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	<title>Flat Flute Divers &#187; Tauch-Theorie</title>
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	<description>Das etwas andere Blog über das Tauchen.</description>
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		<title>Macht das Web zu einem schlaueren Ort: Die Flat Flute Divers sind wieder da!</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 08:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauch-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange Zeit gab es hier nichts Neues mehr zu lesen, aber das hatte Gr&#252;nde, die jetzt hier darzulegen zu komplex w&#228;re. Aber wir k&#252;mmern uns noch darum. Einstweilen wollen wir das neue Jahr 2012 mit der Fortf&#252;hrung einer Idee beginnen, &#252;ber die ich erstmal hier schrieb. Die Idee stammt vom Blog "Karrierebibel" und ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange Zeit gab es hier nichts Neues mehr zu lesen, aber das hatte Gr&#252;nde, die jetzt hier darzulegen zu komplex w&#228;re. Aber wir k&#252;mmern uns noch darum. Einstweilen wollen wir das neue Jahr 2012 mit der Fortf&#252;hrung einer Idee beginnen, &#252;ber die ich erstmal <a href="http://www.flatflutedivers.de/2010/11/16/blogparade-macht-das-web-zu-einem-schlaueren-ort/" target="_blank">hier</a> schrieb. Die Idee stammt vom Blog &#8220;<a href="http://karrierebibel.de/mach-das-web-zu-einem-schlaueren-ort-die-blogparade/" target="_blank">Karrierebibel</a>&#8221; und ist folgende: Wenn man als Betreiber eines Blog die  Zugriffsstatistiken aufruft, kann man dort unter anderem einsehen, mit  welchen Suchphrasen die Besucher auf die eigene Seite kamen, also was  der Leser bei Google, Yahoo oder anderen eingegeben hat, um die Seite zu  finden. Viele Menschen geben dabei Fragen ein, auf die sie Antworten  suchen. Die Idee von “Karrierebibel” ist nun, dass man sich diese Fragen  aus der Statistik vornimmt und versucht, sie in einem Blogbeitrag zu  beantworten.</p>
<p>Seit dem letzten Beitrag dieser Art ist einige Zeit vergangen (mehr als ein Jahr!), und es haben sich neue Fragen angesammelt. Wollen wir mal sehen:</p>
<h3>Wo finde ich Geschenke f&#252;r Annette?</h3>
<p>Annette hat eine Wunschliste bei Amazon, da m&#252;sst Ihr einfach nur ihren Namen suchen, Ihr findet bestimmt was passendes.</p>
<h3>Wie ist die Luft am Roten Meer?</h3>
<p>Durchsichtig.</p>
<h3>Macht der Kurs &#8220;Tarierung in Perfektion&#8221; Sinn?</h3>
<p>Das kommt darauf an. Wenn man Anf&#228;nger ist, der seine Tarierung verbessern m&#246;chte, ja; wenn man Fortgeschrittener ist, aber immer noch Probleme mit dem Tarieren hat, auch. Man macht im Rahmen dieses Kurses einige &#220;bungen, die Effizienz des Flossenschlags verbessern und das Tarieren als &#8220;Nebent&#228;tigkeit&#8221; trainieren.</p>
<h3>Ich suche ein Geschenk f&#252;r Annette.</h3>
<p>Wie sch&#246;n. Annette hat eine Wunschliste bei Amazon, da m&#252;sst Ihr einfach nur ihren Namen suchen. &#196;h&#8230; hatten wir die Frage nicht schon mal?</p>
<h3>Wie mache ich eine Bleikontrolle beim Tauchen?</h3>
<p>Also, man berechnet so ungef&#228;hr die Bleimenge, die zur eigenen Ausr&#252;stung passt (dazu steht mehr in diversen Lehrb&#252;chern). Wenn man dann feststellen will, ob die Bleimenge passt, steigt man in kompletter Ausr&#252;stung ins Wasser. Man nimmt den Regulator in den Mund und atmet einen normalen Atemzug ein, h&#228;lt die Luft an und l&#228;sst alle Luft aus der Tarierweste. Nun beginnt man einzusinken. Stimmt die Bleimenge, sinkt man so weit ein, dass sich die Wasserlinie genau auf Augenh&#246;he befindet. Sind die Augen &#252;ber der Wasserlinie, ist es zu wenig Blei; sinkt man tiefer, ist es zu viel. Als zweiten Schritt atmet man ganz aus. Nun m&#252;sste man noch tiefer sinken. Sinkt man sehr schnell, ist es m&#246;glicherweise noch zu viel Blei, sinkt man gar nicht oder sehr, sehr langsam, ist es zu wenig. Zu ber&#252;cksichtigen ist dann allerdings noch der Auftrieb, den die Pressluftflasche kriegt, wenn sie gegen Ende des Tauchgangs leerer ist als zu Beginn. Daf&#252;r rechnet man so ungef&#228;hr 2 kg Blei dazu. Es ist also besser, am Anfang des Tauchgangs ein wenig (!!) &#252;berbleit zu sein, anderenfalls kann es sein, dass man den Sicherheits- oder Dekostopp nicht machen kann, weil die Flasche zu viel Auftrieb kriegt und einen nach oben zieht.</p>
<h3>Was hilft gegen kalte F&#252;&#223;e im Trockentauchanzug?</h3>
<p>Dickere Socken. Ja, im Ernst, wenn man im Trocki kalte F&#252;&#223;e kriegt, hilft nur, diese w&#228;rmer einzupacken.</p>
<h3>Wo kriege ich ein Geschenk f&#252;r Annette her?</h3>
<p>Annette hat eine Wunschliste bei Amazon, sucht einfach ihren Namen und Ihr findet was. Irgendwie hab ich das Gef&#252;hl eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9j%C3%A0-vu" target="_blank">Déjà-Vu</a>s&#8230;</p>
<h3>Was ist ein Freiwassertauchgang?</h3>
<p>&#8220;Freiwasser&#8221; ist laut den Ausbildungsstandards ein Gew&#228;sser, &#8220;das betr&#228;chtlich gr&#246;&#223;er als ein Schwimmbad ist und Taucher Bedingungen aussetzt, die f&#252;r ein nat&#252;rliches Gew&#228;sser typisch sind&#8221;. Diese Bedingungen betreffen unter anderem die Sicht, die Temperatur, Str&#246;mungen, Pflanzenwachstum, Tiefe, Wellengang und dergleichen.</p>
<h3>Wo finde ich die L&#246;sungen f&#252;r die Pr&#252;fung zum PADI Rescue Diver?</h3>
<p>AHA! ERWISCHT! Setz Dich gef&#228;lligst auf Deinen Hintern und lerne, anstatt Dir die L&#246;sungen zu besorgen und zu schummeln! Und ja, ich wei&#223;, dass Du kein Tauchlehrer sein kannst, die wissen n&#228;mlich, wo sie die L&#246;sungen herkriegen. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Wo kann ich ein Geschenk f&#252;r Annette kaufen?</h3>
<p>Annette hat eine Wunschliste bei Amazon, da m&#252;sst Ihr einfach nur ihren  Namen su&#8230; he, Moment mal! Die Frage nach Geschenken f&#252;r Annette lese  ich hier in der Statistik in VIER verschiedenen Variationen! Nie fragt  einer nach Geschenken f&#252;r Thorsten! Dabei hab ich auch eine Wunschliste  bei Amazon. Gemeinheit!</p>
<p>Das war es f&#252;r diesmal mit den Fragen und mit dem Auftakt f&#252;r das neue Jahr 2012. Ich hoffe, bald mit weiteren Neuigkeiten wieder an dieser Stelle stehen zu k&#246;nnen. Bis dann!</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Macht+das+Web+zu+einem+schlaueren+Ort%3A+Die+Flat+Flute+Divers+sind+wieder+da%21+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1407+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1407&amp;md5=b64e96975e5ec540be8309b4fa72509f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jubil&#228;um: 100 Artikel bei den Flat Flute Divers</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 07:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauch-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zeitpunkt passt wie kein zweiter: Im Blog der Flat Flute Divers ist der Artikel Nr. 100 erschienen! Gleichzeitig ist der Juni ein Jubil&#228;umsmonat, denn der erste Eintrag ist datiert auf den 16. Juni 2009. So viel ist passiert seither, vieles, das wir uns nicht h&#228;tten tr&#228;umen lassen. Deswegen kommt das Blog in einem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zeitpunkt passt wie kein zweiter: Im Blog der Flat Flute Divers ist der Artikel Nr. 100 erschienen! Gleichzeitig ist der Juni ein Jubil&#228;umsmonat, denn der erste Eintrag ist datiert auf den 16. Juni 2009. So viel ist passiert seither, vieles, das wir uns nicht h&#228;tten tr&#228;umen lassen. Deswegen kommt das Blog in einem neuen Design daher und wird etwas anders strukturiert. Auch das Vorwort ist angepasst. Und einiges mehr gibt es noch zu erz&#228;hlen, aber dazu kommen wir noch&#8230;</p>
<p>&#220;brigens: Damit es nicht so aussieht, als w&#252;rden wir Artikel &#8220;schinden&#8221;, ist Artikel Nr. 100 nicht der, in dem Sie gerade lesen, sondern der letzte Artikel davor.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Jubil%C3%A4um%3A+100+Artikel+bei+den+Flat+Flute+Divers+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1305+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1305&amp;md5=eff07990d835c2418fd881008f29d46a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>seaQuest DSV – Die Serie</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 08:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Wasser]]></category>
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		<category><![CDATA[Tauch-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Auf DVD]]></category>
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		<description><![CDATA["Das 21. Jahrhundert... der Mensch hat den letzten Lebensraum der Erde kolonisiert: den Ozean. Als Besatzung der seaQuest sind wir f&#252;r den Schutz der Meere verantwortlich. Denn unter der Wasseroberfl&#228;che liegt die Zukunft..."
