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	<title>Flat Flute Divers &#187; Meer</title>
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	<description>Das etwas andere Blog über das Tauchen.</description>
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		<title>Schweinswale in der Weser: immer noch ein R&#228;tsel &#8211; Walbeobachter gesucht!</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 07:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leben im Wasser]]></category>
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		<description><![CDATA[(pur). Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) sucht dieses Jahr wieder aufmerksame Beobachter, damit das R&#228;tsel um die Schweinswale in der Weser gel&#246;st werden kann.

"Seit 5 Jahren schwimmen die bis zu 1,50 Meter gro&#223;en, grauen Meeress&#228;uger jedes Fr&#252;hjahr die Weser flussaufw&#228;rts, manchmal sogar die 65 Kilometer bis nach Bremen", so die Biologin Denise ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(pur). Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) sucht dieses Jahr wieder aufmerksame Beobachter, damit das R&#228;tsel um die Schweinswale in der Weser gel&#246;st werden kann.</p>
<p>&#8220;Seit 5 Jahren schwimmen die bis zu 1,50 Meter gro&#223;en, grauen Meeress&#228;uger jedes Fr&#252;hjahr die Weser flussaufw&#228;rts, manchmal sogar die 65 Kilometer bis nach Bremen&#8221;, so die Biologin Denise Wenger von der GRD. Vermutlich folgen sie attraktiven Futterquellen, Fischarten wie Finte, Stint oder Hering, die aus der Nordsee zum Ablaichen in die gro&#223;en Fl&#252;sse kommen. Einen Anhaltspunkt f&#252;r diese These bieten die Daten der vor einem Jahr im Fluss installierten Hydrophone (Unterwassermikrophone, sog. Klickdetektoren), die die Ultraschalllaute der Schweinswale aufzeichnen. &#8220;Eindeutige Lautfolgen (&#8220;click trains&#8221;) f&#252;r Futtersuche und Kommunikation wurden bei der Auswertung gefunden&#8221;, so der Schweinswalexperte Sven Koschinski.</p>
<p>Aber noch wei&#223; man nicht genau, wie viele dieser heimischen, gesch&#252;tzten Kleinwale sich in der Weser aufhalten, was sie eigentlich hier tun und welche Bedeutung die verschiedenen Weserabschnitte f&#252;r die Meeress&#228;uger haben. Deshalb bittet die Projektleiterin Denise Wenger dieses Jahr besonders alle Segler, Bootsfahrer, Fischer, Anwohner und Osterurlauber, die auf oder an der Weser unterwegs sind, sich ein wenig Zeit f&#252;r &#8220;Whale Watching&#8221; zu nehmen und nach den Kleinen T&#252;mmlern Ausschau zu halten. Meldungen telefonisch an 089-741 604 10 oder per E-Mail unter info@delphinschutz.org oder mithilfe eines Meldebogens unter <a href="http://www.weserwale.de" target="_blank">www.weserwale.de</a>.<br />
Nur wenn wir mehr &#252;ber die Lebensgewohnheiten unserer einzigen heimischen Wale wissen, k&#246;nnen sie gezielt gesch&#252;tzt werden.</p>
<p>Das Projekt wird unterst&#252;tzt von der Deutschen Umwelthilfe und der Naturschutzbeh&#246;rde des Landkreises Wesermarsch.</p>
<p><em>Quelle: djd</em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Schweinswale+in+der+Weser%3A+immer+noch+ein+R%C3%A4tsel+%E2%80%93+Walbeobachter+gesucht%21+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1277+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1277&amp;md5=7d56a10b0d5987728a04b2cdae676270" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Unterwasserparadies Rotes Meer:  Auf Tauchstation in El Gouna</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 07:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[El Gouna]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Meer]]></category>

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Die K&#252;ste vor El Gouna gilt vollkommen zurecht als wahres Tauch- und Schnorchelparadies: Die eindrucksvolle Unterwasserwelt des Roten Meeres vor &#196;gypten lockt seit Jahren viele Meeresfreunde unter die Wasseroberfl&#228;che. Neben der faszinierenden Tierwelt und besonderen Unterwasser-Szenarien wie Schiffswracks und Canyons punktet El Gouna auch durch exzellente Ausbildungsm&#246;glichkeiten: In den momentan neun Tauchbasen vor Ort ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1262" class="wp-caption center" style="width: 355px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/04/el_gouna_diver.jpg"><img class="size-full wp-image-1262" title="Tauchen im Roten Meer vor El Gouna." src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/04/el_gouna_diver.jpg" alt="Tauchen im Roten Meer vor El Gouna." width="345" height="460" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchen im Roten Meer vor El Gouna.</p></div>
<p>Die K&#252;ste vor El Gouna gilt vollkommen zurecht als wahres Tauch- und Schnorchelparadies: Die eindrucksvolle Unterwasserwelt des Roten Meeres vor &#196;gypten lockt seit Jahren viele Meeresfreunde unter die Wasseroberfl&#228;che. Neben der faszinierenden Tierwelt und besonderen Unterwasser-Szenarien wie Schiffswracks und Canyons punktet El Gouna auch durch exzellente Ausbildungsm&#246;glichkeiten: In den momentan neun Tauchbasen vor Ort wird auch auf Deutsch das Tauchen vermittelt und die PADI Tauchausbildung angeboten. Trotz der vielen hervorragenden Dive-Spots f&#252;r Anf&#228;nger und Profis ist die K&#252;ste vor El Gouna noch nicht &#252;berlaufen. Die Chancen stehen somit gut, auch seltene Meeresbewohner anzutreffen.</p>
<p>Die &#228;gyptische Ferienregion El Gouna bietet die perfekten Voraussetzungen f&#252;r einen Tauchgang. Ob absoluter Neuling oder erfahrener Unterwasser-Profi – im Roten Meer vor der K&#252;ste El Gounas findet sich stets der ideale Dive-Spot. Gut Geschulte Tauchlehrer und Guides  begleiten Anf&#228;nger bei ihren ersten Tauchversuchen im Hotelpool, um danach mit den erfahreneren und zertifizierten Tauchern in die faszinierenden Unterwasserwelt des Roten Meeres hinab zu gleiten. Gemeinsame Tagestouren im Rahmen eines Schnupper-Tauch- oder eines Schnorcheltags runden das Programm ab. Ausgehend von der Marina El Gounas mit ihren bunten Cafés und Gesch&#228;ften sind es lediglich f&#252;nfzehn Minuten bis zu den ersten Riffen. Nach einem gemeinsamen Tauchgang, einem leckeren Mittagessen auf einem der ger&#228;umigen Tauchboote und einer verdienten Siesta  d&#252;rfen sich die Teilnehmer am Nachmittag nochmals ausgiebig hinab zu Korallen &amp; Co. begeben.</p>
<p>Neulinge im Tauchsport k&#246;nnen in dem &#228;gyptischen Ferienort auch ihren PADI Open Water Tauchschein machen, der ihnen erlaubt, sich in &#252;ber 175 L&#228;ndern in bis zu 18 Meter Meerestiefe zu wagen. Momentan beherbergt El Gouna neun Tauchbasen. Darunter befinden sich die drei deutschen Anbieter Blue Brothers Diving, Orca und The Dive Connection. Wer so richtig Gefallen am Tauchen gefunden hat, kann sich in El Gouna weiterbilden, Dive-Specialties erlernen, sich beim technischen Tauchen versuchen oder sich sogar zum Tauchlehrer ausbilden lassen. Auch die Kleinsten werden nicht vergessen, denn viele Tauchstationen haben spezielle Kurse f&#252;r Kinder im Programm.</p>
<p>F&#252;r erfahrene Unterwassersportler bieten sich rund um El Gouna auch ausgefallene Tauchreviere an. Etwa zwei Stunden entfernt liegt der Schiffsfriedhof Abu Nuhas mit seinen vielen geheimnisvollen Wracks. Auch die faszinierenden Canyons von Shabaha oder das so genannte Blind Reef voll farbenpr&#228;chtiger Meeresbewohner ist nur zwei Stunden von El Gouna entfernt und l&#228;dt Wagemutige auf Tauchg&#228;nge ein. Trotz diesem vielf&#228;ltigen Angebot ist das Rote Meer vor El Gouna nicht mit anderen Booten und Tauchern &#252;berlaufen, was gute Chancen f&#252;r eine Begegnung mit exotischen Fischen, Meeresschildkr&#246;ten oder Delfinen verspricht.</p>
<p>Mehr Informationen zum Tauchen und den in El Gouna ans&#228;ssigen Tauchschulen findet man auf <a href="http://www.elgouna.com" target="_blank">www.elgouna.com</a> in der Kategorie <a href="http://www.elgouna.com/BrowseSection~SubSectionID~27~Lang~de.html" target="_blank">http://www.elgouna.com/BrowseSection~SubSectionID~27~Lang~de.html</a>.<br />
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<em>Quelle: El Gouna Tourimus Information</em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Unterwasserparadies+Rotes+Meer%3A+Auf+Tauchstation+in+El+Gouna+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1260+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1260&amp;md5=af287facfaaa432160eebfbdbda105e4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>seaQuest DSV – Die Serie</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 08:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tauch-Theorie]]></category>
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		<description><![CDATA["Das 21. Jahrhundert... der Mensch hat den letzten Lebensraum der Erde kolonisiert: den Ozean. Als Besatzung der seaQuest sind wir f&#252;r den Schutz der Meere verantwortlich. Denn unter der Wasseroberfl&#228;che liegt die Zukunft..."
