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	<title>Flat Flute Divers &#187; Spezielle Kurse</title>
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	<description>Das etwas andere Blog über das Tauchen.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 04 Aug 2010 07:00:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Thorsten Reimnitz: Fast schon vergessen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 07:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnorcheln]]></category>
		<category><![CDATA[Spezielle Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Reimnitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche erscheint der Artikel mal um einen Tag vom  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche erscheint der Artikel mal um einen Tag vom &#252;blichen verschoben. Warum ist das so, mag der regelm&#228;&#223;ige Leser fragen. Nun, schuld daran bin ich&#8230; irgendwie. Zwar wurde ich an einem Dienstag geboren, aber mein Geburtstag f&#228;llt dieses Jahr auf einen Mittwoch. Da es sich noch dazu um einen &#8220;runden&#8221; handelt, habe ich mir die kleine Eitelkeit herausgenommen, heute mal mich so ganz in den Mittelpunkt zu setzen.</p>
<div id="attachment_1091" class="wp-caption aligncenter" style="width: 355px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/40j_schnorchel.jpg"><img class="size-full wp-image-1091" title="Tauchausr&#252;stung 1980er Jahre - fast komplett (nicht im Bild: Badehose)" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/40j_schnorchel.jpg" alt="Tauchausr&#252;stung 1980er Jahre - fast komplett (nicht im Bild: Badehose)" width="345" height="460" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchausr&#252;stung 1980er Jahre - fast komplett (nicht im Bild: Badehose)</p></div>
<p>Zu Geburtstagen schaut man gern mal zur&#252;ck auf das, was war und wie es sich im &#8220;Jetzt&#8221; darstellt. Zumindest ich mache das gern. Immer wieder mal. Und zu runden Geburtstagen ganz besonders. Da es hier um das Tauchen geht, werde ich nur diesen Aspekt meines Lebens beleuchten, die anderen finden anderswo statt. Nat&#252;rlich bin ich schon auf meine &#8220;Taucher-Geschichte&#8221; eingegangen zu Beginn dieses Blogs, aber wie ich von einer Freundin erinnert wurde, habe ich etwas vergessen. Sowieso scheinen mir bei der Beschreibung lauter kleine Details &#8220;rausgegangen&#8221; zu sein. Es ist halt schon sehr lang her. Und seit heute wieder ein St&#252;ckchen mehr l&#228;nger her. Oder so. Bevor ich fortfahre, allerdings noch eine kleine Warnung: das hier soll keine Chronologie sein, nur eine pers&#246;nliche Reflektion. Der Text wird wohl so sprunghaft sein, wie meine Gedanken manchmal sind.</p>
<p>Gehen wir etwas mehr ins Detail, was meine Jugendzeit betrifft. Schon als Kind war ich eine so genannte Wasserratte. Dass wir am Bodensee wohnten, kam dem sehr entgegen. Durch Fernsehberichte und Serien wie &#8220;Flipper&#8221; war ich vom Tauchen fasziniert, aber auf der anderen Seite durch Berichte &#252;ber t&#246;dliche Tauchunf&#228;lle auch wieder abgeschreckt. In den 1970er Jahren war beispielsweise das Tauchen am Teufelstisch, einer Felsnadel im &#220;berlinger See in der N&#228;he von Wallhausen, noch erlaubt. Und der Name &#8220;Teufelstisch&#8221; bekam f&#252;r mich eine zweite Bedeutung dadurch, dass dort so viele Unf&#228;lle passierten. Schlie&#223;lich wurde das Tauchen dort verboten, aber man las immer wieder von Unf&#228;llen. Nat&#252;rlich war das mein rein subjektives Empfinden, da ich keine Ahnung hatte, wie viel Tauchg&#228;nge am Bodensee stattfanden, ohne dass es zu Unf&#228;llen kam. Aber das mulmige Gef&#252;hl blieb. Genauso wie die Faszination. Da ich also nicht Ger&#228;tetauchen wollte &#8211; was dann? Dann eben so. Maske, Flossen, Schnorchel. Aber wie macht man sowas richtig?</p>
<p>Zu dem Zeitpunkt hatte ich &#252;ber die Schule eine Jugendzeitschrift abonniert, die einem die Natur und den Menschen etwas n&#228;herbringen sollte (tut mir leid, den Namen habe ich schon vergessen). Als der Sommer n&#228;her kam, wurde in dieser Zeitschrift eine Serie &#252;ber das Schnorcheln ver&#246;ffentlicht und was man dazu wissen musste: den richtigen Flossenschlag, Druckausgleich, Schnorchel ausblasen und so weiter. Gleichzeitig wurden einem gewisse physiologische Kenntnisse vermittelt, warum man zum Beispiel vor dem Abtauchen nicht hyperventilieren sollte oder warum der Schnorchel nicht zu lang sein darf. Die genaue Ausr&#252;stung von damals habe ich nicht mehr vollst&#228;ndig, da ich verschiedene Teile ersetzen musste, aber sie sah ungef&#228;hr so aus, wie oben auf dem Bild. Die wasserdichte Lampe in der Mitte ist sogar noch ein Originalteil von damals, die hatte es in einer anderen Jugendzeitschrift (<a title="YPS" href="http://www.yps.de/" target="_blank">YPS</a>) gegeben. So war ich ausgestattet, zumindest einen Teil der Unterwasserwelt zu erkunden.</p>
<div id="attachment_1092" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/westbad_fische.jpg"><img class="size-full wp-image-1092" title="Fische im Westbad &#220;berlingen" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/westbad_fische.jpg" alt="Fische im Westbad &#220;berlingen" width="460" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Fische im Westbad &#220;berlingen</p></div>
<p>Selbst eine einfache (da wegwerfbare) Unterwasser-Kamera geh&#246;rte irgendwann zu meiner Ausstattung. Man sieht, irgendwie versuchte ich, so nah wie m&#246;glich ans Tauchen heranzukommen. Auch in meiner rettungsdienstliche Ausbildung interessierte ich mich unter anderem sehr f&#252;r physiologische Vorg&#228;nge beim Tauchen und welche Arten Tauchunf&#228;lle es gibt. Dann, 1992, kam der Moment, wo ich es wirklich mal ausprobieren durfte. Im Panorama-Bad in Freudenstadt im Schwarzwald wurde ein Schnuppertauchen veranstaltet.  Und es war genau so faszinierend, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es ging nur nicht sehr lang, einmal eine L&#228;nge im Schwimmerbecken hin und wieder zur&#252;ck.</p>
<p>Und ich dachte, dass ich dann eine lange Zeit von dem Gedanken Abschied genommen hatte. Aber eine Freundin erinnerte mich daran, dass dem nicht so war. Etwas, das ich fast schon vergessen hatte, als ich meine pers&#246;nliche Einf&#252;hrung zu diesem Blog schrieb. Als ich 1997 den <a title="Center Parcs Het Heijderbos" href="http://cp.summertimeparcs.de/het_heijderbos.html" target="_blank">Center Parc Het Heijderbos</a> besuchte, stie&#223; ich im Magazin, das damals jeder Besucher bekam, damit er wusste, welche Veranstaltungen und Sportm&#246;glichkeiten es im Park geben w&#252;rde, auf folgenden Abschnitt:</p>
<p><em>Tauchen-Einf&#252;hrung</em></p>
<p><em>(ab 8 Jahre, und mind. 1,50 m lang)</em></p>
<p><em>Unter der Leitung eines fachkundigen Lehrers werden Ihnen die Anf&#228;nge des Tauchens mit einer Sauerstoffflasche beigebracht. Sie beginnen gleich im Wasser, so dass Sie die Zeit optimal ausn&#252;tzen k&#246;nnen. Subtropisches Schwimmparadies. Anmeldungsgeb&#252;hr hfl 40.00. Zuerst wird die erste Einf&#252;hrung vollgebucht.</em></p>
<p><em>He</em>, dachte ich mir, <em>&#228;lter als 8 Jahre bist Du schon und l&#228;nger als 1,50 m auch.</em> Ja, okay, der Abschnitt enth&#228;lt ein paar sprachliche Merkw&#252;rdigkeiten, so zum Beispiel auch, dass ein gew&#246;hnlicher Sporttaucher nicht mit einer &#8220;Sauerstoffflasche&#8221; taucht, aber was soll&#8217;s? Einem zweiten Prospekt entnahm ich, dass es sich um einen Kurs handelte, der eine kleine Einf&#252;hrung ins Tauchen geben sollte und den man &#8211; wenn man dann wollte &#8211; innerhalb eines Jahres bei jeder Tauchschule fortsetzen k&#246;nne. Aha.</p>
<div id="attachment_1093" class="wp-caption aligncenter" style="width: 268px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/40j_cp_tr.jpg"><img class="size-full wp-image-1093" title="Schnorchelbad im Center Parc" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/40j_cp_tr.jpg" alt="Schnorchelbad im Center Parc" width="258" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Schnorchelbad im Center Parc</p></div>
<p>Ich habe besagtes Magazin noch. Meine damalige Freundin und Reisebegleiterin hat verschiedene Sportangebote angekreuzt, die wir w&#228;hrend <a title="Summertime Parcs Blog: Wie ich Center Parcs entdeckte und was daraus folgte" href="http://blog.summertimeparcs.de/2010/08/04/thorsten-reimnitz-wie-ich-center-parcs-entdeckte-und-was-daraus-folgte/" target="_blank">unseres Aufenthalts im Center Parc</a> machen wollten. Bei dem Abschnitt &#8220;Tauchen-Einf&#252;hrung&#8221; hat sie ein &#8220;T&#8221; dazu geschrieben. Das hei&#223;t, <em>ich</em> wollte das machen. Sie &#252;berlegte sich, ob sie wohl mit ins Schwimmbad kommen und Fotos machen sollte. Weiter kam die Planung allerdings nicht. Wir waren nur eine Woche da und die Zeiten f&#252;r die Tauch-Einf&#252;hrung waren denkbar ung&#252;nstig f&#252;r uns. So belie&#223;en wir es beim Schnorcheln im Schnorchelbad.</p>
<p>Ab da schien sich das Thema f&#252;r mich erst wirklich erledigt zu haben. Ich verschwendete keinen Gedanken mehr daran, das Tauchen &#8220;mal&#8221; auszuprobieren. Bei meinem ersten Urlaub in &#196;gypten 2004 erlebte ich die Unterwasserwelt des Roten Meeres beim Schnorcheln und auf einer Tour mit dem Glasbodenkatamaran. Erst viel sp&#228;ter sollte sich das &#228;ndern.</p>
<div id="attachment_1094" class="wp-caption aligncenter" style="width: 355px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/40j_ausruestung.jpg"><img class="size-full wp-image-1094" title="Tauchausr&#252;stung 2010 - Nur ein Teil" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/40j_ausruestung.jpg" alt="Tauchausr&#252;stung 2010 - Nur ein Teil" width="345" height="460" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchausr&#252;stung 2010 - Nur ein Teil</p></div>
<p>Das klingt jetzt sentimental, aber auch das sei mir an einem solchen Tag erlaubt &#8211; ohne Annette w&#228;re es vermutlich dabei geblieben. Sie h&#228;tte mich nat&#252;rlich nie dazu &#252;berreden k&#246;nnen, den &#8220;Scuba Diver&#8221;-Kurs zu machen, wenn ich nicht vorher schon auf eine gewisse Weise &#8220;gefangen&#8221; gewesen w&#228;re. Aber sie hat den entscheidenden Impuls dazu gegeben. Und wenn ich heute sehe, was das alles nach sich gezogen hat, war es eine gute Entscheidung von ihr, die Frage in den Raum zu stellen, ob wir den Kurs machen sollen. Wir hatten nat&#252;rlich keine Ahnung, wo uns das hinf&#252;hren w&#252;rde. Geschweige denn, was daraus alles entstehen w&#252;rde. Wir haben seither viel erlebt und neue Menschen kennengelernt. Wir haben Herausforderungen gemeistert und uns neuen gestellt, Herausforderungen, die auch noch vor uns liegen.</p>
<p>Es war ein gro&#223;er Schritt, der sich am besten durch das erste und das letzte Bild oben in diesem Artikel verdeutlichen l&#228;sst &#8211; die Ausr&#252;stung &#8220;damals&#8221;, und die Ausr&#252;stung heute. Ich bin schon sehr gespannt, was wir noch alles erleben werden. Es bleibt auf jeden Fall spannend, denn neue Ideen haben wir auch schon. Aber davon wird hier noch berichtet werden. Ganz sicher&#8230;</p>
<p>Ach ja, auch fast vergessen: Danke, Annette! <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p><p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Thorsten+Reimnitz%3A+Fast+schon+vergessen+http://bit.ly/bPq56X+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/tt-twitter-micro4-de.png" alt="Post to Twitter" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der erste Tauchgang im Trocki</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/07/13/der-erste-tauchgang-im-trocki/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dry Suit Diver]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Rescue Diver]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Trocki]]></category>
		<category><![CDATA[Horka]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten uns also entschieden und der Trilaminat-Troc [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten uns also entschieden und der Trilaminat-Trocki war gekauft. Gott sei Dank rechtzeitig vor dem Horkaaufenthalt, denn wir hatten im Rahmen des Resue Divers noch einige Tauchg&#228;nge vor uns.</p>
<p>F&#252;r unter den Trocki hatte man uns einen mittleren Unterzieher sowie Skiunterw&#228;sche empfohlen. Die Wassertemperatur war noch ziemlich k&#252;hl, denn erst drei Wochen zuvor war das Eis vom See weggetaut.</p>
<p>Wie schon das letzte Mal beluden wir unser Auto und machten uns auf den Weg nach Ostdeutschland. Kaum hatten wir &#220;berlingen hinter uns gelassen, fing es an zu regnen. Was sage ich? Es regnete nicht, es sch&#252;ttete. Na klasse. Und kalt war es auch.</p>
<p>Hinter Ulm h&#246;rte es wieder auf und etwas Hoffnung keimte in uns, dass es in Ostdeutschland vielleicht ein bisschen w&#228;rmer war als bei uns, aber leider fing es wieder an zu sch&#252;tten, nachdem wir Dresden erreicht hatten.</p>
