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	<title>Flat Flute Divers &#187; See</title>
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	<description>Das etwas andere Blog über das Tauchen.</description>
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		<title>Der erste Tauchgang im Trocki</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dry Suit Diver]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Rescue Diver]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Trocki]]></category>
		<category><![CDATA[Horka]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten uns also entschieden und der Trilaminat-Troc [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten uns also entschieden und der Trilaminat-Trocki war gekauft. Gott sei Dank rechtzeitig vor dem Horkaaufenthalt, denn wir hatten im Rahmen des Resue Divers noch einige Tauchg&#228;nge vor uns.</p>
<p>F&#252;r unter den Trocki hatte man uns einen mittleren Unterzieher sowie Skiunterw&#228;sche empfohlen. Die Wassertemperatur war noch ziemlich k&#252;hl, denn erst drei Wochen zuvor war das Eis vom See weggetaut.</p>
<p>Wie schon das letzte Mal beluden wir unser Auto und machten uns auf den Weg nach Ostdeutschland. Kaum hatten wir &#220;berlingen hinter uns gelassen, fing es an zu regnen. Was sage ich? Es regnete nicht, es sch&#252;ttete. Na klasse. Und kalt war es auch.</p>
<p>Hinter Ulm h&#246;rte es wieder auf und etwas Hoffnung keimte in uns, dass es in Ostdeutschland vielleicht ein bisschen w&#228;rmer war als bei uns, aber leider fing es wieder an zu sch&#252;tten, nachdem wir Dresden erreicht hatten.</p>
<p>Wir erreichten als erste die Basis in Horka. Man lie&#223; uns schon mal hinein, doch da wir die ersten Basisbewohner in dem Jahr waren, war sie noch nicht richtig beheizt. Wir froren ziemlich, trauten uns nicht, die Jacken auszuziehen, und warteten auf Majki. Knapp eine Stunde sp&#228;ter kam er, mit Babsi nebst Hunden. Wir liefen zum See, aber so richtig einladend war es ehrlich gesagt nicht. Wir dachten mit Grauen daran, in das kalte Wasser zu steigen und waren doppelt froh, dass es dieses Mal trocken sein sollte.</p>
<p><em>Thorsten: Ja, da war uns das Gl&#252;ck wirklich hold. Im Nass-Tauchanzug w&#228;re das eine verdammt ungem&#252;tliche Angelegenheit geworden.</em></p>
<p>An dem Abend machten wir nicht mehr viel. Wir gingen essen, dann schlafen. Die Zimmer waren immerhin sch&#246;n warm und es gab keine <a href="http://www.flatflutedivers.de/2009/11/05/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-1/" target="_blank">M&#252;cken</a>. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen war es dann soweit. Nach einer Einweisung in die Anz&#252;ge zogen wir uns das erste Mal komplett trocken an. Bis dahin ging soweit erst mal alles problemlos. Sich ins Jacket zu zwingen erforderte bei mir zumindest etwas Geschick, dann ging es los.</p>
<p><em>Ich werde nie dieses komische Gef&#252;hl vergessen, wenn man den Anzug angelegt hat und in die Knie geht, um s&#228;mtliche Luft herauszupressen. Der Trocki saugt sich dann quasi an einem fest. Das f&#252;hlt sich an wie&#8230; &#228;h&#8230; ja, mir f&#228;llt gerade kein Vergleich ein. Ich sag Bescheid, falls sich das &#228;ndert.</em></p>
<p>Eitler Fatzke! Du bist auch mit nix zufrieden. Mal saugt sich der Trocki an, dann ist man wieder nicht fotogen weil der Rei&#223;verschluss am R&#252;cken einen Buckel vort&#228;uscht&#8230; und da hei&#223;t es immer Frauen seien so eitel&#8230;</p>
<p><em>Hallo?? Ich werde dieses Jahr 40. Ich kriege Falten und verliere meine Haare. Da muss ich doch schauen, dass ich anderweitig gut aussehe.</em></p>
<p>Wir liefen in Richtung Seeeinstieg. Auf dem Weg fiel mir auf, dass ich irgendwie seltsam lief. Man hatte einem zwar beigebracht, aufrecht zu laufen, Schultern zur&#252;ck, Brust raus, Bauch rein, aber f&#252;r meinen Geschmack hatte ich die Schultern zu weit hinten. Dieser Verdacht best&#228;tigte sich, als ich versuchte, meine Flossen anzuziehen. Hier machte sich der erste Haken des Trilaminat Trockis bemerkbar. Er ist nicht elastisch! Und da die Stiefel direkt an den Hosenbeinen angebracht sind, gestaltete es sich etwas schwierig, im Stehen an die Flossen zu kommen. Knie anziehen ging nur bis zu einem gewissen Grad. Erschwerend kam bei mir die ungew&#246;hnliche &#8220;Schulterzur&#252;ckposition&#8221;, die es mir gar nicht erm&#246;glichte, an die Clipverschl&#252;sse der Flossen zu kommen. Nerv! Schlie&#223;lich gab ich auf und lie&#223; mir helfen.</p>
<p>Dann: Blei in die Taschen. Bei dem Gedanken an die Bleimenge wurde ich schon kurzluftig. Im Na&#223;tauchanzug brauche ich mit meiner 12 l Flasche maximal 2 kg, hier packte ich schon 8 Kilo ein. Inclusive Fu&#223;blei, denn die F&#252;&#223;e sollen im Trocki unten bleiben. V&#246;llig geschafft vom Anziehen begab ich mich auf die letzte Stufe.</p>
<p><em>Neben dem Fu&#223;blei hatten wir kurz vor der Fahrt nach Horka noch den Tipp bekommen, uns Flossen mit weniger Auftrieb zu besorgen, was wir brav getan hatten.</em></p>
<p>(Korrektur: DEINE Flossen hatten zu viel Auftrieb, meine nicht! Ich hab mir dekanterweise Splitfins geleistet, die weniger Wasserwiderstand haben. Haben sie auch. Wenn man flosselt sp&#252;rt man sie fast nicht. Hach, das geht ja richtig leicht. Angenehm leicht. Sehr leicht. ZU leicht!!!!! Ich hab meine Flosse verloren!!!!!!!!!!!)</p>
<p>Ehrlich gesagt war ich mehr als nerv&#246;s. Man h&#246;rt Geschichten &#252;ber Taucher, die Luft vom Trocki in die Beine bekommen und so unter Wasser einen Kopfstand machen und ungebremst an die Oberfl&#228;che schie&#223;en. Da ich aus leidlicher Erfahrung wei&#223;, dass ich zu solch bl&#246;den Zwischenf&#228;llen besonders am Anfang neige, sah ich es schon kommen, dass ich von der letzten Stufe ins Wasser glitt um sofort Kopf zu stehen.</p>
<p>Es half aber nichts. Den Mutigen geh&#246;rt die Welt. Also wagte ich den Schritt ins Wasser. Hier fiel mir zweierlei auf:</p>
<p>Erstens: Aaaaah&#8230;.kalt. Sehr kaltes Wasser. Igitt!!! Nein, nicht was Sie jetzt denken. Der Anzug war dicht. Aber trotzdem sp&#252;rte ich die umgebende K&#228;lte sehr deutlich. UUhhh! (Memo an mich: f&#252;r solche Aktionen in Zukunft dickere Unterzieher!!!!)</p>
<p><em>Okay, an dieser Stelle schalten wir mal schnell um in die Sendezentrale zum Zentralsender, und zwar zur&#8230;</em></p>
<h1>Hobbythek<em><br />
</em></h1>
<p><em>Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der &#8220;Hobbythek&#8221;, liebe Bastelfreunde! F&#252;r diejeningen unter unseren Lesern, die noch nie einen Trockentauchanzug im Wasser anhatten: Da hab ich mal was vorbereitet! Falls Sie das Gef&#252;hl mal nachvollziehen wollen, dann nehmen Sie einen Einmal-Gummihandschuh (zum Beispiel aus dem Verbandskasten),</em> &#8230;</p>
<p>Gute Idee! N&#228;chste Verkehrskontrolle: &#8220;Zeigen Sie mal Ihren Verbandskasten! Wo sind denn die Handschuhe?&#8221; &#8211; &#8220;&#196;h&#8230; ich habe da ein Flat Flute Diver Experiment gemacht&#8230;&#8221; &#8211; &#8220;WAS haben Sie gemacht???&#8221;</p>
<p><em>&#8230; nehmen Sie einen Einmal-Gummihandschuh, zur Not tut&#8217;s auch ein Haushaltshandschuh, f&#252;llen Sie ein Waschbecken mit 10 ° C kalten Wasser (zur Not tut&#8217;s auch 10 ° warmes Wasser) und halten Sie die Hand rein, und zwar so, dass kein Wasser in den Handschuh l&#228;uft. Genau so ist das Gef&#252;hl im Trockentauchanzug am ganzen K&#246;rper. Danke f&#252;r die Aufmerksamkeit, zur&#252;ck zu meiner liebreizenden Kollegin. </em></p>
<p>Zweitens: Die praktische Anwendung der Tauchphysik in Bezug auf den Wasserdruck. Wenn wir also im Na&#223;tauchanzug tauchen, merken wir vom Druck au&#223;er an den Ohren nicht wirklich etwas. Auch ein Schwimmer w&#252;rde den Wasserdruck an den Beinen im Wasser nicht merken. Aber! Der Trilaminat-Trockentaucher merkt ihn bereits an der Oberfl&#228;che! Ich trieb wie ein Korken an der Wasseroberfl&#228;che und wartete noch auf Thorsten, da merkte ich bereits, dass der Trockentauchanzug an meinen Beinen  klebte wie ein l&#228;stiger Duschvorhang, der elektrostatisch aufgeladen ist und den arglosen Duscher nervt. Na, das konnte ja heiter werden. Denn bereits an der Oberfl&#228;che bewirkte der klebende Trocki, dass die Bewegungsfreiheit der Beine zum flosseln eingeschr&#228;nkt ist.</p>
<p>Wir tauchten ab. Das erste Mal. Leider war die Sicht sehr milchig, was daran lag, dass es in Horka auch tagelang vorher geregnet hatte. Wir wollten erst mal auf 7 m bleiben und ein bisschen rumtauchen, um erst mal ein Gef&#252;hl f&#252;r den Trocki zu kriegen. Ich tauchte mit Majki, Thorsten mit Babsi. Los gings.</p>
<p>Es war, wie ich bef&#252;rchtet hatte. Je tiefer wir kamen, desto mehr klebte dieser Trocki an den Beinen und desto steifer wurde er. Ich lie&#223; zwar Luft hinein, aber die drang nicht bis zu den Beinen vor. Sollte sie nach M&#246;glichkeit auch nicht. Sie erinnern sich? Kopfstand! Ich ertrug es und tauchte weiter. Inzwischen war ich allerdings tiefer, als ich eigentlich wollte, ein Blick auf meinen Tauchcomputer zeigte mir 16 m an. Das merkte ich daran, dass ich den Eindruck hatte, dass es mir die Schuhsohlen in die Zehenzwischenr&#228;ume ziehen w&#252;rde.</p>
<p><em>Das Gesetz von Boyle besagt, dass das Volumen eines Gases sich umgekehrt proportinal zum Druck verh&#228;lt.</em></p>
<p>Sabbel doch nicht so geschwollen rum. Man k&#246;nnte ja meinen, du h&#228;ttest Physik studiert. Au&#223;erdem hei&#223;t der Typ Boyle-Mariotte nur zur Information!</p>
<p><em>Okay, irgendso ein physikalischer Grundsatz sagt, dass sich irgendwas irgendwie verh&#228;lt, wenn irgendwas passiert. Was genau, das diskutieren wir dann noch aus. In unserer Situation beim Tauchen jedoch galt: je mehr Druck, desto weniger Volumen. Das bekommt man im Trocki sehr deutlich mit. Und ich war sowieso noch sehr vorsichtig, da das Ablassen der Luft aus dem Anzug &#252;ber das Ventil im Oberarm eine sehr ungewohnte Sache war. Es galt nicht nur zu vermeiden, dass Luft in den Beinen daf&#252;r sorgte, dass man sich auf dem Kopf stellte, sondern auch dass die sich beim Aufstieg wieder ausdehnende Luft einen aufpumpte wie ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bibendum" target="_blank">Michelin-M&#228;nnchen</a> und man mit Impulsgeschwindigkeit gen Oberfl&#228;che schoss. Also lieber nicht zu viel Luft reinlassen und oft ablassen.</em></p>
<p>Insgesamt war es eine interessante Erfahrung, aber ich merkte schnell, dass das Trockentauchen noch sehr viel &#220;bung braucht. Alleine das Tarieren mit dem Anzug ist nicht so leicht, wie man sich das vorstellt. Arm hoch, um Luft aus dem Anzug zu lassen? In der Theorie vielleicht&#8230; Das wollte nicht klappen, und schon stieg ich ungewollt auf. Mit der Zeit lernte ich, dass ich nicht nur den Arm hochnehmen muss, sondern auch den Arm anwinkeln sollte, dann klappt es schon viel besser.</p>
<p><em>Dabei zeigte sich ein Nachteil meines <a href="../2009/07/24/thorstens-gedanken-zur-ersten-eigenen-ausruestung-das-jacket/" target="_blank">Jackets</a>:  es hat keinen Tarierschlauch, sondern einen an der linken Seite  angebrachten Tarierhebel.  Um Luft sowohl aus dem Jacket als auch aus  dem Anzug abzulassen, musste ich zwei gegenl&#228;ufige Bewegungen machen:  Nach oben, um Luft aus dem Anzug zu lassen, nach unten, um an den  Tarierhebel zu kommen.</em></p>
<p>Verstehe. Zwei gegenl&#228;ufige Bewegungen &#252;berfordern Dich. Du bist wohl nicht belastbar was? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Es ist nur geringf&#252;gig schwierig, den Arm gleichzeitig hochzunehmen <strong>und</strong> nach unten an den Tarierhebel zu greifen. Das eine schlie&#223;t das andere aus. Das ist fast wie in diesem Gedicht: &#8220;&#8230;drinnen sa&#223;en stehend Leute, schweigend ins Gespr&#228;ch vertieft&#8230;&#8221;</em></p>
<p>L&#228;nger als 30 Minuten war bei dem Tauchgang nicht drin. Es war einfach zu kalt. Wir tauchten wieder auf. Offenbar zog ich ne Schnute, denn Majki merkte gleich, dass ich mit der ersten Trockierfahrung nicht zufrieden war. Er meinte, ich solle mich nicht aufregen, die ersten Male seien nun mal gew&#246;hnungsbed&#252;rftig und nach ein paar Tauchg&#228;ngen w&#252;rde man das Engegef&#252;hl an den Beinen gar nicht mehr merken. Er behielt Recht. Also, nicht dass man es nicht merken w&#252;rde, aber man gew&#246;hnt sich dran.</p>
<p><em>Au&#223;erdem w&#252;rde man sich daran gew&#246;hnen, dass man am Anfang immer so eine gewisse Unsicherheit hat: Warum ist es gerade kalt? Ist es einfach nur kalt &#8211; oder hat der Anzug ein Loch, und es ist deswegen kalt, weil man gerade geflutet wird, wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tauchzelle" target="_blank">Tauchzelle</a> eines U-Boots?</em></p>
<p>Was sich bei mir noch als Problem herausstellte: Ich hatte halbtrockene Handschuhe an. Der Gr&#246;&#223;e S, jedoch stellte sich heraus, dass ich trotzdem noch einen &#220;berstand von 2 cm an den Fingerkuppen hatte. Somit gestaltete es sich ziemlich schwierig, das Lufteinla&#223;ventil des Trockis zu bedienen. Auch hier m&#252;sste ich in K&#252;rze Abhilfe schaffen, also kam das Problem auf die &#8220;to do Liste for diving&#8221;.</p>
<p>Jetzt hatten wir noch eine Herausforderung vor uns: Der Ausstieg. Dazu in der kompletten, nassen Ausr&#252;stung knapp 100 Treppen hoch. Ich schnaufte aus dem Wasser, und *Trommelwirbel&#8230; schon stand ich wieder da wie das Topmodel* pers&#246;nlich. Schultern zur&#252;ck, Brust raus, Bauch <span style="text-decoration: line-through;">raus </span>rein. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' />   Da stimmte doch was nicht. Am Abend merkte ich auch sehr deutlich meine Schultergelenke. Inzwischen wei&#223; ich auch, woran das liegt. Mein Jacket ist mir zu gro&#223; und sagen wir eher mal: zu breit. Ich musste k&#252;nftig die Brustschnalle zuerst zumachen und maximal anziehen, bevor ich den Rest schlie&#223;en konnte, dann klappte es auch mit dem Flossenanziehen&#8230;</p>
<p>* = <em>GNTTM, oder wie? &#8220;Germany&#8217;s Next Tauch-Topmodel&#8221; Ich stell mir das schon vor, wir &#228;chzen die Treppen hinauf, und oben steht Heidi Klum und kritisiert unsere Gangart. Die war nat&#252;rlich nicht sonderlich elegant, aber: Alles Gewohnheitssache. Hoffe ich jedenfalls. Denn es stand uns ja noch was bevor: den Abschluss des RESCUE DIVER &#8211; Pr&#252;fung und Freiwassertauchg&#228;nge.</em></p>
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		<title>Unterwasserfotografie &#8211; Eine Einf&#252;hrung</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 08:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Schnorcheln]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwasser-Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Als der Tauchsport anfing, f&#252;r breitere Massen interes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als der Tauchsport anfing, f&#252;r breitere Massen interessant zu werden, gab es bereits Souvenirj&#228;ger, die an ihre Tauchg&#228;nge unbedingt Andenken haben wollten und dies damit erreichten, dass sie Fische fingen oder harpunierten oder Korallen, Steine, Muscheln, ja, ganze Wrackteile mit sich nahmen. Im Laufe der Zeit wurde dieser Trend durch die Unterwasserfotografie verdr&#228;ngt, zum Gl&#252;ck, muss man sagen, denn wie wir heute wissen, sind Fischbest&#228;nde gef&#228;hrdet und Korallen brauchen eine sehr lange Zeit, um nachzuwachsen, nachdem jemand etwas abgebrochen hat. Doch die Unterwasserfotografie musste &#8211; genauso wie das Tauchen selbst &#8211; erst einmal &#8220;Massetauglich&#8221; werden. Die erste Zeit gab es nur sehr teure und sehr schwere, hinderliche Ausr&#252;stung. Allein die Tatsache, dass moderne Kameras nur noch einen Bruchteil der Gr&#246;&#223;e alter Kameras haben und trotzdem sehr gute Bilder liefern, hat hier sehr geholfen. Und auch die Hersteller haben mittlerweile das Potential erkannt, das hier steckt. Doch bevor man drauflos geht (bzw. im Internet drauflos surft) und sich eine Ausr&#252;stung zulegt, sollte man gewisse &#220;berlegungen anstellen. Hier im FFD-Blog wollen wir mit diesem Artikel eine Reihe &#252;ber die Unterwasserfotografie beginnen und mit eigenen Erfahrungen anreichern. Zuerst aber ein paar allgemeine Dinge.</p>