Captain Nathan Bridger im Vorwort der 1. Staffel von "seaQuest DSV"

Am 19. Januar 1994, das hei&#223;t, heute vor 17 Jahren startete im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das 21. Jahrhundert&#8230; der Mensch hat den letzten Lebensraum der Erde kolonisiert: den Ozean. Als Besatzung der seaQuest sind wir f&#252;r den Schutz der Meere verantwortlich. Denn unter der Wasseroberfl&#228;che liegt die Zukunft&#8230;&#8221;<br />
<em>Captain Nathan Bridger im Vorwort der 1. Staffel von &#8220;seaQuest DSV&#8221;</em></p>
<div style="float: right; padding-left: 10px; margin-left: 0px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;"><script type="text/javascript"><!--
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<p>Am 19. Januar 1994, das hei&#223;t, heute vor 17 Jahren startete im deutschen Fernsehen die Erstausstrahlung einer Serie, die f&#252;r damalige Begriffe h&#246;chst innovativ war. Sie verwendete Computergrafiken als Spezialeffekte, sollte Science Fiction sein, aber auch einen realistischen Hintergrund haben. Heute nennt man das &#8220;Edutainment&#8221;. Die Serie, der leider nur ein kurzes Leben beschieden war, war &#8220;seaQuest DSV&#8221;. Ich pers&#246;nlich war ein Fan der ersten Stunde und habe selbst die verschiedenen Wandlungen, die die Serie im Lauf ihrer kurzen &#8220;Lebensdauer&#8221; durchlief, mitgemacht. Mein Taucherlogbuch ziert das Logo der UEO, an meiner Pressluftflasche h&#228;ngt der Mannschaftsaufn&#228;her der seaQuest.</p>
<p>Ich m&#246;chte daher dieser Serie gern Tribut zollen. Leider hatte sie nicht die Chance, ihr volles Potential zu entwickeln, aber vielleicht wird aus dem, was man heute auf DVD bewundern kann, klar, was h&#228;tte sein k&#246;nnen. Beginnen m&#246;chte ich mit dieser Einf&#252;hrung &#252;ber die Serie und ihre Charaktere im Allgemeinen, um dann in den folgenden Wochen auf die einzelnen Geschichten einzugehen.</p>
<h3>Die Situation: Die Welt am Abgrund und die Gr&#252;ndung der UEO</h3>
<p>Die Geschichte beginnt im Jahr 2017 mit einen Zwischenfall, der zeigen soll, wohin sich das Leben entwickelt hat: der Mensch hat im Ozean Kolonien in verschiedenen Untersee-Basen gegr&#252;ndet, wobei dabei eher wirtschaftliche als wissenschaftliche Interessen im Vordergrund stande. Konzerne haben den Meeresboden aufgeteilt und sind Willens, ihre Territorien mit Waffengewalt zu verteidigen. Als es zu einer Krise kommt, in der ein U-Boot-Kommandant, der beinahe einen Befehl von Vorgesetzten missachtet und eine Kolonie zerst&#246;rt h&#228;tte, findet ein Umdenken statt: die Vereinten Nationen erkl&#228;ren sich auch f&#252;r den Meeresgrund zust&#228;ndig und eine neue, weltumspannende Organisation wird gegr&#252;ndet: die UNITED EARTH / OCEANS ORGANIZATION, kurz UEO.</p>
<h3>Die seaQuest und Nathan Bridger</h3>
<div id="attachment_1182" class="wp-caption aligncenter" style="width: 409px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/01/seaquestbridger.jpg"><img class="size-full wp-image-1182" title="Captain Nathan Bridger (Roy Scheider) / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/01/seaquestbridger.jpg" alt="Captain Nathan Bridger (Roy Scheider) / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT" width="399" height="501" /></a><p class="wp-caption-text">Captain Nathan Bridger (Roy Scheider) / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT</p></div>
<p>Das modernste U-Boot der neu gegr&#252;ndeten Flotte der UEO ist die &#8220;seaQuest&#8221;, die zuvor der Regionalmacht NORPAC diente. Als er noch in der Navy war, hat ein gewisser Nathan Bridger das Boot mit geplant. Doch als sein Sohn bei einem Einsatz der Navy ums Leben kommt, schw&#246;rt Bridger seiner Frau, nie mehr etwas mit der Navy zu tun zu haben. Mittlerweile ist auch seine Frau verstorben und Bridger lebt auf einer einsamen Insel, wo er seinen zahmen Delfin Darwin trainiert. Admiral Noyce, ein alter Bekannter von Bridger, versucht nun, diesen wieder &#8220;ins Boot zu holen&#8221;, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Die seaQuest wird von Milit&#228;rboot zu einem Wissenschaftsboot umger&#252;stet und soll f&#252;r die UEO den Frieden erhalten. Bridger ist davon nicht sonderlich begeistert &#8211; und erst recht nicht, als er herausfindet, dass der &#8220;unverbindliche&#8221; Besuch an Bord der seaQuest von Noyce organisiert wurde, um ihn zu &#252;berzeugen, doch zu bleiben. Aber nach einer erneuten Krise um ein Piraten-U-Boot &#252;berlegt er es sich anders und wird der neue Captain.</p>
<p>Dargestellt wurde Nathan Bridger von Roy Scheider, den die meisten aus dem Film &#8220;Der wei&#223;e Hai&#8221; kennen d&#252;rften, wo er Polizeichef Brody spielte. Scheider war angetan von der Idee, mit Hilfe der Serie auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Als die Serie nicht so lief, wie sich das Studio das versprach und man immer mehr phantastische Elemente einbaute, wollte Scheider damit nichts mehr zu tun haben. In der letzten, der dritten Staffel &#252;bernahm Captain Oliver Hudson das Steuer der seaQuest. Bridger ist als &#8220;untypischer Milit&#228;rtyp&#8221; angelegt, er hat es in der Navy zwar zum Captain gebracht, aber seine Vorliebe gilt der Wissenschaft, nicht dem Kriegf&#252;hren. Er hadert sehr mit sich, ob er auf der seaQuest bleiben soll, denn immerhin hat er seiner Frau versprochen, es nicht mehr zu tun. Scheider selbst fand &#252;brigens, dass man es in der Serie sehr gut wagen k&#246;nnte, solche pers&#246;nlichen Geschichten auch als Handlungsbogen &#252;ber mehrere Episoden laufen zu lassen, was das Studio ablehnte, da man Science-Fiction-Fans eher als &#8220;Gelegenheitszuschauer&#8221; sah (dass es anders geht, demonstrierte die Serie &#8220;Babylon 5&#8243; wenige Jahre sp&#228;ter sehr eindrucksvoll). Erst in der dritten Staffel und nach Scheiders Weggang wagte man sich an einen Storybogen, der jedoch wegen des Absetzens der Serie nie vollendet wurde. Roy Scheider starb am 10. Februar 2008 an den Komplikationen einer Krebstherapie.</p>
<p>Die seaQuest wurde nach tats&#228;chlichen modernsten Erkenntnissen mit einem Schuss Science Fiction &#8220;gemischt&#8221;. Bei vielen Ideen brachte man tats&#228;chliche Forschungsergebnisse ein (wie etwa die Satelitten, die die seaQuest immer begleiten und deren &#8220;Augen und Ohren&#8221; sind), bei manchen spekulierte man (zum Beispiel bei der Au&#223;enhaut des Bootes, die aus einem Biomaterial bestehen sollte, das sich selbst regenerieren kann). Das ganze gab ein recht realistisch wirkendes &#8220;Gesamtbild&#8221;, was das Studio zu der Aussage verleitete, die Serie seaQuest sei quasi &#8220;STAR TREK unter Wasser, nur besser!&#8221; Damit hatte man die Latte selbst und ohne Not recht hoch gelegt. Die Serie hatte es schwer, diesen Anspr&#252;chen gerecht zu werden, obwohl sie mit modernster Technik produziert wurde. In der Tat gab es kaum Modellaufnahmen, alle Spezialeffekte kamen aus dem Computer (was man nach heutigen Gesichtspunkten auch deutlich sieht, aber damals war das der Stand der Technik).</p>
<h3>Darwin der Delfin</h3>
<p>Darwin ist ein Delfin, der von Nathan Bridger dazu trainiert wurde, auf Handzeichen zu reagieren und verschiedene Kommandos auszuf&#252;hren. An Bord der seaQuest erlebt Bridger dann eine &#220;berraschung: Dort gibt es ein System, das Darwins Laute in Sprache &#252;bersetzen kann &#8211; und umgekehrt. Dass es sich dabei nicht um einen Trick handelt, erf&#228;hrt Bridger, als er Darwin nach der Farbe seiner Badehose fragt und Darwin wahrheitsgem&#228;&#223; antwortet, Bridger trage keine Badehose &#8211; &#8220;Haut!&#8221; Das &#220;bersetzungssystem ist noch nicht perfekt, manche &#220;bersetzungen ergeben keinen Sinn, da man noch nicht wirklich wei&#223;, wie ein Delfin genau denkt. Darwin kann sich innerhalb der seaQuest &#252;ber ein Labyrinth von wassergef&#252;llten Rohren fortbewegen bis hin zum &#8220;Moonpool&#8221;, wo sich die &#8220;&#220;bersetzungsanlage&#8221; befindet.</p>
