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	<title>Flat Flute Divers &#187; Urlaub</title>
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	<description>Das etwas andere Blog über das Tauchen.</description>
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		<title>Unterwasserparadies Rotes Meer:  Auf Tauchstation in El Gouna</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 07:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[El Gouna]]></category>
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Die K&#252;ste vor El Gouna gilt vollkommen zurecht als wahres Tauch- und Schnorchelparadies: Die eindrucksvolle Unterwasserwelt des Roten Meeres vor &#196;gypten lockt seit Jahren viele Meeresfreunde unter die Wasseroberfl&#228;che. Neben der faszinierenden Tierwelt und besonderen Unterwasser-Szenarien wie Schiffswracks und Canyons punktet El Gouna auch durch exzellente Ausbildungsm&#246;glichkeiten: In den momentan neun Tauchbasen vor Ort ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1262" class="wp-caption center" style="width: 355px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/04/el_gouna_diver.jpg"><img class="size-full wp-image-1262" title="Tauchen im Roten Meer vor El Gouna." src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/04/el_gouna_diver.jpg" alt="Tauchen im Roten Meer vor El Gouna." width="345" height="460" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchen im Roten Meer vor El Gouna.</p></div>
<p>Die K&#252;ste vor El Gouna gilt vollkommen zurecht als wahres Tauch- und Schnorchelparadies: Die eindrucksvolle Unterwasserwelt des Roten Meeres vor &#196;gypten lockt seit Jahren viele Meeresfreunde unter die Wasseroberfl&#228;che. Neben der faszinierenden Tierwelt und besonderen Unterwasser-Szenarien wie Schiffswracks und Canyons punktet El Gouna auch durch exzellente Ausbildungsm&#246;glichkeiten: In den momentan neun Tauchbasen vor Ort wird auch auf Deutsch das Tauchen vermittelt und die PADI Tauchausbildung angeboten. Trotz der vielen hervorragenden Dive-Spots f&#252;r Anf&#228;nger und Profis ist die K&#252;ste vor El Gouna noch nicht &#252;berlaufen. Die Chancen stehen somit gut, auch seltene Meeresbewohner anzutreffen.</p>
<p>Die &#228;gyptische Ferienregion El Gouna bietet die perfekten Voraussetzungen f&#252;r einen Tauchgang. Ob absoluter Neuling oder erfahrener Unterwasser-Profi – im Roten Meer vor der K&#252;ste El Gounas findet sich stets der ideale Dive-Spot. Gut Geschulte Tauchlehrer und Guides  begleiten Anf&#228;nger bei ihren ersten Tauchversuchen im Hotelpool, um danach mit den erfahreneren und zertifizierten Tauchern in die faszinierenden Unterwasserwelt des Roten Meeres hinab zu gleiten. Gemeinsame Tagestouren im Rahmen eines Schnupper-Tauch- oder eines Schnorcheltags runden das Programm ab. Ausgehend von der Marina El Gounas mit ihren bunten Cafés und Gesch&#228;ften sind es lediglich f&#252;nfzehn Minuten bis zu den ersten Riffen. Nach einem gemeinsamen Tauchgang, einem leckeren Mittagessen auf einem der ger&#228;umigen Tauchboote und einer verdienten Siesta  d&#252;rfen sich die Teilnehmer am Nachmittag nochmals ausgiebig hinab zu Korallen &amp; Co. begeben.</p>
<p>Neulinge im Tauchsport k&#246;nnen in dem &#228;gyptischen Ferienort auch ihren PADI Open Water Tauchschein machen, der ihnen erlaubt, sich in &#252;ber 175 L&#228;ndern in bis zu 18 Meter Meerestiefe zu wagen. Momentan beherbergt El Gouna neun Tauchbasen. Darunter befinden sich die drei deutschen Anbieter Blue Brothers Diving, Orca und The Dive Connection. Wer so richtig Gefallen am Tauchen gefunden hat, kann sich in El Gouna weiterbilden, Dive-Specialties erlernen, sich beim technischen Tauchen versuchen oder sich sogar zum Tauchlehrer ausbilden lassen. Auch die Kleinsten werden nicht vergessen, denn viele Tauchstationen haben spezielle Kurse f&#252;r Kinder im Programm.</p>
<p>F&#252;r erfahrene Unterwassersportler bieten sich rund um El Gouna auch ausgefallene Tauchreviere an. Etwa zwei Stunden entfernt liegt der Schiffsfriedhof Abu Nuhas mit seinen vielen geheimnisvollen Wracks. Auch die faszinierenden Canyons von Shabaha oder das so genannte Blind Reef voll farbenpr&#228;chtiger Meeresbewohner ist nur zwei Stunden von El Gouna entfernt und l&#228;dt Wagemutige auf Tauchg&#228;nge ein. Trotz diesem vielf&#228;ltigen Angebot ist das Rote Meer vor El Gouna nicht mit anderen Booten und Tauchern &#252;berlaufen, was gute Chancen f&#252;r eine Begegnung mit exotischen Fischen, Meeresschildkr&#246;ten oder Delfinen verspricht.</p>
<p>Mehr Informationen zum Tauchen und den in El Gouna ans&#228;ssigen Tauchschulen findet man auf <a href="http://www.elgouna.com" target="_blank">www.elgouna.com</a> in der Kategorie <a href="http://www.elgouna.com/BrowseSection~SubSectionID~27~Lang~de.html" target="_blank">http://www.elgouna.com/BrowseSection~SubSectionID~27~Lang~de.html</a>.<br />
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<em>Quelle: El Gouna Tourimus Information</em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Unterwasserparadies+Rotes+Meer%3A+Auf+Tauchstation+in+El+Gouna+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1260+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1260&amp;md5=af287facfaaa432160eebfbdbda105e4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Thorsten Reimnitz: Fast schon vergessen</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/08/04/thorsten-reimnitz-fast-schon-vergessen/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 07:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnorcheln]]></category>
		<category><![CDATA[Spezielle Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Reimnitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche erscheint der Artikel mal um einen Tag vom &#252;blichen verschoben. Warum ist das so, mag der regelm&#228;&#223;ige Leser fragen. Nun, schuld daran bin ich... irgendwie. Zwar wurde ich an einem Dienstag geboren, aber mein Geburtstag f&#228;llt dieses Jahr auf einen Mittwoch. Da es sich noch dazu um einen "runden" handelt, habe ich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche erscheint der Artikel mal um einen Tag vom &#252;blichen verschoben. Warum ist das so, mag der regelm&#228;&#223;ige Leser fragen. Nun, schuld daran bin ich&#8230; irgendwie. Zwar wurde ich an einem Dienstag geboren, aber mein Geburtstag f&#228;llt dieses Jahr auf einen Mittwoch. Da es sich noch dazu um einen &#8220;runden&#8221; handelt, habe ich mir die kleine Eitelkeit herausgenommen, heute mal mich so ganz in den Mittelpunkt zu setzen.</p>
<div id="attachment_1091" class="wp-caption aligncenter" style="width: 355px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/40j_schnorchel.jpg"><img class="size-full wp-image-1091" title="Tauchausr&#252;stung 1980er Jahre - fast komplett (nicht im Bild: Badehose)" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/40j_schnorchel.jpg" alt="Tauchausr&#252;stung 1980er Jahre - fast komplett (nicht im Bild: Badehose)" width="345" height="460" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchausr&#252;stung 1980er Jahre - fast komplett (nicht im Bild: Badehose)</p></div>
<p>Zu Geburtstagen schaut man gern mal zur&#252;ck auf das, was war und wie es sich im &#8220;Jetzt&#8221; darstellt. Zumindest ich mache das gern. Immer wieder mal. Und zu runden Geburtstagen ganz besonders. Da es hier um das Tauchen geht, werde ich nur diesen Aspekt meines Lebens beleuchten, die anderen finden anderswo statt. Nat&#252;rlich bin ich schon auf meine &#8220;Taucher-Geschichte&#8221; eingegangen zu Beginn dieses Blogs, aber wie ich von einer Freundin erinnert wurde, habe ich etwas vergessen. Sowieso scheinen mir bei der Beschreibung lauter kleine Details &#8220;rausgegangen&#8221; zu sein. Es ist halt schon sehr lang her. Und seit heute wieder ein St&#252;ckchen mehr l&#228;nger her. Oder so. Bevor ich fortfahre, allerdings noch eine kleine Warnung: das hier soll keine Chronologie sein, nur eine pers&#246;nliche Reflektion. Der Text wird wohl so sprunghaft sein, wie meine Gedanken manchmal sind.</p>
<p>Gehen wir etwas mehr ins Detail, was meine Jugendzeit betrifft. Schon als Kind war ich eine so genannte Wasserratte. Dass wir am Bodensee wohnten, kam dem sehr entgegen. Durch Fernsehberichte und Serien wie &#8220;Flipper&#8221; war ich vom Tauchen fasziniert, aber auf der anderen Seite durch Berichte &#252;ber t&#246;dliche Tauchunf&#228;lle auch wieder abgeschreckt. In den 1970er Jahren war beispielsweise das Tauchen am Teufelstisch, einer Felsnadel im &#220;berlinger See in der N&#228;he von Wallhausen, noch erlaubt. Und der Name &#8220;Teufelstisch&#8221; bekam f&#252;r mich eine zweite Bedeutung dadurch, dass dort so viele Unf&#228;lle passierten. Schlie&#223;lich wurde das Tauchen dort verboten, aber man las immer wieder von Unf&#228;llen. Nat&#252;rlich war das mein rein subjektives Empfinden, da ich keine Ahnung hatte, wie viel Tauchg&#228;nge am Bodensee stattfanden, ohne dass es zu Unf&#228;llen kam. Aber das mulmige Gef&#252;hl blieb. Genauso wie die Faszination. Da ich also nicht Ger&#228;tetauchen wollte &#8211; was dann? Dann eben so. Maske, Flossen, Schnorchel. Aber wie macht man sowas richtig?</p>