Captain Nathan Bridger im Vorwort der 1. Staffel von "seaQuest DSV"

Am 19. Januar 1994, das hei&#223;t, heute vor 17 Jahren startete im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das 21. Jahrhundert&#8230; der Mensch hat den letzten Lebensraum der Erde kolonisiert: den Ozean. Als Besatzung der seaQuest sind wir f&#252;r den Schutz der Meere verantwortlich. Denn unter der Wasseroberfl&#228;che liegt die Zukunft&#8230;&#8221;<br />
<em>Captain Nathan Bridger im Vorwort der 1. Staffel von &#8220;seaQuest DSV&#8221;</em></p>
<div style="float: right; padding-left: 10px; margin-left: 0px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;"><script type="text/javascript"><!--
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<p>Am 19. Januar 1994, das hei&#223;t, heute vor 17 Jahren startete im deutschen Fernsehen die Erstausstrahlung einer Serie, die f&#252;r damalige Begriffe h&#246;chst innovativ war. Sie verwendete Computergrafiken als Spezialeffekte, sollte Science Fiction sein, aber auch einen realistischen Hintergrund haben. Heute nennt man das &#8220;Edutainment&#8221;. Die Serie, der leider nur ein kurzes Leben beschieden war, war &#8220;seaQuest DSV&#8221;. Ich pers&#246;nlich war ein Fan der ersten Stunde und habe selbst die verschiedenen Wandlungen, die die Serie im Lauf ihrer kurzen &#8220;Lebensdauer&#8221; durchlief, mitgemacht. Mein Taucherlogbuch ziert das Logo der UEO, an meiner Pressluftflasche h&#228;ngt der Mannschaftsaufn&#228;her der seaQuest.</p>
<p>Ich m&#246;chte daher dieser Serie gern Tribut zollen. Leider hatte sie nicht die Chance, ihr volles Potential zu entwickeln, aber vielleicht wird aus dem, was man heute auf DVD bewundern kann, klar, was h&#228;tte sein k&#246;nnen. Beginnen m&#246;chte ich mit dieser Einf&#252;hrung &#252;ber die Serie und ihre Charaktere im Allgemeinen, um dann in den folgenden Wochen auf die einzelnen Geschichten einzugehen.</p>
<h3>Die Situation: Die Welt am Abgrund und die Gr&#252;ndung der UEO</h3>
<p>Die Geschichte beginnt im Jahr 2017 mit einen Zwischenfall, der zeigen soll, wohin sich das Leben entwickelt hat: der Mensch hat im Ozean Kolonien in verschiedenen Untersee-Basen gegr&#252;ndet, wobei dabei eher wirtschaftliche als wissenschaftliche Interessen im Vordergrund stande. Konzerne haben den Meeresboden aufgeteilt und sind Willens, ihre Territorien mit Waffengewalt zu verteidigen. Als es zu einer Krise kommt, in der ein U-Boot-Kommandant, der beinahe einen Befehl von Vorgesetzten missachtet und eine Kolonie zerst&#246;rt h&#228;tte, findet ein Umdenken statt: die Vereinten Nationen erkl&#228;ren sich auch f&#252;r den Meeresgrund zust&#228;ndig und eine neue, weltumspannende Organisation wird gegr&#252;ndet: die UNITED EARTH / OCEANS ORGANIZATION, kurz UEO.</p>
<h3>Die seaQuest und Nathan Bridger</h3>
<div id="attachment_1182" class="wp-caption aligncenter" style="width: 409px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/01/seaquestbridger.jpg"><img class="size-full wp-image-1182" title="Captain Nathan Bridger (Roy Scheider) / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/01/seaquestbridger.jpg" alt="Captain Nathan Bridger (Roy Scheider) / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT" width="399" height="501" /></a><p class="wp-caption-text">Captain Nathan Bridger (Roy Scheider) / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT</p></div>
<p>Das modernste U-Boot der neu gegr&#252;ndeten Flotte der UEO ist die &#8220;seaQuest&#8221;, die zuvor der Regionalmacht NORPAC diente. Als er noch in der Navy war, hat ein gewisser Nathan Bridger das Boot mit geplant. Doch als sein Sohn bei einem Einsatz der Navy ums Leben kommt, schw&#246;rt Bridger seiner Frau, nie mehr etwas mit der Navy zu tun zu haben. Mittlerweile ist auch seine Frau verstorben und Bridger lebt auf einer einsamen Insel, wo er seinen zahmen Delfin Darwin trainiert. Admiral Noyce, ein alter Bekannter von Bridger, versucht nun, diesen wieder &#8220;ins Boot zu holen&#8221;, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Die seaQuest wird von Milit&#228;rboot zu einem Wissenschaftsboot umger&#252;stet und soll f&#252;r die UEO den Frieden erhalten. Bridger ist davon nicht sonderlich begeistert &#8211; und erst recht nicht, als er herausfindet, dass der &#8220;unverbindliche&#8221; Besuch an Bord der seaQuest von Noyce organisiert wurde, um ihn zu &#252;berzeugen, doch zu bleiben. Aber nach einer erneuten Krise um ein Piraten-U-Boot &#252;berlegt er es sich anders und wird der neue Captain.</p>
<p>Dargestellt wurde Nathan Bridger von Roy Scheider, den die meisten aus dem Film &#8220;Der wei&#223;e Hai&#8221; kennen d&#252;rften, wo er Polizeichef Brody spielte. Scheider war angetan von der Idee, mit Hilfe der Serie auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Als die Serie nicht so lief, wie sich das Studio das versprach und man immer mehr phantastische Elemente einbaute, wollte Scheider damit nichts mehr zu tun haben. In der letzten, der dritten Staffel &#252;bernahm Captain Oliver Hudson das Steuer der seaQuest. Bridger ist als &#8220;untypischer Milit&#228;rtyp&#8221; angelegt, er hat es in der Navy zwar zum Captain gebracht, aber seine Vorliebe gilt der Wissenschaft, nicht dem Kriegf&#252;hren. Er hadert sehr mit sich, ob er auf der seaQuest bleiben soll, denn immerhin hat er seiner Frau versprochen, es nicht mehr zu tun. Scheider selbst fand &#252;brigens, dass man es in der Serie sehr gut wagen k&#246;nnte, solche pers&#246;nlichen Geschichten auch als Handlungsbogen &#252;ber mehrere Episoden laufen zu lassen, was das Studio ablehnte, da man Science-Fiction-Fans eher als &#8220;Gelegenheitszuschauer&#8221; sah (dass es anders geht, demonstrierte die Serie &#8220;Babylon 5&#8243; wenige Jahre sp&#228;ter sehr eindrucksvoll). Erst in der dritten Staffel und nach Scheiders Weggang wagte man sich an einen Storybogen, der jedoch wegen des Absetzens der Serie nie vollendet wurde. Roy Scheider starb am 10. Februar 2008 an den Komplikationen einer Krebstherapie.</p>
<p>Die seaQuest wurde nach tats&#228;chlichen modernsten Erkenntnissen mit einem Schuss Science Fiction &#8220;gemischt&#8221;. Bei vielen Ideen brachte man tats&#228;chliche Forschungsergebnisse ein (wie etwa die Satelitten, die die seaQuest immer begleiten und deren &#8220;Augen und Ohren&#8221; sind), bei manchen spekulierte man (zum Beispiel bei der Au&#223;enhaut des Bootes, die aus einem Biomaterial bestehen sollte, das sich selbst regenerieren kann). Das ganze gab ein recht realistisch wirkendes &#8220;Gesamtbild&#8221;, was das Studio zu der Aussage verleitete, die Serie seaQuest sei quasi &#8220;STAR TREK unter Wasser, nur besser!&#8221; Damit hatte man die Latte selbst und ohne Not recht hoch gelegt. Die Serie hatte es schwer, diesen Anspr&#252;chen gerecht zu werden, obwohl sie mit modernster Technik produziert wurde. In der Tat gab es kaum Modellaufnahmen, alle Spezialeffekte kamen aus dem Computer (was man nach heutigen Gesichtspunkten auch deutlich sieht, aber damals war das der Stand der Technik).</p>
<h3>Darwin der Delfin</h3>
<p>Darwin ist ein Delfin, der von Nathan Bridger dazu trainiert wurde, auf Handzeichen zu reagieren und verschiedene Kommandos auszuf&#252;hren. An Bord der seaQuest erlebt Bridger dann eine &#220;berraschung: Dort gibt es ein System, das Darwins Laute in Sprache &#252;bersetzen kann &#8211; und umgekehrt. Dass es sich dabei nicht um einen Trick handelt, erf&#228;hrt Bridger, als er Darwin nach der Farbe seiner Badehose fragt und Darwin wahrheitsgem&#228;&#223; antwortet, Bridger trage keine Badehose &#8211; &#8220;Haut!&#8221; Das &#220;bersetzungssystem ist noch nicht perfekt, manche &#220;bersetzungen ergeben keinen Sinn, da man noch nicht wirklich wei&#223;, wie ein Delfin genau denkt. Darwin kann sich innerhalb der seaQuest &#252;ber ein Labyrinth von wassergef&#252;llten Rohren fortbewegen bis hin zum &#8220;Moonpool&#8221;, wo sich die &#8220;&#220;bersetzungsanlage&#8221; befindet.</p>
<p>Darwin wurde im Vorspann mit genau diesem Namen vorgestellt &#8211; Darwin. Das hatte den Hintergrund, dass es kein echter Delfin war, der ihn darstellte. Bei den Aufnahmen im Innern der seaQuest und immer dann, wenn die Schauspieler direkt mit ihm interagieren mussten, handelte es sich um eine Animatronic-Figur, bei den Aufnahmen au&#223;erhalb der seaQuest war er eine Computergrafik. In einigen wenigen Szenen wurden auch Archivaufnahmen von echten Delfinen verwendet.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1186" class="wp-caption aligncenter" style="width: 396px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/01/seaquestseason1cast.jpg"><img class="size-full wp-image-1186 " title="Die Besatzung der seaQuest in Staffel 1: Ganz hinten Ford, davor O'Neill (links) und Ortiz; links versetzt Krieg, vordere Reihe (von links) Crocker, Westphalen, Bridger, Wolenczak; ganz vorne Hitchcock. / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/01/seaquestseason1cast.jpg" alt="Die Besatzung der seaQuest in Staffel 1: Ganz hinten Ford, davor O'Neill (links) und Ortiz; links versetzt Krieg, vordere Reihe (von links) Crocker, Westphalen, Bridger, Wolenczak; ganz vorne Hitchcock. / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT" width="386" height="290" /></a><p class="wp-caption-text">Die Besatzung der seaQuest in Staffel 1: Ganz hinten Ford, davor O&#39;Neill (links) und Ortiz; links versetzt Krieg, vordere Reihe (von links) Crocker, Westphalen, Bridger, Wolenczak; ganz vorne Hitchcock. / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT</p></div>
<h3>Commander Jonathan Ford</h3>
<p>Jonathan Ford war schon unter der ersten Kommandantin der seaQuest erster Offizier an Bord. Als das Boot vom Milit&#228;r- zum Wissenschaftsboot umger&#252;stet wird, steht er zwischen allen St&#252;hlen, findet sich aber bald zurecht. In der zweiten Staffel bekommt er Konkurrenz durch den aufstrebenden Lieutenant James Brody, der der Meinung ist, die Besatzung k&#246;nnte &#8220;effektiver&#8221; arbeiten, aber Ford hat die Lage im Griff. Seine schwerste Entscheidung war, gegen die Kommandantin der seaQuest vorzugehen, als diese entgegen der Anweisung vom Hauptquartier einen Krieg mit einer Unterwasser-Kolonie beginnen wollte.</p>
<p>Don Franklin, der Darsteller von Commander Ford, ist in Deutschland nicht so bekannt. Er spielte haupts&#228;chlich in Fernsehserien mit und in wenigen Kinoproduktionen. 2005 war er beispielsweise in der Serie &#8220;CSI: Miami&#8221; zu sehen.</p>
<h3>Lucas Wolenczak</h3>
<p>Lucas Wolenczak ist ungef&#228;hr das, was Wesley Crusher in &#8220;Star Trek &#8211; The Next Generation&#8221; war, ein hochbegabter Jugendlicher mit einer Vorliebe f&#252;r die Technik. Er bestand bereits an einer Wissenschaftsuniversit&#228;t mit Auszeichnung und kam an Bord der seaQuest, nachdem sich seine Eltern scheiden lie&#223;en. Er ist der Erfinder des &#8220;Vocoders&#8221;, das Ger&#228;t, mit dessen Hilfe Darwin &#8220;sprechen&#8221; kann. Er ist ein bisschen vorlaut und sich seiner F&#228;higkeiten sehr wohl bewusst, allerdings akzeptiert er Captain Bridger sehr schnell als Vorgesetzten.</p>