<p>Darwin wurde im Vorspann mit genau diesem Namen vorgestellt &#8211; Darwin. Das hatte den Hintergrund, dass es kein echter Delfin war, der ihn darstellte. Bei den Aufnahmen im Innern der seaQuest und immer dann, wenn die Schauspieler direkt mit ihm interagieren mussten, handelte es sich um eine Animatronic-Figur, bei den Aufnahmen au&#223;erhalb der seaQuest war er eine Computergrafik. In einigen wenigen Szenen wurden auch Archivaufnahmen von echten Delfinen verwendet.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1186" class="wp-caption aligncenter" style="width: 396px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/01/seaquestseason1cast.jpg"><img class="size-full wp-image-1186 " title="Die Besatzung der seaQuest in Staffel 1: Ganz hinten Ford, davor O'Neill (links) und Ortiz; links versetzt Krieg, vordere Reihe (von links) Crocker, Westphalen, Bridger, Wolenczak; ganz vorne Hitchcock. / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/01/seaquestseason1cast.jpg" alt="Die Besatzung der seaQuest in Staffel 1: Ganz hinten Ford, davor O'Neill (links) und Ortiz; links versetzt Krieg, vordere Reihe (von links) Crocker, Westphalen, Bridger, Wolenczak; ganz vorne Hitchcock. / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT" width="386" height="290" /></a><p class="wp-caption-text">Die Besatzung der seaQuest in Staffel 1: Ganz hinten Ford, davor O&#39;Neill (links) und Ortiz; links versetzt Krieg, vordere Reihe (von links) Crocker, Westphalen, Bridger, Wolenczak; ganz vorne Hitchcock. / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT</p></div>
<h3>Commander Jonathan Ford</h3>
<p>Jonathan Ford war schon unter der ersten Kommandantin der seaQuest erster Offizier an Bord. Als das Boot vom Milit&#228;r- zum Wissenschaftsboot umger&#252;stet wird, steht er zwischen allen St&#252;hlen, findet sich aber bald zurecht. In der zweiten Staffel bekommt er Konkurrenz durch den aufstrebenden Lieutenant James Brody, der der Meinung ist, die Besatzung k&#246;nnte &#8220;effektiver&#8221; arbeiten, aber Ford hat die Lage im Griff. Seine schwerste Entscheidung war, gegen die Kommandantin der seaQuest vorzugehen, als diese entgegen der Anweisung vom Hauptquartier einen Krieg mit einer Unterwasser-Kolonie beginnen wollte.</p>
<p>Don Franklin, der Darsteller von Commander Ford, ist in Deutschland nicht so bekannt. Er spielte haupts&#228;chlich in Fernsehserien mit und in wenigen Kinoproduktionen. 2005 war er beispielsweise in der Serie &#8220;CSI: Miami&#8221; zu sehen.</p>
<h3>Lucas Wolenczak</h3>
<p>Lucas Wolenczak ist ungef&#228;hr das, was Wesley Crusher in &#8220;Star Trek &#8211; The Next Generation&#8221; war, ein hochbegabter Jugendlicher mit einer Vorliebe f&#252;r die Technik. Er bestand bereits an einer Wissenschaftsuniversit&#228;t mit Auszeichnung und kam an Bord der seaQuest, nachdem sich seine Eltern scheiden lie&#223;en. Er ist der Erfinder des &#8220;Vocoders&#8221;, das Ger&#228;t, mit dessen Hilfe Darwin &#8220;sprechen&#8221; kann. Er ist ein bisschen vorlaut und sich seiner F&#228;higkeiten sehr wohl bewusst, allerdings akzeptiert er Captain Bridger sehr schnell als Vorgesetzten.</p>
<p>Neben Roy Scheider und Ted Raimi d&#252;rfte Lucas-Darsteller Jonathan Brandis noch der in Deutschland bekannteste Schauspieler der seaQuest-Darsteller sein. Er spielte unter anderem die Hauptrolle des Bastian Balthasar Bux in &#8220;Die unendliche Geschichte 2: Auf der Suche nach Fantásien&#8221;, au&#223;erdem war er in Filmen wie &#8220;Stephen King&#8217;s ES&#8221; oder &#8220;Fatal Attraction&#8221; zu sehen. Im Fernsehen trat er in verschiedenen Serien auf, dazu geh&#246;ren &#8220;Full House&#8221;, &#8220;Wer ist hier der Boss?&#8221; und &#8220;Mord ist ihr Hobby&#8221;. Jonathan Brandis starb am 12. November 2003 im Alter von nur 27 Jahren infolge von Verletzungen, die er sich bei einem Selbstmordversuch zugezogen hatte.</p>
<h3>Dr. Kristin Westphalen</h3>
<p>Dr. Westphalen f&#252;hrt an Bord der seaQuest gleich zwei Funktionen aus: Sie ist &#196;rztin und wissenschaftliche Leiterin. Als letztere ist sie sehr energisch vor allem im Umgang mit den Milit&#228;rs auf dem Boot, mit denen sie ab und zu aneinander ger&#228;t (besonders, wenn es um Priorit&#228;ten geht). Captain Bridger kannte sie zuvor nur von Berichten und wollte schon mal mit ihm Kontakt aufnehmen, um ein wissenschaftliches Problem zu erl&#228;utern. Das scheiterte jedoch an der Marine. Jetzt unter seinem Kommando auf seinem Schiff zu arbeiten ist f&#252;r sie etwas besonderes.</p>
<p>Auch Stephanie Beacham d&#252;rfte au&#223;er in ihrer Rolle bei &#8220;seaQuest DSV&#8221; dem deutschen Publikum relativ unbekannt sein. Sie war in einer Folge der britischen Science-Fiction-Serie &#8220;UFO&#8221; von Gerry Anderson zu sehen, sowie in &#8220;Charmed&#8221;, &#8220;Beverly Hills 90210&#8243;, dem &#8220;Denver-Clan&#8221;-Ableger &#8220;Die Colbys&#8221;, sowie im &#8220;Denver-Clan&#8221; selbst. Da Stephanie Beacham in England lebt, ist sie in letzter Zeit haupts&#228;chlich in britischen Fernsehproduktionen zu sehen.</p>
<h3>Lieutenant Commander Katherine Hitchcock</h3>
<p>Katherine Hitchcock war &#8211; lange vor B&#8217;Elana Torres von &#8220;Star Trek &#8211; Voyager&#8221; &#8211; eine der ersten weiblichen Chefingenieure in einer Fernsehserie. Sie nimmt ihre Arbeit sehr ernst und macht mehr als das &#8220;Soll&#8221;. Einen Punkt in ihrer Vergangenheit w&#252;rde sie aber am liebsten ausl&#246;schen: Sie war ein Jahr lang mit Lieutenant Benjamin Krieg verheiratet. Lucas Wolenczak hatte ein paar jugendliche Fantasien &#252;ber sie.</p>
<p>Stacy Haiduk ist ebenfalls eine Schauspielerin, die haupts&#228;chlich Fernsehrollen spielt. Auch wenn ihr Name nicht so bekannt ist, im deutschsprachigen Raum hat man sie bestimmt au&#223;er bei &#8220;seaQuest&#8221; schon mal gesehen. Sie spielte unter anderem in &#8220;Parker Lewis &#8211; Der Coole von der Schule&#8221;, &#8220;Profiler&#8221;, &#8220;Charmed&#8221;, &#8220;The Sentinel&#8221;, &#8220;Akte X&#8221;, &#8220;er &#8211; emergency room&#8221;, &#8220;CSI: Miami&#8221;, &#8220;NCIS&#8221;, &#8220;Crossing Jordan &#8211; Pathologin mit Profil&#8221;, &#8220;Cold Case&#8221;, &#8220;CSI: NY&#8221;, &#8220;Heroes&#8221;, &#8220;Prison Break&#8221; und &#8220;Burn Notice&#8221; mit.</p>
<h3>Lieutenant Benjamin Krieg</h3>
<p>Krieg ist der typische Offizier, der zwar beim Milit&#228;r ist, sich aber nicht so richtig unterordnen kann. W&#228;hrend der Ausbildung hat er ein Navy-Maskottchen bunt angemalt und an Bord der seaQuest versteht er sich als &#8220;Versorgungsoffizier&#8221;. Soll hei&#223;en, er besorgt alles, was man haben m&#246;chte &#8211; zum entsprechenden Preis. Er denkt auch in erster Linie ans Geld, wenn es um irgenwelche Sachen geht. Seine kurze Ehe mit Lieutenant Commander Hitchcock versucht er, mit Humor zu nehmen, allerdings l&#228;sst sie ihm nicht immer Gelegenheit dazu. W&#228;hrend der Ausbildung hat Krieg mit Bridgers Sohn Robert gedient.</p>
<p>John D&#8217;Aquino geh&#246;rt auch in die Reihe der Darsteller, die man &#8220;schon mal gesehen&#8221; hat. Er spielte in unz&#228;hligen Serien mit, dazu geh&#246;ren &#8220;Xena&#8221;, &#8220;Mord ist ihr Hobby&#8221;, &#8220;Seinfeld&#8221;, &#8220;Silders&#8221;, &#8220;Crossing Jordan &#8211; Pathologin mit Profil&#8221;, &#8220;Baywatch&#8221;, &#8220;Matlock&#8221; und zuletzt &#8220;Monk&#8221;.</p>
<h3>Lieutenant Junior Grade Tim O&#8217;Neill</h3>
<p>O&#8217;Neill ist der Kommunikationsoffizier der seaQuest und verdient den Namen wirklich: Er spricht mindestens ein Dutzend Sprachen flie&#223;end und mehrere weitere zumindest so, dass er sich verst&#228;ndlich machen kann. Wegen seiner Begabung war er als Kind nicht sonderlich beliebt &#8211; und die Tatsache, dass er Brillentr&#228;ger ist, mag noch dazu beigetragen haben. Schlechte Erfahrungen in der Kindheit haben ihn zu einem nerv&#246;sen, &#252;bervorsichtigen Mann gemacht, der aber auch &#252;ber sich hinauswachsen kann. Wie Commander Ford, so diente auch er bereits unter der ersten Kommandantin der seaQuest.</p>
<p>Schauspieler Ted Raimi d&#252;rfte deutschen Zuschauern noch aus den Serien &#8220;Hercules&#8221; und &#8220;Xena&#8221; bekannt sein, wo er den unvergleichlichen Joxer (&#8220;den M&#228;chtigen&#8221;) spielte. Zuletzt war er in den neuen &#8220;Spiderman&#8221;-Filmen zu sehen.</p>
<h3>Chief Manilow Crocker</h3>
<p>Crocker ist einer der &#196;lteren der seaQuest und kennt Bridger noch von seiner ersten Karriere bei der Navy. Die beiden verbindet eine Freundschaft, auch wenn Crocker nach Bridgers &#8220;Abtauchen&#8221; nichts mehr von diesem geh&#246;rt hat. Crockers Aufgaben an Bord sind vielf&#228;ltig und hin und wieder profitieren die j&#252;ngeren Offiziere von seiner Erfahrung.</p>