<p>Zu dem Zeitpunkt hatte ich &#252;ber die Schule eine Jugendzeitschrift abonniert, die einem die Natur und den Menschen etwas n&#228;herbringen sollte (tut mir leid, den Namen habe ich schon vergessen). Als der Sommer n&#228;her kam, wurde in dieser Zeitschrift eine Serie &#252;ber das Schnorcheln ver&#246;ffentlicht und was man dazu wissen musste: den richtigen Flossenschlag, Druckausgleich, Schnorchel ausblasen und so weiter. Gleichzeitig wurden einem gewisse physiologische Kenntnisse vermittelt, warum man zum Beispiel vor dem Abtauchen nicht hyperventilieren sollte oder warum der Schnorchel nicht zu lang sein darf. Die genaue Ausr&#252;stung von damals habe ich nicht mehr vollst&#228;ndig, da ich verschiedene Teile ersetzen musste, aber sie sah ungef&#228;hr so aus, wie oben auf dem Bild. Die wasserdichte Lampe in der Mitte ist sogar noch ein Originalteil von damals, die hatte es in einer anderen Jugendzeitschrift (<a title="YPS" href="http://www.yps.de/" target="_blank">YPS</a>) gegeben. So war ich ausgestattet, zumindest einen Teil der Unterwasserwelt zu erkunden.</p>
<div id="attachment_1092" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/westbad_fische.jpg"><img class="size-full wp-image-1092" title="Fische im Westbad &#220;berlingen" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/westbad_fische.jpg" alt="Fische im Westbad &#220;berlingen" width="460" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Fische im Westbad &#220;berlingen</p></div>
<p>Selbst eine einfache (da wegwerfbare) Unterwasser-Kamera geh&#246;rte irgendwann zu meiner Ausstattung. Man sieht, irgendwie versuchte ich, so nah wie m&#246;glich ans Tauchen heranzukommen. Auch in meiner rettungsdienstliche Ausbildung interessierte ich mich unter anderem sehr f&#252;r physiologische Vorg&#228;nge beim Tauchen und welche Arten Tauchunf&#228;lle es gibt. Dann, 1992, kam der Moment, wo ich es wirklich mal ausprobieren durfte. Im Panorama-Bad in Freudenstadt im Schwarzwald wurde ein Schnuppertauchen veranstaltet.  Und es war genau so faszinierend, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es ging nur nicht sehr lang, einmal eine L&#228;nge im Schwimmerbecken hin und wieder zur&#252;ck.</p>
<p>Und ich dachte, dass ich dann eine lange Zeit von dem Gedanken Abschied genommen hatte. Aber eine Freundin erinnerte mich daran, dass dem nicht so war. Etwas, das ich fast schon vergessen hatte, als ich meine pers&#246;nliche Einf&#252;hrung zu diesem Blog schrieb. Als ich 1997 den <a title="Center Parcs Het Heijderbos" href="http://cp.summertimeparcs.de/het_heijderbos.html" target="_blank">Center Parc Het Heijderbos</a> besuchte, stie&#223; ich im Magazin, das damals jeder Besucher bekam, damit er wusste, welche Veranstaltungen und Sportm&#246;glichkeiten es im Park geben w&#252;rde, auf folgenden Abschnitt:</p>
<p><em>Tauchen-Einf&#252;hrung</em></p>
<p><em>(ab 8 Jahre, und mind. 1,50 m lang)</em></p>
<p><em>Unter der Leitung eines fachkundigen Lehrers werden Ihnen die Anf&#228;nge des Tauchens mit einer Sauerstoffflasche beigebracht. Sie beginnen gleich im Wasser, so dass Sie die Zeit optimal ausn&#252;tzen k&#246;nnen. Subtropisches Schwimmparadies. Anmeldungsgeb&#252;hr hfl 40.00. Zuerst wird die erste Einf&#252;hrung vollgebucht.</em></p>
<p><em>He</em>, dachte ich mir, <em>&#228;lter als 8 Jahre bist Du schon und l&#228;nger als 1,50 m auch.</em> Ja, okay, der Abschnitt enth&#228;lt ein paar sprachliche Merkw&#252;rdigkeiten, so zum Beispiel auch, dass ein gew&#246;hnlicher Sporttaucher nicht mit einer &#8220;Sauerstoffflasche&#8221; taucht, aber was soll&#8217;s? Einem zweiten Prospekt entnahm ich, dass es sich um einen Kurs handelte, der eine kleine Einf&#252;hrung ins Tauchen geben sollte und den man &#8211; wenn man dann wollte &#8211; innerhalb eines Jahres bei jeder Tauchschule fortsetzen k&#246;nne. Aha.</p>
<div id="attachment_1093" class="wp-caption aligncenter" style="width: 268px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/40j_cp_tr.jpg"><img class="size-full wp-image-1093" title="Schnorchelbad im Center Parc" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/40j_cp_tr.jpg" alt="Schnorchelbad im Center Parc" width="258" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Schnorchelbad im Center Parc</p></div>
<p>Ich habe besagtes Magazin noch. Meine damalige Freundin und Reisebegleiterin hat verschiedene Sportangebote angekreuzt, die wir w&#228;hrend <a title="Summertime Parcs Blog: Wie ich Center Parcs entdeckte und was daraus folgte" href="http://blog.summertimeparcs.de/2010/08/04/thorsten-reimnitz-wie-ich-center-parcs-entdeckte-und-was-daraus-folgte/" target="_blank">unseres Aufenthalts im Center Parc</a> machen wollten. Bei dem Abschnitt &#8220;Tauchen-Einf&#252;hrung&#8221; hat sie ein &#8220;T&#8221; dazu geschrieben. Das hei&#223;t, <em>ich</em> wollte das machen. Sie &#252;berlegte sich, ob sie wohl mit ins Schwimmbad kommen und Fotos machen sollte. Weiter kam die Planung allerdings nicht. Wir waren nur eine Woche da und die Zeiten f&#252;r die Tauch-Einf&#252;hrung waren denkbar ung&#252;nstig f&#252;r uns. So belie&#223;en wir es beim Schnorcheln im Schnorchelbad.</p>
<p>Ab da schien sich das Thema f&#252;r mich erst wirklich erledigt zu haben. Ich verschwendete keinen Gedanken mehr daran, das Tauchen &#8220;mal&#8221; auszuprobieren. Bei meinem ersten Urlaub in &#196;gypten 2004 erlebte ich die Unterwasserwelt des Roten Meeres beim Schnorcheln und auf einer Tour mit dem Glasbodenkatamaran. Erst viel sp&#228;ter sollte sich das &#228;ndern.</p>
<div id="attachment_1094" class="wp-caption aligncenter" style="width: 355px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/40j_ausruestung.jpg"><img class="size-full wp-image-1094" title="Tauchausr&#252;stung 2010 - Nur ein Teil" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/40j_ausruestung.jpg" alt="Tauchausr&#252;stung 2010 - Nur ein Teil" width="345" height="460" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchausr&#252;stung 2010 - Nur ein Teil</p></div>
<p>Das klingt jetzt sentimental, aber auch das sei mir an einem solchen Tag erlaubt &#8211; ohne Annette w&#228;re es vermutlich dabei geblieben. Sie h&#228;tte mich nat&#252;rlich nie dazu &#252;berreden k&#246;nnen, den &#8220;Scuba Diver&#8221;-Kurs zu machen, wenn ich nicht vorher schon auf eine gewisse Weise &#8220;gefangen&#8221; gewesen w&#228;re. Aber sie hat den entscheidenden Impuls dazu gegeben. Und wenn ich heute sehe, was das alles nach sich gezogen hat, war es eine gute Entscheidung von ihr, die Frage in den Raum zu stellen, ob wir den Kurs machen sollen. Wir hatten nat&#252;rlich keine Ahnung, wo uns das hinf&#252;hren w&#252;rde. Geschweige denn, was daraus alles entstehen w&#252;rde. Wir haben seither viel erlebt und neue Menschen kennengelernt. Wir haben Herausforderungen gemeistert und uns neuen gestellt, Herausforderungen, die auch noch vor uns liegen.</p>
<p>Es war ein gro&#223;er Schritt, der sich am besten durch das erste und das letzte Bild oben in diesem Artikel verdeutlichen l&#228;sst &#8211; die Ausr&#252;stung &#8220;damals&#8221;, und die Ausr&#252;stung heute. Ich bin schon sehr gespannt, was wir noch alles erleben werden. Es bleibt auf jeden Fall spannend, denn neue Ideen haben wir auch schon. Aber davon wird hier noch berichtet werden. Ganz sicher&#8230;</p>
<p>Ach ja, auch fast vergessen: Danke, Annette! <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Thorsten+Reimnitz%3A+Fast+schon+vergessen+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1088+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1088&amp;md5=6401fdfb8ace51f066bde6ab0a51d524" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>12.10 Uhr: Die &#214;lpest im Roten Meer &#8211; Update von der HEPCA</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/06/24/12-10-uhr-die-oelpest-im-roten-meer-update-von-der-hepca/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 10:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchgebiete]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[El Gouna]]></category>
		<category><![CDATA[Hurghada]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Meer]]></category>

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		<description><![CDATA[Am gestrigen Abend hat die HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) eine vorl&#228;ufig abschlie&#223;ende Mitteilung herausgegeben, um den Stand der Dinge klarzustellen. Demnach ist das Naturschutzgebiet n&#246;rdlich von El Gouna tats&#228;chlich am St&#228;rksten betroffen. Riffe im Tauchgebiet um Hurghada und El Gouna sind entgegen ersten Mitteilungen doch nicht verschmutzt und der normale Tauchbetrieb ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am gestrigen Abend hat die <a title="HEPCA - Hurghada Environmental Protection and Conservation Associaton" href="http://www.hepca.com" target="_blank">HEPCA</a> (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) eine vorl&#228;ufig abschlie&#223;ende Mitteilung herausgegeben, um den Stand der Dinge klarzustellen. Demnach ist das Naturschutzgebiet n&#246;rdlich von El Gouna tats&#228;chlich am St&#228;rksten betroffen. Riffe im Tauchgebiet um Hurghada und El Gouna sind entgegen ersten Mitteilungen doch nicht verschmutzt und der normale Tauchbetrieb wurde wieder aufgenommen. &#220;ber 90 % der Str&#228;nde der beiden St&#228;dte sind mittlerweile sauber.</p>