<div id="attachment_793" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/uw_fotografie.jpg"><img class="size-full wp-image-793" title="Unterwasserfotografie" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/03/uw_fotografie.jpg" alt="Unterwasserfotografie" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Unterwasserfotografie</p></div>
<p>Das Fotografieren unter Wasser bringt ein paar T&#252;cken mit sich, die man an Land nicht unbedingt hat. T&#252;cke Nummer 1: Man ist unter Wasser. Fotoapparate m&#246;gen das nicht. Stumm leidend hauchen sie ihr elektronisches Leben aus, wenn Wasser in sie eindringt. Daher braucht man entweder eine wasserdichte Kamera oder aber eine wasserdichte H&#252;lle f&#252;r den Apparat. T&#252;cke Nummer 2: Um ein ruhiges Bild zu bekommen, kann man sich nicht immer einfach mal irgendwo abst&#252;tzen, etwa wenn das zu fotografierende Objekt mitten in einem Korallenriff sitzt. T&#252;cke Nummer 3: Das Wasser &#228;ndert Licht- und Farbverh&#228;ltnisse, worauf man sich einstellen muss.</p>
<ul>
<li><strong>Unter Wasser</strong></li>
</ul>
<p>Wasser bringt f&#252;r den Fotograf gleich mehrere Probleme mit sich: Nicht nur, dass das Wasser selbst seiner Kamera schaden kann, wenn man sich darin aufh&#228;lt, es selbiges sogar noch im Nachhinein tun. Besonders Salzwasser ist hier zu nennen. Es kann auch Teile, die nicht mit ihm direkt in Kontakt kamen, zum Korrodieren bringen. Daher bedarf die Kameraausr&#252;stung gerade nach Salzwassertauchg&#228;ngen einer besonderen Pflege. Au&#223;erdem ist es wichtig, einen kleinen Beutel mit Trockensalz (Silica) w&#228;hrend des Tauchgangs im Geh&#228;use zu haben. Das Trockensalz nimmt Feuchtigkeit auf, die durch Temperaturunterschiede entstehen kann (Kondenswasser). Der Beutel sollte regelm&#228;&#223;ig gewechselt werden, da das Salz irgendwann &#8220;ges&#228;ttigt&#8221; ist und keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann.</p>
<ul>
<li><strong>Mit ruhiger Hand fotografieren</strong></li>
</ul>
<p>Wie an Land auch wird ein Bild, das man nicht mit ruhiger Hand fotografiert, unscharf &#8211; es verwackelt. Und das ganz unabh&#228;ngig davon, ob man Blende und Verschlusszeit selbst einstellt, oder die Einstellung der Kameraautomatik &#252;berl&#228;sst. Da es in manchen F&#228;llen sogar notwendig sein kann, m&#246;glichst nah an ein Objekt heranzukommen, ohne damit zusammen zu sto&#223;en, ist Tarierungskontrolle sehr wichtig. Und auch, damit die Umgebung beim Fotografieren durch den Fotografen keinen Schaden nimmt. Hier sollte man in &#8220;ungef&#228;hrlichen&#8221; Umgebungen den Umgang mit der Kamera &#252;ben oder vielleicht auch einen Kurs belegen (wie z. B. &#8220;<a title="PPB - Tarierung in Perfektion" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/03/16/ppb-tarierung-in-perfektion/" target="_blank">Peak Performance Buoyancy</a>&#8221; von PADI).</p>
<ul>
<li><strong>Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten</strong></li>
</ul>
<p>Was die Optik betrifft, so sind es zwei Faktoren, die das Wasser beeinflusst. Zum einen filtert das Wasser das Licht, so dass mit zunehmender Tiefe die Farben verloren gehen, zum anderen befinden sich in nat&#252;rlichen Gew&#228;ssern zumeist Schwebeteilchen. Das Problem mit der Farbe f&#228;ngt schon bei wenigen Metern an, rot geht als erstes verloren, so dass die anderen Farben &#252;berhand zu nehmen scheinen. Rote Muster zum Beispiel auf der Haut von Fischen erscheinen blass oder gar nicht mehr. Dem kann man nur durch eine eigene Lichtquelle, eine Unterwasserlampe oder einen Blitz, entgegen wirken. Doch dann bekommt man es mit den Schwebeteilchen zu tun, gerade im Licht von Blitzen leuchten diese kleinen Teilchen hell auf und sind auf dem Bild deutlich zu sehen. Au&#223;erdem irritieren sie den Autofokus der Kamera, wenn man zu weit vom zu fotografierenden Objekt weg ist.</p>
<ul>
<li><strong>Beherrscher der Technik</strong></li>
</ul>
<p>Zuletzt ist es noch wichtig, dass man die Technik der Fotoausr&#252;stung beherrscht. An Land ist es weniger das Problem, hier kann man jederzeit im Handbuch nachsehen, wenn etwas unklar ist. Unter Wasser wird auch das Handbuch seinen Dienst versagen und sich in seine Bestandteile aufl&#246;sen, mal ganz davon abgesehen, dass man h&#228;ufiger mit Situationen konfrontiert ist, wo man einfach keine Zeit hat, irgendwas nachzuschlagen. Fische, die man selten zu sehen bekommt, bekommt man in den meisten F&#228;llen deswegen so selten zu sehen, weil sie so scheu sind. Da hei&#223;t es: schnell sein! Ein kleiner Kniff, den Fotografen gerne mal verwenden, wenn sie in tieferen Gew&#228;ssern ab etwa 18 bis 20 Meter fotografieren: Sie verwenden &#8220;Enriched Air&#8221; bzw Nitrox, weil der niedrigere Stickstoffgehalt den Kopf in diesen Tiefen klarer bleiben l&#228;sst. Allerdings muss man den Umgang mit der mit Sauerstoff angereicherten Luft in einem <a title="FFD: Horka - EAN-Kurs" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/11/12/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-2/" target="_blank">Spezialkurs</a> lernen.</p>
<p>Die folgenden Artikel dieser Reihe behandeln die unterschiedliche Ausr&#252;stung einschlie&#223;lich Zubeh&#246;r, die es f&#252;r Unterwasser-Fotografen so gibt, und pers&#246;nliche Erfahrungen. Dabei geht es nicht nur um Unterwasserausr&#252;stung direkt, sondern auch um sonstiges n&#252;tzliches Zubeh&#246;r. Wenn Sie am rechten Rand auf &#8220;Kategorien&#8221; gehen, finden Sie alle Artikel zu dem Thema unter &#8220;<a title="Kategorie: Unterwasser-Fotografie" href="http://www.flatflutedivers.de/category/unterwasser-fotografie/" target="_blank">Unterwasser-Fotografie</a>&#8220;.</p>
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		<title>Dreik&#246;nigstauchen am Bodensee in &#220;berlingen</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/01/06/dreikoenigstauchen-am-bodensee-in-ueberlingen/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 18:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchgebiete]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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		<description><![CDATA[Deutsche Gew&#228;sser haben im Sommer aus tauchtechnischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutsche Gew&#228;sser haben im Sommer aus tauchtechnischer Sicht gesehen mithin ein Problem: Das warme Wetter regt das Algenwachstum an. Das &#228;u&#223;ert sich zum einen darin, dass man im Sommer sehr viel mehr Grundbewuchs hat. Teilweise wachsen regelrechte W&#228;lder aus dem Grund, in denen sich <a title="FFD: Tauchversuch, die Erste!" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/08/15/intermezzo-freiwassertauchversuch-die-erste-und-bitte/" target="_blank">ausgewachsene Taucher verstecken k&#246;nnen</a>. Aber auch das Wachstum von Kleinalgen wird verst&#228;rkt, was dazu f&#252;hrt, dass die Schwebeteile stark zunehmen. Die Sichtweite wird stark eingeschr&#228;nkt und Bilder gelingen nicht immer so ganz gut, wie uns dieses in einem deutschen See gemachte Symbolbild verdeutlichen soll:</p>
<div id="attachment_767" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_symbol.JPG"><img class="size-full wp-image-767" title="Schwebeteilchen verhindern die klare Sicht im Sommer" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_symbol.JPG" alt="Schwebeteilchen verhindern die klare Sicht im Sommer" width="460" height="326" /></a><p class="wp-caption-text">Schwebeteilchen verhindern die klare Sicht im Sommer</p></div>
<p>Danke, Rosi. &#196;h&#8230; das bist doch Du, Rosi? Nun ja, ich denke, das Problem wird deutlich. Im Winter hingegen &#228;ndert sich die Situation schlagartig, die Algenw&#228;lder sterben ab und die Schwebeteile verschwinden. Viele Taucher sch&#228;tzen diese Komponente des Winters, auch wenn das Wasser wesentlich k&#228;lter ist als im Sommer. Auf der anderen Seite kann es jedoch sein, dass das Wasser wiederum eine h&#246;here Temperatur hat als die Luft drau&#223;en. Wasser kann n&#228;mlich &#8211; zumindest in den Tiefen, in denen sich Sporttaucher rumtreiben* &#8211; niemals Minusgrade haben, sonst w&#252;rde es gefrieren.</p>
<p>Mitten im Winter nun, einmal im Jahr am 6. Januar, dem Drei-K&#246;nigs-Tag, treffen sich Taucher aus Deutschland und ganz Europa am Bodensee, genauer gesagt, in &#220;berlingen, um das mittlerweile zur Tradition gewordene &#8220;Dreik&#246;nigstauchen&#8221; zu veranstalten. Urspr&#252;nglich war das ganze eine einmalige Aktion im Jahr 1970, die sich 1971 wiederholte, dann 1972&#8230; und so weiter. Geblieben ist es bis heute, organisiert wird es seit jeher von der <a title="Tauchgruppe &#220;berlingen e.V." href="http://www.tgue.de" target="_blank">Tauchgruppe &#220;berlingen</a>. 2010 ist damit ein rundes Jubil&#228;um, es handelt sich um das 40. Treffen dieser Art.</p>
<div id="attachment_769" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_01.JPG"><img class="size-full wp-image-769" title="Parkhaus Post - Zur Tauchbasis umfunktioniert" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_01.JPG" alt="Parkhaus Post - Zur Tauchbasis umfunktioniert" width="420" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Parkhaus Post - Zur Tauchbasis umfunktioniert</p></div>
<p>Als ich an diesem Morgen in das Parkhaus &#8220;Post&#8221; in &#220;berlingen einfahre, sehe ich schon die ersten Taucher. An den meisten Fahrzeugen, die auf der ersten Ebene abgestellt sind, stehen Frauen und M&#228;nner, die gerade dabei sind, ihre Ausr&#252;stungen anzulegen. Es ist nicht das erste Mal, dass ich ein Dreik&#246;nigstauchen besuche, doch diesmal habe ich ein komisches Gef&#252;hl dabei. Noch bis vor einem Jahr erschien es mir v&#246;llig abwegig, &#252;berhaupt in Deutschland tauchen zu gehen, egal zu welcher Jahreszeit. Nun, nachdem ich eine aufregende Sommersaison hinter mich gebracht habe, steht fest: der Sommer ist nicht genug. &#8220;Sieh sie Dir nur gut an&#8221;, scheint eine leise Stimme in meinem Kopf zu sagen, &#8220;irgendwann stehst Du auch mal so da.&#8221; Aber dieses Jahr noch nicht. F&#252;r das Tauchen im Winter braucht man spezielle Ausr&#252;stung, mit der man umgehen k&#246;nnen sollte &#8211; beides ist bei mir nicht der Fall. Noch nicht.</p>
<p>Direkt beim Parkhaus &#8220;Post&#8221; befindet sich einer der &#220;berlinger Tauchpl&#228;tze. Man &#252;berquert die Stra&#223;e und geht am Minigolfplatz an den See. Dort befindet sich eine Treppe, die hinab ins Wasser f&#252;hrt. Ein Schild mahnt: &#8220;Tauchen nur nach links&#8221;. Und f&#252;r den Fall, dass einer nicht wei&#223;, wo &#8220;links&#8221; ist, ist das Wort auch noch mit einem Pfeil eingerahmt, der in die entsprechende Richtung zeigt. Das hat einen Grund, rechts von dem Einstieg befindet sich der Mantelhafen, und damit eine Schifffahrtsrinne. Das Tauchen ist hier viel zu gef&#228;hrlich. Zumindest sonst. Aber an Dreik&#246;nig ist alles ein wenig anders.</p>
<div id="attachment_771" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_02.JPG"><img class="size-full wp-image-771" title="Warnschild am Tauchplatz &quot;Parkhaus Post&quot; in &#220;berlingen." src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_02.JPG" alt="Warnschild am Tauchplatz &quot;Parkhaus Post&quot; in &#220;berlingen." width="460" height="476" /></a><p class="wp-caption-text">Warnschild am Tauchplatz &quot;Parkhaus Post&quot; in &#220;berlingen.</p></div>
<p>Der 6. Januar ist der einzige Tag im Jahr, an denen es den Tauchern erlaubt ist, an dieser Stelle nach rechts abzubiegen. Im restlichen Jahr ist der gesamte Uferbereich in &#220;berlingen zwischen dem Mantelhafen und dem Hafen beim Westbad absolute Sperrzone f&#252;r Taucher. Und hier befindet sich auch einer der beiden St&#228;nde, bei denen sich die Taucher beim Einstieg in eine Liste eintragen, und bei der R&#252;ckkehr wieder austragen lassen k&#246;nnen. Das dient der Sicherheit, damit gew&#228;hrleistet ist, dass auch alle wieder an die Oberfl&#228;che kommen. Au&#223;erdem gibt es eine Regel, die besagt, dass der Tauchgang nicht l&#228;nger als 60 Minuten gehen darf. Meldet man sich nach sp&#228;testens 60 Minuten nicht zur&#252;ck, r&#252;cken die Rettungstaucher der DLRG aus, die schon vor Ort Stellung bezogen haben.</p>
<div id="attachment_773" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_04.JPG"><img class="size-full wp-image-773" title="Sicher ist sicher: Die DLRG in Stellung." src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_04.JPG" alt="Sicher ist sicher: Die DLRG in Stellung." width="420" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Sicher ist sicher: Die DLRG in Stellung.</p></div>
<p>Die meisten Taucher, die sich im Meldebuch des Postens am Einstieg &#8220;Parkhaus Post&#8221; eintragen lassen, versichern, dass sie auf keinen Fall l&#228;nger als 60 Minuten im Wasser bleiben wollen. Ich kann es ihnen nachempfinden, da es auch au&#223;erhalb des Wassers extrem kalt ist. Eine Gruppe von drei Tauchern geht an mir vorbei. Wieder erfolgt die Mahnung: Nicht l&#228;nger als eine Stunde! &#8220;Auf gar keinen Fall!&#8221;, versichert einer der Taucher und deutet auf seine beiden Kameraden: &#8220;H&#246;chstens drei&#223;ig Minuten. In Eurer Ausr&#252;stung eher zwanzig.&#8221; Der Taucher, der das sagt, tr&#228;gt einen Trockentauchanzug, seine beiden Kameraden sind &#8220;halbtrocken&#8221; unterwegs. Das Wasser des Sees hat 5 ° Celsius. Ich versuche, mir das vorzustellen. Die k&#228;lteste Temperatur, die ich bei meinen Tauchg&#228;ngen bisher hatte, war 8 ° beim <a title="FFD: Horka, Teil 4" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/01/06/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-4/" target="_blank">Tieftauchgang in Horka</a>. Ich war zwar auch im Halbtrocken-Anzug unterwegs, aber wir sind aus der w&#228;rmeren Oberfl&#228;chenschicht in die Tiefe gegangen. In der Tiefe selbst haben wir uns nur kurz aufgehalten, bevor wir wieder ins W&#228;rmere sind. Das war schon nicht gerade angenehm. Nein, bei solchen Temperaturen werde ich wohl eher ein &#8220;Trockentaucher&#8221; sein. Fr&#252;her oder sp&#228;ter.</p>
<div id="attachment_775" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_03.JPG"><img class="size-full wp-image-775" title="Tauchplatz &quot;Parkhaus Post&quot;" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_03.JPG" alt="Tauchplatz &quot;Parkhaus Post&quot;" width="420" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchplatz &quot;Parkhaus Post&quot;</p></div>
<p>Solche Begegnungen zeigen auch, dass es gemeinhin doch mehr vern&#252;nftige Taucher gibt, als man vielleicht glauben mag. Leider finden haupts&#228;chlich die Geschichten ihren Weg in die Medien, in denen sich Taucher unvorsichtig, ja verantwortungslos verhalten haben. Die Tauchg&#228;nge, bei denen dann irgendetwas schief gegangen ist. Die vielen Tauchg&#228;nge, bei denen gar nichts passiert, sind dazu nicht spektakul&#228;r genug.</p>
<p>Meine Finger werden klamm, und das trotz Handschuhen. Die Luft hat Minusgrade, die Wetterstationen sind sich nicht einig, zwischen &#8211; 4 ° und &#8211; 7° C schwanken die Angaben. Egal, es ist kalt. Um mich ein wenig zu bewegen, gehe ich zum zweiten Einstiegspunkt direkt am Mantelhafen. Dazu muss ich das Hafenbecken umrunden. Auf meinem Weg kommen mir zwei Taucher in Ausr&#252;stung entgegen. Einer vom beiden atmet ob der  Ausr&#252;stung auf seinem R&#252;cken schwer und setzt sich auf die Betonhalterung einer Sitzbank, um zu verschnaufen. Die Bank selbst wurde f&#252;r den Winter abmontiert. Ich bin erleichtert, dass es nicht nur mir so geht mit der Ausr&#252;stung, vor allem, nachdem ich auf eine 15-Liter-Flasche umgestiegen bin.</p>