<p>Neben Roy Scheider und Ted Raimi d&#252;rfte Lucas-Darsteller Jonathan Brandis noch der in Deutschland bekannteste Schauspieler der seaQuest-Darsteller sein. Er spielte unter anderem die Hauptrolle des Bastian Balthasar Bux in &#8220;Die unendliche Geschichte 2: Auf der Suche nach Fantásien&#8221;, au&#223;erdem war er in Filmen wie &#8220;Stephen King&#8217;s ES&#8221; oder &#8220;Fatal Attraction&#8221; zu sehen. Im Fernsehen trat er in verschiedenen Serien auf, dazu geh&#246;ren &#8220;Full House&#8221;, &#8220;Wer ist hier der Boss?&#8221; und &#8220;Mord ist ihr Hobby&#8221;. Jonathan Brandis starb am 12. November 2003 im Alter von nur 27 Jahren infolge von Verletzungen, die er sich bei einem Selbstmordversuch zugezogen hatte.</p>
<h3>Dr. Kristin Westphalen</h3>
<p>Dr. Westphalen f&#252;hrt an Bord der seaQuest gleich zwei Funktionen aus: Sie ist &#196;rztin und wissenschaftliche Leiterin. Als letztere ist sie sehr energisch vor allem im Umgang mit den Milit&#228;rs auf dem Boot, mit denen sie ab und zu aneinander ger&#228;t (besonders, wenn es um Priorit&#228;ten geht). Captain Bridger kannte sie zuvor nur von Berichten und wollte schon mal mit ihm Kontakt aufnehmen, um ein wissenschaftliches Problem zu erl&#228;utern. Das scheiterte jedoch an der Marine. Jetzt unter seinem Kommando auf seinem Schiff zu arbeiten ist f&#252;r sie etwas besonderes.</p>
<p>Auch Stephanie Beacham d&#252;rfte au&#223;er in ihrer Rolle bei &#8220;seaQuest DSV&#8221; dem deutschen Publikum relativ unbekannt sein. Sie war in einer Folge der britischen Science-Fiction-Serie &#8220;UFO&#8221; von Gerry Anderson zu sehen, sowie in &#8220;Charmed&#8221;, &#8220;Beverly Hills 90210&#8243;, dem &#8220;Denver-Clan&#8221;-Ableger &#8220;Die Colbys&#8221;, sowie im &#8220;Denver-Clan&#8221; selbst. Da Stephanie Beacham in England lebt, ist sie in letzter Zeit haupts&#228;chlich in britischen Fernsehproduktionen zu sehen.</p>
<h3>Lieutenant Commander Katherine Hitchcock</h3>
<p>Katherine Hitchcock war &#8211; lange vor B&#8217;Elana Torres von &#8220;Star Trek &#8211; Voyager&#8221; &#8211; eine der ersten weiblichen Chefingenieure in einer Fernsehserie. Sie nimmt ihre Arbeit sehr ernst und macht mehr als das &#8220;Soll&#8221;. Einen Punkt in ihrer Vergangenheit w&#252;rde sie aber am liebsten ausl&#246;schen: Sie war ein Jahr lang mit Lieutenant Benjamin Krieg verheiratet. Lucas Wolenczak hatte ein paar jugendliche Fantasien &#252;ber sie.</p>
<p>Stacy Haiduk ist ebenfalls eine Schauspielerin, die haupts&#228;chlich Fernsehrollen spielt. Auch wenn ihr Name nicht so bekannt ist, im deutschsprachigen Raum hat man sie bestimmt au&#223;er bei &#8220;seaQuest&#8221; schon mal gesehen. Sie spielte unter anderem in &#8220;Parker Lewis &#8211; Der Coole von der Schule&#8221;, &#8220;Profiler&#8221;, &#8220;Charmed&#8221;, &#8220;The Sentinel&#8221;, &#8220;Akte X&#8221;, &#8220;er &#8211; emergency room&#8221;, &#8220;CSI: Miami&#8221;, &#8220;NCIS&#8221;, &#8220;Crossing Jordan &#8211; Pathologin mit Profil&#8221;, &#8220;Cold Case&#8221;, &#8220;CSI: NY&#8221;, &#8220;Heroes&#8221;, &#8220;Prison Break&#8221; und &#8220;Burn Notice&#8221; mit.</p>
<h3>Lieutenant Benjamin Krieg</h3>
<p>Krieg ist der typische Offizier, der zwar beim Milit&#228;r ist, sich aber nicht so richtig unterordnen kann. W&#228;hrend der Ausbildung hat er ein Navy-Maskottchen bunt angemalt und an Bord der seaQuest versteht er sich als &#8220;Versorgungsoffizier&#8221;. Soll hei&#223;en, er besorgt alles, was man haben m&#246;chte &#8211; zum entsprechenden Preis. Er denkt auch in erster Linie ans Geld, wenn es um irgenwelche Sachen geht. Seine kurze Ehe mit Lieutenant Commander Hitchcock versucht er, mit Humor zu nehmen, allerdings l&#228;sst sie ihm nicht immer Gelegenheit dazu. W&#228;hrend der Ausbildung hat Krieg mit Bridgers Sohn Robert gedient.</p>
<p>John D&#8217;Aquino geh&#246;rt auch in die Reihe der Darsteller, die man &#8220;schon mal gesehen&#8221; hat. Er spielte in unz&#228;hligen Serien mit, dazu geh&#246;ren &#8220;Xena&#8221;, &#8220;Mord ist ihr Hobby&#8221;, &#8220;Seinfeld&#8221;, &#8220;Silders&#8221;, &#8220;Crossing Jordan &#8211; Pathologin mit Profil&#8221;, &#8220;Baywatch&#8221;, &#8220;Matlock&#8221; und zuletzt &#8220;Monk&#8221;.</p>
<h3>Lieutenant Junior Grade Tim O&#8217;Neill</h3>
<p>O&#8217;Neill ist der Kommunikationsoffizier der seaQuest und verdient den Namen wirklich: Er spricht mindestens ein Dutzend Sprachen flie&#223;end und mehrere weitere zumindest so, dass er sich verst&#228;ndlich machen kann. Wegen seiner Begabung war er als Kind nicht sonderlich beliebt &#8211; und die Tatsache, dass er Brillentr&#228;ger ist, mag noch dazu beigetragen haben. Schlechte Erfahrungen in der Kindheit haben ihn zu einem nerv&#246;sen, &#252;bervorsichtigen Mann gemacht, der aber auch &#252;ber sich hinauswachsen kann. Wie Commander Ford, so diente auch er bereits unter der ersten Kommandantin der seaQuest.</p>
<p>Schauspieler Ted Raimi d&#252;rfte deutschen Zuschauern noch aus den Serien &#8220;Hercules&#8221; und &#8220;Xena&#8221; bekannt sein, wo er den unvergleichlichen Joxer (&#8220;den M&#228;chtigen&#8221;) spielte. Zuletzt war er in den neuen &#8220;Spiderman&#8221;-Filmen zu sehen.</p>
<h3>Chief Manilow Crocker</h3>
<p>Crocker ist einer der &#196;lteren der seaQuest und kennt Bridger noch von seiner ersten Karriere bei der Navy. Die beiden verbindet eine Freundschaft, auch wenn Crocker nach Bridgers &#8220;Abtauchen&#8221; nichts mehr von diesem geh&#246;rt hat. Crockers Aufgaben an Bord sind vielf&#228;ltig und hin und wieder profitieren die j&#252;ngeren Offiziere von seiner Erfahrung.</p>
<p>Royce D. Applegate war in verschiedenen Filmen und Serien zu sehen, unter anderem in &#8220;Mel Brook&#8217;s Verr&#252;ckte Geschichte der Welt&#8221;, &#8220;JAG&#8221;, &#8220;Splash&#8221; oder dem Pilofilm von &#8220;CSI: Den T&#228;tern auf der Spur&#8221;. Er starb am 1. Januar 2003 bei einem Feuer in seinem Wohnhaus 63j&#228;hrig.</p>
<h3>Senior Chief Miguel Ortiz</h3>
<p>Ortiz geh&#246;rte ebenfalls zur urspr&#252;nglichen Besatzung der seaQuest und blieb auch unter Captain Bridger auf seinem Posten. Er ist f&#252;r die Au&#223;en&#252;berwachung verantwortlich, die bei der seaQuest &#252;ber so genannte WSKERs funktioniert. Au&#223;erdem spricht er Spanisch und kennt die griechische Mythologie.</p>
<p>Marco Sanchez war auch schon in verschiedenen Serienrollen zu sehen: &#8220;JAG&#8221;, &#8220;Charmed&#8221;, &#8220;ENTERPRISE&#8221;, &#8220;24&#8243;, &#8220;er &#8211; emergency room&#8221;, &#8220;CSI: NY&#8221;, &#8220;Two and a Half Man&#8221;, &#8220;CSI: Miami&#8221; und &#8220;NCIS&#8221;. Ein f&#252;r 2011 angek&#252;ndigter Film mit ihm als Darsteller tr&#228;gt den Titel &#8220;Super 8&#8243;.</p>
<h3>seaQuest DSV &#8211; Das Abenteuer beginnt&#8230;</h3>
<p>N&#228;chste Woche beginnen wir hier im Blog mit den einzelnen Episoden. Zwischen den Staffeln wird es einen &#8220;Einschub&#8221; geben, in dem die neue Situation erkl&#228;rt wird, die leider von Staffel zu Staffel wechselte, au&#223;erdem werden die neuen Darsteller vorgestellt. Und so beginnt es&#8230;</p>
<p>&#8220;seaQuest DSV&#8221; und &#8220;seaQuest 2032&#8243;: (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=seaQuest+DSV+%E2%80%93+Die+Serie+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1148+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1148&amp;md5=1cff1626294bf77eb189ca637d6dcec3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gedanken zum Jahreswechsel</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/12/31/gedanken-zum-jahreswechsel/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 22:55:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Tauch-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[seaQuest DSV]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn dieser Artikel erscheint, sind es gerade noch 5 Minuten bis Mitternacht, und dann ist 2010 vorbei. Zeit f&#252;r ein paar Gedanken zum letzten Jahr, denn in mancher Hinsicht ist es wirklich 5 vor 12. Es hat sich eine Menge getan bei den Flat Flute Divers, auch wenn man das hier nicht so gemerkt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn dieser Artikel erscheint, sind es gerade noch 5 Minuten bis Mitternacht, und dann ist 2010 vorbei. Zeit f&#252;r ein paar Gedanken zum letzten Jahr, denn in mancher Hinsicht ist es wirklich 5 vor 12. Es hat sich eine Menge getan bei den Flat Flute Divers, auch wenn man das hier nicht so gemerkt hat. Aber das wird noch kommen, denn ein paar wesentliche Ver&#228;nderungen werden folgen. Und eine spannende Zeit steht uns 2011 bevor. Aber davon werden wir noch berichten.</p>
<p>Leider gab es das vergangene Jahr auch ein paar nicht so ganz sch&#246;ne Dinge. Da war die &#214;lkatastrophe im Roten Meer, als viele Str&#228;nde und Riffe mit Erd&#246;l verschmutzt wurden, das aus einem Leck einer Bohrplattform austrat. Mit dem Roten Meer sind wir Flat Flute Divers besonders verbunden, denn dort hat alles angefangen, und es gibt wohl kaum ein Meer mit einem vergleichbaren Artenreichtum.</p>
<p>Doch durch eine andere unsch&#246;ne Sache ist dieser Artenreichtum nun gef&#228;hrdert. Ende November und Anfang Dezember kam es um Sharm El Sheik zu insgesamt f&#252;nf Hai-Angriffen auf Schwimmer, beziehungsweise Schnorchler. Allerdings herrscht im Bezug auf die Gesamtzahl immer noch etwas Unklarheit, da in den ersten Tagen vier Angriffe gemeldet wurden, von denen einer sich als blinder Alarm entpuppte. Durch Fotomaterial stellten Meeresforscher fest, dass es sich bei dem Angreifer um einen so genannten Wei&#223;spitzen-Hochseehai (Carcharhinus Longimanus) handelte, ein Weibchen, um genau zu sein. Sein Verhalten war dabei mehr als ungew&#246;hnlich, da der Hai das &#8220;Hochsee&#8221; in seinem Namen nicht umsonst tr&#228;gt, er lebt in tiefen Gew&#228;ssern, nicht in K&#252;stenn&#228;he. In mindestens einem der F&#228;lle stellte sich im Nachhinein heraus, dass der angegriffene Schwimmer Futter bei sich hatte, auf das es der Hai abgesehen hatte. Das erkl&#228;rt auch zum Teil sein Verhalten, man vermutet weiterhin, dass Haie gro&#223;en Schiffen folgen, die Essensreste im Meer entsorgen; oder dass Tiertransporte verendete Tiere einfach ins Meer werfen, wo sie von den Haien gefressen werden. Schlie&#223;lich gibt es auch Tauchsafaris, bei denen Haien mit K&#246;dern angelockt werden, was eigentlich strengstens verboten ist. Genauso streng verboten ist es eigentlich, Futter mit ins Wasser zu nehmen, um kleinere Fische anzulocken. Doch es ist eine verbreitete Unsitte, die Annette und ich bei unserem letzten Tauchurlaub am Roten Meer selbst erleben durften. An der Tauchbasis unseres Hotels erz&#228;hlte man uns, dass manche Taucher sogar hartgekochte Eier vom Fr&#252;hst&#252;cksbuffet des Hotels ins Meer mitnehmen, um sie an den Napoleon-Lippfisch zu verf&#252;ttern. Der Napoleon-Lippfisch beherrscht da ein besonderes &#8220;Kunstst&#252;ck&#8221;, er verschluckt das Ei im Ganzen und spuckt die Schale wieder aus. Das Problem ist nur: hartgekochte Eier geh&#246;ren nicht zum nat&#252;rlichen Speiseplan des Fisches. Oder hat jemand schon mal davon geh&#246;rt, dass der Napoleon-Lippfisch Nachts in H&#252;hnerst&#228;lle einbricht und dort die hartgekochten (!) Eier stiehlt? Das traurige Resultat dieses Schauspiels ist, dass der Fisch elendig verendet. Napoleon-Lippfische k&#246;nnen bis zu 2,30 m gro&#223; werden und sind faszinierende Tiere, wenn man ihnen im Freiwasser begegnet.</p>