<p>Wir erreichten als erste die Basis in Horka. Man lie&#223; uns schon mal hinein, doch da wir die ersten Basisbewohner in dem Jahr waren, war sie noch nicht richtig beheizt. Wir froren ziemlich, trauten uns nicht, die Jacken auszuziehen, und warteten auf Majki. Knapp eine Stunde sp&#228;ter kam er, mit Babsi nebst Hunden. Wir liefen zum See, aber so richtig einladend war es ehrlich gesagt nicht. Wir dachten mit Grauen daran, in das kalte Wasser zu steigen und waren doppelt froh, dass es dieses Mal trocken sein sollte.</p>
<p><em>Thorsten: Ja, da war uns das Gl&#252;ck wirklich hold. Im Nass-Tauchanzug w&#228;re das eine verdammt ungem&#252;tliche Angelegenheit geworden.</em></p>
<p>An dem Abend machten wir nicht mehr viel. Wir gingen essen, dann schlafen. Die Zimmer waren immerhin sch&#246;n warm und es gab keine <a href="http://www.flatflutedivers.de/2009/11/05/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-1/" target="_blank">M&#252;cken</a>. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen war es dann soweit. Nach einer Einweisung in die Anz&#252;ge zogen wir uns das erste Mal komplett trocken an. Bis dahin ging soweit erst mal alles problemlos. Sich ins Jacket zu zwingen erforderte bei mir zumindest etwas Geschick, dann ging es los.</p>
<p><em>Ich werde nie dieses komische Gef&#252;hl vergessen, wenn man den Anzug angelegt hat und in die Knie geht, um s&#228;mtliche Luft herauszupressen. Der Trocki saugt sich dann quasi an einem fest. Das f&#252;hlt sich an wie&#8230; &#228;h&#8230; ja, mir f&#228;llt gerade kein Vergleich ein. Ich sag Bescheid, falls sich das &#228;ndert.</em></p>
<p>Eitler Fatzke! Du bist auch mit nix zufrieden. Mal saugt sich der Trocki an, dann ist man wieder nicht fotogen weil der Rei&#223;verschluss am R&#252;cken einen Buckel vort&#228;uscht&#8230; und da hei&#223;t es immer Frauen seien so eitel&#8230;</p>
<p><em>Hallo?? Ich werde dieses Jahr 40. Ich kriege Falten und verliere meine Haare. Da muss ich doch schauen, dass ich anderweitig gut aussehe.</em></p>
<p>Wir liefen in Richtung Seeeinstieg. Auf dem Weg fiel mir auf, dass ich irgendwie seltsam lief. Man hatte einem zwar beigebracht, aufrecht zu laufen, Schultern zur&#252;ck, Brust raus, Bauch rein, aber f&#252;r meinen Geschmack hatte ich die Schultern zu weit hinten. Dieser Verdacht best&#228;tigte sich, als ich versuchte, meine Flossen anzuziehen. Hier machte sich der erste Haken des Trilaminat Trockis bemerkbar. Er ist nicht elastisch! Und da die Stiefel direkt an den Hosenbeinen angebracht sind, gestaltete es sich etwas schwierig, im Stehen an die Flossen zu kommen. Knie anziehen ging nur bis zu einem gewissen Grad. Erschwerend kam bei mir die ungew&#246;hnliche &#8220;Schulterzur&#252;ckposition&#8221;, die es mir gar nicht erm&#246;glichte, an die Clipverschl&#252;sse der Flossen zu kommen. Nerv! Schlie&#223;lich gab ich auf und lie&#223; mir helfen.</p>
<p>Dann: Blei in die Taschen. Bei dem Gedanken an die Bleimenge wurde ich schon kurzluftig. Im Na&#223;tauchanzug brauche ich mit meiner 12 l Flasche maximal 2 kg, hier packte ich schon 8 Kilo ein. Inclusive Fu&#223;blei, denn die F&#252;&#223;e sollen im Trocki unten bleiben. V&#246;llig geschafft vom Anziehen begab ich mich auf die letzte Stufe.</p>
<p><em>Neben dem Fu&#223;blei hatten wir kurz vor der Fahrt nach Horka noch den Tipp bekommen, uns Flossen mit weniger Auftrieb zu besorgen, was wir brav getan hatten.</em></p>
<p>(Korrektur: DEINE Flossen hatten zu viel Auftrieb, meine nicht! Ich hab mir dekanterweise Splitfins geleistet, die weniger Wasserwiderstand haben. Haben sie auch. Wenn man flosselt sp&#252;rt man sie fast nicht. Hach, das geht ja richtig leicht. Angenehm leicht. Sehr leicht. ZU leicht!!!!! Ich hab meine Flosse verloren!!!!!!!!!!!)</p>
<p>Ehrlich gesagt war ich mehr als nerv&#246;s. Man h&#246;rt Geschichten &#252;ber Taucher, die Luft vom Trocki in die Beine bekommen und so unter Wasser einen Kopfstand machen und ungebremst an die Oberfl&#228;che schie&#223;en. Da ich aus leidlicher Erfahrung wei&#223;, dass ich zu solch bl&#246;den Zwischenf&#228;llen besonders am Anfang neige, sah ich es schon kommen, dass ich von der letzten Stufe ins Wasser glitt um sofort Kopf zu stehen.</p>
<p>Es half aber nichts. Den Mutigen geh&#246;rt die Welt. Also wagte ich den Schritt ins Wasser. Hier fiel mir zweierlei auf:</p>
<p>Erstens: Aaaaah&#8230;.kalt. Sehr kaltes Wasser. Igitt!!! Nein, nicht was Sie jetzt denken. Der Anzug war dicht. Aber trotzdem sp&#252;rte ich die umgebende K&#228;lte sehr deutlich. UUhhh! (Memo an mich: f&#252;r solche Aktionen in Zukunft dickere Unterzieher!!!!)</p>
<p><em>Okay, an dieser Stelle schalten wir mal schnell um in die Sendezentrale zum Zentralsender, und zwar zur&#8230;</em></p>
<h1>Hobbythek<em><br />
</em></h1>
<p><em>Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der &#8220;Hobbythek&#8221;, liebe Bastelfreunde! F&#252;r diejeningen unter unseren Lesern, die noch nie einen Trockentauchanzug im Wasser anhatten: Da hab ich mal was vorbereitet! Falls Sie das Gef&#252;hl mal nachvollziehen wollen, dann nehmen Sie einen Einmal-Gummihandschuh (zum Beispiel aus dem Verbandskasten),</em> &#8230;</p>
<p>Gute Idee! N&#228;chste Verkehrskontrolle: &#8220;Zeigen Sie mal Ihren Verbandskasten! Wo sind denn die Handschuhe?&#8221; &#8211; &#8220;&#196;h&#8230; ich habe da ein Flat Flute Diver Experiment gemacht&#8230;&#8221; &#8211; &#8220;WAS haben Sie gemacht???&#8221;</p>
<p><em>&#8230; nehmen Sie einen Einmal-Gummihandschuh, zur Not tut&#8217;s auch ein Haushaltshandschuh, f&#252;llen Sie ein Waschbecken mit 10 ° C kalten Wasser (zur Not tut&#8217;s auch 10 ° warmes Wasser) und halten Sie die Hand rein, und zwar so, dass kein Wasser in den Handschuh l&#228;uft. Genau so ist das Gef&#252;hl im Trockentauchanzug am ganzen K&#246;rper. Danke f&#252;r die Aufmerksamkeit, zur&#252;ck zu meiner liebreizenden Kollegin. </em></p>
<p>Zweitens: Die praktische Anwendung der Tauchphysik in Bezug auf den Wasserdruck. Wenn wir also im Na&#223;tauchanzug tauchen, merken wir vom Druck au&#223;er an den Ohren nicht wirklich etwas. Auch ein Schwimmer w&#252;rde den Wasserdruck an den Beinen im Wasser nicht merken. Aber! Der Trilaminat-Trockentaucher merkt ihn bereits an der Oberfl&#228;che! Ich trieb wie ein Korken an der Wasseroberfl&#228;che und wartete noch auf Thorsten, da merkte ich bereits, dass der Trockentauchanzug an meinen Beinen  klebte wie ein l&#228;stiger Duschvorhang, der elektrostatisch aufgeladen ist und den arglosen Duscher nervt. Na, das konnte ja heiter werden. Denn bereits an der Oberfl&#228;che bewirkte der klebende Trocki, dass die Bewegungsfreiheit der Beine zum flosseln eingeschr&#228;nkt ist.</p>
<p>Wir tauchten ab. Das erste Mal. Leider war die Sicht sehr milchig, was daran lag, dass es in Horka auch tagelang vorher geregnet hatte. Wir wollten erst mal auf 7 m bleiben und ein bisschen rumtauchen, um erst mal ein Gef&#252;hl f&#252;r den Trocki zu kriegen. Ich tauchte mit Majki, Thorsten mit Babsi. Los gings.</p>
<p>Es war, wie ich bef&#252;rchtet hatte. Je tiefer wir kamen, desto mehr klebte dieser Trocki an den Beinen und desto steifer wurde er. Ich lie&#223; zwar Luft hinein, aber die drang nicht bis zu den Beinen vor. Sollte sie nach M&#246;glichkeit auch nicht. Sie erinnern sich? Kopfstand! Ich ertrug es und tauchte weiter. Inzwischen war ich allerdings tiefer, als ich eigentlich wollte, ein Blick auf meinen Tauchcomputer zeigte mir 16 m an. Das merkte ich daran, dass ich den Eindruck hatte, dass es mir die Schuhsohlen in die Zehenzwischenr&#228;ume ziehen w&#252;rde.</p>
<p><em>Das Gesetz von Boyle besagt, dass das Volumen eines Gases sich umgekehrt proportinal zum Druck verh&#228;lt.</em></p>
<p>Sabbel doch nicht so geschwollen rum. Man k&#246;nnte ja meinen, du h&#228;ttest Physik studiert. Au&#223;erdem hei&#223;t der Typ Boyle-Mariotte nur zur Information!</p>
<p><em>Okay, irgendso ein physikalischer Grundsatz sagt, dass sich irgendwas irgendwie verh&#228;lt, wenn irgendwas passiert. Was genau, das diskutieren wir dann noch aus. In unserer Situation beim Tauchen jedoch galt: je mehr Druck, desto weniger Volumen. Das bekommt man im Trocki sehr deutlich mit. Und ich war sowieso noch sehr vorsichtig, da das Ablassen der Luft aus dem Anzug &#252;ber das Ventil im Oberarm eine sehr ungewohnte Sache war. Es galt nicht nur zu vermeiden, dass Luft in den Beinen daf&#252;r sorgte, dass man sich auf dem Kopf stellte, sondern auch dass die sich beim Aufstieg wieder ausdehnende Luft einen aufpumpte wie ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bibendum" target="_blank">Michelin-M&#228;nnchen</a> und man mit Impulsgeschwindigkeit gen Oberfl&#228;che schoss. Also lieber nicht zu viel Luft reinlassen und oft ablassen.</em></p>
<p>Insgesamt war es eine interessante Erfahrung, aber ich merkte schnell, dass das Trockentauchen noch sehr viel &#220;bung braucht. Alleine das Tarieren mit dem Anzug ist nicht so leicht, wie man sich das vorstellt. Arm hoch, um Luft aus dem Anzug zu lassen? In der Theorie vielleicht&#8230; Das wollte nicht klappen, und schon stieg ich ungewollt auf. Mit der Zeit lernte ich, dass ich nicht nur den Arm hochnehmen muss, sondern auch den Arm anwinkeln sollte, dann klappt es schon viel besser.</p>
<p><em>Dabei zeigte sich ein Nachteil meines <a href="../2009/07/24/thorstens-gedanken-zur-ersten-eigenen-ausruestung-das-jacket/" target="_blank">Jackets</a>:  es hat keinen Tarierschlauch, sondern einen an der linken Seite  angebrachten Tarierhebel.  Um Luft sowohl aus dem Jacket als auch aus  dem Anzug abzulassen, musste ich zwei gegenl&#228;ufige Bewegungen machen:  Nach oben, um Luft aus dem Anzug zu lassen, nach unten, um an den  Tarierhebel zu kommen.</em></p>
<p>Verstehe. Zwei gegenl&#228;ufige Bewegungen &#252;berfordern Dich. Du bist wohl nicht belastbar was? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Es ist nur geringf&#252;gig schwierig, den Arm gleichzeitig hochzunehmen <strong>und</strong> nach unten an den Tarierhebel zu greifen. Das eine schlie&#223;t das andere aus. Das ist fast wie in diesem Gedicht: &#8220;&#8230;drinnen sa&#223;en stehend Leute, schweigend ins Gespr&#228;ch vertieft&#8230;&#8221;</em></p>
<p>L&#228;nger als 30 Minuten war bei dem Tauchgang nicht drin. Es war einfach zu kalt. Wir tauchten wieder auf. Offenbar zog ich ne Schnute, denn Majki merkte gleich, dass ich mit der ersten Trockierfahrung nicht zufrieden war. Er meinte, ich solle mich nicht aufregen, die ersten Male seien nun mal gew&#246;hnungsbed&#252;rftig und nach ein paar Tauchg&#228;ngen w&#252;rde man das Engegef&#252;hl an den Beinen gar nicht mehr merken. Er behielt Recht. Also, nicht dass man es nicht merken w&#252;rde, aber man gew&#246;hnt sich dran.</p>
<p><em>Au&#223;erdem w&#252;rde man sich daran gew&#246;hnen, dass man am Anfang immer so eine gewisse Unsicherheit hat: Warum ist es gerade kalt? Ist es einfach nur kalt &#8211; oder hat der Anzug ein Loch, und es ist deswegen kalt, weil man gerade geflutet wird, wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tauchzelle" target="_blank">Tauchzelle</a> eines U-Boots?</em></p>
<p>Was sich bei mir noch als Problem herausstellte: Ich hatte halbtrockene Handschuhe an. Der Gr&#246;&#223;e S, jedoch stellte sich heraus, dass ich trotzdem noch einen &#220;berstand von 2 cm an den Fingerkuppen hatte. Somit gestaltete es sich ziemlich schwierig, das Lufteinla&#223;ventil des Trockis zu bedienen. Auch hier m&#252;sste ich in K&#252;rze Abhilfe schaffen, also kam das Problem auf die &#8220;to do Liste for diving&#8221;.</p>
<p>Jetzt hatten wir noch eine Herausforderung vor uns: Der Ausstieg. Dazu in der kompletten, nassen Ausr&#252;stung knapp 100 Treppen hoch. Ich schnaufte aus dem Wasser, und *Trommelwirbel&#8230; schon stand ich wieder da wie das Topmodel* pers&#246;nlich. Schultern zur&#252;ck, Brust raus, Bauch <span style="text-decoration: line-through;">raus </span>rein. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' />   Da stimmte doch was nicht. Am Abend merkte ich auch sehr deutlich meine Schultergelenke. Inzwischen wei&#223; ich auch, woran das liegt. Mein Jacket ist mir zu gro&#223; und sagen wir eher mal: zu breit. Ich musste k&#252;nftig die Brustschnalle zuerst zumachen und maximal anziehen, bevor ich den Rest schlie&#223;en konnte, dann klappte es auch mit dem Flossenanziehen&#8230;</p>
<p>* = <em>GNTTM, oder wie? &#8220;Germany&#8217;s Next Tauch-Topmodel&#8221; Ich stell mir das schon vor, wir &#228;chzen die Treppen hinauf, und oben steht Heidi Klum und kritisiert unsere Gangart. Die war nat&#252;rlich nicht sonderlich elegant, aber: Alles Gewohnheitssache. Hoffe ich jedenfalls. Denn es stand uns ja noch was bevor: den Abschluss des RESCUE DIVER &#8211; Pr&#252;fung und Freiwassertauchg&#228;nge.</em></p>
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		<title>PPB &#8211; Tarierung in Perfektion</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 11:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Open Water Diver]]></category>
		<category><![CDATA[PPB]]></category>
