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	<title>Flat Flute Divers &#187; Indoor-Tauchen</title>
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	<description>Das etwas andere Blog über das Tauchen.</description>
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		<title>RESCUE DIVER: Die Poollektionen</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/06/29/rescue-diver-die-poollektionen/</link>
		<comments>http://www.flatflutedivers.de/2010/06/29/rescue-diver-die-poollektionen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 07:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indoor-Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Rescue Diver]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingstauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich-Leimbach]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich mit der Geschichte der Tauchorganisation PADI ein wenig auseinander setzt, stolpert man fr&#252;her oder sp&#228;ter &#252;ber die Anekdote, wie der Grundstein f&#252;r das PADI-Ausbildungssystem gelegt wurde. Es gab da einen Mann, der das OWD-Brevet gemacht hatte und bei Ralph Erickson (einem der beiden Gr&#252;nder von PADI) vorstellig wurde. Er hatte zwar ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich mit der Geschichte der Tauchorganisation PADI ein wenig auseinander setzt, stolpert man fr&#252;her oder sp&#228;ter &#252;ber die Anekdote, wie der Grundstein f&#252;r das PADI-Ausbildungssystem gelegt wurde. Es gab da einen Mann, der das OWD-Brevet gemacht hatte und bei Ralph Erickson (einem der beiden Gr&#252;nder von PADI) vorstellig wurde. Er hatte zwar den Kurs absolviert, aber nie Freiwassertauchg&#228;nge gemacht und wollte das nun nachholen. Nachdem er es gemacht hatte, fragte er: &#8220;Und was kommt als n&#228;chstes?&#8221; Erickson musste einige Tauchg&#228;nge f&#252;r den AOWD improvisieren. Doch wieder fragte der Mann: &#8220;Und was kommt als n&#228;chstes?&#8221; Zweifellos geh&#246;rte er zu der Sorte Mensch, die immer wieder Neues erkunden und ausprobieren wollen. Die mehr wissen wollten.</p>
<p>Als Annette und ich mit dem Tauchen angefangen haben, hatten wir keine Vorstellung, was da alles m&#246;glich ist. Warum auch? Wir hatten ja den Vorsatz gehabt, auf ewig &#8220;Scuba Diver&#8221; zu bleiben und ein bisschen Urlaubstauchen zu betreiben. Doch als uns das &#8220;Tauchfieber&#8221; gepackt hatte, gab es f&#252;r uns kein Halten mehr. Auch wir fragten nun &#8220;Und was kommt als n&#228;chstes?&#8221;</p>
<p>Anfang Dezember 2009 kamen wir aus &#196;gypten zur&#252;ck und hatten den <a title="AOWD" href="http://www.flatflutedivers.de/category/ausbildungsstufe/advanced-open-water-diver/" target="_blank">AOWD</a>-Kurs erfolgreich absolviert. Und nun standen wir vor der Ausbildungsstufe, die die letzte &#8220;normale&#8221; Sporttaucherausbildung bei PADI sein w&#252;rde, dem RESCUE DIVER. Danach w&#252;rde es schon in den professionellen Bereich gehen. Wie immer hatte es mal ganz andere Pl&#228;ne gegeben, die wir aber &#8211; wieder mal &#8211; &#252;ber den Haufen warfen. Eigentlich wollten wir den Rescue Diver zu dritt machen, mit einer Kollegin von Annette zusammen. Dazu wollten wir die Pooltauchg&#228;nge den Winter &#252;ber erledigen und im Fr&#252;hjahr tagesweise die Freiwassertauchg&#228;nge machen, sobald das Wetter dies zulie&#223;. Doch bei Annettes Kollegin kamen leider ein paar Unw&#228;gbarkeiten dazwischen, so dass sie den Kurs nicht machen konnte. Au&#223;erdem empfahl uns Majki dringend, die Freiwassertauchg&#228;nge &#8220;am St&#252;ck&#8221; zu erledigen. Zum Beispiel bei einem Aufenthalt in <a title="Tauchgebiete: Horka" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/10/15/tauchgebiete-tauchsee-horka-crostwitz-lkr-goerlitz-sachsen/" target="_blank">Horka</a>. Also machten wir, was wir so gut k&#246;nnen, n&#228;mlich Pl&#228;ne &#252;ber den Haufen zu werfen und neue zu machen. Wir w&#252;rden nun die Pooltauchg&#228;nge trotzdem &#252;ber den Winter hinweg erledigen, um den Kurs dann im April 2010 in Horka abzuschlie&#223;en. Wir hofften, dass bis dahin das Wetter gut genug sein w&#252;rde, um Freiwassertauchg&#228;nge zu machen.</p>
<p>Vom RESCUE-DIVER-Kurs hatte man uns erz&#228;hlt, dass es der k&#246;rperlich anstrengendste sein w&#252;rde, aber auch der, der am meisten Spa&#223; macht und von dem man viel mitnehmen kann. Bei uns kam noch dazu, dass es eine Verbindung von zwei Dingen war, die wir gern machten: Menschen retten und tauchen. Die Poollektionen fanden im Hallenbad in Z&#252;rich-Leimbach statt, das wir schon vom &#8220;Tarieren in Perfektion&#8221;-Kurs kannten. Grob gesagt unterteilt man die &#220;bungen in zwei Arten: Unter Wasser und &#252;ber Wasser. Sinnig, was?</p>
<p><em>Annette: Wie? Was lese ich da? ZWEI Dinge, die wir gerne machen? Tauchen ja, aber retten wir auch gerne Leben? Wirklich? </em></p>
<p>Sie nun wieder&#8230; ich wollte uns nur in einem positiven Licht darstellen. Die Wahrheit muss doch nun wirklich nicht jeder wissen, oder?</p>
<p>Die &#220;bung, die wir komplett erst im Freiwasser machen sollten, war die, wie man einem Taucher von au&#223;erhalb des Wassers hilft. Es hatte wenig Sinn, Schwimmk&#246;rper mit Seilen dran durch die Schwimmhalle zu schleudern und m&#246;glicherweise einen harmlosen Schwimmer zu versenken, der mit den ganzen &#220;bungen nichts zu tun hatte. Also ging wir gleich ins Wasser und begannen mit den ersten &#220;bungen:</p>
<p><strong>Taucher in <span style="color: #ff0000">PANIK</span> an der Oberfl&#228;che</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Der Umschlag gef&#228;llt mir&#8221;, sagte er. &#8220;<em>Keine Panik</em>. Das ist das erste hilfreiche oder vern&#252;nftige Wort, das ich heute gesagt bekomme.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja. Deswegen verkauft es sich so gut&#8221;, sagte Ford.</p>
<p><em>Arthur Dent und Ford Prefect in &#8220;Per Anhalter durch die Galaxis&#8221; von Douglas Adams</em></p></blockquote>
<p>Das Wort &#8220;Panik&#8221; kommt von dem griechischen Gott <em>Pan</em>, von dem die Sage zu berichten wei&#223;, dass er gerne arme, grasende Schafe erschreckte, so dass eine ganze Herde in kopfloser Flucht davonst&#252;rmen konnte.<em></em></p>
<p><em>Wieso kommen mir ausgerechnet jetzt unsere gemeinsamen Abendessen im Hotel in den Sinn? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Du hattest doch gar keine Panfl&#246;te dabei.</em></p>
<p>Und wer schon mal von Panfl&#246;ten-Spielern terrorisiert wurde, kann es den armen Schafen durchaus nachempfinden. Und schon haben wir einen der Punkte, der bei einem Taucher Panik ausl&#246;sen kann: etwas oder eine Situation, die f&#252;r gef&#228;hrlich gehalten wird, obwohl sie es nicht ist (zum Beispiel ein kleiner, fliegender griechischer Gott mit Panfl&#246;te)<em>(die Vorstellung, <a href="http://www.flatflutedivers.de/2009/07/01/scuba-diver-zwischen-pool-und-meer-thorstens-version/" target="_blank">von einer Tauchbootplattform springen zu m&#252;ssen</a>, <a href="http://www.flatflutedivers.de/2009/07/01/scuba-diver-zwischen-pool-und-meer-annettes-version/" target="_blank">ein Wrack</a>, <a href="http://www.flatflutedivers.de/2009/07/06/scuba-diver-oberflaechenpause-und-zweiter-tauchgang-annettes-version/" target="_blank">eine Niesattacke unter Wasser</a>&#8230; es gibt X Beispiele&#8230;) </em>, oder eine tats&#228;chliche Gefahr. In beiden F&#228;llen ist die Reaktion irrational, der Taucher f&#228;ngt an, wild um sich zu schlagen und sich irgendwie in Sicherheit zu bringen. Das Problem f&#252;r einen Retter ist, dass der Taucher in Panik so schnell wie m&#246;glich aus dem Wasser raus will und dabei auf alles klettert, was sich ihm bietet, egal wie unratsam das ist, eine Eisscholle, der R&#252;cken eines wei&#223;en Hais, eine Seemine aus dem Zweiten Weltkrieg &#8211; oder auch der R&#252;cken des netten Tauchers von nebenan, der nur helfen wollte. Und Schwupps! Schon ger&#228;t der Helfer selbst in Gefahr. Das hat man nun davon. Bl&#246;de Wohlt&#228;ter!</p>