<p>Royce D. Applegate war in verschiedenen Filmen und Serien zu sehen, unter anderem in &#8220;Mel Brook&#8217;s Verr&#252;ckte Geschichte der Welt&#8221;, &#8220;JAG&#8221;, &#8220;Splash&#8221; oder dem Pilofilm von &#8220;CSI: Den T&#228;tern auf der Spur&#8221;. Er starb am 1. Januar 2003 bei einem Feuer in seinem Wohnhaus 63j&#228;hrig.</p>
<h3>Senior Chief Miguel Ortiz</h3>
<p>Ortiz geh&#246;rte ebenfalls zur urspr&#252;nglichen Besatzung der seaQuest und blieb auch unter Captain Bridger auf seinem Posten. Er ist f&#252;r die Au&#223;en&#252;berwachung verantwortlich, die bei der seaQuest &#252;ber so genannte WSKERs funktioniert. Au&#223;erdem spricht er Spanisch und kennt die griechische Mythologie.</p>
<p>Marco Sanchez war auch schon in verschiedenen Serienrollen zu sehen: &#8220;JAG&#8221;, &#8220;Charmed&#8221;, &#8220;ENTERPRISE&#8221;, &#8220;24&#8243;, &#8220;er &#8211; emergency room&#8221;, &#8220;CSI: NY&#8221;, &#8220;Two and a Half Man&#8221;, &#8220;CSI: Miami&#8221; und &#8220;NCIS&#8221;. Ein f&#252;r 2011 angek&#252;ndigter Film mit ihm als Darsteller tr&#228;gt den Titel &#8220;Super 8&#8243;.</p>
<h3>seaQuest DSV &#8211; Das Abenteuer beginnt&#8230;</h3>
<p>N&#228;chste Woche beginnen wir hier im Blog mit den einzelnen Episoden. Zwischen den Staffeln wird es einen &#8220;Einschub&#8221; geben, in dem die neue Situation erkl&#228;rt wird, die leider von Staffel zu Staffel wechselte, au&#223;erdem werden die neuen Darsteller vorgestellt. Und so beginnt es&#8230;</p>
<p>&#8220;seaQuest DSV&#8221; und &#8220;seaQuest 2032&#8243;: (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=seaQuest+DSV+%E2%80%93+Die+Serie+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1148+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1148&amp;md5=1cff1626294bf77eb189ca637d6dcec3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gedanken zum Jahreswechsel</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/12/31/gedanken-zum-jahreswechsel/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 22:55:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Tauch-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[seaQuest DSV]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn dieser Artikel erscheint, sind es gerade noch 5 Minuten bis Mitternacht, und dann ist 2010 vorbei. Zeit f&#252;r ein paar Gedanken zum letzten Jahr, denn in mancher Hinsicht ist es wirklich 5 vor 12. Es hat sich eine Menge getan bei den Flat Flute Divers, auch wenn man das hier nicht so gemerkt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn dieser Artikel erscheint, sind es gerade noch 5 Minuten bis Mitternacht, und dann ist 2010 vorbei. Zeit f&#252;r ein paar Gedanken zum letzten Jahr, denn in mancher Hinsicht ist es wirklich 5 vor 12. Es hat sich eine Menge getan bei den Flat Flute Divers, auch wenn man das hier nicht so gemerkt hat. Aber das wird noch kommen, denn ein paar wesentliche Ver&#228;nderungen werden folgen. Und eine spannende Zeit steht uns 2011 bevor. Aber davon werden wir noch berichten.</p>
<p>Leider gab es das vergangene Jahr auch ein paar nicht so ganz sch&#246;ne Dinge. Da war die &#214;lkatastrophe im Roten Meer, als viele Str&#228;nde und Riffe mit Erd&#246;l verschmutzt wurden, das aus einem Leck einer Bohrplattform austrat. Mit dem Roten Meer sind wir Flat Flute Divers besonders verbunden, denn dort hat alles angefangen, und es gibt wohl kaum ein Meer mit einem vergleichbaren Artenreichtum.</p>
<p>Doch durch eine andere unsch&#246;ne Sache ist dieser Artenreichtum nun gef&#228;hrdert. Ende November und Anfang Dezember kam es um Sharm El Sheik zu insgesamt f&#252;nf Hai-Angriffen auf Schwimmer, beziehungsweise Schnorchler. Allerdings herrscht im Bezug auf die Gesamtzahl immer noch etwas Unklarheit, da in den ersten Tagen vier Angriffe gemeldet wurden, von denen einer sich als blinder Alarm entpuppte. Durch Fotomaterial stellten Meeresforscher fest, dass es sich bei dem Angreifer um einen so genannten Wei&#223;spitzen-Hochseehai (Carcharhinus Longimanus) handelte, ein Weibchen, um genau zu sein. Sein Verhalten war dabei mehr als ungew&#246;hnlich, da der Hai das &#8220;Hochsee&#8221; in seinem Namen nicht umsonst tr&#228;gt, er lebt in tiefen Gew&#228;ssern, nicht in K&#252;stenn&#228;he. In mindestens einem der F&#228;lle stellte sich im Nachhinein heraus, dass der angegriffene Schwimmer Futter bei sich hatte, auf das es der Hai abgesehen hatte. Das erkl&#228;rt auch zum Teil sein Verhalten, man vermutet weiterhin, dass Haie gro&#223;en Schiffen folgen, die Essensreste im Meer entsorgen; oder dass Tiertransporte verendete Tiere einfach ins Meer werfen, wo sie von den Haien gefressen werden. Schlie&#223;lich gibt es auch Tauchsafaris, bei denen Haien mit K&#246;dern angelockt werden, was eigentlich strengstens verboten ist. Genauso streng verboten ist es eigentlich, Futter mit ins Wasser zu nehmen, um kleinere Fische anzulocken. Doch es ist eine verbreitete Unsitte, die Annette und ich bei unserem letzten Tauchurlaub am Roten Meer selbst erleben durften. An der Tauchbasis unseres Hotels erz&#228;hlte man uns, dass manche Taucher sogar hartgekochte Eier vom Fr&#252;hst&#252;cksbuffet des Hotels ins Meer mitnehmen, um sie an den Napoleon-Lippfisch zu verf&#252;ttern. Der Napoleon-Lippfisch beherrscht da ein besonderes &#8220;Kunstst&#252;ck&#8221;, er verschluckt das Ei im Ganzen und spuckt die Schale wieder aus. Das Problem ist nur: hartgekochte Eier geh&#246;ren nicht zum nat&#252;rlichen Speiseplan des Fisches. Oder hat jemand schon mal davon geh&#246;rt, dass der Napoleon-Lippfisch Nachts in H&#252;hnerst&#228;lle einbricht und dort die hartgekochten (!) Eier stiehlt? Das traurige Resultat dieses Schauspiels ist, dass der Fisch elendig verendet. Napoleon-Lippfische k&#246;nnen bis zu 2,30 m gro&#223; werden und sind faszinierende Tiere, wenn man ihnen im Freiwasser begegnet.</p>
<p>Ich selbst habe mich schon l&#228;nger mit dem Gedanken getragen, auch hier im Blog etwas daf&#252;r zu tun, um Informationen weiterzuverbreiten, gerade was das Leben im Meer betrifft und wie wichtig die Vielfalt an Fischen und Korallen dort ist. Auf der anderen Seite war ich mir unsicher, ob die Idee, die ich im Kopf hatte, die richtige w&#228;re, denn sie hat auch etwas mit Gesellschaftskritik zu tun &#8211; und das hier ist ein Taucherblog. Au&#223;erdem geht es um Science Fiction. Passt das alles zusammen?</p>
<p>Am 18. Dezember diesen Jahres aber erreichte mich eine Pressemitteilung der HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association), die sich um die Belange des Schutzes des Roten Meeres k&#252;mmert. Unter dem Bild eines toten Hais wurden die Praktiken der Wasserschutzbeh&#246;rden angeprangert, die offenbar im Zuge der Haiangriffe angefangen haben, wahllos Haie zu t&#246;ten, was f&#252;r das nat&#252;rliche Gleichgewicht des Meeres absolut sch&#228;dlich ist. Haie sind ein wichtiger Bestandteil der nat&#252;rlichen Nahrungskette, und ein &#8220;haifreies&#8221; Meer keine L&#246;sung. Die Ignoranz, mit der die Sache angegangen wird, sowie die Ignoranz, die ich vor Ort selbst erleben durfte, brachten mich auf meine urspr&#252;ngliche Idee zur&#252;ck, und ich beschloss, diese f&#252;r 2011 durchzuziehen.</p>
<p>Am 19. Januar 2011 ist es n&#228;mlich exakt 17 Jahre her, dass in Deutschland eine Science-Fiction-Serie anlief, die einen neuen Ansatz verfolgte: &#8220;seaQuest DSV&#8221;. Sie versuchte zum Teil das zu verwirklichen, was man heute unter dem Stichwort &#8220;Edutainment&#8221; kennt. &#8220;Edutainment&#8221; ist ein Kunstwort, zusammengesetzt aus &#8220;education&#8221; (Erziehung, Bildung) und &#8220;entertainment&#8221; (Unterhaltung). Die Serie wollte Unterhaltung liefern und dabei gleichzeitig Bildung vermitteln. Die seaQuest war ein U-Boot, das die Weltmeere einer nicht weit entfernten Zukunft befuhr und dort einige Abenteuer erlebte. Man versuchte auch, das Bewusstsein der Menschen f&#252;r die Ozeane zu sch&#228;rfen, wie es in dem letzten Satz des Vowortes, &#8220;unter der Oberfl&#228;che liegt die Zukunft&#8221; ausgedr&#252;ckt wurde. Ich war sofort ein Fan der Serie und musste schmerzlich miterleben, wie das Desinteresse der Menschen zuschlug: nach drei Staffeln wurde sie sang- und klanglos eingestellt. In der Zwischenzeit hatte man zweimal versucht, das Konzept zu &#228;ndern und war eigentlich auf gar keinem so schlechten Weg. Aber wie es nun mal so ist, wenn es keine Quote bringt, kippt man es in den Gully.</p>