		<category><![CDATA[Spezielle Kurse]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem wir den Nitrox-Kurs in Horka erfolgreich zu End [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir den Nitrox-Kurs in Horka erfolgreich zu Ende gebracht hatten, standen wir nun vor einem neuen Problem: Inzwischen war es Oktober und f&#252;r die Freiwassertauchg&#228;nge in unseren Na&#223;tauchanz&#252;gen war es zu kalt geworden. Wir brauchten also dringend eine Alternative. Bis zum n&#228;chsten Fr&#252;hjahr eine Tauchpause einlegen? Nie im Leben.</p>
<p>Wir unterhielten uns mit Majki, was man am Besten tun k&#246;nnte. Die beste Alternative w&#228;re ein Trockentauchanzug, aber da die Dinger nicht gerade zu Schleuderpreisen zu erstehen sind, kam das f&#252;r uns jetzt erst mal nicht in Frage. Zudem ergibt sich mit den &#8220;Trockis&#8221; gerne noch ein Problem: Die &#8220;Stangenware&#8221; passt h&#228;ufig nicht genau, und das A und O eines Trockis ist der richtige Sitz. Also&#8230; einen Trocki kaufen und &#228;ndern lassen war im Budget nicht drin&#8230; schlie&#223;lich stand ja noch der &#196;gypten-Urlaub an. Zudem &#252;berzeugte uns Majki, dass wir nicht jetzt unbedingt auf Teufel komm raus mit dem Trockentauchen anfangen sollten.</p>
<p>Insofern entschieden wir uns, den PPB-Kurs zu machen. Hier &#252;bt man zumindest erst mal im Schwimmbad, und das kam uns gelegen.</p>
<p><em>Thorsten: &#8220;PPB&#8221; steht f&#252;r &#8220;Peak Performance Buyoancy&#8221;, oder &#8220;Tarieren in Perfektion&#8221;, wie der Kurs auf Deutsch hei&#223;t. Sinn und Zweck ist, solche Dinge wie &#8220;Furchen in den See(Meeres)grund ziehen&#8221; und &#8220;wie ein Korken durch die Wasseroberfl&#228;che schie&#223;en&#8221; zu vermeiden. Um die Verletzungsgefahr zu verringern, &#252;bt man das erst einmal im Pool. </em></p>
<p><strong>Anmerkung der Redaktion: Wie wir noch sehen werden, kann man sich aber auch durchaus im Pool dabei verletzen&#8230;</strong></p>
<p><em>Ich sagte doch &#8220;verringern&#8221;, nicht &#8220;ausschlie&#223;en&#8221;, oder? Au&#223;erdem interessiert bestimmt niemand von den Lesern, ob und wem irgendwelche Missgeschicke passiert sind. Da brauchen wir nicht so drauf rumreiten.</em></p>
<p>Also fuhren wir nach Z&#252;rich, um im dortigen Hallenbad unsere erste PPB-Stunde zu absolvieren. Majki brachte seine Frau Babsi mit, die ebenfalls &#252;ben wollte, denn bei ihr steht in K&#252;rze die Divemasterpr&#252;fung an.</p>
<p>Nach Einweisung in das Hallenbad gings los. Zuerst einmal testen wir, wieviel Blei wir &#252;berhaupt brauchen w&#252;rden. Dann tauchten wir ab, und begannen mit dem &#8220;Pivot&#8221;. Hierzu legt man sich b&#228;uchlings auf den Grund und hebt nur mit Atmen soweit vom Grund ab, bis man auf den Flossenspitzen balancieren kann. Eigentlich eine lustige &#220;bung, WENN auch die Flossen auf dem Grund bleiben w&#252;rden. Ich vermute, dass ich Luft in den Schuhen hatte, jedenfalls ging es so nicht. Majki deutete mir unter Wasser an, dass ich meine Flossen ausziehen und auf den Grund stellen solle &#8211; um zu testen, ob die Flossen von alleine zu viel Auftrieb haben. Er machte es vor und stellte die Flossen auf den Grund. Sie blieben dort, wo sie waren. Also machte ich es nach. <span style="text-decoration: line-through;">Nachdem ich mir beim Ausziehen der Flossen vor lauter Ungelenkigkeit fast einen Bandscheibenvorfall geholt h&#228;tte </span>Ich beugte mich elegant nach vorne und zog meine Flossen aus. Auch sie blieben dort wo sie waren. Hm. Da half nur eins. Ich tauchte auf, holte zwei kleine Bleiplatten und steckte sie in meine F&#252;&#223;linge. Improvisiertes Fu&#223;blei. Somit blieben die Flossen auf dem Grund beim Pivot und es klappte auch. Im Gegensatz zu Thorsten.</p>
<p><em>Annettes Einlage sorgte bei mir kurzfristig f&#252;r Verwirrung, denn ich machte meine &#220;bung mit Babsi. Annette hatte mir den R&#252;cken zugewandt und ich sah nur auf einmal, dass sie rechtsseitig barfu&#223; war. Ich versuchte, mich davon nicht ablenken zu lassen, aber auch ich hatte Probleme, die Flossen auf dem Grund zu lassen. Ich konnte die Beine durchstrecken wie ich wollte, das hielt nur kurz, dann hoben sie ab. Mir wurde geholfen, indem Babsi die Flossenspitzen unten hielt. Dann klappte</em> <em>es&#8230; zumindest kurzfristig.</em></p>
<p>Thorsten meinte wieder mal, besonders toll aussehen zu m&#252;ssen und f&#252;gte in die Pivot&#252;bung noch seitliche Rotationsbewegungen ein. Nicht, dass es nicht beeindruckend ausgesehen h&#228;tte, aber das war nicht der Sinn der &#220;bung. Er stellte sich vorerst auch taub, wenn er kritisiert wurde. Hartn&#228;ckig behielt er die Bewegungen bei. Erst nach gutem Zureden von Majki und unverst&#228;ndlichem Gemurmel &#8220;hatte Luft im Anzug&#8221; stellte er diese Bewegungen ein.</p>
<p><em>Na warte, die frechen Bemerkungen kommen alle in mein goldenes Buch, und dann gibt es dieses Jahr nichts zu Weihnachten. Tats&#228;chlich gelang es mir, durch die Atemtechnik mit dem Oberk&#246;rper vom Boden abzuheben. Aber als ich eine bestimmte H&#246;he erreicht hatte, kippte ich zur Seite. Dadurch bekam die Flasche &#220;bergewicht und zog mich erst recht aus der Lage. Was f&#252;r ein Gl&#252;ck, dass wir keinen Unterwasserfunk hatten, da h&#228;tte ich doch tats&#228;chlich ein paar unfreundliche Worte loslassen m&#252;ssen. Ich sagte es schon mal, die Schwerkraft und ich, wir werden keine guten Freunde mehr. Also gut, nochmal versuchen. Wieder klappte es bis zu einer bestimmten H&#246;he. Doch diesmal achtete ich genau darauf, was nun passieren w&#252;rde und ich merkte, dass etwas unter dem Anzug &#252;ber meine Haut strich. Fast so, als w&#228;re dort ein Frettchen in meinem Neo gefangen. Gut, das mit dem Frettchen konnte ich ausschlie&#223;en, es sei denn, Annette h&#228;tte mir so ein Tier heimlich in den Anzug gesteckt, aber weiter kam ich mit dem Denken nicht: Schon kippte ich wieder zur Seite. Doch diesmal entleerte sich ein Schwarm Luftblasen aus meinem Kragen, so dass ich des R&#228;tsels L&#246;sung hatte &#8211; in meinem Anzug hatte sich Luft gefangen, die sich je nach Lage&#228;nderung hin und her (und rauf und runter) bewegte. Und nachdem die Luft drau&#223;en war, ging es auch wesentlich besser.</em></p>
<p>Gott sei Dank. Ich hab schon bef&#252;rchtet, dass du erkl&#228;ren w&#252;rdest WOHER die Luft in deinem Anzug gekommen war. So &#252;berlassen wir das mal der Fantasie der Leser und mein Geruchsorgan bleibt verschont.</p>
<p>Dann versuchte ich mich am Hovern. Dazu schwebt man nahezu bewegungslos im Schneidersitz im Wasser. Sollte man zumindest. Dummerweise hat man im Hallenbad nicht viel Platz nach oben und unten. Ich versuchte, aus dem Pivot in den Schneidersitz &#252;berzugehen, aber&#8230; nun ja&#8230;wie will ich sagen&#8230; es klappte nicht auf Anhieb. Ja. So ist es vermutlich gut ausgedr&#252;ckt.</p>
<p>W&#228;hrend Babsi nahezu bewegungslos bereits seit STUNDEN neben mir schwebte, bekam ich noch nicht einmal meine Flossenbl&#228;tter zu fassen ( das zum Thema Ungelenkigkeit). Also verschob ich dieses Problem auf sp&#228;ter und versuchte mich erst einmal im sogenannten Klositz. Dazu zog ich die Knie an den K&#246;rper und belies es erst mal dabei. Nach einiger Zeit schaffte ich es immerhin, mal 20 sec in dieser Position zu verharren, ohne entweder sofort durch die Wasseroberfl&#228;che zu brechen oder auf den Grund aufzuschlagen. Ich ging vom &#8220;Klositz&#8221; in die entpannte &#8220;Gammelposition&#8221; mit ausgestreckten Beinen &#252;ber, denn auf Dauer war das auch nichts mit den angezogenen Knien.</p>
<p>Ich warf einen Blick zu Thorsten. Auch er hatte offenbar Probleme mit dem Schneidersitz. Allerdings musste er auch hier wieder &#252;bertreiben, denn er zog die Knie gleich bis zur Nasenspitze an und sank ziemlich bald mit er Flasche zuerst auf den Grund. Alles nicht so einfach. Wir werden noch viel &#252;ben m&#252;ssen.</p>
<p><em>Habe ich schon erw&#228;hnt, dass die Schwerkraft und ich keine gute Freunde mehr werden? Und dass es gut ist, dass wir keinen Unterwasserfunk hatten? Ich versuchte mich also am Schweben. In aufrechter Position mit ausgestreckten Beinen ging es, aber das war ja nicht die Kunst. Als ich die Beine anzog, ging es wieder bis zu einem bestimmten Punkt, dann schien es, als h&#228;tte jemand einen Magneten im Boden des Schwimmbeckens eingeschaltet, der meine Flasche anzog. Ich st&#252;rzte R&#252;cken (Flasche) voran ab. Zwar kam ich dem ganzen ein wenig auf die Spur, aber hingekriegt habe ich es deswegen noch nicht. Offenbar lag das Geheimnis wieder in den Flossen, bzw. in den Stiefeln. Wenn ich diese zu hoch nahm, konnte ich mit meiner K&#246;rperspannung ihrem Auftrieb nicht entgegen wirken. Es zog sie nach oben, dadurch geriet ich in R&#252;ckenlage, und zwar so weit, bis ich von der Flasche nach unten gezogen wurde.</em></p>
<p>Um uns nicht v&#246;llig frustriert nach Hause fahren zu lassen, hatte Majki noch eine nette &#220;bung f&#252;r uns parat. Unter Wasser in der &#8220;Hoverposition&#8221; sollten wir uns mit einem E&#223;l&#246;ffel einen Tischtennisball hin und her reichen. Untern den staunenden Augen anderer Tauchsch&#252;ler praktizierten wir das auch und komischeweise durchstie&#223; hierbei keiner von uns die Oberfl&#228;che. Ob das daran lag, dass wir auf andere Dinge konzentriert waren? Aber es war lustig.</p>
<p><em>Konfuzius sagt: Achte auf Deine Gedanken! Sie sind der Anfang Deiner Taten. Tats&#228;chlich wird beim PPB ja auch vermittelt, dass das Visualisieren der einzelnen &#220;bungen eine gro&#223;e Rolle spielt. M&#246;glicherweise h&#228;ngt man sich zu sehr an Kleinigkeiten auf, wenn man sich in den &#220;bungen zu &#8220;verkopft&#8221;, anstatt einfach &#8220;zu machen&#8221;. Dadurch, dass wir darauf achteten, den Tischtennisball nicht zu verlieren, musste das Schweben &#8220;im Hintergrund&#8221; ablaufen, was es dann auch tat. Und ach ja, die Tauchsch&#252;ler&#8230; das hatte ich ja fast vergessen, neben uns war eine andere Tauchschule t&#228;tig, deren Sch&#252;ler die Pool&#252;bungen vom OWD machten. Und mit unserem Pingpongball-Essl&#246;ffel-Spiel erregten wir ziemliche Aufmerksamkeit. </em></p>
<p>Nach einer Pause wollten wir dann doch noch mal das Hovern und den Pivot &#252;ben. Ich balancierte soeben vorbildlich auf den Flossenspitzen, da kam pl&#246;tzlich Mustersch&#252;ler Thorsten wie ein Stein kopf&#252;ber auf den Grund zu geschossen und schlug sich die Nase an. Warum er das tat, ist bis heute ein Geheimnis. Da es im Schwimmbad zumindest mal keine Plastikhaie gibt, entf&#228;llt die Ausrede, dass er sich sch&#252;tzend vor mich werfen wollte. Aber &#252;berlassen wir doch TomTom das Wort und lassen ihn selber erkl&#228;ren, was diese Showeinlage sollte!</p>
<p><em>Nun, das &#8220;Auf die Nase fallen&#8221; hat eine lange Tradition im Stummfilmgesch&#228;ft, angefangen bei Buster Keaton und Charlie Chaplin&#8230; Verdammt, ich hab mich halt auf die Fresse gelegt und das ganze Schwimmbad damit unterhalten!! (Hab ich das mit Schwerkraft und Unterwasserfunk schon&#8230;?) Okay, ruuuhig. Ich hatte wieder Probleme mit dem Pivot in Form von auftreibenden Flossen. Doch diesmal schien ich es mit K&#246;rperspannung in den Griff zu kriegen. Ich machte eine Aufw&#228;rtsbewegung mit dem Oberk&#246;rper, doch als ich die Abw&#228;rtsbewegung begann, zog es mir die Flossen vom Grund weg nach oben. Das Resultat war eine beschleunigte Abw&#228;rtsbewegung, da nun der Kopf unten und die Flossen oben waren. Dann sprang mit der Boden vom Schwimmbecken ins Gesicht.</em></p>
<p><em>AUTSCH! @*#$§!!!</em></p>
<p><em>Als ich mich wieder aufgerappelt hatte, erkannte ich die Genialit&#228;t in diesem Man&#246;ver. Ich hatte soeben eine neue &#220;bung erfunden, den &#8220;Pivot Situs inversis Totalis&#8221;, kurz &#8220;PST!&#8221; oder auch &#8220;seitenverkehrter Pivot&#8221; genannt. Diesen macht man nicht auf den Flossenspitzen, sondern auf der Taucherbrille und er ist was f&#252;r Fortgeschrittene. Jawohl!</em></p>
<p><em>Andererseits&#8230; vielleicht sollte ich mal &#252;ber Fu&#223;blei nachdenken&#8230;</em></p>
<p>Sah aber gut aus. Muss man sagen. Und du w&#228;rst bestimmt eine Sensation gewesen, wenn du mit gebrochenem Nasenbein ins Krankenhaus gegangen w&#228;rst. Denk nur, was Deine Versicherung gesagt h&#228;tte! Unfallbericht? Nasenbeinbruch beim Tauchen. Jaaa klaaaar&#8230;.  waren Sie das nicht letztens auch mit dem &#8220;verdrehten Knie&#8221; beim Tauchen? Bisschen ungeschickt, was? Lassen Sie das mal besser in Zukunft!  <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' /><br />
