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	<title>Flat Flute Divers &#187; Unterwasser-Fotografie</title>
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	<description>Das etwas andere Blog über das Tauchen.</description>
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		<title>Unterwasserfotografie: Schnorchelkameras</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwasser-Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Schnorchelkameras]]></category>

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		<description><![CDATA["Unterwasserkameras" im eigentlichen Sinn gibt es nur sehr wenige. Die meisten dieser Kameras sind "normale" Kameras, die man in einem wasserdichten Geh&#228;use platziert und auf den Tauch- oder Schnorchelausflug mitnimmt. Allerdings gibt es tats&#228;chlich auch Kameras, die "von Haus aus" wasserdicht sind. Da diese aber zumeist sehr eingeschr&#228;nkt sind von der Tauchtiefe her, sind ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Unterwasserkameras&#8221; im eigentlichen Sinn gibt es nur sehr wenige. Die meisten dieser Kameras sind &#8220;normale&#8221; Kameras, die man in einem wasserdichten Geh&#228;use platziert und auf den Tauch- oder Schnorchelausflug mitnimmt. Allerdings gibt es tats&#228;chlich auch Kameras, die &#8220;von Haus aus&#8221; wasserdicht sind. Da diese aber zumeist sehr eingeschr&#228;nkt sind von der Tauchtiefe her, sind sie eher f&#252;rs Schnorcheln geeignet und werden deswegen auch unter dem &#220;berbegriff &#8220;Schnorchelkameras&#8221; gef&#252;hrt.</p>
<p>Die meisten dieser Kameras sind zudem nicht als &#8220;reine&#8221; Unterwasserkameras konzipiert, sondern als &#8220;Sportkameras&#8221; allgemein. Da ihr Geh&#228;use wasserdicht ist, k&#246;nnen auch andere Dinge wie Sand oder Schnee nicht eindringen, was sie zum Beispiel auch f&#252;r Skifahrer oder Snowboarder interessant macht, oder f&#252;r Strand- und Wassersportarten allgemein. Am einfachsten sind hier die Einmal-Kameras, deswegen m&#246;chte ich auch nur kurz darauf eingehen. Es handelt sich hierbei um einfach konstruierte Kleinbild-Fotoapparate, die fest in ein wasserdichtes Geh&#228;use geklebt wurden. M&#246;chte man den Film entwickeln lassen, muss das Geh&#228;use und die Kamera zerst&#246;rt werden. Der Nachteil liegt hier in der geringen Bilderzahl, auf einen Kleinbild-Film kann man zwischen 27 und 36 Bilder aufnehmen, bevor er voll ist. Man wei&#223; nicht, wie die Bilder &#8220;rauskommen&#8221; , bevor nicht der Film entwickelt ist, und zumeist die Qualit&#228;t der Bilder recht einfach. Aber f&#252;r jemanden, der gerade einmal einen Schnorchelurlaub macht und danach auf lange Sicht vermutlich nicht mehr, ist es eine g&#252;nstige Alternative. Die Einmalkameras kosten um die 10,00 Euros.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/uwfoto_schnorchel01.JPG"><img class="aligncenter size-full wp-image-913" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/uwfoto_schnorchel01.JPG" alt="" width="460" height="345" /></a>Kommen wir damit zu den digitalen Unterwasser-Kameras. Eine wasserdichte Kamera muss immer eine Reihe von Kompromissen eingehen zwischen Zweck und Machbarkeit. Nummer eins, der Zoom ist eingeschr&#228;nkt. Das liegt daran, dass die Kameras kein ausfahrbares Objektiv haben k&#246;nnen. Ein solches Objektiv w&#252;rde beim Einfahren Wasser ins Geh&#228;use ziehen. Deswegen haben die meisten dieser Kameras nur einen Digitalzoom, der leider mit einem optischen Zoom nicht vergleichbar ist.</p>
