auch darum, worauf die Öffentlichkeit gerade ihre Aufmerksamkeit richtet. Der Originaltitel “Better than Martians” (“Besser als Marsmenschen”) ist ein Zitat von Bridger aus der Episode, mit dem er die Sprechapparatur von Darwin umschreibt. An einer anderen Stelle beklagt Dr. Westphalen, dass sich alle nur noch um den Weltraum kümmern, aber niemanden interessiert, dass die Riffe der Erde langsam nachwachsen.
Die Andamanen-See erlangte traurige Berühmtheit, als dort Ende Dezember 2004 ein Seebeben stattfand, das einen Tsunami auslöste, der die Küstenregion am Golf von Bengalen und Südasien verwüstete.

Realistischer Hintergrund

Obwohl das Thema ständig aktuell ist, ist es in der Tat schwierig, die Weltöffentlichkeit ständig für den Umweltschutz zu “begeistern”. Wenn nicht gerade irgendeine Katastrophe den Menschen die Folgen ihres Handelns vor Augen führt, herrscht darüber ziemliche Flaute in den Medien. Insofern hat Dr. Westphalen mit ihrer Klage Recht. Ich finde außerdem interessant, wie das Bild über kriegerische Auseinandersetzungen, das man von damals in die Zukunft projizierte, nichts an Aktualität verloren hat. Eher im Gegenteil, und das finde ich ziemlich traurig. Viele Science-Fiction-Geschichten versuchen ein eher positives Bild der Menschen zu zeichnen (gerade STAR TREK) und zu zeigen, dass Menschen lernen können. Sicher können Menschen das – aber offenbar nur sehr, sehr langsam.

Fortsetzung folgt…

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