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	<title>Flat Flute Divers &#187; Technik</title>
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	<description>Das etwas andere Blog über das Tauchen.</description>
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		<title>Die Probleme der Erstanschaffung eines Trockentauchanzuges</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 07:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Stühlingen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute m&#246;chte ich keinen Vortrag &#252;ber die Bauweise, Funktion oder etwagige Gefahren eines Trockentauchanzuges referieren, sondern &#252;ber unsere Entscheidungsfindung zu unseren Anz&#252;gen.

Thorsten und ich hatten nach unserem &#196;gypten Urlaub beschlossen, den Rescue Diver so bald wie m&#246;glich in Angriff zu nehmen. Vorteil ist, dass wir einen gro&#223;en Teil der &#220;bungen auch im Schwimmbad absolvieren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute m&#246;chte ich keinen Vortrag &#252;ber die Bauweise, Funktion oder etwagige Gefahren eines Trockentauchanzuges referieren, sondern &#252;ber unsere Entscheidungsfindung zu unseren Anz&#252;gen.</p>
<p>Thorsten und ich hatten nach unserem &#196;gypten Urlaub beschlossen, den Rescue Diver so bald wie m&#246;glich in Angriff zu nehmen. Vorteil ist, dass wir einen gro&#223;en Teil der &#220;bungen auch im Schwimmbad absolvieren konnten, das kam uns gelegen, denn eigentlich hatten wir vor, das Thema Trockentauchen auf das kommende Jahr zu verschieben.</p>
<p>Aber &#8211; wie der ein oder andere Leser es vielleicht schon bemerkt haben d&#252;rfte&#8230; es kommt bei uns doch immer anders als wir es eigentlich geplant haben.</p>
<p>Und so auch hier. In der theoretischen Vorbesprechung einigten wir uns darauf, im April 2010 ins Freiwasser nach Horka zu gehen, um dort den Kurs zum Abschluss zu bringen, mit den noch fehlenden Skills und der Pr&#252;fung. Wir bildeten uns ein, dass es im April schon wieder m&#246;glich war, im Nassanzug tauchen zu gehen.</p>
<p>Trotzdem &#252;berlegten wir, ob wir nicht doch schon mal Ausschau nach einem Trocki halten sollten. Dabei kam uns eins zu Gute: Unser Tauchlehrer verf&#252;gt &#252;ber <a title="Tauchsportservice Probst" href="http://www.tauchsportservice-probst.de/" target="_blank">einen Freund</a>, der hin und wieder g&#252;nstige Angebote f&#252;r Trockis bekommt. Da wir es ja nicht eilig hatten, nahmen wir uns einen Tag vor Silvester vor, dem Herrn mal einen Besuch abzustatten, uns kundig zu machen und ihm den Auftrag zu erteilen, die Augen f&#252;r uns offen zu halten.</p>
<p>Der Taucher, der sich zum ersten Mal mit dem Gedanken tr&#228;gt, einen Trockentauchanzug anzuschaffen, sieht sich im allgemeinen mehreren Problemen gegen&#252;ber gestellt.</p>
<p>1. Der Trockentauchanzug ist eine teure Angelegenheit.</p>
<p>2. Welche ART nimmt man denn am Besten? Es gibt grob gesagt zwei Ausf&#252;hrungen: Crash Neopren und Trilaminat/Cordura.</p>
<p>3. Rei&#223;verschluss auf dem R&#252;cken oder eher Frontrei&#223;verschluss?</p>
<p>Das sind nur drei kleinere Probleme. Das eigentliche Problem liegt hier: Wenn man vern&#252;nftigerweise beschlie&#223;t, auch noch einen Trockentauchanzuglehrgang zu belegen, dann steht bei den meisten Tauchschulen: Kurs im EIGENEN Anzug. Aber wie soll man sich denn f&#252;r einen entscheiden, wenn man ihn nicht ausprobieren kann? Denn hier liegt das n&#228;chste Problem: Die allermeisten Menschen werden nicht in einen Anzug &#8220;von der Stange&#8221; passen. Irgendetwas muss meistens ge&#228;ndert werden, entweder sind die Halsmanschetten zu eng oder zu weit oder die Stiefel haben nicht die richtige Gr&#246;&#223;e. Das erkl&#228;rt vermutlich auch, warum Tauchschulen selber keine gro&#223;e &#8220;Leihausr&#252;stung&#8221; haben&#8230; das A und O des Trockis ist der richtige Sitz!</p>
<p>Von diesen und &#228;hnlichen Sorgen geplagt machten sich Thorsten und ich also vor Silvester auf, um dem kleinen Laden einen Besuch abzustatten. Da der Besitzer des Ladens auch noch Neoprenschneider ist, brachten wir auch gleich noch was zum Reparieren mit.</p>
<p>Wir wurden sehr herzlich empfangen. Nachdem wir unsere Sachen zur Reparatur abgegeben hatten weihten wir den Besitzer in unser Anliegen ein. Leider konnte er uns aber auch nicht sagen, ob Crash Neopren oder Trilaminat, er meinte, das sei Geschmackssache. Crash Neopren hat nat&#252;rlich den Vorteil, dass es besser isoliert gegen die K&#228;lte als Trilaminat&#8230; daf&#252;r hat der Anzug aber mehr Auftrieb. Trilaminat erlaubt mehr Bewegunsfreiheit, doch man braucht dickere Unterzieher, die einen auch wieder einschr&#228;nken k&#246;nnen.</p>
<p>Da war guter Rat teuer. Ich entschied mich, aus meinem Bauchgef&#252;hl zu entscheiden. Zuf&#228;llig hatte der Besitzer einen Trocki in meiner Gr&#246;&#223;e da, Crash Neopren. Ich zog ihn also an. Zuerst einmal fiel mir auf, dass es mich enorme Kraft kostete, den Anzug &#252;berhaupt hochzuziehen. Abgesehen davon, dass die Halsmanschette derart eng war, dass ich bef&#252;rchten musste, stranguliert zu werden, passte mir der Anzug vom Prinzip her schon. Er hatte einen R&#252;ckenrei&#223;verschluss. Doch was war das? Als der Rei&#223;verschluss zugezogen wurde hatte ich pl&#246;tzlich den Eindruck, dass es mir beidseitig die Arme von selber in Waagerechte zog, so wie der Rei&#223;verschlu&#223; am R&#252;cken waagerecht verl&#228;uft. Das pa&#223;te mir nicht. Ich kam mir vor wie in einem Uboot.</p>
<p>Ich zog einen Trilaminat an. Der war mir zwar ein paar Nummern zu gro&#223;, aber schon beim Anziehen hatte ich ein besseres Gef&#252;hl. Wenn man in dem Anzug steckt, dann f&#252;hlte sich das gut an. Wie gesagt, er war nat&#252;rlich zu gro&#223;, und das machte den Einstieg einfach, aber ich konnte sofort best&#228;tigen, dass die Bewegungsfreiheit besser war.</p>
<p>F&#252;r mich war die Entscheidung hiermit gefallen. Ich wollte einen Trilaminat. Ich sagte dem Besitzer Bescheid, Thorsten hatte bis dahin nur den Trilaminat probiert (der Neopren war zu klein), und enthielt sich vorerst mal.</p>
<p>Aber wir h&#228;tten ja noch genug Zeit&#8230; dachten wir jedenfalls.</p>
<p>Der <a title="Rescue Diver - Poollektionen" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/29/rescue-diver-die-poollektionen/" target="_blank">Rescue Diver</a> ging z&#252;gig voran, und siehe da, der April kam immer n&#228;her. In Deutschland war es immer noch schmuddelig, kalt, es schneite sogar noch.</p>
<p><em>Thorsten: Ja, auf der Webseite vom Tauchsee Horka wurde sogar erst kurz vor Ostern jubelnd verk&#252;ndet, dass der See &#8220;JETZT&#8221; endlich eisfrei sei. Und das Pr&#228;dikat &#8220;eisfrei&#8221; sagte ja lediglich aus, dass es nicht mehr kalt genug war zum Gefrieren. Trotzdem war das Wasser mit Sicherheit immer noch ARSCHKALT!</em></p>
<p>So langsam kamen uns die Bedenken, was das Nasstauchen in Horka anging. Ein Tauchgang w&#228;re m&#246;glich, aber 2 oder gar 3 am Tag? Nie im Leben w&#252;rden wir es schaffen, in die eiskalten, nicht trocken gewordenen Anz&#252;ge zu steigen!</p>
<p><em>Da f&#228;llt mir immer wieder der eine Divemaster aus &#196;gypten ein, der bei 30 ° Luft- und 25 ° Wassertemperatur im Roten Meer beim t&#228;glichen zweiten Tauchgang beim Anziehen des Neos immer jammerte, das sei ja sooooooooo kalt. Junge, komm mal nach Deutschland &#8211; DAS ist KALT! </em></p>
<p>Eben! Alles Softeggs in &#196;gypten!</p>
<p>Ich unterhielt mich mit Thorsten. Leider hatte sich der Neoprenschneider noch nicht gemeldet, offenbar hatte er gerade nichts G&#252;nstiges da. Verflixt. Dabei hatten wir den Anzug so n&#246;tig. Je n&#228;her der Zeitpunkt der Abreise kam, desto schw&#228;rzer sahen wir. Schlie&#223;lich einigten wir uns darauf, einem Tauchshop in der N&#228;he einen Besuch abzustatten, der von sich behauptete, Trockis zu verleihen. Mit ein klein bisschen Gl&#252;ck k&#246;nnte uns ein Anzug irgendwie passen, Hauptsache Horka war gerettet.</p>