<p>Es steht nun fest, dass das &#214;l aus einer Bohrplattform im Roten Meer, etwa 50 Seemeilen n&#246;rdlich von Hurghada ausgelaufen ist. Das Leck entstand am Mittwoch, den 16. Juni und ist mittlerweile wieder abgedichtet. Allerdings gibt es immer noch keine offiziellen Angaben zu den Verantwortlichen f&#252;r die Katastrophe. Auch wird es noch etwas dauern, bis die entstandenen Sch&#228;den in dem Naturschutzgebiet erfasst worden sind. Die HEPCA fordert die &#228;gyptische Regierung auf, ihre Politik in Bezug auf &#214;lbohrkonzessionen zu &#252;berdenken, besonders in der N&#228;he von Naturschutzgebieten, Habitaten oder Touristenzentren.</p>
<p>Artikel zur &#214;lpest im Roten Meer bei flatflutedivers.de:</p>
<p><a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/22/12-10-uhr-oelpest-im-roten-meer-vor-hurghada-und-el-gouna/">12.10 Uhr: &#214;lpest vor Hurghada und El Gouna im Roten Meer</a></p>
<p><a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer 2" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/23/12-10-uhr-die-oelpest-im-roten-meer-chronologie-einer-katastrophe/">12.10 Uhr: Die &#214;lpest im Roten Meer &#8211; Chronologie einer Katastrophe</a></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=12.10+Uhr%3A+Die+%C3%96lpest+im+Roten+Meer+%E2%80%93+Update+von+der+HEPCA+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1045+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1045&amp;md5=352cbc748e08211ab8b87a851d02daca" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>12.10 Uhr: Die &#214;lpest im Roten Meer – Chronologie einer Katastrophe</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchgebiete]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[El Gouna]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit einem weiteren Tag Abstand zeigt sich nun der Ablauf der Ereignisse der &#214;lpest im Roten Meer, &#252;ber die gestern schon in diesem Blog berichtet wurde. Allerdings flossen die Informationen von &#196;gypten nach Europa ein bisschen langsam. Im Moment stellt sich die Situation so dar:

	vermutlich Montag, 14. Juni 2010 oder Dienstag, 15. Juni 2010
Mittwoch, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem weiteren Tag Abstand zeigt sich nun der Ablauf der Ereignisse der &#214;lpest im Roten Meer, &#252;ber die <a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/22/12-10-uhr-oelpest-im-roten-meer-vor-hurghada-und-el-gouna/" target="_blank">gestern</a> schon in diesem Blog berichtet wurde. Allerdings flossen die Informationen von &#196;gypten nach Europa ein bisschen langsam. Im Moment stellt sich die Situation so dar:</p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: line-through;"><strong>vermutlich Montag, 14. Juni 2010 oder Dienstag, 15. Juni 2010<br />
</strong></span><strong>Mittwoch, 16. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zpcxn3PKlps&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/zpcxn3PKlps&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Video: <a title="HEPCA" href="http://www.hepca.com" target="_blank">HEPCA</a></p>
<p>An einer Offshore-Plattform im Roten Meer 40 Kilometer n&#246;rdlich von El Gouna (unbest&#228;tigten Berichten zufolge an der Bohrinsel Jebel al-Zayt) kommt es zu dem, das sp&#228;ter von der &#214;lindustrie als &#8220;minor lekage&#8221; (&#8220;kleineres Leck&#8221;) bezeichnet wird: Erd&#246;l tritt aus und treibt von dort aus auf die K&#252;ste von &#196;gypten zu. Im Verlauf der Woche wird der &#214;lteppich im offenen Meer gesichtet. Allerdings wird die &#214;ffentlichkeit nicht informiert, w&#228;hrend daran gearbeitet wird, das Leck wieder zu schlie&#223;en. Sp&#228;ter hei&#223;t es, am Donnerstag, den 17. Juni sei dies definitiv gelungen.<br />
Ein Taucher, der auf der <a href="http://www.sueddeutsche.de/reise/aegypten-oelpest-vor-hurghada-1.963629">Webseite der &#8220;S&#252;ddeutschen Zeitung&#8221;</a> einen Kommentar hinterl&#228;sst, berichtet von einem Tauchgang am 15. Juni am Riff Ras Nasrani um ca. 16.20 Uhr, bei dem er Druckwellen von zwei Explosionen im Abstand von etwa 10 Minuten gesp&#252;rt zu haben glaubt (<strong>Update:</strong> Nach <a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer - Update von der HEPCA" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/24/12-10-uhr-die-oelpest-im-roten-meer-update-von-der-hepca/" target="_blank">dieser neuen Stellungnahme</a> von der HEPCA habe sich die Katastrophe selbst am Mittwoch, den 16. Juni ereignet, damit kann was auch immer der Kommentator bei dem Tauchgang bemerkt haben will nicht im Zusammenhang mit dem Ungl&#252;ck stehen).</p>
<ul>
<li><strong>Freitag, 18. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Der &#214;lteppich trifft auf die K&#252;ste bei El Gouna und Hurghada. Die Bewohner der Orte werden davon v&#246;llig &#252;berrascht. Die Gesamtl&#228;nge des &#214;lteppichs wird von der Organisation HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) sp&#228;ter mit 160 Kilometern angegeben, neben den Touristenzentren ist ein Naturschutzgebiet betroffen, das weiter n&#246;rdlich liegt und f&#252;r die &#214;ffentlichkeit gesperrt ist.</p>
<ul>
<li><strong>Samstag, 19. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Die Hotelbesitzer der betroffenen Orte wenden sich an die lokale Regierung f&#252;r Hilfe. Es werden &#214;lsperren errichtet, doch die Bewohner helfen sich auch selbst: der verschmutzte Sand wird von den Str&#228;nden abgetragen. Am schlimmsten hat es die Inseln El Luhaimat and Tawila im Naturschutzgebiet getroffen. Der erste Artikel &#252;ber die Katastrophe wird von einer <a title="Al-Masry Al-Youm - Today's Life in Egypt" href="http://www.almasryalyoum.com/en/node/50159" target="_blank">lokalen Nachrichtenwebseite</a> ver&#246;ffentlicht. Noch immer ist nicht bekannt, wo das &#214;l herkommt und falls es sich um ein Leck handelt, ob dieses mittlerweile abgedichtet wurde. Hotelbesitzer in Hurghada und El Gouna k&#252;ndigen an, Klage einreichen zu wollen, da ihre Str&#228;nde massiv gesch&#228;digt seien und sie Stornierungen bef&#252;rchten.</p>
<ul>
<li><strong>Sonntag, 20. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Die lokale Regierung reagiert mit dem Einsetzen eines Krisenstabs, w&#228;hrend die Str&#228;nde weiter gereinigt werden. In einem <a title="Al-Masry Al-Youm - Today's Life in Egypt" href="http://www.almasryalyoum.com/en/node/50387" target="_blank">neuen Artikel</a> wird zwar auf die Ma&#223;nahmen eingegangen, aber noch immer nicht dar&#252;ber berichtet, woher das &#214;l kommt und ob es weiterhin ins Rote Meer flie&#223;t. Im gleichen Artikel kommt ein Parlamentsmitglied zu Wort, dass das Krisenzentrum zur Bek&#228;mpfung der Verschmutzung des Roten Meeres als nicht ausreichend ger&#252;stet f&#252;r eine solche Katastrophe beschreibt. &#220;ber die <a title="Yahoo News" href="http://news.yahoo.com/s/afp/20100620/wl_africa_afp/egyptenvironmentpollutionoil" target="_blank">Nachrichtenagentur AFP</a> wird zum ersten Mal international von der &#214;lpest berichtet. Hier wird auch zum ersten Mal eine Offshore-Plattform als Verursacher der Verschmutzung genannt, allerdings nicht welche, und welches Unternehmen verantwortlich ist.</p>
<p>Noch am selben Abend verk&#252;ndet der f&#252;r die Region Rotes Meer zust&#228;ndige Gouverneur Magdi Kobeisi, dass die Str&#228;nde von El Gouna und Hurghada wieder sauber seien und die kurzzeitig geschlossenen Tauchbasen wieder &#246;ffnen w&#252;rden.</p>
<ul>
<li><strong>Montag, 21. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Die deutsche Tauchercommunity <a title="mySeastar" href="http://myseastar.net/" target="_blank">mySeastar</a> schickt eine Mail an ihre Mitglieder und fragt aufgrund der AFP-Meldung nach, ob jemand von den Mitgliedern gerade in Hurghada ist und best&#228;tigen kann, dass es dort eine &#214;lpest gibt. HEPCA hat zu diesem Zeitpunkt noch keine Informationen auf ihrer Webseite. Eine Anfrage von flatflutedivers.de wird nicht beantwortet.</p>
<ul>
<li><strong>Dienstag, 22. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Das Thema ist schlie&#223;lich in den deutschen Medien angekommen. Webseiten von mehreren Zeitungen berichten dar&#252;ber, und die Nachricht kommt auch im Radio. Noch immer gibt es allerdings Widerspr&#252;che. Die offizielle Information lautet, dass das Leck an der Plattform geschlossen sei und nur ungef&#228;hr 30 bis 40 Barrel &#214;l ins Meer geflossen seien. 35 Barrel &#214;l sind etwa 5.600 Liter, und &#214;l verteilt sich im Wasser sehr gut, da es sich nicht mischt. Das erkl&#228;rt die Gr&#246;&#223;e des &#214;lteppichs. Au&#223;erdem sind nicht nur die Str&#228;nde der K&#252;stenst&#228;dte betroffen, sondern auch die Korallenriffe im offenen Meer. Nach den Angaben der EEAA (Egyptian Environment Affairs Agency) sind die Riffe El  Fanadir, <a title="Sakwa Abu Kalawa" href="../2010/04/06/sakwa-abu-kalawa-aegypten-rotes-meer-und-die-ohne-luft-situation/" target="_self">Abu</a> <a title="Gota Abu Kalawa" href="../2010/05/04/gota-abu-kalawa-aegypten-rotes-meer-und-die-navigation-im-offenen-wasser/">Kalawa</a>,  El Sakwa, El Araq und Abu Sadaf mit &#214;l verschmutzt. (<strong>Update:</strong> In der neuesten Mitteilung &#8211; siehe unten &#8211; ist davon keine Rede mehr.) Es wird noch einige Zeit dauern, bis bei diesen alle Folgen der &#214;lpest beseitigt sind. Au&#223;erdem wurden verschmutzte und verendete Tiere gefunden. Der Schaden ist hier noch nicht absehbar.</p>