<div id="attachment_778" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_05.JPG"><img class="size-full wp-image-778" title="Einstieg &quot;Mantelhafen&quot;" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_05.JPG" alt="Einstieg &quot;Mantelhafen&quot;" width="420" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Einstieg &quot;Mantelhafen&quot;</p></div>
<p>Auf der anderen Seite des Hafens wurde ein zweiter Stand errichtet, an dem sich Taucher ins Meldebuch eintragen lassen k&#246;nnen. Urspr&#252;nglich gab es nur diesen Einstiegsplatz, aber nachdem die Zahl der Taucher zugenommen hatte, wurde beschlossen, einen zweiten &#8220;offiziellen&#8221; Einstieg zu erm&#246;glichen. In fr&#252;heren Jahren gab es hier auch so eine Art Wettbewerb, von dem ich allerdings in den letzten Jahren nichts mehr mitbekommen habe: Besonders draufg&#228;ngerische Schwimmer konnten hier ins Wasser einsteigen &#8211; und zwar in Badekleidung. Wer es trotz der K&#228;lte schaffte, eine Runde im Hafenbecken zu schwimmen, bekam einen Preis und eine hei&#223;e Dusche. Aber a propros &#8220;Preis&#8221;: Einer der H&#246;hepunkte des Dreik&#246;nigstauchen ist die &#8220;Schatzsuche&#8221;. Irgendwo in dem Bereich, der an diesem Tag betaucht wird, wird eine Schatztruhe versteckt. In ihr befinden sich neben Edelmetall und S&#228;cken mit Goldsand auch zwei Flaschen mit &#8220;Taucherwasser&#8221;, wie es auf der Webseite vom Dreik&#246;nigstauchen charmant umschrieben wird. Das Edelmetall und die Golds&#228;cke sind nat&#252;rlich nur Zierde, es geht dabei rein um den Spa&#223; &#8211; und nat&#252;rlich das &#8220;Taucherwasser&#8221;. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Nat&#252;rlich haben die &#8220;alten Hasen&#8221; da einen gewissen Vorteil, da sie das Gebiet und alle m&#246;glichen Verstecke schon kennen. Und jene, die fr&#252;h dran sind. Das Tauchen beginnt offiziell um 7.00 Uhr in der Fr&#252;h, und tats&#228;chlich finden sich auch schon vorher Taucher ein.</p>
<div id="attachment_779" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_06.JPG"><img class="size-full wp-image-779" title="&quot;Mein... Schatzzzzzzz! Gollum!&quot;" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_06.JPG" alt="&quot;Mein... Schatzzzzzzz! Gollum!&quot;" width="460" height="365" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Mein... Schatzzzzzzz! Gollum!&quot;</p></div>
<p>Direkt neben dem Mantelhafen-Einstieg ist ein Bratwurststand aufgebaut, wo auch Gl&#252;hwein ausgeschenkt wird. Nat&#252;rlich dient diese Wegzehrung auch der Versorgung der Taucher, aber ebenso f&#252;r die Neugierigen, die dem Spektakel beiwohnen wollen, und die Vertreter der Presse, die man heutzutage &#8220;Medien&#8221; nennt. Es werden Bilder f&#252;r die Lokalzeitung geschossen und Leute f&#252;rs Radio interviewt. Nach all den Jahren ist das Dreik&#246;nigstauchen doch immer noch ein Ereignis. Das spiegelt sich auch in den Nummernschildern der Autos wieder, die auf dem Parkplatz am Mantelhafen und im Parkhaus Post stehen. Selbst der Norden der Republik ist vertreten.</p>
<p>Und auch als Zuschauer bekommt man ein bisschen was mit. So kann man zum Beispiel die Taucher tats&#228;chlich durch die Wasseroberfl&#228;che sehen. Das Wasser ist extrem klar, im Uferbereich sieht man den Grund auch in mehr als zwei Metern Tiefe sehr deutlich, etwas, das etwa im Sommer ein Ding der Unm&#246;glichkeit ist.</p>
<div id="attachment_780" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_07.JPG"><img class="size-full wp-image-780" title="Gute Sicht in kaltem Wasser." src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/01/3koenig_07.JPG" alt="Gute Sicht in kaltem Wasser." width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Gute Sicht in kaltem Wasser.</p></div>
<p>Mir wird immer k&#228;lter. Das Wetter ist doch nicht so angenehm. Ich werde darum gebeten, eine Gruppe Taucher zu fotografieren, die ein Souvenir an diesen Tag haben wollen. Das erledige ich nat&#252;rlich gern. Wie ich gelesen habe, gibt es von der Tauchgruppe &#220;berlingen f&#252;r jeden teilnehmenden Taucher an Dreik&#246;nig einen speziellen Stempel f&#252;rs Logbuch. Ein weiteres nettes Souvenir. Ich trage mich mit dem Gedanken, langsam aufzubrechen, als ein Taucher zum Meldestand zur&#252;ckkehrt, der berichtet, dass er wegen eines technischen Defekts einen unkontrollierten Aufstieg aus 40 Metern Tiefe gemacht hat. Er wird den Leuten von der DLRG &#252;bergeben, die ihn durchchecken und &#252;berwachen.</p>
<p>Dann mache ich mich endg&#252;ltig auf den Weg. Im Parkhaus komme ich wieder an vielen Tauchern vorbei, die meisten davon haben jetzt allerdings ihren Tauchgang schon beendet und ziehen ihre Anz&#252;ge aus. Wieder &#252;berkommt mich ein komisches Gef&#252;hl, als ich im Geiste das vergangene Jahr Revue passieren lasse. Es hat sich verdammt viel getan (die regelm&#228;&#223;igen Leser dieses Blogs wissen, wovon ich rede), und 2010 wird wohl genau so weitergehen. Und m&#246;glicherweise werde auch ich in einem Jahr dastehen und mich meiner nassen Sachen entledigen, wer wei&#223;? Noch ein Jahr zuvor erschien mir der Gedanke abwegig. Ich werde mich einfach &#252;berraschen lassen, was in den n&#228;chsten 365 Tagen so alles passiert. Und wenn es so sein soll, dann m&#246;chte ich aber auch so einen Stempel f&#252;r mein Logbuch. Und dann gibt es an dieser Stelle einen Bericht aus der Sicht eines Teilnehmenden, nicht nur eines Zuschauers.</p>
<p>&#8220;Die Taucher sind schon ein eigenes Volk.&#8221;<br />
(Kommentar eines Tauchers auf die Frage eines Journalisten)</p>
<p>Mehr Informationen gibt es unter <a title="www.dreikoenigstauchen.de" href="http://www.dreikoenigstauchen.de/" target="_blank">www.dreikoenigstauchen.de</a>.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>* = F&#252;r das kurze Klugschei&#223;en zwischendurch: Es ist sehr wohl m&#246;glich, dass Wasser Minusgrade hat, ohne zu gefrieren. Das findet aber nur in extremen Tiefen statt. Dort gefriert das Wasser wegen des hohen Drucks nicht, allerdings treiben sich in diesen Tiefen in den allerseltensten F&#228;llen Sporttaucher rum.</p>
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		<item>
		<title>HORKA &#8211; Das Tauchparadies in Sachsen Teil 2</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/11/12/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 07:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildungsstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Enriched Air Diver]]></category>
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		<category><![CDATA[Open Water Diver]]></category>
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		<description><![CDATA[50 % der Flat Flute Divers hatte die erste Nacht in Hor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>50 % der Flat Flute Divers hatte die erste Nacht in Horka damit verbracht, M&#252;cken zu jagen. Die anderen 50 % hatten geringf&#252;gige Einschlafschwierigkeiten aus Gr&#252;nden, die wie immer nicht ausreichend genug erforscht wurden. Wahrscheinlich, weil es so ruhig war im Zimmer.</p>
<p><em>Annette: 50% der Flat Flute Divers schlugen am n&#228;chsten Morgen die Augen auf und sahen auf die unz&#228;hligen Leichen an den W&#228;nden. Erschreckend, dass ein Flat Flute Diver zu so etwas &#252;berhaupt f&#228;hig ist. Das schlechte Gewissen kroch in mir hoch, dass ich so viele Leben in nur einer Nacht ausl&#246;schen musste. Mit dem Vorsatz, meinen Weg nicht mit noch mehr Leichen zu pflastern, stand ich auf und beschloss als Zeichen meines guten Willens nicht auch noch Majki umzubringen f&#252;r sein Geschnarche, sondern ausnahmsweise mal Gnade vor Recht walten zu lassen&#8230;</em></p>
<p>Doch am n&#228;chsten Tag ging es los! Gest&#228;rkt durch ein Selbstversorgerfr&#252;hst&#252;ck machten wir uns an die erste praktische Einweisung des &#8220;Enriched Air Diver&#8221;-Kurs. Muss ich erw&#228;hnen, dass wir beide die Kursunterlagen in den Wochen vor dem Kurs f&#246;rmlich aufgesogen hatten (das Resultat davon sollte sich am gleichen Abend zeigen <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )? &#8220;Nitrox&#8221; oder &#8220;enriched Air&#8221; ist Luft, deren Sauerstoffanteil erh&#246;ht wurde, wodurch der Stickstoffanteil verringert wird. Da es sehr wichtig ist, genau zu wissen, mit was f&#252;r einer Mischung man taucht, ist das erste, was der Taucher macht, die Luft in seiner Flasche zu analysieren. Zwar kann man sich bei einem guten Gasmischer darauf verlassen, dass er keinen Pfusch baut, Kontrolle ist aber trotz allem besser. Und sogleich bekamen wir demonstriert, warum es wichtig ist, ein eigenes Analyseger&#228;t zu haben. Majki hatte eine 32%-Mischung bestellt und es sollte eigentlich auch eine sein. Nachdem das Ger&#228;t auf 21 % kalibriert war, konnte man sehen, wie die Anzeige, sobald es an die Flasche angeschlossen war, stieg: 25 %&#8230; 30 %&#8230; 32 %&#8230; 33 %&#8230; okay, noch innerhalb der Toleranz&#8230; 34%&#8230; h&#228;? In der Tat blieb die Messung erst bei 37 % stehen. Wie sich bei einem Vergleich herausstellte, funktionierte das Ger&#228;t nicht richtig.</p>
<p>Dann machten wir uns daran, unsere Ausr&#252;stung anzulegen. Dabei stellte sich heraus, dass an Annettes Anzug ein Faden hing; eine Naht an der Schulter war aufgegangen. Aus der Spurenlage kombinierte ich folgerichtig, dass der Faden wohl nicht so fest sa&#223; und vom Klett des Nackenverschlusses aufgerissen worden war.</p>
<p>(<em>Also wenn ich dich nicht h&#228;tte&#8230; Sherlock&#8230; dann w&#252;&#223;te ich wirklich nicht, was ich tun sollte. Deine detektivischen F&#228;higkeiten sind unglaublich. Es w&#228;re jedoch praktischer, wenn du dir mal handwerkliche F&#228;higkeiten aneignen w&#252;rdest. Dann h&#228;ttest du den Faden gleich mal wieder ann&#228;hen k&#246;nnen.)</em></p>
<p>Frauen! Mit nichts zufrieden. Immerhin habe ich mich eingebracht.</p>
<p>Dann aber stand die erste Herausforderung an: in voller Montur (die &#252;ber 20 kg wiegt) die Treppe am Steinbruch heruntergehen, um zum Wasser zu gelangen.</p>
<div id="attachment_661" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_aufbruch.jpg"><img class="size-full wp-image-661" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_aufbruch.jpg" alt="Auf dem Weg von der Basis Horka zum Tauchsee" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Weg von der Basis Horka zum Tauchsee</p></div>
<p>Ein Fr&#252;hsport der besonderen Art, eine Kombination aus Gewichtheben und Hindernis-Gehen. Schlie&#223;lich aber kamen wir unten an. Die Treppe f&#252;hrt bis ins Wasser und dort sogar noch weiter bis in drei Meter Tiefe. Neben der Treppe befindet sich eine Schwimmplattform, die&#8230; &#228;h&#8230; ja&#8230; ganz nett ist, um Sachen drauf abzulegen<em> (bei Bedarf auch fotografierende Schweizer).</em> Und f&#252;r andere n&#252;tzliche Zwecke.</p>
<p>Wir richteten uns, um die Ausr&#252;stung in Position zu bringen und&#8230;</p>
<p><em>&#8220;Geh doch da rein je-hetzt!&#8221;</em></p>
<p>Okay, Madame hatte ihr Blei noch nicht gerichtet. So wurde es zu meiner Aufgabe, mit HANDSCHUHEN (!!!!) <em>(und zwei linken H&#228;nden, hast du vergessen zu erw&#228;hnen) </em>ihr Trimmblei in die entsprechenden Taschen im Jacket zu stecken. Nun, nicht dass nicht gern an ihr rumfummle, wenn man mich schon dazu auffordert, aber die Tatsache, dass ich Handschuhe trug und sie in einem Neoprenanzug steckte, d&#228;mpfte die erotische Komponente erheblich.* Noch dazu, da dieses Hagel-und-Granaten-Blei einfach nicht in die Tasche reinwollte!! Mit Eidgen&#246;ssischer Hilfe in Form des AOWD-Sch&#252;lers Jonathan, der mit an die Plattform gekommen war, schafften wir es aber dann doch, die Gewichte in s&#228;mtlichen Taschen zu verstauen.</p>
<div id="attachment_662" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_trimmbleistopfen.jpg"><img class="size-full wp-image-662" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_trimmbleistopfen.jpg" alt="&quot;$*#@! Bl&#246;des Blei, gehst Du jetzt da rein?&quot;" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;$*#@! Bl&#246;des Blei, gehst Du jetzt da rein?&quot;</p></div>
<p>*<em>Ich wu&#223;te ja schon immer, dass Du anders bist als alle anderen Menschen. Aber wie man doch auf diesem Bild erkennt, (danke &#252;brigens, ich liebe es, mit dieser bekloppten Kopphaube abgelichtet zu werden) befindet sich das Trimmblei hinten in meinem Jacket. Insofern w&#252;rde ich gerne mal wissen, was daran EROTISCH sein soll! Dein hei&#223;er Atem in meinem Genick? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Nicht mal das funktioniert ja, wenn man die ganze Ausr&#252;stung anhat. Ich sagte es ja. Jedenfalls, dann ging es ab ins Wasser. Beim Abtauchen h&#246;rte ich das Surren eines Motors &#8211; es waren Aquascooter-Fahrer unterwegs. Sowas. Und wir mussten uns mit Muskelkraft fortbewegen.</p>
<p>Der &#8220;Enriched Air Diver&#8221; ist eigentlich &#8211; zumindest f&#252;r den Lehrer &#8211; ein relativ undankbarer Kurs. Wenn man mit Nitrox richtig umgeht, merkt man n&#228;mlich eigentlich keinen Unterschied zu einem anderen Tauchgang. Es ist die Vorbereitung, auf die es ankommt und die aufw&#228;ndiger ist, au&#223;erdem muss man auf die f&#252;r die eigene Mischung geltende Tiefe achten. Aber w&#228;hrend des Tauchens ist eigentlich nichts anders. Den &#8220;Effekt&#8221; von Nitrox kann man nicht vorf&#252;hren, und mal einfach so die Sicherheitstiefe unterschreiten, um dem Sch&#252;ler zu zeigen, wie sich so ein Krampfanfall anf&#252;hlt, ist keine gute Idee. Andererseits ist es auch entspannt, weil man sich auf den Tauchgang konzentrieren kann. Und so erforschten wir den Tauchsee von Horka.</p>
<p>Die Sicht war an diesem Tag gut, aber nicht ganz gut. Nachdem wir ein paar Meter getaucht waren, nahm ich in der Ferne einen Schatten war. Und dann brach er durch die Diese und kam auf uns zu: der K&#246;nig der Meere, Carcharadon carcharias, der &#8220;gro&#223;e wei&#223;e Hai&#8221;, das Maul halb ge&#246;ffnet und seine gewaltigen Z&#228;hne pr&#228;sentierent. Zur Sicherheit bewegte ich mich in eine aufrechte Position, um diesen schnellen J&#228;ger nicht zu provozieren und legte meine linke Hand an mein Tauchermesser, wohlwissend, dass ich diesem Giganten damit nichts entgegenzusetzen hatte, aber es gab mir ein beruhigendes Gef&#252;hl. Ich hatte Gl&#252;ck, es war ein kleines Exemplar, nur ungef&#228;hr zwei bis zweieinhalb Meter lang; sollte es zu einer gef&#228;hrlichen Situation kommen, w&#252;rde ich vielleicht doch eine Chance haben.  Ich positionierte mich vor Annette, um ihr im Notfall Schutz zu geben. Dann achtete ich darauf, ob der Hai Zeichen zeigte, dass er uns aus seinem Revier haben wollte.</p>
<div id="attachment_663" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_weisserhai.jpg"><img class="size-full wp-image-663" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/11/horka_weisserhai.jpg" alt="Auge in Auge mit dem &quot;R&#228;uber der Meere&quot;" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Auge in Auge mit dem &quot;R&#228;uber der Meere&quot;</p></div>
<p><em>Bereits vor dem Tauchgang erkl&#228;rte uns Majki, dass in dem Tauchsee Haipuppen installiert worden waren, und bei schlechterer Sicht kann man erschrecken, denn sie tauchen urpl&#246;tzlich aus der Dunkelheit auf. Wir tauchten ein Weilchen, bis wir sie erreichten. Aus der Entfernung sahen sie richtig echt aus. Ich lie&#223; mich absinken und begab mich auf Augenh&#246;he, um die Attrappen zu fotografieren, da schoss pl&#246;tzlich Thorsten mit einem Messer bewaffnet an mir vorbei und schlug mir fast die Kamera aus der Hand. Mir war nicht klar, was ihn in diesem Moment gebissen hatte, der Hai konnte es nicht sein, Attrappen bei&#223;en ja nicht. Leider trug sein merkw&#252;rdiges Verhalten dazu bei, dass mir die Bilder verwackelten.</em></p>