<p>Ich selbst habe mich schon l&#228;nger mit dem Gedanken getragen, auch hier im Blog etwas daf&#252;r zu tun, um Informationen weiterzuverbreiten, gerade was das Leben im Meer betrifft und wie wichtig die Vielfalt an Fischen und Korallen dort ist. Auf der anderen Seite war ich mir unsicher, ob die Idee, die ich im Kopf hatte, die richtige w&#228;re, denn sie hat auch etwas mit Gesellschaftskritik zu tun &#8211; und das hier ist ein Taucherblog. Au&#223;erdem geht es um Science Fiction. Passt das alles zusammen?</p>
<p>Am 18. Dezember diesen Jahres aber erreichte mich eine Pressemitteilung der HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association), die sich um die Belange des Schutzes des Roten Meeres k&#252;mmert. Unter dem Bild eines toten Hais wurden die Praktiken der Wasserschutzbeh&#246;rden angeprangert, die offenbar im Zuge der Haiangriffe angefangen haben, wahllos Haie zu t&#246;ten, was f&#252;r das nat&#252;rliche Gleichgewicht des Meeres absolut sch&#228;dlich ist. Haie sind ein wichtiger Bestandteil der nat&#252;rlichen Nahrungskette, und ein &#8220;haifreies&#8221; Meer keine L&#246;sung. Die Ignoranz, mit der die Sache angegangen wird, sowie die Ignoranz, die ich vor Ort selbst erleben durfte, brachten mich auf meine urspr&#252;ngliche Idee zur&#252;ck, und ich beschloss, diese f&#252;r 2011 durchzuziehen.</p>
<p>Am 19. Januar 2011 ist es n&#228;mlich exakt 17 Jahre her, dass in Deutschland eine Science-Fiction-Serie anlief, die einen neuen Ansatz verfolgte: &#8220;seaQuest DSV&#8221;. Sie versuchte zum Teil das zu verwirklichen, was man heute unter dem Stichwort &#8220;Edutainment&#8221; kennt. &#8220;Edutainment&#8221; ist ein Kunstwort, zusammengesetzt aus &#8220;education&#8221; (Erziehung, Bildung) und &#8220;entertainment&#8221; (Unterhaltung). Die Serie wollte Unterhaltung liefern und dabei gleichzeitig Bildung vermitteln. Die seaQuest war ein U-Boot, das die Weltmeere einer nicht weit entfernten Zukunft befuhr und dort einige Abenteuer erlebte. Man versuchte auch, das Bewusstsein der Menschen f&#252;r die Ozeane zu sch&#228;rfen, wie es in dem letzten Satz des Vowortes, &#8220;unter der Oberfl&#228;che liegt die Zukunft&#8221; ausgedr&#252;ckt wurde. Ich war sofort ein Fan der Serie und musste schmerzlich miterleben, wie das Desinteresse der Menschen zuschlug: nach drei Staffeln wurde sie sang- und klanglos eingestellt. In der Zwischenzeit hatte man zweimal versucht, das Konzept zu &#228;ndern und war eigentlich auf gar keinem so schlechten Weg. Aber wie es nun mal so ist, wenn es keine Quote bringt, kippt man es in den Gully.</p>
<p>Die Idee, mit der ich spielte, war, die Serie hier im Blog zu w&#252;rdigen und den reellen Hintergrund etwas zu beleuchten. Wie gesagt, ich war mir nicht so recht schl&#252;ssig, ob ein Taucherblog der richtige Ort ist f&#252;r eine Science-Fiction-Serie. Meine eigene Erfahrung in &#196;gypten und das, was nun im Zuge der Hai-Angriffe geschieht (sowie die von der Boulevardpresse nat&#252;rlich v&#246;llig unangemessene Berichterstattung) hat meine Meinung ge&#228;ndert. Ich bin, wie gesagt, ein Fan der ersten Stunde, und ich bin noch immer ein Fan. Auf meinem Tauchlogbuch prangt das Wappen der UEO, der &#8220;United Earth / Oceans Organization&#8221;, eine Art &#8220;UN f&#252;r die Weltmeere&#8221;, und im Netz meiner Pressluftflasche findet sich das Abzeichen der seaQuest selbst. Vielleicht kann ich auf diese Weise dem einen oder anderen die Serie, sowie den Blick f&#252;r die Meeres unseres Planeten nahebringen, denn:</p>
<p><em><strong>&#8220;Als Besatzung der seaQuest sind wir f&#252;r den Schutz der Meere verantwortlich.&#8221;<br />
</strong></em>Captain Nathan Bridger im Vorwort von &#8220;seaQuest DSV&#8221;</p>
<p>Aber nat&#252;rlich kommen die anderen Dinge, Artikel &#252;ber Ausr&#252;stung, Tauchpl&#228;tze oder unsere neuesten &#8220;Abenteuer&#8221; weiterhin nicht zu kurz. Die Geschichte geht weiter&#8230;</p>
<p>In diesem Sinne: Auf ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2011!</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Gedanken+zum+Jahreswechsel+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1162+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1162&amp;md5=41ccd04cfe7775ba9eec0d0d1f14d70c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Blog-WM 2010: FlatFluteDivers in der ersten Runde!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 10:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauch-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Das "Blogprojekt" von Peer Wandinger wendet sich in erster Linie an Blogger, die f&#252;r ihr eigenes Werk etwas mehr (oder auch viel mehr) Aufmerksamkeit erregen wollen. Es gibt Tipps zur Optimierung der Struktur des Blogs, der Beitr&#228;ge und wie man neue Leser requiriert. Anl&#228;sslich der Fussball-WM in S&#252;dafrika veranstaltet das Blogprojekt dieses Jahr eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;<a title="Blogprojekt" href="http://www.blogprojekt.de" target="_blank">Blogprojekt</a>&#8221; von Peer Wandinger wendet sich in erster Linie an Blogger, die f&#252;r ihr eigenes Werk etwas mehr (oder auch viel mehr) Aufmerksamkeit erregen wollen. Es gibt Tipps zur Optimierung der Struktur des Blogs, der Beitr&#228;ge und wie man neue Leser requiriert. Anl&#228;sslich der Fussball-WM in S&#252;dafrika veranstaltet das Blogprojekt dieses Jahr eine &#8220;Blog-WM&#8221;. Und die FlatFluteDivers sind dabei.</p>
<p>Der Ablauf wird dabei sein wie bei der Fussball-WM selbst: Immer zwei Blogs treten gegeneinander an, der Sieger eines &#8220;Duells&#8221; kommt eine Runde weiter. Heute ist Runde 1 gestartet und ich war sehr positiv &#252;berrascht, auch unser Blog dort zu finden. Fast 150 Blogs hatten sich beworben, 63 kamen in die WM rein. Damit gibt es in Runde 1 32 &#8220;Duelle&#8221;. &#220;ber den Ausgang eines Duells entscheidet dabei der Leser, er soll sich f&#252;r eines der beiden Blogs einer &#8220;Begegnung&#8221; entscheiden und abstimmen.</p>
<p><a href="http://www.blogprojekt.de/blog-wm-2010/"><img src="http://www.blogprojekt.de/Bilder/Teaser/125Banner.gif" alt="Blog-WM 2010" align="left" /></a>Deswegen, liebe Fans der FlatFluteDivers, seid Ihr jetzt gefragt. <a title="Blog-WM Runde 1" href="http://www.blogprojekt.de/2010/06/15/allgemein/blog-wm-2010-vorrunde-1/" target="_blank">Die Runde 1 der Blog-WM findet hier statt</a>, scrollt auf der Seite runter bis zu Duell Nr. 30. Dort klickt den Punkt neben dem Namen an und anschlie&#223;end auf &#8220;Abstimmen&#8221;. Wir hoffen, dass wir mit Eurer Hilfe m&#246;glichst weit kommen. Ach ja, die Hilfe soll nat&#252;rlich nicht umsonst sein, in der Runde 1 kann der Abstimmer auch etwas gewinnen. Dazu muss einfach ein Kommentar unter den Artikel geschrieben werden &#8211; und dabei unbedingt die eMail-Adresse (die nat&#252;rlich nicht ver&#246;ffentlicht wird) eintragen. Unter den Abstimmenden werden 21 Preise verlost.</p>
<p>Danke im Voraus! Und wir werden weiter berichten. Die Runde 1 endet am 17. Juni 2010 um 1 Minute vor Mitternacht, danach geht es mit der n&#228;chsten Runde weiter.</p>
<p><strong>UPDATE: </strong>Wir haben leider nicht gewonnen und sind schon in der ersten Runde mit 128 : 93 Stimmen ausgeschieden. Na ja, dabei sein ist alles! Vieleicht bietet sich mal wieder eine Chance.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Die+Blog-WM+2010%3A+FlatFluteDivers+in+der+ersten+Runde%21+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D997+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=997&amp;md5=6c92e084a8825e9e1e9918221bf5198c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Facebook-Quiz: Bist Du ein Flat Flute Diver?</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 12:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tauch-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r die Benutzer von Facebook haben wir ein Quiz programmiert, in dem jeder herausfinden kann, ob er nun ein Flat Flute Diver ist oder nicht - und wenn nein, in welche Kategorie er dann geh&#246;rt. Das ganze funktioniert unabh&#228;ngig davon, ob man bereits mit dem Tauchen angefangen hat, es sich &#252;berlegt oder das eigentlich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r die Benutzer von Facebook haben wir ein Quiz programmiert, in dem jeder herausfinden kann, ob er nun ein Flat Flute Diver ist oder nicht &#8211; und wenn nein, in welche Kategorie er dann geh&#246;rt. Das ganze funktioniert unabh&#228;ngig davon, ob man bereits mit dem Tauchen angefangen hat, es sich &#252;berlegt oder das eigentlich nie machen wollte. Und wie auch bei diesem Blog gilt die oberste Regel: Nicht zu ernst nehmen! Alles nur Spa&#223;!</p>
<p><a title="Facebook-Quiz: Bist Du ein Flat Flute Diver?" href="http://apps.facebook.com/bist-du-ein-f-bfcfdh/" target="_blank">Hier geht es zum Facebook-Quiz &#8220;Bist Du ein Flat Flute Diver?&#8221;</a></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Facebook-Quiz%3A+Bist+Du+ein+Flat+Flute+Diver%3F+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D724+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=724&amp;md5=420fb88791dc34f6ea4646e058c227ab" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>HORKA &#8211; Das Tauchparadies in Sachsen Teil 2</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/11/12/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-2/</link>
		<comments>http://www.flatflutedivers.de/2009/11/12/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 07:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Enriched Air Diver]]></category>
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		<description><![CDATA[50 % der Flat Flute Divers hatte die erste Nacht in Horka damit verbracht, M&#252;cken zu jagen. Die anderen 50 % hatten geringf&#252;gige Einschlafschwierigkeiten aus Gr&#252;nden, die wie immer nicht ausreichend genug erforscht wurden. Wahrscheinlich, weil es so ruhig war im Zimmer.