<p>Der HEPCA-Biologe Ahmed el-Droubi wird zitiert, dass das Leck an der &#214;lplattform nicht geschlossen sei, sondern dass er benachrichtigt worden sei, dass weiterhin &#214;l auslaufe. Ob das stimmt und wie sich die Situation weiterentwickelt, werden die n&#228;chsten Tage und Wochen zeigen m&#252;ssen. In den offiziellen Verlautbarungen wird immer noch nicht gesagt, welche Firma verantwortlich ist. Das lange Verschweigen der Katastrophe erkl&#228;ren sich die Medien dadurch, dass am Roten Meer in K&#252;rze die Haupttouristensaison beginnt und man Einnahmeausf&#228;lle durch Stornos bef&#252;rchtete.</p>
<ul>
<li><strong>Mittwoch, 23. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Am sp&#228;ten Abend verschickt die <a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer - Update von der HEPCA" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/24/12-10-uhr-die-oelpest-im-roten-meer-update-von-der-hepca/">HEPCA per eMail ein Update</a>, das ein paar Dinge klarstellen soll, auch wenn andererseits noch Fragen offenbleiben.</p>
<p><em>(Video in diesem Beitrag gefunden &#252;ber <a title="Unterwasserfrau @ Twitter" href="http://twitter.com/Unterwasserfrau/status/16769285706" target="_blank">Twitter</a>)</em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=12.10+Uhr%3A+Die+%C3%96lpest+im+Roten+Meer+%E2%80%93+Chronologie+einer+Katastrophe+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1035+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1035&amp;md5=6c78bad5f754094edde6be74562bb8f1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>12.10 Uhr: &#214;lpest im Roten Meer vor Hurghada und El Gouna</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/06/22/12-10-uhr-oelpest-im-roten-meer-vor-hurghada-und-el-gouna/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 10:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist es offiziell: Aus einer &#214;lbohrplattform im Roten Meer, n&#246;rdlich von Hurghada und El Gouna ist vor rund einer Woche durch eine Leckage &#214;l ausgetreten und bedroht die Str&#228;nde &#196;gyptens. Erst gestern Abend wurde der Vorfall von der &#228;gyptischen Regierung best&#228;tigt. Die Menge des ausgetretenen &#214;ls sei "begrenzt". Von welcher Plattform das &#214;l ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es offiziell: Aus einer &#214;lbohrplattform im Roten Meer, n&#246;rdlich von Hurghada und El Gouna ist vor rund einer Woche durch eine Leckage &#214;l ausgetreten und bedroht die Str&#228;nde &#196;gyptens. Erst gestern Abend wurde der Vorfall von der &#228;gyptischen Regierung best&#228;tigt. Die Menge des ausgetretenen &#214;ls sei &#8220;begrenzt&#8221;. Von welcher Plattform das &#214;l ausgetreten sei und welche Firma diese betreibt, wurde nicht bekannt gegeben. Unklar ist auch, ob weiterhin noch &#214;l austritt. Die Umweltorganisation <a title="HEPCA" href="http://www.hepca.com" target="_blank">HEPCA</a> will neues &#214;l gesichtet haben, w&#228;hrend es von offizieller Seite hei&#223;t, das Leck sei abgedichtet.</p>
<p>Besonders betroffen sei offenbar ein aus mehreren Inseln bestehendes Naturschutzgebiet 100 km n&#246;rdlich von <a title="EP-Blog: El Gouna" href="http://www.ep-blog.de/2010/07/11/el-gouna-die-umweltfreundliche-perle-agyptens/" target="_blank">El Gouna</a>. Die Inseln dort sind f&#252;r die &#214;ffentlichkeit gesperrt. Der &#214;lteppich erreichte am letzten Wochenende die Str&#228;nde von El Gouna und den n&#246;rdlichen Teil Hurghadas. Die Str&#228;nde einiger Hotels mussten f&#252;r den Badebetrieb gesperrt werden und Tauchbasen berichten, dass das Tauchen an ihren &#8220;Hausriffen&#8221; (also Riffen, die den Basen direkt vorgelagert sind) nicht mehr m&#246;glich war. Unz&#228;hlige Meeresv&#246;gel, Schildkr&#246;ten und andere Meerestiere seien bereits verendet. Die Str&#228;nde sind offenbar von den Hotelbetreibern mittlerweile weitestgehend ges&#228;ubert worden, allerdings wird es sehr viel l&#228;nger dauern, die Inseln und Korallenriffe vom &#214;l zu befreien.</p>
<p>Die ausgetretene Menge an &#214;l wird mit 30 bis 40 <a title="Wikipedia: Barrel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barrel" target="_blank">Barrel</a> angegeben. Der &#214;lteppich soll eine Gr&#246;&#223;e von 160 Kilometern haben.</p>
<p><strong>Update: </strong>Wie aus <a title="Al-Masry Al-Youm - Today's Life in Egypt" href="http://www.almasryalyoum.com/en/news/oil-spills-hurghada-threaten-marine-life-tourism" target="_blank">diesem Artikel</a> hervorgeht, traf der &#214;lteppich die K&#252;stenbewohner tats&#228;chlich v&#246;llig unvorbereitet. Am Freitag, den 18. Juni hat demzufolge das &#214;l zum ersten Mal die K&#252;ste bei El Gouna erreicht. Allerdings werden hier widerspr&#252;chliche Angaben &#252;ber das Ausma&#223; des &#214;lteppichs gemacht, da davon berichtet wird, dieser habe von El Gouna bis &#8220;Sahl Hashish&#8221; gereicht. Das &#8220;Sahl Hashish&#8221; ist ein Hotel s&#252;dlich von Hurghada, damit w&#252;rde der &#214;lteppich eine Gesamtl&#228;nge von etwa 40 Kilometern haben, im Artikel ist von 20 Kilometern die Rede.</p>
<p>Allerdings sind auch einige Korallenriffe, die regelm&#228;&#223;ig von Tauchbooten angefahren werden, von der Katastrophe betroffen. Nach den Angaben der EEAA (Egyptian Environment Affairs Agency) sind El Fanadir, <a title="Sakwa Abu Kalawa" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/04/06/sakwa-abu-kalawa-aegypten-rotes-meer-und-die-ohne-luft-situation/" target="_self">Abu</a> <a title="Gota Abu Kalawa" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/05/04/gota-abu-kalawa-aegypten-rotes-meer-und-die-navigation-im-offenen-wasser/">Kalawa</a>, El Sakwa, El Araq und Abu Sadaf mit &#214;l verschmutzt. Das &#228;gyptische Parlamentsmitglied Magdi Allam sagte zudem, es sei &#8220;<a title="Al-Masry Al-Youm - Today's Life in Egypt" href="http://www.almasryalyoum.com/en/node/50387">das zehnte Mal</a>&#8220;, dass in dieser Region eine solche Katastrophe passiere. Zwar g&#228;be es deswegen ein Zentrum gegen die Verschmutzung des Roten Meeres, aber dieses sei f&#252;r solche Krisen nicht ausger&#252;stet.</p>
<p><strong>Update 2: </strong>Interessant in dem Zusammenhang ist, dass bereits am Sonntag Abend (20. Juni) der f&#252;r die Region Rotes Meer zust&#228;ndige Gouverneur Magdi Kobeisi verk&#252;ndete, dass die <a title="Al-Masry Al-Youm - Today's Life in Egypt" href="http://www.almasryalyoum.com/en/node/50612" target="_blank">Spuren der &#214;lpest beseitigt seien</a> und Str&#228;nde und Tauchcenter wieder ge&#246;ffnet werden. Trotzdem dauerte es noch 24 Stunden, bevor erste Meldungen dar&#252;ber bei uns in Deutschland auftauchten, und nochmal 12 Stunden, bevor sich die gro&#223;en Medien der Sache annahmen. FlatFluteDivers.de hatte bereits gestern <a title="FlatFluteDivers @ Twitter" href="http://twitter.com/flatflutedivers/status/16680606401" target="_blank">Kenntnis von dem &#214;lteppich</a> erlangt und auch bei der Umweltorganisation HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) nachgefragt, aber keine Antwort bekommen. Die HEPCA hat heute auf ihrer <a title="HEPCA News" href="http://www.hepca.com/red-sea-environment-news.aspx" target="_blank">News-Seite</a> &#252;ber die Katastrophe berichtet. Sie gibt die Zahl der gereinigten Str&#228;nde mit &#8220;&#252;ber 90 Prozent&#8221; an, soweit es Hurghada und die Region n&#246;rdlich davon betrifft. Bei den Inseln Um El Luhaimat und Tawila, die 30 Meilen n&#246;rdlich von Hurghada liegen, wird es noch einige Anstrengungen brauchen. Die HEPCA fordert zudem von der &#228;gyptischen Regierung, weitere Ma&#223;nahmen zu ergreifen, um solche Katastrophen in Zukunft zu vermeiden. Auch sei es nicht hinzunehmen, dass die &#214;lindustrie den Vorfall als &#8220;minor lekage&#8221; (&#8220;kleineres Leck&#8221;) bezeichne, denn ein solches k&#246;nne sowohl die nat&#252;rlichen Resourcen als auch die Tourismusindustrie nachhaltig sch&#228;digen.</p>
<p>In diesem <a title="Tauchgebiete bei El Gouna, Rotes Meer" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/22/tauchgebiete-bei-el-gouna-rotes-meer-aegypten/" target="_blank">Artikel der FlatFluteDivers</a> findet sich eine &#220;bersichtskarte rund um El Gouna, hier sind die oben genannten betroffen Riffe, sowie die Insel Tawila eingezeichnet.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=12.10+Uhr%3A+%C3%96lpest+im+Roten+Meer+vor+Hurghada+und+El+Gouna+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1029+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1029&amp;md5=ce85ba18fad1c04b3a6feb791aca772f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#196;gypten 2009 und der AOWD &#8211; Abschluss</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/05/18/aegypten-2009-und-der-aowd-abschluss/</link>
		<comments>http://www.flatflutedivers.de/2010/05/18/aegypten-2009-und-der-aowd-abschluss/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[AOWD]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Meer]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang Dezember 2009 kamen wir aus &#196;gypten zur&#252;ck, gerade rechtzeitig, um in die erste strenge K&#228;ltephase dieses Winters zu geraten und den Weg vom Flughafen zur&#252;ck durch einen Schneesturm zu machen. Zu dem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, dass dieser Schneesturm nur der Anfang von etwas sein sollte, das uns noch ein bisschen Kopfzerbrechen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Dezember 2009 kamen wir aus &#196;gypten zur&#252;ck, gerade rechtzeitig, um in die erste strenge K&#228;ltephase dieses Winters zu geraten und den Weg vom Flughafen zur&#252;ck durch einen Schneesturm zu machen. Zu dem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, dass dieser Schneesturm nur der Anfang von etwas sein sollte, das uns noch ein bisschen Kopfzerbrechen machen w&#252;rde.</p>