<p>Nummer zwei, die maximale Tiefe ist sehr eingeschr&#228;nkt. Sie geht von 1,50 m (beispielsweise bei der oben abgebildeten, aber mittlerweile nicht mehr verkauften Sony Cybershot U) bis zu 15 m. Nun ist es nat&#252;rlich nicht so, dass eine Kamera, die etwa bis 5 m wasserdicht ist, kommentarlos implodiert, sobald sie in 5 m und 1 cm Wassertiefe ist. Alle Kameras haben da eine &#8220;Sicherheit&#8221; eingeplant. Aber es ist trotzdem ein Problem, gerade beim Schnorcheln, wo man in der Regel keinen Tauchcomputer dabei hat und die genaue Tiefe nicht wei&#223;. Wenn man ein ge&#252;bter Schnorchler ist, sind 3 m Tiefe da schnell mal &#252;berschritten. Au&#223;erdem lassen sich die Ausl&#246;ser schlechter bedienen, je tiefer man kommt.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/uwfoto_schnorchel03.JPG"><img class="aligncenter size-full wp-image-915" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/uwfoto_schnorchel03.JPG" alt="" width="460" height="345" /></a></p>
<p>Nummer drei, eine Rettung der Kamera bei Wassereinbruch ist fast aussichtslos. W&#228;hrend man bei einer Kamera in einem Geh&#228;use das Wasser im Geh&#228;use selbst sehen und sie eventuell noch rechtzeitig genug an die Oberfl&#228;che bringen kann, bevor die Elektronik Schaden nimmt, ist das Leben einer Schnorchelkamera, in die Wasser eindringt, beinahe augenblicklich an seinem nat&#252;rlichen Ende angekommen. Wenn man den Wassereinbruch bemerkt (zum Beispiel durch Beschlagen des Objektivs von Innen), ist es meistens schon zu sp&#228;t. Der Knackpunkt ist hier &#8211; wie bei allen wasserdichten Geh&#228;usen &#8211; der Punkt, an dem das Geh&#228;use zu &#246;ffnen ist. Die Stelle wird mit einem flexiblen Ring, dem so genannten &#8220;O-Ring&#8221; abgedichtet. Dieser O-Ring bedarf einer speziellen Pflege, gerade bei wasserdichten Kameras ist es extrem wichtig, darauf zu achten, dass er schmutzfrei, unbesch&#228;digt und geschmeidig ist. Denn wie gesagt, dringt Wasser ein, ist es vorbei.</p>
<p>Nummer vier, gegen Kondenswasser kann man leider nicht allzu viel machen. Wasserdichte Geh&#228;use f&#252;r &#8220;normale&#8221; Kameras sind gro&#223; genug, um einen kleinen Beutel mit Trockensalz (Silica) aufzunehmen. Meistens haben diese Geh&#228;use sogar ein spezielles Fach daf&#252;r. Bei wasserdichten Kameras geht das nicht, da ihr Geh&#228;use mit Elektronik voll ist.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/uwfoto_schnorchel02.JPG"><img class="aligncenter size-full wp-image-916" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/uwfoto_schnorchel02.JPG" alt="" width="460" height="345" /></a></p>
<p>Allerdings sind die Kameras f&#252;r ihr spezielles Gebiet auch besonders vorbereitet. So verf&#252;gen die meisten &#252;ber eine automatische Bildeinstellung, bei der dem Effekt, dass Wasser Farben filtert, entgegen gewirkt wird. Dabei werden die Farbwerte in Richtung &#8220;rot&#8221; verschoben. Und da das Objektiv quasi direkt ins Wasser reicht, kommt es zu weniger Spiegeleffekten, wie bei Kameras in wasserdichten Geh&#228;usen (da das Objektiv der Kamera hier nochmal hinter einer Scheibe sitzt, kann es bei entsprechendem Lichteinfall dazu kommen, dass sich selbiges in der Scheibe spiegelt und das Bild damit ruiniert). Und nat&#252;rlich sind die Kameras handlicher als die gro&#223;en Geh&#228;use. Des weiteren kommt es gerade dem Schnorchler zu Gute, dass das Geh&#228;use mit Elektronik voll ist, dadurch befindet sich darin kaum Luft und es hat weniger bis gar keinen Auftrieb.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/uwfoto_schnorchelbild.JPG"><img class="aligncenter size-full wp-image-918" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/uwfoto_schnorchelbild.JPG" alt="" width="460" height="345" /></a></p>