<p>He, ich bin ein Held! Bisse von Plastikhaien k&#246;nnen ganz sch&#246;n gef&#228;hrlich sein, weil&#8230; weil&#8230; darum eben! Zur Deiner gepflegten Information, ich habe Dich unter Einsatz meines eigenen Lebens und meiner Gesundheit gerettet! Ich habe die Haie in Schach gehalten, damit Du sie fotografieren konntest. Und weil Du dabei vor Aufregung so gezittert hast, deswegen sind die Bilder verwackelt!</p>
<p><em>Ich habe h&#246;chstens vor Wut gezittert weil die Bilder nichts geworden sind!</em></p>
<p>Dieser Tauchgang war jedenfalls eine ziemliche Abwechslung zum Schluchsee, nicht nur wegen der v&#246;llig anderen Unter-Wasser-Landschaft, auch wegen der Sichtweiten. Nachdem wir unsere erste Erkundungsrunde beendet hatten, durften wir die Stufen wieder nach oben steigen und uns an der Basis unserer Ausr&#252;stung entledigen. Danach wurde der Tauchgang nachbesprochen. Wir legten eine Pause ein, w&#228;hrend Majki sich um seinen AOWD-Sch&#252;ler k&#252;mmerte.</p>
<p>Dann brachen wir zu einem &#8220;normalen&#8221; Tauchgang auf. Die erste &#220;berraschung brachten unsere beiden Tauchcomputer, die sich weigerten, von Nitrox auf Luft zur&#252;ckgestellt zu werden. Wir mussten sie auf &#8220;Nitrox 21 %&#8221; einstellen (21 % = normaler Sauerstoffgehalt der Umgebungsluft), wie wir erfuhren, ist das Absicht. Dann erkundeten wir den See auf eigene Faust. Es gibt einige Installationen f&#252;r Taucher, die Haie sind nur eine davon. Ohne zu viel verraten zu wollen, aber es gibt diverse Figuren, in gr&#246;&#223;erer Tiefe auch ein Fahrrad und ein Motorrad. Mal ganz davon abgesehen ist die Umgebung faszinierend, die steil abfallenden W&#228;nde, die gebrochenen Steine, die so daliegen, als h&#228;tte man die Arbeit an dem Steinbruch einfach eingestellt &#8211; und bei genauerer Betrachtung ist ja genau das passiert. Und nat&#252;rlich jede Menge echte Fische, die sich wiederum als sehr geduldig f&#252;r Taucher herausstellten.</p>
<p>Da ich nun endlich meinen Kompass hatte, fiel mir die ehrenhafte Aufgabe zu, die F&#252;hrung zu &#252;bernehmen und zu navigieren. Auf der Basis unseres Nitrox-Tauchgangs hatte ich einen Bogenkurs <em>(WAS? Das ist mir ja das Neueste!)</em> berechnet und geplant, der uns ein St&#252;ck in den See hinein-, und dann wieder in Richtung der Basis zur&#252;ckf&#252;hren sollte. Punktgenau wie ich es berechnet hatte, landeten wir eine Bucht links neben dem Ein- und Ausstieg, ungef&#228;hr f&#252;nfzehn Meter von der Treppe weg.* Das war eine kleine Herausforderung, die ich in meine Kursberechnung mit aufgenommen hatte. Zur&#252;ck zum Ausgangspunkt zu navigieren, das w&#228;re ja einfach gewesen. Ich wollte es etwas schwieriger haben und hab es auch geschafft. Ja-ha, das hab ich wohl.</p>
<div id="attachment_575" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_09.jpg"><img class="size-full wp-image-575" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_09.jpg" alt="Tauschee Horka: Einstieg und Schwimmplattform vom Wasser aus gesehen" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Tauschee Horka: Einstieg und Schwimmplattform vom Wasser aus gesehen</p></div>
<p>*<em>So. Dann darf der werte Herr heute mal navigieren. Der Mann, der Bauchkr&#228;mpfe vor Lachen hatte, weil ich im Schluchsee Schwierigkeiten hatte. Der Mann, der keine Gelegenheit ausl&#228;&#223;t, mich mit meinen Schw&#228;chen aufzuziehen. Na dann&#8230; ICH hab Navigationspause! ER hat ja jetzt einen eigenen Kompass. Und kann ja eh alles besser als ich!  Ich schwimme nur deinen Flossen hinterher! Jaja. &#214;hm&#8230; wo sind wir denn jetzt? Das hier kenn ich noch nicht! Aha, und jetzt kommt das Auftauchzeichen. Kenn ich. Hab ich auch immer so gemacht, wenn ich nicht mehr wusste, wo wir waren. Aber, aber&#8230; Herr Supernavigator, was machen wir denn hier in der Bucht NEBEN dem  Ausstieg! Sind wir vom Kurs abgekommen? Und das in einem so begrenzten Gew&#228;sser wie der Tauchsee Horka? Ach nein, oben schriebst du ja was von einem &#8220;Bogenkurs&#8221;. Punktgenaue Berechnung&#8230; ist klar. </em></p>
<p>Sabotage! Ich habe alles genau berechnet! Es muss sich um technisches Versagen handeln! Ja genau, das Eisen in der Treppe am Ein- und Ausstieg hat die Kompassnadel abgelenkt!</p>
<p><em>Bestimmt sogar. Aber es k&#246;nnte auch ein Tauchkollege gewesen sein, der sich zuf&#228;llig in deiner N&#228;he aufhielt und auch noch ein stark eisenhaltiges Mittagessen zu sich genommen hatte. Erbseneintopf zum Beispiel&#8230; Das Leben ist ja richtig gemein zu dir!</em></p>
<p>Ja. *Schluchz!</p>
<p>Am Abend war die Theorie dran. Sie erinnern sich, dass ich was davon schrieb, dass wir die Theorie schon vorher aufgesogen hatten? Wir bekamen einen Vortrag, rechneten Beispiele durch &#8211; und dann machten wir die Pr&#252;fung, die wir mit Bravour bestanden. Hat mich nur ein paar Nerven gekostet, aber mein Gott, jeder Mensch hat 760.000 Kilometer Nervenfasern in seinem K&#246;rper, was bedeuten da schon ein paar weniger? Aber sie war geschafft. Nun mussten wir die Theorie mit Praxis so weit wie m&#246;glich unterf&#252;ttern. Und dazu sollten die n&#228;chsten Tage dienen. Da man uns einen Tauchgang mehr als eigentlich f&#252;r den Kurs vorgesehen war angedeihen lassen wollte, w&#252;rde wir auch Notfallman&#246;ver &#252;ben.</p>
<p><em>Kurzbericht des Notfallman&#246;vers 1: Flat Flute Diver (m&#228;nnlich) in Panik (die gr&#246;&#223;te Anzahl an Tauchunf&#228;llen erfolgt &#220;BER Wasser, Lehrbuch &#8220;Rescue Diver&#8221; Seite sowieso)</em></p>
<p><em>Am Abend diskutierten wir die Theorie. Ich habe gerne Pr&#252;fungen hinter mir, deshalb bestand ich drauf, die Pr&#252;fung sofort zu machen. Der Tag war lang gewesen und anstrengend, und leider war es auf der Basis auch laut. Das lenkte zugegebenerma&#223;en ab, aber ICH, das Konzentrationsgenie, hatte damit keine Probleme. Im Gegensatz zu Thorsten. Von Minute zu Minute sah man seine Stirnadern anschwellen, weil er sich &#8220;verzettelt&#8221; hatte. Leider hatte er den kritischen Punkt bereits &#252;berschritten, in dem er sich durch einen Moment Ruhe h&#228;tte wieder fangen k&#246;nnen. Bei den Diskussionen hallte seine Stimme immer lauter von den W&#228;nden wider, und inwischen sah ich sogar das Mobiliar in Gefahr. Zusammengeballte F&#228;uste, pochende Stirngef&#228;&#223;e, wutverzerrtes Gesicht! GEFAHR! STOPPEN, DENKEN, HANDELN! / Lehrbuch PADI Rescue Diver Seite sowieso).  Da hilft nur eins: Bergen aus der Gefahrenzone, Unterbringung in einer Isozelle (T&#252;r zu!) und Ablenkung. Beruhigende Stimme. Sanfte Worte. Bei Bedarf auch Psychopharmaka, bereits in der Fertigspritze aufgezogen in meiner Hosentasche. Mit Notfallsituationen kenn ich mich aus! Aber dank meiner psychologischen F&#228;higkeiten konnte ich die Situation ohne medikament&#246;se Hilfe in den Griff bekommen. Die T&#252;r wurde wieder ge&#246;ffnet und die Pr&#252;fung war bestanden!</em></p>
<p>Sie erwarten nicht allen Ernstes, dass ich dazu was sage? N&#246;. Tu ich nicht. Ich bin die Ruhe selbst&#8230;. grrrrrrrrrrrrrrrrr&#8230; *Z&#228;hneknirsch</p>
<p><em>Notfallman&#246;ver 2: Flat Flute Diver (weiblich) NICHT in Panik (oder: vorbildliches Verhalten in einer kritischen Situation)(Lehrbuch: Rescue Diver f&#252;r Flat Flute Diver, Seite sowieso)</em></p>
<p><em>Die Situation: Ein M&#228;dchen geht nach erfolgreicher Pr&#252;fung in ihre Schlafunterkunft und wird mit einer Spinne konfrontiert. Gelassen klopft sie an die T&#252;ren der m&#228;nnlichen Mittaucher und bittet einen, die Spinne zu entfernen. Ach, Jonathan&#8230; mein Held! *schmacht</em></p>
<p>An dieser Stelle k&#246;nnte ich mich lang und breit dar&#252;ber echauffieren, dass &#8220;Madame Ungeduld&#8221; es nicht abwarten konnte, bis <em>ich</em> das Problem gel&#246;st h&#228;tte<em> (6 Wochen sp&#228;ter bei deiner &#8220;ausgepr&#228;gten Ruhe&#8230;.&#8221;, bis dahin w&#228;re die Spinne l&#228;ngst von selbst verstorben und ich h&#228;tte eine weitere Leiche in meinem Zimmer gehabt!) </em>, sondern gleich Rotalarm auf der ganzen Basis ausgel&#246;st hat. Ich tu&#8217;s aber nicht, denn ich bin die Ruhe selbst. Denn wissen Sie, wenn Madame dann beim Schreiben aus Versehen ein Bild aus einem Artikel unserer Webseite l&#246;scht (oder so), dann bin ich wieder der Held, der es richten darf. Ja, bin ich. Ich hab ja schlie&#223;lich auch Narben (man beachte die Mehrzahl: Narb<em>en</em>). <em>(von Plastikhaien wohlgemerkt&#8230;)</em></p>
<p>Immerhin, so weit waren wir den Kurs mit Erfolg angegangen. Und zwei Tauchtage warteten noch auf uns. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>HORKA &#8211; Das Tauchparadies in Sachsen Teil 1</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 07:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die erste Tauchausfahrt unseres Taucherlebens...

Ja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Tauchausfahrt unseres Taucherlebens&#8230;</p>
<p>Ja, so war es wirklich. Gerade war ich von &#196;gypten wiedergekommen, kaum zwei Tage zu Hause, und schon durfte ich wieder tauchen gehen. Doch dieses Mal war es etwas Besonderes, denn wir &#252;bernachteten auf einer Tauchbasis und durften das erste mal den &#8220;Lifestyle des Tauchens&#8221; hautnah miterleben. Wir waren richtig gespannt.</p>
<p>Da wir eh vor hatten, den Nitrox-Kurs noch vor unserem Tauchurlaub im November zu machen, bot es sich an, ihn in <a title="Tauchgebiete: Horka" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/10/15/tauchgebiete-tauchsee-horka-crostwitz-lkr-goerlitz-sachsen/" target="_blank">Horka</a> zu machen. Doch bevor es soweit war, galt es erst einmal einige andere kleineren Hindernisse zu nehmen.</p>
<p>Zuerst einmal &#8211; Horka liegt um die 700 km von uns entfernt. Das hei&#223;t, Koffer packen, Tauchausr&#252;stung samt Flaschen, und nat&#252;rlich Verpflegung, denn die Basis ist f&#252;r Selbstversorger ausgerichtet.</p>
<p>Thorsten f&#228;hrt einen Lupo, in den zwar erstaunlich viel hereingeht, aber indiskutabel f&#252;r eine Fahrt mitsamt dem halben Hausrat ist. Ich fahre einen Audi, schon besser, aber dank des Stufenhecks brauchte ich auch nicht einmal im Traum dran zu denken, die Gegenst&#228;nde alle unterzubringen. H&#246;chstens mit offenem Dach. Und Thorsten h&#228;tte auch noch auf Koffern sitzen m&#252;ssen. Thorsten? &#196;h&#8230; Thooorsten! Das mit dem offenen Dach war wohl doch keine so gute Idee&#8230;</p>
<p>Da war guter Rat teuer. Aber&#8230; wie es der Zufall so will, sprach mich mein Vater an. Er f&#228;hrt noch einen uralten Passat Kombi. Und den wollte er wegtun, da er selber nicht mehr fahren kann. Wegtun? Ja, war er von allen guten Geistern verlassen? Das PERFEKTE Flat Flute Diver Auto wurde an diesem denkw&#252;rdigen Tag geboren!</p>
<p><em>Thorsten: Auf zum Flat Flute Diver Mobil! Nanana nanana &#8211; Flate Flute!</em></p>
<p>Und Leute, lacht nicht, selbst der Passat Kombi war genagelt voll. Alles nur wegen Thorsten. Ihr macht Euch kein Bild, was der alles mitgeschleppt hat. Mein Gep&#228;ck war dezent&#8230;aber Mr. &#8220;Ich-mu&#223;-immer-&#252;bertreiben&#8221; hatte an (fast) alles gedacht. Und da hei&#223;t es immer, Frauen w&#252;rden so viel Zeug mitschleppen &#8211; weit gefehlt! Meine Augen wurden umgekehrt proportional immer gr&#246;&#223;er zum Platz im Kofferraum&#8230;</p>
<p><em>&#8230;so, jetzt mal schauen, Abendgarderobe f&#252;r Galaempf&#228;nge, Taschenlampe, Ersatztaschenlampe, Taschenlampe als Ersatz, falls die Ersatztaschenlampe ausf&#228;llt, Neoprenreparaturset, N&#228;hmaschine, Dampfb&#252;gelstation, Kuckucksuhr (des Heimatgef&#252;hls wegen; ich wohne zwar nicht im Schwarzwald, aber ist halt ein St&#252;ck St&#252;ddeutschland), Notfallapotheke, Werkzeugkasten, um die Notfallapotheke aufzukriegen, 200 Liter Wasser, falls der See Niederigstand hat&#8230;</em></p>
<p>(du hattest ein Neoprenreparaturset dabei? Und ne N&#228;hmaschine? Wieso sagst du nichts? Dabei hast DU doch festgestellt, dass an meinem Neopren ein Faden aufgegangen ist!)</p>
<p><em>(Dabei ja &#8211; aber leider kenn ich mich mit dem Zeugs nicht aus. H&#228;tte ja sein k&#246;nnen, dass uns ein Schneider &#252;ber den Weg l&#228;uft.)</em></p>
<p>Aber immerhin. Innerhalb kurzer Zeit waren wir startklar (nachdem Herr Reimnitz selbstverst&#228;ndlich 15 Minuten zu sp&#228;t kam&#8230;) und konnten abfahren. &#220;ber Ravensburg Richtung Ulm, weiter Richtung Hof, Dresden, so war die grobe Route vorgesehen. Gl&#252;cklicherweise gibt es heutzutage Navigationssysteme.</p>
<p><em>Bij de rotonde links afslage&#8230; wie bitte?</em></p>
<p>(Wer bitte hat das Navigationssystem auf holl&#228;ndisch eingestellt??)</p>
<p><em>(Das war ich. Noch nie was vom &#8220;fliegenden Holl&#228;nder&#8221; geh&#246;rt? Ich dachte, so kommen wir schneller ans Ziel.)</em></p>
<p>Die Fahrt verlief soweit st&#246;rungsfrei. Thorsten entpuppte sich als schlechter Beifahrer, da er bei jeder Gelegenheit nerv&#246;s zusammenzuckte, entweder mitbremste oder schon die Hand an der T&#252;r zum Aussteigen hatte. Dummerweise verga&#223; er, den Sicherheitsgurt vorher zu l&#246;sen, so konnte er nicht abspringen. H&#228;h&#228;.</p>
<p><em>He, w&#252;rden Sie einer Frau trauen, die mit einem v&#246;llig &#252;berladenen Auto durch die Gegend f&#228;hrt? Und dass ich nicht abgesprungen bin, hat nur einen Grund: Weil Du die Kindersicherung in der T&#252;r aktiviert hattest!</em></p>
<p>&#220;berladen? Sag mal gehts noch? Was kann ich daf&#252;r wenn DU den halben Hausrat einpackst?? Ich h&#228;tte doch den Audi nehmen und das Dach offen lassen sollen&#8230;</p>
<p>Nachdem wir ungef&#228;hr dreiviertel der Strecke zur&#252;ckgelegt hatten, erreichte uns ein haarstr&#228;ubender Anruf von Majki. Stolz, p&#252;nktlich weggekommen zu sein, w&#228;hnten wir uns kilometerweise vor ihm, doch es stellte sich heraus, dass ER kilometerweise uns voraus war. Ich konnte mir das nicht erkl&#228;ren. Kann nur an der Zeitverz&#246;gerung wegen dem Beladen des Autos gelegen haben&#8230; tzzzz&#8230;</p>
<p><em>Frauen! &#8220;M&#228;nner sind doch alle gleich&#8221;, hei&#223;t es immer. Und wenn mal einer nicht gleich ist, ist es auch nicht recht. Ha! Daf&#252;r daf&#252;r benutz ich mein Hochleistungsm&#252;ckenradar jetzt allein! So!</em></p>
<p>Kurz vor dem Ziel mussten wir leider nochmal tanken, denn mein Tank lie&#223; uns netterweise 20 km vor Horka im Stich. Dadurch verz&#246;gerte sich unsere Ankunft nochmal, was Mr &#8220;Ungeduld-Majki&#8221; veranlasste, sich noch einmal telefonisch zu erkundigen, ob wir noch leben w&#252;rden. Ich schon&#8230; Thorsten auch, denn er hatte es ja nicht geschafft, aus dem fahrenden Auto zu springen <em>(die Kindersicherung, Sie erinnern sich?)</em>. Aber ich will nicht schimpfen, er hat sich auch n&#252;tzlich gemacht. Als ich getankt habe, reinigte er vorbildlich meine Scheiben. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Reiner Selbstschutz! So viele M&#252;cken und Fliegen und sonstige Insekten, die da von draufklebten&#8230; kein Wunder, dass Du die letzten paar Kilometer</em> <em>schon Schlangenlinien gefahren bist. </em></p>
<p>Endlich da!</p>
<p>Wir begr&#252;&#223;ten uns erst einmal herzlich, dann lernten wir &#8220;Knoppers&#8221; kennen, (zu dem Zeitpunkt hie&#223; er noch Jonathan), der vor lauter Hunger schon fast vom Fleisch gefallen war. Nach einer kurzen Essenspause begannen wir mit dem gem&#252;tlichen Teil des Abends. Schw&#228;tzen, trinken, spielen. Und zwar Karten. Man nennt das Spiel auch &#8220;Arschloch&#8221;. Die Rollen waren bald klar verteilt. ICH war nat&#252;rlich Dauerk&#246;nig, Thorsten und Majki abwechselnd <span style="text-decoration: line-through;">Dauerarschloch (zensiert)</span> die ewigen Verlierer. Der Abend war wirklich lustig, auch wenn wir unseren schweizer Eidgenossen erst mal kaum verstanden haben.</p>