<p>Erstmal galt f&#252;r uns: Der &#8220;Advanced Open Water Diver&#8221; war abgeschlossen. Und wir hatten ein paar wichtige Erfahrungen gemacht und nat&#252;rlich ein paar sch&#246;ne Erinnerungen mitgenommen. Bevor die Geschichte weitergeht, deswegen an dieser Stelle ein kurzer Videofilm mit einigen Eindr&#252;cken aus dem Roten Meer. Viel Vergn&#252;gen!</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VLTEMnRRDPE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/VLTEMnRRDPE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%C3%84gypten+2009+und+der+AOWD+%E2%80%93+Abschluss+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D938+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=938&amp;md5=22a3c4cd61262371d90fc53f3eadd909" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>AOWD &#8211; Die R&#252;ckkehr nach &#196;gypten</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 15:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[AOWD]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[El Gouna]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Meer]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich war es so weit: Quasi zur Feier des 1j&#228;hrigen Bestehen der "FlatFluteDivers" waren wir wieder in &#196;gypten, wieder in El Gouna, und wieder im "Sheraton Miramar Resort". Das brachte ein paar Vorteile mit sich, wir waren fast augenblicklich auch "geistig" wieder dort angekommen, kannten uns aus und wurden au&#223;erdem w&#228;hrend des Aufenthalts zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich war es so weit: Quasi zur Feier des 1j&#228;hrigen Bestehen der &#8220;FlatFluteDivers&#8221; waren wir wieder in &#196;gypten, wieder in El Gouna, und wieder im &#8220;<a title="Sheraton Miramar Resort" href="http://www.ep-blog.de/2009/05/10/sheraton-miramar-resort-el-gouna-venedig-am-roten-meer/" target="_blank">Sheraton Miramar Resort</a>&#8220;. Das brachte ein paar Vorteile mit sich, wir waren fast augenblicklich auch &#8220;geistig&#8221; wieder dort angekommen, kannten uns aus und wurden au&#223;erdem w&#228;hrend des Aufenthalts zu einer abendlichen Cocktailparty eingeladen. Gott sei Dank war der Dresscode f&#252;r die Cocktailparty &#8220;smart casual&#8221;, was man mit &#8220;gehobene Gelegenheitskleidung&#8221; &#252;bersetzen kann, wenn man wie ich gern mit Worten spielt. Soll hei&#223;en, Jeans ging in Ordnung, solange sie keine L&#246;cher hatte. Was f&#252;r ein Gl&#252;ck, denn ich hatte meinen nicht-existenten Anzug zu Hause gelassen &#8211; und f&#252;r Annettes nicht-existentes Abendkleid gilt das gleiche.</p>
<p>Auch die Tauchbasis des Hotels war uns schon bekannt. Bei <a title="TGI Diving" href="http://www.tgidiving.com/" target="_blank">TGI</a> kann man Tauchg&#228;nge und Kurse im Voraus im Internet buchen und dabei die genauen Tage festlegen. Das bringt preislich nochmal einen Vorteil und erspart einem die Organisation vor Ort. Wenn man ankommt, hat man bereits eine Nachricht der Tauchbasis vorliegen, die einen willkommen hei&#223;t und darauf aufmerksam macht, dass man die Ausr&#252;stung vorbeibringen kann. Wir hatten diesmal den Urlaub etwas verl&#228;ngert und daher ein &#8220;gro&#223;es Paket&#8221; genommen &#8211; 10 Tage mit je zwei Tauchg&#228;ngen. Au&#223;erdem hatten wir den &#8220;Advanced Open Water Diver&#8221;-Kurs gebucht, was nochmal drei Tage mit je zwei Tauchg&#228;ngen w&#228;ren.</p>
<div id="attachment_829" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/tgi_tauchbasis.jpg"><img class="size-full wp-image-829" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/tgi_tauchbasis.jpg" alt="TGI-Tauchbasis im Sheraton Miramar Resort, El Gouna" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">TGI-Tauchbasis im Sheraton Miramar Resort, El Gouna</p></div>
<p>Noch am Tag der Anreise brachten wir unsere Tauchausr&#252;stung auf der Basis vorbei. Das Mitnehmen eigener Ausr&#252;stung im Flugzeug war bei unserer Fluglinie (Condor) kein Problem, man musste es lediglich im Voraus buchen. Auf der Tauchbasis selbst gibt es M&#246;glichkeiten, die Ausr&#252;stung aufzubewahren, auch an solchen Tagen, an denen man nicht taucht. Wir hatten unsere Tauchg&#228;nge so geplant, dass es in der Mitte einen Tag ohne Ausflug geben sollte, und es war praktisch, dass wir nicht wegen diesem einen Tag unsere Ausr&#252;stung im Hotelzimmer deponieren mussten. Wir hatten bei der Basis bereits in der Online-Anmeldung das Angebot &#8220;Nitrox for free&#8221; ausgenutzt, so dass wir wir statt mit Pressluft die ganzen Tage &#252;ber mit &#8220;enriched air&#8221; tauchen w&#252;rden. Die Flaschen hatten eine Standardgr&#246;&#223;e von 12 Litern, was sich f&#252;r manche von uns noch als verh&#228;ngnisvoll herausstellen sollte.</p>
<p>Die Basis fuhr jeden Tag mit dem Boot raus &#8211; in El Gouna gibt es leider (noch) keine Hausriffe. Im Gegensatz zum Jahr zuvor war es aber nicht mehr getattet, die Tour vom Steg des Hotels aus zu starten, so dass wir jeden Morgen mit einem kleinen Bus an die Marina gefahren wurden, wo unser Tauchboot, die ABYDOS 2, auf uns wartete. Eine Tagestour lief so ab, dass in der Regel zwei verschiedene Tauchpl&#228;tze nacheinander angefahren wurden. Dazwischen gab es von der Besatzung zubereitetes Essen, am Abend, auf der R&#252;ckreise, meistens noch einen kleinen Nachtisch.</p>
<p>Die Besatzung war extrem bem&#252;ht um die an Bord befindlichen Taucher und Schnorchler, sie halfen einem, die Ausr&#252;stung, haupts&#228;chlich das Jacket, anzulegen; wenn man vom Tauchgang zur&#252;ckkehrte, nahmen sie einem noch auf der Plattform am hinteren Teil des Bootes die Flasche ab und versorgten sie. Sie nahmen auch Flossen und Kameras vor dem Aufstieg die Leiter hinauf in Empfang. Die Kameras wanderten sofort in einen Eimer mit klarem Wasser, damit sie ordentlich abgesp&#252;lt und vom Salz befreit wurden.</p>
<div id="attachment_830" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/tgi_abydos2.jpg"><img class="size-full wp-image-830" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/tgi_abydos2.jpg" alt="Die ABYDOS 2" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Die ABYDOS 2</p></div>
<p>Die ABYDOS 2 ist ein Tauchboot, wie man sie auf dem Roten Meer h&#228;ufig antrifft: Sie hat drei Decks, ein offenes Oberdeck, ein Zwischen- und ein Unterdeck. Auf dem Oberdeck sind B&#228;nke und Matten, wo sich die Taucher zwischen den Tauchg&#228;ngen aufhalten und ausruhen konnten, auf dem hinteren Zwischendeck befindet sich die Bank, wo die Taucher die Ausr&#252;stung anlegten, wo die Flaschen und die Boxen mit der Ausr&#252;stung gelagert und die Taucheranz&#252;ge aufgeh&#228;ngt werden, au&#223;erdem ist hier die Plattform, die als Ein- und Ausstieg ins Wasser dient. Das vordere Zwischendeck  ist geschlossen, hier ist ein weiterer Aufenhaltsraum mit B&#228;nken und verschiedenen anderen Dingen, einem Fernseher, B&#252;chern &#252;ber das Rote Meer und seine Bewohner. Und die K&#252;hlbox mit den Getr&#228;nken wird hier aufbewahrt. Seitlich an dem Raum befinden sich zudem zwei Toiletten f&#252;r den nach dem Tauchgang obligaten &#8220;<a title="Wikipedia: Miktion" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Miktion" target="_blank">Miktionsgang</a>&#8220;. Das Unterdeck ist der Besatzung vorbehalten und nur &#252;ber eine Treppe des geschlossenen Bereichs des Zwischendecks zu erreichen.</p>
<div id="attachment_831" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/tgi_abydos2_ober.jpg"><img class="size-full wp-image-831" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/tgi_abydos2_ober.jpg" alt="ABYDOS 2: Oberdeck und F&#252;hrerstand" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">ABYDOS 2: Oberdeck und F&#252;hrerstand</p></div>
<p>Auf dem Boot fahren bei den Touren verschiedene Divemaster und Instructors mit. Obwohl es eigentlich die Hauptaufgabe der Divemaster ist, Touren zu f&#252;hren, machten das die Instructors auch, wenn sie keinen Kurs zu bertreuen hatten. Die Divemaster entschieden dabei auch, wen unter den Tauchern man eventuell auch ohne F&#252;hrung auf einen Tauchgang lassen konnte. Ansonsten wurden Gruppen eingeteilt, die mit je einem &#8220;Guide&#8221; unterwegs waren.</p>
<div id="attachment_832" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/tgi_abydos2_ausruestung.jpg"><img class="size-full wp-image-832" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/tgi_abydos2_ausruestung.jpg" alt="ABYDOS 2: &quot;R&#252;stbank&quot;" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">ABYDOS 2: &quot;R&#252;stbank&quot;</p></div>
<p>Unser geplanter Ablauf war, dass wir am n&#228;chsten Tag einen Tauchausflug mitmachen w&#252;rden, um uns an das Tauchen im Roten Meer zu gew&#246;hnen. Gleich im Anschluss sollten die drei Tage des n&#228;chsten Kurses kommen: &#8220;Advanced Open Water Diver&#8221;. Dabei handelt es sich um eine Art &#8220;Zwischenstufe&#8221;, die dazu dient, dass Taucher, die schon ein paar Tauchg&#228;nge gemacht haben, die Tiefenbeschr&#228;nkung von 18 Metern auf 30 Meter verschieben k&#246;nnen und au&#223;erdem einen Einblick bekommen, welche Spezialkurse PADI anbietet und was sie einem selbst bringen. Vorgeschrieben sind f&#252;nf Tauchg&#228;nge, von denen jeder ein bestimmtes &#8220;Thema&#8221; hat, Pflicht und Kern des AOWD ist dabei der so genannte &#8220;Tieftauchgang&#8221;, die anderen Tauchg&#228;nge k&#246;nnen vom Sch&#252;ler in Absprache mit dem Instructor bestimmt werden.</p>