<p>Die Idee, mit der ich spielte, war, die Serie hier im Blog zu w&#252;rdigen und den reellen Hintergrund etwas zu beleuchten. Wie gesagt, ich war mir nicht so recht schl&#252;ssig, ob ein Taucherblog der richtige Ort ist f&#252;r eine Science-Fiction-Serie. Meine eigene Erfahrung in &#196;gypten und das, was nun im Zuge der Hai-Angriffe geschieht (sowie die von der Boulevardpresse nat&#252;rlich v&#246;llig unangemessene Berichterstattung) hat meine Meinung ge&#228;ndert. Ich bin, wie gesagt, ein Fan der ersten Stunde, und ich bin noch immer ein Fan. Auf meinem Tauchlogbuch prangt das Wappen der UEO, der &#8220;United Earth / Oceans Organization&#8221;, eine Art &#8220;UN f&#252;r die Weltmeere&#8221;, und im Netz meiner Pressluftflasche findet sich das Abzeichen der seaQuest selbst. Vielleicht kann ich auf diese Weise dem einen oder anderen die Serie, sowie den Blick f&#252;r die Meeres unseres Planeten nahebringen, denn:</p>
<p><em><strong>&#8220;Als Besatzung der seaQuest sind wir f&#252;r den Schutz der Meere verantwortlich.&#8221;<br />
</strong></em>Captain Nathan Bridger im Vorwort von &#8220;seaQuest DSV&#8221;</p>
<p>Aber nat&#252;rlich kommen die anderen Dinge, Artikel &#252;ber Ausr&#252;stung, Tauchpl&#228;tze oder unsere neuesten &#8220;Abenteuer&#8221; weiterhin nicht zu kurz. Die Geschichte geht weiter&#8230;</p>
<p>In diesem Sinne: Auf ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2011!</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Gedanken+zum+Jahreswechsel+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1162+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1162&amp;md5=41ccd04cfe7775ba9eec0d0d1f14d70c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>12.10 Uhr: Die &#214;lpest im Roten Meer &#8211; Update von der HEPCA</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 10:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am gestrigen Abend hat die HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) eine vorl&#228;ufig abschlie&#223;ende Mitteilung herausgegeben, um den Stand der Dinge klarzustellen. Demnach ist das Naturschutzgebiet n&#246;rdlich von El Gouna tats&#228;chlich am St&#228;rksten betroffen. Riffe im Tauchgebiet um Hurghada und El Gouna sind entgegen ersten Mitteilungen doch nicht verschmutzt und der normale Tauchbetrieb ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am gestrigen Abend hat die <a title="HEPCA - Hurghada Environmental Protection and Conservation Associaton" href="http://www.hepca.com" target="_blank">HEPCA</a> (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) eine vorl&#228;ufig abschlie&#223;ende Mitteilung herausgegeben, um den Stand der Dinge klarzustellen. Demnach ist das Naturschutzgebiet n&#246;rdlich von El Gouna tats&#228;chlich am St&#228;rksten betroffen. Riffe im Tauchgebiet um Hurghada und El Gouna sind entgegen ersten Mitteilungen doch nicht verschmutzt und der normale Tauchbetrieb wurde wieder aufgenommen. &#220;ber 90 % der Str&#228;nde der beiden St&#228;dte sind mittlerweile sauber.</p>
<p>Es steht nun fest, dass das &#214;l aus einer Bohrplattform im Roten Meer, etwa 50 Seemeilen n&#246;rdlich von Hurghada ausgelaufen ist. Das Leck entstand am Mittwoch, den 16. Juni und ist mittlerweile wieder abgedichtet. Allerdings gibt es immer noch keine offiziellen Angaben zu den Verantwortlichen f&#252;r die Katastrophe. Auch wird es noch etwas dauern, bis die entstandenen Sch&#228;den in dem Naturschutzgebiet erfasst worden sind. Die HEPCA fordert die &#228;gyptische Regierung auf, ihre Politik in Bezug auf &#214;lbohrkonzessionen zu &#252;berdenken, besonders in der N&#228;he von Naturschutzgebieten, Habitaten oder Touristenzentren.</p>
<p>Artikel zur &#214;lpest im Roten Meer bei flatflutedivers.de:</p>
<p><a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/22/12-10-uhr-oelpest-im-roten-meer-vor-hurghada-und-el-gouna/">12.10 Uhr: &#214;lpest vor Hurghada und El Gouna im Roten Meer</a></p>
<p><a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer 2" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/23/12-10-uhr-die-oelpest-im-roten-meer-chronologie-einer-katastrophe/">12.10 Uhr: Die &#214;lpest im Roten Meer &#8211; Chronologie einer Katastrophe</a></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=12.10+Uhr%3A+Die+%C3%96lpest+im+Roten+Meer+%E2%80%93+Update+von+der+HEPCA+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1045+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1045&amp;md5=352cbc748e08211ab8b87a851d02daca" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>12.10 Uhr: Die &#214;lpest im Roten Meer – Chronologie einer Katastrophe</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem weiteren Tag Abstand zeigt sich nun der Ablauf der Ereignisse der &#214;lpest im Roten Meer, &#252;ber die gestern schon in diesem Blog berichtet wurde. Allerdings flossen die Informationen von &#196;gypten nach Europa ein bisschen langsam. Im Moment stellt sich die Situation so dar:

	vermutlich Montag, 14. Juni 2010 oder Dienstag, 15. Juni 2010
Mittwoch, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem weiteren Tag Abstand zeigt sich nun der Ablauf der Ereignisse der &#214;lpest im Roten Meer, &#252;ber die <a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/22/12-10-uhr-oelpest-im-roten-meer-vor-hurghada-und-el-gouna/" target="_blank">gestern</a> schon in diesem Blog berichtet wurde. Allerdings flossen die Informationen von &#196;gypten nach Europa ein bisschen langsam. Im Moment stellt sich die Situation so dar:</p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: line-through;"><strong>vermutlich Montag, 14. Juni 2010 oder Dienstag, 15. Juni 2010<br />
</strong></span><strong>Mittwoch, 16. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zpcxn3PKlps&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/zpcxn3PKlps&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Video: <a title="HEPCA" href="http://www.hepca.com" target="_blank">HEPCA</a></p>
<p>An einer Offshore-Plattform im Roten Meer 40 Kilometer n&#246;rdlich von El Gouna (unbest&#228;tigten Berichten zufolge an der Bohrinsel Jebel al-Zayt) kommt es zu dem, das sp&#228;ter von der &#214;lindustrie als &#8220;minor lekage&#8221; (&#8220;kleineres Leck&#8221;) bezeichnet wird: Erd&#246;l tritt aus und treibt von dort aus auf die K&#252;ste von &#196;gypten zu. Im Verlauf der Woche wird der &#214;lteppich im offenen Meer gesichtet. Allerdings wird die &#214;ffentlichkeit nicht informiert, w&#228;hrend daran gearbeitet wird, das Leck wieder zu schlie&#223;en. Sp&#228;ter hei&#223;t es, am Donnerstag, den 17. Juni sei dies definitiv gelungen.<br />
Ein Taucher, der auf der <a href="http://www.sueddeutsche.de/reise/aegypten-oelpest-vor-hurghada-1.963629">Webseite der &#8220;S&#252;ddeutschen Zeitung&#8221;</a> einen Kommentar hinterl&#228;sst, berichtet von einem Tauchgang am 15. Juni am Riff Ras Nasrani um ca. 16.20 Uhr, bei dem er Druckwellen von zwei Explosionen im Abstand von etwa 10 Minuten gesp&#252;rt zu haben glaubt (<strong>Update:</strong> Nach <a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer - Update von der HEPCA" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/24/12-10-uhr-die-oelpest-im-roten-meer-update-von-der-hepca/" target="_blank">dieser neuen Stellungnahme</a> von der HEPCA habe sich die Katastrophe selbst am Mittwoch, den 16. Juni ereignet, damit kann was auch immer der Kommentator bei dem Tauchgang bemerkt haben will nicht im Zusammenhang mit dem Ungl&#252;ck stehen).</p>
<ul>
<li><strong>Freitag, 18. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Der &#214;lteppich trifft auf die K&#252;ste bei El Gouna und Hurghada. Die Bewohner der Orte werden davon v&#246;llig &#252;berrascht. Die Gesamtl&#228;nge des &#214;lteppichs wird von der Organisation HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) sp&#228;ter mit 160 Kilometern angegeben, neben den Touristenzentren ist ein Naturschutzgebiet betroffen, das weiter n&#246;rdlich liegt und f&#252;r die &#214;ffentlichkeit gesperrt ist.</p>
<ul>
<li><strong>Samstag, 19. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Die Hotelbesitzer der betroffenen Orte wenden sich an die lokale Regierung f&#252;r Hilfe. Es werden &#214;lsperren errichtet, doch die Bewohner helfen sich auch selbst: der verschmutzte Sand wird von den Str&#228;nden abgetragen. Am schlimmsten hat es die Inseln El Luhaimat and Tawila im Naturschutzgebiet getroffen. Der erste Artikel &#252;ber die Katastrophe wird von einer <a title="Al-Masry Al-Youm - Today's Life in Egypt" href="http://www.almasryalyoum.com/en/node/50159" target="_blank">lokalen Nachrichtenwebseite</a> ver&#246;ffentlicht. Noch immer ist nicht bekannt, wo das &#214;l herkommt und falls es sich um ein Leck handelt, ob dieses mittlerweile abgedichtet wurde. Hotelbesitzer in Hurghada und El Gouna k&#252;ndigen an, Klage einreichen zu wollen, da ihre Str&#228;nde massiv gesch&#228;digt seien und sie Stornierungen bef&#252;rchten.</p>