<p><em>&#8220;WIR&#8221;? Ich h&#246;re immer &#8220;wir&#8221;&#8230; DU hast den Eidgenossen nicht verstanden! Ich bin famili&#228;r vorbelastet, was Schwyzerd&#252;&#252;tsch betrifft, mir war jedes Wort so klar wie&#8230; Fischsuppe!</em></p>
<p>Moment mal! Du hast gesagt, du seiest ein Preu&#223;e? Und jetzt dann noch Schweizer? Ich glaub ich spinne! Was bist du denn f&#252;r ein Mischling h&#228;? Hast du ne Steuermarke am Halsband? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Ich hab nicht gesagt, dass ICH Preu&#223;e bin, meine Familie kommt aus dem Eck. Aber das ist schon lang her. Und Schweizer eigentlich auch nicht &#8211; Grenzgebiet Deutschland-Schweiz, aber deutsche Seite. Und au&#223;erdem, wenn Du ein bisschen mehr Interesse f&#252;r unsere s&#252;dlichen Nachbarn zeigen w&#252;rdest, h&#228;ttest Du die Sprache auch lernen k&#246;nnen. Nimm Dir ein Beispiel an mir! Ich bin n&#228;mlich in Rheinland-Pfalz geboren und hab ihn trotzdem verstanden! B&#228;h!<br />
</em></p>
<p>Tu ich doch! Hab ich doch! Hyv&#228;&#228; p&#228;iv&#228;&#228;! Puhutko saksaa? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p> <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  <em>Kyll&#228;, mutta valitettavasti puhun vain v&#228;h&#228;n suomea. Wij spreken juist van het Zwitserse Duits!</em></p>
<p>Dann bezogen wir unsere &#8220;Zimmer&#8221;. Spartanisch eingerichtet, aber nett und sauber. Nachdem ich erst mal 17   M&#252;cken totgeschlagen hatte, begab ich mich zur Nachtruhe. Wohlig kuschelte ich mich unter die Decke und wollte gerade den Lichtschalter ausmachen, da h&#246;rte ich ein dezentes S&#228;gen in meinem Ohr. WER SCHNARCHT HIER? Das darf echt nicht wahr sein! Thorsten ist das nicht, das wei&#223; ich von good old egypt her, das kann ja nur&#8230; EINER sein. MAJKI! Ich &#252;berlegte. Was tun? W&#252;ste Handzeichen w&#252;rden hier nicht weiterhelfen, aber ich wu&#223;te auch nicht, an welche T&#252;r ich h&#228;mmern sollte. Das Schnarchen schwoll crescendom&#228;&#223;ig an, dann wurde es wieder leiser. So kann ich nicht schlafen. *grummelgrummel. Ich versuchte es mit &#8220;Tauchflaschenz&#228;hlen&#8221;. Nutzte nix. Zudem, welche Flasche springt schon &#252;ber einen Zaun&#8230;dann kam mir die rettende Idee. Ich bezog die leere Bettdecke neben mir, zog sie hoch, so, dass sie &#252;ber meinem Ohr lag. Das S&#228;gen wurde augenblicklich leiser. Sehr gut. So schlief ich dann ein, gespannt auf den n&#228;chsten Tag und mit dem Vorsatz, Majki erst mal am n&#228;chsten Morgen ordentlich den Rost runter zu machen&#8230; <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Dann bezogen wir unsere &#8220;Zimmer&#8221;. Spartanisch eingerichtet, aber nett und sauber. Nachdem ich keine M&#252;cken erledigen musste, begab ich mich sofort zur Nachtruhe. Wohlig kuschelte ich mich unter die Decke und l&#246;schte das Licht. Dann schlief ich ein, ich hatte einen tiefen, gesunden Schlaf. &#196;TSCH!</em></p>
<p>WER will das wissen??? WO ist der Bus mit den Leuten, die das interessiert? Und zudem konntest du nicht sofort einschlafen, das ist gelogen. Du hast ja immerhin gedacht, dass du auf ner Baustelle mit Presslufthammer schl&#228;fst, weil ich dauernd gegen die Wand geschlagen hab (M&#252;cken&#8230;). Seliger Schlaf&#8230; dass ich nicht lache&#8230;</p>
<p><em>Du g&#246;nnst einem aber auch gar nichts. Ich m&#246;chte wetten, Du hattest gar keine M&#252;cken im Zimmer, Du hast einfach so an die Wand gehauen, weil Du mir den ruhigen Schlaf nicht geg&#246;nnt hast. Deswegen ist auch bei jedem Rumpler ein St&#252;ck Putz von der Wand gefallen. Na, die n&#228;chsten Tage k&#246;nnen ja lustig werden.<br />
</em></p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p><p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=HORKA+%E2%80%93+Das+Tauchparadies+in+Sachsen+Teil+1+http://bit.ly/160qi0+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/tt-twitter-micro4-de.png" alt="Post to Twitter" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Erfahrungen: Noch mehr Freiwassertauchg&#228;nge</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/10/29/erfahrungen-noch-mehr-freiwassertauchgaenge/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 07:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Blei]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Open Water Diver]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Schluchsee]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser erster Tauchgang "ohne Aufpasser" hatte uns (mal  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser erster Tauchgang &#8220;ohne Aufpasser&#8221; hatte uns (mal wieder) eins vor Augen gef&#252;hrt: Aller Anfang ist schwer. Immerhin hatten wir schon gesehen, dass wir als Team zumindest in so weit gut zusammen arbeiteten, dass wir uns in grenzwertigen Situationen an das hielten, was abgemacht war und kein Risiko eingingen, wo es nicht zu verantworten war.</p>
<p>F&#252;r den zweiten Tauchgang hatten wir uns dann eine andere Route ausgesucht. Nachdem wir beim ersten unser Ziel glorreich verfehlt hatten, wollten wir eine Stufe zur&#252;ckgehen: Wir wollten einmal quer durch die Bucht bei Seebrugg navigieren. Respektive, das Navigieren sollte Annettes Aufgabe werden. Ich hatte ja noch keinen Kompass. Die Rolle des Chefnavigators &#252;bernahm sie mit gro&#223;er Ernsthaftigkeit und bei diesem Tauchgang lieferte sie gleich zwei Punktlandungen: einmal quer durch die Bucht zur anderen Seite und wieder zur&#252;ck zum Einstieg! Genau wie geplant.  Meine Bewunderung hatte sie damit &#8211; und meinen Neid. Ich wollte auch so toll navigieren*. Nun, dass ich keinen Kompass hatte, habe ich schon erw&#228;hnt, und den von Annette konnte ich nicht nehmen, da sie eine Konsole hat, wo Finimeter, Tauchcomputer und Kompass fest zusammengebaut sind. Ich wollte mir eigentlich dann ein Angebot f&#252;r eine solche Konsole machen lassen, aber &#8211; um hier mal vorzugreifen &#8211; daraus wurde nichts.</p>
<p>*Annette: <em>ich err&#246;te gleich vor Scham! Und das kommt selten bei mir vor! Das kann ja nur ironisch gemeint sein. Ich trau dir nicht&#8230;aber war auch nicht n&#246;tig. Vor lauter Neid wolltest du mir ja erschwerte Bedingungen verschaffen und hast einfach das Licht ausgeknipst. (Flat Flute Adventure Dive No 1: Navigieren in der Dunkelheit!) Sie erinnern sich an die Bilder vom Schluchsee? Thema Nachttauchgang am Tag? Dann k&#246;nnen Sie sich vorstellen, dass Kompasslesen ohne Licht nicht so einfach ist. Ich habe die Situation auf  meine Art gel&#246;st. Eine schallende Ohrfeige sp&#228;ter leuchtete die Funzel wieder <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>HE, normalerweise haut man das Ger&#228;t, das nicht mehr funktioniert, und nicht den, der es tr&#228;gt! So weit ist es gekommen, ich bin der Funzeltr&#228;ger f&#252;r Madame und darf mich auch noch schlagen lassen. Nicht genug damit, dass die Lampe selber einiges Gewicht hatte. Mein armes Handgelenk!</p>
<p>Eine Woche sp&#228;ter war unser n&#228;chster Tauchtag, und wieder musste Annette den Chefnavigator machen. Das Wetter war diesmal wesentlich schlechter und wir erfanden spontan den &#8220;Flat Flute Diver Adventure Dive No. 2: Tauchen im Regen&#8221;. Ich vermute mal, dass sich Annette nach dem Erfolg der Woche zuvor keine Bl&#246;&#223;e geben wollte und war noch konzentrierter, als wir wieder quer durch die Bucht tauchten. Nun ist es so: Auf der Strecke quer durch die Bucht liegt die &#220;bungsplattform der &#246;rtlichen Tauchschule. Diese tauchte pl&#246;tzlich vor uns auf. Ich sah sie rechtzeitig und wich aus, doch Annette war so auf den Kompass konzentriert, dass es zu folgender Situation kam, die auf Video festgehalten ist:</p>
<p><object width="445" height="364"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DAjvmTHfWlg&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/DAjvmTHfWlg&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="445" height="364"></embed></object></p>
<p><em>So. Dieses Mal genau nach der Nadel schwimmen&#8230;ich werde sie keine Sekunde aus den Augen lassen, damit sie keine Chance hat, sich heimlich in einem schwachen Moment zu verstellen um mich in die Irre zu f&#252;hren&#8230;</em></p>
<p>In letzter Sekunde konnte ich Annette warnen, bevor sie mit dem Kopf genau an die Stahlumrandung der Plattform gerumpelt w&#228;re.</p>
<p><em>W&#228;re ein kurzer Tauchgang geworden. Das jedenfalls steht fest. H&#228;tte sicher eine nette Platzwunde gegeben. Quatratisch in Form des Metalltr&#228;gers. &#8220;Wo hast du die Platzwunde her?&#8221; &#8211; &#8220;Vom Tauchen!&#8221; &#8211; &#8220;Ja klaaaaar&#8230;.&#8221; . Eigentlich m&#252;sste ich dir dankbar sein. Aber mir kommt so spontan eine Frage: Mu&#223;t du eigentlich jeden Schei&#223; filmen? Seltsamerweise bekomme ich immer die Patzer nachher auf Video vorgef&#252;hrt, ich glaube, das besprechen wir nochmal unter 4 Augen Freundchen&#8230;</em></p>
<p>F&#252;rher gab&#8217;s mal so Fernsehsendungen, die haben Geld f&#252;r solche Szenen gezahlt&#8230; &#8220;Pleiten, Pech und Pannen&#8221; und so&#8230; man kann ja nie wissen, wenn die wieder Konjunktur haben, dann werde ich reich&#8230; &#228;h&#8230; ich meine, WIR werden reich.</p>
<p>Davon abgesehen war es aber wieder eine Punktlandung <em>(logisch!).</em> Im str&#246;menden Regen tauchten wir auf der anderen Seite der Bucht auf. Wir besprachen den Weg, dann visierte Annette den Ausstieg an und wir machten uns auf den R&#252;ckweg. Auf dem Weg kamen wir an einem Fisch vorbei, der sich an einem Torfballen versteckt hatte und machten einen Halt f&#252;r Fotos.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/geduldiger_fisch.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-656" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/geduldiger_fisch.jpg" alt="Ein geduldiger Schluchsee-Fisch" width="460" height="345" /></a></p>
<p>Dabei fiel mir etwas unangenehm auf: So richtig konnte ich die Position nicht halten. Den Fisch st&#246;rte es zum Gl&#252;ck nicht, aber ich hatte nun definitiv das Gef&#252;hl, mit der eigenen Flasche viel zu schwer zu sein.</p>
<p><em>&#8220;Fischus Geduldicus&#8221;. So war die genaue, lateinische Bezeichnung. Diese spezielle Sorte eignet sich definitiv nicht f&#252;r Seebebenwarnungen, denn sie sind durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Noch nicht mal durch dich! </em></p>
<p>Tarieren in Perfektion sah anders aus. Und dann noch die schwere Lampe dazu, die ich f&#252;r Madame tragen durfte. Doch angespornt von dem Erfolg des &#8220;Quer-durch-die-Bucht-Tauchens&#8221; versuchten wir beim Wiederholungstauchgang nun noch einmal das versunkene Boot zu finden. Um es kurz zu machen &#8211; nein, wir haben es wieder nicht gefunden.</p>
<p><em>Aber die Galerie! Die haben wir gefunden. Auf der Basis fragte man taktvollerweise schon gar nicht mehr nach, ob wir &#8220;DAS BOOT&#8221; gefunden h&#228;tten. &#8220;DAS BOOT&#8221; kann mich langsam mal am&#8230;</em></p>
<p>&#8230;am Seegrund liegen bleiben, wolltest Du wohl sagen, oder? Nun, unsere weiteren Pl&#228;ne standen zu dem Zeitpunkt schon ziemlich fest: Als n&#228;chstes kam der &#8220;Enriched Air Diver&#8221; dran, da wir vorhatten, beim n&#228;chsten Aufenthalt in &#196;gypten, eine ziemliche Anzahl von Tauchg&#228;ngen zu machen und wollten die Stickstoffbelastung etwas reduzieren. Unser Tauchlehrer hatte uns schon beim Pooltauchgang vom OWD zu einer Tauchtour in einen Ort mit Namen &#8220;<a title="Tauchgebiete: Horka in Sachsen" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/10/15/tauchgebiete-tauchsee-horka-crostwitz-lkr-goerlitz-sachsen/" target="_blank">Horka</a>&#8221; eingeladen. Im Rahmen dieser Tour w&#252;rden wir nun den neuen Kurs machen. F&#252;r unseren &#196;gypten-Urlaub stand der &#8220;Advanced Open Water Diver&#8221; fest.</p>
<p><em>Red doch nicht so geschwollen daher! Von wegen, &#8220;wir wollten die Stickstoffbelastung in Grenzen halten&#8230;.*fl&#246;t!&#8221;. Du warst doch nur scharf auf ein K&#228;rtchen von PADI! Damit du, wenn du nach deinem Brevet gefragt wirst, gleich mal ne Palette Karten rausholen kannst&#8230;&#8221;Welches m&#246;chten Sie denn sehen&#8230;?&#8221;</em></p>
<p>Na und? In Amerika brauchst Du ja schlie&#223;lich auch mehr als eine Kreditkarte, und&#8230; he, Moment, was red ich denn da? Nat&#252;rlich lag mir nur Deine Gesundheit am Herzen. Ich rette Dich vor Kopfplatzwunden, bin ein Licht in der Dunkelheit und sorge mich um Deine Stickstoffbelastung &#8211; und wie dankst Du mir das? GAR NICHT! So, b&#228;h!</p>
<p>Au&#223;erdem ist das mit den K&#228;rtchen ganz nett, je mehr Gold im Logbuch ist, desto&#8230;</p>
<p><em>Ich bin ger&#252;hrt, dass Du Dich so sehr um mich sorgst&#8230; mmmhhhhhppppffwuahaha&#8230;.  Nein ehrlich&#8230; buahah&#8230; STOP jetzt. Ich werde ausnahmsweise mal einen Pluspunkt f&#252;r dich in mein &#8220;schwarzes Buch&#8221; notieren&#8230;</em></p>
<p>&#196;HM! Zur&#252;ck zu den wichtigen Dingen: Den n&#228;chsten Tauchgang machten wir wieder mit meinem Kollegen, um uns der als OWD erlaubten Tiefe von 18 Metern etwas mehr zu n&#228;hern. Danach gingen wir getrennt auf Tauchgang &#8211; Annette verbrachte mit einer Freundin einen Kurzurlaub in &#196;gypten und nutzte diesen f&#252;r einen Ausflug.</p>
<p><em>Ja! Ich bin dir entkommen! Und es war trotzdem sch&#246;n. So! Mein Buddy beim ersten Tauchgang hie&#223; Kamel, und der Buddy beim zweiten Tauchgang stellte sich an wie ein Kamel! Wie du siehst, hab ich dich gar nicht vermisst! <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Ach so?? Pah, ich hab Dich noch mehr nicht vermisst als Du mich, ich ging n&#228;mlich wieder an den Schluchsee und machte diesmal einen Tauchgang mit Babsi, Majkis Frau. Das ehrgeizige Ziel war, diesmal endlich das versunkene Boot zu finden. Okay&#8230; es war Babsis Ziel, ich hatte ja noch immer keinen Kompass (<span style="text-decoration: line-through;">Himmelherrgottnochmal! </span>Zensiert!). Aber was soll ich sagen? Wir fanden die Galerie &#8211; und das Boot!</p>
<p><em>War ja klar! Aber &#8220;DAS BOOT&#8221; ist ja l&#228;cherlich gegen &#8220;<a title="Rotes Meer: Wrack der Giannis D" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/10/08/shaab-abu-nuhas-wrack-der-giannis-d-rotes-meer-aegypten/" target="_blank">DAS BOOT</a>&#8220;, was ICH in &#196;gypten betaucht habe&#8230;.*angeb <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Wie sie sich aufplustert&#8230; zu Deiner gef&#228;lligen Information, &#8220;DAS BOOT&#8221; hab <a title="Das Wrack der Giannis D - Thorstens Version" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/07/03/scuba-diver-der-erste-tauchgang-das-wrack-der-ghiannis-d-thorstens-version/" target="_blank">ich auch schon mal betaucht</a>, wie Du Dich vielleicht erinnerst. Aber nur vielleicht.</p>
<p><em>Vielleicht erinnerst DU dich, dass ich zu dem Zeitpunkt <a title="Wrack der Giannis D - Annettes Version" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/07/03/scuba-diver-der-erste-tauchgang-das-wrack-der-ghiannis-d-annettes-version/" target="_blank">andere Sorgen hatte</a> als darauf zu achten, ob du bei dem BOOT dabei warst oder nicht&#8230;</em></p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/schluchsee_boot_gefunden.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-657" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/schluchsee_boot_gefunden.jpg" alt="Das ber&#252;hmte &quot;Schluchsee-Boot&quot;." width="460" height="345" /></a></p>