<p>Doch nicht verzagen! Es gibt eine L&#246;sung, indem man sich dem Taucher n&#228;hert und dabei die Beine vorstreckt, so dass man sich im Ernstfall mit ein paar Flossenschl&#228;gen wieder von dem Opfer entfernen kann, falls es den Retter als Kletterboje missbrauchen m&#246;chte. Und wenn man sich schlie&#223;lich n&#228;hert, greift man den Arm des Opfers, dreht es um und klemmt die Pressluftflasche zwischen den Knien ein. Damit hat man das Opfer sozusagen festgenagelt, w&#228;hrend man sich um alles weitere k&#252;mmern kann. Und irgendwann ist das Opfer m&#252;de und gibt sein sinnloses Gestrampel auf. Dann kann man es gem&#252;tlich abschleppen und an Land bringen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Oh, FlatFluteDiver, Du hast mich gerettet! Danke!&#8221;, sagte die junge und &#252;beraus attraktive Blondine, als sie matt ins Gras der Uferbegr&#252;nung sank, noch v&#246;llig au&#223;er Atem von dem Abenteuer, das sie eben erlebt hatte.</p>
<p>&#8220;Aber nicht doch!&#8221;, erwiderte Thorsten mit einer Stimme, deren Klang zu sagen schien: &#8220;Ich bin so cool, wenn ich aufs Klo gehe, kommen unten Eisw&#252;rfel raus.&#8221; Er schob die rechte Augenbraue um anderthalb Zentimeter nach oben, w&#228;hrend er hinzuf&#252;gte: &#8220;Das ist nichts besonderes f&#252;r einen FlatFluteDiver. Gefahr ist mein Gesch&#228;ft. Und jetzt gehe ich los und halte den Klimawandel auf.&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Offenbar hast du dir bei dem Kurs &#8220;Tarieren in Perfektion&#8221; im Z&#252;richer Hallenbad nicht nur die Nase, sondern auch die Birne am Grund angeschlagen. Mit nachhaltiger Wirkung! Zudem spielt Pamela Anderson bei Baywatch, und nicht in einer Tauchdoku!<br />
</em></p>
<p><em></em>&#196;h, naja, soweit die Theorie. Die Praxis sah mal wieder ganz anders aus. Zum einen ist es verdammt anstrengend, Opfer zu sein. Das Problem ist, sobald man anf&#228;ngt, wie bl&#246;d um sein Leben zu strampeln, verausgabt man sich derart, dass schon vor Eintreffen des Retters zu m&#252;de ist, um noch nennenswerte Gegenwehr zu leisten. Richtige Opfer halten das nur deswegen so lange durch, weil sie aufgrund ihrer Panik unter Adrenalin stehen. Und es steht schon in der Bibel: &#8220;Adrenalin versetzt Berge.&#8221; Bei der &#220;bung sah das letztlich so aus, dass man sagte: &#8220;Ich bin jetzt in Panik.&#8221;, und nur ein bisschen strampelte. Erst wenn der Retter n&#228;her gekommen war, fing man an, ganz aufzudrehen.</p>
<p>Entsprechend ist die Rolle des Retters auch nicht ohne. In einer der ersten &#220;bungen n&#228;herte ich mich Annette, die sich vorstellte, ein Wrack zu sehen und dann die Panik kaum noch spielen musste. <em></em></p>
<p><em>Ich verbitte mir derartige Unterstellungen! Ich hab DICH auf mich zukommen sehen, das hat v&#246;llig als Grund ausgereicht in Panik zu geraten!</em></p>
<p><em> </em> Pah! Und das, wo ich so heldenhaft war! Ich umging s&#228;mtliche <a title="Duden: Obstakel" href="http://www.duden.de/definition/obstakel_stern_" target="_blank">Obstakel</a> mit der Schl&#228;ue eines Fuches, der Gewandtheit eines <a title="Wikipedia: Nutria" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nutria" target="_blank">Nutrias</a> und hatte die Situation stets im Blick, wie ein Adler seine Beute. Ja, die Situation rief f&#246;rmlich nach einem komplizierten Satz mit ein paar Fremdw&#246;rtern. Dann packte ich beherzt zu! Ich griff Annettes Arm und drehte sie, so dass sie mir den R&#252;cken zuwandte und ich ihre Flasche zwischen meine Knie klemmen konnte. Um sie drehen zu k&#246;nnen, versuchte ich, mit meinen Flossen eine Gegenbewegung zu machen, und mitten in der Drehung&#8230;</p>
<p>&#8230;bekam ich einen Krampf in der Wade&#8230;</p>
<p>Nicht schon wieder! Doch es half nichts, auf H&#228;lfte der Drehung lie&#223; ich Annettes Arm los und kreuzte meine Unterarme, um anzuzeigen, dass ich die &#220;bung abbrach. Reden konnte ich nicht viel, bei der Ann&#228;herung nimmt man zur Sicherheit den Regulator in den Mund, auf dessen Mundst&#252;ck ich nun vor Schmerz biss. Und der Schmerzensschrei, der mir in dem Moment entfuhr, verlor sich zwischen Mundst&#252;ck und Blasenabweiser irgendwo im Innern der Zweiten Stufe. So wurde ich vom Retter zum Geretteten, der sich seinen Wadenkrampf behandeln lassen musste.</p>
<blockquote><p><em> &#8220;Danke&#8221;, st&#246;hnte der Flat Flute Diver und sank v&#246;llig ersch&#246;pft am Beckenrand zusammen, nachdem endlich der Schmerz in der Wade nachlie&#223;.<br />
</em></p>
<p><em> &#8220;Gerne geschehen&#8221;, sagte ein engelsgleiches schwarzhaariges Wesen mit sanfter Stimme, &#8221; Ich bin zwar &#252;beraus attraktiv und jung, aber nicht blond! Ich bin es, die zu danken hat, dass ich Dir gro&#223;en Flat Flute Diver &#252;berhaupt helfen durfte! Deine st&#228;hlernde Wade zu massieren bereitete mir &#252;beraus gro&#223;es Vergn&#252;gen!&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Manchmal, Nachts, wenn ich ganz allein bin, m&#246;chte ich nur noch weinen. Und in diesen schweren Stunden denke ich dann an Annette und&#8230; m&#246;chte noch mehr weinen. Aber der Doktor sagt, wenn ich weiterhin die kleinen, gelben Pillen nehme, wird das bald wieder gut sein. Jedenfalls, im zweiten Anlauf klappte es dann. Hurra.</p>
<p><em>Aber warum denn&#8230; wer wird denn gleich weinen? Wenn Du Dich ein klein wenig anstrengst, kannst Du doch genauso engelsgleich und gro&#223;herzig wie ich werden!</em></p>
<p>Das sagst Du doch jetzt nur, um mich zum Lachen zu bringen, oder? Egal, weiter geht&#8217;s&#8230;</p>
<p><strong>Bewusstlosen Taucher an die Oberfl&#228;che holen</strong></p>
<p>Diese Lektion hatten wir schon beim <a href="http://www.flatflutedivers.de/2010/01/06/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-4/" target="_blank">Nitrox-Kurs in Horka</a> gemacht. Majki hatte sie uns damals geg&#246;nnt, weil es besser ist, schon hier Bescheid zu wissen, was man mit einem bewusstlosen Buddy macht. Nun wurde es also Ernst, sie f&#252;r den Rescue Diver zu wiederholen. Nun denn, ist ja kein Problem. Annette legte sich b&#228;uchlings auf den Grund und ich n&#228;herte mich ihr von der linken Seite.</p>
<p><em>Man darf gespannt sein. Die Rolle des Opfers ist interessant. Wie stellt sich der Retter denn an? Geschickt? Z&#252;gig? T&#246;lpelhaft? Unsittlich? <span style="text-decoration: line-through;">Bekommt er vielleicht gar einen Wadenkrampf?</span><br />
</em></p>
<p>In dem Moment kamen ein paar Taucher des Wegs, die zu einer anderen Gruppe geh&#246;rten und uns passierten. H&#246;flich, wie ich nun mal bin, lie&#223; ich sie zuerst vor&#252;berziehen. Au&#223;erdem wusste ich nicht, wieviel Platz ich brauchen w&#252;rde, wenn ich Annette vom Grund aufhob. Also, erstmal abwarten&#8230; ja, Hallo, Tag auch. Alles okay? Alles okay.</p>
<p><em>WIEVIEL PLATZ DU BRAUCHEN W&#220;RDEST, UM MICH AUFZUHEBEN???  WAS soll DAS denn hei&#223;en? Ich hab doch keinen Wendekreis eines Panzers! Hast du ein Ma&#223;band in der Tasche? Mir fehlen die Worte. Und zudem warte ich immer noch auf meinen Retter. Und zwar auf denjenigen, dem mein Wendekreis egal ist. So!<br />
</em></p>
<p>He, das ist Rettung unter Ber&#252;cksichtigung der Umgebung! Wie w&#252;rde es Dir gefallen, wenn ich Dich im Rahmen der Rettung gegen die Wand klopfen w&#252;rde oder so?</p>