<ul>
<li><strong>Sonntag, 20. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Die lokale Regierung reagiert mit dem Einsetzen eines Krisenstabs, w&#228;hrend die Str&#228;nde weiter gereinigt werden. In einem <a title="Al-Masry Al-Youm - Today's Life in Egypt" href="http://www.almasryalyoum.com/en/node/50387" target="_blank">neuen Artikel</a> wird zwar auf die Ma&#223;nahmen eingegangen, aber noch immer nicht dar&#252;ber berichtet, woher das &#214;l kommt und ob es weiterhin ins Rote Meer flie&#223;t. Im gleichen Artikel kommt ein Parlamentsmitglied zu Wort, dass das Krisenzentrum zur Bek&#228;mpfung der Verschmutzung des Roten Meeres als nicht ausreichend ger&#252;stet f&#252;r eine solche Katastrophe beschreibt. &#220;ber die <a title="Yahoo News" href="http://news.yahoo.com/s/afp/20100620/wl_africa_afp/egyptenvironmentpollutionoil" target="_blank">Nachrichtenagentur AFP</a> wird zum ersten Mal international von der &#214;lpest berichtet. Hier wird auch zum ersten Mal eine Offshore-Plattform als Verursacher der Verschmutzung genannt, allerdings nicht welche, und welches Unternehmen verantwortlich ist.</p>
<p>Noch am selben Abend verk&#252;ndet der f&#252;r die Region Rotes Meer zust&#228;ndige Gouverneur Magdi Kobeisi, dass die Str&#228;nde von El Gouna und Hurghada wieder sauber seien und die kurzzeitig geschlossenen Tauchbasen wieder &#246;ffnen w&#252;rden.</p>
<ul>
<li><strong>Montag, 21. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Die deutsche Tauchercommunity <a title="mySeastar" href="http://myseastar.net/" target="_blank">mySeastar</a> schickt eine Mail an ihre Mitglieder und fragt aufgrund der AFP-Meldung nach, ob jemand von den Mitgliedern gerade in Hurghada ist und best&#228;tigen kann, dass es dort eine &#214;lpest gibt. HEPCA hat zu diesem Zeitpunkt noch keine Informationen auf ihrer Webseite. Eine Anfrage von flatflutedivers.de wird nicht beantwortet.</p>
<ul>
<li><strong>Dienstag, 22. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Das Thema ist schlie&#223;lich in den deutschen Medien angekommen. Webseiten von mehreren Zeitungen berichten dar&#252;ber, und die Nachricht kommt auch im Radio. Noch immer gibt es allerdings Widerspr&#252;che. Die offizielle Information lautet, dass das Leck an der Plattform geschlossen sei und nur ungef&#228;hr 30 bis 40 Barrel &#214;l ins Meer geflossen seien. 35 Barrel &#214;l sind etwa 5.600 Liter, und &#214;l verteilt sich im Wasser sehr gut, da es sich nicht mischt. Das erkl&#228;rt die Gr&#246;&#223;e des &#214;lteppichs. Au&#223;erdem sind nicht nur die Str&#228;nde der K&#252;stenst&#228;dte betroffen, sondern auch die Korallenriffe im offenen Meer. Nach den Angaben der EEAA (Egyptian Environment Affairs Agency) sind die Riffe El  Fanadir, <a title="Sakwa Abu Kalawa" href="../2010/04/06/sakwa-abu-kalawa-aegypten-rotes-meer-und-die-ohne-luft-situation/" target="_self">Abu</a> <a title="Gota Abu Kalawa" href="../2010/05/04/gota-abu-kalawa-aegypten-rotes-meer-und-die-navigation-im-offenen-wasser/">Kalawa</a>,  El Sakwa, El Araq und Abu Sadaf mit &#214;l verschmutzt. (<strong>Update:</strong> In der neuesten Mitteilung &#8211; siehe unten &#8211; ist davon keine Rede mehr.) Es wird noch einige Zeit dauern, bis bei diesen alle Folgen der &#214;lpest beseitigt sind. Au&#223;erdem wurden verschmutzte und verendete Tiere gefunden. Der Schaden ist hier noch nicht absehbar.</p>
<p>Der HEPCA-Biologe Ahmed el-Droubi wird zitiert, dass das Leck an der &#214;lplattform nicht geschlossen sei, sondern dass er benachrichtigt worden sei, dass weiterhin &#214;l auslaufe. Ob das stimmt und wie sich die Situation weiterentwickelt, werden die n&#228;chsten Tage und Wochen zeigen m&#252;ssen. In den offiziellen Verlautbarungen wird immer noch nicht gesagt, welche Firma verantwortlich ist. Das lange Verschweigen der Katastrophe erkl&#228;ren sich die Medien dadurch, dass am Roten Meer in K&#252;rze die Haupttouristensaison beginnt und man Einnahmeausf&#228;lle durch Stornos bef&#252;rchtete.</p>
<ul>
<li><strong>Mittwoch, 23. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Am sp&#228;ten Abend verschickt die <a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer - Update von der HEPCA" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/24/12-10-uhr-die-oelpest-im-roten-meer-update-von-der-hepca/">HEPCA per eMail ein Update</a>, das ein paar Dinge klarstellen soll, auch wenn andererseits noch Fragen offenbleiben.</p>
<p><em>(Video in diesem Beitrag gefunden &#252;ber <a title="Unterwasserfrau @ Twitter" href="http://twitter.com/Unterwasserfrau/status/16769285706" target="_blank">Twitter</a>)</em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=12.10+Uhr%3A+Die+%C3%96lpest+im+Roten+Meer+%E2%80%93+Chronologie+einer+Katastrophe+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1035+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1035&amp;md5=6c78bad5f754094edde6be74562bb8f1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>12.10 Uhr: &#214;lpest im Roten Meer vor Hurghada und El Gouna</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/06/22/12-10-uhr-oelpest-im-roten-meer-vor-hurghada-und-el-gouna/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 10:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchgebiete]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[El Gouna]]></category>
		<category><![CDATA[Hurghada]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Meer]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es offiziell: Aus einer &#214;lbohrplattform im Roten Meer, n&#246;rdlich von Hurghada und El Gouna ist vor rund einer Woche durch eine Leckage &#214;l ausgetreten und bedroht die Str&#228;nde &#196;gyptens. Erst gestern Abend wurde der Vorfall von der &#228;gyptischen Regierung best&#228;tigt. Die Menge des ausgetretenen &#214;ls sei "begrenzt". Von welcher Plattform das &#214;l ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es offiziell: Aus einer &#214;lbohrplattform im Roten Meer, n&#246;rdlich von Hurghada und El Gouna ist vor rund einer Woche durch eine Leckage &#214;l ausgetreten und bedroht die Str&#228;nde &#196;gyptens. Erst gestern Abend wurde der Vorfall von der &#228;gyptischen Regierung best&#228;tigt. Die Menge des ausgetretenen &#214;ls sei &#8220;begrenzt&#8221;. Von welcher Plattform das &#214;l ausgetreten sei und welche Firma diese betreibt, wurde nicht bekannt gegeben. Unklar ist auch, ob weiterhin noch &#214;l austritt. Die Umweltorganisation <a title="HEPCA" href="http://www.hepca.com" target="_blank">HEPCA</a> will neues &#214;l gesichtet haben, w&#228;hrend es von offizieller Seite hei&#223;t, das Leck sei abgedichtet.</p>
<p>Besonders betroffen sei offenbar ein aus mehreren Inseln bestehendes Naturschutzgebiet 100 km n&#246;rdlich von <a title="EP-Blog: El Gouna" href="http://www.ep-blog.de/2010/07/11/el-gouna-die-umweltfreundliche-perle-agyptens/" target="_blank">El Gouna</a>. Die Inseln dort sind f&#252;r die &#214;ffentlichkeit gesperrt. Der &#214;lteppich erreichte am letzten Wochenende die Str&#228;nde von El Gouna und den n&#246;rdlichen Teil Hurghadas. Die Str&#228;nde einiger Hotels mussten f&#252;r den Badebetrieb gesperrt werden und Tauchbasen berichten, dass das Tauchen an ihren &#8220;Hausriffen&#8221; (also Riffen, die den Basen direkt vorgelagert sind) nicht mehr m&#246;glich war. Unz&#228;hlige Meeresv&#246;gel, Schildkr&#246;ten und andere Meerestiere seien bereits verendet. Die Str&#228;nde sind offenbar von den Hotelbetreibern mittlerweile weitestgehend ges&#228;ubert worden, allerdings wird es sehr viel l&#228;nger dauern, die Inseln und Korallenriffe vom &#214;l zu befreien.</p>
<p>Die ausgetretene Menge an &#214;l wird mit 30 bis 40 <a title="Wikipedia: Barrel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barrel" target="_blank">Barrel</a> angegeben. Der &#214;lteppich soll eine Gr&#246;&#223;e von 160 Kilometern haben.</p>