Annette: 50% der Flat Flute Divers schlugen am n&#228;chsten Morgen die Augen auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>50 % der Flat Flute Divers hatte die erste Nacht in Horka damit verbracht, M&#252;cken zu jagen. Die anderen 50 % hatten geringf&#252;gige Einschlafschwierigkeiten aus Gr&#252;nden, die wie immer nicht ausreichend genug erforscht wurden. Wahrscheinlich, weil es so ruhig war im Zimmer.</p>
<p><em>Annette: 50% der Flat Flute Divers schlugen am n&#228;chsten Morgen die Augen auf und sahen auf die unz&#228;hligen Leichen an den W&#228;nden. Erschreckend, dass ein Flat Flute Diver zu so etwas &#252;berhaupt f&#228;hig ist. Das schlechte Gewissen kroch in mir hoch, dass ich so viele Leben in nur einer Nacht ausl&#246;schen musste. Mit dem Vorsatz, meinen Weg nicht mit noch mehr Leichen zu pflastern, stand ich auf und beschloss als Zeichen meines guten Willens nicht auch noch Majki umzubringen f&#252;r sein Geschnarche, sondern ausnahmsweise mal Gnade vor Recht walten zu lassen&#8230;</em></p>
<p>Doch am n&#228;chsten Tag ging es los! Gest&#228;rkt durch ein Selbstversorgerfr&#252;hst&#252;ck machten wir uns an die erste praktische Einweisung des &#8220;Enriched Air Diver&#8221;-Kurs. Muss ich erw&#228;hnen, dass wir beide die Kursunterlagen in den Wochen vor dem Kurs f&#246;rmlich aufgesogen hatten (das Resultat davon sollte sich am gleichen Abend zeigen <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )? &#8220;Nitrox&#8221; oder &#8220;enriched Air&#8221; ist Luft, deren Sauerstoffanteil erh&#246;ht wurde, wodurch der Stickstoffanteil verringert wird. Da es sehr wichtig ist, genau zu wissen, mit was f&#252;r einer Mischung man taucht, ist das erste, was der Taucher macht, die Luft in seiner Flasche zu analysieren. Zwar kann man sich bei einem guten Gasmischer darauf verlassen, dass er keinen Pfusch baut, Kontrolle ist aber trotz allem besser. Und sogleich bekamen wir demonstriert, warum es wichtig ist, ein eigenes Analyseger&#228;t zu haben. Majki hatte eine 32%-Mischung bestellt und es sollte eigentlich auch eine sein. Nachdem das Ger&#228;t auf 21 % kalibriert war, konnte man sehen, wie die Anzeige, sobald es an die Flasche angeschlossen war, stieg: 25 %&#8230; 30 %&#8230; 32 %&#8230; 33 %&#8230; okay, noch innerhalb der Toleranz&#8230; 34%&#8230; h&#228;? In der Tat blieb die Messung erst bei 37 % stehen. Wie sich bei einem Vergleich herausstellte, funktionierte das Ger&#228;t nicht richtig.</p>
<p>Dann machten wir uns daran, unsere Ausr&#252;stung anzulegen. Dabei stellte sich heraus, dass an Annettes Anzug ein Faden hing; eine Naht an der Schulter war aufgegangen. Aus der Spurenlage kombinierte ich folgerichtig, dass der Faden wohl nicht so fest sa&#223; und vom Klett des Nackenverschlusses aufgerissen worden war.</p>
<p>(<em>Also wenn ich dich nicht h&#228;tte&#8230; Sherlock&#8230; dann w&#252;&#223;te ich wirklich nicht, was ich tun sollte. Deine detektivischen F&#228;higkeiten sind unglaublich. Es w&#228;re jedoch praktischer, wenn du dir mal handwerkliche F&#228;higkeiten aneignen w&#252;rdest. Dann h&#228;ttest du den Faden gleich mal wieder ann&#228;hen k&#246;nnen.)</em></p>
<p>Frauen! Mit nichts zufrieden. Immerhin habe ich mich eingebracht.</p>
<p>Dann aber stand die erste Herausforderung an: in voller Montur (die &#252;ber 20 kg wiegt) die Treppe am Steinbruch heruntergehen, um zum Wasser zu gelangen.</p>
<div id="attachment_661" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_aufbruch.jpg"><img class="size-full wp-image-661" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_aufbruch.jpg" alt="Auf dem Weg von der Basis Horka zum Tauchsee" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Weg von der Basis Horka zum Tauchsee</p></div>
<p>Ein Fr&#252;hsport der besonderen Art, eine Kombination aus Gewichtheben und Hindernis-Gehen. Schlie&#223;lich aber kamen wir unten an. Die Treppe f&#252;hrt bis ins Wasser und dort sogar noch weiter bis in drei Meter Tiefe. Neben der Treppe befindet sich eine Schwimmplattform, die&#8230; &#228;h&#8230; ja&#8230; ganz nett ist, um Sachen drauf abzulegen<em> (bei Bedarf auch fotografierende Schweizer).</em> Und f&#252;r andere n&#252;tzliche Zwecke.</p>
<p>Wir richteten uns, um die Ausr&#252;stung in Position zu bringen und&#8230;</p>
<p><em>&#8220;Geh doch da rein je-hetzt!&#8221;</em></p>
<p>Okay, Madame hatte ihr Blei noch nicht gerichtet. So wurde es zu meiner Aufgabe, mit HANDSCHUHEN (!!!!) <em>(und zwei linken H&#228;nden, hast du vergessen zu erw&#228;hnen) </em>ihr Trimmblei in die entsprechenden Taschen im Jacket zu stecken. Nun, nicht dass nicht gern an ihr rumfummle, wenn man mich schon dazu auffordert, aber die Tatsache, dass ich Handschuhe trug und sie in einem Neoprenanzug steckte, d&#228;mpfte die erotische Komponente erheblich.* Noch dazu, da dieses Hagel-und-Granaten-Blei einfach nicht in die Tasche reinwollte!! Mit Eidgen&#246;ssischer Hilfe in Form des AOWD-Sch&#252;lers Jonathan, der mit an die Plattform gekommen war, schafften wir es aber dann doch, die Gewichte in s&#228;mtlichen Taschen zu verstauen.</p>
<div id="attachment_662" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_trimmbleistopfen.jpg"><img class="size-full wp-image-662" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_trimmbleistopfen.jpg" alt="&quot;$*#@! Bl&#246;des Blei, gehst Du jetzt da rein?&quot;" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;$*#@! Bl&#246;des Blei, gehst Du jetzt da rein?&quot;</p></div>
<p>*<em>Ich wu&#223;te ja schon immer, dass Du anders bist als alle anderen Menschen. Aber wie man doch auf diesem Bild erkennt, (danke &#252;brigens, ich liebe es, mit dieser bekloppten Kopphaube abgelichtet zu werden) befindet sich das Trimmblei hinten in meinem Jacket. Insofern w&#252;rde ich gerne mal wissen, was daran EROTISCH sein soll! Dein hei&#223;er Atem in meinem Genick? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Nicht mal das funktioniert ja, wenn man die ganze Ausr&#252;stung anhat. Ich sagte es ja. Jedenfalls, dann ging es ab ins Wasser. Beim Abtauchen h&#246;rte ich das Surren eines Motors &#8211; es waren Aquascooter-Fahrer unterwegs. Sowas. Und wir mussten uns mit Muskelkraft fortbewegen.</p>
<p>Der &#8220;Enriched Air Diver&#8221; ist eigentlich &#8211; zumindest f&#252;r den Lehrer &#8211; ein relativ undankbarer Kurs. Wenn man mit Nitrox richtig umgeht, merkt man n&#228;mlich eigentlich keinen Unterschied zu einem anderen Tauchgang. Es ist die Vorbereitung, auf die es ankommt und die aufw&#228;ndiger ist, au&#223;erdem muss man auf die f&#252;r die eigene Mischung geltende Tiefe achten. Aber w&#228;hrend des Tauchens ist eigentlich nichts anders. Den &#8220;Effekt&#8221; von Nitrox kann man nicht vorf&#252;hren, und mal einfach so die Sicherheitstiefe unterschreiten, um dem Sch&#252;ler zu zeigen, wie sich so ein Krampfanfall anf&#252;hlt, ist keine gute Idee. Andererseits ist es auch entspannt, weil man sich auf den Tauchgang konzentrieren kann. Und so erforschten wir den Tauchsee von Horka.</p>
<p>Die Sicht war an diesem Tag gut, aber nicht ganz gut. Nachdem wir ein paar Meter getaucht waren, nahm ich in der Ferne einen Schatten war. Und dann brach er durch die Diese und kam auf uns zu: der K&#246;nig der Meere, Carcharadon carcharias, der &#8220;gro&#223;e wei&#223;e Hai&#8221;, das Maul halb ge&#246;ffnet und seine gewaltigen Z&#228;hne pr&#228;sentierent. Zur Sicherheit bewegte ich mich in eine aufrechte Position, um diesen schnellen J&#228;ger nicht zu provozieren und legte meine linke Hand an mein Tauchermesser, wohlwissend, dass ich diesem Giganten damit nichts entgegenzusetzen hatte, aber es gab mir ein beruhigendes Gef&#252;hl. Ich hatte Gl&#252;ck, es war ein kleines Exemplar, nur ungef&#228;hr zwei bis zweieinhalb Meter lang; sollte es zu einer gef&#228;hrlichen Situation kommen, w&#252;rde ich vielleicht doch eine Chance haben.  Ich positionierte mich vor Annette, um ihr im Notfall Schutz zu geben. Dann achtete ich darauf, ob der Hai Zeichen zeigte, dass er uns aus seinem Revier haben wollte.</p>
<div id="attachment_663" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_weisserhai.jpg"><img class="size-full wp-image-663" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_weisserhai.jpg" alt="Auge in Auge mit dem &quot;R&#228;uber der Meere&quot;" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Auge in Auge mit dem &quot;R&#228;uber der Meere&quot;</p></div>
<p><em>Bereits vor dem Tauchgang erkl&#228;rte uns Majki, dass in dem Tauchsee Haipuppen installiert worden waren, und bei schlechterer Sicht kann man erschrecken, denn sie tauchen urpl&#246;tzlich aus der Dunkelheit auf. Wir tauchten ein Weilchen, bis wir sie erreichten. Aus der Entfernung sahen sie richtig echt aus. Ich lie&#223; mich absinken und begab mich auf Augenh&#246;he, um die Attrappen zu fotografieren, da schoss pl&#246;tzlich Thorsten mit einem Messer bewaffnet an mir vorbei und schlug mir fast die Kamera aus der Hand. Mir war nicht klar, was ihn in diesem Moment gebissen hatte, der Hai konnte es nicht sein, Attrappen bei&#223;en ja nicht. Leider trug sein merkw&#252;rdiges Verhalten dazu bei, dass mir die Bilder verwackelten.</em></p>
<p>He, ich bin ein Held! Bisse von Plastikhaien k&#246;nnen ganz sch&#246;n gef&#228;hrlich sein, weil&#8230; weil&#8230; darum eben! Zur Deiner gepflegten Information, ich habe Dich unter Einsatz meines eigenen Lebens und meiner Gesundheit gerettet! Ich habe die Haie in Schach gehalten, damit Du sie fotografieren konntest. Und weil Du dabei vor Aufregung so gezittert hast, deswegen sind die Bilder verwackelt!</p>
<p><em>Ich habe h&#246;chstens vor Wut gezittert weil die Bilder nichts geworden sind!</em></p>
<p>Dieser Tauchgang war jedenfalls eine ziemliche Abwechslung zum Schluchsee, nicht nur wegen der v&#246;llig anderen Unter-Wasser-Landschaft, auch wegen der Sichtweiten. Nachdem wir unsere erste Erkundungsrunde beendet hatten, durften wir die Stufen wieder nach oben steigen und uns an der Basis unserer Ausr&#252;stung entledigen. Danach wurde der Tauchgang nachbesprochen. Wir legten eine Pause ein, w&#228;hrend Majki sich um seinen AOWD-Sch&#252;ler k&#252;mmerte.</p>
<p>Dann brachen wir zu einem &#8220;normalen&#8221; Tauchgang auf. Die erste &#220;berraschung brachten unsere beiden Tauchcomputer, die sich weigerten, von Nitrox auf Luft zur&#252;ckgestellt zu werden. Wir mussten sie auf &#8220;Nitrox 21 %&#8221; einstellen (21 % = normaler Sauerstoffgehalt der Umgebungsluft), wie wir erfuhren, ist das Absicht. Dann erkundeten wir den See auf eigene Faust. Es gibt einige Installationen f&#252;r Taucher, die Haie sind nur eine davon. Ohne zu viel verraten zu wollen, aber es gibt diverse Figuren, in gr&#246;&#223;erer Tiefe auch ein Fahrrad und ein Motorrad. Mal ganz davon abgesehen ist die Umgebung faszinierend, die steil abfallenden W&#228;nde, die gebrochenen Steine, die so daliegen, als h&#228;tte man die Arbeit an dem Steinbruch einfach eingestellt &#8211; und bei genauerer Betrachtung ist ja genau das passiert. Und nat&#252;rlich jede Menge echte Fische, die sich wiederum als sehr geduldig f&#252;r Taucher herausstellten.</p>