<p>Wie kommen die Bilder denn raus? Diese Frage l&#228;sst sich nicht eindeutig beantworten. Zum einen hat die Unterwasserfotografie mit ganz eigenen Problemen zu k&#228;mpfen, die auch die Schnorchelkameras nicht ausgleichen k&#246;nnen. Fotografiert man beispielsweise mit Blitz, k&#246;nnen reflektierende Schwebeteilchen im Wasser das Bild unbrauchbar machen. Au&#223;erdem ist die Qualit&#228;t nat&#252;rlich von der Bildaufl&#246;sung und der Empfindlichkeit der Kamera abh&#228;ngig. Am schwersten haben es hier die Einmal-Kleinbildkameras, deren Bilder bei schlechten Lichtverh&#228;ltnissen gerade unter Wasser gerne mal dunkel werden. Dem kann man hier nur mit der Wahl einer Kamera mit ISO-800-Film entgegen wirken. Bei den Schnorchelkameras k&#246;nnen 2 Megapixel Aufl&#246;sung bereits ausreichen (das Bild vor diesem Absatz ist mit dieser Aufl&#246;sung fotografiert), wer seine Bilder aber gerne vergr&#246;&#223;ert an die Wand h&#228;ngen m&#246;chte, sollte eine h&#246;here Aufl&#246;sung w&#228;hlen.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Geschwindigkeit &#8211; wie lange braucht die Kamera, bis sie nach dem Einschalten einsatzklar ist, und wie lang braucht sie, um nach einem Fotografiervorgang f&#252;r das n&#228;chste Bild bereit zu sein? Da gibt es sehr gro&#223;e Unterschiede, da einige Kameras teilweise mehrere Sekunden brauchen, um ein Bild abzuspeichern. Hat die Kamera verschiedene Unterwasser-Modi, zum Beispiel f&#252;r bewegte Motive? Gerade beim Schnorcheln ist es schwierig, die Kamera bei einer l&#228;ngeren Verschlusszeit ruhig zu halten, so dass das Bild nicht verwackelt. Im Modus f&#252;r bewegte Motive ist die Verschlusszeit in der Regel k&#252;rzer.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/uwfoto_schnorcheltest.MPG" target="_blank">Kurzer Test der Filmfunktion &#8211; hier klicken zum Ansehen</a></p>
<p>Wem die Filmfunktion wichtig ist, der sollte auch hier auf die Qualit&#228;t achten. Kameras mit niedriger Aufl&#246;sung liefern leider nur sehr bescheidene Ergebnisse, wenn man Pech hat, sogar ohne Ton.</p>
<p>F&#252;r wen sind dann die wasserdichten Kameras geeignet? Am ehesten f&#252;r Sportler und Menschen, die die Kamera im Urlaub bei den verschiedenen Aktivit&#228;ten dabei haben wollen. Sie sind gut als speziell gesch&#252;tzte &#8220;Landkameras&#8221; zu verwenden, da ihr Geh&#228;use nicht gr&#246;&#223;er ist, als bei anderen Kompaktkameras. Ihren gro&#223;en Vorteil spielen sie nat&#252;rlich am, auf und im Wasser aus, allerdings muss man beim Kauf genau wissen, was man mit der Kamera vorhat und die maximale Tiefe entsprechend w&#228;hlen. W&#228;hrend f&#252;r allgemeine Wassersportarten wie etwa Segeln die Kamera bis 1,5 m Tiefe ausreicht, sollten Kameras f&#252;r Schnorchler mindestens 5 m aushalten k&#246;nnen. &#8220;Urlaubstaucher&#8221; sollten eine Kamera mit 15 m Maximaltiefe w&#228;hlen, aber beim Kauf auch sehr genau abw&#228;gen, ob es nicht sinniger w&#228;re, ein Geh&#228;use f&#252;r die eigene Digitalkamera zu kaufen. 15 m sch&#246;n und gut, aber damit ist das Ende der Fahnenstange wirklich erreicht. Sollte man irgendwann weitermachen und tiefer gehen wollen (zum Beispiel, weil man einen neuen Kurs gemacht hat), ist eine neue Kamera bzw. ein Geh&#228;use f&#252;r die eigene Kamera f&#228;llig.</p>