<p>(Das Foto ist leider nicht sehr gut geworden.) <em>(Wen wunderts? Du bist Hobbyjournalist nicht Fotograf.)</em></p>
<p>Auf dem R&#252;ckweg kamen wir wieder an der Galerie vorbei, tauchten ein St&#252;ck weiter und&#8230; kamen wieder an der Galerie vorbei&#8230; h&#228;? Wann bitte sind wir denn die Schleife geschwommen? Visuelle Navigation kann man hier wirklich vergessen. Na ja, macht nichts, dank meiner gro&#223;en Flasche reichte mir die Luft und schlie&#223;lich kamen wir auch beim Ausstieg wieder an &#8211; nach einem Tauchgang von 61 Minuten. Ich hatte bei diesem Tauchgang das Trimmblei weg gelassen und lag wesentlich besser im Wasser. Aber noch nicht so ganz gut.</p>
<p><em>Ich w&#252;rde mal spontan sagen, dass du die Situation wieder mal typisch m&#228;nnlich v&#246;llig missverstanden hast. Babsi hat sich nicht vernavigiert. Sie war lediglich dein ewiges Gejammer leid. &#8220;Ich find noch nicht mal die Galerie&#8230;&#8221; Daraufhin ist sie in einer Endlosschleife um die Galerie getaucht. &#8220;Da ist sie, siehste, DA!&#8221;</em></p>
<p>Das hast Du jetzt typisch weiblich v&#246;llig missverstanden. Ich hab ja nichts von &#8220;vernavigiert&#8221; gesagt. Ich war nur &#252;berrascht, weil mir meine Orientierung wohl auch einen Streich gespielt hatte. Doch damit sollte nun Schluss sein! Denn es stand Horka an. In der Zwischenzeit hatte ich Kontakt zu einer ehemaligen Taucherin gefunden, die Teile ihrer Ausr&#252;stung verkaufte &#8211; darunter eine Schreibtafel und &#8211; ein <strong>Kompass</strong>! Na endlich!</p>
<p><em>DU hast einen Kompass&#8230;wenn&#8217;s hilft&#8230;da bin ich ja mal gespannt&#8230; <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Ja-ha, das hab ich wohl! Muss ich navigieren &#8211; soll ich?</p>
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		<title>Der erste Freiwassertauchgang zu zweit</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 07:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte zweier Neulinge auf Exkursion

Einmal  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Die Geschichte zweier Neulinge auf Exkursion</em></strong></p>
<p>Einmal ist der gro&#223;e Tag gekommen. Als Scubadiver waren wir es gewohnt, nicht ohne Guide tauchen zu gehen. Jetzt waren wir Open Water Diver &#8211; und somit offiziell berechtigt, ohne Tauchlehrer oder Guide auf die Unterwasserwelt losgelassen zu werden.</p>
<p>Da wir die letzte Zeit fast ausschliesslich am Schluchsee getaucht hatten, beschlossen wir, unsere ersten gemeinsamen Erfahrungen auch dort zu sammeln. Im vorderen Bereich des Sees waren wir mehrfach gewesen und trauten uns das auch zu. Und so fassten wir das kommende Wochenende nach dem OWD-Abschluss auch gleich ins Auge.</p>
<p>Zuvor jedoch &#8211; ganz nach der lieben Gewohnheit, stattete dieses Mal Thorsten alleine einem Tauchgesch&#228;ft in Singen einen Besuch ab. Denn was ein richtiger Taucher ist &#8211; der braucht auch seine eigene Flasche. Eigentlich h&#228;tte ich gerne eine 10l-Flasche gehabt, und Thorsten eine 12l-Flasche, der Besitzer des Ladens riet ihm aber zu einer 15l-Flasche und mir zu einer 12l-Flasche. Nun gut. Einen Tag vor unserem gro&#223;en Abenteuer holte Thorsten die Flaschen ab.</p>
<p><em>Thorsten: Preislich machte das nicht so viel aus und irgendwie musste ich ja dem Effekt entgegenwirken, st&#228;ndig wesentlich weniger am Ende des Tauchgangs in der Flasche zu haben. Der Verk&#228;ufer berichtete mir von &#228;hnlichen Erfahrungen mit seiner Freundin, die nach ihm mit dem Tauchen angefangen hatte, zun&#228;chst mehr Luft brauchte als er, ihn mittlerweile aber gnadenlos &#252;berholt hat. Da haben M&#228;nner den Frauen eindeutig einen Nachteil.</em></p>
<p>Auf dem Weg zum Schluchsee am n&#228;chsten Tag kamen uns aber dann Bedenken. Ob das wirklich so eine gute Idee war, v&#246;llig alleine gleich loszuziehen? Zwar wu&#223;ten wir, dass wir uns unter Wasser aufeinander verlassen konnten, aber trotzdem ein komisches Gef&#252;hl. Wir lie&#223;en es auf uns zukommen. Die letztendliche Entscheidung wollten wir vor Ort treffen.</p>
<p>Kaum angekommen wurden wir freundlich wie zwei alte Bekannte begr&#252;&#223;t. Und wir fingen an, uns zu richten. Da kam Michael vorbei, und bot uns an, mit uns tauchen zu gehen. Mittlerweile waren wir uns aber einig geworden, dass wir es doch alleine versuchen wollten. Einmal hin &#8211; und wieder zur&#252;ck, ganz nach der Vorlage von Bilbo Beutlin aus &#8220;Herr der Ringe&#8221;. Doch ganz so einfach war das freilich nicht.</p>
<p><em>Uns war nat&#252;rlich klar, dass wir nicht mit dem Schlachtruf &#8220;Hurra, wir d&#252;rfen!&#8221; ins Wasser h&#252;pfen und als erstes gleich mal auf die nach unserem Brevet erlaubte H&#246;chsttiefe von 18 Meter gehen. Andererseits wollten wir aber auch Erfahrung sammeln, wie wir uns verhalten ohne &#8220;Aufpasser&#8221;. Der eingeschr&#228;nkte Tauchgang in Gebiet, das wir schon kannten, schien uns da genau richtig.</em></p>
<p>Zuerst einmal waren wir ziemlich erschrocken, als wir unsere Flaschen &#8220;schulterten&#8221;. Die waren n&#228;mlich ungew&#246;hnlich schwer. Und zwar gleich so schwer, dass der arme Thorsten schon au&#223;er Atem geriet, bis er &#252;berhaupt im Wasser war. Was nicht zuletzt an der zus&#228;tzlichen Ausr&#252;stung lag, die wir mitschleppen mussten. Kamera, Lampe&#8230; und so weiter.</p>
<p><em>Ich hatte das Gef&#252;hl, wenn ich noch was an mein Jacket h&#228;nge, fall ich um. Nicht weil ich kollabiert w&#228;re, sondern einfach, weil mich das Gewicht zu Boden gezogen h&#228;tte. Und was das betrifft, da kommen wir gleich noch dazu.</em></p>
<p>Ja, sah nett aus. Die &#196;hnlichkeit mit Gollum aus &#8220;Herr der Ringe&#8221; war un&#252;bersehbar&#8230; <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Zzzz&#8230; mein Schatzzzzzzz&#8230; aber das passt wenigstens zu Bilbo Beutlin.</em></p>
<p>Gerade wollten wir losziehen, da riet man uns, doch entlang des Ufers zur Galerie und dem Boot zu tauchen. Dort waren wir einmal gewesen, beim ersten Tauchgang. Es durchkreuzte zwar unsere Pl&#228;ne, aber wir stimmten zu. Wir meldeten uns ab und zogen los.</p>
<p>Drau&#223;en erwartete uns die n&#228;chste &#220;berraschung. Bisher kannten wir den Schluchsee immer nur von der Schlecht-Wetter-Seite her, doch an diesem Tag war strahlender Sonnenschein. Dementsprechend war eine Menge auf der Wasseroberfl&#228;che los, Schwimmer, Surfer, Tretboote, irgendwo fuhr auch noch eine F&#228;hre herum&#8230; erschwerte Bedingungen also, denn das machte es uns fast unm&#246;glich, mal eben so einfach aufzutauchen.</p>
<p>Wir besprachen die Route, ich peilte den Ausstieg an, und los gings. Das Abtauchen klappte gut, wir sollten mit der rechten Schulter zur B&#246;schung zeigend einfach geradeaus tauchen. An sich nicht schwer. Leider jedoch stie&#223; ich bei jedem Flossenschlag mit den Flossen an die Steinmauer, so zeigte ich Thorsten an, er solle ein St&#252;ckchen weiter links schwimmen. Und schon&#8230; dank der hervorragenden Sicht, hatten wir die B&#246;schung aus den Augen verloren. Wir tauchten ein Weilchen geradeaus, jedoch war nirgendwo die Galerie, geschweige denn das Boot zu sehen. Nach 15 Minuten gab ich Thorsten das Zeichen zum Auftauchen, denn ich war mir nicht mehr sicher, wo genau wir eigentlich hingeraten waren.</p>
<p><em>Das nennt sich auch &#8220;Aufzugtauchen&#8221;. Rauf&#8230;</em></p>
<p>Es stellt sich heraus, dass wir zwar in die richtige Richtung getaucht waren, uns aber zu weit vom Ufer entfernt hatten. Anf&#228;ngerpech. Da ich mich in der Richtung nicht besonders wohl f&#252;hlte, schlug ich vor, wieder zum Ausstieg zur&#252;ckzutauchen und doch unseren urspr&#252;nglichen Plan &#8211; hin, und wieder zur&#252;ck &#8211; umzusetzen. Ich tauchte ab und schwamm nach meinem Kompass.</p>
<p><em>&#8230;runter&#8230;</em></p>
<p>Keine 10 Minuten sp&#228;ter musste ich mit Entsetzen feststellen, dass wir &#252;ber eine Bodenwelle tauchten und pl&#246;tzlich war unter mir alles schwarz. Sogar die Schwebeteichen fehlten. Der Schreck durchfuhr meine Knochen. Hier waren wir aber mal ganz sicher falsch. Die Schw&#228;rze unter mir zeigte mir an, dass es hier verdammt tief sein musste. Ich dachte kurz nach und entschied mich dann, sofort aufzutauchen. Eine etwas unangenehme Situation, denn ich wu&#223;te ja nicht, wo wir waren. Die F&#228;hre kam mir in den Sinn. Wenn wir stark vom Kurs abgewichen waren, dann k&#246;nnten wir in ihren Kurs kommen.</p>
<p><em>&#8230;und wieder rauf&#8230; </em>(ach, halt doch jetzt mal die&#8230;. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p><em>Es kam noch was hinzu: wir kamen selbst immer tiefer. Nun waren wir zwar mit Tiefen um die 12 Meter schon vertraut, aber das wurde auch mir zu unheimlich. Wenn Sie die <a title="Tauchplatzbeschreibung: Schluchsee" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/09/03/tauchgebiete-fuer-fortgeschrittene-und-anfaenger-schluchsee-schwarzwald/" target="_blank">Beschreibung vom Schluchsee</a> aufmerksam gelesen haben, werden Sie &#252;ber die Passage gestolpert sein, dass jeder Tauchgang ab 12 Meter Tiefe unabh&#228;ngig von der Tageszeit wie ein Nachttauchgang ist. Und wir waren gerade dabei, diese Grenze zu durchsto&#223;en. Zwar hatte ich eine Lampe, aber wir beide hatten keine Erfahrung mit solchen Tauchg&#228;ngen. Als Annette andeutete, dass wir auftauchen sollten, widersprach ich nicht. Keine Experimente! So tauchten wir extrem vorsichtig der Oberfl&#228;che entgegen. Das ganze wurde auch auf Video festgehalten und stellte sich so dar:</em></p>
<p><object width="445" height="364"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/oOYPWFlZ4b8&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/oOYPWFlZ4b8&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="445" height="364"></embed></object></p>
<p>Wir tauchten auf. Und tats&#228;chlich. Wir waren schon ziemlich weit in der Seemitte angekommen. Was war denn nur mit dem verflixten Kompass los? Der wechselte seine Richtung aber auch wie ein F&#228;hnchen im Wind. Thorsten verkniff sich taktvollerweise einen Kommentar, vermutlich merkte er, dass es mir langsam peinlich war, so einen Mist zusammen zu navigieren. Andererseits&#8230;. wer keinen Kompass hat, der darf ja gar nix sagen, also schweige an dieser Stelle! Oder hattest du etwa heimlich etwas magnetisches in deiner Tasche, um mich zu verarschen, h&#228;?</p>
<p><em>Ich hatte an dem Morgen ein stark eisenhaltiges Fr&#252;hst&#252;ck aus Vollkornprodukten und H&#252;lsenfr&#252;chten, daran wird es wohl gelegen haben. Ich war h&#246;chstgradig anziehend an dem Tag. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Wir versuchten es ein drittes Mal. Wir tauchten ab, und &#8230; oh Wunder, wir trafen punktgenau den Ausstieg. Der Kompass hatte anscheinend ein Einsehen mit mir. Oder Thorsten hatte den Magneten verloren.</p>
<p><em>&#8230;und wieder runter&#8230;</em></p>
<p><em>Nein, die H&#252;lsenfr&#252;chte hatten ihre Wirkung getan und der magnetische Effekt verabschiedete sich in einer Flatulenz. Oder hast Du wirklich geglaubt, mein Jacket hat an DER Stelle ein Ablassventil?</em></p>
<p>W-wie? Was? WAAAAS?? Jetzt versteh ich endlich, warum die Fische in unserer N&#228;he alle b&#228;uchlings nach oben getrieben sind&#8230; Sag mal, geht&#8217;s eigentlich noch? Rei&#223; dich doch bitte ein BISSCHEN zusammen&#8230; oder geh&#246;rt das zur Ausbildung des &#8220;Unterwassernaturalisten&#8221; dazu? &#8220;Hom&#246;opathischer Aufstieg&#8221; mit biologisch abbaubaren Gasen?</p>
<p><em>&#8220;Wenn sie schwer im Magen liegen, steh ich auf und lass einen fliegen&#8230;&#8221;, das wusste schon <a title="Wikipedia: Otto Waalkes" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Waalkes" target="_blank">Otto</a> zu berichten. Und dass man manchmal den Notablass bet&#228;tigen muss, haben wir schon in der ersten Stunde im Pool gelernt. </em></p>
<p>Wo issn der B&#228;ndel zum Ziehen f&#252;r den speziellen Ablass? Kenn ich noch gar nich&#8230;. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Also, das geht jetzt etwas zu&#8230; &#228;h&#8230; das diskutieren wir privat weiter! Sagen wir, so gegen 8 Uhr am Abend, bei einem Candlelight-Dinner? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich koch auch&#8230; vielleicht was mit Erbsen*&#8230;</em></p>
<p>*Nur unter der Bedingung, dass du dann auch die komplette Tauchausr&#252;stung tr&#228;gst&#8230; und ich ne kr&#228;ftige Erk&#228;ltung mit Beeintr&#228;chtigung des Geruchsinns hab&#8230;</p>
<p>Am Ausstieg trafen wir dann zwei liebe Bekannte, den Majki mit der Babsi! Babsi hatte mich offenbar schon an den Flossen erkannt. Wir hielten ein nettes Schw&#228;tzchen, dann stiegen wir aus. Um mehrere Erfahrungen reicher. Erstens: Mein Kompass kann mich nicht leiden, oder aber ich kann einfach nicht navigieren und zweitens: Unsere Flaschen sind einfach zu schwer f&#252;r uns. Nicht unbedingt wegen der Schlepperei an Land, nein, wir durften auf diesem &#8220;technisch anspruchsvollen&#8221; Tauchgang auch noch feststellen, dass wir fast Schneisen in den Grund schlugen. Wir konnten kaum tarieren und mussten Unmengen von Luft in unsere Jackets lassen, um &#252;berhaupt tauchen zu k&#246;nnen. Aber, es dauerte noch einige Zeit, bis wir dahinter kamen, wo das Problem lag&#8230; und wie wir Abhilfe geschafft haben.</p>
<p><em>Ich h&#228;tte noch ein paar von den H&#252;lsenfr&#252;chten mitnehmen sollen, wir h&#228;tten sie in unsere Schneisen eins&#228;en k&#246;nnen. Unterwasserfarming hat Zukunft. Wir sind unserer Zeit einfach voraus&#8230; Mich pers&#246;nlich beschlich so ein Verdacht mit dem Gewicht der Ausr&#252;stung. Mir tat schon das Handgelenk weh vom Lampe halten.</em></p>
<p>Ich werde das n&#228;chste Mal auf dein zus&#228;tzliches Ablassventil achten! Die H&#252;lsenfr&#252;chte machen mir langam Sorgen? Bist du etwa ein Erbsenfetischist?</p>
<p><em>So w&#252;rde ich das nun auch wieder nicht bezeichnen. Ich mag sie nur am liebsten roh, direkt aus der Schote. Hat es nicht im Lehrbuch gehei&#223;en, Taucher sollen auf gesunde Ern&#228;hrung achten? Du wei&#223;t doch, ich befolge solche Sachen immer brav und lerne stets flei&#223;ig.</em></p>
<p>Wieder in der Basis wurden wir schon fast f&#252;r tot erkl&#228;rt, weil wir selbstverst&#228;ndlich verga&#223;en, uns wieder anzumelden. Nachdem wir uns schriftlich wieder angemeldet hatten und somit wieder den Lebensberechtigungsschein besa&#223;en wurden wir von allen Seiten gefragt, wie unser erster Tauchgang so alleine denn war. Leider wu&#223;te aber auch jeder, dass wir eigentlich die Galerie h&#228;tten besuchen sollen, und so drucksten wir herum, um schlie&#223;lich zuzugeben, dass wir offenbar zu bl&#246;d waren, sie zu finden. In der Tat waren einige erstaunt, dass wir noch nicht mal die Galerie gefunden hatten, denn die sei doch quasi nicht zu verfehlen! Ach Leute, wenn ihr w&#252;&#223;tet was man alles so verfehlen kann&#8230; nicht findet, verschweigt&#8230; aber dazu dann das n&#228;chste Mal!</p>
<p><em>&#196;h&#8230; &#228;h&#8230; wir haben uns gar nicht verirrt, selbstverst&#228;ndlich war das alles Absicht. Ich wei&#223; zwar nicht, was wir in der Seemitte wollten, aber es hatte bestimmt einen guten Grund, fallera! Na ja, okay, hilft ja nichts, es abzustreiten, aller Anfang ist schwer. Und ich war in der gl&#252;cklichen Lage, die Ausrede zu haben, dass ich ja die Rolle des Navigators nicht &#252;bernehmen kann, weil ich keinen Kompass habe. Insofern war das f&#252;r mich alles voll locker und easy! Fallera!</em></p>
<p>Du wirst wohl auch kaum mehr die Gelegenheit haben, zu navigieren, jetzt wo ich von deinem zus&#228;tzlichen Ablassventil wei&#223;. Dazu m&#252;sste ich n&#228;mlich etwas hinter dir schwimmen&#8230;vergiss es! Da bekommt doch der PADI-Kurs &#8220;Bubblemaker&#8221; gleich einen neuen Sinn!<br />