<p><em>Das Gl&#252;ck hat uns in dem Punkt allerdings sehr schnell verlassen &#8211; der Laden, der sich sogar als &#8220;Trockentauchcenter&#8221; bezeichnet hatte, schien auf einmal nicht mehr zu existieren. Damit war guter Rat teuer.<br />
</em></p>
<p>Und dann kam es wieder. Das sprichw&#246;rtliche Gl&#252;ck.</p>
<p>Zwei Wochen bevor wir abreisen sollten, rief unser Neoprenschneider an. Er h&#228;tte Anz&#252;ge zum Probieren da. Innerhalb k&#252;rzester Zeit rasten Thorsten und ich f&#246;rmlich zu ihm. Unterwegs berichtete mir Thorsten, dass es sich allerdings um Crash Neopren Anz&#252;ge handeln w&#252;rde. Das tr&#252;bte meine Hochstimmung zwar etwas, aber ich dachte mir &#8211; ehrlich gesagt &#8211; schei&#223;egal. Hauptsache, Horka findet statt.</p>
<p>Wir betraten die Schneiderei. Und &#8211; bevor unser Schneider &#252;berhaupt etwas sagen konnte, fiel mein Blick auf einen Karton. Da lag er. MEIN Trocki. Davon war ich &#252;berzeugt. Ein absch&#228;tzender Blick sagte mir: Der passt. Und: Es war ein TRILAMINAT. Ich griff zu dem Trocki und stieg hinein. Er passte. Gut &#8211; die Manschette am Hals war zu eng, aber das lie&#223; sich sicher machen. Ich war so gl&#252;cklich, dass ich sofort rausposaunte: DEN nehm ich.</p>
<p>Der Neoschneider wollte mir ihn aber nicht verkaufen. Dreimal musste er meinen Redeschwall unterbrechen, um mir klarzumachen, dass genau DIESER Trocki leider schon verkauft war. Aber er k&#246;nne mir genau so einen bestellen, das sei kein Problem. Ich war erleichtert. Wir suchten die passende Halsmanschette f&#252;r mich heraus, und mir fiel ein Stein vom Herzen. Horka war gerettet, und zwar auf die beste Art und Weise, die man nur tr&#228;umen konnte.</p>
<p><em>Toll. Hurra. Frenetischer Jubel der Menge. Aber hast Du nicht in Deiner adrenalingeschw&#228;ngerten Euphorie irgendwas vergessen? Oder irgendwen?</em></p>
<p>Thorsten, von mir komplett &#252;berfahren (ein Hoch auf seine Geduld), erinnerte zaghaft daran, dass ER noch keinen Trocki hatte. Also schl&#252;pfte er ebenfalls in den Trilaminat, und auch ihm passte er perfekt. Gut, die Halsmanschette, das scheint wohl so zu sein, dass die gerne mal zu eng ist, aber er hatte noch das Problem, dass er auf zu gro&#223;em Fu&#223;e lebt. Zu deutsch: Er brauchte noch andere Stiefel an den Anzug.</p>
<p>Da unser Verk&#228;ufer aber wie gesagt auch Neoprenschneider ist, war das nun das geringste Problem. Er verprach uns, noch die entsprechenden Unterzieher zu bestellen, und zwei gut gelaunte Kunden verlie&#223;en strahlend den Laden.</p>
<p>Und hier ist unser &#8220;Prachtst&#252;ck&#8221; (ohne Schleichwerbung zu machen&#8230;.)</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/trocki_thorsten.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-941" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/trocki_thorsten.jpg" alt="" width="460" height="693" /></a></p>
<p>Im n&#228;chsten Artikel: War es wirklich die richtige Entscheidung, den Trilaminat zu kaufen? Die ersten Taucherfahrungen im Trocki&#8230;. bleiben Sie dran!</p>
<p><em>Bleiben Sie dran, ich pfeif&#8217; auf Sie!</em></p>
<p>THORSTEN!!!</p>
<p><em>Was&#8217;n?</em></p>
<p>REISS DICH ZUSAMMEN!</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Die+Probleme+der+Erstanschaffung+eines+Trockentauchanzuges+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D932+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=932&amp;md5=d474ad82d272333ace8c2bbb47368b4c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Shaab El Erg Kabir &#8211; &#196;gypten &#8211; Rotes Meer und das Abschie&#223;en einer Boje</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/04/20/shaab-el-erg-kabir-aegypten-rotes-meer-und-das-abschiessen-einer-boje/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 07:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[AOWD]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[El Gouna]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Shaab El Erg Kabir]]></category>

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		<description><![CDATA[Shaab El Erg ist eigentlich ein weitl&#228;ufiges, hufeisenf&#246;rmiges Riff mit der &#214;ffnung nach S&#252;den. In der Mitte des Hufeisens befindet sich eine Lagune, in der man Unmegen von kleinen Riffplattformen, den so genannten "Ergs" finden kann. Shaab El Erg bietet mehrere sehenswerte Unterwasserlandschaften an den verschiedenen Riffkanten oder an einem fast separaten Riff an ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Shaab El Erg ist eigentlich ein weitl&#228;ufiges, hufeisenf&#246;rmiges Riff mit der &#214;ffnung nach S&#252;den. In der Mitte des Hufeisens befindet sich eine Lagune, in der man Unmegen von kleinen Riffplattformen, den so genannten &#8220;Ergs&#8221; finden kann. Shaab El Erg bietet mehrere sehenswerte Unterwasserlandschaften an den verschiedenen Riffkanten oder an einem fast separaten Riff an der s&#252;dwestlichen Spitze, genannt &#8220;Gota Shaab El Erg&#8221;. Man kann hier an verschiedenen Punkten mit dem Boot anlanden, aber es gibt noch eine Variante, die das Vergn&#252;gen hier kennenzulernen wir hatten&#8230;</p>
<p>Es war an diesem Tag der zweite Tauchgang, als die uns zugewiesene Divemaster zu uns kam und uns etwas &#252;ber den Tauchgang erz&#228;hlte &#8211; und das vor dem offiziellen Briefing. Das kam mir merkw&#252;rdig vor, doch sehr bald kl&#228;rte sich das auf: Die Divemaster fragte, ob wir eine Boje h&#228;tten. Ja, hatten wir. Die hatte ich zusammen mit meinem Kompass gebraucht (bzw. eher &#8220;nie gebraucht&#8221;) von einer Taucherin gekauft, die das Tauchen aus gesundheitlichen Gr&#252;nden aufgeben musste. Das ist gut, wurde uns erkl&#228;rt, denn der Tauchgang, den wir gleich machen w&#252;rden, sei ein Drifttauchgang. Wir w&#252;rden also vom Boot springen, das Boot w&#252;rde weiterfahren, w&#228;hrend wir unseren Tauchgang machten, vom Riff aus in s&#252;dliche Richtung. Kurz vor Erreichen der Reserve des Luftvorrats sollten wir dann die Boje &#8220;schie&#223;en&#8221;, an deren Seil den Sicherheitsstopp in 5 m Tiefe machen, dann auftauchen und abwarten. Das Boot w&#252;rde Ausschau nach den Tauchern halten und uns dann abholen. Aha.</p>
<div id="attachment_899" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/shaab_el_erg_kabir01.jpg"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/shaab_el_erg_kabir01.jpg" alt="Ein Rotfeuerfisch im offenen Wasser bei Shaab El Erg Kabir." title="Ein Rotfeuerfisch im offenen Wasser bei Shaab El Erg Kabir." width="460" height="345" class="size-full wp-image-899" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Rotfeuerfisch im offenen Wasser bei Shaab El Erg Kabir.</p></div>
<p>Vielleicht sei das aber auch gar nicht n&#246;tig, meinte sie schlie&#223;lich, denn nat&#252;rlich w&#252;rde auch sie eine Boje dabei haben, und wenn unser Luftvorrat so lang reichte wie ihrer, dann w&#252;rden wir den Stopp mit ihr machen und sie w&#252;rde die Boje schie&#223;en. Dann erkl&#228;rte sie uns noch, wie genau man das macht, eine &#8220;Boje schie&#223;en&#8221;. Im Stillen betete ich, dass unsere Luft so lang reichen w&#252;rde wie ihre, denn immerhin hatten wir sowas noch nie gemacht, ja, noch nicht einmal ge&#252;bt. Und dann gleich der Ernstfall? Oje, oje.</p>
<p>Der Tauchgang selber war mal wieder sehr entspannt, wir hatten eine maximale Tiefe von 13,7 m und tauchten &#8220;so ungef&#228;hr&#8221; in Richtung S&#252;den durch das Feld mit den Korallenb&#228;nken. Es gab auch hier wieder sehr viel zu sehen, von Schnecken &#252;ber Rotfeuerfische bis hin zu einer Mur&#228;ne, der einer der anderen Taucher aus unserer Gruppe mit dem Fotoapparat so nahe kam, dass ich schon dachte, gleich kriegt das arme Tier das Objektiv auf die Nase. Die Mur&#228;ne indessen guckte nur emp&#246;rt, so wie Mur&#228;nen das immer machen (sie sind immer schlecht gelaunt, deswegen nennt man sie ja &#8220;Mur(r)&#8221;&#228;nen).</p>