<p><em>Also, das w&#228;re ja in der Tat mal was ganz Neues. &#220;blicherweise verletzt Du Dich gerne selber beim Tauchen, das w&#228;re Premiere gewesen, wenn Du mich verletzt h&#228;ttest. Insofern seh ich das nach. Soweit k&#228;m es ja noch&#8230;.</em></p>
<p>Okay, neuer Versuch&#8230; &#228;rgs, was ist DAS denn? Da schwimmt ja ein Kaugummi! Ist ja e-kel-haft! Was spucken die Leute nur alle ins Becken? Da will ich mich aber nicht hinknien! Ich erzeugte eine Str&#246;mung mit den H&#228;nden, wodurch das Teil davongetragen wurde.</p>
<p><em>Ich fasse es nicht. WIE BITTE? Kann das sein, dass Du vielleicht ein KLEIN WENIG leicht ablenkbar bist? Ich k&#246;nnte bereits TOT sein, und Du machst Dir Gedanken um einen Kaugummi?? ICH bin schlie&#223;lich todesmutig an dich herangetaucht durch ein Meer von Haarkn&#228;uln, Rotz, undefinierbarer andere Sachen, von denen ich lieber nicht wissen will was das war, und DU??!<br />
</em></p>
<p>Nein, &#228;h, das verstehst Du ganz miss. Ich wollte&#8230; ich dachte&#8230; ich hatte&#8230; als ich diesen Kaugummi sah&#8230; die Idee&#8230; damit eine Luftblase zu erzeugen, um Dich zu retten, so war&#8217;s, genau! Weil ich bin n&#228;mlich genauso gewieft wie dieser Herr hier:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3hfzlQKKqVU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/3hfzlQKKqVU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Ich konnte meinen Plan nur leider nicht ausf&#252;hren, weil&#8230; weil&#8230; weil ich kein Gummiband und keine Kugelschreibermine zur Hand hatte, um eine Rettungsboje zu basteln.</p>
<p>Okay, n&#228;chster Versuch&#8230; n&#228;hern, sch&#252;tteln, Regulator kontrollieren. Alles gut. Jetzt den Taucher vom Grund aufnehmen. Dazu musste ich bei Annette etwas Auftrieb herstellen. Wo war nochmal der Tarierschlauch? Ah, linke Schulter, ich hab ihn. Jetzt ziehe ich ihn vorsichtig hoch&#8230; das f&#252;hlt sich aber komisch an&#8230; ach je. Annette, willst Du mal lachen? Jetzt h&#228;tt ich den Schlauch fast ausgef&#228;delt.</p>
<p><em>Wundert mich gar nicht. Wirklich nicht. Wenn ich das oben lese, bin ich erstaunt, dass Du das &#252;berhaupt hingekriegt hast und nicht in Panik wegen eines vorbeischwimmenden Haares ausgebrochen bist.</em></p>
<p>Was, da schwimmen Haare rum??? Wo sind wir denn da gelandet, um Himmels Willen? Also, nichts wie hoch an die Oberfl&#228;che! Ist es ein Delfin? Ein T&#252;mmler? Oder ein besonders eleganter Zackenbarsch? Nein, es ist der FlatFluteDiver! Ta-dah! Sicher wieder nach oben gebracht! Bin ich gut? Ich <em>bin </em>gut!</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich muss Ihnen meine Bewunderung ausdr&#252;cken&#8221;, sagte der Bundespr&#228;sident, w&#228;hrend er sich von einem Mitarbeiter einen kleinen, schwarzen Kasten reichen lie&#223;. &#8220;Ihr Heldentum ist Vorbild und Inspiration f&#252;r uns alle. Ich w&#252;nsche mir, dass es mehr Menschen gibt wie Sie. Lassen Sie mich Ihnen diesen Orden anheften!&#8221;</p>
<p>Doch Thorsten winkte dankend ab: &#8220;Nicht n&#246;tig, Herr Pr&#228;sident. Das ist doch die t&#228;gliche Arbeit der FlatFluteDivers. Das L&#228;cheln dieser Holden, die ich erretten durfte, ist mir Belohnung genug&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Da h&#228;tte ich noch eine Kleinigkeit anzubringen. Hier habe ich eine kleine Szene in meinem Repertoire, die zeigt, wie sowas aussehen k&#246;nnte! Also, wie Du, lieber stolzer Flatflutediver, an mir vorbeistolzierst, mich links liegen l&#228;&#223;t, um mir Deine Verachtung zu zeigen, denn schlie&#223;lich hast DU den Orden bekommen&#8230; nicht ich. Schauen wir doch mal zu, was passiert!</em></p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/lMnRpZp9bfw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/lMnRpZp9bfw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>He, wo hast Du denn das her?? Das kann doch alles nicht wahr sein. Herr Bundespr&#228;sident, jetzt sagen Sie doch auch mal was!</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ctMrGppyoho&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ctMrGppyoho&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Auch das noch! Hier bleibt einem aber auch nichts erspart. Wie war das mit dem, der den Schaden hat und f&#252;r den Spott nicht zu sorgen braucht? Doch beachten wir diese vollkommen uninteressanten Einw&#228;nde der Dame nicht weiter, denn  mit dem an die Oberfl&#228;che bringen war es nicht getan. Mehr Heldentaten standen an! Fast nahtlos fuhren wir fort:</p>
<p><strong>Beatmen eines Tauchers an der Oberfl&#228;che und ans Ufer bringen</strong></p>
<p>Gut, in Ermangelung eines Ufers mussten wir den Beckenrand nehmen, aber das ging auch. Bei dieser &#220;bung &#246;ffnet man sowohl die Tarierweste des Opfers als auch die eigene, noch w&#228;hrend man das Opfer zum Ufer schleppt und gleichzeitig beatmet. Das Ablegen der Weste w&#228;hrend des Schleppens soll Zeit sparen, denn sp&#228;testens am Ufer muss man diese ausziehen. Und abschleppen, alle 5 Sekunden &#252;ber eine Maske beatmen und gleichzeitig die Weste ablegen, das kann schon anstrengend sein. Hab ich gelesen. F&#252;r mich nat&#252;rlich nicht. Es klappte alles reibungslos, schleppen, beatmen, die Schnallen vom Jacket &#246;ffnen, beatmen, noch mehr Schnallen &#246;ffnen &#8211; und so weiter. Schlie&#223;lich konnte ich mein Jacket ablegen und treiben lassen.</p>
<p>Doch w&#228;hrend ich mich dem Beckenrand n&#228;herte, beschlich mich ein komisches Gef&#252;hl. So als ob ich verfolgt w&#252;rde&#8230; ja, in der Tat wurde ich verfolgt! Von meinem eigenen Jacket! Es schwamm quasi hinter mir her. Wie sich herausstellte, hatte sich mein Lungenautomat bei Annette verfangen, und so zog ich die Tarierweste hinter uns her.</p>
<p><em>Da ich, als kameraerfahrene Schauspielerin, meine Rolle als Opfer sehr ernst nahm, entging mir nat&#252;rlich die Dramatik der aufkeimenden Situation. Ich kann von Gl&#252;ck sagen, dass es nur Dein Jacket war, was dich verfolgt hat. Ich m&#246;chte mir nicht ausmalen, was passiert w&#228;re, wenn es ein l&#228;stiges fremdes Haar gewesen w&#228;re. Ich als Opfer w&#228;re sicher als Kletterboje missbraucht worden!</em></p>
<p>Dann der letzte Akt! Am Beckenrand angekommen legte ich Annette mit dem Oberk&#246;rper dort ab, kletterte gewandt aus dem Wasser <em>(war das da, als du dir das Knie am Beckenrand angeschlagen hast? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )</em> und zog sie ganz heraus. Ja-ha, wieder mal geschafft! Komm ich jetzt im Fernseh&#8217;n?</p>
<p><em>Nein! Zur&#252;ck zu den FlatFluteDivern!<br />
</em></p>
<p>Du immer! Dann erz&#228;hl doch mal, wie Du Dich angestellt hast, na?</p>
<p><em>Ich wei&#223; gar nicht, was Du meinst. Bei mir hat alles reibungslos geklappt.<br />
</em></p>
<p>Ach ja? Wie war das denn, als Du mich bei der einen &#220;bung vom Grund an die Oberl&#228;che bringen solltest, und Probleme mit meinem Tarierhebel hattest?</p>