<p>Da ich nun endlich meinen Kompass hatte, fiel mir die ehrenhafte Aufgabe zu, die F&#252;hrung zu &#252;bernehmen und zu navigieren. Auf der Basis unseres Nitrox-Tauchgangs hatte ich einen Bogenkurs <em>(WAS? Das ist mir ja das Neueste!)</em> berechnet und geplant, der uns ein St&#252;ck in den See hinein-, und dann wieder in Richtung der Basis zur&#252;ckf&#252;hren sollte. Punktgenau wie ich es berechnet hatte, landeten wir eine Bucht links neben dem Ein- und Ausstieg, ungef&#228;hr f&#252;nfzehn Meter von der Treppe weg.* Das war eine kleine Herausforderung, die ich in meine Kursberechnung mit aufgenommen hatte. Zur&#252;ck zum Ausgangspunkt zu navigieren, das w&#228;re ja einfach gewesen. Ich wollte es etwas schwieriger haben und hab es auch geschafft. Ja-ha, das hab ich wohl.</p>
<div id="attachment_575" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_09.jpg"><img class="size-full wp-image-575" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_09.jpg" alt="Tauschee Horka: Einstieg und Schwimmplattform vom Wasser aus gesehen" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Tauschee Horka: Einstieg und Schwimmplattform vom Wasser aus gesehen</p></div>
<p>*<em>So. Dann darf der werte Herr heute mal navigieren. Der Mann, der Bauchkr&#228;mpfe vor Lachen hatte, weil ich im Schluchsee Schwierigkeiten hatte. Der Mann, der keine Gelegenheit ausl&#228;&#223;t, mich mit meinen Schw&#228;chen aufzuziehen. Na dann&#8230; ICH hab Navigationspause! ER hat ja jetzt einen eigenen Kompass. Und kann ja eh alles besser als ich!  Ich schwimme nur deinen Flossen hinterher! Jaja. &#214;hm&#8230; wo sind wir denn jetzt? Das hier kenn ich noch nicht! Aha, und jetzt kommt das Auftauchzeichen. Kenn ich. Hab ich auch immer so gemacht, wenn ich nicht mehr wusste, wo wir waren. Aber, aber&#8230; Herr Supernavigator, was machen wir denn hier in der Bucht NEBEN dem  Ausstieg! Sind wir vom Kurs abgekommen? Und das in einem so begrenzten Gew&#228;sser wie der Tauchsee Horka? Ach nein, oben schriebst du ja was von einem &#8220;Bogenkurs&#8221;. Punktgenaue Berechnung&#8230; ist klar. </em></p>
<p>Sabotage! Ich habe alles genau berechnet! Es muss sich um technisches Versagen handeln! Ja genau, das Eisen in der Treppe am Ein- und Ausstieg hat die Kompassnadel abgelenkt!</p>
<p><em>Bestimmt sogar. Aber es k&#246;nnte auch ein Tauchkollege gewesen sein, der sich zuf&#228;llig in deiner N&#228;he aufhielt und auch noch ein stark eisenhaltiges Mittagessen zu sich genommen hatte. Erbseneintopf zum Beispiel&#8230; Das Leben ist ja richtig gemein zu dir!</em></p>
<p>Ja. *Schluchz!</p>
<p>Am Abend war die Theorie dran. Sie erinnern sich, dass ich was davon schrieb, dass wir die Theorie schon vorher aufgesogen hatten? Wir bekamen einen Vortrag, rechneten Beispiele durch &#8211; und dann machten wir die Pr&#252;fung, die wir mit Bravour bestanden. Hat mich nur ein paar Nerven gekostet, aber mein Gott, jeder Mensch hat 760.000 Kilometer Nervenfasern in seinem K&#246;rper, was bedeuten da schon ein paar weniger? Aber sie war geschafft. Nun mussten wir die Theorie mit Praxis so weit wie m&#246;glich unterf&#252;ttern. Und dazu sollten die n&#228;chsten Tage dienen. Da man uns einen Tauchgang mehr als eigentlich f&#252;r den Kurs vorgesehen war angedeihen lassen wollte, w&#252;rde wir auch Notfallman&#246;ver &#252;ben.</p>
<p><em>Kurzbericht des Notfallman&#246;vers 1: Flat Flute Diver (m&#228;nnlich) in Panik (die gr&#246;&#223;te Anzahl an Tauchunf&#228;llen erfolgt &#220;BER Wasser, Lehrbuch &#8220;Rescue Diver&#8221; Seite sowieso)</em></p>
<p><em>Am Abend diskutierten wir die Theorie. Ich habe gerne Pr&#252;fungen hinter mir, deshalb bestand ich drauf, die Pr&#252;fung sofort zu machen. Der Tag war lang gewesen und anstrengend, und leider war es auf der Basis auch laut. Das lenkte zugegebenerma&#223;en ab, aber ICH, das Konzentrationsgenie, hatte damit keine Probleme. Im Gegensatz zu Thorsten. Von Minute zu Minute sah man seine Stirnadern anschwellen, weil er sich &#8220;verzettelt&#8221; hatte. Leider hatte er den kritischen Punkt bereits &#252;berschritten, in dem er sich durch einen Moment Ruhe h&#228;tte wieder fangen k&#246;nnen. Bei den Diskussionen hallte seine Stimme immer lauter von den W&#228;nden wider, und inwischen sah ich sogar das Mobiliar in Gefahr. Zusammengeballte F&#228;uste, pochende Stirngef&#228;&#223;e, wutverzerrtes Gesicht! GEFAHR! STOPPEN, DENKEN, HANDELN! / Lehrbuch PADI Rescue Diver Seite sowieso).  Da hilft nur eins: Bergen aus der Gefahrenzone, Unterbringung in einer Isozelle (T&#252;r zu!) und Ablenkung. Beruhigende Stimme. Sanfte Worte. Bei Bedarf auch Psychopharmaka, bereits in der Fertigspritze aufgezogen in meiner Hosentasche. Mit Notfallsituationen kenn ich mich aus! Aber dank meiner psychologischen F&#228;higkeiten konnte ich die Situation ohne medikament&#246;se Hilfe in den Griff bekommen. Die T&#252;r wurde wieder ge&#246;ffnet und die Pr&#252;fung war bestanden!</em></p>
<p>Sie erwarten nicht allen Ernstes, dass ich dazu was sage? N&#246;. Tu ich nicht. Ich bin die Ruhe selbst&#8230;. grrrrrrrrrrrrrrrrr&#8230; *Z&#228;hneknirsch</p>
<p><em>Notfallman&#246;ver 2: Flat Flute Diver (weiblich) NICHT in Panik (oder: vorbildliches Verhalten in einer kritischen Situation)(Lehrbuch: Rescue Diver f&#252;r Flat Flute Diver, Seite sowieso)</em></p>
<p><em>Die Situation: Ein M&#228;dchen geht nach erfolgreicher Pr&#252;fung in ihre Schlafunterkunft und wird mit einer Spinne konfrontiert. Gelassen klopft sie an die T&#252;ren der m&#228;nnlichen Mittaucher und bittet einen, die Spinne zu entfernen. Ach, Jonathan&#8230; mein Held! *schmacht</em></p>
<p>An dieser Stelle k&#246;nnte ich mich lang und breit dar&#252;ber echauffieren, dass &#8220;Madame Ungeduld&#8221; es nicht abwarten konnte, bis <em>ich</em> das Problem gel&#246;st h&#228;tte<em> (6 Wochen sp&#228;ter bei deiner &#8220;ausgepr&#228;gten Ruhe&#8230;.&#8221;, bis dahin w&#228;re die Spinne l&#228;ngst von selbst verstorben und ich h&#228;tte eine weitere Leiche in meinem Zimmer gehabt!) </em>, sondern gleich Rotalarm auf der ganzen Basis ausgel&#246;st hat. Ich tu&#8217;s aber nicht, denn ich bin die Ruhe selbst. Denn wissen Sie, wenn Madame dann beim Schreiben aus Versehen ein Bild aus einem Artikel unserer Webseite l&#246;scht (oder so), dann bin ich wieder der Held, der es richten darf. Ja, bin ich. Ich hab ja schlie&#223;lich auch Narben (man beachte die Mehrzahl: Narb<em>en</em>). <em>(von Plastikhaien wohlgemerkt&#8230;)</em></p>
<p>Immerhin, so weit waren wir den Kurs mit Erfolg angegangen. Und zwei Tauchtage warteten noch auf uns. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=HORKA+%E2%80%93+Das+Tauchparadies+in+Sachsen+Teil+2+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D650+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=650&amp;md5=fabd55f79e59861d0629caaaf6e26ba5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der OWD &#8211; Freiwassertauchgang 3</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 07:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Open Water Diver]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Tauch-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingstauchgang]]></category>
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		<description><![CDATA[Endlich war der Tag gekommen. Die Tage des Scuba Divers waren nun endg&#252;ltig gez&#228;hlt. Wir fuhren zum Schluchsee - Freiwassertauchgang 3 und Theorie.

Dort angekommen wartete unser Majki schon auf uns. Er hatte seine Frau mitgebracht, die gerade in der Divemasterausbildung war und uns mit begleiten sollte. Uns war das nur recht.  Je mehr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich war der Tag gekommen. Die Tage des Scuba Divers waren nun endg&#252;ltig gez&#228;hlt. Wir fuhren zum Schluchsee &#8211; Freiwassertauchgang 3 und Theorie.</p>
<p>Dort angekommen wartete unser Majki schon auf uns. Er hatte seine Frau mitgebracht, die gerade in der Divemasterausbildung war und uns mit begleiten sollte. Uns war das nur recht.  Je mehr Augen unter Wasser, umso besser. Doch zuerst hatte Majki noch eine kleine &#220;berraschung f&#252;r uns parat. Da in dem OWD Kurs die Kompassnavigation zu erlernen ist, sollten wir das erst mal an Land &#252;ben. Dazu lie&#223; er uns einen beliebigen Punkt anpeilen, h&#228;ngte uns ein Handtuch &#252;ber den Kopf und wir mussten mittels Kompass den Punkt finden. Grob gesehen fanden wir die Punkte auch, nur m&#246;chte ich nicht wissen, was die vielen Spazierg&#228;nger so dachten, als sie eine mit einem Handtuch auf dem Kopf beh&#228;ngte Person sahen, die von zwei anderen in die Mitte genommen wurde. Hinrichtungen sind in unserem Zeitalter ja eigentlich passé.</p>
<p>Einige &#220;bungen sp&#228;ter ging es dann endlich ins Wasser. Hier passierte mir der erste faux-pas. Majki war schon im Wasser (Gott sei gedankt!) , ich war als n&#228;chste dran. Ich lie&#223; etwas Luft in mein Jacket (endlich war es wieder da!!) und wollte elegant ins Wasser gleiten, &#8211; fupp, und weg war ich. Mit Flossenkraft strampelte ich mich an die Oberfl&#228;che zur&#252;ck, dr&#252;ckte meinen Inflatorknopf , aber nichts tat sich. Ich konnte gerade noch h&#246;ren, wie Majki sagte: &#8220;La&#223; doch mal Luft in dein Jacket&#8221;, und schon war ich wieder unter Wasser. Ich kam wieder hoch und erwiderte: &#8220;hab ich doch&#8221;, aber das Sprechen ist mit Luftverlust in der Lunge verbunden, so dass mein einziger &#8220;Tarierk&#246;rper&#8221; wieder leer war und ich wieder auf dem Weg nach unten war. Strampelnd hielt ich mich an der Oberfl&#228;che, ich wu&#223;te gar nicht, was los war, da kam Majki zu mir und hielt mich fest. &#8220;Nimm mal den Automaten in den Mund&#8221;, sagte er ruhig, (sehr gute Idee!!!!), dann bemerkte er, dass es aus dem Inflatorschlauch massiv abblies. Ich sah mein Jacket gedanklich schon wieder in M&#252;nchen, da bemerkte Thorsten &#8211; das Adlerauge &#8211; Reimnitz, dass es nicht aus dem Schlauch, sondern aus dem Ventil abblies. Und hier war der Fehler schnell behoben. Miss &#8220;besonders schnell&#8221; hatte den Schlauch nicht richtig draufgeschraubt.</p>
<p><em>Thorsten: Nun, ich habe das Verhalten von Luft im kompakten Medium &#8211; wie Wasser &#8211; eing&#228;ngig studiert. Die Form der Luftblasen, die aus dem Jacket kamen, hatten Tropfenform, das hei&#223;t, sie wurden eindeutig durch ein Gewinde, das nicht richtig verschlossen war, herausgedr&#252;ckt. Aus diesen Beobachtungen schloss ich rasiermesserscharf&#8230;</em></p>
<p>ZACK!</p>
<p><em>Aua! Nicht immer auf den Oberarm. Ja, ich geb&#8217;s ja zu, die Wahrheit ist wesentlich unspektakul&#228;rer &#8211; mir ist mal das Gleiche passiert. Da man das Jacket ja von Zeit zu Zeit auch von Innen aussp&#252;len soll, hatte ich den Inflatorschlauch von meinem abgeschraubt und nach dem Trocknen wieder festgeschraubt &#8211; zumindest glaubte ich das. Als ich dann im Wasser war, zeigte sich das Gleiche wie bei Annette. Na ja, freut mich, dass ich helfen konnte. </em></p>