<div id="attachment_833" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/tgi_abydos2_plattform.jpg"><img class="size-full wp-image-833" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/tgi_abydos2_plattform.jpg" alt="ABYDOS 2: Taucherplattform" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">ABYDOS 2: Taucherplattform</p></div>
<p>Ich m&#246;chte mich hier auf den Tieftauchgang konzentrieren, der wie gesagt die Hauptsache des Kurses ist. Dabei soll dem Sch&#252;ler klargemacht werden, was es bedeutet, tiefer als 18 Meter zu tauchen, und er soll lernen, was er zu beachten hat. Stichwort ist hier nat&#252;rlich der so genannte &#8220;Tiefenrausch&#8221;. Unser Instructor hatte sich f&#252;r den Tieftauchgang eine Stelle ausgesucht, an der man tats&#228;chlich 30 Meter Tiefe erreichen kann, an einem Abhang bei Marsa Abu Kalawa. Das erste, was uns beim Abstieg in diese Tiefe auffiel, hatten wir schon beim <a title="FFD: Horka, Teil 4" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/01/06/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-4/" target="_blank">Schnuppertauchgang in Horka</a> erlebt: das Atmen wird zunehmend schwerer. Als uns der Instructor anwies, dass wir uns in den Sand setzen sollten, zeigte mein Tauchcomputer eine Tiefe von 29,6 Metern. Hier sollten wir verschiedene Aufgaben l&#246;sen.</p>
<p><em>Annette: In der Tat. Wie Thorsten schon sagte. Da es im Roten Meer auf 30 m noch genauso taghell ist wie an der Oberfl&#228;che entgeht einem die Tatsache, dass man so tief ist. Der Abstieg ging auch schneller, als ich dachte. Wir kamen &#252;ber eine kleine Halde und dort merkte ich pl&#246;tzlich, dass ich kurzatmig wurde. Zuerst war ich etwas irritiert, nach Blick auf meinen Tiefenmesser war mir alles klar. Ich lie&#223; mich auf den Meeresboden sinken und machte mir klar, dass das jetzt v&#246;llig normal war und kein Grund zur Sorge bestand. Trotzdem empfand ich das Gef&#252;hl etwas beklemmend. </em></p>
<p>Aufgabe Nummer eins war noch relativ einfach: Der Instructor reichte jedem von uns eine Schreibtafel, auf der drei Kreise gemalt waren. Wir sollten in jeden Kreis ein &#8220;X&#8221; malen, und zwar so, dass wir m&#246;glichst nah an den Kreis kamen, aber nicht &#252;ber die Kreislinie hinaus. Das erforderte Konzentration, war aber machbar.</p>
<p>Aufgabe Nummer zwei erwischte meine Achillesferse &#8211; Mathematik. Auf der Tafel hatte der Instructor verschiedene &#8220;Bandwurm-Rechenaufgaben&#8221; geschrieben (im Stil von &#8220;150 + 24 &#8211; 83 + 16&#8230;&#8221; usw), die wir im Kopf ausrechnen mussten. Und ich war stets bem&#252;ht, die gestellten Aufgaben zu l&#246;sen.</p>
<p><em>&#8230;hatte sich stets bem&#252;ht! Du wei&#223;t, was das in Beurteilungen hei&#223;t. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </em></p>
<p><em>Aber Spa&#223; beiseite. Ich bin immer gut in Mathe gewesen. Aber trotzdem merkt man in 30 m Tiefe, dass man sich richtig konzentrieren muss, um nicht den Faden zu verlieren. Wir mussten auch noch die 9er-Reihe r&#252;ckw&#228;rts schreiben, (90-81-72&#8230;). Die 9er Reihe ist mit die Einfachste&#8230;aber selbst da merkte ich, wie ich h&#228;ngen blieb als es in Richtung 54 und 45 ging. Dieser Zahlendreher verwirrte mich um ein Haar. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Ja, und ausgerechnet ich Mathe-Legastheniker lief zur Hochform auf. Es gibt n&#228;mlich einen Trick bei der 9er-Reihe, den mir nat&#252;rlich niemand bisher erkl&#228;rt hat (in fast 40 Jahren!!). <em>Deswegen </em>ist die 9er-Reihe im kleinen Einmaleins eigentlich die einfachste. Aber warum auch sollte mir Mathe aus Versehen mal einfach gemacht werden? Dort, in 30 m Tiefe, fiel es pl&#246;tzlich auf, als ich die Zahlen aufschrieb&#8230; 90 &#8211; 81 &#8211; 72 &#8211; 63&#8230; Ja, man muss nur die Zahlen von 9 bis 0 an die Zehnerposition schreiben, und daf&#252;r die Zahlen von 0 bis 9 an die Einserposition, schon stimmt&#8217;s. Vielleicht sollte ich Pr&#252;fungen, in denen Matheaufgaben gestellt werden, in Zukunft unter dem Einfluss von Stickstoff schreiben?</p>
<p>Aufgabe eins und zwei f&#252;hrte einem vor Augen, dass man keinen voll ausgepr&#228;gten &#8220;Tiefenrausch&#8221; braucht, sondern dass das Denken und die Konzentration generell schwerer fiel, als an Land. Der Tiefenrausch, der sich weder bei mir, noch bei Annette einstellte, war in dem Fall &#8220;nur&#8221; noch eine zus&#228;tzliche Gefahr, auf die man achtgeben musste.</p>
<p>Aufgabe Nummer drei hatte mit den Auswirkungen des Wassers auf die Optik zu tun. Wir sollten eine Frucht erkennen, die uns der Instructor pr&#228;sentierte. Das Ding sah merkw&#252;rdig aus, es war eiereckig, prall und von schmutzig-gr&#252;ner Farbe. Das Aussehen machte mich zun&#228;chst ratlos, bis mir der Fruchtstempel ins Auge fiel. Sollte das etwa&#8230;</p>
<p>&#8230;eine Tomate sein? Ja, so war es. Dadurch, dass das Wasser Farben resorbiert, ist die Farbe rot schon noch ein paar Metern Tiefe praktisch nicht mehr vorhanden. Deswegen erschien die Tomate gr&#252;n, obwohl sie an der Oberfl&#228;che rot war.</p>
<p><em>Mathematik sehr gut, Biologie mangelhaft. Also ehrlich! Da sagt uns der TL, er w&#252;rde uns unter Wasser eine FRUCHT zeigen. Sicher ist eine Tomate eine Strauchfrucht, aberrrrrr&#8230; ich setzte das Wort Frucht mit OBST gleich. Und in 30 m Tiefe war ich leider nicht mehr so flexibel, &#252;ber die mehrfache Bedeutung des Wortes FRUCHT nachzudenken. Der Farbe nach h&#228;tte es f&#252;r mich eine Kiwi sein k&#246;nnen, aber Kiwis haben Haare. Sehr glatt war die Oberfl&#228;che. Nektarine? Zu elastisch daf&#252;r. Ich kam auf keinen gr&#252;nen Zweig, haha. Da ich den Eindruck hatte, dass man auf mich wartete schrieb ich halt irgendwas hin. Auf Tomate w&#228;re ich sowieso nicht gekommen. </em></p>
<p>Du h&#228;ttest als letzte M&#246;glichkeit noch die Geschmacksprobe machen k&#246;nnen&#8230; das h&#228;tt ich gern gesehen. Nein, eigentlich h&#228;tt ich es gern gesehen und fotografiert, Annette, die in 30 m Tiefe eine Tomate isst. Genau genommen h&#228;tte ich es gern gesehen, fotografiert, und dann das Gesicht von unserem Instructor fotografiert. Und immerhin: Gesalzen w&#228;re die Tomate schon gewesen.</p>
<p>Nachdem wir die Aufgaben mehr oder weniger gel&#246;st hatten, machten wir uns auf den R&#252;ckweg, mit einem ganz entspannten Tauchgang. Wir waren froh, wieder weiter nach oben zu kommen, wo das Atmen nicht so anstrenged war. Nachdem wir unsere f&#252;nf Spezialtauchg&#228;nge und die Lektionen dazu erledigt hatten, war es amtlich &#8211; wir hatten die n&#228;chste Stufe erklommen in unserer Tauchausbildung. Damit hatten wir uns unter anderem das Privileg erarbeitet, irgendwann auch ohne Guide auf einen Tauchgang zu gehen. Stolz schickten wir unseren Erfolg per elektronischer Datenverarbeitung an die Heimat, an unsere heimatliche Tauchschule. Und dann sollte es so richtig losgehen &#8211; das Rote Meer stand uns offen, und wir wollten es erkunden. Wir hatten keine Ahnung, was wir noch so alles erleben w&#252;rden&#8230;</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=AOWD+%E2%80%93+Die+R%C3%BCckkehr+nach+%C3%84gypten+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D824+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=824&amp;md5=eda607775fbf6351e66aa83b3b3aedfb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Unterwasserfotografie &#8211; Eine Einf&#252;hrung</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/03/23/unterwasserfotografie-eine-einfuehrung/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 08:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Schnorcheln]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwasser-Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Als der Tauchsport anfing, f&#252;r breitere Massen interessant zu werden, gab es bereits Souvenirj&#228;ger, die an ihre Tauchg&#228;nge unbedingt Andenken haben wollten und dies damit erreichten, dass sie Fische fingen oder harpunierten oder Korallen, Steine, Muscheln, ja, ganze Wrackteile mit sich nahmen. Im Laufe der Zeit wurde dieser Trend durch die Unterwasserfotografie verdr&#228;ngt, zum ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als der Tauchsport anfing, f&#252;r breitere Massen interessant zu werden, gab es bereits Souvenirj&#228;ger, die an ihre Tauchg&#228;nge unbedingt Andenken haben wollten und dies damit erreichten, dass sie Fische fingen oder harpunierten oder Korallen, Steine, Muscheln, ja, ganze Wrackteile mit sich nahmen. Im Laufe der Zeit wurde dieser Trend durch die Unterwasserfotografie verdr&#228;ngt, zum Gl&#252;ck, muss man sagen, denn wie wir heute wissen, sind Fischbest&#228;nde gef&#228;hrdet und Korallen brauchen eine sehr lange Zeit, um nachzuwachsen, nachdem jemand etwas abgebrochen hat. Doch die Unterwasserfotografie musste &#8211; genauso wie das Tauchen selbst &#8211; erst einmal &#8220;Massetauglich&#8221; werden. Die erste Zeit gab es nur sehr teure und sehr schwere, hinderliche Ausr&#252;stung. Allein die Tatsache, dass moderne Kameras nur noch einen Bruchteil der Gr&#246;&#223;e alter Kameras haben und trotzdem sehr gute Bilder liefern, hat hier sehr geholfen. Und auch die Hersteller haben mittlerweile das Potential erkannt, das hier steckt. Doch bevor man drauflos geht (bzw. im Internet drauflos surft) und sich eine Ausr&#252;stung zulegt, sollte man gewisse &#220;berlegungen anstellen. Hier im FFD-Blog wollen wir mit diesem Artikel eine Reihe &#252;ber die Unterwasserfotografie beginnen und mit eigenen Erfahrungen anreichern. Zuerst aber ein paar allgemeine Dinge.</p>