<a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/shaab_el_erg_kabir02.jpg"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/shaab_el_erg_kabir02.jpg" alt="&quot;Na, willst Du mir vielleicht auch Deine Kamera auf die Nase hauen? Komm nur her, Du!&quot; - &quot;&#196;h, nein danke, ich bleib lieber hier!&quot;" title="Eine Mur&#228;ne bei Shaab El Erg Kabir." width="460" height="344" class="size-full wp-image-900" /></a>
<p><em>Annette: Die Mur&#228;ne war keineswegs die einzige, die schlecht gelaunt war. ICH war es ebenfalls. Und zwar genau wegen diesem aufdringlichen Fotografen. Er war urspr&#252;nglich als Buddy des Divemasters eingeteilt worden, nahm aber die Aufgabe nicht sehr ernst. Statt neben ihr zu tauchen, tauchte er&#8230;ja einfach &#252;berall. Links von mir, rechts von mir, &#252;ber mir, UNTER mir (sehr nett, wenn man im Blasenmeer anderer taucht). Ich will es fast nicht &#246;ffentlich sagen, aber der Kerl brachte mich fast so weit, dass ich ihm am liebsten unter Wasser die Flasche zugedreht h&#228;tte. Einen so r&#252;cksichtslosen Taucher hatte ich bis dato noch nie erlebt. </em></p>
<p>Unsere Divemaster erkundigte sich immer nach unserem Luftvorrat, der diesmal bei Annette und mir relativ gleich war &#8211; der gro&#223;eren Flasche auf meinem R&#252;cken sei Dank. Leider bekamen wir nicht mit, wie der Verbrauch unserer Divemaster war. Und leider hatte ich bei meinem Gebet, sie m&#246;ge doch die Boje f&#252;r uns schie&#223;en, eins vergessen: Die Divemaster tauchten alle mit einer 15-Liter-Flasche. Und sie war eine Frau und im Tauchen erfahren, das hei&#223;t, ihr Verbrauch war sowieso niedriger als unserer. So kam es schlie&#223;lich, dass wir das Zeichen bekamen, die Boje zu schie&#223;en und aufzutauchen. Die Divemaster f&#252;hrte w&#228;hrendessen die Gruppe weiter.</p>
<p>Okay, dann also galt&#8217;s. Nun denn! Sind wir M&#228;nner oder ein Karton Chicken Nuggets?<em></em></p>
<p><em>He! Ich war auch dabei! Wenn auch nicht wirklich n&#252;tzlich, aber falls es dir noch nicht aufgefallen sein sollte: ICH BIN WEIBLICH!!</em></p>
<p>Mensch, Du g&#246;nnst einem aber auch gar nichts. Nicht mal &#252;bertriebenen Pathos. Also gut, ein neuer, heroischer Spruch&#8230; Noch nie hatten so viele so vieles so wenigen zu verdanken! &#8230;ne, das passt nicht. F&#252;r Krone und K&#246;nigreich! &#8230;ne, auch nicht. Wie w&#228;r&#8217;s damit: VIEL GL&#220;CK!</p>
<div id="attachment_902" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/shaab_el_erg_kabir03.jpg"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/shaab_el_erg_kabir03.jpg" alt="Fischreichtum (Zebrafische) vor Shaab El Erg Kabir." title="Fischreichtum (Zebrafische) vor Shaab El Erg Kabir." width="460" height="345" class="size-full wp-image-902" /></a><p class="wp-caption-text">Fischreichtum (Zebrafische) vor Shaab El Erg Kabir.</p></div>
<p>Zuerst mal auf etwa 5 m Tiefe gehen und schwebend die Boje entrollen (es handelte sich dabei um eine der l&#228;nglichen Bojen, mit denen Taucher an der Oberfl&#228;che auf sich aufmerksam machen k&#246;nnen). Dann die daran befestigte Leine in die Hand nehmen und etwas Luft in die Boje lassen mit Hilfe des Oktopus. Der Plan sah dann vor, die Boje an der Leine zu halten, so dass sie sich entfalten konnte, um sie anschlie&#223;end mit noch mehr Luft zu f&#252;llen und sie dann langsam zur Oberfl&#228;che steigen zu lassen. Aber andererseits sah mein Plan auch vor, mit 39 l&#228;ngst reich zu sein und nicht mehr arbeiten gehen zu m&#252;ssen. Die beiden Pl&#228;ne hatten eins gemeinsam: Sie funktionierten nicht. Nun gut, reich kann ich immer noch werden, aber das mit der Boje war so eine Sache. Denn kaum hatte sie sich ganz entfaltet, zog sie zur Oberfl&#228;che. Und nach dem Motto &#8220;Reisende soll man nicht aufhalten&#8221; beschloss ich, sie gehen zu lassen. Ich hatte genug M&#252;he, das Seil schnell genug abzuwickeln. So erreichte sie die Wasseroberfl&#228;che. Und h&#228;tte ich die M&#246;glichkeit gehabt, sie richtig mit Luft zu f&#252;llen, h&#228;tte sie dort senkrecht aus dem Wasser geragt und unsere Position damit angezeigt. Doch so knickte sie auf ungef&#228;hr der H&#228;lfte ab, weil ihr die Stabilit&#228;t fehlte. Was f&#252;r ein Gl&#252;ck, dass nicht &#8220;<a title="Wikipedia: Viagra" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Viagra" target="_blank">Viagra</a>&#8221; draufstand &#8211; Pfizer h&#228;tte mich f&#252;r diese Art Anti-Werbung verklagt.</p>
<p>Nun gut, wir hingen also unter einer nicht ganz aufgeblasenen Boje in 5 m Tiefe und machten unseren Sicherheitsstopp. Das gr&#246;&#223;te Abenteuer w&#252;rde uns ja noch bevorstehen: Zur&#252;ck an Bord der ABYDOS 2 zu kommen. Wie w&#252;rde das wohl funktionieren? Nachdem wir den Sicherheitsstopp erledigt hatten, tauchten wir auf. An der Oberfl&#228;che hielten wir Ausschau nach unserem Boot, w&#228;hrend ich unsere Boje so weit mit Luft f&#252;llte, dass sie nun weithin sichtbar war (und Pfizer stolz gemacht h&#228;tte, mal nebenbei bemerkt).</p>
<p>Das Boot war ein ganzes St&#252;ck weg von uns. Wir fragten uns, ob die uns wohl sahen und woran wir sehen w&#252;rden, dass sie uns sahen. Denn irgendwie war auf dem Boot kein Mensch zu erkennen. Dann hatte ich das Gef&#252;hl, dass es sich bewegte. Tats&#228;chlich, nach ein paar weiteren Sekunden konnte man deutlich sehen, dass das Boot n&#228;her kam. Ja, &#228;h&#8230; aber hatte der uns jetzt gesehen, oder fuhr er nur zuf&#228;llig in unsere Richtung? Aber nein, man hatte uns gesehen, denn das Boot drehte bei, als es nahe bei uns war, so dass wir in Richtung des Hecks schwimmen konnten. Dort warf man uns eine Str&#246;mungsleine mit Boje zu. Ich dachte, dass nun Muskelarbeit gefragt war und wollte mich schon an der Leine entlang hangeln, doch da rief man uns von der Besatzung zu: &#8220;<a title="Frankie Goes To Hollywood: Relay" href="http://campaign.musicmyne.com/frankie-goes-to-hollywood-relax" target="_blank">Relax</a>!&#8221; Sch&#246;n, dass man die Klassiker von &#8220;Frankie Goes To Hollywood&#8221; auch in &#196;gypten kennt, dachte ich mir, als ein Ruck durch die Leine ging und wir bis zu den Leitern am Heck des Bootes gezogen wurden. Nur aus dem Wasser raussteigen, das mussten wir noch selbst.</p>
<p><em>Dazu kann ich noch folgendes erw&#228;hnen: Als wir so an der Wasseroberfl&#228;che trieben und uns &#252;berlegten, ob uns das Boot denn auch sehen kann, &#252;berkam mich schon ein seltsames Gef&#252;hl. Wo man auch hinsah: Nur Wasser. Keine kleine Insel in Sicht, gar nichts. Ist schon merkw&#252;rdig. Man kommt sich fast vor wie ein Schiffsbr&#252;chiger. Ich hatte Sorge, dass wir auseinandergetrieben w&#252;rden, daher hielt ich mich hinten an Thorstens Flasche fest. Gleichzeitig versuchte ich mit Gewalt, die Melodie vom &#8220;<a title="Theme from &quot;JAWS&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=XLAYvjaGGqM" target="_blank">Wei&#223;en Hai</a>&#8221; aus dem Kopf zu bekommen. Im Geiste sah ich schon mehrere dreieckige Flossen auftauchen, die in immer enger werdenen Kreisen um uns herumschwammen. Aber dann kam das Boot auf uns zu und ich stellte mir vor, dass das die Haie verscheuchen w&#252;rde. Aber die &#196;ngste waren nicht wie weggeblasen&#8230; das Boot kam direkt auf uns zu und ich f&#252;rchtete schon, dass es &#252;ber uns dr&#252;ber rauschen w&#252;rde. Aber es drehte ja bei und warf die Str&#246;mungsleine aus. Wir waren angewiesen worden, dieses Mal MIT Flossen die Leiter hochzusteigen da das Boot die Motoren laufen lie&#223; (blo&#223; nicht an die Schraube dicht zu meinen F&#252;&#223;en denken&#8230; nein nein&#8230; jetzt aber flott hoch die Leiter&#8230;.). </em></p>