<p>Nach diesem kleinen Vorfall verlief der restliche Tauchgang st&#246;rungsfrei. Da wir Aufsichtspersonal vor sowie hinter uns hatten, verzichteten wir auf die &#252;blichen Rangeleien unter Wasser und sogar ich kam das allererste Mal in meinem Leben nicht abhanden. Was rede ich da? Ich betrieb das allererste Mal keine botanischen Studien. *hust hust.</p>
<p><em>(Nicht lachen&#8230; nicht lachen&#8230; NICHT LACHEN&#8230; pfffffffffmmmmhahahahahahahahahahahahahahahaha *hust *hust) Genau. Wir viel zu besch&#228;ftigt mit den &#220;bungen f&#252;r *hust botanische Studien.</em></p>
<p>Wir tauchten ein Weilchen, dann &#252;bten wir Tarieren. Dieses Mal klappte es bei mir wesentlich besser. Thorsten kippte etwas nach rechts ab. Offenbar wollte er noch eleganter wirken als ich. Alter Angeber!</p>
<p><em>He, das war nur der Ausgleich f&#252;r den nicht gemachten &#8220;Fernsehsessel&#8221; vom Schwimmbadtauchgang. Hurra, ich schwebe&#8230;</em></p>
<p>Ja, wohin schweben wir denn? Ziemlich z&#252;gig und ohne Unterbrechung Richtung Oberfl&#228;che&#8230;wa? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>W&#228;w&#228;w&#228;&#228;&#228;&#228;!</em></p>
<p>Wir &#252;bten sowohl die &#8220;alten Sachen&#8221; vom Scuba Diver wie auch die neuen. Beim Kompassschwimmen passierte mir dann der 2. faux-pas, denn ich schwamm 180° in die falsche Richtung. Es stellte sich aber heraus, dass mein Kompass h&#228;ngen geblieben war. Gar nicht meine Schuld. Thorsten brachte den Oberhammer, indem er gleich mal seinen geliehenen (ich wiederhole: g e l i e h e n e n) Kompass verlor.</p>
<p><em>Ich hab ihn gar nicht verloren. Kaum waren wir an Land, da kam auch schon ein anderer Taucher und brachte ihn wieder zur&#252;ck. Ich habe den Kompass nur kurzfristig auf dem Seegrund deponiert. Ich wusste *hust, dass ihn jemand anderes wiederbringen wird. &#220;berhaupt w&#228;re das alles nicht passiert, wenn ich endlich meine Konsole mit eigenem Kompass h&#228;tte. Gar nicht meine Schuld, so! Aber na ja, so muss ich schon nicht navigieren. </em> <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> <em> </em></p>
<p>Wird auch besser so sein. Dass du nicht navigierst meine ich. Wer wei&#223;, wo wir sonst gelandet w&#228;ren. Bei deinem Orientierungssinn&#8230; und dann noch ohne Brille und Kontaktlinsen&#8230;</p>
<p><em>Also, w&#228;hrend Du eine 180°-Kehre aufs Ufer zu gemacht hast beim Navigieren &#8211; anstatt zu den Bojen von der Plattform &#8211; , musste man bei mir aufpassen, dass ich mir nicht den Kopf am angepeilten Ziel ansto&#223;e &#8211; so exakt habe ich es bei der &#220;bung getroffen. Ja-ha, das hab ich wohl!</em></p>
<p>Offenbar HAST du dir den Kopf angeschlagen und es wieder vergessen&#8230; kann vorkommen. Aber ob das an der Boje war&#8230;</p>
<p><em>Tz! Den Kopf angesto&#223;en, ich doch nicht&#8230; was denkst Du eigentlich, Anna&#8230; Amalie? Anja? Antje? Verdammt, es war irgendwas mit &#8220;A&#8221;. Andrea&#8230; Anastasia&#8230; Andromeda&#8230;</em></p>
<p>Aus dem Wasser raus brauchten wir erst mal eine Pause. Dann begaben wir uns in den Unterrichtsraum, wiederholten noch einmal die Theorie und mussten dann die Pr&#252;fung schreiben. Majkis Frau Babsi schrieb mit uns, wenn auch nicht die OWD-Pr&#252;fung nat&#252;rlich, sondern Tauchphysik. Darum hab ich sie nicht beneidet. Ich als nat&#252;rliches Physikgenie, das Physik in der Schule gleich mal nach der 10. Klasse abgew&#228;hlt hat (wer braucht schon Physik&#8230;) werde mir in Zukunft an dieser Pr&#252;fung wohl auch die Z&#228;hne ausbei&#223;en.</p>
<p><em>&#8230;hmmm, also, das wird mir nicht passieren. </em> <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>&#8230;</em>nat&#252;rlich nicht. Weil ich wieder n&#228;chtelang durchpauke und du alles von mir abschreibst&#8230;</p>
<p><em>He &#8211; mein mittleres Initial ist &#8220;P&#8221;. &#8220;P&#8221; wie &#8220;Physik&#8221;, Du verstehst?</em></p>
<p>N&#246;. Ist mir bisher noch nicht aufgefallen. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil &#252;berzeugen. Dann kann ich ja mal bei dir abschreiben <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Jedenfalls haben wir es alle geschafft! Juchuuu. Der OWD war nur noch ein Tauchgang von uns entfernt!</p>
<p><em>Ja! Hurra! Und wir waren gar nicht mal schlecht. Aber uns standen noch ein paar Abenteuer bevor&#8230; der zweite Freiwasser-Tauchgang der OWD-Ausbildung und&#8230; der erste Tauchgang ohne Aufpasser. </em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Der+OWD+%E2%80%93+Freiwassertauchgang+3+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D488+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=488&amp;md5=c5c899da7749ab877ebcc8edd31517de" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Zeit von Dezember 08 bis April 09</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/07/17/die-zeit-von-dezember-08-bis-april-09/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 07:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Stufe]]></category>
		<category><![CDATA[Neopren]]></category>
		<category><![CDATA[Oktopus]]></category>
		<category><![CDATA[Regulator]]></category>
		<category><![CDATA[Tarierweste]]></category>
		<category><![CDATA[Tauch-Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang Dezember waren wir wieder in Deutschland. Aber das Erlebte in &#196;gypten hatte uns nachhaltig gepr&#228;gt. Schon auf dem Heimflug sprachen wir &#252;ber nichts anderes mehr als &#252;ber das Tauchen. Und wie sehr uns das gefallen hatte. So beschlossen wir, uns einmal umzuh&#246;ren und Kontakte zu kn&#252;pfen, damit man wenigstens einmal im Monat einen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Dezember waren wir wieder in Deutschland. Aber das Erlebte in &#196;gypten hatte uns nachhaltig gepr&#228;gt. Schon auf dem Heimflug sprachen wir &#252;ber nichts anderes mehr als &#252;ber das Tauchen. Und wie sehr uns das gefallen hatte. So beschlossen wir, uns einmal umzuh&#246;ren und Kontakte zu kn&#252;pfen, damit man wenigstens einmal im Monat einen Schwimmbadtauchgang machen k&#246;nnte.</p>
<p>Zu Hause angekommen berichtete ich jedem, der es h&#246;ren wollte oder auch nicht, dass ich jetzt unter die Taucher gegangen war. Das wurde von meinen Freunden mit gemischten Gef&#252;hlen aufgenommen. Tats&#228;chlich, der Mann einer Freundin von mir besa&#223; auch den Tauchschein &#8211; das wu&#223;te ich nicht &#8211; aber er hatte das Tauchen nicht weiter verfolgt. Andere wiederum waren gar nicht begeistert von meinem Plan. Da w&#252;rde doch so viel passieren&#8230;</p>
<p>Dem Fa&#223; den Boden schlug es aus, als ich erfuhr, dass der Vater des Freundes meiner besten Freundin Tauchlehrer mit eigener Tauchschule war. Dummerweise war der aber schon in Rente. Also hie&#223; es f&#252;r mich&#8230; abwarten. Und hoffen, dass Thorsten etwas finden w&#252;rde. Den traf ich kurze Zeit sp&#228;ter, um Fotos zu tauschen. Und er berichtete mir, dass er tats&#228;chlich jemanden gefunden hatte. Ein Kollege von ihm war Instructor. Und Rettungstaucher. Er versprach uns, uns mit ins Schwimmbad zu nehmen, da dort die Rettungstaucher &#252;ber Winter trainierten. Das war ja perfekt. F&#252;r die Ausr&#252;stung w&#252;rde auch gesorgt werden. Besser konnte es nicht laufen.</p>
<p>Thorsten und ich sprachen an diesem Nachmittag nochmals &#252;ber viele Dinge. Wie es der Zufall so wollte, war ich gerade aus dem Urlaub wieder da, da musste ich schon meinen Jahresurlaub f&#252;r das folgende Jahr eintragen. Ich trug mich wieder im November f&#252;r zwei Wochen ein. Warum? Wei&#223; ich nicht. Ich machte es einfach. Irgendjemanden w&#252;rde ich schon finden, der mit mir nach &#196;gypten gehen w&#252;rde. Da war es so toll. Da erz&#228;hlte mir Thorsten, dass er genau die gleichen Wochen angegeben hatte. Auch eigentlich ohne feste Absichten. Wir sahen das als Zeichen. Obwohl wir so gesehen nicht geplant hatten, nochmals zusammen zu verreisen, stand die Entscheidung innerhalb von Sekunden: Wir w&#252;rden nochmals nach &#196;gypten fliegen und dort unseren OWD fertig machen. Wir waren Feuer und Flamme.</p>
<p>Soweit stand der Plan. &#196;gypten November 2009. Bis dahin wollten wir das Gelernte immer und immer wieder &#252;ben, damit das richtig sa&#223;. Darin waren wir uns einig. Dann &#252;berlegten wir&#8230; wie war das noch gleich mit der eigenen Ausr&#252;stung? Ich sagte zu Thorsten, dass ich mir einen Tauchcomputer zulegen w&#252;rde. Das ist ein pers&#246;nlicher Gegenstand und eine gute Anlage. Irgendwann dann w&#252;rde ich mir noch einen Lungenautomaten besorgen, denn st&#228;ndig auf Mundst&#252;cken herumzukauen, die schon Hunderte vor mir im Mund hatten, fand ich ekelig. Aber das hatte ja Zeit.</p>
<p>So viel Zeit nun auch wieder nicht. Weihnachten stand vor der T&#252;r. Mein Vater schenkte mir Geld, und noch w&#228;hrend ich mir &#252;berlegte, wie ich meinen neu erworbenen Reichtum verwalten k&#246;nnte, fiel mir sofort der Tauchcomputer ein. Schlie&#223;lich entschied mich mich f&#252;r den Viper 2 von Suunto. Doch damit war es nicht getan. Eine Freundin schenkte mir ein wundersch&#246;nes Logbuch, eine andere ein sehr interessantes Buch &#252;ber das Tauchen. Ich fing an zu lesen. Und kam immer tiefer in die Materie hinein. Ich las, was das Zeug hielt. Im Internet. B&#252;cher. Und konnte es kaum erwarten, dass endlich Januar war. Denn da sollten wir uns das erste Mal mit den Rettungstauchern treffen. Doch im Leben kommt immer alles anders, als man es erwartet. Und so auch hier. Denn drei Tage bevor wir uns mit den Rettungstauchern h&#228;tten treffen sollen brannte das Schwimmbad bis auf die Grundmauern ab. Kein Witz. Ein technischer Defekt. Und so zerplatze der Traum.</p>