<p>Der Name &#8220;Schnorchelkamera&#8221; f&#252;r diese Art Kameras ist daher nicht zuf&#228;llig gew&#228;hlt. Wassersportler und Schnorchler finden bei den wasserdichten Kameras sicher etwas, das ihren Anspr&#252;chen gen&#252;gt. Taucher geraten hierbei allerdings schnell an eine Grenze.</p>
<p>Hier noch eine kleine Auflistung verschiedener wasserdichter Kameras, allerdings ohne Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit. Die Auflistung sieht folgenderma&#223;en aus: &#8220;Name der Kamera / maximale Wassertiefe / Aufl&#246;sung in Megapixel&#8221;. Werte laut Herstellerangaben (sofern zu ermitteln), ohne Gew&#228;hr! Die einzelnen Kameras k&#246;nnen Sie sich unten bei AMAZON.de ansehen und auch bestellen.</p>
<ul>
<li> Fujifilm Quicksnap  Marine 800 Film / 10 m / keine (Kleinbild-Film)</li>
<li>Kodak Sport wasserdichte Einwegkamera ISO 800 / 15 m / keine (Kleinbild-Film)</li>
<li>Digitale Unterwasserkamera Mayhem Precision / 3 m / 2 MP</li>
<li>AgfaPhoto DC-600 UW Ocean Digitalkamera / 10 m / 6 MP</li>
<li>Rollei X-8 Sports / 10 m / 8 MP</li>
<li>Fujifilm FinePix Z33WP / 3 m / 10 MP</li>
<li>Olympus Mju-550WP Digitalkamera / 3 m / 10 MP</li>
<li>Easypix W508 Starfish Unterwasserkamera* / 15 m / 5 MP</li>
</ul>
<p>* = bei dieser Kamera handelt es sich genau genommen nicht um eine Unterwasserkamera, sondern um ein Komplettset, die Kamera wird mit einem wasserdichten Spezialgeh&#228;use verkauft.</p>
<p><script src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822/DE/starcommandverla/8001/08aa871d-d10c-4b3a-bc27-4fb7b7377e20" type="text/javascript"> </script> <noscript>&lt;A HREF=&#8221;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fstarcommandverla%2F8001%2F08aa871d-d10c-4b3a-bc27-4fb7b7377e20&amp;Operation=NoScript&#8221; mce_HREF=&#8221;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;amp;MarketPlace=DE&amp;amp;ID=V20070822%2FDE%2Fstarcommandverla%2F8001%2F08aa871d-d10c-4b3a-bc27-4fb7b7377e20&amp;amp;Operation=NoScript&#8221;&gt;Amazon.de Widgets&lt;/A&gt;</noscript></p>
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		<title>Unterwasserfotografie &#8211; Eine Einf&#252;hrung</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/03/23/unterwasserfotografie-eine-einfuehrung/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 08:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Schnorcheln]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwasser-Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Als der Tauchsport anfing, f&#252;r breitere Massen interessant zu werden, gab es bereits Souvenirj&#228;ger, die an ihre Tauchg&#228;nge unbedingt Andenken haben wollten und dies damit erreichten, dass sie Fische fingen oder harpunierten oder Korallen, Steine, Muscheln, ja, ganze Wrackteile mit sich nahmen. Im Laufe der Zeit wurde dieser Trend durch die Unterwasserfotografie verdr&#228;ngt, zum ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als der Tauchsport anfing, f&#252;r breitere Massen interessant zu werden, gab es bereits Souvenirj&#228;ger, die an ihre Tauchg&#228;nge unbedingt Andenken haben wollten und dies damit erreichten, dass sie Fische fingen oder harpunierten oder Korallen, Steine, Muscheln, ja, ganze Wrackteile mit sich nahmen. Im Laufe der Zeit wurde dieser Trend durch die Unterwasserfotografie verdr&#228;ngt, zum Gl&#252;ck, muss man sagen, denn wie wir heute