<div id="attachment_903" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/shaab_el_erg_kabir04.jpg"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/shaab_el_erg_kabir04.jpg" alt="Abendstimmung auf dem R&#252;ckweg." title="Abendstimmung auf dem R&#252;ckweg." width="460" height="345" class="size-full wp-image-903" /></a><p class="wp-caption-text">Abendstimmung auf dem R&#252;ckweg.</p></div>
<p>Als wir zur&#252;ck an Bord waren und uns der nassen Sachen entledigten, erschienen die Taucher einer nach dem anderen an der Oberfl&#228;che und wurden ebenfalls von der ABYDOS 2 aufgenommen. Und wir hatten ein weiteres Abenteuer erlebt. Oder sagen wir: eine Herausforderung gemeistert. Nehmen Sie das &#8220;gemeistert&#8221; jetzt nicht w&#246;rtlich, es war keine Spitzenvorstellung, aber he &#8211; wir waren wieder an Bord zur&#252;ck und um eine Erfahrung reicher. Und der Urlaub war noch lange nicht beendet.</p>
<p><iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=106613310653362084478.00046f3a6adc1f75667f9&amp;ll=27.386401,33.878403&amp;spn=0.213391,0.291824&amp;z=11&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=106613310653362084478.00046f3a6adc1f75667f9&amp;ll=27.386401,33.878403&amp;spn=0.213391,0.291824&amp;z=11&amp;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left">Tauchgebiete</a> auf einer gr&#246;&#223;eren Karte anzeigen</small></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Shaab+El+Erg+Kabir+%E2%80%93+%C3%84gypten+%E2%80%93+Rotes+Meer+und+das+Abschie%C3%9Fen+einer+Boje+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D855+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=855&amp;md5=f4716c80a1ea593a1ee300d49911b917" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Unterwasserfotografie &#8211; Eine Einf&#252;hrung</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/03/23/unterwasserfotografie-eine-einfuehrung/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 08:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Schnorcheln]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwasser-Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Als der Tauchsport anfing, f&#252;r breitere Massen interessant zu werden, gab es bereits Souvenirj&#228;ger, die an ihre Tauchg&#228;nge unbedingt Andenken haben wollten und dies damit erreichten, dass sie Fische fingen oder harpunierten oder Korallen, Steine, Muscheln, ja, ganze Wrackteile mit sich nahmen. Im Laufe der Zeit wurde dieser Trend durch die Unterwasserfotografie verdr&#228;ngt, zum ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als der Tauchsport anfing, f&#252;r breitere Massen interessant zu werden, gab es bereits Souvenirj&#228;ger, die an ihre Tauchg&#228;nge unbedingt Andenken haben wollten und dies damit erreichten, dass sie Fische fingen oder harpunierten oder Korallen, Steine, Muscheln, ja, ganze Wrackteile mit sich nahmen. Im Laufe der Zeit wurde dieser Trend durch die Unterwasserfotografie verdr&#228;ngt, zum Gl&#252;ck, muss man sagen, denn wie wir heute wissen, sind Fischbest&#228;nde gef&#228;hrdet und Korallen brauchen eine sehr lange Zeit, um nachzuwachsen, nachdem jemand etwas abgebrochen hat. Doch die Unterwasserfotografie musste &#8211; genauso wie das Tauchen selbst &#8211; erst einmal &#8220;Massetauglich&#8221; werden. Die erste Zeit gab es nur sehr teure und sehr schwere, hinderliche Ausr&#252;stung. Allein die Tatsache, dass moderne Kameras nur noch einen Bruchteil der Gr&#246;&#223;e alter Kameras haben und trotzdem sehr gute Bilder liefern, hat hier sehr geholfen. Und auch die Hersteller haben mittlerweile das Potential erkannt, das hier steckt. Doch bevor man drauflos geht (bzw. im Internet drauflos surft) und sich eine Ausr&#252;stung zulegt, sollte man gewisse &#220;berlegungen anstellen. Hier im FFD-Blog wollen wir mit diesem Artikel eine Reihe &#252;ber die Unterwasserfotografie beginnen und mit eigenen Erfahrungen anreichern. Zuerst aber ein paar allgemeine Dinge.</p>
<div id="attachment_793" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/uw_fotografie.jpg"><img class="size-full wp-image-793" title="Unterwasserfotografie" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/uw_fotografie.jpg" alt="Unterwasserfotografie" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Unterwasserfotografie</p></div>
<p>Das Fotografieren unter Wasser bringt ein paar T&#252;cken mit sich, die man an Land nicht unbedingt hat. T&#252;cke Nummer 1: Man ist unter Wasser. Fotoapparate m&#246;gen das nicht. Stumm leidend hauchen sie ihr elektronisches Leben aus, wenn Wasser in sie eindringt. Daher braucht man entweder eine wasserdichte Kamera oder aber eine wasserdichte H&#252;lle f&#252;r den Apparat. T&#252;cke Nummer 2: Um ein ruhiges Bild zu bekommen, kann man sich nicht immer einfach mal irgendwo abst&#252;tzen, etwa wenn das zu fotografierende Objekt mitten in einem Korallenriff sitzt. T&#252;cke Nummer 3: Das Wasser &#228;ndert Licht- und Farbverh&#228;ltnisse, worauf man sich einstellen muss.</p>
<ul>
<li><strong>Unter Wasser</strong></li>
</ul>
<p>Wasser bringt f&#252;r den Fotograf gleich mehrere Probleme mit sich: Nicht nur, dass das Wasser selbst seiner Kamera schaden kann, wenn man sich darin aufh&#228;lt, es selbiges sogar noch im Nachhinein tun. Besonders Salzwasser ist hier zu nennen. Es kann auch Teile, die nicht mit ihm direkt in Kontakt kamen, zum Korrodieren bringen. Daher bedarf die Kameraausr&#252;stung gerade nach Salzwassertauchg&#228;ngen einer besonderen Pflege. Au&#223;erdem ist es wichtig, einen kleinen Beutel mit Trockensalz (Silica) w&#228;hrend des Tauchgangs im Geh&#228;use zu haben. Das Trockensalz nimmt Feuchtigkeit auf, die durch Temperaturunterschiede entstehen kann (Kondenswasser). Der Beutel sollte regelm&#228;&#223;ig gewechselt werden, da das Salz irgendwann &#8220;ges&#228;ttigt&#8221; ist und keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann.</p>
<ul>
<li><strong>Mit ruhiger Hand fotografieren</strong></li>
</ul>
<p>Wie an Land auch wird ein Bild, das man nicht mit ruhiger Hand fotografiert, unscharf &#8211; es verwackelt. Und das ganz unabh&#228;ngig davon, ob man Blende und Verschlusszeit selbst einstellt, oder die Einstellung der Kameraautomatik &#252;berl&#228;sst. Da es in manchen F&#228;llen sogar notwendig sein kann, m&#246;glichst nah an ein Objekt heranzukommen, ohne damit zusammen zu sto&#223;en, ist Tarierungskontrolle sehr wichtig. Und auch, damit die Umgebung beim Fotografieren durch den Fotografen keinen Schaden nimmt. Hier sollte man in &#8220;ungef&#228;hrlichen&#8221; Umgebungen den Umgang mit der Kamera &#252;ben oder vielleicht auch einen Kurs belegen (wie z. B. &#8220;<a title="PPB - Tarierung in Perfektion" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/03/16/ppb-tarierung-in-perfektion/" target="_blank">Peak Performance Buoyancy</a>&#8221; von PADI).</p>
<ul>
<li><strong>Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten</strong></li>
</ul>
<p>Was die Optik betrifft, so sind es zwei Faktoren, die das Wasser beeinflusst. Zum einen filtert das Wasser das Licht, so dass mit zunehmender Tiefe die Farben verloren gehen, zum anderen befinden sich in nat&#252;rlichen Gew&#228;ssern zumeist Schwebeteilchen. Das Problem mit der Farbe f&#228;ngt schon bei wenigen Metern an, rot geht als erstes verloren, so dass die anderen Farben &#252;berhand zu nehmen scheinen. Rote Muster zum Beispiel auf der Haut von Fischen erscheinen blass oder gar nicht mehr. Dem kann man nur durch eine eigene Lichtquelle, eine Unterwasserlampe oder einen Blitz, entgegen wirken. Doch dann bekommt man es mit den Schwebeteilchen zu tun, gerade im Licht von Blitzen leuchten diese kleinen Teilchen hell auf und sind auf dem Bild deutlich zu sehen. Au&#223;erdem irritieren sie den Autofokus der Kamera, wenn man zu weit vom zu fotografierenden Objekt weg ist.</p>