<div id="attachment_793" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/uw_fotografie.jpg"><img class="size-full wp-image-793" title="Unterwasserfotografie" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/uw_fotografie.jpg" alt="Unterwasserfotografie" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Unterwasserfotografie</p></div>
<p>Das Fotografieren unter Wasser bringt ein paar T&#252;cken mit sich, die man an Land nicht unbedingt hat. T&#252;cke Nummer 1: Man ist unter Wasser. Fotoapparate m&#246;gen das nicht. Stumm leidend hauchen sie ihr elektronisches Leben aus, wenn Wasser in sie eindringt. Daher braucht man entweder eine wasserdichte Kamera oder aber eine wasserdichte H&#252;lle f&#252;r den Apparat. T&#252;cke Nummer 2: Um ein ruhiges Bild zu bekommen, kann man sich nicht immer einfach mal irgendwo abst&#252;tzen, etwa wenn das zu fotografierende Objekt mitten in einem Korallenriff sitzt. T&#252;cke Nummer 3: Das Wasser &#228;ndert Licht- und Farbverh&#228;ltnisse, worauf man sich einstellen muss.</p>
<ul>
<li><strong>Unter Wasser</strong></li>
</ul>
<p>Wasser bringt f&#252;r den Fotograf gleich mehrere Probleme mit sich: Nicht nur, dass das Wasser selbst seiner Kamera schaden kann, wenn man sich darin aufh&#228;lt, es selbiges sogar noch im Nachhinein tun. Besonders Salzwasser ist hier zu nennen. Es kann auch Teile, die nicht mit ihm direkt in Kontakt kamen, zum Korrodieren bringen. Daher bedarf die Kameraausr&#252;stung gerade nach Salzwassertauchg&#228;ngen einer besonderen Pflege. Au&#223;erdem ist es wichtig, einen kleinen Beutel mit Trockensalz (Silica) w&#228;hrend des Tauchgangs im Geh&#228;use zu haben. Das Trockensalz nimmt Feuchtigkeit auf, die durch Temperaturunterschiede entstehen kann (Kondenswasser). Der Beutel sollte regelm&#228;&#223;ig gewechselt werden, da das Salz irgendwann &#8220;ges&#228;ttigt&#8221; ist und keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann.</p>
<ul>
<li><strong>Mit ruhiger Hand fotografieren</strong></li>
</ul>
<p>Wie an Land auch wird ein Bild, das man nicht mit ruhiger Hand fotografiert, unscharf &#8211; es verwackelt. Und das ganz unabh&#228;ngig davon, ob man Blende und Verschlusszeit selbst einstellt, oder die Einstellung der Kameraautomatik &#252;berl&#228;sst. Da es in manchen F&#228;llen sogar notwendig sein kann, m&#246;glichst nah an ein Objekt heranzukommen, ohne damit zusammen zu sto&#223;en, ist Tarierungskontrolle sehr wichtig. Und auch, damit die Umgebung beim Fotografieren durch den Fotografen keinen Schaden nimmt. Hier sollte man in &#8220;ungef&#228;hrlichen&#8221; Umgebungen den Umgang mit der Kamera &#252;ben oder vielleicht auch einen Kurs belegen (wie z. B. &#8220;<a title="PPB - Tarierung in Perfektion" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/03/16/ppb-tarierung-in-perfektion/" target="_blank">Peak Performance Buoyancy</a>&#8221; von PADI).</p>
<ul>
<li><strong>Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten</strong></li>
</ul>
<p>Was die Optik betrifft, so sind es zwei Faktoren, die das Wasser beeinflusst. Zum einen filtert das Wasser das Licht, so dass mit zunehmender Tiefe die Farben verloren gehen, zum anderen befinden sich in nat&#252;rlichen Gew&#228;ssern zumeist Schwebeteilchen. Das Problem mit der Farbe f&#228;ngt schon bei wenigen Metern an, rot geht als erstes verloren, so dass die anderen Farben &#252;berhand zu nehmen scheinen. Rote Muster zum Beispiel auf der Haut von Fischen erscheinen blass oder gar nicht mehr. Dem kann man nur durch eine eigene Lichtquelle, eine Unterwasserlampe oder einen Blitz, entgegen wirken. Doch dann bekommt man es mit den Schwebeteilchen zu tun, gerade im Licht von Blitzen leuchten diese kleinen Teilchen hell auf und sind auf dem Bild deutlich zu sehen. Au&#223;erdem irritieren sie den Autofokus der Kamera, wenn man zu weit vom zu fotografierenden Objekt weg ist.</p>
<ul>
<li><strong>Beherrscher der Technik</strong></li>
</ul>
<p>Zuletzt ist es noch wichtig, dass man die Technik der Fotoausr&#252;stung beherrscht. An Land ist es weniger das Problem, hier kann man jederzeit im Handbuch nachsehen, wenn etwas unklar ist. Unter Wasser wird auch das Handbuch seinen Dienst versagen und sich in seine Bestandteile aufl&#246;sen, mal ganz davon abgesehen, dass man h&#228;ufiger mit Situationen konfrontiert ist, wo man einfach keine Zeit hat, irgendwas nachzuschlagen. Fische, die man selten zu sehen bekommt, bekommt man in den meisten F&#228;llen deswegen so selten zu sehen, weil sie so scheu sind. Da hei&#223;t es: schnell sein! Ein kleiner Kniff, den Fotografen gerne mal verwenden, wenn sie in tieferen Gew&#228;ssern ab etwa 18 bis 20 Meter fotografieren: Sie verwenden &#8220;Enriched Air&#8221; bzw Nitrox, weil der niedrigere Stickstoffgehalt den Kopf in diesen Tiefen klarer bleiben l&#228;sst. Allerdings muss man den Umgang mit der mit Sauerstoff angereicherten Luft in einem <a title="FFD: Horka - EAN-Kurs" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/11/12/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-2/" target="_blank">Spezialkurs</a> lernen.</p>
<p>Die folgenden Artikel dieser Reihe behandeln die unterschiedliche Ausr&#252;stung einschlie&#223;lich Zubeh&#246;r, die es f&#252;r Unterwasser-Fotografen so gibt, und pers&#246;nliche Erfahrungen. Dabei geht es nicht nur um Unterwasserausr&#252;stung direkt, sondern auch um sonstiges n&#252;tzliches Zubeh&#246;r. Wenn Sie am rechten Rand auf &#8220;Kategorien&#8221; gehen, finden Sie alle Artikel zu dem Thema unter &#8220;<a title="Kategorie: Unterwasser-Fotografie" href="http://www.flatflutedivers.de/category/unterwasser-fotografie/" target="_blank">Unterwasser-Fotografie</a>&#8220;.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Unterwasserfotografie+%E2%80%93+Eine+Einf%C3%BChrung+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D792+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=792&amp;md5=06405cc3801da1157cbfe91eccc6384a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Am Jahresende &#8211; auf ein gutes neues Jahr 2010</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/12/31/am-jahresende-auf-ein-gutes-neues-jahr-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 08:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[N&#252;chtern betrachtet ist der 31. Dezember ein Datum wie jeder andere Tag auch. Da er aber dazu bestimmt ist, den Jahreswechsel anzuzeigen, h&#228;lt man gerne mal inne und blickt zur&#252;ck - und vielleicht auch nach vorne. Der Blick zur&#252;ck f&#228;llt dabei etwas leichter. Gerade was die "Flat Flute Divers" betrifft, ist der Blick nach ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>N&#252;chtern betrachtet ist der 31. Dezember ein Datum wie jeder andere Tag auch. Da er aber dazu bestimmt ist, den Jahreswechsel anzuzeigen, h&#228;lt man gerne mal inne und blickt zur&#252;ck &#8211; und vielleicht auch nach vorne. Der Blick zur&#252;ck f&#228;llt dabei etwas leichter. Gerade was die &#8220;Flat Flute Divers&#8221; betrifft, ist der Blick nach vorne allerdings etwas schwierig. Im vergangenen Jahr ist sehr viel passiert und die geneigten Leser haben es hier mit verfolgen k&#246;nnen. Und im Moment zeichnet sich ab, dass es 2010 genauso &#8211; wenn nicht noch mehr &#8211; weitergehen wird.</p>
<p>Daher allen Lesern am heutigen Tag ein gelungenes Innehalten, damit wir uns alle gemeinsam in die Herausforderung von 2010 st&#252;rzen k&#246;nnen.</p>
<p>Frohes neues Jahr!</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Am+Jahresende+%E2%80%93+auf+ein+gutes+neues+Jahr+2010+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D727+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=727&amp;md5=56a0c518896cb0225a8216c9ccfb6e4b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schnorcheln mit der Galatea, Thorstens Version</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/07/10/schnorcheln-mit-der-galatea-thorstens-version/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 07:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnorcheln]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Meer]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun sollten wir also auf eine Schnorcheltour gehen. Und bevor hier der falsche Eindruck entsteht: Es war ein sehr sch&#246;ner Ausflug, gut organisiert mit netten Leuten und gutem Essen. Ich kann so eine Tour nur jedem empfehlen, der schnorchelt oder es mal probieren m&#246;chte (wenn Sie mal in El Gouna sind: das Schiff hei&#223;t ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun sollten wir also auf eine Schnorcheltour gehen. Und bevor hier der falsche Eindruck entsteht: Es war ein sehr sch&#246;ner Ausflug, gut organisiert mit netten Leuten und gutem Essen. Ich kann so eine Tour nur jedem empfehlen, der schnorchelt oder es mal probieren m&#246;chte (wenn Sie mal in El Gouna sind: das Schiff hei&#223;t &#8220;Galatea&#8221;, die Tour kann man sicherlich bei Ihrem Reisef&#252;hrer buchen). Vor allen Dingen, da man so an Riffe kommt, die weiter von der K&#252;ste entfernt sind und es wirklich einiges zu sehen gibt. Unser Problem war, dass wir unter einem v&#246;llig neuen Eindruck standen. Wir h&#228;tten diese Tour besser <em>vor </em>unserem Tauchkurs machen sollen&#8230;</p>