Alles in Allem waren es sehr lehrreiche Stunden, doch leider konnten wir das Brevet noch nicht beenden, denn zu dem Kurs geh&#246;rt noch ein Freiwassertauchgang. Und eben diesen k&#246;nnen wir noch nicht machen&#8230; denn&#8230; ja genau! Bei dem Temperaturen im Freiwasser? Nass? Brrrr! Und da uns ja vom Trocki abgeraten wurde (an dieser Stelle werfen wir einen strengen Blick aus dem Monitor hier Richtung Majki &#8211; <em>aber nicht zu streng, immerhin geh&#246;rt die Taktik, urspr&#252;nglich mal gefasste Pl&#228;ne komplett &#252;ber den Haufen zu werfen ja mittlerweile zu unserem Standardrepertoire</em>), mussten wir also wieder umplanen. Wir entschieden uns, den Rescue Diver &#252;ber Winter zu machen, denn hier konnte man einige &#220;bungen im Schwimmbad absolvieren und somit h&#228;tten wir den Winter &#252;berbr&#252;ckt. Einen kleinen Haken hatte die Sache allerdings&#8230; wir waren noch OWDs und mussten erst noch den AOWD machen, bevor wir mit dem Rescue Diver beginnen konnten. Aber den hatten wir schon f&#252;r &#196;gypten geplant, und der Tauchurlaub stand jetzt unmittelbar bevor.</p>
<p><em>Welche unglaublichen und haarstr&#228;ubenden Abenteuer werden die FlatFluteDivers unter s&#252;dlicher Sonne wohl erleben? Fortsetzung folgt&#8230;</em></p>
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		<title>HORKA &#8211; Das Tauchparadies in Sachsen Teil 4</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 08:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enriched Air Diver]]></category>
		<category><![CDATA[Open Water Diver]]></category>
		<category><![CDATA[Spezielle Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Crostwitz]]></category>
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		<category><![CDATA[Tauchsee]]></category>

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		<description><![CDATA[Unglaublich, aber wahr - schon brach der letzte "Taucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unglaublich, aber wahr &#8211; schon brach der letzte &#8220;Tauchtag&#8221; an. Zwar h&#228;tten wir durchaus die M&#246;glichkeit gehabt, auch am n&#228;chsten Tag vor der Heimfahrt noch einen Tauchgang hinzulegen, aber manchmal muss man sich einfach den Tatsachen stellen und zugeben, dass es etwas zu viel ist, vor einer derart langen Reise nochmal ins Wasser zu steigen. Aber was rede ich hier eigentlich? So weit sind wir doch noch gar nicht.</p>
<p>Der erste Tauchgang des Tages war wieder ein Nitrox-Tauchgang. Der Kurs &#8220;Enriched Air Diver&#8221; umfasst eigentlich nur zwei Freiwassertauchg&#228;nge, die auch ausreichend sind (wie bereits erw&#228;hnt ist die Theorie und der Umgang mit dem Atemgas das Wichtigste), aber wir sollten noch eine kleine &#8220;Zulage&#8221; bekommen: ein paar Notfallhandgriffe. Was einem passieren kann, wenn man mit der falschen Mischung zu tief taucht, ist eine Sauerstoffvergiftung. Da Sauerstoff eines der zwei Hauptnahrungsmittel unseres Gehirns ist (das andere ist Zucker), sind die Auswirkungen entsprechend dramatisch: Man kann einen Krampfanfall bekommen. Eigentlich macht man dann aber nichts anderes, wie wenn ein Taucher aus anderen Gr&#252;nden bewusstlos wird. Allerdings lernt man diese Ma&#223;nahmen erst im Rahmen des &#8220;Rescue Diver&#8221;-Kurs, aber Majki wollte uns zur Sicherheit jetzt schon ein paar Handgriffe beibringen. Uns war das recht. Man kann nicht vorbereitet genug sein.</p>
<p>Auf den Tauchgang begleitete uns auch der mittlerweile frisch gebackene AOWD Jonathan, der bei der Demonstration der Ma&#223;nahmen durch Majki als Opfer herhalten sollte. Zuerst machten wir jedoch wieder eine Runde durch den See, was sehr entspannt war. Dann suchten wir eine Plattform, wo wir die &#220;bung machen konnten. Gut, Pedanten sei gesagt, es war nicht wirklich eine &#8220;Plattform&#8221;, wie wir sie beispielsweise im Schluchsee hatten. Es war eine ebene Fl&#228;che, die beim Abbruch der Steine entstanden war, mehr ein Plateau, das gen&#252;gend Platz bot und in Richtung Seemitte zuerst in ein paar Stufen in die Tiefe f&#252;hrte, bevor die Felsen endg&#252;ltig steil nach unten f&#252;hrten. Jonathan lie&#223; alle Luft aus seiner Tarierweste und legte sich auf den Bauch in die Mitte des Plateaus. Er hatte die verantwortungsvolle Aufgabe, nichts zu machen, sondern sich wie ein Bewusstloser h&#228;ngen zu lassen.</p>
<p>Annette und ich beobachteten das Geschehen vom Rand des Plateaus aus. Im Grunde genommen macht man aber unter Wasser auch nichts anderes als &#252;ber Wasser: Man kontrolliert den Bewusstseinszustand (Taucher gesch&#252;ttelt, nicht ger&#252;hrt), ob der Regulator noch im Mund ist, und dann hebt man die Person mit einem speziellen Rettungsgriff hoch. Dann allerdings kam das, was sich dann doch geringf&#252;gig von der &#220;berwasserrettung unterscheidet: den bewusstlosen Taucher an die Oberfl&#228;che bringen. Dazu muss der Retter f&#252;r sich und den Geretteten f&#252;r den n&#246;tigen Auftrieb mittels seiner Tarierweste sorgen. Majki lie&#223; also Luft in seine Weste und stie&#223; sich von dem Plateau ab. Doch anstatt Jonathan nach oben zu ziehen, stoppte die Aufw&#228;rtsbewegung etwa einen halben Meter &#252;ber dem Fels. Von da an schob er ihn in einer horizontalen Linie auf den Rand des Plateaus zu, an dessen Ende beide nach unten st&#252;rzten. Gl&#252;cklicherweise hatte der Fels hier eine Stufe, so dass sie etwa einen halben Meter tiefer wieder Bodenkontakt hatten. Also, einen halben Meter unter dem Niveau des Plateaus, von dem aus sie gestartet waren, also einen Meter tiefer als ihre erreichte Flugh&#246;he  (haben das jetzt alle verstanden?). Jedenfalls hatten Annette und ich dem Schauspiel mit einigem Unglauben zugesehen, wurden wir doch Zeuge einer Neuauff&#252;hrung unseres eigenen spektakul&#228;ren Sturzes in den Torf beim Abschluss des OWD-Kurses im Schluchsee (<a title="FFD: Der OWD - Freiwassertauchgang 4" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/10/01/der-owd-freiwassertauchgang-4/" target="_blank">wer das schon vergessen hat, hier ist es abgemalt und aufgeschrieben</a>). Wir erkundigten uns sogleich nach dem Zustand der beiden, doch ihnen war zum Gl&#252;ck nichts ernsthaftes passiert.</p>
<p><em>Annette: Wir waren in der Tat leicht irritiert, wie Majki so in der Horizontalen mit Jonathan im Gep&#228;ck &#8220;herumfuhr&#8221;, doch es stellt sich heraus, dass er ein akutes Druckausgleichsproblem im Ohr hatte. Er konnte es aber zum Gl&#252;ck regeln und die &#220;bung dann doch noch mit Demonstrationscharakter zu Ende bringen. Wenn ich das so lese bekomme ich im Nachhinein allerdings ein bisschen Gewissensbisse: Wo waren WIR lieber Thorsten, als die abgest&#252;rzt sind! Wir h&#228;tten uns ja auch mal r&#252;hren k&#246;nnen statt wie die &#214;lg&#246;tzen unter Wasser zuzugucken was da passiert! </em></p>
<p>Ehrlich gesagt konnte ich das in dem Moment nicht fassen und fragte mich, ob ich wohl an einer Sauerstoffvergiftung leide und das, was ich da sehe, nur ein Produkt meiner eigenen, verkorksten Fantasie ist &#8211; so sehr f&#252;hlte ich mich an unser Schluchsee-OWD-Wechselatmung-Sturz-in-den-Torf-Abenteuer erinnert. Und wir sind ja dann gleich aufgesprungen und haben nach ihnen geschaut.</p>
<p><em>Trotzdem hatte die &#220;bung Spa&#223; gemacht. Ich durfte Thorsten an die Oberfl&#228;che &#8220;zerren&#8221;, und es war sehr lehrreich. Er machte sich zwar absichtlich schwer, behinderte mich nach allen Regeln der Kunst, um mich besonders herauszufordern, , aber he! F&#252;r mich doch ein Kinderspiel! Thorsten wurde trotz massiver Gegenwehr dorthin gebracht, wo ich ihn hinbringen sollte. Widerstand zwecklos!</em></p>
<p>Ich kann mir vorstellen, dass Dir das Spa&#223; gemacht hat, und zwar aus folgenden drei Gr&#252;nden:</p>
<p style="text-align: left">
<div id="attachment_714" class="wp-caption aligncenter" style="width: 493px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/12/rettung_01.jpg"><img class="size-full wp-image-714" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/12/rettung_01.jpg" alt="Erstmal kr&#228;ftig durchsch&#252;tteln!" width="483" height="362" /></a><p class="wp-caption-text">1. Erstmal kr&#228;ftig durchsch&#252;tteln!</p></div>
<div id="attachment_715" class="wp-caption aligncenter" style="width: 493px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/12/rettung_02.jpg"><img class="size-full wp-image-715" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/12/rettung_02.jpg" alt="2. Unter dem Deckm&#228;ntelchen der &quot;Rettung&quot; dem Mann ungestraft auf den Hintern starren." width="483" height="362" /></a><p class="wp-caption-text">2. Unter dem Deckm&#228;ntelchen der &quot;Rettung&quot; dem Mann ungestraft auf den Hintern starren.</p></div>
<p><em>(Nicht ganz! Ich kontrolliere hier lediglich <span style="text-decoration: line-through;">dein zus&#228;tzliches Ablassventil </span> </em><em>die N&#228;hte deines Neoprens, denn wie wir aus leidlicher Erfahrung wissen, neigst du dazu, kaputtes Beinkleid zu tragen!)</em></p>
<div id="attachment_716" class="wp-caption aligncenter" style="width: 493px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/12/rettung_03.jpg"><img class="size-full wp-image-716" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/12/rettung_03.jpg" alt="3. Das arme Opfer wie einen alten Wischmopp durch den See ziehen." width="483" height="362" /></a><p class="wp-caption-text">3. Das arme Opfer wie einen alten Wischmopp durch den See ziehen.</p></div>
<p style="text-align: left">Dass ich mich absichtlich schwer gemacht habe, stimmt &#252;brigens nicht. Oder h&#228;tte ich vielleicht vorher die Steine aus den Taschen meines Jackets tun sollen? *hust! Jedenfalls kehrten wir zu dem Plateau zur&#252;ck und ich war dran. Eigentlich war ausgemacht, dass ich Annette tats&#228;chlich bis zur Oberfl&#228;che bringe, denn unser Tauchgang war an dieser Stelle sowieso beendet. Also rettete ich Annette nach den Regeln der Kunst.<em> </em></p>
<p style="text-align: left"><em>Beweisfotos? Trauste dich nicht, was? Sonst k&#246;nnte ja jeder sehen, wo du mir ungestraft hingefasst hast!<br />
</em></p>
<p style="text-align: left">Ach, wir wollen also ein Beweisfoto, ja? Na dann:</p>
<p style="text-align: left">
<div id="attachment_729" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/12/horka_rettung_t.jpg"><img class="size-full wp-image-729" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/12/horka_rettung_t.jpg" alt="Professionelle Profi-Rettung durch einen Profi-Retter" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Professionelle Profi-Rettung durch einen Profi-Retter</p></div>
<p>Jetzt sagst Du aber nichts mehr, was? Wie es sich geh&#246;rt, n&#228;here ich mich vom R&#252;cken her an die Flasche, um diese mit einem sicheren Griff zu packen, damit nichts mehr passieren kann. Allein die entspannte K&#246;rperhaltung von Majki im Hintergrund spricht B&#228;nde.</p>
<p><em>Entspannt?? Er knetet &#228;u&#223;erst nerv&#246;s seine H&#228;nde&#8230;<br />
</em></p>
<p><em>Die Geburtsstunde des ersten &#8220;Flatflute Diver Suchspiels&#8221; ist gekommen, meine Damen und Herren! Die Aufgabe lautet: Findet Annette auf diesem &#8220;Profibild&#8221;. Der erste, der mich eindeutig identifizieren kann, gewinnt einen Preis!</em></p>
<p>Ist nicht meine Schuld. Es GIBT kein anderes Bild als das hier. Offenbar hat unser Fotograf  gedacht, dass es ausreicht. Nun ja, mein Profiblick und Profigriff ist ja dokumentiert. Und das Wichtigste ist auch erkennbar: ICH!</p>
<p><em>Pah! Und wo ist die andere Hand h&#228;?<br />
</em></p>
<p>Da, wo sie hingeh&#246;rt, an <span style="text-decoration: line-through;">Deinem Hin</span> dem unteren Teil der Pressluftflasche. So gesichert nahm ich Annette auf, um sie nach oben zu bringen. Und diesmal hatte ich es geschafft, sie <em>senkrecht </em>mit nach oben zu ziehen. <em>(Danke! Wenn wir nochmal in die Waagerechte gekommen w&#228;ren w&#228;re ich mi&#223;trauisch geworden&#8230;)</em> Wir waren auf dem Weg in die richtige Richtung, wir schwebten zur Oberfl&#228;che. Doch noch bevor ich mich an meiner eigenen Genialit&#228;t berauschen konnte, tippte mir Majki auf die Schulter und gab mir das Zeichen, den Aufstieg abzubrechen. Wassn? Ich bef&#252;rchtete schon, irgendetwas falsch gemacht zu haben, so in der Art, dass ich nach unten statt nach oben geschwommen w&#228;re (&#8230;kein Wunder, dass das so leicht ging&#8230;), aber zum Gl&#252;ck hatte es nur eine Plan&#228;nderung gegeben: Wir beendeten den Tauchgang regelgerecht, indem wir unter Wasser zum Ausstieg zur&#252;ckkehrten, anstatt an der Oberfl&#228;che zu schwimmen.</p>
<p style="text-align: left">Der Nachmittagstauchgang sollte f&#252;r uns ein &#8220;Special&#8221; im Hinblick auf den AOWD werden, einen Schnuppertauchgang. Wir w&#252;rden &#8211; nat&#252;rlich unter Anleitung und Aufsicht! &#8211; einen Tauchgang bis auf den Grund des Sees machen und dabei nahe an 30 m Tiefe kommen. Wir gingen wieder zu viert, Jonathan begleitete uns nochmal. Und wir konnten den Tauchgang jederzeit abbrechen, wenn wir uns dabei unwohl f&#252;hlen w&#252;rden. Dann ging es hinab, zuerst noch auf gewohnte Tiefen, und dann dahin, wo wir die letzten Tage immer nur von oben hingeschaut hatten: die dunkle Mitte des Sees.</p>