<em>Pah, das wirst Du schon noch sehen! Auf jeden Fall wussten wir eins: Jetzt NICHT aufgeben.</em></p>
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		<item>
		<title>Tauchgebiete: Tauchsee Horka (Crostwitz, Lkr. G&#246;rlitz / Sachsen)</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/10/15/tauchgebiete-tauchsee-horka-crostwitz-lkr-goerlitz-sachsen/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 07:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchgebiete]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Görlitz]]></category>
		<category><![CDATA[Horka]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nahe der s&#228;chsischen Stadt Crostwitz, beim Teilort Hor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nahe der s&#228;chsischen Stadt Crostwitz, beim Teilort Horka, gab es einen Steinbruch, der nach der Wende 1989 in private Hand kam. Doch der neue Betreiber hatte kein Gl&#252;ck mit dem Gesch&#228;ft, so dass diesem schlie&#223;lich das Geld ausging und die Stromversorgung des Steinbruchs gekappt wurde. Damit standen auch die Pumpen still, die kontinuierlich Wasser aus dem k&#252;nstlich geschaffenen Talkessel abpumpten. Das Resultat war, dass das ganze Gebiet &#252;berflutet wurde. Der so entstandene See wurde schlie&#223;lich als Tauchrevier entdeckt, es wurde eine Treppe installiert, die den Zugang erleichtert, sowie einige Dinge mehr.</p>
<div id="attachment_566" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/09/horka_01.jpg"><img class="size-full wp-image-566" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/09/horka_01.jpg" alt="Tauchsee Horka" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchsee Horka</p></div>
<p>Bei dem See befindet sich eine Basis mit Unterk&#252;nften, einem Aufenthaltsraum und einer ausgestatteten K&#252;che. Des weiteren gibt es Unterrichtsr&#228;ume, R&#228;ume zum Anlegen der Ausr&#252;stung bzw. zum Aufh&#228;ngen derselben nach dem Tauchgang sowie eine Station zum Flaschenf&#252;llen. Es sei hier allerdings darauf hingewiesen, dass sowohl die Benutzung der K&#252;che als auch der sanit&#228;ren Einrichtungen den G&#228;sten vorbehalten sind, die in der Unterkunft direkt wohnen.</p>
<div id="attachment_568" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_02.jpg"><img class="size-full wp-image-568" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_02.jpg" alt="Tauchsee Horka: Hauptgeb&#228;ude" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchsee Horka: Hauptgeb&#228;ude</p></div>
<p>Die Unterkunft ist mit mehreren Zimmern ausgestattet, die zweckm&#228;&#223;ig eingerichtet sind. Das &#220;bernachten hier ist g&#252;nstig, wer es noch g&#252;nstiger m&#246;chte, reist mit dem eigenen Zelt an: direkt neben dem Geb&#228;ude der Basis ist eine gro&#223;e Wiese zum Campen. Im Au&#223;enbereich des Hauptgeb&#228;udes gibt es zudem einen gro&#223;en Tisch, sowie B&#228;nke zum Ab- bzw. Anlegen der Ausr&#252;stung, und eine M&#246;glichkeit, diese zum Trocknen aufzuh&#228;ngen.</p>
<div id="attachment_569" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_03.jpg"><img class="size-full wp-image-569" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_03.jpg" alt="Tauchsee Horka: Au&#223;enanlagen" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchsee Horka: Au&#223;enanlagen</p></div>
<p>Von der Basis aus muss man nur eine Stra&#223;e &#252;berqueren, doch dann geht es an den Abstieg: Eine Stahltreppe f&#252;hrt an der Felswand entlang hinab in den Talkessel bis ins Wasser. Neben einer Schwimmplattform befindet sich der Einstieg. Die Treppen gehen unter Wasser sogar noch weiter bis in eine Tiefe von ca. 3 Metern. Wer den Weg mit der kompletten Ausr&#252;stung zur&#252;ckgelegt hat, wird nun belohnt: Mit dem eigentlichen Tauchgang.</p>
<div id="attachment_573" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_04.jpg"><img class="size-full wp-image-573" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_04.jpg" alt="Tauchsee Horka: Der Abstieg" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchsee Horka: Der Abstieg</p></div><br />
<div id="attachment_570" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_05.jpg"><img class="size-full wp-image-570" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_05.jpg" alt="Tauchsee Horka: Der Einstieg" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchsee Horka: Der Einstieg</p></div>
<p>Als Tauchgebiet ist der See f&#252;r Taucher aller Erfahrungs- und Ausbildungsst&#228;nde geeignet: Am Rand ist er bis zu 9 Meter tief, geht &#252;ber 18 Meter bis zu seinem tiefsten Punkt, der laut der Karte, die mir vorliegt, bei 29 Meter ist. Die Sicht ist sehr gut, und zu sehen gibt es einiges. Da ist zu allererst einmal die Landschaft selber zu erw&#228;hnen &#8211; schroffe Felsw&#228;nde und Ger&#246;llhalden, die einen faszinierenden Anblick bieten. Dann haben sich einige Fischarten in diesem Gew&#228;sser niedergelassen, zur Hauptsache Barsche und Zander. Und dann gibt es da noch verschiedene Installationen f&#252;r die Taucher, wie mehrere Haie, eine Biertischgarnitur, oder das alte Pumpenhaus, das v&#246;llig &#252;berflutet wurde und heute auf etwa 25 Meter Tiefe liegt. Es gibt noch viel mehr, aber ich m&#246;chte gar nicht zu viel verraten &#8211; es ist auch spannend, immer wieder neue Entdeckungen zu machen.</p>
<div id="attachment_571" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_06.jpg"><img class="size-full wp-image-571" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_06.jpg" alt="Tauchsee Horka: Carcharodon Carcharias (der &quot;gro&#223;e wei&#223;e Hai&quot;)" width="460" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchsee Horka: Carcharodon Carcharias (der &quot;gro&#223;e wei&#223;e Hai&quot;)</p></div><br />
<div id="attachment_572" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_07.jpg"><img class="size-full wp-image-572" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_07.jpg" alt="Tauchsee Horka: Ein Flussbarsch" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchsee Horka: Ein Flussbarsch</p></div><br />
<div id="attachment_574" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_08.jpg"><img class="size-full wp-image-574" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_08.jpg" alt="Tauchsee Horka: Unterwasserlandschaft" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchsee Horka: Unterwasserlandschaft</p></div><br />
<div id="attachment_575" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_09.jpg"><img class="size-full wp-image-575" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/horka_09.jpg" alt="Tauschee Horka: Einstieg und Schwimmplattform vom Wasser aus gesehen" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Tauschee Horka: Einstieg und Schwimmplattform vom Wasser aus gesehen</p></div>
<p>Auch bei einer weiteren Anreise lohnt sich ein Besuch in diesem Tauchgebiet. Und ob man nun Anf&#228;nger ist, der seine Fertigkeiten verbessern oder erweitern m&#246;chte, oder bereits fortgeschritten, ist egal. Der See bietet f&#252;r jeden etwas. Er ist zudem gut mit dem Auto zu erreichen, liegt gleichzeitig aber au&#223;erhalb der Ortschaft. Wer in der zugeh&#246;rigen Unterkunft &#252;bernachtet, muss sich auf Selbstverpflegung einstellen, aber die K&#252;che ist mit allen Ger&#228;tschaften, die man zum Zubereiten von Essen so ben&#246;tigt, ausgestattet. Einkaufsm&#246;glichkeiten gibt es in der n&#228;heren Umgebung.</p>
<p>In der F&#252;llanlage der Basis kann man eigene Flaschen mit Pressluft f&#252;llen lassen, in der unmittelbaren N&#228;he befindet sich zudem eine Tauchschule, bei der man Nitrox bestellen kann. Noch mehr Informationen und Bilder &#252;ber Horka und das Team der Tauchbasis findet sich im Internet unter <a title="Tauchsee Horka" href="http://www.tauchsee-horka.de/" target="_blank">www.tauchsee-horka.de</a>.</p>
<p><strong>Anfahrt</strong><br />
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Klicken Sie auf das Symbol auf der Karte, um die M&#246;glichkeit zu bekommen, Ihre Route zum Tauchsee Horka berechnen zu lassen.</p>
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		<title>Der OWD &#8211; Freiwassertauchgang 4</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/10/01/der-owd-freiwassertauchgang-4/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 07:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildungsstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Open Water Diver]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir hatten also die Theorie und den einen Freiwassertau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten also die Theorie und den einen Freiwassertauchgang erledigt. Einen Tag sp&#228;ter stand der n&#228;chste an &#8211; der letzte. Danach w&#252;rden wir es geschafft haben. Aber zwischen uns und das &#8220;Open-Water-Diver&#8221;-Brevet hatten die G&#246;tter des Tauchens eine besondere Pr&#252;fung gestellt.</p>
<p>Die bekannten &#220;bungen liefen eigentlich recht gut, Tarieren, schweben, Maske ausblasen. Dann die Kompassnavigation unter Wassser. Die Idee war, dass Annette bei Majki bleibt, w&#228;hrend ich mit Babsi so weit weg schwimme, dass man gerade noch das Licht der Taucherlampe sehen konnte. Dann sollten Annette und ich abwechselnd das Licht mit dem Kompass anvisieren und ohne aufzusehen hinschwimmen. Die Idee war wie gesagt nicht schlecht, allein die Technik spielte nicht mit. Kaum hatten Babsi und ich den Punkt erreicht, da wir von Majki und Annette nichts mehr sahen, sondern nur noch das Licht von seiner Lampe erkannten, da meinte Babsis Lampe, dass nun der geeignete Moment sei, den Jahresurlaub einzureichen. Zack &#8211; und sie war aus. Drehen, klopfen, Voodoozauber, alles half nichts, sie wollte nicht mehr. Also mussten wir wieder zur&#252;ck. Aus den Gesten, die Babsi machte, schloss ich, dass sie den gleichen Gedanken hatte wie ich: Wenn wir schon zur&#252;ck zu den anderen m&#252;ssen, dann k&#246;nnte ich ja gleich die Navigations&#252;bung machen. Majkis Licht sah ich ja. Und Annette hatte nichts zum Anvisieren. Gesagt (bzw. gedeutet) &#8211; getan. Ich visierte das Licht an und schwamm los. Und schon wieder musste ich davor bewahrt werden, mir den Kopf anzusto&#223;en. Zwar kann man sich im Schluchsee fast nicht visuell orientieren, aber ich wollte trotzdem nicht schummeln und hielt daher den Kompass (geliehen!) fest im Blick, als pl&#246;tzlich eine Metallstange vor mir auftauchte. Das war das Gest&#228;nge der Galerie, die dort versenkt war. Ich hatte also wieder eine Punktlandung hingelegt, aber dummerweise waren Majki und Annette nicht mehr dort. Wir hatten uns also verloren. Daher machten wir das, was Taucher in so einem Fall machen, kurz umsehen, suchen, auftauchen. An der Wasseroberfl&#228;che trafen wir uns dann wieder. Wie sich herausstellte, waren Annette und Majki uns entgegen gekommen und wir hatten uns knapp verfehlt. Aber was hatte Annette eigentlich anvisiert?</p>
<p><em>Annette: Eben, eben. Ich tauchte n&#228;mlich mit Majki los, und da ich nicht wu&#223;te, was ich anpeilen sollte, hab ich einfach mal geradeaus gepeilt. Unsicher, ob das jetzt so richtig ist, blickte ich hoch und da sah ich Euch uns entgegenkommen. Heee! Wohin bitte soll ich denn jetzt&#8230; Majki tauchte hinter mir her, ohne irgendwelche Anstalten zu machen&#8230; ich war irritiert. Jetzt kam aber noch ein Problem dazu. Meine rechte Flosse drohte abhanden  zu kommen. Also wenn ich schon keine M&#246;glichkeit habe, selber abzuhauen, dann wohl meine Flosse. Ich setzte mich auf die Uferb&#246;schung und zog die Flosse fest. Majki gab mir das Zeichen zum Auftauchen. Oben angekommen meinte er, dass seine Frau wohl zu weit weg geschwommen sei, denn er k&#246;nne ihre Lampe nicht mehr sehen. Ich sagte ihm, dass Babsi und Thorsten uns doch entgegen gekommen seien. Er wollte es nicht glauben, aber so war es. Das hatte mich n&#228;mlich komplett verwirrt. Wie soll ich peilen wenn mein Ziel auf mich zu kommt. Nun ja&#8230; Kurze Zeit sp&#228;ter tauchten die beiden dann auf und wir hatten uns alle wieder. </em> <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun standen noch Notfallman&#246;ver auf dem Plan. Das eine war die so genannte &#8220;Wechselatmung&#8221;, diesmal allerdings mit Aufstieg. Die Wechselatmung braucht man in dem seltenen Fall, wenn ein Taucher keine Luft mehr hat und aus irgendeinem Grund die alternative Luftversorgung seines Buddys ausf&#228;llt. Zwei Taucher teilen sich einen Hauptregulator und m&#252;ssen w&#228;hrendessen nat&#252;rlich auch noch an die Oberfl&#228;che kommen.</p>
<p>Ich sollte der &#8220;Geber&#8221; sein. Wir platzierten uns auf der im See versenkten Plattform und Annette gab mir das Zeichen, keine Luft mehr zu haben. Dann fingen wir mit der Wechselatmung an, und wir hatten recht schnell unseren Rhythmus gefunden, zwei Atemz&#252;ge ich, Regulator an Annette abgeben, zwei Atemz&#252;ge sie, Regulator an mich zur&#252;ck&#8230; und so weiter. Dann das Zeichen: &#8220;Auftauchen!&#8221; Wir hielten uns an einander fest und stie&#223;en uns von der Plattform ab. Ich fing sofort mit Flossenschlag an, hatte allerdings ein Problem: da mein Jacket keinen herk&#246;mmlichen Inflatorschlauch hatte, der &#252;ber die linke Schulter h&#228;ngt, h&#228;tte ich zum Luft einlassen Annette l&#228;nger loslassen m&#252;ssen. Ich musste ja an den Hebel an meiner linken Seite kommen. Da ich nicht wusste, ob sie mir gleich abst&#252;rzt, wenn ich sie loslasse, verzichtete ich aufs Tarieren. Damit hatte ich leider kein Gl&#252;ck &#8211; und dann kam auch noch Pech dazu.</p>
<p>Bei der Wechselatmung ist man so dicht bei einander, dass man nichts weiter sieht, nur das Gesicht des Partners. Und man konzentriert sich nat&#252;rlich auf den Regulator. Deswegen konnte ich nicht erkennen, was schief lief, als Annette pl&#246;tzlich immer mehr in R&#252;ckenlage geriet. Ich fing noch mehr an zu strampeln, was aber die Lage nicht verbesserte, im Gegenteil. Es wurde immer schwieriger, Balance zu halten und gleichzeitig den Regulator weiter zu geben. Auf einmal gab es einen Ruck und reflexartig machte ich eine Ausgleichsbewegung. Dabei riss ich Annette den Regulator aus dem Mund. Sie reagierte, in dem sie auf Abstand von mir ging und nach ihrem eigenen Regulator angelte. Erst als ich sah, dass sie ihn hatte, nahm ich meinen wieder in den Mund. Aber ich h&#228;tte ihr den sowieso nicht zur&#252;ckgeben k&#246;nnen. <em>(In der Tat. Ich hab mir schon vorher den Hals verrenkt, um &#252;berhaupt noch an deinen Regulator dranzukommen.) </em>Ich hing n&#228;mlich fest. Erst jetzt konnte ich die ganze Lage &#252;berblicken: Wir waren in einen Torfballen gest&#252;rzt. Und mein linker Fu&#223; war unter der Umrandung der Plattform eingeklemmt. Mit M&#252;he bekam ich ihn frei. Aber was war passiert?</p>
<p>Nun, die Optik hatte mir einen Streich gespielt. Da man im Schluchsee nicht sonderlich weit sieht, hatte ich keine Ahnung, wie weit hoch wir von der Plattform waren, als wir uns abgesto&#223;en hatten. Ich h&#228;tte schw&#246;ren k&#246;nnen, dass wir mindestens zwei Meter hoch gekommen waren. Waren wir aber nicht, meine Flossenschl&#228;ge hatten uns nicht nach oben, sondern zur Seite bewegt, kaum einen halben Meter &#252;ber der Plattform.<em> ( Tja&#8230; Orientierung ist halt nicht Jedermanns Sache, was&#8230;?) </em>Annette kam deswegen in R&#252;ckenlage, weil ich sie auf den Torfballen, der neben der Plattform lag, schob.<em> (W&#252;stling!) </em>(Ach komm, Du wolltest es doch auch!) Dadurch sind wir offenbar wieder abgesunken und dabei hatte ich mir den Fu&#223; eingeklemmt.</p>
<p><em>Nicht dass ich explizit darauf hinweisen wollte&#8230; aber f&#228;llt dir auf, dass du etwas unfall-lastig bist? Man k&#246;nnte es fast schon als &#8220;ungeschickt&#8221; bezeichnen&#8230; </em> <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> <em> Na, da bin ich ja mal gespannt, was du in Zukunft noch alles so f&#252;r H&#228;mmer bringst&#8230;</em></p>