<p>Wir wurden vom Hotel abgeholt, zum Hafen gebracht und gingen an Bord des Segelbootes. Pl&#228;tze auf dem Deck, auf gepolsterten Unterlagen. Es war wirklich sch&#246;n. Der Chef pers&#246;nlich gab uns eine Einf&#252;hrung dar&#252;ber, was wir zu beachten hatten, und er hatte einen Humor, der mir gefiel. Dann ging es los. Doch etwas war komisch. Annette und ich redeten schon wieder nicht. Teilweise hing das damit zusammen, dass wir einen phantastischen Blick &#252;ber das Rote Meer hatten. Dass uns hier, auf dem Deck, der Wind direkt um die Nase blies. Segeln auf hoher See. Der andere Teil zumindest meines Schweigens war, dass ich immer noch an den Eindr&#252;cken vom Tauchkurs arbeitete. Und jetzt, genau auf diesem Ausflug, kamen wieder viele Gedanken in mir hoch. Vielleicht, weil es wieder ins Meer gehen sollte.</p>
<p>Wir steuerten ein Riff an und wurden mit dem Schlauchboot ausgesetzt. Dann umrundeten wir das Riff schnorchelnd. Wie schon bei unseren Tauchg&#228;ngen gab es einiges zu sehen. Aber anders&#8230;</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/07/korallen_aegypten2008.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-264" title="Korallen im Roten Meer" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/07/korallen_aegypten2008.jpg" alt="Korallen im Roten Meer" width="460" height="345" /></a></p>
<p>&#8230;wir hingen an der Wasseroberfl&#228;che rum und konnten nur ab und zu mal kurz runter, so lange eben der Atem reichte. Ich fotografierte drauflos, versuchte zu zoomen&#8230; und dann sah ich: Unter uns aber schwamm&#8230; ein Taucher. Jemand von der Besatzung des Segelbootes, der von uns Filmaufnahmen machte. Ja, der darf tauchen, und wir nicht. Komisches Gef&#252;hl. Abgelenkt wurde ich irgendwann, als ich merkte, dass Annette ziemlich weit drau&#223;en war. Ich rief ihr zu, dass sie doch ein St&#252;ck n&#228;her ans Riff kommen soll. Wir sollten das Riff umrunden wie gesagt, und so weit drau&#223;en w&#252;rde sie nat&#252;rlich eine weitere Strecke zu schwimmen haben als wir alle. Tats&#228;chlich kam sie zur&#252;ck &#8211; und &#252;bertrieb in die andere Richtung!</p>
<p>&#8220;&#196;h, Annette, Vorsicht, jetzt bist Du aber zu dicht am Riff!&#8221;</p>
<p>Rumpel! &#8220;Aua!&#8221;</p>
<p><em>Arrgh! Grad mach ich&#8217;s Maul zu!</em></p>
<p>Annette hatte bei ihrer Kollision mit dem Riff ein paar rote Striemen davon getragen. Was genau, konnte ich im Wasser nicht erkennen. Im Neoprenanzug w&#228;re das nicht passiert.</p>
<p>Wir beendeten unseren <span style="text-decoration: line-through;">Tauchg</span>&#8230; Verdammt! Das war <em>kein </em>Tauchgang! Meine Gedanken schwirrten immer wieder ums Tauchen. Zur&#252;ck auf dem Boot brauchte man mich nicht auffordern, die Ausr&#252;stung mit Wasser aus einem Schlauch abzusp&#252;len. War doch logisch! Ich mach sowas ja nicht zum ersten Mal.</p>
<p>Wir legten uns auf unsere Pl&#228;tze und Annette sagte mir, dass ihr der Unterschenkel, wo sie mit dem Riff kollidiert war, immer noch weh t&#228;te. Ich sah mir das an und mein innerer <a title="Wikipedia: Sherlock Holmes" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sherlock_Holmes" target="_blank">Sherlock Holmes</a> wurde wach. &#8220;Kombiniere!&#8221;, sagte er &#8211; obwohl, das ist eigentlich mehr <a title="Wikipedia: Nick Knatterton" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nick_Knatterton">Nick Knatterton</a> &#8211; jedenfalls sagte er: &#8220;Kombiniere, das war kein gew&#246;hnlicher Zusammensto&#223; mit einem Korallenriff.&#8221; Annettes Verletzung wies ein Muster auf, es waren Pusteln, die sich &#252;ber den Unterschenkel verteilten. Sie bluteten auch nicht, die Haut war ger&#246;tet und gereizt und Annette meinte, es w&#252;rde immer noch brennen. Dem Bild nach schloss ich, dass meine <span style="text-decoration: line-through;">Tauchpartnerin</span> Schnorchelpartnerin offenbar nicht mit dem Riff selbst, sondern mit einem Riffbewohner, einer <a title="Wikipedia: Seeanemonen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seeanemonen" target="_blank">Seeanemone</a> Kontakt gehabt hatte. Das machte mir etwas Sorgen, aber Annette versicherte mir, dass es ihr sonst gut ginge.</p>
<p>Sie wechselte das Thema. Ob ich denn auch den Taucher gesehen h&#228;tte. Was f&#252;r eine Frage! Aber ich merkte, dass da mehr dahinter steckte. Tats&#228;chlich fragte sie mich dann, ob ich nicht neidisch gewesen w&#228;re.  Ich seufzte. Doch, schon. Aber war das nicht verr&#252;ckt? Wir hatten den Urlaub angetreten, um schwimmen und schnorcheln zu gehen &#8211; dann machen wir den Tauchkurs, und schon ist reicht schnorcheln nicht mehr? Das lie&#223; mich etwas bedeckt halten. Doch nur Sekunden sp&#228;ter merkte ich, dass ich das gar nicht h&#228;tte sein m&#252;ssen, denn Annette sprach davon, zur&#252;ck in Deutschland vielleicht doch weiter zu machen. Regelm&#228;&#223;ige Trainingstauchg&#228;nge im Schwimmbad. Damit wir im n&#228;chsten Urlaub alles immer noch beherrschten und nicht ganz so bl&#246;d aussahen, wenn wir zum ersten Mal wieder ins Freiwasser gehen w&#252;rden.</p>
<p>Auf dem Weg zum zweiten <span style="text-decoration: line-through;">Tauchgebiet</span> Schnorchelgebiet gab es Essen. Das brachte uns auf andere Gedanken, es waren einheimische Spezialit&#228;ten, die sehr gut waren. Ja, das war wirklich Urlaub. Und wir fanden tats&#228;chlich auch ein paar andere Sachen, &#252;ber die wir reden konnten. Schlie&#223;lich erreichten wir das Zielgebiet, wo unser zweiter <span style="text-decoration: line-through;">Tauchgang</span> Schnorchelgang stattfinden sollte. Annette wollte nicht mehr mit. Sie hatte bedenken wegen ihrem Unterschenkel, au&#223;erdem war mittlerweile ein kalter Wind aufgekommen und so angenehm das Wasser war, so unangenehm w&#252;rde es sicherlich hinterher sein, wieder rauszukommen. Und so ganz allein mitgehen? N&#246;. Ich blieb an Bord und verfolgte den <span style="text-decoration: line-through;">Tauch </span>Schnorchelgang vom Boot aus. Aber wir waren nicht die einzigen, neben uns blieben noch ein paar andere Passagiere.</p>
<p>An der Stelle, an der wir uns befanden, lagerten noch andere <span style="text-decoration: line-through;">Schnorchel</span> &#8230;nein, diesmal waren es wirklich <em>Tauch</em>boote. Ich hielt Ausschau, ob vielleicht das Boot von &#8220;unserer&#8221; Tauchbasis dabei war, aber ich zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dessen Name vergessen hatte. Nachdem bei uns alle wieder an Bord waren, ging es an den Heimweg. Wieder lagen wir schweigend nebeneinander, denn das Panorama, wenn man sich der K&#252;ste des Roten Meeres n&#228;hert, war faszinierend, vor allen Dingen, da hunderte von Kite-Surfern unterwegs waren. Als ich die sah, wurde ich an etwas erinnert, das Annette irgendwann, entweder vor unserem Urlaub oder w&#228;hrend des Fluges nach &#196;gypten erw&#228;hnt hatte, n&#228;mlich dass sie das Kite-Surfen mal ausprobieren wollte. Das hatte sie gar nicht getan. Da w&#228;re ich vermutlich nicht mitgekommen. Ich sah zu Annette, die auf ihrem Platz neben mir lag. Sie hatte ihre Sonnenbrille auf, von daher konnte ich nicht sehen, ob sie die Augen offen oder geschlossen hatte, aber ich fragte mich, was sie wohl dachte. Gerade im Bezug auf das Tauchen. Ihr schien es ja &#228;hnlich zu gehen wie mir, aber wie &#228;hnlich? Was genau dachte ich &#252;berhaupt? Oder was f&#252;hlte ich? Weitermachen mit dem Tauchen&#8230; das fand ich gut. Aber ich erinnerte mich schmerzlich daran, wie wir versucht hatten, uns nur zum Schwimmen zu verabreden und das nicht hingekriegt hatten. Und schwimmen war ja noch einfach. Tauchen, das w&#252;rde bedeuten, wir m&#252;ssten uns einen Lehrer organisieren, und Ausr&#252;stung w&#252;rden wir auch irgendwie leihen m&#252;ssen. Und wo &#252;berhaupt w&#252;rden wir die Schwimmbadtauchg&#228;nge machen k&#246;nnen? Wir k&#246;nnten ja nicht mal eben im Neoprenanzug ins n&#228;chste Erlebnisbad stiefeln. Gro&#223;e Hindernisse galt es zu &#252;berwinden und ich hatte die Bef&#252;rchtung, dass wir das so einfach nicht hinkriegen w&#252;rden. Ich merkte, wie ich melancholisch wurde. Und die Abendstimmung verst&#228;rkte das noch. Aber ich behielt es lieber f&#252;r mich.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/07/abendstimmung.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-265" title="Abendstimmung am Roten Meer" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/07/abendstimmung.jpg" alt="Abendstimmung am Roten Meer" width="460" height="345" /></a></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Schnorcheln+mit+der+Galatea%2C+Thorstens+Version+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D246+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=246&amp;md5=c53b168657e350f1e91430ecf4f85379" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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