<p style="text-align: left">Und wie ist das so? Nun, die ersten paar Meter unterhalb der gewohnten Grenze merkt man eigentlich kaum was. Der Druckunterschied ist auf den ersten 10 m Wassertiefe nun mal am St&#228;rksten. Irgendwann, so empfand ich das zumindest, merkt man, dass das Atmen etwas schwerf&#228;lliger wird. Au&#223;erdem wird es nat&#252;rlich dunkler &#8211; und in diesem See merklich k&#228;lter. Um damit angeben zu k&#246;nnen, wollte ich meinen Tauchcomputer abfotografieren, der mittlerweile 26 m anzeigte. Aber als ich auf das Display meiner Kamera sah, war kaum was zu erkennen. Alles war in einen seltsamen Schleier geh&#252;llt. Als ich meine Kamera umdrehte, merkte ich auch, woran das lag: Auf der Innenseite der wasserdichten H&#252;lle hatte sich Kondenswasser gebildet, das das Trockensalz offenbar nicht aufnehmen konnte. Eine Kontrolle der Temperatur ergab 8 ° Celsius! Das war auch deutlich zu sp&#252;ren. An dieser Stelle des Sees gab es noch ein paar Installationen, so liegt zum Beispiel eine Lore auf dem Grund, mit der fr&#252;her die Steine abtransportiert wurden, ein Fahrrad und ein Motorrad. Leider war die Sicht nicht besser geworden, so dass es in der Tiefe sehr dunkel war und die Bilder wegen des Kondenswassers sowieso nicht so wirklich was wurden. Wir drehten eine kleine Runde und kamen bis auf 28 m, dann kehrten wir wieder nach oben zur&#252;ck. Ich war dankbar, denn das nur ein paar Grad w&#228;rmere Wasser weiter oben f&#252;hlte sich auf dem Gesicht an wie ein warmer Sommerregen nach einem langen Winter&#8230; oder so. Als wir wieder in gewohnten Tiefen waren, fragte uns Majki, ob wir noch mit auf eine weitere Erkundungsrunde mitkommen w&#252;rde. Annette gab Zeichen, dass ihr kalt war und sie den Tauchgang gern beenden w&#252;rde. <span style="text-decoration: line-through;">Mir war das recht, ich habe zwar nicht gefroren, aber angenehm f&#252;hlte sich das auch nicht an, also ging ich mit ihr zur&#252;ck.</span> Was die sich wieder anstellt &#8211; nur weil&#8217;s dann am tiefsten Punkt nur noch 6 ° gehabt hat. Aber Gentlemen wie ich nun mal bin  &#8211; und weil man ja nie allein taucht! &#8211; begleitete ich sie zur&#252;ck zum Ausstieg.</p>
<p style="text-align: left"><em>Ja. Ich muss zugeben, dass ich die &#8220;Bremse&#8221; bei diesem Tauchgang war. Aber als wir dann wirklich &#8220;ganz unten&#8221; waren, merkte ich, wie ich anfing zu zittern. Obwohl ich unter meinem Neopren noch einen Unterzieher hatte war es doch deutlich zu kalt f&#252;r mich. Es tat mir zwar unglaublich leid f&#252;r Jonathan, denn der sollte in der Tiefe nochmal einen Knoten &#252;ben, aber ich hielt es nicht mehr aus. Das macht weder Sinn noch Spa&#223;, wenn es dann doch so kalt ist. Beim h&#246;her tauchen merkte ich zwar, dass es deutlich w&#228;rmer wurde, aber inzwischen war ich so ausgek&#252;hlt, dass selbst das mir nicht mehr helfen konnte. Gezwungenerma&#223;en und &#228;u&#223;erst schlecht gelaunt begleitete mich Thorsten zum Ausstieg zur&#252;ck, um mich hinterher mit Vorw&#252;rfen zu &#252;bersch&#252;tten, was f&#252;r eine Memme ich doch sei. Schn&#252;ff!</em></p>
<p style="text-align: left">Frauen ist doch immer kalt. Mir war nicht kalt. Und meine Superthermo-Anzugheizung hat damit gar nichts zu tun!</p>
<p style="text-align: left">
<p style="text-align: left">
<div id="attachment_717" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/12/horka_fahrrad.jpg"><img class="size-full wp-image-717" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/12/horka_fahrrad.jpg" alt="Das Horka-Fahrrad" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Das Horka-Fahrrad</p></div>
<p>Am Abend dann konnten wir dann das Bestehen unseres &#8220;Enriched Air Diver&#8221; angemessen begehen: mit einem Grillabend, zu dem die Leute von der Tauchbasis eingeladen hatten. Wie ich schon schilderte, konnte ich keine selbst erlegten Fische beisteuern, aber okay, ich hab sie ja auch nicht vermisst.<em> </em></p>
<p><em>Wenn wir auf die Fische angewiesen gewesen w&#228;ren, die du h&#228;ttest fangen wollen, w&#252;rden wir heute noch da sitzen und auf das Essen warten. </em></p>
<p>P&#252;h! Ich h&#228;tte nur noch ein paar Tarier&#252;bungen machen m&#252;ssen, dann w&#228;ren die ganz von selber gekommen. Aber Du hast mich ja nicht gelassen. Daf&#252;r erfuhren wir, was es mit den zweisprachigen Wegweisern und Ortsschildern auf sich hatte. Wegen der N&#228;he der Grenze h&#228;tte ich die zweite Sprache f&#252;r Tschechisch oder Polnisch gehalten, aber es handelt sich dabei um <a title="Wikipedia: Sorbische Sprachen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sorbische_Sprachen" target="_blank">Sorbisch</a> (manchmal ist es erschreckend, wie wenig man das eigene Heimatland wirklich kennt). Und unser AOWD&#8217;ler erhielt seinen Spitznamen, den Annette bereits erw&#228;hnte: Knoppers. Warum? Nun ja, kennen Sie den Werbespruch &#8220;Morgens, halb zehn in Deutschland&#8221;? W&#228;hrend des Grillabends kam das Gespr&#228;ch darauf, dass Jonathan es nicht immer so einfach hatte mit dem Aufstehen, dann fiel die Uhrzeit &#8220;halb zehn&#8221; &#8211; und schwupps! Schon hei&#223;t man wie eine Milch-Haselnuss-Schnitte von Storck. Andere hingegen bekamen ihren Spitznamen von ihrer Herkunft <em>(aha?) </em>, und wiederum andere hatten Schwierigkeiten, &#252;berhaupt einen Spitznamen zu bekommen.<em> </em></p>
<p><em>Komm, komm&#8230; du kannst den Leuten schon sagen, dass du &#8220;TomTom&#8221; hei&#223;t &#8211; TomTom, das Navigationsger&#228;t unter Wasser&#8230;.</em></p>
<p>TomTom?? Es sollte schon was cooles, passendes sein. Obwohl&#8230; TomTom&#8230;</p>
<p><em>Lieber T&#246;mT&#246;m? Ist das cooler? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
</em></p>
<p><em>Jupp, der Abend war lustig. Majki stie&#223; mit uns auch auf unseren Erfolg an, ebenfalls Jonathan war den edleren Tropfen gegen sp&#228;ter nicht abgeneigt. Am Anfang noch zur&#252;ckhaltend genemigte er sich den ein oder anderen Drink aus dem Glas, nur um zum Schlu&#223; den Drink gleich aus der Flasche zu nehmen. Auch Majki kam in beschwingte Stimmungslagen und fiel den Leuten der Reihe nach um den Hals (M&#228;nner!), was von manchen Leuten als befremdlich aufgefasst wurde.</em></p>
<p style="text-align: center">
<div id="attachment_737" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/horka_grillen.JPG"><img class="size-full wp-image-737" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/horka_grillen.JPG" alt="Grillabend" width="512" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Grillabend</p></div>
<p><em>Der Einzige, der offenbar vern&#252;nftig mit Alkohol umgehen kann bin nun eindeutig ICH <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Alkohol ist eine farblose, sich verfl&#252;chtigende Fl&#252;ssigkeit, die beim Verg&#228;hrprozess von Zucker entsteht und auf bestimmte, auf Kohlenstoff basierende Lebensformen giftig wirkt.<em> (g&#228;&#228;&#228;&#228;&#228;&#228;hn&#8230;zzzzzzzz&#8230;weck mich wenn der Vortrag vorbei ist&#8230;) </em>Du magst damit umgehen k&#246;nnen, ich wei&#223; daf&#252;r Bescheid. Aber das Bild&#8230; das ist jetzt Deine Revanche f&#252;r Dein Bild mit der Kopfhaube, was?</p>
<p><em>Ich wei&#223; gar nicht was du willst! Das Bild ist doch nett! Endlich ist mal dokumentiert, dass du nichts freiwillig machst sondern dass man dich zu allem zwingen muss. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p><em>Aber Spa&#223; beiseite, es war ein toller Abend und wir waren wirklich &#252;berrascht, wie gro&#223;z&#252;gig und gastfreundlich die Sorben uns Fremden gegen&#252;ber waren. Sie werden es hier wohl nicht lesen&#8230; aber trotzdem noch mal ein herzliches Dankesch&#246;n!<br />
</em></p>
<p>Ja, auch von mir ein Dankesch&#246;n. Dieser Abend beendete unseren ersten Besuch am Tauchsee Horka. Wir hatten ein neues Brevet, neue Erfahrungen gemacht und f&#252;hlten uns nun ger&#252;stet f&#252;r den gro&#223;en Urlaub in &#196;gypten, der kommen sollte. Und wir fassten den Entschluss, nach dort zur&#252;ck zu kommen. Unbedingt. Aber bis zum Urlaub sollte es noch ein Weilchen hin sein, trotz allem. Was konnte man in der Zwischenzeit tun?</p>
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		<title>HORKA &#8211; Das Tauchparadies in Sachsen Teil 3</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 13:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der n&#228;chste Tag des Nitrox-Kurses... Mit dem neuen Ana [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der n&#228;chste Tag des Nitrox-Kurses&#8230; Mit dem neuen Analyseger&#228;t waren schlie&#223;lich auch die Messungen korrekt, so dass wir zum morgendlichen Nitrox-Tauchgang aufbrechen konnten. Diesmal machten wir eine kleine Runde durch den See, wieder an den Haien vorbei (ich erspare mir jetzt den Kommentar) und theoretisch &#252;ber das alte Pumpenhaus hinweg. Ich schreibe &#8220;theoretisch&#8221;, weil die Sicht schlechter geworden war. Wir als OWDs waren an die Tiefenbegrenzung von 18 m gebunden, das Pumpenhaus liegt aber wesentlich tiefer. Bei guter Sicht kann man es aber von oben sehen. Das war uns leider nicht verg&#246;nnt, lediglich die Rohre, durch die fr&#252;her, als der Steinbruch noch in Betrieb war, das Wasser vom Pumpenhaus aus dem Talkessel heraus floss, konnten wir bewundern. Auf dem R&#252;ckweg kamen wir noch an einer Biertischgarnitur vorbei. Alles in allem sehr ruhig und entspannt, doch beim Sicherheitsstopp auf 5 m kam es zu einer unfreiwilligen Notfall&#252;bung: Ich sah kurz weg, um mich in Position zu bringen &#8211; und als ich Annette wieder im Blick hatte, war ihr Regulator weg. Er &#8220;schwebte&#8221; quasi &#252;ber ihr, da er abblies und von der ausstr&#246;menden Luft hochgedr&#252;ckt wurde. W&#228;hrend Annette nach ihrem Oktopus griff machte ich einen Satz nach oben und hatte den Regulator mit einem Griff &#8220;eingefangen&#8221;. Ich drehte das Mundst&#252;ck nach unten und zum Gl&#252;ck versiegte der Luftstrom. Erst in dem Moment wurde mir bewusst, was ich gerade gemacht hatte. Ich erinnerte mich daran, wie ich beim zweiten Tauchgang des Scuba-Diver-Kurses an Annettes Pressluftflasche klopfen wollte und sie wegen der Unterwasser-Optik verfehlte &#8211; und jetzt hatte ich den wesentlich kleineren Lungenautomaten sogar aus der Bewegung heraus erwischt. Nachdem klar war, dass die Situation im Griff war, Annette ein paar Atemz&#252;ge aus der alternativen Luftversorgung genommen hatte und dann wieder auf ihren normalen Regulator umstieg, erlaubte ich mir eine kleine verhaltene Freude dar&#252;ber, dass sich so ganz langsam erste Fortschritte zeigten. Zudem war ich beeindruckt, wie ruhig und zielgerichtet Annette reagiert hatte.</p>
<p><em>Annette: Liebe Lesenden!</em></p>
<p><em>Genau an dieser Stelle m&#246;chte ich gerne den sich &#252;ber Alles selbst lobenden Herrn Reimnitz einmal f&#252;r eine kleine Zwischenbemerkung unterbrechen! Und die WAHRE Geschichte ans Licht bringen!</em></p>
<p><em>Es begab sich n&#228;mlich folgende Situation: Wir wollten den Sicherheitsstop machen, und ich passte vermutlich einen Moment nicht auf, jedenfalls kam ich zu dicht an unseren lieben Majki ran. Was sich gleich r&#228;chte, denn der machte einen gem&#252;tlichen Flossenschlag und trat mir (selbstverst&#228;ndlich unabsichtlich) dabei den Regulator aus dem Mund. Fupp &#8211; und das Ding blies ab und war weg. Sch&#246;n! Nun haben wir alle im OWD Kurs das Zeichen &#8220;Ich habe keine Luft mehr&#8221; gelernt, und ich fand, dass ich das GENAU JETZT endlich mal anwenden k&#246;nnte.  Der Zeitpunkt k&#246;nnte nicht besser sein! Und jetzt stellen Sie sich vor, was passiert ist. Als &#8220;Henne im Korb&#8221;, als einzige Frau, umrahmt von zwei starken M&#228;nnern in einer &#8220;Ohne-Luft-Situation&#8221;! Ich warf einen Blick nach rechts, einen nach links, die Hand schon fertig parat am Hals,  doch beide Herren beobachteten seelenruhig die Umgebung und KEINER bemerkt, dass die arme kleine Annette keine Luft mehr hat! Tz! Einsam und verlassen! Auf mich selbst gestellt, &#252;berlegte ich, wie ich dem nassen Tod entrinnen kann, da fiel mir doch die Situation am Schluchsee wieder ein, als ich damals umst&#228;ndlich nach meinem Regulator gesucht hatte statt den Oktopus zu nehmen. Also gut! Selbst ist die Frau! Dann muss es eben ohne dieses &#8220;Keine-Luft-mehr-Zeichen&#8221; gehen. Ich nahm meinen Oktopus, <span style="text-decoration: line-through;">verfluchte meine &#252;beraus aufmerksamen</span> regte mich wieder ab, da bemerkte Thorsten, dass irgendetwas nicht stimmte. Er fing meinen Hauptregulator wieder ein und gab ihn mir zur&#252;ck. Da haben wir`s! Wenn man nicht alles selber macht&#8230;<br />
</em></p>
<p>Das sind die emanzipierten Frauen von heute&#8230; wollen alles selbst machen und so behandelt werden wie jeder andere, aber wehe, sie stehen einmal nicht im Mittelpunkt, dann ist es auch wieder nicht richtig. Seufz, man hat es schon schwer so als Mann in der heutigen Zeit.</p>
<p><em>ICH bin &#252;berhaupt nicht emanzipiert, ja? Also, ich lasse mir gerne die T&#252;r aufhalten, die Koffer tragen, die Tauchausr&#252;stung schleppen, die Flaschen umherwuchten, das Leben retten,  die Wohnung putzen usw. Ich lasse mir vielleicht nicht unbedingt etwas von einem Mann sagen, ich kann eh alles besser als ein Mann, aber emanzipiert? Wie kommst du denn da drauf&#8230;</em></p>