<p><em>Also, &#252;ber Deinen&#8230; Tarierhebel reden wir ein andermal. Es gab ja noch andere Probleme zu &#252;berwinden, bevor wir uns auf den Weg nach Horka machen konnten. Zum Beispiel, dass wir im April gehen w&#252;rden, es kalt sein k&#246;nnte und wir einen Trockentauchanzug brauchen w&#252;rden. Aber davon berichte ICH das n&#228;chste Mal.</em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=RESCUE+DIVER%3A+Die+Poollektionen+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D908+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=908&amp;md5=fa70a7c8f37f73c43b49f04ddcc0b230" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>DIVER&#8217;S Indoor, Tag 2 &#8211; Eine erneute Wendung der Ereignisse</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/08/12/divers-indoor-tag-2-eine-erneute-wendung-der-ereignisse/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 07:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indoor-Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Scuba Diver]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingstauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Aufkirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[DIVER'S Indoor Tauchsportzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Abend unseres ersten Tages beim DIVER'S Indoor Tauchsportzentrum hatten wir das "Special" gebucht, das dort jeden Freitag und Samstag geboten wir: das "Dinner unter Wasser". Den Namen hat es, weil das Restaurant von seiner Austattung her der "Nautilus" von K&#228;pt'n Nemo (aus Jules Vernes' "20.000 Meilen unter dem Meer") nachempfunden ist, und bei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend unseres ersten Tages beim DIVER&#8217;S Indoor Tauchsportzentrum hatten wir das &#8220;Special&#8221; gebucht, das dort jeden Freitag und Samstag geboten wir: das &#8220;Dinner unter Wasser&#8221;. Den Namen hat es, weil das Restaurant von seiner Austattung her der &#8220;Nautilus&#8221; von K&#228;pt&#8217;n Nemo (aus Jules Vernes&#8217; &#8220;20.000 Meilen unter dem Meer&#8221;) nachempfunden ist, und bei diesem Dinner Unterwasserfilme aus der ganzen Welt im Restaurant auf Leinw&#228;nde projiziert werden. Ein Teil des Restaurants hat gro&#223;e Scheiben, durch die man auf die Becken des Tauchsportzentrums blicken kann.</p>
<p>In diesem stimmungsvollen Ambiente gibt es ein reichhaltiges Buffet-Abendessen, das uns sehr an &#196;gypten erinnert hat &#8211; selbst die Tatsache, dass beinahe ein Tisch wegen einer Kerze abgebrannt war (es war diesmal nur nicht unser Tisch, und ein freundlicher Feuerwehrmann vom Nachbartisch griff ein, bevor etwas passieren konnte).</p>
<p><em>Annette: jaja&#8230; ein Revival sozusagen. Wobei mir eigentlich nicht nach Feiern zumute war. Zwar war ich hochzufrieden mit meiner Ausr&#252;stung, aber mir machte die &#220;belkeit Sorgen&#8230; hoffentlich blieb das nicht so! </em></p>
<p>Lobende Worte muss ich an dieser Stelle auch f&#252;r das Fr&#252;hst&#252;ck im  <a title="Mercure Airport Hotel M&#252;nchen &amp; DIVER'S Indoor-Tauchsportzentrum" href="http://www.ep-blog.de/2009/05/28/mercure-airport-hotel-munchen-divers-indoor-tauchsportzentrum/" target="_blank">Mercure Airport Hotel M&#252;nchen</a> loswerden, sehr gut und sehr reichhaltig. Genau das Richtige, um sich in einen neuen Tag mit einem Tauchabenteuer zu st&#252;rzen. Das begann erstmal mit Hindernissen: der bestellte Tauchlehrer kam etwas zu sp&#228;t. Es war nicht jener vom Vortag. Dieser hatte au&#223;er uns niemanden zu &#8220;betreuen&#8221; und konnte ganz auf unsere W&#252;nsche eingehen. Wir wollten ein paar Dinge &#252;ben, die f&#252;r den Kurs des &#8220;Open Water Diver&#8221; beherrscht werden sollten. Auf seine Frage, warum wir denn nur den &#8220;Scuba Diver&#8221; gemacht h&#228;tten, erz&#228;hlten wir, dass das alles ja eigentlich ganz anders geplant war (ich werde das an dieser Stelle nicht mehr wiedergeben &#8211; falls Sie es schon wieder vergessen haben sollten oder es noch nicht getan haben, dann lesen Sie die vergangenen Artikel dieses Blogs, da wird alles sch&#246;n erkl&#228;rt). Dann ging es wieder an die Ausstattung. Wir erz&#228;hlten dem TL von den Problemen mit dem Tarieren vom Tag zuvor und er machte die Ursache aus: das Blei. Acht Kilo waren offenbar zu viel, so dass wir auf sechs Kilo reduzierten.</p>
<p><em>Stimmt gar nicht! Ich hatte nur 4 kg. B&#228;h!</em></p>
<p>Okay, vier Kilo. Jedenfalls, das Resultat konnten wir gleich beim ersten Tauchgang sehen: Es funktionierte tats&#228;chlich besser. Auch die &#220;bungen, die wir machten. So geh&#246;rt es zum Beispiel beim OWD dazu, 15 Meter mit Tauchger&#228;t, aber ohne Taucherbrille zu schwimmen. Annette machte hier den Anfang. Der TL f&#252;hrte sie, denn sie musste um die Kurve schwimmen, weil die Becken nicht ganz die richtige L&#228;nge hatten. Und das sah richtig gut aus bei ihr. Auch das anschlie&#223;ende Maske aufsetzen und ausblasen funktionierte reibungslos.</p>
<p><em>Hey! Ich bin schlie&#223;lich  ein Naturtalent! Aber komisch&#8230; schon wieder dieses bl&#246;de &#220;belkeitgef&#252;hl&#8230; nicht schon wieder bitte&#8230;</em></p>
<p>Dann war ich an der Reihe, und ich war voll konzentriert. Tats&#228;chlich musste ich mich in den ersten Momenten daran erinnern, nicht durch die Nase einzuatmen, aber dann ging es wie von selbst. Auch ich schwamm meine Runde in Begleitung des TL, setzte die Maske wieder auf und blies das Wasser raus.</p>
<p><em>Wir schwammen dann mal &#8220;eine Raum weiter&#8221;, denn eigentlich wollten wir das Tarieren &#252;ben. Tauchen durch ein Fenster! Hm..ich hatte mal was gelesen, dass die Wracktaucher sich dazu auf den R&#252;cken drehen. Professionellerweise probierte ich das gleich mal aus &#8211; nur um mit dem Flaschenventil gleich am unteren Fensterrahmen h&#228;ngen zu bleiben. Ok. Das war`s dann mit dem Naturtalent. Zudem war mir jetzt wirklich RICHTIG schlecht. Und das nach noch nicht mal 20 Minuten. </em></p>
<p>Leider stellte sich bei Annettte der Schwindel vom Vortag wieder ein, so dass sie den n&#228;chsten Tauchgang nicht mehr mitmachen wollte.</p>
<p><em>Was hei&#223;t hier NICHT WOLLTE ? Nat&#252;lich wollte ich! Aber&#8230; es ging einfach nicht. Ich war todungl&#252;cklich! Selbstmordgef&#228;hrdet! </em></p>
<p>In der Pause dazwischen kam es zu einem Gespr&#228;ch zwischen uns und dem TL. Dabei kam die Frage auf, ob wir vielleicht doch trotz aller Vorbehalte mal in Deutschland ins Freiwasser gehen sollten. Schwimmbecken, Indoor-Tauchen, alles sch&#246;n und gut, aber nur in einem &#8220;richtigen&#8221; Gew&#228;sser w&#252;rde man auch &#220;bung bekommen.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/08/divers_indoor.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-355" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/08/divers_indoor.jpg" alt="DIVER'S Indoor-Tauchsportzentrum Aufkirchen" width="193" height="258" /></a>Den letzten Tauchgang an diesem Wochenende machte ich dann mit dem Tauchlehrer allein. Er zeigte mir weitere &#220;bungen, zum Beispiel wie man die Tarierweste unter Wasser aus- und wieder anzieht. Bei einer dieser &#220;bungen trug ich einen Bleigurt &#8211; und da passierte mir das Malheur, von dem ich <a title="Thorstens Gedanken zur ersten eigenen Ausrs&#252;tung: Das Jacket" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/07/24/thorstens-gedanken-zur-ersten-eigenen-ausruestung-das-jacket/" target="_blank">an anderer Stelle</a> schon berichtet habe: der Gurt l&#246;ste sich, ohne dass ich das bemerkte, und fiel herunter. Da wusste ich, was ich an meinem integrierten Blei hatte.</p>
<p><em>&#8230;intrigantes Blei, was? Macht sich selbstst&#228;ndig! <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Am Ende des Tauchgangs waren wir in dem Becken, das mit Fenstern ausgestattet war, so dass man von der Bar aus hineinsehen konnte. Und hier, auf der trockenen Seite, stand Annette. Es tat mir leid, sie da zu sehen und ich konnte ihren Frust verstehen, immerhin war nicht ganz klar, woher ihr Schwindel kam. Aber immerhin machte sie ein Bild mit ihrem Handy, damit es doch noch ein Souvenir von dem Wochenende gab.</p>