<ul>
<li><strong>Beherrscher der Technik</strong></li>
</ul>
<p>Zuletzt ist es noch wichtig, dass man die Technik der Fotoausr&#252;stung beherrscht. An Land ist es weniger das Problem, hier kann man jederzeit im Handbuch nachsehen, wenn etwas unklar ist. Unter Wasser wird auch das Handbuch seinen Dienst versagen und sich in seine Bestandteile aufl&#246;sen, mal ganz davon abgesehen, dass man h&#228;ufiger mit Situationen konfrontiert ist, wo man einfach keine Zeit hat, irgendwas nachzuschlagen. Fische, die man selten zu sehen bekommt, bekommt man in den meisten F&#228;llen deswegen so selten zu sehen, weil sie so scheu sind. Da hei&#223;t es: schnell sein! Ein kleiner Kniff, den Fotografen gerne mal verwenden, wenn sie in tieferen Gew&#228;ssern ab etwa 18 bis 20 Meter fotografieren: Sie verwenden &#8220;Enriched Air&#8221; bzw Nitrox, weil der niedrigere Stickstoffgehalt den Kopf in diesen Tiefen klarer bleiben l&#228;sst. Allerdings muss man den Umgang mit der mit Sauerstoff angereicherten Luft in einem <a title="FFD: Horka - EAN-Kurs" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/11/12/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-2/" target="_blank">Spezialkurs</a> lernen.</p>
<p>Die folgenden Artikel dieser Reihe behandeln die unterschiedliche Ausr&#252;stung einschlie&#223;lich Zubeh&#246;r, die es f&#252;r Unterwasser-Fotografen so gibt, und pers&#246;nliche Erfahrungen. Dabei geht es nicht nur um Unterwasserausr&#252;stung direkt, sondern auch um sonstiges n&#252;tzliches Zubeh&#246;r. Wenn Sie am rechten Rand auf &#8220;Kategorien&#8221; gehen, finden Sie alle Artikel zu dem Thema unter &#8220;<a title="Kategorie: Unterwasser-Fotografie" href="http://www.flatflutedivers.de/category/unterwasser-fotografie/" target="_blank">Unterwasser-Fotografie</a>&#8220;.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Unterwasserfotografie+%E2%80%93+Eine+Einf%C3%BChrung+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D792+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=792&amp;md5=06405cc3801da1157cbfe91eccc6384a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Flat Flute Divers: Unser neues Logo</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/11/26/flat-flute-divers-unser-neues-logo/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 08:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder ein Beitrag in eigener Sache: Unsere Webseite bekommt ein eigenes Logo. Halessa hat es auf der Basis eines realen Bildes erstellt und eine Menge kreative Energie reingesteckt. Nun wird es Zeit, das Werk der &#214;ffentlichkeit vorzustellen, das bald auch dauerend hier zu sehen sein wird. Also, Applaus f&#252;r Halessa - hier ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder ein Beitrag in eigener Sache: Unsere Webseite bekommt ein eigenes Logo. <a title="Halessa" href="http://www.halessa.net" target="_blank">Halessa</a> hat es auf der Basis eines realen Bildes erstellt und eine Menge kreative Energie reingesteckt. Nun wird es Zeit, das Werk der &#214;ffentlichkeit vorzustellen, das bald auch dauerend hier zu sehen sein wird. Also, Applaus f&#252;r Halessa &#8211; hier ist es:</p>
<div id="attachment_682" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/ffd_logo_640.jpg"><img class="size-medium wp-image-682" title="Flat Flute Divers Logo" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/ffd_logo_640-300x150.jpg" alt="Das Flat Flute Divers Logo" width="300" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Das Flat Flute Divers Logo</p></div>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Flat+Flute+Divers%3A+Unser+neues+Logo+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D681+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=681&amp;md5=18c18edff2ad11bef039d7a5e4331ba7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vorank&#252;ndigung: Tauchflaschenf&#252;llung in &#220;berlingen/Bodensee</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/08/03/vorankuendigung-tauchflaschenfuellung-in-ueberlingenbodensee/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 07:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressluftflaschen]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensee]]></category>
		<category><![CDATA[Überlingen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem der Vorbesitzer der Flaschenf&#252;llanlage im Gewerbegebiet &#220;berlingen ausgewandert ist, um seine eigene Tauchbasis in &#196;gypten zu er&#246;ffen, k&#246;nnen wir &#220;berlinger jetzt gl&#252;cklich verk&#252;nden, dass die Anlage &#252;bernommen wurde.

Ab sofort kann man in &#220;berlingen, Abigstrasse 5 bei Evi's Autogas die Flaschen wieder 24 Stunden am Tag mit Druckluft f&#252;llen lassen. Ab Januar 2010 soll ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Vorbesitzer der Flaschenf&#252;llanlage im Gewerbegebiet &#220;berlingen ausgewandert ist, um seine eigene Tauchbasis in &#196;gypten zu er&#246;ffen, k&#246;nnen wir &#220;berlinger jetzt gl&#252;cklich verk&#252;nden, dass die Anlage &#252;bernommen wurde.</p>
<p>Ab sofort kann man in <strong>&#220;berlingen</strong>, <strong>Abigstrasse 5</strong> bei<strong> Evi&#8217;s Autogas </strong>die Flaschen wieder 24 Stunden am Tag mit Druckluft f&#252;llen lassen. Ab Januar 2010 soll hier auch die F&#252;llung mit Nitrox, Trimix und Argon m&#246;glich sein, sobald diese F&#252;llart in Betrieb genommen wird, werde ich hier informieren.</p>
<p>Die Ans&#228;ssigen k&#246;nnen die F&#252;llstation via Chipkarte nutzen, den Antrag dazu kann man im Internet als PDF-Datei herunterladen. Nach einer kurzen Einweisung an der Station und der Vorlage des entsprechenden Brevets kann`s dann losgehen. Im Moment liegen die Kosten f&#252;r eine 10l Flasche bei 3 Euro, jedoch werden die Preise in n&#228;chster Zeit sinken. Urlaubs &#8211; und Wochenendtaucher k&#246;nnen gegen Barzahlung ihre Flaschen f&#252;llen. Solltet Ihr ausserhalb der Gesch&#228;ftszeit vorbeikommen, dann versucht es mit der &#8220;Notfallnummer&#8221;<strong> 0170-5815182</strong>. Die Besitzer der Anlage wohnen im gleichen Haus und sind gerne bereit -nat&#252;rlich vorausgesetzt sie sind da &#8211; auch nach Gesch&#228;ftsschluss die Flaschen zu f&#252;llen.</p>
<p><em><strong> Gott sei Dank! Die luftleere Zeit ist vorbei <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </strong></em></p>
<p>Leihflaschen sind ebenfalls ab n&#228;chstem Jahr geplant.</p>
<p>Ebenfalls kann hier der T&#220;V f&#252;r die Flaschen abgenommen werden.</p>
<p>&#220;ber den aktuellen Stand der Dinge, Neuigkeiten und Anmeldung f&#252;r die Anlage k&#246;nnt Ihr Euch unter <a title="www.tauchenimbodensee.de" href="http://www.tauchenimbodensee.de" target="_blank">www.tauchenimbodensee.de</a> informieren.</p>
<p>Anfahrt:<br />
<iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=106613310653362084478.00046f3a6adc1f75667f9&amp;ll=47.773819,9.186791&amp;spn=0.001262,0.00228&amp;z=18&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=106613310653362084478.00046f3a6adc1f75667f9&amp;ll=47.773819,9.186791&amp;spn=0.001262,0.00228&amp;z=18&amp;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left">&#220;bersicht</a> auf einer gr&#246;&#223;eren Karte anzeigen</small></p>
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		<title>Scuba Diver: Der erste Tauchgang &#8211; Das Wrack der Ghiannis D, Annettes Version</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 07:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war soweit. Der TL war abgestiegen, Thorsten direkt hinterher...es fehlte nur noch....ich.