wissen, sind Fischbest&#228;nde gef&#228;hrdet und Korallen brauchen eine sehr lange Zeit, um nachzuwachsen, nachdem jemand etwas abgebrochen hat. Doch die Unterwasserfotografie musste &#8211; genauso wie das Tauchen selbst &#8211; erst einmal &#8220;Massetauglich&#8221; werden. Die erste Zeit gab es nur sehr teure und sehr schwere, hinderliche Ausr&#252;stung. Allein die Tatsache, dass moderne Kameras nur noch einen Bruchteil der Gr&#246;&#223;e alter Kameras haben und trotzdem sehr gute Bilder liefern, hat hier sehr geholfen. Und auch die Hersteller haben mittlerweile das Potential erkannt, das hier steckt. Doch bevor man drauflos geht (bzw. im Internet drauflos surft) und sich eine Ausr&#252;stung zulegt, sollte man gewisse &#220;berlegungen anstellen. Hier im FFD-Blog wollen wir mit diesem Artikel eine Reihe &#252;ber die Unterwasserfotografie beginnen und mit eigenen Erfahrungen anreichern. Zuerst aber ein paar allgemeine Dinge.</p>
<div id="attachment_793" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/uw_fotografie.jpg"><img class="size-full wp-image-793" title="Unterwasserfotografie" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/uw_fotografie.jpg" alt="Unterwasserfotografie" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Unterwasserfotografie</p></div>
<p>Das Fotografieren unter Wasser bringt ein paar T&#252;cken mit sich, die man an Land nicht unbedingt hat. T&#252;cke Nummer 1: Man ist unter Wasser. Fotoapparate m&#246;gen das nicht. Stumm leidend hauchen sie ihr elektronisches Leben aus, wenn Wasser in sie eindringt. Daher braucht man entweder eine wasserdichte Kamera oder aber eine wasserdichte H&#252;lle f&#252;r den Apparat. T&#252;cke Nummer 2: Um ein ruhiges Bild zu bekommen, kann man sich nicht immer einfach mal irgendwo abst&#252;tzen, etwa wenn das zu fotografierende Objekt mitten in einem Korallenriff sitzt. T&#252;cke Nummer 3: Das Wasser &#228;ndert Licht- und Farbverh&#228;ltnisse, worauf man sich einstellen muss.</p>
<ul>
<li><strong>Unter Wasser</strong></li>
</ul>
<p>Wasser bringt f&#252;r den Fotograf gleich mehrere Probleme mit sich: Nicht nur, dass das Wasser selbst seiner Kamera schaden kann, wenn man sich darin aufh&#228;lt, es selbiges sogar noch im Nachhinein tun. Besonders Salzwasser ist hier zu nennen. Es kann auch Teile, die nicht mit ihm direkt in Kontakt kamen, zum Korrodieren bringen. Daher bedarf die Kameraausr&#252;stung gerade nach Salzwassertauchg&#228;ngen einer besonderen Pflege. Au&#223;erdem ist es wichtig, einen kleinen Beutel mit Trockensalz (Silica) w&#228;hrend des Tauchgangs im Geh&#228;use zu haben. Das Trockensalz nimmt Feuchtigkeit auf, die durch Temperaturunterschiede entstehen kann (Kondenswasser). Der Beutel sollte regelm&#228;&#223;ig gewechselt werden, da das Salz irgendwann &#8220;ges&#228;ttigt&#8221; ist und keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann.</p>
<ul>
<li><strong>Mit ruhiger Hand fotografieren</strong></li>
</ul>
<p>Wie an Land auch wird ein Bild, das man nicht mit ruhiger Hand fotografiert, unscharf &#8211; es verwackelt. Und das ganz unabh&#228;ngig davon, ob man Blende und Verschlusszeit selbst einstellt, oder die Einstellung der Kameraautomatik &#252;berl&#228;sst. Da es in manchen F&#228;llen sogar notwendig sein kann, m&#246;glichst nah an ein Objekt heranzukommen, ohne damit zusammen zu sto&#223;en, ist Tarierungskontrolle sehr wichtig. Und auch, damit die Umgebung beim Fotografieren durch den Fotografen keinen Schaden nimmt. Hier sollte man in &#8220;ungef&#228;hrlichen&#8221; Umgebungen den Umgang mit der Kamera &#252;ben oder vielleicht auch einen Kurs belegen (wie z. B. &#8220;<a title="PPB - Tarierung in Perfektion" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/03/16/ppb-tarierung-in-perfektion/" target="_blank">Peak Performance Buoyancy</a>&#8221; von PADI).</p>