<p><em> Frust? Das ist ja wohl gelinde ausgedr&#252;ckt. Ich sch&#252;ttete mir eine Cola hinter die Binde und taumelte schwindelig von einem Fenster zum anderen. Man hatte mir versprochen, die &#220;bung mit dem Jacket ablegen vor einem Fenster abzuhalten, aber ich konnte die Beiden nirgendwo entdecken. Also setzte ich mich erst mal und versuchte, mein sich drehendes Hirn in den Griff zu kriegen. Nach geraumer Zeit kamen die beiden dann wirklich vorbei. Und legten ihr Jacket vor meinen Augen ab. Wie versprochen. Man, hat mich das vielleicht ge&#228;rgert. Ich konnte mir nicht erkl&#228;ren, was jetzt los war. Ich hatte zwar gelesen, dass es Schwindel g&#228;be, wenn das Wasser sehr klar ist. Das war es in &#196;gypten auch gewesen und da war mir das nicht passiert. Ich nahm an, dass die &#220;belkeit von mehreren Faktoren herr&#252;hrte. Die Kacheln an der Wand, die durch meine Brille verzogen waren, das Geflimmere auf den Kacheln von den Lichtreflexen, die W&#228;rme, die schlechte Luft&#8230; aber ich gab noch nicht alle Hoffnung auf. Der TL tr&#246;stete eine ungl&#252;ckliche Sch&#252;lerin (mich!) und ermutigte mich, trotzdem weiter zu machen. Klar doch! Ich hatte auch nicht vor, die Flinte gleich ins Korn zu werfen. </em></p>
<p>Dann bekamen wir die Rechnung f&#252;r das Wochenende pr&#228;sentiert und mussten ganz sch&#246;n schlucken: dadurch, dass wir f&#252;r vier Tauchg&#228;nge den TL gebraucht hatten, war ein recht ansehnliches S&#252;mmchen zustande gekommen. Auf dem Parkplatz vor dem DIVER&#8217;S unterhielten wir uns noch mit dem TL, der uns nochmal ans Herz legte, ins Freiwasser zu gehen, und zwar m&#246;glichst bald. Er nannte auch ein Ziel: den &#8220;Echinger Weiher&#8221;, der sei auch f&#252;r Anf&#228;nger geeignet.</p>
<p><em>Jupp! Da bin ich direkt mal &#252;ber meinen Schatten gesprungen! Ich bin n&#228;mlich sonst nicht gerade der Mut in Person, wenn es darum geht, einen fremden Mann um was zu bitten! Aber da&#8230; ging es. Ich fragte den TL, ob er mit uns ins Freiwasser gehen w&#252;rde. Und er hat noch nicht mal NEIN gesagt! Er hatte einen sehr guten Eindruck unter Wasser auf mich gemacht, und das braucht man nunmal als Anf&#228;nger. Man geht ja nicht mit jedem tauchen <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Da muss man schon Vertrauen haben! </em></p>
<p>Auf der Heimfahrt diskutierten wir: Sollten wir das tun? Oder sagen wir so: Innerlich hatten wir die Entscheidung vermutlich schon getroffen, aber wir sprachen trotzdem noch dar&#252;ber, so wie wir das immer tun. Ja, entgegen allen anderslautenden Ansagen seit &#196;gypten nahmen wir uns vor, tats&#228;chlich ins Freiwasser zu gehen. Das w&#228;re sicherlich eine gute Erg&#228;nzung zu unseren Schwimmbadtauchg&#228;ngen. Doch zun&#228;chst w&#252;rde Annette in Urlaub fliegen.</p>
<p><em>b&#228;b&#228;b&#228;&#228;b&#228;&#228;&#228;&#228;&#228;&#228;&#228;b&#228;&#228;&#228;&#228;&#228;&#228;&#228;&#228;&#228;</em></p>
<p>Damit w&#252;rde es Ende Mai oder Anfang Juni werden, bevor wir den n&#228;chsten Tauchgang antreten k&#246;nnten. Noch immer stand so eine Zahl im Raum, ein bis zwei Mal pro Monat, damit wir fit f&#252;r den OWD in &#196;gypten w&#228;ren. Aber es sollte nochmal anders kommen&#8230;</p>
<p><em>Ja! Ich wollte schlie&#223;lich unbedingt ausprobieren, ob es mir im Freiwasser auch schlecht werden w&#252;rde. Da wir ja in &#196;gypten den OWD fertig machen wollten um anschlie&#223;end gleich mal 12 Tage tauchen zu gehen, sollte man das schlie&#223;lich vorher wissen. Daher war bei mir der Entschluss, nun doch ins Freiwasser zu gehen, sehr schnell gefasst. Das musste getestet werden. Insofern k&#246;nnte ja ein Freiwassertauchgang nicht schaden. Aber erst NACH meinem Urlaub&#8230;. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=DIVER%E2%80%99S+Indoor%2C+Tag+2+%E2%80%93+Eine+erneute+Wendung+der+Ereignisse+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D354+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=354&amp;md5=44a88750a62db3a62ac08b9488d27c39" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>DIVER&#8217;S Indoor Tauchsportzentrum &#8211; das Abenteuer geht weiter&#8230;</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/08/10/divers-indoor-tauchsportzentrum-das-abenteuer-geht-weiter/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 07:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indoor-Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Scuba Diver]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingstauchgang]]></category>
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		<description><![CDATA[Als wir unsere Geschichte das letzte Mal unterbrachen, war gerade unsere Trainingsm&#246;glichkeit in Form eines Hallenbades abgebrannt, was dazu f&#252;hrte, dass wir in Folge anfingen, unsere eigene Ausr&#252;stung zusammen zu stellen. Und nun die Fortsetzung. Bevor ich jedoch weitermache, ein kurzes Wort der Erkl&#228;rung. Bisher haben Annette und ich immer separate Beitr&#228;ge geschrieben, was ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir unsere Geschichte das letzte Mal unterbrachen, war gerade unsere Trainingsm&#246;glichkeit in Form eines Hallenbades abgebrannt, was dazu f&#252;hrte, dass wir in Folge anfingen, unsere eigene Ausr&#252;stung zusammen zu stellen. Und nun die Fortsetzung. Bevor ich jedoch weitermache, ein kurzes Wort der Erkl&#228;rung. Bisher haben Annette und ich immer separate Beitr&#228;ge geschrieben, was recht interessant war, da man die Geschichte damit aus zwei Perspektiven sah. Auf der anderen Seite war es aber auch &#8211; die gleiche Geschichte. Es gab etliche &#220;berschneidungen, deswegen haben wir beschlossen, die Sache in Zukunft zusammen anzugehen. Sie k&#246;nnen unsere Abs&#228;tze in den einzelnen Beitr&#228;gen dadurch unterscheiden, dass derjenige, der als Artikel-Autor genannt ist, in &#8220;normaler&#8221; Schrift schreibt, der andere aber kursiv. Also, in dem Beitrag, den Sie gerade lesen, bin ich &#8211; Thorsten &#8211; es, der in normaler Schrift zu Ihnen spricht. Und wenn es kursiv wird, meldet sich Annette zu Wort. Sag mal &#8220;Hallo&#8221;, Annette!</p>
<p><em>Annette: ha-halloooooooooo?!!<br />
</em></p>
<p>Haben alle das Prinzip verstanden? Wenn nicht, dann lesen Sie den ersten Absatz nochmal. Ansonsten weiter im Text&#8230; nun war uns also unser &#8220;Trainingshallenbad&#8221; abgebrannt und es sah so aus, als w&#252;rden wir vor Mai keine M&#246;glichkeit haben, ins Wasser zu kommen. Dann jedoch schickte mir eine gute Freundin und ehemalige Kollegin einen Webseitenlink. Sie war auf der Suche nach Hotels in und um M&#252;nchen gewesen und hatte dabei etwas entdeckt, das vielleicht etwas f&#252;r Annette und mich sein w&#252;rde: das Mercure Airport Hotel M&#252;nchen, an dem das &#8220;DIVER&#8217;S Indoor Tauchsportzentrum&#8221; angeschlossen war. Wenn Sie sich kurz &#252;ber das Hotel und das Tauchsportzentrum informieren wollen, m&#246;chte ich Ihnen <a title="Mercure Airport Hotel M&#252;nchen &amp; DIVER'S Indoor Tauchsportzentrum" href="http://www.ep-blog.de/2009/05/28/mercure-airport-hotel-munchen-divers-indoor-tauchsportzentrum/" target="_blank">diesen Artikel hier im EP-Blog</a> ans Herz legen. Sie erfahren dort alles n&#246;tige, das Sie wissen m&#252;ssen und k&#246;nnen Ihren Aufenthalt auch direkt buchen.</p>
<p>Ich hatte mich informiert und festgestellt, dass es bei den ganzen Preislisten beim DIVER&#8217;S f&#252;r uns einen kleinen Pferdefuss gab: nirgendwo war die Rede von einem Tauchlehrer. Und ohne den durften wir nun mal nicht. Nicht mal Indoor. Ansonsten war alles sehr verlockend, bis zu f&#252;nf Meter tiefe Becken, gew&#228;rmtes Wasser und eine Ausstattung, mit der man das Tarieren, das bei uns beiden noch im Argen lag, &#252;ben konnte. Also schrieb ich das DIVER&#8217;S an und fragte nach. Ich erhielt prompt Antwort, dass man uns sehr wohl einen Tauchlehrer stellen k&#246;nnte, der w&#252;rde aber (nat&#252;rlich) extra kosten. Wir suchten uns ein Wochenende heraus, zwei Tage tauchen mit einer &#220;bernachtung, zwei Tauchg&#228;nge pro Tag. Und wir konnten es kaum erwarten.</p>