Ich trieb noch an der Oberfl&#228;che und lie&#223; mir alles durch den Kopf gehen. Ruhe bewahren. Wenn mir das mit dem Wrack zu viel w&#252;rde, w&#252;rde ich gar nicht hinsehen. Aufpassen, dass man den Regulator nicht verlor. Am besten die Hand am ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war soweit. Der TL war abgestiegen, Thorsten direkt hinterher&#8230;es fehlte nur noch&#8230;.ich.</p>
<p>Ich trieb noch an der Oberfl&#228;che und lie&#223; mir alles durch den Kopf gehen. Ruhe bewahren. Wenn mir das mit dem Wrack zu viel w&#252;rde, w&#252;rde ich gar nicht hinsehen. Aufpassen, dass man den Regulator nicht verlor. Am besten die Hand am Oktopus (Ersatzregulator) lassen. Nicht zum Heck schauen beim Abtauchen&#8230;tausend Gedanken schossen mir durchs Hirn.</p>
<p>Gut. Es half alles nichts. Runter mit mir! Ich lie&#223; die Luft aus dem Jacket und tauchte ab. Leider nicht sehr weit. Nach 20 cm ging es nicht weiter. Was war passiert? Ich merkte, dass ich bereits mit dem Gesicht unter Wasser war, aber ich kam nicht weiter runter. Also tauchte ich wieder auf. Hm&#8230; Ich &#252;berlegte kurz. An der Ausr&#252;stung konnte es nicht liegen, unser TL hatte alles genauestens gecheckt. Also&#8230; auf ein Neues. Wieder lie&#223; ich die Luft raus, wieder kam ich nicht weiter. Meine Stirn blieb hartn&#228;ckig aus dem Wasser. Ich lie&#223; Luft ins Jacket. Und kam wieder hoch. Wut scho&#223; in mir hoch. Was war denn jetzt wieder los? Thorsten war problemlos abgestiegen, wo lag denn bei mir der Fehler? Da blubberte es neben mir und das Gesicht meines TL erschien an der Oberfl&#228;che. &#8220;M&#246;chtest Du nicht auch zu uns runter kommen?&#8221;, fragte er sanft. Ich mu&#223;te aufpassen, dass ich ihn nicht anfuhr. So sehr &#228;rgerte ich mich &#252;ber mich selber. &#8220;Will ich ja&#8221;, plapperte ich los, &#8220;aber ich komm nicht runter, ich wei&#223; nicht woran es liegt&#8230;&#8221; W&#228;hrend ich schwatze wie ein Buch fing der TL an zu l&#228;cheln. &#8220;La&#223; doch mal das Seil los&#8221;, meinte er, &#8220;dann kommst du auch runter.&#8221; Ich erstarrte. Das durfte doch nicht wahr sein! Vor lauter Angst vor diesem Schiff hatte ich mich an das Seil geklammert und es noch nicht mal gemerkt. Ich lie&#223; los. Augenblicklich scho&#223; ich in die Tiefe. Zum Gl&#252;ck. Ich vermute, dass ich knallrot geworden bin, aber die Natur hatte mit mir ein Einsehen. Rot ist mit die erste Farbe unter Wasser, die &#8220;verschwindet&#8221;. Sonst h&#228;tte man mich mit der Notboje verwechselt.</p>
<p>Thorsten hing unten am Seil und wartete. Endlich waren wir vollz&#228;hlig. Es ging los. Wir drehten uns in Tauchrichtung, ich kniff schnell die Augen zusammen. Und blinzelte. Und staunte. Ich ri&#223; die Augen auf. Da war sie. Der Bug der Ghiannis D. Wir tauchten direkt drauf zu. Und&#8230; es war &#252;berhaupt nicht schlimm. Das Schiff war bewachsen, aber nicht mit Tang. Es lag fast freundlich da. Das Wasser war klar, der Tauchplatz richtig hell. &#220;berall schwammen Fische. Die Ghiannis D hatte &#252;berhaupt nichts Gespenstisches an sich.</p>
<p>Fast augenblicklich fiel die ganze Anspannung von mir ab. Ich tauchte! Hey! Das war ja leicht! Ich blickte nach links. Der Bug zog an mir vorbei, neben mir Zebrafische, die neugierig ihren Kopf schr&#228;g legten um zu gucken, wer denn da neben ihnen schwimmt. Ich sah nach rechts. Neben mir Thorsten. Auch er sah entspannt aus. Er nickte mir zu, so als ob er sagen wollte, das war die richtige Entscheidung, dass wir das gemacht haben. Ich stimmte ihm innerlich zu.</p>
<p>Inzwischen wurde ich mutiger. Das Tauchen klappte ja einwandfrei. Wir tauchten perfekt parallel zueinander, wir hielten die H&#246;he, und daf&#252;r, dass ich zuvor noch nicht einmal geschnorchelt hatte fand ich mich gut. <em>Zu gut</em>. Aber ich hatte auch ein Erfolgserlebnis verdient. Fand ich jedenfalls.  Jetzt wollte ich mehr. Ich drehte nach links ab, um mir den Bewuchs des Schiffes n&#228;her anzusehen, da merkte ich, wie ich wieder diesen verflixten Drang bekam, nach rechts zu kippen. Genau wie im Pool. &#196;rgerlich versuchte ich mich zu halten, es ging nicht. Jetzt versuchte ich es mit Gewalt. Je mehr ich nach links schwenken wollte, um so mehr drehte ich mich nach rechts. Genervt gab ich auf. Ich w&#252;rde es sp&#228;ter nochmal versuchen. Statt dessen sah ich nach rechts. &#220;ber uns, ein kleines St&#252;ckchen entfernt, tauchte unser schweizer Kollege. Ich musste fast lachen. Die Schweizerin tauchte &#252;ber ihm und zog ihn an der Flasche. Das veranlasste mich zu der &#220;berlegung, wo eigentlich <em>unser</em> TL war. Den hatte ich am Abstiegsseil zuletzt gesehen.</p>
<p>Ich drehte mich um &#8211; und tats&#228;chlich. Auch er zog uns an den Flaschen! Ich verdrehte innerlich die Augen. Du liebe Zeit, und ich dachte, das sei alles so einfach. Ist es auch, wenn man gezogen wird! Jetzt wurde mir auch klar, wo dieser &#8220;Rechtsdrall&#8221; herkam&#8230; dem strengen Blick nach zu urteilen duldete er meinen Ausb&#252;chsversuch nicht.</p>
<p>Schlie&#223;lich lie&#223; er uns aber doch los. Das merkten wir gleich. Denn schon wurde das Tarieren schwierig. Wir waren inzwischen am Bug vorbei und befanden uns &#252;ber dem Tr&#252;mmerfeld. Die Ghiannis D hatte Holz geladen und war auseinandergebrochen. Zwischen Bug und Heck befand sich besagtes Tr&#252;mmerfeld. Unser TL kam zur&#252;ck, schnappte uns und dr&#252;ckte uns Richtung Grund. Wir kamen immer tiefer. Schlie&#223;lich fehlte nur noch eine Handbreit, dann h&#228;tten wir stehen k&#246;nnen. Aber&#8230;hatte der TL nicht gesagt, dass wir ja nichts <em>anfassen</em> oder <em>ber&#252;hren</em> d&#252;rften? Ich zog schlie&#223;lich sogar die Knie an, damit ich nicht mit meinen Flossen den Grund ber&#252;hrte. Dann sah ich, dass die beiden Herren schon standen. Klasse! Also stellte ich mich auch hin. Mit wenig Erfolg. Sofort fing ich an zu schwanken, wie wenn ich betrunken w&#228;re. Ich versuchte es auszugleichen, es ging nicht. Schlie&#223;lich lie&#223; ich &#8220;etwas&#8221; Luft ins Jacket, weil ich mir dadurch mehr Sicherheit erhoffte. Dadurch wurde es aber nicht besser, im Gegenteil, ich scho&#223; wie ein Sektkorken zur Oberfl&#228;che. Zum Gl&#252;ck reagierte der TL und fing mich ein und zog mich zur&#252;ck. Das Tarieren war wohl doch nicht so einfach wie ich das dachte.</p>
<p>Wir tauchten dann weiter zum Heck. Da wollte ich nicht hin. Ich merkte, wie ich anfing, mich innerlich zu sperren. Bis dahin ging es ja, aber das Schiff hatte sicher eine riesige Schraube! Oh weh. Wir erreichten das Ende vom Heck. Ich sah geradeaus. Nicht nach links. Nein nein!</p>
<p>Ich erhielt einen Sto&#223;. Vorsichtig sah ich nach links. Direkt in die ausgestreckte Hand meines TL. Was sollte denn <em>das </em>jetzt? Ich war fast beleidigt. Okay, ich hatte bereits bewiesen, dass ich leicht unberechenbar bin unter Wasser, aber so schlecht fand ich mich jetzt auch nicht, dass ich an einer Hand tauchen m&#252;sste. <em>Gehts noch</em>, dachte ich, also das schaff ich schon alleine! Ich ignorierte die Hand und schwamm alleine weiter. Eine Sekunde sp&#228;ter war ich an der Hand meines TL. Hier will ich eine kleine Bosheit loswerden: Liebe Tauchlehrer/innen! Es ist bewundernswert, wie ihr unter Wasser blitzschnell zugreifen k&#246;nnt, und das obwohl die Entfernungen unter Wasser v&#246;llig anders erscheinen&#8230; aber ich wette mit euch&#8230; an Land greift ihr mit euren wasseradaptierten Augen alle daneben, haha!</p>
<p>Der Grund, warum wir an die Hand genommen wurden, war folgender: Unser TL wollte uns hinten am Heck etwas zeigen. Zuerst war Thorsten dran. Damit ich nicht wieder abhanden kam, wollte mich der TL am Heck &#8220;stehenlassen&#8221;, dh er wollte, dass ich mich an die hintere Reling h&#228;nge und da warte. Oder wo auch immer. Ich wei&#223; es nicht mehr. Das ging mir jetzt doch entschieden zu weit. Ich hatte mich damit abgefunden, zum Schiff zu tauchen. Ich war sogar am Heck. Aber das Schiff anfassen&#8230;nein danke. Ich bedeutete ihm, dass ich hier einfach im Wasser &#8220;stehen bleiben w&#252;rde&#8221; und da warte. Er verstand mich nicht oder wollte mich nicht verstehen, jedenfalls zog er meine Hand Richtung Heck. Ich zog dagegen. Eine kleine Rangelei sp&#228;ter, die ich gnadenlos verlor, hing ich todesverachtend am Heck. Und verdrehte die Augen. Und sah direkt zu unserem Tauchboot. Unten..</p>