<p><strong>Update: </strong>Wie aus <a title="Al-Masry Al-Youm - Today's Life in Egypt" href="http://www.almasryalyoum.com/en/news/oil-spills-hurghada-threaten-marine-life-tourism" target="_blank">diesem Artikel</a> hervorgeht, traf der &#214;lteppich die K&#252;stenbewohner tats&#228;chlich v&#246;llig unvorbereitet. Am Freitag, den 18. Juni hat demzufolge das &#214;l zum ersten Mal die K&#252;ste bei El Gouna erreicht. Allerdings werden hier widerspr&#252;chliche Angaben &#252;ber das Ausma&#223; des &#214;lteppichs gemacht, da davon berichtet wird, dieser habe von El Gouna bis &#8220;Sahl Hashish&#8221; gereicht. Das &#8220;Sahl Hashish&#8221; ist ein Hotel s&#252;dlich von Hurghada, damit w&#252;rde der &#214;lteppich eine Gesamtl&#228;nge von etwa 40 Kilometern haben, im Artikel ist von 20 Kilometern die Rede.</p>
<p>Allerdings sind auch einige Korallenriffe, die regelm&#228;&#223;ig von Tauchbooten angefahren werden, von der Katastrophe betroffen. Nach den Angaben der EEAA (Egyptian Environment Affairs Agency) sind El Fanadir, <a title="Sakwa Abu Kalawa" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/04/06/sakwa-abu-kalawa-aegypten-rotes-meer-und-die-ohne-luft-situation/" target="_self">Abu</a> <a title="Gota Abu Kalawa" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/05/04/gota-abu-kalawa-aegypten-rotes-meer-und-die-navigation-im-offenen-wasser/">Kalawa</a>, El Sakwa, El Araq und Abu Sadaf mit &#214;l verschmutzt. Das &#228;gyptische Parlamentsmitglied Magdi Allam sagte zudem, es sei &#8220;<a title="Al-Masry Al-Youm - Today's Life in Egypt" href="http://www.almasryalyoum.com/en/node/50387">das zehnte Mal</a>&#8220;, dass in dieser Region eine solche Katastrophe passiere. Zwar g&#228;be es deswegen ein Zentrum gegen die Verschmutzung des Roten Meeres, aber dieses sei f&#252;r solche Krisen nicht ausger&#252;stet.</p>
<p><strong>Update 2: </strong>Interessant in dem Zusammenhang ist, dass bereits am Sonntag Abend (20. Juni) der f&#252;r die Region Rotes Meer zust&#228;ndige Gouverneur Magdi Kobeisi verk&#252;ndete, dass die <a title="Al-Masry Al-Youm - Today's Life in Egypt" href="http://www.almasryalyoum.com/en/node/50612" target="_blank">Spuren der &#214;lpest beseitigt seien</a> und Str&#228;nde und Tauchcenter wieder ge&#246;ffnet werden. Trotzdem dauerte es noch 24 Stunden, bevor erste Meldungen dar&#252;ber bei uns in Deutschland auftauchten, und nochmal 12 Stunden, bevor sich die gro&#223;en Medien der Sache annahmen. FlatFluteDivers.de hatte bereits gestern <a title="FlatFluteDivers @ Twitter" href="http://twitter.com/flatflutedivers/status/16680606401" target="_blank">Kenntnis von dem &#214;lteppich</a> erlangt und auch bei der Umweltorganisation HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) nachgefragt, aber keine Antwort bekommen. Die HEPCA hat heute auf ihrer <a title="HEPCA News" href="http://www.hepca.com/red-sea-environment-news.aspx" target="_blank">News-Seite</a> &#252;ber die Katastrophe berichtet. Sie gibt die Zahl der gereinigten Str&#228;nde mit &#8220;&#252;ber 90 Prozent&#8221; an, soweit es Hurghada und die Region n&#246;rdlich davon betrifft. Bei den Inseln Um El Luhaimat und Tawila, die 30 Meilen n&#246;rdlich von Hurghada liegen, wird es noch einige Anstrengungen brauchen. Die HEPCA fordert zudem von der &#228;gyptischen Regierung, weitere Ma&#223;nahmen zu ergreifen, um solche Katastrophen in Zukunft zu vermeiden. Auch sei es nicht hinzunehmen, dass die &#214;lindustrie den Vorfall als &#8220;minor lekage&#8221; (&#8220;kleineres Leck&#8221;) bezeichne, denn ein solches k&#246;nne sowohl die nat&#252;rlichen Resourcen als auch die Tourismusindustrie nachhaltig sch&#228;digen.</p>
<p>In diesem <a title="Tauchgebiete bei El Gouna, Rotes Meer" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/22/tauchgebiete-bei-el-gouna-rotes-meer-aegypten/" target="_blank">Artikel der FlatFluteDivers</a> findet sich eine &#220;bersichtskarte rund um El Gouna, hier sind die oben genannten betroffen Riffe, sowie die Insel Tawila eingezeichnet.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=12.10+Uhr%3A+%C3%96lpest+im+Roten+Meer+vor+Hurghada+und+El+Gouna+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1029+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1029&amp;md5=ce85ba18fad1c04b3a6feb791aca772f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umm Gamar &#8211; &#196;gypten &#8211; Rotes Meer &#8211; und der Tauchgang mit Hindernissen</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/05/11/umm-gamar-aegypten-rotes-meer-und-der-tauchgang-mit-hindernissen/</link>
		<comments>http://www.flatflutedivers.de/2010/05/11/umm-gamar-aegypten-rotes-meer-und-der-tauchgang-mit-hindernissen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 07:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[AOWD]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[El Gouna]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Meer]]></category>
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		<description><![CDATA[Umm Gamar ist eine kleine Insel in der N&#228;he von Hurghada, leicht zu erkennen, denn auf ihr steht ein kleiner Leuchtturm. Es handelt sich um ein langestrecktes Riff, welches an der Ostseite in einen Steilhang &#252;bergeht. Die Tauchboote ankern in der Regel s&#252;dlich, denn dort ist ein kleines Plateau und man kann dann &#252;ber ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Umm Gamar ist eine kleine Insel in der N&#228;he von Hurghada, leicht zu erkennen, denn auf ihr steht ein kleiner Leuchtturm. Es handelt sich um ein langestrecktes Riff, welches an der Ostseite in einen Steilhang &#252;bergeht. Die Tauchboote ankern in der Regel s&#252;dlich, denn dort ist ein kleines Plateau und man kann dann &#252;ber eine Art Riffr&#252;cken zu der Steilwand gelangen. Dort geht es bis zu 60 m tief hinab. Diese Steilwand ist wundersch&#246;n, unz&#228;hlige Fische sieht man hier sowie kleinere und gr&#246;&#223;ere H&#246;hlen, in denen Mur&#228;nen leben. Hans Hass hat hier auch schon Filme gedreht.</p>
<p>Wir wurden in den Tauchplatz eingewiesen. Als ich h&#246;rte, dass es sich um eine Steilwand handelt, war ich mir nicht mehr so sicher, ob ich mit Thorsten das alleine angereifen wollte. Wir waren zwar bis dorthin schon mehrfach alleine im Roten Meer unterwegs gewesen, aber ein Steilhang bereitete mir Sorgen. So ganz ohne was unter sich&#8230;</p>
<p>Aber Thorsten wischte meine Bedenken weg. Er war sich sicher, dass wir das auch ohne Guide schaffen w&#252;rden. Also lie&#223; ich mich &#252;berzeugen aber wir machten aus, besonders vorsichtig zu sein und der Tauchgang sollte nicht tiefer als 20 m sein.</p>
<div id="attachment_951" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/umm_gammar01.jpg"><img class="size-full wp-image-951" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/umm_gammar01.jpg" alt="Der Leuchtturm von Umm Gammar" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Der Leuchtturm von Umm Gammar</p></div>
<p>Also tauchten wir ab. Unter dem Boot war das besagte Plateau bis eine Tiefe von 18 m. Hier passierte es zum ersten Mal, dass ich beim Abstieg ansatzweise eine Art Vertigo versp&#252;rte. Obwohl F&#252;&#223;e voran und nichts besonderes anlag, wurde mir schwindelig. Ich drehte mich in &#8220;Tauchposition&#8221; und tauchte nicht im freien Fall ab. Damit war auch der Vertigo verschwunden.</p>
<p>Wir n&#228;herten uns dem Riffr&#252;cken, mit Korallen bewachsen. In der &#8220;Ferne&#8221; konnten wir bereits den Beginn des Steilhangs erkennen. Ich war pl&#246;tzlich aufgeregt. Bereits aus der Entfernung konnte man den Fischreichtum erkennen. Das k&#246;nnte ja richtig spannend werden. Einziger Pferdefu&#223; war, dass an dem Tag einige Tauchboote zu Besuch bei Umm Gamar waren, und es wimmelte nur so vor Tauchern. St&#228;ndig wurde man &#252;berholt oder Taucher bummelten vor einem her, es war gar nicht so leicht, bei seinem eigenen Buddy zu bleiben.</p>
<div id="attachment_952" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/umm_gammar03.jpg"><img class="size-full wp-image-952" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/umm_gammar03.jpg" alt="Der &quot;Dropoff&quot; bei Umm Gammar" width="460" height="613" /></a><p class="wp-caption-text">Der &quot;Dropoff&quot; bei Umm Gammar</p></div>
<p>Am Steilhang wurde es noch schlimmer. Da selbstverst&#228;ndlich auch noch alle dicht an der Wand blieben, gab es schon mal Gedr&#228;nge. Im Kuddelmuddel entdeckte ich unseren Guide und ich nahm mir vor, ihn immer im Auge zu behalten. Das gab mir ein etwas beruhigenderes Gef&#252;hl.</p>