<p>Aus der Richtung, aus der wir nach Aufkirchen kamen (von der Autobahn), f&#228;hrt man zuerst am Mercure Airport Hotel vorbei.  Man muss das Geb&#228;ude entlang und kommt dann zu einem Parkplatz auf dessen R&#252;ckseite. Und dort befindet sich das DIVER&#8217;S, respektive der Zugang zu selbigem. Man muss eine Treppe hinab, dann kommt man zur Kasse und zum Tauchshop. An der Kasse bekommt man einen Schrank in der Umkleide zugewiesen. Die Nummer des Schranks dient zugleich als eine Art &#8220;Kreditkarte&#8221;. Im DIVER&#8217;S gibt es eine Bar, wo man Getr&#228;nke und Snacks zu sich nehmen kann, damit man nicht st&#228;ndig Geld mit sich herumtragen kann, wird alles, was man trinkt und verzehrt, auf die Schranknummer geschrieben. Bezahlt wird am Schluss. Das ist ungemein praktisch, denn in der Bar darf man sich auch im Neoprenanzug aufhalten.</p>
<p>Als wir ankamen, war unser Tauchlehrer schon da. Wir erfuhren, dass wir nicht allein mit ihm tauchen w&#252;rden, es w&#252;rde noch eine Dame f&#252;r das PADI &#8220;Scuba Review&#8221; mitkommen. Selbiges ist ein Auffrischkurs f&#252;r Taucher, die l&#228;nger nicht mehr getaucht sind. Urlaubstaucher eben. Es werden verschiedene Lektionen und &#220;bungen wiederholt. Der Tauchlehrer (TL) erkl&#228;rte uns, dass er sich haupts&#228;chlich um diese Sch&#252;lerin k&#252;mmern w&#252;rde, wir sollten bei ihm in der N&#228;he bleiben.</p>
<p><em> Sehr gut! Perfekt! Ich wollte es ja nicht glauben, aber unser Tauchlehrer in &#196;gypten deutete ja schon sowas an&#8230; es w&#252;rde uns schnell nerven, immer einen Babysitter dabei haben zu m&#252;ssen&#8230; wer h&#228;tte gedacht, dass das doch sooo schnell auf  uns zutraf. Zudem hatten wir beide unsere eigene Ausr&#252;stung komplett und waren nat&#252;rlich scharf drauf, diese in Ruhe ausprobieren zu k&#246;nnen&#8230;</em></p>
<p>Zuerst mal: Umziehen in Badekleidung. Daf&#252;r gibt es wie im Schwimmbad getrennte Umkleiden, wo sich der zugewiesene abschlie&#223;bare Schrank befindet. Dann geht man in die gro&#223;e Taucherumkleide, wo man nach dem Tauchgang sich auch um die Ausr&#252;stung k&#252;mmern und diese aufh&#228;ngen kann.</p>
<p>Dann ging es an die Ausr&#252;stung. Nicht nur die Flaschen &#8211; leider hatten wir doch noch nicht alles, was man so braucht. Blei zum Beispiel fehlte uns noch. Aber da waren wir von einer einfachen &#220;berlegung ausgegangen: Wir gehen in Deutschland sowieso nicht ins Freiwasser; nach &#196;gypten w&#252;rden wir eigenes Blei nicht mitnehmen (viel zu schwer f&#252;rs Gep&#228;ck), also warum anschaffen? Man konnte es sich ja ganz einfach leihen. Leider hatten wir keine Erfahrung, wieviel Blei man so braucht. In &#196;gypten, im erh&#246;hten Salzgehalt des Roten Meeres hatten wir 12 Kilo. Der dortige TL meinte aber am Ende des Tauchtages, dass wir das n&#228;chste Mal bestimmt nur noch 10 Kilo brauchen w&#252;rden. Also wieviel in einem Becken mit S&#252;&#223;wasser? Wir einigten uns letztlich auf 8 Kilo.</p>
<p><em>Ja. Nicht zu vergessen, dass man uns einen Bleigurt andrehen wollte! Denn das Blei w&#252;rde uns die Taschen ausrei&#223;en! Unverst&#228;ndliche Blicke zwischen uns wurden gewechselt. Thorsten sagte noch diplomatisch: &#8220;Das h&#246;re ich zum ersten Mal!&#8221; Aber zum Gl&#252;ck stellte es sich als Missverst&#228;ndnis heraus, man hatte &#252;berh&#246;rt, dass wir intrigantes &#8211; Verzeihung &#8211; integriertes Blei haben wollten&#8230;</em></p>
<p>Dann ging&#8217;s los: Zum ersten Mal die eigene Ausr&#252;stung anziehen. Nicht nur zum Probieren, sondern f&#252;r den &#8220;Ernstfall&#8221;. Ziehen und zerren war wieder angesagt, doch letztlich standen wir im Neo in den Taucherumkleiden und richteten die Flaschen. Unn&#246;tig zu sagen, dass die Handgriffe noch nicht so sa&#223;en, noch dazu, da bei Annette die Flasche zischte, als sie die Erste Stufe angeschlossen hatte und aufdrehte. Das Problem erkannte unser TL sofort: der O-Ring, der das Gewinde der Ersten Stufe abdichten soll, war herausgefallen. Aber er fand sich wieder.</p>
<p>Dann Jacket mit Flasche anziehen &#8211; und ich musste lernen, dass &#8220;Galanterie&#8221; unter Tauchern anders aussieht. Normalerweise w&#252;rde man sagen, der Mann hilft selbstverst&#228;ndlich der Frau zuerst (zum Beispiel in den Mantel). So tat ich es auch. Dummerweise war es dann so: Annette trug bereits ihre schwere Ausr&#252;stung und musste meine noch dazu hochheben, um mir reinzuhelfen. Besser w&#228;re es umgekehrt gewesen. Aber das sind so die Kleinigkeiten, die man eben als Anf&#228;nger noch lernen muss. Beim zweiten Tauchgang machten wir es anders: Wir setzten die Flaschen auf die Bank ab und schl&#252;pften so rein.</p>
<p><em>Naja&#8230; so schlimm ist das ja nicht. Selbst ist die Frau! *&#228;chz&#8230; mein Kreuz!</em></p>
<p>Nachdem man also vollbepackt ist, geht es nun zu den Tauchbecken. Die Umkleide befindet sich im Untergeschoss. Hier kann man &#252;ber Fenster in die Becken schauen und den Tauchern, die schon drin sind, zusehen.</p>
<p><em>Kleine Anmerkung: &#220;berlegen Sie sich, was sie zum &#8220;Schwimmen&#8221; tragen, wenn Sie dem Instructor vorschwimmen m&#252;ssen! (10 min). Warum? Gucken Sie doch vorher mal durch die Fensterscheibe und betrachten Sie die Schwimmer von unten&#8230; <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Um selbst in das Becken zu kommen, musste man nach oben, &#252;ber eine Treppe. Wenn man das nicht gewohnt ist, ist das ganz sch&#246;n anstrengend. Noch dazu, da oben an den Becken eine gewisse feuchte Schw&#252;le herrschte, bedingt durch das warme Wasser dort. Die Tatsache, dass man im Neoprenanzug dasteht, tut ihr &#252;briges. Wir waren froh, als wir endlich ins Wasser kamen.</p>
<p>Dann passierten zwei Dinge, die nicht so sch&#246;n waren. Erstens, mein Fotoapparat, den ich dabei und f&#252;r den ich extra eine bis 40 Meter wasserdichte H&#252;lle gekauft hatte, soff ab. Zweitens, das Tarieren funktionierte nicht.</p>
<p><em>ups&#8230;.&#228;h&#8230;wo ist denn&#8230;ah..der Inflatorschlauch! Mensch, ich kleb am Boden! So viel Atmen kann ich gar nicht um wieder hochzukommen. Also &#8211; Luft rein ins Jacket. Jawoll! Und ab zur Oberfl&#228;che&#8230;&#8230;.och n&#246;&#246;&#246;&#246;&#246;&#246;&#246;&#246;&#246;&#246;&#246;&#246;&#246;&#246;&#246;&#246;!</em></p>
<p>Der erste Punkt ist schnell abgehandelt: Meine extra f&#252;rs Tauchen angeschaffte Kamera stand schon beim ersten Abtauchen im Wasser. Die H&#252;lle war undicht geworden, obwohl ich sie nie zuvor benutzt hatte. Die Kamera ging damit den Weg allen Irdischen. Immerhin blieb der Speicherchip ganz. Deswegen kann ich leider nicht mit Unterwasser-Bildern dienen.</p>
<p>Der zweite Punkt war eine merkw&#252;rdige Sache: Wir versuchten das Tarieren, aber es klappte nicht so wie gedacht. Entweder sanken wir zum Grund oder stiegen in Richtung Oberfl&#228;che auf. Zudem hatte bei mir die Flasche die Tendenz, nach einer Seite wegzukippen. Eine grade Lage im Wasser bekam ich nur mit M&#252;he hin und musste mit Muskelkraft gegen die Flasche spannen, was sich dadurch r&#228;chte, dass ich nach diesem Wochenende einen fiesen Muskelkater an R&#252;ckenmuskeln hatte, die ich vorher noch nie gesp&#252;rt hatte. Wie wir aber herausfinden durften, hatte das mal wieder mit einem Anf&#228;ngerfehler zu tun. Zwar sa&#223;en unsere Jackets richtig, wir hatten es aber vers&#228;umt, die Schultergurte richtig festzuzurren. Die Flasche konnte deswegen zur Seite kippen, weil das Jacket an den Schultern zu viel Spiel hatte und nicht gehalten wurde. Bei sp&#228;teren Tauchg&#228;ngen kam das dann nicht mehr vor. Das Tarieren&#8230; dazu kommen wir noch.</p>