<p>Auch hier war ich &#252;berrascht. Das Boot hatte gar keine typische Schiffsschraube. Es sah eher aus wie ein horizontal liegendes M&#252;hlrad. Und dieses war nicht am Heck, sondern unten am Rumpf.</p>
<p>Nachdem ich auch hier gemerkt hatte, dass ich wiedermal Angst vor nichts hatte, kam der TL zur&#252;ck. Thorsten baumelte irgendwo am Heck, und dieses Mal schob der TL (ziemlich vehement&#8230; man kann&#8217;s ihm nicht ver&#252;beln) zu einem Bullauge. Ich sp&#228;hte hinein. Drinnen &#8211; ich wei&#223; nicht mehr, ob es eine Kabine oder sonst was war, drehte sich ein &#8220;Wirbelsturm&#8221; aus Fischen. Sowas hab ich noch nie gesehen. Ich h&#228;tte stundenlang zugucken k&#246;nnen. Schade schade, dass ich da keine Kamera hatte&#8230;.</p>
<p>Wir tauchten um das Heck herum (immer sch&#246;n die Augen oben lassen!) auf die andere Seite zur&#252;ck. Wenn ich jetzt ehrlich bin, dann sag ich eins: Ich wei&#223; nicht mehr viel davon. Ich wei&#223; nur noch, dass irgendwo der Ladekran im Weg hing, und daran war unser Tauchboot festgemacht. Ich dachte, ich tauche gleich gegen den Kran, also lie&#223; ich wie wild Luft ins Jacket&#8230; ich brauche den erfahrenen Tauchern hier nicht zu erkl&#228;ren, was dann passierte! Aber gut. Die Entfernungen unter Wasser abzusch&#228;tzen ist eine Sache f&#252;r sich und wahrscheinlich Erfahrungssache.</p>
<p>Schlie&#223;lich zeigte uns der TL an, dass wir auftauchen sollten. 45 min waren wir unten gewesen. Ich konnte es nicht glauben. Ich steckte voller Emotionen, und ich wu&#223;te gar nicht, wohin damit. Wir stiegen am Seil auf. Und machten noch einen Sicherheitsstop. In der Zeit wollte ich damit anzufangen, meine Gedanken zu sortieren. Es gelang mir nicht. Es war, als ob mir das Erlebte und Gesehene wie Sand zwischen den Fingern verrann. Ich dachte nach. Das Schiff war vor 30 Jahren auf ein Riff aufgelaufen. Wenn ich es jetzt recht bedachte, ich hatte &#252;berhaupt kein Riff gesehen! Das h&#228;tte doch direkt neben dran sein m&#252;ssen! Ich konnte nicht sagen, wie ich mich f&#252;hlte. Erleichtert? Weil ich das Wrack &#8220;&#252;berstanden&#8221; hatte? Gl&#252;cklich? Ja, das war ich. Und nicht zuletzt deshalb, weil ich gemerkt hatte, dass ich mich an das Medium Wasser angefangen hatte zu gew&#246;hnen. Ich merkte, dass ich zwar Respekt vor dem Tauchen hatte, mir die Gefahren bewu&#223;t waren, aber Angst hatte ich nicht.  Auch die &#196;ngste vom Vorabend waren wie weggeblasen. 12 m wirkten unter Wasser nicht wie 12 m. Wenn man nach oben sah, dachte man, man w&#228;re h&#246;chstens 5 m unter der Oberfl&#228;che.</p>
<p>Innerlich war ich stolz auf mich. Und auch auf Thorsten. Wir hatten es geschafft! Gut, der eine sprang nicht von der Plattform, die andere tauchte nicht ab &#8211; was der TL gedacht hat, das wollten wir lieber nicht wissen, aber eins wurde uns nach dem ersten Tauchgang bewu&#223;t: Wir hatten uns wegen der Umst&#228;nde Sorgen gemacht, Tiefe, &#196;ngste, usw, aber vor dem Tauchen AN SICH hatte keiner von uns Angst gehabt&#8230;.</p>
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		<title>Scuba Diver: Der erste Tauchgang &#8211; Das Wrack der Ghiannis D, Thorstens Version</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 07:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Ghiannis D]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun war das also geschafft, wir waren im Wasser. Ich war im Wasser. Unglaublich, aber wahr. Dann sollte es endlich losgehen. Unser Weg sollte uns also senkrecht f&#252;nf Meter nach unten f&#252;hren, an einer Leine entlang, die dort hing, beschwert durch eine Reserveflasche. Ich nahm mir fest vor, nach Annette zu sehen, wie es ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun war das also geschafft, wir waren im Wasser. <em>Ich</em> war im Wasser. Unglaublich, aber wahr. Dann sollte es endlich losgehen. Unser Weg sollte uns also senkrecht f&#252;nf Meter nach unten f&#252;hren, an einer Leine entlang, die dort hing, beschwert durch eine Reserveflasche. Ich nahm mir fest vor, nach Annette zu sehen, wie es sich f&#252;r einen guten Buddy geh&#246;rt, da ich ja um ihr Problem mit den Booten wusste, dieses noble Ansinnen durchkreuzte ich mir aber selbst, weil ich einen Anf&#228;ngerfehler machte. Infolgedessen hatte ich &#8211; mal wieder &#8211; genug mit mir selbst zu schaffen. Wir tauchten ab und ich wartete zu lange mit dem Druckausgleich, n&#228;mlich bis ich Druck auf den Ohren merkte. Und das war zu sp&#228;t. Also stopp, ein St&#252;ck nach oben, wieder Druckausgleich&#8230; endlich konnten wir weiter runter, bis wir tats&#228;chlich das Ende der Leine erreicht hatten. Und das waren f&#252;nf Meter? Das konnte ich mir nicht vorstellen. Der Rumpf des Tauchbootes schien so knapp &#252;ber uns zu sein, das waren doch h&#246;chsten zwei oder drei Meter.</p>
<p>Hier sah ich zum ersten Mal wieder nach Annette, die mir aber v&#246;llig ruhig zu sein schien. Umso besser. Nun gab uns der Tauchlehrer das Zeichen: Los geht&#8217;s! Er schwamm &#252;ber uns, packte uns an den Flaschen und schob uns in eine Richtung, weg  von dem Seil und dem Tauchboot. Zum ersten Mal fiel mir dabei bewusst das Wrack der Ghiannis D. ins Auge, das sich unter uns ausbreitete. Wenn man sowas noch nie zuvor gesehen hat, ist so ein Anblick &#252;berw&#228;ltigend. Das Schiff war ungef&#228;hr hundert Meter lang und wir schwebten &#252;ber dem, was fr&#252;her mal der Frachtraum gewesen und schwammen weiter in Richtung Bug. Es ging ausgesprochen gut, was mit an der Tatsache lag, dass wir von hinten angeschoben wurden. Wir kamen tiefer, doch der Druckausgleich fiel mir nun eher leichter. Das lief fast schon &#8220;nebenher&#8221;, es gab viel zu viel zu sehen. Sie m&#252;ssen das verstehen, ich kannte sowas entweder nur aus dem Fernsehen oder aus Aquarien. Jetzt aber aber waren wir an einem echten Korallenriff mit einem echten Wrack&#8230; ich war hin und weg. Hinzu kam das Tauchen selbst. Das Atmen durch den Regulator funktionierte und machte mir keine Probleme. Wie gut, dass man beim Tauchen nicht reden muss, denn ich war sowieso sprachlos.</p>
<p>Wir erreichten endlich den Bug, wo uns der Tauchlehrer das erste Mal loslie&#223;, so dass wir frei schwimmen konnten. Wir blickten nun &#252;ber den Bug, der auf die Seite gekippt war, hinweg, das Wrack entlang bis fast zum Heck. Eine unglaubliche Sicht, die ich so noch nie erlebt hatte. Man konnte sogar die Aufbauten sehen und unser Tauchboot, das daran vert&#228;ut war. In dem Moment kam mir etwas wieder in den Sinn: Hatte es nicht gehei&#223;en, der Bug w&#252;rde in zehn Metern Tiefe liegen? Ungl&#228;ubig blickte ich auf meinen Tauchcomputer &#8211; doch: 10,2 Meter zeigte das Ger&#228;t an. Ich blickte zur Wasseroberfl&#228;che. Sie schien so nah zu sein. Hier lernte ich, dass man keinen Pfifferling auf das geben kann, was man unter Wasser sieht oder abzusch&#228;tzen glaubt. Bei Entfernungen spielt einem die Optik eindeutig einen Streich. Ich sah zu Annette. Doch der schien es nach wie vor gut zu gehen, was mich beruhigte. Ich gab ihr das &#8220;Okay-Zeichen*&#8221;. <em>Ist bei Dir alles in Ordnung?</em> Sie wiederholte das Zeichen. <em>Alles in Ordnung.</em></p>
<p>Dann setzten wir unsere Tour fort, wieder gef&#252;hrt von unserem Tauchlehrer. Es ging nun an der Backbordseite des Schiffes zur&#252;ck in Richtung Heck. Da das Meer hier abfiel, wurde das Wasser immer tiefer. Wir durften aber nur bis zw&#246;lf Meter, also mussten wir irgendwann etwa zehn Meter &#252;ber dem Meeresboden schweben. Wir kamen an der Br&#252;cke vorbei, am Kamin und waren schlie&#223;lich &#252;ber dem Bug. In der Tiefe unter uns konnte ich andere Taucher erkennen.</p>
<p>Unser Weg f&#252;hrte uns am Bug entlang zur&#252;ck auf die Steuerbordseite, wo wir die Br&#252;cke erneut umrundeten und schlie&#223;lich von vorn an eines der Fenster heranschwammen. Unser Tauchlehrer machte uns vor, wie wir uns dort festhalten durften: An der Umrandung des Fensters, aber nur mit spitzen Fingern. Nicht mit der vollen Hand zugreifen, sonst konnte man sich an dem rostigen Metall schneiden. Der Tauchlehrer deutete ins Innere. Was gab es da zu sehen? Dann erkannte ich es: Die Ghiannis D. liegt etwas seitlich gekippt. Durch eine &#214;ffnung, vermutlich ein Bullauge oder etwas &#228;hnliches, fiel ein Lichtstrahl in den Raum, in den ich sah. Darin befand sich ein Fischschwarm, der den Lichtstrahl umkreiste. Ein faszinierendes Schauspiel, denn der Rest des Raums lag im Dunkeln.</p>