<p>Den zweiten Tauchgang machten wir wieder ohne Begleitung und mit Pressluft. Wir wollten zur&#252;ck zu der Biertischgarnitur. <span style="text-decoration: line-through;">Nach der Navigationskatastrophe vom letzten Mal</span> <span style="text-decoration: line-through;">Weil wir bef&#252;rchten mussten, dass ich wieder falsch navigiere</span> <span style="text-decoration: line-through;">Da mein Umgang mit dem Kompass alles andere als geschickt war</span> <span style="text-decoration: line-through;"><em>(weil du &#252;berhaupt keinen Orientierungssinn besitzt&#8230;.)</em></span> Weil uns die Unterwasserlandschaft so sehr gefiel, beschlossen wir, den bl&#246;den Kompass* diesmal wegzulassen und uns &#8220;visuell&#8221; zu orientieren. Au&#223;erdem wollten wir nicht weit gehen, nur bis zu der Biertischgarnitur, die wir beim ersten Tauchgang gesehen hatten, um ein paar Bilder zu machen. Von da aus ging es wieder zur&#252;ck in den vorderen Bereich des Sees, wo wir uns eine Steinplattform suchten und das Tarieren &#252;bten. <span style="text-decoration: line-through;">Genauer gesagt handelte es sich um einen &#220;bungsversuch, denn bei mir funktionierte es nicht so recht.</span> Wir tarierten, was das Zeug hielt, so gut es ging. Dann bemerkten wir, dass die in dem See heimischen Barsche an unserem &#220;bungsplatz auf Nahrungssuche gingen und schossen noch ein paar Fotos. Die Fische lie&#223;en sich von unserer Anwesenheit nicht beeindrucken. Im Gegenteil, als ich einmal den Grund aufwirbelte, waren sie sofort da und w&#252;hlten nach Essbarem.</p>
<p><em>Dank unserer ungeahnt professionellen Tarierk&#252;nste, bei denen wir <span style="text-decoration: line-through;">fast</span> nie den Boden ber&#252;hrten, (wie es halt auch sein soll), hatten die Barsche ein breites Nahrungsangebot. Besonders die Schneise, die Thorsten in die Steinplattform schnitt als er &#252;ber diese hinweg in die Tiefe rutschte hatte es den Barschen anschlie&#223;end besonders angetan. Drive-in f&#252;r Zackenbarsche!</em></p>
<p>Die Schwerkraft und ich, wir beide werden bestimmt keine guten Freunde mehr. Und die bl&#246;den Fische schienen nur drauf zu warten, dass sowas passierte. &#196;u&#223;erst sympathische Bilder schossen mir durch den Kopf, in denen ich die Barsche auf einem Spie&#223; &#252;ber dem Feuer braten sah. Nicht dass ich Fisch essen w&#252;rde, nein, es ging mir nur darum, daneben zu stehen und zu sagen: &#8220;Ha-ha! Das habt Ihr jetzt davon!&#8221; Und immerhin waren wir f&#252;r den n&#228;chsten Tag von den Leuten der Tauchbasis zum Grillen eingeladen worden, vielleicht k&#246;nnte man damit das Men&#252; ein wenig erweitern. Aber als ich mein neues Tauchermesser z&#252;ckte und mich auf die Lauer begab, haute mir Annette auf die Finger. He, ich bin ein Mann! Die Jagd liegt uns sozusagen im Blut! Aber sie war unerbittlich. Na wartet, Ihr Barsche, diesmal seid Ihr noch davongekommen, aber ich werde wiederkommen&#8230;</p>
<p><em>Als bekennender Tierfreund und auch Fischfreud hab ich dir selbstverst&#228;ndlich auf die Finger gehauen. Die Barsche waren zudem viel zu klein, da h&#228;ttest du den ganzen Tauchsee leerjagen m&#252;ssen, damit die ganze Rasselbande satt geworden w&#228;re. J&#228;ger und Sammler&#8230;pf! Jagen ja, aber Sammeln? Was denn? Blaue Flecken? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Die Barsche hatten einen Festtag bei unseren eher hilflosen Versuchen, auf den Flossenspitzen zu balancieren. Die Zacken standen vor lauter Freude senkrecht in die H&#246;he! G&#246;nnen wir ihnen doch diesen besonderen Tag!<br />
</em></p>
<p>*<em>Randbemerkung: Der Kompass ist nur so bl&#246;d wie sein Besitzer. Oder anders ausgedr&#252;ckt: Anwenderfehler <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Nein, kann gar nicht sein, denn diesen Kompass habe ich gebraucht von einer <em>Frau</em> gekauft, kein Wunder, dass der es nicht so hat mit dem Richtung anzeigen. Aber das treib ich ihm schon noch aus, wirst sehen!</p>
<div id="attachment_686" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/12/horka_barsch.jpg"><img class="size-full wp-image-686" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/12/horka_barsch.jpg" alt="Ein Flussbarsch im Tauchsee von Horka" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Flussbarsch im Tauchsee von Horka</p></div>
<p>Wir hatten zwar vor unserer Reise nach Horka mal in Betracht gezogen, m&#246;glicherweise noch einen dritten Tauchgang jeden Tag zu machen, doch davon sahen wir ab. Die zwei, die wir machten, reichten uns vollkommen. Und wie sch0n erw&#228;hnt hatten uns die Leute von der Basis f&#252;r den n&#228;chsten Abend zum Grillen eingeladen, also machten wir uns auf den Weg in den n&#228;chsten Ort, um Eink&#228;ufe zu t&#228;tigen. Dabei fielen mir einmal mehr die zweisprachigen Ortsschilder und Wegweiser auf. Der Ort selbst geh&#246;rte zu der Sorte, die Reisejournalisten gerne mit der Vokabel &#8220;pittoresk&#8221; umschreiben, ohne wirklich zu wissen, was das eigentlich bedeutet.<em> (wei&#223;t DU denn, was das bedeutet??) </em>(Ja, klar!)</p>
<p><em>Gott sei Dank! Keine 3 Tauchg&#228;nge! *&#228;chz! Diese Treppen sind eine Katastrophe! Mit der ganzen Ausr&#252;stung! Kann man da nicht mal einen Treppenlift installieren? </em></p>
<p>Also, bei der Geschwindigkeit, mit der sich ein Treppenlift vorw&#228;rtsbewegt, h&#228;tten wir allerh&#246;chstens <em>einen</em> Tauchgang am Tag geschafft, weil wir erst bei Anbruch der Dunkelheit wieder oben angekommen w&#228;ren. <em>(wenigstens ne klitzekleine Plattform, die hoch und runter f&#228;hrt? Muss ja kein Lift am Gel&#228;nder sein&#8230;) </em> Aber a propros &#8220;Anbruch der Dunkelheit&#8221;: F&#252;r Jonathan, den AOWD-Sch&#252;ler, stand an diesem Abend aber noch etwas besonderes an: ein Nachttauchgang. Ich bin mit den beiden an den Einstieg gegangen und habe sie von der Plattform aus beobachtet. Es war faszinierend, die Lichter der Tauchlampen im tieferen Wasser verschwinden zu sehen. In v&#246;lliger Dunkelheit bin ich dann ohne gr&#246;&#223;ere Verletzungen die Treppe zur&#252;ck zur Basis. Und psst! Verraten Sie das ja nicht Annette, aber irgendwie war ich froh, dass wir die Pr&#252;fung schon am Abend zuvor gemacht hatten. <em>(ach, da schau her! Erst die Einrichtung vor lauter Wut zertr&#252;mmern und dann nachher froh sein&#8230;) </em>He! Wer hat ihr das jetzt verraten? Du? Oder Du? Wer war das? Raus damit, ich will es wissen! Ach DU! Abmarsch, zur&#252;ck in die letzte Reihe! Immer das gleiche, einer ist immer dabei, der die Klappe nicht halten kann.<em> (war bestimmt ne Frau! Wir k&#246;nnen nicht navigieren, sind emanzipiert und au&#223;erdem tratschen wir auch noch! <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )<br />
</em></p>
<p><em></em>Am Tag darauf sollte noch ein Extra-Nitrox-Tauchgang anstehen, in dem wir ein paar Notfallman&#246;ver erkl&#228;rt bekommen sollten. Mit Sauerstoff angereicherte Luft mindert zwar die Auswirkungen des Stickstoffs, birgt ihrerseits wiederum ein paar Risiken, auf die man vorbereitet sein sollte. Majki war es wichtig, dass wir wenigstens ein paar Man&#246;ver kennenlernen, die man normalerweise erst beim &#8220;Rescue Diver&#8221; lernt. Uns war das recht. Schlie&#223;lich kann man nie genug vorbereitet sein.</p>
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		<title>HORKA &#8211; Das Tauchparadies in Sachsen Teil 2</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/11/12/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 07:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildungsstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Enriched Air Diver]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Open Water Diver]]></category>
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		<description><![CDATA[50 % der Flat Flute Divers hatte die erste Nacht in Hor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>50 % der Flat Flute Divers hatte die erste Nacht in Horka damit verbracht, M&#252;cken zu jagen. Die anderen 50 % hatten geringf&#252;gige Einschlafschwierigkeiten aus Gr&#252;nden, die wie immer nicht ausreichend genug erforscht wurden. Wahrscheinlich, weil es so ruhig war im Zimmer.</p>
<p><em>Annette: 50% der Flat Flute Divers schlugen am n&#228;chsten Morgen die Augen auf und sahen auf die unz&#228;hligen Leichen an den W&#228;nden. Erschreckend, dass ein Flat Flute Diver zu so etwas &#252;berhaupt f&#228;hig ist. Das schlechte Gewissen kroch in mir hoch, dass ich so viele Leben in nur einer Nacht ausl&#246;schen musste. Mit dem Vorsatz, meinen Weg nicht mit noch mehr Leichen zu pflastern, stand ich auf und beschloss als Zeichen meines guten Willens nicht auch noch Majki umzubringen f&#252;r sein Geschnarche, sondern ausnahmsweise mal Gnade vor Recht walten zu lassen&#8230;</em></p>
<p>Doch am n&#228;chsten Tag ging es los! Gest&#228;rkt durch ein Selbstversorgerfr&#252;hst&#252;ck machten wir uns an die erste praktische Einweisung des &#8220;Enriched Air Diver&#8221;-Kurs. Muss ich erw&#228;hnen, dass wir beide die Kursunterlagen in den Wochen vor dem Kurs f&#246;rmlich aufgesogen hatten (das Resultat davon sollte sich am gleichen Abend zeigen <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )? &#8220;Nitrox&#8221; oder &#8220;enriched Air&#8221; ist Luft, deren Sauerstoffanteil erh&#246;ht wurde, wodurch der Stickstoffanteil verringert wird. Da es sehr wichtig ist, genau zu wissen, mit was f&#252;r einer Mischung man taucht, ist das erste, was der Taucher macht, die Luft in seiner Flasche zu analysieren. Zwar kann man sich bei einem guten Gasmischer darauf verlassen, dass er keinen Pfusch baut, Kontrolle ist aber trotz allem besser. Und sogleich bekamen wir demonstriert, warum es wichtig ist, ein eigenes Analyseger&#228;t zu haben. Majki hatte eine 32%-Mischung bestellt und es sollte eigentlich auch eine sein. Nachdem das Ger&#228;t auf 21 % kalibriert war, konnte man sehen, wie die Anzeige, sobald es an die Flasche angeschlossen war, stieg: 25 %&#8230; 30 %&#8230; 32 %&#8230; 33 %&#8230; okay, noch innerhalb der Toleranz&#8230; 34%&#8230; h&#228;? In der Tat blieb die Messung erst bei 37 % stehen. Wie sich bei einem Vergleich herausstellte, funktionierte das Ger&#228;t nicht richtig.</p>
<p>Dann machten wir uns daran, unsere Ausr&#252;stung anzulegen. Dabei stellte sich heraus, dass an Annettes Anzug ein Faden hing; eine Naht an der Schulter war aufgegangen. Aus der Spurenlage kombinierte ich folgerichtig, dass der Faden wohl nicht so fest sa&#223; und vom Klett des Nackenverschlusses aufgerissen worden war.</p>
<p>(<em>Also wenn ich dich nicht h&#228;tte&#8230; Sherlock&#8230; dann w&#252;&#223;te ich wirklich nicht, was ich tun sollte. Deine detektivischen F&#228;higkeiten sind unglaublich. Es w&#228;re jedoch praktischer, wenn du dir mal handwerkliche F&#228;higkeiten aneignen w&#252;rdest. Dann h&#228;ttest du den Faden gleich mal wieder ann&#228;hen k&#246;nnen.)</em></p>
<p>Frauen! Mit nichts zufrieden. Immerhin habe ich mich eingebracht.</p>
<p>Dann aber stand die erste Herausforderung an: in voller Montur (die &#252;ber 20 kg wiegt) die Treppe am Steinbruch heruntergehen, um zum Wasser zu gelangen.</p>
<div id="attachment_661" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_aufbruch.jpg"><img class="size-full wp-image-661" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_aufbruch.jpg" alt="Auf dem Weg von der Basis Horka zum Tauchsee" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Weg von der Basis Horka zum Tauchsee</p></div>
<p>Ein Fr&#252;hsport der besonderen Art, eine Kombination aus Gewichtheben und Hindernis-Gehen. Schlie&#223;lich aber kamen wir unten an. Die Treppe f&#252;hrt bis ins Wasser und dort sogar noch weiter bis in drei Meter Tiefe. Neben der Treppe befindet sich eine Schwimmplattform, die&#8230; &#228;h&#8230; ja&#8230; ganz nett ist, um Sachen drauf abzulegen<em> (bei Bedarf auch fotografierende Schweizer).</em> Und f&#252;r andere n&#252;tzliche Zwecke.</p>
<p>Wir richteten uns, um die Ausr&#252;stung in Position zu bringen und&#8230;</p>
<p><em>&#8220;Geh doch da rein je-hetzt!&#8221;</em></p>
<p>Okay, Madame hatte ihr Blei noch nicht gerichtet. So wurde es zu meiner Aufgabe, mit HANDSCHUHEN (!!!!) <em>(und zwei linken H&#228;nden, hast du vergessen zu erw&#228;hnen) </em>ihr Trimmblei in die entsprechenden Taschen im Jacket zu stecken. Nun, nicht dass nicht gern an ihr rumfummle, wenn man mich schon dazu auffordert, aber die Tatsache, dass ich Handschuhe trug und sie in einem Neoprenanzug steckte, d&#228;mpfte die erotische Komponente erheblich.* Noch dazu, da dieses Hagel-und-Granaten-Blei einfach nicht in die Tasche reinwollte!! Mit Eidgen&#246;ssischer Hilfe in Form des AOWD-Sch&#252;lers Jonathan, der mit an die Plattform gekommen war, schafften wir es aber dann doch, die Gewichte in s&#228;mtlichen Taschen zu verstauen.</p>