<p>Wir waren frustiert. Der Sommer lag noch in weiter Ferne, denn sonst h&#228;tte man ja in ein Freibad gehen k&#246;nnen, aber dazu war es noch zu kalt. Auch die Rettungstaucher mussten erst nach einer Ausweichm&#246;glichkeit suchen. Und so blieb uns nichts anderes &#252;brig, als uns weiter mit der Theorie zu besch&#228;ftigen. Nicht nur mit der Tauchtheorie. Auch mit der Ausr&#252;stungstheorie. Zwischen Thorsten und mir entbrannte fast eine Art Wettstreit, wer mehr zu einem Thema wu&#223;te. Ohne dass es uns selbst so bewusst geworden w&#228;re, hatten wir l&#228;ngst die Enscheidung getroffen, uns doch die komplette Ausr&#252;stung anzuschaffen. Das war aber gar nicht so einfach. Wir hatten nur bedingt Hilfe. Und so entschlossen wir uns, die Zeit bis zum endg&#252;ltigen Tauchtermin zu verk&#252;rzen, indem wir das &#8220;Tauchshop-Hopping&#8221; begannen. Wir besuchten so ziemlich alle L&#228;den in unserer Umgebung, um uns erst mal kundig zu machen, was es denn alles gab. Die Besitzer der L&#228;den waren alle sehr zuvorkommend und erkl&#228;rten uns Anf&#228;ngern von A bis Z alles, worauf man achten muss, worin die Unterschiede lagen. Das war sehr angenehm. St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck wuchs die Ausr&#252;stung, erst gedanklich, schlie&#223;lich auch materiell. So einfach war das freilich nicht. Besonders ich hatte aufgrund meiner K&#246;rperl&#228;nge mehr als einmal Probleme, etwas Passendes zu finden. So albern es auch klingt, ich hatte die reinste Odyssee vor mir, was den Neoprenanzug anbelangt. Ich wollte einfach nicht in so einen Anzug passen, und dabei lie&#223; ich keine Peinlichkeit aus. Man zog mich mit Druckluft an, rupfte und r&#252;ttelte an mir herum, es ging nicht. Die Anz&#252;ge waren zu klein. Im Internet machte ich mich kundig und erfuhr, dass die durchschnittliche europ&#228;ische Taucherin gef&#228;lligst nicht gr&#246;&#223;er als 172 cm zu sein hat. Leider bin ich fast 180 cm, und was ich am Anzug in die L&#228;nge zog, fehlte mir nachher entweder in der Breite oder ich bekam die Arme nicht mehr hoch. Nach langem Suchen jedoch wurde auch ich f&#252;ndig, die Italiener (Cressi)  hatten ein Herz f&#252;r mich, und zu meinem Erstaunen und Unglauben durfte ich einen Anzug w&#228;hlen, der noch nicht einmal die gr&#246;&#223;te Gr&#246;&#223;e hatte. Vor lauter Gl&#252;ck und Dankbarkeit kleidete ich mich dort komplett ein. Gut, das ist jetzt geschwindelt&#8230; ich hatte sowieso vor, mir von Cressi das Jacket zu kaufen. Das tat ich auch. Und lag damit goldrichtig wie ich im Nachhinein feststellen durfte. Nur&#8230; l&#228;cherlicherweise hatten Thorsten und ich die komplette Ausr&#252;stung bereits zusammen<em> bevor</em> wir &#252;berhaupt wenigstens einmal tauchen waren! Was hatte unser TL gesagt? Es dauert nicht lange, dann w&#252;rden wir <em>anfangen</em>, unsere eigene Ausr&#252;stung zu kaufen? Da hatte er wohl die Rechnung ohne uns &#252;bereifrige Menschen gemacht. Die zwei Tauchnieten, von denen er sicher am wenigsten gedacht hatte, sie &#252;berzeugt zu haben, waren mehr als nur einfach infiziert. Wir sprachen fast &#252;ber nichts anderes mehr. Da wir uns nur selten sehen, hatten wir doch pl&#246;tzlich einen intensiven email Kontakt aufgebaut, und es gab sicher keine einzige email, in der wir nicht &#252;ber das Tauchen sprachen. Ich tr&#228;umte stellenweise sogar davon. Ich, die Angst vor Wracks hat, tr&#228;umte davon, dass ich zur Thistlegorm tauchen w&#252;rde! Ich tr&#228;umte von der Salem Express! Es verging kein Tag, an dem ich nicht intensiv an&#8217;s Tauchen dachte. Ich wurde immer unruhiger. Und hoffte darauf, dass es bald soweit sein w&#252;rde.</p>
<p>Doch es sollte noch dauern, genau genommen bis April. Durch Zufall entdeckte eine Bekannte von Thorsten eine Internetadresse mit einem Indoortauchzentrum bei M&#252;nchen. DAS war genau das, was wir uns vorgestellt hatten. Und nat&#252;rlich buchten wir uns da ein. Endlich war der Tag gekommen, an dem wir tauchen &#8211; und auch unsere eigene Ausr&#252;stung testen konnten! Wir waren gespannt,  was uns in M&#252;nchen erwarten w&#252;rde. Aber davon erz&#228;hle ich dann das n&#228;chste Mal!</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Die+Zeit+von+Dezember+08+bis+April+09+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D295+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=295&amp;md5=7501370f799c17abdca8eb7715142790" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Scuba Diver: Was danach kam</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 07:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Stufe]]></category>
		<category><![CDATA[Indoor-Tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Neopren]]></category>
		<category><![CDATA[Oktopus]]></category>
		<category><![CDATA[Regulator]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwie k&#246;nnte die Geschichte damit zu Ende sein. Ist sie aber nicht. Zu Ende war lediglich unser Urlaub in &#196;gypten. Oder sie k&#246;nnte langweilig werden. Tut sie aber nicht. Auf dem R&#252;ckflug von Hurghada gab es f&#252;r uns haupts&#228;chlich ein Gespr&#228;chsthema: Tauchen. Wir wollten uns um Trainingstauchg&#228;nge im Schwimmbad bem&#252;hen, um wenigstens "drin" zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie k&#246;nnte die Geschichte damit zu Ende sein. Ist sie aber nicht. Zu Ende war lediglich unser Urlaub in &#196;gypten. Oder sie k&#246;nnte langweilig werden. Tut sie aber nicht. Auf dem R&#252;ckflug von Hurghada gab es f&#252;r uns haupts&#228;chlich ein Gespr&#228;chsthema: Tauchen. Wir wollten uns um Trainingstauchg&#228;nge im Schwimmbad bem&#252;hen, um wenigstens &#8220;drin&#8221; zu bleiben.</p>
<p>Zur&#252;ck in Deutschland geschahen zwei Dinge: Zum einen stand bei mir sofort die Urlaubsplanung f&#252;r das kommende Jahr an, zum anderen bekam ich einen Hinweis auf einen Kollegen, der selber Taucher war und uns m&#246;glicherweise bei unseren Schwimmbadtauchg&#228;ngen w&#252;rde helfen k&#246;nnen.</p>
<p>Dann geschahen nochmal zwei Dinge: Ich konnte mich bei der Urlaubsplanung nicht mit Annette absprechen und nahm auf gut Gl&#252;ck den gleichen Zeitraum wie im Vorjahr f&#252;r einen Urlaub. Bei einem Treffen stellte sich heraus, dass sie das gleiche gemacht hatte &#8211; f&#252;r den gleichen Zeitraum. Hier entstand eine neue Idee: Wir w&#252;rden weitermachen &#8211; die n&#228;chste Stufe auf der Leiter, den &#8220;Open Water Diver&#8221; (OWD). In &#196;gypten, im November. Wieder waren wir elektrisiert, so wie an dem Tag, als wir die Entscheidung f&#228;llten, den Tauchkurs zu machen. Allerdings wussten wir diesmal, dass wir nicht ganz so nerv&#246;s werden w&#252;rden. Hoffentlich!</p>
<p>Mein Kollege entpuppte sich als Instructor, genau das, was wir brauchten, um uns auf den &#8220;Open Water Diver&#8221; vorzubereiten. Er hatte sogar die M&#246;glichkeit, uns Leihausr&#252;stungen zu besorgen, da er bei einem Rettungstaucherzug war. Und er w&#252;rde es organisieren, dass wir mit ihm zum Training in ein Hallenbad kommen k&#246;nnten.</p>
<p>Gleichzeitig &#252;berlegten Annette und ich, ob es nicht gut w&#228;re, den einen oder anderen Ausr&#252;stungsgegenstand doch anzuschaffen. Also begannen wir, verschiedene Tauchshops aufzusuchen und lie&#223;en uns beraten. Umfassend. Obwohl es eigentlich nicht n&#246;tig war. Schlie&#223;lich wollten wir nur das eine oder andere. Oder? Also zum Beispiel einen eigenen Tauchcomputer&#8230; vielleicht Regulatoren&#8230;</p>
<p>In der Folgezeit ging ich meinem Umfeld auf die Nerven mit meiner doch sehr stark vorhandenen Begeisterung f&#252;r das im Urlaub begonnene Tauchabenteuer. Ich begann, mich tiefer in die Materie einzuarbeiten, bestellte Kataloge und suchte mein Arbeitsmaterial von der Rettungsdienstschule wieder zusammen. Das war allerdings nicht hilfreich, da es mittlerweile hoffnungslos veraltet war. Und dann war da Weihnachten. Von meiner Familie bekam ich ein Tauch-Diorama geschenkt, das als Dekoration f&#252;r ein Geldgeschenk diente (das in einen Ausr&#252;stungsgegenstand investiert werden sollte). Und von Annette ein Buch &#252;ber die Fische des Roten Meeres. Das hat mich sehr &#252;berrascht, aber nat&#252;rlich auch sehr gefreut.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/07/diorama.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-300" title="Tauch-Diorama" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/07/diorama.jpg" alt="Tauch-Diorama" width="322" height="193" /></a></p>
<p>Und dann passierte eine von den Merkw&#252;rdigkeiten, die das Leben manchmal bereith&#228;lt: das Hallenbad, in dem wir unser &#8220;Training&#8221; abhalten sollten, brannte im Januar ab, nur Tage bevor wir dort sein wollten. Damit fiel das Training erstmal flach, eine Ausweichm&#246;glichkeit gab es nicht. Ab Mai w&#252;rde das Freibad &#246;ffnen und es sah so aus, als w&#252;rden wir uns bis dahin vertr&#246;sten m&#252;ssen. Mittlerweile waren unsere Gedanken &#252;ber die eigene Ausr&#252;stung weiter gediehen. Weiter als gedacht. Ein Neoprenanzug war mit &#8220;auf die Liste&#8221; gekommen, au&#223;erdem war ich entfacht f&#252;r eine spezielle Tarierweste, die ich in einem Tauchladen gesehen hatte. Unser Plan war nun, bis November St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck anzuschaffen, damit wir f&#252;r den &#196;gypten-Urlaub die Sachen beisammen haben w&#252;rden.</p>
<p>Doch wieder wurde alles &#252;ber den Haufen geworfen, respektive, ich warf meine Ideen &#252;ber den Haufen. Unabl&#228;ssig sagte eine leise Stimme in meinem Hinterkopf: &#8220;Wenn Du es willst, dann tu es doch!&#8221; Warum auch nicht? Ich informierte mich weiter, besonders &#252;ber die Tarierweste, die ich ins Auge gefasst hatte. Die war teuer, aber andererseits genau das, was einer ganz speziellen Eigenart von mir entgegen kam. Der erste wirkliche &#8220;Ausr&#252;stungsgegenstand&#8221;, den ich mir dann anschaffte, war jedoch ein Neoprenanzug. Das hatte recht pragmatische Gr&#252;nde, er gefiel mir, er passte und ich sah gut drin aus. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Aber damit fing es an. Einen Monat sp&#228;ter hatte ich den Gro&#223;teil meiner Ausr&#252;stung zusammen, einschlie&#223;lich der Tarierweste, die mir ins Auge gefallen war. So viel zum Thema &#8220;bis zum November&#8221;.</p>
<p>Ein Problem bestand aber weiter: Was w&#252;rde aus unseren Trainingstauchg&#228;ngen werden? Ich hatte mich mittlerweile weiter erkundigt nach Tauchschulen und lernte etwas kennen, das ich die &#8220;Drei-Minuten-Regel&#8221; nannte &#8211; wann immer ich unsere Situation erkl&#228;rte und nach Schwimmbadtauchg&#228;ngen fragte, wurde ich nach sp&#228;testens drei Minuten gefragt, ob wir nicht gleich hier in Deutschland den OWD fertig machen wollen. Zu dem gew&#252;nschten Training kamen wir nicht. Dann kam mir eine Kollegin und gute Freundin zu Hilfe, aber eigentlich unfreiwillig &#8211; was wieder eine jener Geschichten war, die von Zeit zu Zeit passieren. Besagte Freundin war eigentlich auf der Suche nach Hotels in und um M&#252;nchen. Dabei war sie auf ein Hotel gesto&#223;en, an dem ein so genanntes Indoor-Tauchcenter angeschlossen war. Ich hatte einige Dinge zu kl&#228;ren, denn immerhin brauchten wir immer noch einen Instructor als Begleitung, aber schlie&#223;lich war es so weit &#8211; wir sollten endlich zu unserem ersten Tauchgang machen nach unserem Kurs. Mittlerweile war es April. Annette hatte leider nicht ganz so viel Gl&#252;ck gehabt wie ich, denn zum Teil scheiterte der Erwerb ihrer Ausr&#252;stung daran, dass sie einfach nichts passendes fand. Aber sie machte einen Laden in der N&#228;he von M&#252;nchen ausfindig und wir sollten unseren Tauchausflug gleich mit einem &#8220;Kaufausflug&#8221; verbinden. Aber das soll sie selbst berichten.</p>
<p>Die Situation hatte sich nun v&#246;llig ver&#228;ndert &#8211; mal wieder. Bevor wir &#252;berhaupt einen einzigen Tauchgang in Deutschland hinter uns hatten, hatten wir tats&#228;chlich unsere Ausr&#252;stung soweit zusammen. Kleinigkeiten fehlten nur noch, aber dem Tauchen stand nichts mehr im Weg. Unsere &#220;berlegung war nun, falls uns das Indoor-Tauchcenter zusagen sollte und das mit den Tauchlehrern dort reibungslos funktionieren, dass wir bis November ein paar Mal dort hinfahren und unser geplantes Training doch noch durchziehen. Ja. Gute Idee. Aber vielleicht kennt jemand noch dieses Sprichwort:</p>
<p><em>&#8220;Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt&#8230;&#8221;</em></p>
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