<p>W&#228;hrend ich das betrachtete, hatte der Tauchlehrer Annette zu einem Fenster weiter rechts gef&#252;hrt. Irgendwann kam er dann und gab uns ein Zeichen &#8211; Zeit zum Auftauchen. Tats&#228;chlich hatte ich den Inhalt meiner Pressluftflasche, der zu Beginn bei 200 bar war, schon bis auf knapp unter 70 bar verbraucht. Wir machten uns an den Aufstieg, um die Aufbauten des Wracks herum zu der Leine und von dort wieder an die Wasseroberfl&#228;che. Als wir diese erreichten hatten, wurden mir mehrere Dinge gewahr. Erstens, meine Nase war voller Rotz. Bah! Zweitens, der Tauchcomputer zeigte eine Gesamttauchzeit von 40 Minuten &#8211; ich h&#228;tte gesagt, wir waren h&#246;chstens 20 Minuten unterwegs gewesen. Drittens, Annette hatte noch wesentlich mehr Luft in ihrer Flasche als ich. Die Angeberin hatte wieder mal gegeizt mit dem Verbrauch und sich was f&#252;r schlechte Zeiten zur&#252;ckgelegt. Viertens, ich war v&#246;llig sprachlos und v&#246;llig &#252;berflutet von den Eindr&#252;cken dessen was ich eben erlebt hatte. Ich vermute mal, dass der letzte Punkt der Grund ist, warum bei dem ersten Freiwassertauchgang innerhalb des Kurses keine gesonderten &#220;bungen vorgesehen sind. Der Tauchgang dient dazu, sich mit der Ausr&#252;stung und der neuen Umgebung vertraut zu machen. Gott sei Dank!</p>
<p>Als wir an der Leiter des Tauchbootes angekommen waren, kamen die Leute von der Besatzung und nahmen uns die Flaschen ab, so dass wir nicht mit diesen die Leiter hochklettern mussten. Auf der Plattform angekommen zeigte uns unser Tauchlehrer den n&#228;chsten wichtigen Schritt: Pflege der Ausr&#252;stung. Wir waren in Salzwasser unterwegs gewesen und mussten Regulatoren und Tarierweste absp&#252;len. Dann sch&#228;lten wir uns aus den Neoprenanz&#252;gen. Als n&#228;chstes galt es dann, die Eindr&#252;cke zu verarbeiten. Aber f&#252;r den Moment war das alles ein bisschen viel. Es war ein merkw&#252;rdiges Gef&#252;hl, eine Mischung aus Stolz und Faszination. Wir hatten es wirklich geschafft. Und es war nicht so schlimm wie bef&#252;rchtet. Wow. Jetzt war ich wirklich gespannt auf den zweiten Tauchgang. Und der sollte noch eine besondere &#220;berraschung bereithalten.</p>
<p>* &#8220;Okay-Zeichen&#8221;: Daumen und Zeigefinger einer Hand bilden ein &#8220;O&#8221;, die anderen Finger werden abgespreizt. Ganz wichtig: Niemals beim Tauchen &#8220;Daumen hoch&#8221; f&#252;r &#8220;alles okay&#8221; machen, denn dieses Zeichen bedeutet &#8220;sofort auftauchen&#8221;. Es sorgt nur f&#252;r Verwirrung und einen fr&#252;hzeitig beendeten Tauchgang.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Scuba+Diver%3A+Der+erste+Tauchgang+%E2%80%93+Das+Wrack+der+Ghiannis+D%2C+Thorstens+Version+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D135+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=135&amp;md5=e1fe4b48b8241619320805f06de8063a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Noch ein weiteres, tolles WordPress-Blog&#8230; &#252;ber das Tauchen</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/06/16/noch-ein-weiteres-tolles-wordpress-blog-ueber-das-tauchen/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 22:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Alfred]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal ein Auftakt. Wer schon mal so ein Blog eingerichtet hat, wei&#223;, dass nicht alles immer so glatt l&#228;uft, wie es sollte. So auch hier. Wir sind hier immer noch am K&#228;mpfen mit den T&#252;cken dieses Designs und den Plugins, die ihre Kooperation mit WordPress 2.8 verweigern. Es ist nicht lustig, wenn man ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal ein Auftakt. Wer schon mal so ein Blog eingerichtet hat, wei&#223;, dass nicht alles immer so glatt l&#228;uft, wie es sollte. So auch hier. Wir sind hier immer noch am K&#228;mpfen mit den T&#252;cken dieses Designs und den Plugins, die ihre Kooperation mit WordPress 2.8 verweigern. Es ist nicht lustig, wenn man einen Artikel schreiben m&#246;chte, aber einem ein Plugin den Editor zerschie&#223;t.</p>
<p>NEIN, VERDAMMT! <em>Das </em>geh&#246;rt da hin, und <em>das </em>dort hin! Oh man, immer dieses Aushilfspersonal! Wir sind n&#228;mlich gerade dabei, wieder auf WordPress 2.7.1 zur&#252;ck zu gehen. Also, Server leerr&#228;umen und das alte Material wieder drauf. Das hat wenigstens funktioniert. Aber wo war ich? Ach ja&#8230;</p>
<p>Normalerweise wird dieser erste Beitrag entweder gel&#246;scht oder man erz&#228;hlt ein wenig was von der Entstehungsgeschichte des Blogs und warum man sich gen&#246;tigt f&#252;hlt, dieses zu f&#252;hren. So gesehen w&#228;re es mal interessant, den jeweils allerersten Beitrags von bekannten Blogs wie das von Stefan Niggemeier, Basic Thinking oder das BildBlog zu lesen. Falls Sie sowas &#228;hnliches hier auch erwarten, muss ich Sie entt&#228;uschen. Aber daf&#252;r gibt es ja das Vorwort, das Sie m&#246;glicherweise schon gelesen haben&#8230;</p>
<p>&#8230;oh, wo sind nur meine Manieren? Ich habe vor lauter ganz vergessen, mich vorzustellen: Mein Name ist Alfred, ich bin hier sozusagen das &#8220;M&#228;dchen f&#252;r alles&#8221;. Sagen wir, <em>fast </em>alles, wir wollen es nicht &#252;bertreiben. Meine Aufgabe ist es, dieses vermaledeite Ding am Laufen zu halten, damit die Herrschaften ihre Geschichte in die digitale Welt bringen k&#246;nnen. Sonst habe ich hier eigentlich nicht viel beizutragen, denn das Thema dieses Blogs ist nicht so ganz meins. Welches Thema das ist? Hallo, machen Sie das eigentlich h&#228;ufiger, einfach mal so eine Webseite zu lesen, ohne zu wissen, worum diese sich dreht?</p>
<p>Der Wortteil &#8220;diver&#8221; im Namen dieser Webseite bedingt es aber eigentlich schon: Es geht ums Tauchen, genauer gesagt ums &#8220;Sporttauchen&#8221; oder &#8220;Ger&#228;tetauchen&#8221;. Die n&#228;chsten Beitr&#228;ge hier werden einen ganz eigenen Weg beschreiben, wie man zu dieser Sportart kommen kann &#8211; und was man daraus machen kann. Und wir hoffen, dass dieses Blog im Lauf der Zeit wachsen und wachsen wird.</p>
<p><em>Thorsten: Hallo Alfred, Danke f&#252;r Deine Arbeit. Kann es sein, dass Du vergessen hast zu erw&#228;hnen, dass wir unsere Erfahrungen vom Tauchen auch gegenseitig kommentieren?</em></p>
<p>Oh, tut mir leid, Master Thorsten, das habe ich in der Tat vergessen. Aber das kommt schon mal vor. Bei all dem Wirrwarr mit WordPress. Es ist schwer, gutes Personal zu finden. Aber ansonsten habe ich an alles gedacht. W&#252;nschen Sie, gleich mit dem Bloggen anzufangen? Dann lassen Sie mich vorher schnell noch feucht aufwischen.</p>
<p><em>Keine Eile. Aber hast Du an den neuen Zugang gedacht?</em></p>
<p>Ja, ich habe f&#252;r Mistress Annette einen weiteren Schl&#252;ssel zum Blog anfertigen lassen und ihn ihr per eBote zukommen lassen. Des weiteren habe ich mir erlaubt, f&#252;r Mistress Annette besonders weiche Handt&#252;cher im Bad auszulegen und ein Fl&#228;schchen ihres Lieblingsbadeduftes. Damit sie sich hier wohlf&#252;hlt.</p>
<p><em>Alfred! Du verw&#246;hnst sie!</em></p>
<p>Ja und, Sir?</p>
<p><em>Wie sehe ich denn jetzt aus?</em></p>
<p>Nun, Sir, wenn es Sie beruhigt, dann k&#246;nnte ich behaupten, dass ich alles nur auf Ihre Anweisung hin so vorbereitet habe, die Handt&#252;cher, den Badeduft und den besonders weichen Badeschwamm, der der Haut schmeichelt.</p>
<p><em>Badeschwamm auch noch… ist gut, Alfred, so k&#246;nnen wir es machen. Ich werde mich jetzt ein wenig sammeln und meine Fotoalben nach passenden Bildern f&#252;r den ersten Beitrag durchforsten. Und dann werde ich mal sehen, wann der fertig ist. Ich bin im Arbeitszimmer, okay?</em></p>
<p>Sehr wohl, Sir. Falls Sie mich suchen, ich bin im Shop und sortiere die Waren nach dem Alphabet. Und f&#252;r den geneigten Leser den Hinweis: Sie k&#246;nnen durch die Beitr&#228;ge des Blogs bl&#228;ttern, indem Sie auf den Link des jeweils n&#228;chsten Artikels klicken. Dieser findet sich an jedem Artikel ganz oben und ganz unten. Viel Vergn&#252;gen!</p>
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