<div id="attachment_662" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_trimmbleistopfen.jpg"><img class="size-full wp-image-662" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_trimmbleistopfen.jpg" alt="&quot;$*#@! Bl&#246;des Blei, gehst Du jetzt da rein?&quot;" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;$*#@! Bl&#246;des Blei, gehst Du jetzt da rein?&quot;</p></div>
<p>*<em>Ich wu&#223;te ja schon immer, dass Du anders bist als alle anderen Menschen. Aber wie man doch auf diesem Bild erkennt, (danke &#252;brigens, ich liebe es, mit dieser bekloppten Kopphaube abgelichtet zu werden) befindet sich das Trimmblei hinten in meinem Jacket. Insofern w&#252;rde ich gerne mal wissen, was daran EROTISCH sein soll! Dein hei&#223;er Atem in meinem Genick? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Nicht mal das funktioniert ja, wenn man die ganze Ausr&#252;stung anhat. Ich sagte es ja. Jedenfalls, dann ging es ab ins Wasser. Beim Abtauchen h&#246;rte ich das Surren eines Motors &#8211; es waren Aquascooter-Fahrer unterwegs. Sowas. Und wir mussten uns mit Muskelkraft fortbewegen.</p>
<p>Der &#8220;Enriched Air Diver&#8221; ist eigentlich &#8211; zumindest f&#252;r den Lehrer &#8211; ein relativ undankbarer Kurs. Wenn man mit Nitrox richtig umgeht, merkt man n&#228;mlich eigentlich keinen Unterschied zu einem anderen Tauchgang. Es ist die Vorbereitung, auf die es ankommt und die aufw&#228;ndiger ist, au&#223;erdem muss man auf die f&#252;r die eigene Mischung geltende Tiefe achten. Aber w&#228;hrend des Tauchens ist eigentlich nichts anders. Den &#8220;Effekt&#8221; von Nitrox kann man nicht vorf&#252;hren, und mal einfach so die Sicherheitstiefe unterschreiten, um dem Sch&#252;ler zu zeigen, wie sich so ein Krampfanfall anf&#252;hlt, ist keine gute Idee. Andererseits ist es auch entspannt, weil man sich auf den Tauchgang konzentrieren kann. Und so erforschten wir den Tauchsee von Horka.</p>
<p>Die Sicht war an diesem Tag gut, aber nicht ganz gut. Nachdem wir ein paar Meter getaucht waren, nahm ich in der Ferne einen Schatten war. Und dann brach er durch die Diese und kam auf uns zu: der K&#246;nig der Meere, Carcharadon carcharias, der &#8220;gro&#223;e wei&#223;e Hai&#8221;, das Maul halb ge&#246;ffnet und seine gewaltigen Z&#228;hne pr&#228;sentierent. Zur Sicherheit bewegte ich mich in eine aufrechte Position, um diesen schnellen J&#228;ger nicht zu provozieren und legte meine linke Hand an mein Tauchermesser, wohlwissend, dass ich diesem Giganten damit nichts entgegenzusetzen hatte, aber es gab mir ein beruhigendes Gef&#252;hl. Ich hatte Gl&#252;ck, es war ein kleines Exemplar, nur ungef&#228;hr zwei bis zweieinhalb Meter lang; sollte es zu einer gef&#228;hrlichen Situation kommen, w&#252;rde ich vielleicht doch eine Chance haben.  Ich positionierte mich vor Annette, um ihr im Notfall Schutz zu geben. Dann achtete ich darauf, ob der Hai Zeichen zeigte, dass er uns aus seinem Revier haben wollte.</p>
<div id="attachment_663" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_weisserhai.jpg"><img class="size-full wp-image-663" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_weisserhai.jpg" alt="Auge in Auge mit dem &quot;R&#228;uber der Meere&quot;" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Auge in Auge mit dem &quot;R&#228;uber der Meere&quot;</p></div>
<p><em>Bereits vor dem Tauchgang erkl&#228;rte uns Majki, dass in dem Tauchsee Haipuppen installiert worden waren, und bei schlechterer Sicht kann man erschrecken, denn sie tauchen urpl&#246;tzlich aus der Dunkelheit auf. Wir tauchten ein Weilchen, bis wir sie erreichten. Aus der Entfernung sahen sie richtig echt aus. Ich lie&#223; mich absinken und begab mich auf Augenh&#246;he, um die Attrappen zu fotografieren, da schoss pl&#246;tzlich Thorsten mit einem Messer bewaffnet an mir vorbei und schlug mir fast die Kamera aus der Hand. Mir war nicht klar, was ihn in diesem Moment gebissen hatte, der Hai konnte es nicht sein, Attrappen bei&#223;en ja nicht. Leider trug sein merkw&#252;rdiges Verhalten dazu bei, dass mir die Bilder verwackelten.</em></p>
<p>He, ich bin ein Held! Bisse von Plastikhaien k&#246;nnen ganz sch&#246;n gef&#228;hrlich sein, weil&#8230; weil&#8230; darum eben! Zur Deiner gepflegten Information, ich habe Dich unter Einsatz meines eigenen Lebens und meiner Gesundheit gerettet! Ich habe die Haie in Schach gehalten, damit Du sie fotografieren konntest. Und weil Du dabei vor Aufregung so gezittert hast, deswegen sind die Bilder verwackelt!</p>
<p><em>Ich habe h&#246;chstens vor Wut gezittert weil die Bilder nichts geworden sind!</em></p>
<p>Dieser Tauchgang war jedenfalls eine ziemliche Abwechslung zum Schluchsee, nicht nur wegen der v&#246;llig anderen Unter-Wasser-Landschaft, auch wegen der Sichtweiten. Nachdem wir unsere erste Erkundungsrunde beendet hatten, durften wir die Stufen wieder nach oben steigen und uns an der Basis unserer Ausr&#252;stung entledigen. Danach wurde der Tauchgang nachbesprochen. Wir legten eine Pause ein, w&#228;hrend Majki sich um seinen AOWD-Sch&#252;ler k&#252;mmerte.</p>
<p>Dann brachen wir zu einem &#8220;normalen&#8221; Tauchgang auf. Die erste &#220;berraschung brachten unsere beiden Tauchcomputer, die sich weigerten, von Nitrox auf Luft zur&#252;ckgestellt zu werden. Wir mussten sie auf &#8220;Nitrox 21 %&#8221; einstellen (21 % = normaler Sauerstoffgehalt der Umgebungsluft), wie wir erfuhren, ist das Absicht. Dann erkundeten wir den See auf eigene Faust. Es gibt einige Installationen f&#252;r Taucher, die Haie sind nur eine davon. Ohne zu viel verraten zu wollen, aber es gibt diverse Figuren, in gr&#246;&#223;erer Tiefe auch ein Fahrrad und ein Motorrad. Mal ganz davon abgesehen ist die Umgebung faszinierend, die steil abfallenden W&#228;nde, die gebrochenen Steine, die so daliegen, als h&#228;tte man die Arbeit an dem Steinbruch einfach eingestellt &#8211; und bei genauerer Betrachtung ist ja genau das passiert. Und nat&#252;rlich jede Menge echte Fische, die sich wiederum als sehr geduldig f&#252;r Taucher herausstellten.</p>
<p>Da ich nun endlich meinen Kompass hatte, fiel mir die ehrenhafte Aufgabe zu, die F&#252;hrung zu &#252;bernehmen und zu navigieren. Auf der Basis unseres Nitrox-Tauchgangs hatte ich einen Bogenkurs <em>(WAS? Das ist mir ja das Neueste!)</em> berechnet und geplant, der uns ein St&#252;ck in den See hinein-, und dann wieder in Richtung der Basis zur&#252;ckf&#252;hren sollte. Punktgenau wie ich es berechnet hatte, landeten wir eine Bucht links neben dem Ein- und Ausstieg, ungef&#228;hr f&#252;nfzehn Meter von der Treppe weg.* Das war eine kleine Herausforderung, die ich in meine Kursberechnung mit aufgenommen hatte. Zur&#252;ck zum Ausgangspunkt zu navigieren, das w&#228;re ja einfach gewesen. Ich wollte es etwas schwieriger haben und hab es auch geschafft. Ja-ha, das hab ich wohl.</p>
<div id="attachment_575" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_09.jpg"><img class="size-full wp-image-575" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_09.jpg" alt="Tauschee Horka: Einstieg und Schwimmplattform vom Wasser aus gesehen" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Tauschee Horka: Einstieg und Schwimmplattform vom Wasser aus gesehen</p></div>
<p>*<em>So. Dann darf der werte Herr heute mal navigieren. Der Mann, der Bauchkr&#228;mpfe vor Lachen hatte, weil ich im Schluchsee Schwierigkeiten hatte. Der Mann, der keine Gelegenheit ausl&#228;&#223;t, mich mit meinen Schw&#228;chen aufzuziehen. Na dann&#8230; ICH hab Navigationspause! ER hat ja jetzt einen eigenen Kompass. Und kann ja eh alles besser als ich!  Ich schwimme nur deinen Flossen hinterher! Jaja. &#214;hm&#8230; wo sind wir denn jetzt? Das hier kenn ich noch nicht! Aha, und jetzt kommt das Auftauchzeichen. Kenn ich. Hab ich auch immer so gemacht, wenn ich nicht mehr wusste, wo wir waren. Aber, aber&#8230; Herr Supernavigator, was machen wir denn hier in der Bucht NEBEN dem  Ausstieg! Sind wir vom Kurs abgekommen? Und das in einem so begrenzten Gew&#228;sser wie der Tauchsee Horka? Ach nein, oben schriebst du ja was von einem &#8220;Bogenkurs&#8221;. Punktgenaue Berechnung&#8230; ist klar. </em></p>
<p>Sabotage! Ich habe alles genau berechnet! Es muss sich um technisches Versagen handeln! Ja genau, das Eisen in der Treppe am Ein- und Ausstieg hat die Kompassnadel abgelenkt!</p>
<p><em>Bestimmt sogar. Aber es k&#246;nnte auch ein Tauchkollege gewesen sein, der sich zuf&#228;llig in deiner N&#228;he aufhielt und auch noch ein stark eisenhaltiges Mittagessen zu sich genommen hatte. Erbseneintopf zum Beispiel&#8230; Das Leben ist ja richtig gemein zu dir!</em></p>
<p>Ja. *Schluchz!</p>
<p>Am Abend war die Theorie dran. Sie erinnern sich, dass ich was davon schrieb, dass wir die Theorie schon vorher aufgesogen hatten? Wir bekamen einen Vortrag, rechneten Beispiele durch &#8211; und dann machten wir die Pr&#252;fung, die wir mit Bravour bestanden. Hat mich nur ein paar Nerven gekostet, aber mein Gott, jeder Mensch hat 760.000 Kilometer Nervenfasern in seinem K&#246;rper, was bedeuten da schon ein paar weniger? Aber sie war geschafft. Nun mussten wir die Theorie mit Praxis so weit wie m&#246;glich unterf&#252;ttern. Und dazu sollten die n&#228;chsten Tage dienen. Da man uns einen Tauchgang mehr als eigentlich f&#252;r den Kurs vorgesehen war angedeihen lassen wollte, w&#252;rde wir auch Notfallman&#246;ver &#252;ben.</p>
<p><em>Kurzbericht des Notfallman&#246;vers 1: Flat Flute Diver (m&#228;nnlich) in Panik (die gr&#246;&#223;te Anzahl an Tauchunf&#228;llen erfolgt &#220;BER Wasser, Lehrbuch &#8220;Rescue Diver&#8221; Seite sowieso)</em></p>
<p><em>Am Abend diskutierten wir die Theorie. Ich habe gerne Pr&#252;fungen hinter mir, deshalb bestand ich drauf, die Pr&#252;fung sofort zu machen. Der Tag war lang gewesen und anstrengend, und leider war es auf der Basis auch laut. Das lenkte zugegebenerma&#223;en ab, aber ICH, das Konzentrationsgenie, hatte damit keine Probleme. Im Gegensatz zu Thorsten. Von Minute zu Minute sah man seine Stirnadern anschwellen, weil er sich &#8220;verzettelt&#8221; hatte. Leider hatte er den kritischen Punkt bereits &#252;berschritten, in dem er sich durch einen Moment Ruhe h&#228;tte wieder fangen k&#246;nnen. Bei den Diskussionen hallte seine Stimme immer lauter von den W&#228;nden wider, und inwischen sah ich sogar das Mobiliar in Gefahr. Zusammengeballte F&#228;uste, pochende Stirngef&#228;&#223;e, wutverzerrtes Gesicht! GEFAHR! STOPPEN, DENKEN, HANDELN! / Lehrbuch PADI Rescue Diver Seite sowieso).  Da hilft nur eins: Bergen aus der Gefahrenzone, Unterbringung in einer Isozelle (T&#252;r zu!) und Ablenkung. Beruhigende Stimme. Sanfte Worte. Bei Bedarf auch Psychopharmaka, bereits in der Fertigspritze aufgezogen in meiner Hosentasche. Mit Notfallsituationen kenn ich mich aus! Aber dank meiner psychologischen F&#228;higkeiten konnte ich die Situation ohne medikament&#246;se Hilfe in den Griff bekommen. Die T&#252;r wurde wieder ge&#246;ffnet und die Pr&#252;fung war bestanden!</em></p>
<p>Sie erwarten nicht allen Ernstes, dass ich dazu was sage? N&#246;. Tu ich nicht. Ich bin die Ruhe selbst&#8230;. grrrrrrrrrrrrrrrrr&#8230; *Z&#228;hneknirsch</p>
<p><em>Notfallman&#246;ver 2: Flat Flute Diver (weiblich) NICHT in Panik (oder: vorbildliches Verhalten in einer kritischen Situation)(Lehrbuch: Rescue Diver f&#252;r Flat Flute Diver, Seite sowieso)</em></p>
<p><em>Die Situation: Ein M&#228;dchen geht nach erfolgreicher Pr&#252;fung in ihre Schlafunterkunft und wird mit einer Spinne konfrontiert. Gelassen klopft sie an die T&#252;ren der m&#228;nnlichen Mittaucher und bittet einen, die Spinne zu entfernen. Ach, Jonathan&#8230; mein Held! *schmacht</em></p>
<p>An dieser Stelle k&#246;nnte ich mich lang und breit dar&#252;ber echauffieren, dass &#8220;Madame Ungeduld&#8221; es nicht abwarten konnte, bis <em>ich</em> das Problem gel&#246;st h&#228;tte<em> (6 Wochen sp&#228;ter bei deiner &#8220;ausgepr&#228;gten Ruhe&#8230;.&#8221;, bis dahin w&#228;re die Spinne l&#228;ngst von selbst verstorben und ich h&#228;tte eine weitere Leiche in meinem Zimmer gehabt!) </em>, sondern gleich Rotalarm auf der ganzen Basis ausgel&#246;st hat. Ich tu&#8217;s aber nicht, denn ich bin die Ruhe selbst. Denn wissen Sie, wenn Madame dann beim Schreiben aus Versehen ein Bild aus einem Artikel unserer Webseite l&#246;scht (oder so), dann bin ich wieder der Held, der es richten darf. Ja, bin ich. Ich hab ja schlie&#223;lich auch Narben (man beachte die Mehrzahl: Narb<em>en</em>). <em>(von Plastikhaien wohlgemerkt&#8230;)</em></p>
<p>Immerhin, so weit waren wir den Kurs mit Erfolg angegangen. Und zwei Tauchtage warteten noch auf uns. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>HORKA &#8211; Das Tauchparadies in Sachsen Teil 1</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 07:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoreise]]></category>
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		<description><![CDATA[Die erste Tauchausfahrt unseres Taucherlebens...