<ul>
<li><strong>Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten</strong></li>
</ul>
<p>Was die Optik betrifft, so sind es zwei Faktoren, die das Wasser beeinflusst. Zum einen filtert das Wasser das Licht, so dass mit zunehmender Tiefe die Farben verloren gehen, zum anderen befinden sich in nat&#252;rlichen Gew&#228;ssern zumeist Schwebeteilchen. Das Problem mit der Farbe f&#228;ngt schon bei wenigen Metern an, rot geht als erstes verloren, so dass die anderen Farben &#252;berhand zu nehmen scheinen. Rote Muster zum Beispiel auf der Haut von Fischen erscheinen blass oder gar nicht mehr. Dem kann man nur durch eine eigene Lichtquelle, eine Unterwasserlampe oder einen Blitz, entgegen wirken. Doch dann bekommt man es mit den Schwebeteilchen zu tun, gerade im Licht von Blitzen leuchten diese kleinen Teilchen hell auf und sind auf dem Bild deutlich zu sehen. Au&#223;erdem irritieren sie den Autofokus der Kamera, wenn man zu weit vom zu fotografierenden Objekt weg ist.</p>
<ul>
<li><strong>Beherrscher der Technik</strong></li>
</ul>
<p>Zuletzt ist es noch wichtig, dass man die Technik der Fotoausr&#252;stung beherrscht. An Land ist es weniger das Problem, hier kann man jederzeit im Handbuch nachsehen, wenn etwas unklar ist. Unter Wasser wird auch das Handbuch seinen Dienst versagen und sich in seine Bestandteile aufl&#246;sen, mal ganz davon abgesehen, dass man h&#228;ufiger mit Situationen konfrontiert ist, wo man einfach keine Zeit hat, irgendwas nachzuschlagen. Fische, die man selten zu sehen bekommt, bekommt man in den meisten F&#228;llen deswegen so selten zu sehen, weil sie so scheu sind. Da hei&#223;t es: schnell sein! Ein kleiner Kniff, den Fotografen gerne mal verwenden, wenn sie in tieferen Gew&#228;ssern ab etwa 18 bis 20 Meter fotografieren: Sie verwenden &#8220;Enriched Air&#8221; bzw Nitrox, weil der niedrigere Stickstoffgehalt den Kopf in diesen Tiefen klarer bleiben l&#228;sst. Allerdings muss man den Umgang mit der mit Sauerstoff angereicherten Luft in einem <a title="FFD: Horka - EAN-Kurs" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/11/12/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-2/" target="_blank">Spezialkurs</a> lernen.</p>
<p>Die folgenden Artikel dieser Reihe behandeln die unterschiedliche Ausr&#252;stung einschlie&#223;lich Zubeh&#246;r, die es f&#252;r Unterwasser-Fotografen so gibt, und pers&#246;nliche Erfahrungen. Dabei geht es nicht nur um Unterwasserausr&#252;stung direkt, sondern auch um sonstiges n&#252;tzliches Zubeh&#246;r. Wenn Sie am rechten Rand auf &#8220;Kategorien&#8221; gehen, finden Sie alle Artikel zu dem Thema unter &#8220;<a title="Kategorie: Unterwasser-Fotografie" href="http://www.flatflutedivers.de/category/unterwasser-fotografie/" target="_blank">Unterwasser-Fotografie</a>&#8220;.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Unterwasserfotografie+%E2%80%93+Eine+Einf%C3%BChrung+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D792+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=792&amp;md5=06405cc3801da1157cbfe91eccc6384a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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