<p><em>&#8230;irgendwie ist mir komisch. </em></p>
<p>Die Becken des DIVER&#8217;S sind in einer Hufeisenform angelegt. Sie sind mit W&#228;nden abgetrennt, so dass man durch &#214;ffnungen oder G&#228;nge tauchen muss, um von einem zum anderen zu kommen. Wenn es funktioniert, ist das eine gute &#220;bung f&#252;rs Tarieren und daf&#252;r, ein Gef&#252;hl f&#252;r die Ausr&#252;stung zu kriegen (und zum Beispiel dran zu denken, dass man ja noch die Flasche auf dem R&#252;cken hat, die auch durch die &#214;ffnung passen sollte). In einem Becken dudelt ein Unterwasser-Radio, aber genau geh&#246;rt habe ich zumindest nicht wirklich was.</p>
<p><em>Hier ist &#8220;Antenne Bayern&#8221; mit den Nachrichten&#8230; h&#228;&#228;&#228;&#228;h?!</em></p>
<p>Es war mehr eine zus&#228;tzliche Ger&#228;uschkulisse zu den ganzen anderen Ger&#228;uschen. Ein Becken hat D&#252;sen, in denen man das Str&#246;mungstauchen trainieren oder auch mal ausprobieren kann, wie sinnlos der Kampf ist, frontal in eine Str&#246;mung zu schwimmen. Au&#223;erdem gibt es verschiedene Sportger&#228;te (ja!), so ein &#8220;Papierflieger&#8221; aus Metall und eine Frisbeescheibe, die man sich zuwerfen kann, und einen Ball, der mit einem Gewicht beschwert ist. Nachdem das mit dem Tarieren nicht so recht klappen wollte, nahmen Annette und ich uns den Ball &#8211; am Grund blieben wir sowieso. Es war ein v&#246;llig neues Gef&#252;hl, denn durch den Wasserwiderstand musste man die W&#252;rfe ganz anders kalkulieren und die eigenen Bewegungen wurden verlangsamt. Ballsport, wie er mir gef&#228;llt, muss ich sagen.</p>
<p><em>&#8230;mir ist sogar ganz komisch. Um nicht zu sagen schlecht. KOTZschlecht. Und zwar nicht vom Magen her. Ich wei&#223; jetzt gar nicht, was das soll. Vielleicht war das doch alles ein bisschen viel heute? Ich glaube, ich werde de Tauchgang vorzeitig abbrechen m&#252;ssen. Vielleicht sollte ich mal was essen&#8230; durchhalten, durchhalten, durchhalten&#8230;</em></p>
<p>Schlie&#223;lich war unser Tauchgang beendet und es ging wieder raus.</p>
<p><em>GOTT SEI DANK!</em></p>
<p>Das DIVER&#8217;S verf&#252;gt im Umkleidebereich &#252;ber mehrere Becken, in denen man die Ausr&#252;stung s&#228;ubern kann. Das ist auch hier tats&#228;chlich notwendig, da Chlorwasser nicht eben schonend mit den Sachen umgeht und ab- bzw. ausgesp&#252;lt werden sollte.</p>
<p>Wir hatten dann eine Pause, in der wir (nat&#252;rlich) &#252;ber den Tauchgang sprachen und dar&#252;ber, dass das mit dem Tarieren nicht so recht wollte. Woran mochte das wohl liegen? Und Annette erz&#228;hlte, dass ihr schwindlig geworden war. In der Tat merkte sie es immer noch, obwohl wir nicht mehr im Wasser waren. Aber wir waren rundum zufrieden mit unserer Ausr&#252;stung. Sie sa&#223; gut und funktionierte tadellos. Wenigstens das. Jetzt mussten wir das nur noch richtig hinbekommen.</p>
<p><em>&#8230;mir ist immer noch schlecht. Obwohl ich inzwischen an Land bin und mich sogar hingelegt habe. Und was gegessen hab. Was soll das denn bitte jetzt? Jetzt hab ich eine Ausr&#252;stung, und dann wird mir unter Wasser schlecht? In &#196;gypten ist mir doch auch nicht schlecht geworden&#8230;Das hat mich schon schwer getroffen liebe Leute!</em></p>
<p>Schlie&#223;lich machten wir uns bereit, holten neue Flaschen und warteten auf unseren TL. Der kam und verk&#252;ndete, dass nun ein paar Schnuppertaucher mitkommen w&#252;rden, denen m&#252;sste er erst eine Einf&#252;hrung geben. Wie lange die gehen w&#252;rde? So etwa drei&#223;ig Minuten. Nun sitzen Sie mal drei&#223;ig Minuten im Neopren-Anzug in d&#228;mpfiger W&#228;rme. Kennen Sie den &#8220;Zauberer von Oz&#8221;? &#8220;Ich schmelze, ich schmelze&#8230;&#8221;, das sagen Sie dann auch. Also machten wir die Neos wieder auf und warteten ab, bis der TL mit seiner Einf&#252;hrung fertig war.</p>
<p>Der zweite Tauchgang brachte leider nur eine kleine Verbesserung. Hin und wieder gelang es mir, mich auszutarieren, aber dann geschah irgendwas, sei es, dass ich pl&#246;tzlich an den Flossen Auftrieb kriegte oder die Flasche wieder zur Seite kippte, und vorbei war&#8217;s mit der guten Lage. Und Annette hatte wieder das Schwindelgef&#252;hl.</p>
<p><em>Klasse. Und dieses Mal musste ich vorzeitig raus. Es ging nicht mehr. Sonst h&#228;tte ich zum ersten Mal probieren d&#252;rfen, wie es ist, durch den Regulator zu ko&#8230; Das muss ja auch nicht sein. Wieso immer ich? Ich musste doch schon <a title="Zweiter Tauchgang - Annettes Version" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/07/06/scuba-diver-oberflaechenpause-und-zweiter-tauchgang-annettes-version/" target="_blank">unpassenderweise unter Wasser niesen</a>&#8230;.</em></p>
<p>Nachdem wir den zweiten Tauchgang beendet hatten, zogen wir uns um und bezogen unser Zimmer im &#8220;Mercure&#8221;, das klein aber fein war. Gut, das Badezimmer war mit Tauchausr&#252;stung belagert, aber als Taucher muss man gewisse Abstriche machen. Wir hatten indessen andere Probleme: Woran lag es, dass das Tarieren nicht klappte? Warum mussten wir immer mit der Flasche k&#228;mpfen? Und was ist mit Annettes Schwindelgef&#252;hl?</p>
<p><em>SEEHR gute Frage! N&#228;chste Frage. Ich hoffe, dass das am n&#228;chsten Tag vorbei ist und es sich hierbei einfach nur um ein tempor&#228;res Problem handelt. Ach, und &#252;brigens: Ich h&#246;re mal wieder kaum was. Das Problem hatte ich nach &#196;gypten schon. Gute 3 Monate ist mir mein rechtes Ohr st&#228;ndig zugefallen. Keiner konnt mir sagen, was das ist. Aber durch aggressives Zuwarten l&#246;ste sich das Problem von selbst. Aber jetzt ist es wieder da. Kann das sein, dass da jemand nicht will, dass ich tauche? Tzzzzzz&#8230; als ob mich solche Kleinigkeiten davon abhalten w&#252;rden. Thorsten? Rate mal&#8230; ich hab&#8230;? (Wasser im Ohr!)</em></p>
<p>Diesen Abend jedoch wollten wir uns nicht von unguten Gedanken verderben lassen. Wir hatten ein &#8220;Special&#8221; gebucht, das das Hotel anbot, das &#8220;Dinner unter Wasser&#8221;, das im Restaurant oberhalb der Becken des DIVER&#8217;S stattfinden sollte. Davon und von unserem zweiten Tauchtag wird im n&#228;chsten Kapitel berichtet.</p>
<p><em>Ja! Und ich hatte einen B&#196;RENhunger. So!</em></p>
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		<title>Scuba Diver: Was danach kam</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/07/17/scuba-diver-was-danach-kam/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 07:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Stufe]]></category>
		<category><![CDATA[Indoor-Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Neopren]]></category>
		<category><![CDATA[Oktopus]]></category>
		<category><![CDATA[Regulator]]></category>
		<category><![CDATA[Tarierweste]]></category>
		<category><![CDATA[Tauch-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchcomputer]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingstauchgang]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie k&#246;nnte die Geschichte damit zu Ende sein. Ist sie aber nicht. Zu Ende war lediglich unser Urlaub in &#196;gypten. Oder sie k&#246;nnte langweilig werden. Tut sie aber nicht. Auf dem R&#252;ckflug von Hurghada gab es f&#252;r uns haupts&#228;chlich ein Gespr&#228;chsthema: Tauchen. Wir wollten uns um Trainingstauchg&#228;nge im Schwimmbad bem&#252;hen, um wenigstens "drin" zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie k&#246;nnte die Geschichte damit zu Ende sein. Ist sie aber nicht. Zu Ende war lediglich unser Urlaub in &#196;gypten. Oder sie k&#246;nnte langweilig werden. Tut sie aber nicht. Auf dem R&#252;ckflug von Hurghada gab es f&#252;r uns haupts&#228;chlich ein Gespr&#228;chsthema: Tauchen. Wir wollten uns um Trainingstauchg&#228;nge im Schwimmbad bem&#252;hen, um wenigstens &#8220;drin&#8221; zu bleiben.</p>