Ja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Tauchausfahrt unseres Taucherlebens&#8230;</p>
<p>Ja, so war es wirklich. Gerade war ich von &#196;gypten wiedergekommen, kaum zwei Tage zu Hause, und schon durfte ich wieder tauchen gehen. Doch dieses Mal war es etwas Besonderes, denn wir &#252;bernachteten auf einer Tauchbasis und durften das erste mal den &#8220;Lifestyle des Tauchens&#8221; hautnah miterleben. Wir waren richtig gespannt.</p>
<p>Da wir eh vor hatten, den Nitrox-Kurs noch vor unserem Tauchurlaub im November zu machen, bot es sich an, ihn in <a title="Tauchgebiete: Horka" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/10/15/tauchgebiete-tauchsee-horka-crostwitz-lkr-goerlitz-sachsen/" target="_blank">Horka</a> zu machen. Doch bevor es soweit war, galt es erst einmal einige andere kleineren Hindernisse zu nehmen.</p>
<p>Zuerst einmal &#8211; Horka liegt um die 700 km von uns entfernt. Das hei&#223;t, Koffer packen, Tauchausr&#252;stung samt Flaschen, und nat&#252;rlich Verpflegung, denn die Basis ist f&#252;r Selbstversorger ausgerichtet.</p>
<p>Thorsten f&#228;hrt einen Lupo, in den zwar erstaunlich viel hereingeht, aber indiskutabel f&#252;r eine Fahrt mitsamt dem halben Hausrat ist. Ich fahre einen Audi, schon besser, aber dank des Stufenhecks brauchte ich auch nicht einmal im Traum dran zu denken, die Gegenst&#228;nde alle unterzubringen. H&#246;chstens mit offenem Dach. Und Thorsten h&#228;tte auch noch auf Koffern sitzen m&#252;ssen. Thorsten? &#196;h&#8230; Thooorsten! Das mit dem offenen Dach war wohl doch keine so gute Idee&#8230;</p>
<p>Da war guter Rat teuer. Aber&#8230; wie es der Zufall so will, sprach mich mein Vater an. Er f&#228;hrt noch einen uralten Passat Kombi. Und den wollte er wegtun, da er selber nicht mehr fahren kann. Wegtun? Ja, war er von allen guten Geistern verlassen? Das PERFEKTE Flat Flute Diver Auto wurde an diesem denkw&#252;rdigen Tag geboren!</p>
<p><em>Thorsten: Auf zum Flat Flute Diver Mobil! Nanana nanana &#8211; Flate Flute!</em></p>
<p>Und Leute, lacht nicht, selbst der Passat Kombi war genagelt voll. Alles nur wegen Thorsten. Ihr macht Euch kein Bild, was der alles mitgeschleppt hat. Mein Gep&#228;ck war dezent&#8230;aber Mr. &#8220;Ich-mu&#223;-immer-&#252;bertreiben&#8221; hatte an (fast) alles gedacht. Und da hei&#223;t es immer, Frauen w&#252;rden so viel Zeug mitschleppen &#8211; weit gefehlt! Meine Augen wurden umgekehrt proportional immer gr&#246;&#223;er zum Platz im Kofferraum&#8230;</p>
<p><em>&#8230;so, jetzt mal schauen, Abendgarderobe f&#252;r Galaempf&#228;nge, Taschenlampe, Ersatztaschenlampe, Taschenlampe als Ersatz, falls die Ersatztaschenlampe ausf&#228;llt, Neoprenreparaturset, N&#228;hmaschine, Dampfb&#252;gelstation, Kuckucksuhr (des Heimatgef&#252;hls wegen; ich wohne zwar nicht im Schwarzwald, aber ist halt ein St&#252;ck St&#252;ddeutschland), Notfallapotheke, Werkzeugkasten, um die Notfallapotheke aufzukriegen, 200 Liter Wasser, falls der See Niederigstand hat&#8230;</em></p>
<p>(du hattest ein Neoprenreparaturset dabei? Und ne N&#228;hmaschine? Wieso sagst du nichts? Dabei hast DU doch festgestellt, dass an meinem Neopren ein Faden aufgegangen ist!)</p>
<p><em>(Dabei ja &#8211; aber leider kenn ich mich mit dem Zeugs nicht aus. H&#228;tte ja sein k&#246;nnen, dass uns ein Schneider &#252;ber den Weg l&#228;uft.)</em></p>
<p>Aber immerhin. Innerhalb kurzer Zeit waren wir startklar (nachdem Herr Reimnitz selbstverst&#228;ndlich 15 Minuten zu sp&#228;t kam&#8230;) und konnten abfahren. &#220;ber Ravensburg Richtung Ulm, weiter Richtung Hof, Dresden, so war die grobe Route vorgesehen. Gl&#252;cklicherweise gibt es heutzutage Navigationssysteme.</p>
<p><em>Bij de rotonde links afslage&#8230; wie bitte?</em></p>
<p>(Wer bitte hat das Navigationssystem auf holl&#228;ndisch eingestellt??)</p>
<p><em>(Das war ich. Noch nie was vom &#8220;fliegenden Holl&#228;nder&#8221; geh&#246;rt? Ich dachte, so kommen wir schneller ans Ziel.)</em></p>
<p>Die Fahrt verlief soweit st&#246;rungsfrei. Thorsten entpuppte sich als schlechter Beifahrer, da er bei jeder Gelegenheit nerv&#246;s zusammenzuckte, entweder mitbremste oder schon die Hand an der T&#252;r zum Aussteigen hatte. Dummerweise verga&#223; er, den Sicherheitsgurt vorher zu l&#246;sen, so konnte er nicht abspringen. H&#228;h&#228;.</p>
<p><em>He, w&#252;rden Sie einer Frau trauen, die mit einem v&#246;llig &#252;berladenen Auto durch die Gegend f&#228;hrt? Und dass ich nicht abgesprungen bin, hat nur einen Grund: Weil Du die Kindersicherung in der T&#252;r aktiviert hattest!</em></p>
<p>&#220;berladen? Sag mal gehts noch? Was kann ich daf&#252;r wenn DU den halben Hausrat einpackst?? Ich h&#228;tte doch den Audi nehmen und das Dach offen lassen sollen&#8230;</p>
<p>Nachdem wir ungef&#228;hr dreiviertel der Strecke zur&#252;ckgelegt hatten, erreichte uns ein haarstr&#228;ubender Anruf von Majki. Stolz, p&#252;nktlich weggekommen zu sein, w&#228;hnten wir uns kilometerweise vor ihm, doch es stellte sich heraus, dass ER kilometerweise uns voraus war. Ich konnte mir das nicht erkl&#228;ren. Kann nur an der Zeitverz&#246;gerung wegen dem Beladen des Autos gelegen haben&#8230; tzzzz&#8230;</p>
<p><em>Frauen! &#8220;M&#228;nner sind doch alle gleich&#8221;, hei&#223;t es immer. Und wenn mal einer nicht gleich ist, ist es auch nicht recht. Ha! Daf&#252;r daf&#252;r benutz ich mein Hochleistungsm&#252;ckenradar jetzt allein! So!</em></p>
<p>Kurz vor dem Ziel mussten wir leider nochmal tanken, denn mein Tank lie&#223; uns netterweise 20 km vor Horka im Stich. Dadurch verz&#246;gerte sich unsere Ankunft nochmal, was Mr &#8220;Ungeduld-Majki&#8221; veranlasste, sich noch einmal telefonisch zu erkundigen, ob wir noch leben w&#252;rden. Ich schon&#8230; Thorsten auch, denn er hatte es ja nicht geschafft, aus dem fahrenden Auto zu springen <em>(die Kindersicherung, Sie erinnern sich?)</em>. Aber ich will nicht schimpfen, er hat sich auch n&#252;tzlich gemacht. Als ich getankt habe, reinigte er vorbildlich meine Scheiben. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Reiner Selbstschutz! So viele M&#252;cken und Fliegen und sonstige Insekten, die da von draufklebten&#8230; kein Wunder, dass Du die letzten paar Kilometer</em> <em>schon Schlangenlinien gefahren bist. </em></p>
<p>Endlich da!</p>
<p>Wir begr&#252;&#223;ten uns erst einmal herzlich, dann lernten wir &#8220;Knoppers&#8221; kennen, (zu dem Zeitpunkt hie&#223; er noch Jonathan), der vor lauter Hunger schon fast vom Fleisch gefallen war. Nach einer kurzen Essenspause begannen wir mit dem gem&#252;tlichen Teil des Abends. Schw&#228;tzen, trinken, spielen. Und zwar Karten. Man nennt das Spiel auch &#8220;Arschloch&#8221;. Die Rollen waren bald klar verteilt. ICH war nat&#252;rlich Dauerk&#246;nig, Thorsten und Majki abwechselnd <span style="text-decoration: line-through;">Dauerarschloch (zensiert)</span> die ewigen Verlierer. Der Abend war wirklich lustig, auch wenn wir unseren schweizer Eidgenossen erst mal kaum verstanden haben.</p>
<p><em>&#8220;WIR&#8221;? Ich h&#246;re immer &#8220;wir&#8221;&#8230; DU hast den Eidgenossen nicht verstanden! Ich bin famili&#228;r vorbelastet, was Schwyzerd&#252;&#252;tsch betrifft, mir war jedes Wort so klar wie&#8230; Fischsuppe!</em></p>
<p>Moment mal! Du hast gesagt, du seiest ein Preu&#223;e? Und jetzt dann noch Schweizer? Ich glaub ich spinne! Was bist du denn f&#252;r ein Mischling h&#228;? Hast du ne Steuermarke am Halsband? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Ich hab nicht gesagt, dass ICH Preu&#223;e bin, meine Familie kommt aus dem Eck. Aber das ist schon lang her. Und Schweizer eigentlich auch nicht &#8211; Grenzgebiet Deutschland-Schweiz, aber deutsche Seite. Und au&#223;erdem, wenn Du ein bisschen mehr Interesse f&#252;r unsere s&#252;dlichen Nachbarn zeigen w&#252;rdest, h&#228;ttest Du die Sprache auch lernen k&#246;nnen. Nimm Dir ein Beispiel an mir! Ich bin n&#228;mlich in Rheinland-Pfalz geboren und hab ihn trotzdem verstanden! B&#228;h!<br />
</em></p>
<p>Tu ich doch! Hab ich doch! Hyv&#228;&#228; p&#228;iv&#228;&#228;! Puhutko saksaa? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p> <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  <em>Kyll&#228;, mutta valitettavasti puhun vain v&#228;h&#228;n suomea. Wij spreken juist van het Zwitserse Duits!</em></p>
<p>Dann bezogen wir unsere &#8220;Zimmer&#8221;. Spartanisch eingerichtet, aber nett und sauber. Nachdem ich erst mal 17   M&#252;cken totgeschlagen hatte, begab ich mich zur Nachtruhe. Wohlig kuschelte ich mich unter die Decke und wollte gerade den Lichtschalter ausmachen, da h&#246;rte ich ein dezentes S&#228;gen in meinem Ohr. WER SCHNARCHT HIER? Das darf echt nicht wahr sein! Thorsten ist das nicht, das wei&#223; ich von good old egypt her, das kann ja nur&#8230; EINER sein. MAJKI! Ich &#252;berlegte. Was tun? W&#252;ste Handzeichen w&#252;rden hier nicht weiterhelfen, aber ich wu&#223;te auch nicht, an welche T&#252;r ich h&#228;mmern sollte. Das Schnarchen schwoll crescendom&#228;&#223;ig an, dann wurde es wieder leiser. So kann ich nicht schlafen. *grummelgrummel. Ich versuchte es mit &#8220;Tauchflaschenz&#228;hlen&#8221;. Nutzte nix. Zudem, welche Flasche springt schon &#252;ber einen Zaun&#8230;dann kam mir die rettende Idee. Ich bezog die leere Bettdecke neben mir, zog sie hoch, so, dass sie &#252;ber meinem Ohr lag. Das S&#228;gen wurde augenblicklich leiser. Sehr gut. So schlief ich dann ein, gespannt auf den n&#228;chsten Tag und mit dem Vorsatz, Majki erst mal am n&#228;chsten Morgen ordentlich den Rost runter zu machen&#8230; <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Dann bezogen wir unsere &#8220;Zimmer&#8221;. Spartanisch eingerichtet, aber nett und sauber. Nachdem ich keine M&#252;cken erledigen musste, begab ich mich sofort zur Nachtruhe. Wohlig kuschelte ich mich unter die Decke und l&#246;schte das Licht. Dann schlief ich ein, ich hatte einen tiefen, gesunden Schlaf. &#196;TSCH!</em></p>
<p>WER will das wissen??? WO ist der Bus mit den Leuten, die das interessiert? Und zudem konntest du nicht sofort einschlafen, das ist gelogen. Du hast ja immerhin gedacht, dass du auf ner Baustelle mit Presslufthammer schl&#228;fst, weil ich dauernd gegen die Wand geschlagen hab (M&#252;cken&#8230;). Seliger Schlaf&#8230; dass ich nicht lache&#8230;</p>
<p><em>Du g&#246;nnst einem aber auch gar nichts. Ich m&#246;chte wetten, Du hattest gar keine M&#252;cken im Zimmer, Du hast einfach so an die Wand gehauen, weil Du mir den ruhigen Schlaf nicht geg&#246;nnt hast. Deswegen ist auch bei jedem Rumpler ein St&#252;ck Putz von der Wand gefallen. Na, die n&#228;chsten Tage k&#246;nnen ja lustig werden.<br />
</em></p>
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