<p><em></em></p>
<p>Ich sagte es ja schon beim Schwimmbadtauchgang &#8211; irgendwas muss wohl sein. Aber es hei&#223;t doch, dass man nur dann ein wirklich &#8220;erfahrener&#8221; Taucher wird, wenn man auch ein paar unangenehme Situationen mitmacht. Insofern werde ich wohl irgendwann ein &#8220;verdammt erfahrener&#8221; Taucher sein. Immerhin gab uns beiden der Vorfall eine Lektion und da war ein besonderer Punkt &#8211; wir haben uns selbst geholfen und waren nicht in Panik geraten.</p>
<p><em>Tja. Pech gehabt. Die Chance, mich unter Wasser mit Hilfe eines als Unfall getarnten Man&#246;vers abzuh&#228;ngen hat wohl nicht geklappt was?</em></p>
<p><em>Nein, im Ernst. Das war eine Situation, die gar nicht mal ungef&#228;hrlich war. Ich w&#252;rde durch Analyse dazu tendieren zu behaupten, dass der Wurm von Anfang an drin war. Ich glaube zwar, dass wir beide mit Flossenschlag an die Oberfl&#228;che gekommen w&#228;ren, also auch ohne Luft im Jacket, aber ich denke, du h&#228;ttest Luft ins Jacket lassen m&#252;ssen, als wir noch auf der Plattform waren. So hatte ich es gemacht. Und zudem halte ich mich ja auch noch an dir fest, insofern kann ich nicht abst&#252;rzen.</em></p>
<p>Ja, es zeigt mal wieder eins: Solche Dinge muss man sich vorher im Kopf durchspielen, weil wenn es passiert, hat man nicht die Zeit, das F&#252;r und Wieder einzelner Ma&#223;nahmen abzuw&#228;gen. Ich musste eine Entscheidung treffen und hab mich leider falsch entschieden. Aber daf&#252;r sind solche &#220;bungen da &#8211; um sowas herauszufinden und (hoffentlich) daraus zu lernen.</p>
<p><em>Ich war wohl etwas irritiert &#252;ber die zunehmende horizontale Lage (aufdringlicher Kerl!), aber man ist ja flexibel. Ich erkannte gar nicht, dass hier ein Problem vorliegt. Erst als du mir den Regulator aus dem Mund gerissen hast bevor ich den 2. Atemzug machen konnte vermutete ich, dass hier etwas nicht stimmt. Denn bei allem geb&#252;hrenden Hass f&#252;reinander (</em> <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  <em>), aber das w&#252;rdest du nicht tun. Mir die Luft abschneiden. Oder? Oder? ODER??? </em></p>
<p>Ach, mit wem w&#252;rde ich mich denn dann streiten? My Life would suck without you&#8230;</p>
<p><em>Nachdem das passiert war, merkte sogar die helle Leuchte Annette, dass hier etwas gr&#252;ndlich daneben ging. Da Thorsten mich aber immer noch festhielt, der Gute, musste ich ihn etwas rabiat wegsto&#223;en um ihm zu sagen: &#8221; H&#246;r auf mit der &#220;bung&#8221;. Ich kruschtelte nach meinem Regulator, (Fehler! , denn der Oktopus w&#228;re mit einem Griff in meiner Hand gewesen, zudem hielt mir offenbar Majki seinen Oktopus auch noch hin, den ich glatt &#252;bersah (sowohl den Oktopus wie auch Majki selber&#8230;)), versuchte gleichzeitig einen Druckausgleich, denn wir waren abgest&#252;rzt und meine Ohren zogen ziemlich und ich versuchte krampfhaft dran zu denken, wenn ich den Regulator im Mund habe, die Luftdusche zu dr&#252;cken. Ich hatte n&#228;mlich auch noch wirklich &#8220;keine Luft&#8221; mehr. Und nat&#252;rlich auch noch den Inflatorschlauch, um meinen Fall zu bremsen. Etwas kompliziert, aber ich schaffte es. Dann sah ich Thorsten abgest&#252;rzt weiter unten h&#228;ngen, Majki war bei ihm. Gut, wir hatten zumindest beide keinen Schaden genommen. Und wir waren Majki im Nachhinein unendlich dankbar, dass wir diese Situation durchspielen konnten ohne dass er eingriff. T&#228;tlich eingriff. So konnten wir eine Notsituation unter geordneten Bedingungen &#252;ben.</em></p>
<p>Nachdem die Situation gekl&#228;rt war, wiederholten wir das ganze, diesmal unfallfrei. Die letzte &#220;bung sollte dann der Notaufstieg sein. Notaufstieg bedeutet, ein Taucher hat keine Luft mehr und ist aus irgendeinem Grund zu weit vom Buddy weg, um von dem Luft zu holen. Das sollte nicht passieren, aber wenn es passiert, macht man einen Notaufstieg: durchgehend Luft aus dem Mund lassend strampelt man sich bis an die Oberfl&#228;che. Im Lehrbuch hei&#223;t es sogar: &#8220;Sing ein Lied bis an die Oberfl&#228;che.&#8221;</p>
<p><em>Ich wollte soeben den &#8220;Kammerton A&#8221; anstimmen, da fiel mir ein, dass meine Stimme nicht gerade f&#252;r die &#214;ffentlichkeit tauglich ist. Es gibt bessere. Ich war in Sorge um Majkis Brillengl&#228;ser. Der machte n&#228;mlich den Notaufstieg mit mir zusammen. Zur Sicherheit, falls was schief laufen sollte.  Wie h&#228;tte das denn ausgesehen, wenn sie Risse bekommen h&#228;tten um schlie&#223;lich in 1000 Scherben zu zerspringen&#8230;</em></p>
<p>Na dann&#8230; &#8220;*In a world of illusion and mystery there&#8217;s a secret between you and me, let me be your Oxygen&#8230; let me feel your breath again&#8230; Oxygen!*(1)&#8221;</p>
<p>Da ich den Regulator im Mund behielt, hatte ich ein kleines Problem: Ich konnte die Luft aus meiner Lunge nicht so ganz kontrolliert ablassen, da mein Mund ja sperrangelweit offen stand.  Ich kriegte das erst nach ein, zwei Sekunden hin, und da war schon ein ansehnlicher Anteil meines Lungeninhalts ausgestr&#246;mt. Die Oberfl&#228;che erreichte ich gerade eben noch so (es bestand nat&#252;rlich keine Gefahr, ich h&#228;tte jederzeit wieder einatmen k&#246;nnen), und dann musste ich das Jacket auch noch mit dem Mund aufblasen. Etwas *h&#252;stel au&#223;er Atem machte ich mich daran und kriegte es auch hin.</p>
<p><em>Eigentlich m&#252;ssten deine Lungen ja gut trainiert sein so wie Du immer die Kanne leerschn&#252;ffelst&#8230; </em> <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> <em> Schade dass du nicht gesungen hast. Da w&#228;ren die Fische sicher im hohen Bogen freiwillig aus dem Wasser gesprungen. </em></p>
<p>Und dann, dann war es geschafft. Als &#8220;Scuba Diver&#8221; waren wir in den See gestiegen, als &#8220;Open Water Diver&#8221; kamen wir wieder heraus. Sinnbildlich gesprochen, denn erst musste die B&#252;rokratie noch erledigt werden. Formulare, Formulare. Aber dann hielten wir das vorl&#228;ufige Brevet in den H&#228;nden, das uns best&#228;tigte, dass wir die Ausbildung bestanden hatten. Von jetzt an brauchten wir nicht mehr unbedingt mit einem TL einen Termin absprechen, wenn wir tauchen gehen wollten &#8211; wir konnten selbst tauchen gehen! Wir waren unheimlich stolz, aber dennoch war es nicht so, dass wir gleich ins n&#228;chste Gew&#228;sser h&#252;pften, um m&#246;glichst schnell auf 18 Meter Tiefe zu gehen. Wir sind vern&#252;nftig genug zu wissen, dass es nicht nur auf den Schein ankommt, sondern auch auf das, was man sich zutraut. Und an die Tiefe wollten wir uns St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck und m&#246;glichst unter Anleitung herantasten.</p>
<p><em></em></p>
<p><em>He! Du  hast vergessen zu sagen, dass wir eine LAOLA-Welle bekommen haben! </em></p>
<p>Richtig! Die Ein-Personen-LAOLA-Welle! Die hatten wir uns aber auch verdient, oder? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Das n&#228;chste Abenteuer sollte also hei&#223;en: Tauchgang ohne TL. Wow!</p>
<p>(1) = DJ Vertigo: &#8220;Oxygen&#8221;</p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p><p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Der+OWD+%E2%80%93+Freiwassertauchgang+4+http://bit.ly/l86AL+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/tt-twitter-micro4-de.png" alt="Post to Twitter" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der OWD &#8211; Freiwassertauchgang 3</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 07:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Open Water Diver]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Tauch-Theorie]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwarzwald]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich war der Tag gekommen. Die Tage des Scuba Divers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich war der Tag gekommen. Die Tage des Scuba Divers waren nun endg&#252;ltig gez&#228;hlt. Wir fuhren zum Schluchsee &#8211; Freiwassertauchgang 3 und Theorie.</p>
<p>Dort angekommen wartete unser Majki schon auf uns. Er hatte seine Frau mitgebracht, die gerade in der Divemasterausbildung war und uns mit begleiten sollte. Uns war das nur recht.  Je mehr Augen unter Wasser, umso besser. Doch zuerst hatte Majki noch eine kleine &#220;berraschung f&#252;r uns parat. Da in dem OWD Kurs die Kompassnavigation zu erlernen ist, sollten wir das erst mal an Land &#252;ben. Dazu lie&#223; er uns einen beliebigen Punkt anpeilen, h&#228;ngte uns ein Handtuch &#252;ber den Kopf und wir mussten mittels Kompass den Punkt finden. Grob gesehen fanden wir die Punkte auch, nur m&#246;chte ich nicht wissen, was die vielen Spazierg&#228;nger so dachten, als sie eine mit einem Handtuch auf dem Kopf beh&#228;ngte Person sahen, die von zwei anderen in die Mitte genommen wurde. Hinrichtungen sind in unserem Zeitalter ja eigentlich passé.</p>
<p>Einige &#220;bungen sp&#228;ter ging es dann endlich ins Wasser. Hier passierte mir der erste faux-pas. Majki war schon im Wasser (Gott sei gedankt!) , ich war als n&#228;chste dran. Ich lie&#223; etwas Luft in mein Jacket (endlich war es wieder da!!) und wollte elegant ins Wasser gleiten, &#8211; fupp, und weg war ich. Mit Flossenkraft strampelte ich mich an die Oberfl&#228;che zur&#252;ck, dr&#252;ckte meinen Inflatorknopf , aber nichts tat sich. Ich konnte gerade noch h&#246;ren, wie Majki sagte: &#8220;La&#223; doch mal Luft in dein Jacket&#8221;, und schon war ich wieder unter Wasser. Ich kam wieder hoch und erwiderte: &#8220;hab ich doch&#8221;, aber das Sprechen ist mit Luftverlust in der Lunge verbunden, so dass mein einziger &#8220;Tarierk&#246;rper&#8221; wieder leer war und ich wieder auf dem Weg nach unten war. Strampelnd hielt ich mich an der Oberfl&#228;che, ich wu&#223;te gar nicht, was los war, da kam Majki zu mir und hielt mich fest. &#8220;Nimm mal den Automaten in den Mund&#8221;, sagte er ruhig, (sehr gute Idee!!!!), dann bemerkte er, dass es aus dem Inflatorschlauch massiv abblies. Ich sah mein Jacket gedanklich schon wieder in M&#252;nchen, da bemerkte Thorsten &#8211; das Adlerauge &#8211; Reimnitz, dass es nicht aus dem Schlauch, sondern aus dem Ventil abblies. Und hier war der Fehler schnell behoben. Miss &#8220;besonders schnell&#8221; hatte den Schlauch nicht richtig draufgeschraubt.</p>
<p><em>Thorsten: Nun, ich habe das Verhalten von Luft im kompakten Medium &#8211; wie Wasser &#8211; eing&#228;ngig studiert. Die Form der Luftblasen, die aus dem Jacket kamen, hatten Tropfenform, das hei&#223;t, sie wurden eindeutig durch ein Gewinde, das nicht richtig verschlossen war, herausgedr&#252;ckt. Aus diesen Beobachtungen schloss ich rasiermesserscharf&#8230;</em></p>
<p>ZACK!</p>
<p><em>Aua! Nicht immer auf den Oberarm. Ja, ich geb&#8217;s ja zu, die Wahrheit ist wesentlich unspektakul&#228;rer &#8211; mir ist mal das Gleiche passiert. Da man das Jacket ja von Zeit zu Zeit auch von Innen aussp&#252;len soll, hatte ich den Inflatorschlauch von meinem abgeschraubt und nach dem Trocknen wieder festgeschraubt &#8211; zumindest glaubte ich das. Als ich dann im Wasser war, zeigte sich das Gleiche wie bei Annette. Na ja, freut mich, dass ich helfen konnte. </em></p>
<p>Nach diesem kleinen Vorfall verlief der restliche Tauchgang st&#246;rungsfrei. Da wir Aufsichtspersonal vor sowie hinter uns hatten, verzichteten wir auf die &#252;blichen Rangeleien unter Wasser und sogar ich kam das allererste Mal in meinem Leben nicht abhanden. Was rede ich da? Ich betrieb das allererste Mal keine botanischen Studien. *hust hust.</p>
<p><em>(Nicht lachen&#8230; nicht lachen&#8230; NICHT LACHEN&#8230; pfffffffffmmmmhahahahahahahahahahahahahahahaha *hust *hust) Genau. Wir viel zu besch&#228;ftigt mit den &#220;bungen f&#252;r *hust botanische Studien.</em></p>
<p>Wir tauchten ein Weilchen, dann &#252;bten wir Tarieren. Dieses Mal klappte es bei mir wesentlich besser. Thorsten kippte etwas nach rechts ab. Offenbar wollte er noch eleganter wirken als ich. Alter Angeber!</p>
<p><em>He, das war nur der Ausgleich f&#252;r den nicht gemachten &#8220;Fernsehsessel&#8221; vom Schwimmbadtauchgang. Hurra, ich schwebe&#8230;</em></p>
<p>Ja, wohin schweben wir denn? Ziemlich z&#252;gig und ohne Unterbrechung Richtung Oberfl&#228;che&#8230;wa? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>W&#228;w&#228;w&#228;&#228;&#228;&#228;!</em></p>
<p>Wir &#252;bten sowohl die &#8220;alten Sachen&#8221; vom Scuba Diver wie auch die neuen. Beim Kompassschwimmen passierte mir dann der 2. faux-pas, denn ich schwamm 180° in die falsche Richtung. Es stellte sich aber heraus, dass mein Kompass h&#228;ngen geblieben war. Gar nicht meine Schuld. Thorsten brachte den Oberhammer, indem er gleich mal seinen geliehenen (ich wiederhole: g e l i e h e n e n) Kompass verlor.</p>
<p><em>Ich hab ihn gar nicht verloren. Kaum waren wir an Land, da kam auch schon ein anderer Taucher und brachte ihn wieder zur&#252;ck. Ich habe den Kompass nur kurzfristig auf dem Seegrund deponiert. Ich wusste *hust, dass ihn jemand anderes wiederbringen wird. &#220;berhaupt w&#228;re das alles nicht passiert, wenn ich endlich meine Konsole mit eigenem Kompass h&#228;tte. Gar nicht meine Schuld, so! Aber na ja, so muss ich schon nicht navigieren. </em> <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> <em> </em></p>
<p>Wird auch besser so sein. Dass du nicht navigierst meine ich. Wer wei&#223;, wo wir sonst gelandet w&#228;ren. Bei deinem Orientierungssinn&#8230; und dann noch ohne Brille und Kontaktlinsen&#8230;</p>
<p><em>Also, w&#228;hrend Du eine 180°-Kehre aufs Ufer zu gemacht hast beim Navigieren &#8211; anstatt zu den Bojen von der Plattform &#8211; , musste man bei mir aufpassen, dass ich mir nicht den Kopf am angepeilten Ziel ansto&#223;e &#8211; so exakt habe ich es bei der &#220;bung getroffen. Ja-ha, das hab ich wohl!</em></p>
<p>Offenbar HAST du dir den Kopf angeschlagen und es wieder vergessen&#8230; kann vorkommen. Aber ob das an der Boje war&#8230;</p>
<p><em>Tz! Den Kopf angesto&#223;en, ich doch nicht&#8230; was denkst Du eigentlich, Anna&#8230; Amalie? Anja? Antje? Verdammt, es war irgendwas mit &#8220;A&#8221;. Andrea&#8230; Anastasia&#8230; Andromeda&#8230;</em></p>
<p>Aus dem Wasser raus brauchten wir erst mal eine Pause. Dann begaben wir uns in den Unterrichtsraum, wiederholten noch einmal die Theorie und mussten dann die Pr&#252;fung schreiben. Majkis Frau Babsi schrieb mit uns, wenn auch nicht die OWD-Pr&#252;fung nat&#252;rlich, sondern Tauchphysik. Darum hab ich sie nicht beneidet. Ich als nat&#252;rliches Physikgenie, das Physik in der Schule gleich mal nach der 10. Klasse abgew&#228;hlt hat (wer braucht schon Physik&#8230;) werde mir in Zukunft an dieser Pr&#252;fung wohl auch die Z&#228;hne ausbei&#223;en.</p>
<p><em>&#8230;hmmm, also, das wird mir nicht passieren. </em> <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>&#8230;</em>nat&#252;rlich nicht. Weil ich wieder n&#228;chtelang durchpauke und du alles von mir abschreibst&#8230;</p>
<p><em>He &#8211; mein mittleres Initial ist &#8220;P&#8221;. &#8220;P&#8221; wie &#8220;Physik&#8221;, Du verstehst?</em></p>
<p>N&#246;. Ist mir bisher noch nicht aufgefallen. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil &#252;berzeugen. Dann kann ich ja mal bei dir abschreiben <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Jedenfalls haben wir es alle geschafft! Juchuuu. Der OWD war nur noch ein Tauchgang von uns entfernt!</p>
<p><em>Ja! Hurra! Und wir waren gar nicht mal schlecht. Aber uns standen noch ein paar Abenteuer bevor&#8230; der zweite Freiwasser-Tauchgang der OWD-Ausbildung und&#8230; der erste Tauchgang ohne Aufpasser. </em></p>
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