<p>Zur&#252;ck in Deutschland geschahen zwei Dinge: Zum einen stand bei mir sofort die Urlaubsplanung f&#252;r das kommende Jahr an, zum anderen bekam ich einen Hinweis auf einen Kollegen, der selber Taucher war und uns m&#246;glicherweise bei unseren Schwimmbadtauchg&#228;ngen w&#252;rde helfen k&#246;nnen.</p>
<p>Dann geschahen nochmal zwei Dinge: Ich konnte mich bei der Urlaubsplanung nicht mit Annette absprechen und nahm auf gut Gl&#252;ck den gleichen Zeitraum wie im Vorjahr f&#252;r einen Urlaub. Bei einem Treffen stellte sich heraus, dass sie das gleiche gemacht hatte &#8211; f&#252;r den gleichen Zeitraum. Hier entstand eine neue Idee: Wir w&#252;rden weitermachen &#8211; die n&#228;chste Stufe auf der Leiter, den &#8220;Open Water Diver&#8221; (OWD). In &#196;gypten, im November. Wieder waren wir elektrisiert, so wie an dem Tag, als wir die Entscheidung f&#228;llten, den Tauchkurs zu machen. Allerdings wussten wir diesmal, dass wir nicht ganz so nerv&#246;s werden w&#252;rden. Hoffentlich!</p>
<p>Mein Kollege entpuppte sich als Instructor, genau das, was wir brauchten, um uns auf den &#8220;Open Water Diver&#8221; vorzubereiten. Er hatte sogar die M&#246;glichkeit, uns Leihausr&#252;stungen zu besorgen, da er bei einem Rettungstaucherzug war. Und er w&#252;rde es organisieren, dass wir mit ihm zum Training in ein Hallenbad kommen k&#246;nnten.</p>
<p>Gleichzeitig &#252;berlegten Annette und ich, ob es nicht gut w&#228;re, den einen oder anderen Ausr&#252;stungsgegenstand doch anzuschaffen. Also begannen wir, verschiedene Tauchshops aufzusuchen und lie&#223;en uns beraten. Umfassend. Obwohl es eigentlich nicht n&#246;tig war. Schlie&#223;lich wollten wir nur das eine oder andere. Oder? Also zum Beispiel einen eigenen Tauchcomputer&#8230; vielleicht Regulatoren&#8230;</p>
<p>In der Folgezeit ging ich meinem Umfeld auf die Nerven mit meiner doch sehr stark vorhandenen Begeisterung f&#252;r das im Urlaub begonnene Tauchabenteuer. Ich begann, mich tiefer in die Materie einzuarbeiten, bestellte Kataloge und suchte mein Arbeitsmaterial von der Rettungsdienstschule wieder zusammen. Das war allerdings nicht hilfreich, da es mittlerweile hoffnungslos veraltet war. Und dann war da Weihnachten. Von meiner Familie bekam ich ein Tauch-Diorama geschenkt, das als Dekoration f&#252;r ein Geldgeschenk diente (das in einen Ausr&#252;stungsgegenstand investiert werden sollte). Und von Annette ein Buch &#252;ber die Fische des Roten Meeres. Das hat mich sehr &#252;berrascht, aber nat&#252;rlich auch sehr gefreut.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/07/diorama.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-300" title="Tauch-Diorama" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/07/diorama.jpg" alt="Tauch-Diorama" width="322" height="193" /></a></p>
<p>Und dann passierte eine von den Merkw&#252;rdigkeiten, die das Leben manchmal bereith&#228;lt: das Hallenbad, in dem wir unser &#8220;Training&#8221; abhalten sollten, brannte im Januar ab, nur Tage bevor wir dort sein wollten. Damit fiel das Training erstmal flach, eine Ausweichm&#246;glichkeit gab es nicht. Ab Mai w&#252;rde das Freibad &#246;ffnen und es sah so aus, als w&#252;rden wir uns bis dahin vertr&#246;sten m&#252;ssen. Mittlerweile waren unsere Gedanken &#252;ber die eigene Ausr&#252;stung weiter gediehen. Weiter als gedacht. Ein Neoprenanzug war mit &#8220;auf die Liste&#8221; gekommen, au&#223;erdem war ich entfacht f&#252;r eine spezielle Tarierweste, die ich in einem Tauchladen gesehen hatte. Unser Plan war nun, bis November St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck anzuschaffen, damit wir f&#252;r den &#196;gypten-Urlaub die Sachen beisammen haben w&#252;rden.</p>
<p>Doch wieder wurde alles &#252;ber den Haufen geworfen, respektive, ich warf meine Ideen &#252;ber den Haufen. Unabl&#228;ssig sagte eine leise Stimme in meinem Hinterkopf: &#8220;Wenn Du es willst, dann tu es doch!&#8221; Warum auch nicht? Ich informierte mich weiter, besonders &#252;ber die Tarierweste, die ich ins Auge gefasst hatte. Die war teuer, aber andererseits genau das, was einer ganz speziellen Eigenart von mir entgegen kam. Der erste wirkliche &#8220;Ausr&#252;stungsgegenstand&#8221;, den ich mir dann anschaffte, war jedoch ein Neoprenanzug. Das hatte recht pragmatische Gr&#252;nde, er gefiel mir, er passte und ich sah gut drin aus. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Aber damit fing es an. Einen Monat sp&#228;ter hatte ich den Gro&#223;teil meiner Ausr&#252;stung zusammen, einschlie&#223;lich der Tarierweste, die mir ins Auge gefallen war. So viel zum Thema &#8220;bis zum November&#8221;.</p>
<p>Ein Problem bestand aber weiter: Was w&#252;rde aus unseren Trainingstauchg&#228;ngen werden? Ich hatte mich mittlerweile weiter erkundigt nach Tauchschulen und lernte etwas kennen, das ich die &#8220;Drei-Minuten-Regel&#8221; nannte &#8211; wann immer ich unsere Situation erkl&#228;rte und nach Schwimmbadtauchg&#228;ngen fragte, wurde ich nach sp&#228;testens drei Minuten gefragt, ob wir nicht gleich hier in Deutschland den OWD fertig machen wollen. Zu dem gew&#252;nschten Training kamen wir nicht. Dann kam mir eine Kollegin und gute Freundin zu Hilfe, aber eigentlich unfreiwillig &#8211; was wieder eine jener Geschichten war, die von Zeit zu Zeit passieren. Besagte Freundin war eigentlich auf der Suche nach Hotels in und um M&#252;nchen. Dabei war sie auf ein Hotel gesto&#223;en, an dem ein so genanntes Indoor-Tauchcenter angeschlossen war. Ich hatte einige Dinge zu kl&#228;ren, denn immerhin brauchten wir immer noch einen Instructor als Begleitung, aber schlie&#223;lich war es so weit &#8211; wir sollten endlich zu unserem ersten Tauchgang machen nach unserem Kurs. Mittlerweile war es April. Annette hatte leider nicht ganz so viel Gl&#252;ck gehabt wie ich, denn zum Teil scheiterte der Erwerb ihrer Ausr&#252;stung daran, dass sie einfach nichts passendes fand. Aber sie machte einen Laden in der N&#228;he von M&#252;nchen ausfindig und wir sollten unseren Tauchausflug gleich mit einem &#8220;Kaufausflug&#8221; verbinden. Aber das soll sie selbst berichten.</p>
<p>Die Situation hatte sich nun v&#246;llig ver&#228;ndert &#8211; mal wieder. Bevor wir &#252;berhaupt einen einzigen Tauchgang in Deutschland hinter uns hatten, hatten wir tats&#228;chlich unsere Ausr&#252;stung soweit zusammen. Kleinigkeiten fehlten nur noch, aber dem Tauchen stand nichts mehr im Weg. Unsere &#220;berlegung war nun, falls uns das Indoor-Tauchcenter zusagen sollte und das mit den Tauchlehrern dort reibungslos funktionieren, dass wir bis November ein paar Mal dort hinfahren und unser geplantes Training doch noch durchziehen. Ja. Gute Idee. Aber vielleicht kennt jemand noch dieses Sprichwort:</p>
<p><em>&#8220;Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt&#8230;&#8221;</em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Scuba+Diver%3A+Was+danach+kam+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D293+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=293&amp;md5=64037c6f95cadf183819bfb85dfa4503" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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