<p><em>Thorsten: Hmja, ganz sch&#246;n sch&#246;n hier. Aber&#8230; was ist denn das? &#196;h, Annette, da ist etwas, das Du wissen solltest. *auf die Schulter tipp</em></p>
<p>Gerade hatte ich mich an den Rummel gew&#246;hnt und ich geno&#223; den Anblick der Steilwand, da klopfte mir Thorsten auf die Schulter. Ich drehte mich zu ihm. Er zeigte auf seinen Tauchcomputer, ohne ihn mir direkt zu zeigen. Mir war nicht ganz klar, was er wollte, aber er zeigte immer vehementer drauf.</p>
<p><em>Sind wir heute etwas schwer von Begriff? Was mag das wohl bedeuten, wenn ich auf das Ding deute?</em></p>
<p>(kann das sein, dass du mich nicht so ganz ernst nimmst?)</p>
<p>Also warf ich selber mal einen Blick auf meinen Computer und traute meinen Augen nicht. Wir waren auf 23,5 m.</p>
<p><em>Sie hat&#8217;s gemerkt!</em></p>
<p>Hatten wir nicht ausgemacht, dass der Tauchgang nicht tiefer als 20 m gehen sollte?</p>
<p><em>Hatten wir, aber Du wei&#223;t ja, Theorie und Praxis&#8230;</em></p>
<p>Es w&#228;re mir auch bewu&#223;t nicht aufgefallen, dass wir abgesunken w&#228;ren, aber genau das war es auch, wovor ich mich an der Steilwand f&#252;rchtete. Das unbemerkte Absinken. Und da wir auch noch Nitrox dabei hatten, war unser Tiefenlimit eh geringer als mit Pressluft.</p>
<p>Ich gab Thorsten zu verstehen, dass ich kapiert hatte, was er meinte <em>(Gott sei Dank!)</em> und hielt von jetzt an meinen eigenen Computer im Auge. Noch weiter wollte ich nicht absinken. Zwar hatte sich hier noch keine &#8220;Kurzatmigkeit&#8221; eingestellt, aber die 23 m sollten f&#252;r den Anfang doch ausreichen.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/umm_gammar02.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-953" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/umm_gammar02.jpg" alt="Umm Gammar" width="460" height="345" /></a></p>
<p>Wir tauchten weiter. Inzwischen war unser Guide schon nicht mehr zu sehen, so dass ich mich grob an den anderen vor uns orientierte. Wir bogen um eine Art &#8220;Kurve&#8221; am Steilhang und der Riffr&#252;cken war nun aus der Sichtweite.</p>
<p><em>Ups &#8211; was ist das denn? Oh nein&#8230; &#228;h, Annette, wenn ich nochmal ganz kurz st&#246;ren darf&#8230; *auf die Schulter tipp</em></p>
<p>In dem Moment klopfte mir Thorsten wieder auf die Schulter. Ich erschrak. Schon wieder abgesunken? Ich warf schnell einen Blick auf meinen Computer. Nein. Wir waren auf 21 m. Ich sah ihn an. Er schwebte neben mir und deutete auf seinen Regulator im Mund. Was war das heute? Ich zeig dir meine Ausr&#252;stung? Ich verstand nicht, was er wollte. Offenbar atmete er doch, aber&#8230; mir fiel ehrlich gesagt nicht auf, was er meinte.</p>
<p><em>Ja, ich atme noch, was f&#252;r ein Gl&#252;ck! Aber schau doch mal genauer hin! Was ist falsch an diesem Bild, h&#228;?</em></p>
<p>Ich nickte h&#246;flich und wollter gerade weitertauchen, da hielt er mich zur&#252;ck und deutete wieder auf seinen Regulator. Sch&#246;n! Ich hab auch einen! Ich zuckte die Schultern um ihm zu sagen, dass ich nicht verstand, aber er machte keine Anstalten weiter zu tauchen. Also l&#246;ste ich meinen Oktopus und reichte ihm den mal f&#252;r alle F&#228;lle (ich wu&#223;te wirklich nicht, was er will) aber er sch&#252;ttelte den Kopf.</p>
<p><em>Jetzt komme ich mir langsam vor, wie in einem <a title="Loriot: Ich m&#246;chte einfach nur hier sitzen" href="http://www.youtube.com/watch?v=PgqpJlV1JuI" target="_blank">Sketch von Loriot</a>: </em>(und ich hege doch langsam den Verdacht, dass du mich nicht ernst nimmst!!!)</p>
<blockquote><p><em>Annette: M&#246;chtest Du meinen Oktopus haben?</em></p>
<p><em>Thorsten: Nein, ich m&#246;chte Deinen Oktopus nicht haben.</em></p>
<p><em>Annette: Aber eben wolltest Du doch noch?</em></p>
<p><em>Thorsten: Nein, ich wollte nicht, Du wolltest, dass ich Deinen Oktopus nehme!</em></p>
<p><em>Annette: Ich? Mir ist doch v&#246;llig egal, woher Du Deine Luft kriegst!</em></p>
<p><em>Thorsten: Ich habe aber eigene Luft, das ist nicht das Problem!</em></p>
<p><em>Annette: Will der Herr sich vielleicht bedienen lassen?</em></p></blockquote>
<p><em>Okay, Annette, dann schau doch einfach mal her&#8230;<br />
</em></p>
<p>Dann hob er die andere Hand&#8230; und darin war etwas schwarzes, aus Plastik&#8230;</p>
<p>Ich traute meinen Augen nicht. Thorsten hielt den Blasenabweiser seines Regulators in der Hand.</p>
<p><em>Hurra, jetzt hat sie&#8217;s! Und jetzt alle zusammen: &#8220;<a title="Fischer-Chor: Ode an die Freude (Beethoven)" href="http://www.youtube.com/watch?v=sqtZ_c3cyhE" target="_blank">Freude sch&#246;ner G&#246;tterfunken&#8230;</a>&#8220;</em></p>
<p>Beim genauen Hinsehen verstand ich auch sein Problem. Die ganze Plastikverkleidung des Regulators war weg, und so stiegen die Blasen nat&#252;rlich direkt vor seiner Brille auf und er konnte nicht mehr gut sehen. Ich sah die Membran des Regulators und fing mir an, wirklich Sorgen zu machen. Wie war denn das jetzt bitte passiert?</p>
<p><em>Ein paar Tage zuvor, beim Tauchgang in der Passage hatte ich einen Tritt ins Gesicht bekommen, bei dem es den Blasenabweiser verdreht hatte. Ich hatte ihn damals wieder in Position gedreht, aber offenbar hatte er sich in den vergangenen Tagen immer mehr gel&#246;st. Jetzt, ausgerechnet bei diesem Tauchgang, hatte ich gemerkt, dass irgendwas nicht stimmt. Ich tastete meinen Regulator ab &#8211; und auf einmal hielt ich den Blasenabweiser in der Hand.</em></p>
<p>(Geschieht dir nach den obigen Frechheiten v&#246;llig recht, so!)</p>
<p>Thorsten wechstelte auf seinen Oktopus. Dann hatte der Kerl doch die Nerven und versuchte in inzwischen 24 m Tiefe seinen Hauptregulator zu reparieren.</p>
<p><em>Wie hei&#223;t es so sch&#246;n? &#8220;Hast Du unter Wasser ein Problem, versuch, es unter Wasser in den Griff zu kriegen.&#8221; &#196;h, hast Du mir mal &#8216;n Schraubenzieher und einen 17er-Ringgabelschl&#252;ssel? Ein Hammer tut&#8217;s zu Not auch.<br />
</em></p>
<p>Das ging mir dann doch zu weit. Erstens klappte es nicht auf Anhieb, dann stellte ich fest, dass wir in dieser kurzen &#8220;Pause&#8221; schon wieder 3 m abgesunken waren. Ich deutete ihm an, dass wir jetzt erst mal langsam h&#246;her gehen sollten. Das taten wir auch. Als wir die 20 m Marke gut unterschritten hatten, versuchte Thorsten erneut, das Plastikgeh&#228;use wieder auf den Regulator zu kriegen. Es klappte nicht.</p>
<p><em>Hagel und Granaten! @#$§!<br />
</em></p>
<p>So leid es uns tat, aber damit war der Tauchgang am Steilhang f&#252;r uns nach wenigen Metern schon zu Ende. Es war mir einfach zu gef&#228;hrlich. Wenn Thorsten schon seinen Oktopus verwenden musste, dann h&#228;tte er keinen Ersatz mehr. Ich war mir nicht im Klaren dar&#252;ber, was das bedeutet, wenn die Plastikverkleidung des Hauptregulators weg ist. W&#228;re das nur l&#228;stig, wenn dann die Blasen direkt vor einem aufsteigen oder k&#246;nnte das auch gef&#228;hrlich werden? An dem Steilhang herrschte buntes Treiben, und wenn wir uns noch verlieren w&#252;rden, was jederzeit h&#228;tte passieren k&#246;nnen, dann h&#228;tte er f&#252;r den R&#252;ckweg noch nicht mal einen Ersatz.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/umm_gammar04.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-954" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/umm_gammar04.jpg" alt="Umm Gammar" width="460" height="345" /></a></p>
<p>Also drehten wir um und tauchten zur&#252;ck &#252;ber den Riffr&#252;cken in den Plateaubereich. Wir blieben in der N&#228;he des Bootes f&#252;r den Fall, dass doch noch etwas schief laufen w&#252;rde. Auch wenn wir den Steilhang nicht weiter verfolgen konnten, so haben wir im Plateaubereich auch viel gesehen und Spa&#223; gehabt. Wir bleiben da lieber auf der sicheren Seite.</p>
<p><em>Es war ja eigentlich auch nicht geplant, so tief runter zu gehen. Aber da zudem noch ziemlicher Wellengang war, war die Entscheidung sicher besser. Wir konnten sehen, wie die Boote an den Seilen zerrten, die an diesem Riff an versenkten Betonbl&#246;cken hingen.<br />
</em></p>
<p>Oben auf dem Boot konnte dann ein holl&#228;ndischer Tauchlehrer den Regulator reparieren, so dass wir beim n&#228;chsten Tauchgang wieder bedenkenlos ins Wasser h&#252;pfen konnten.</p>
<p><em>Ja, und der n&#228;chste Tauchgang war schon der letzte f&#252;r diesen Urlaub. Bei der Revision, zu der wir unsere Regulatoren im Anschluss an den Urlaub brachten, wurde mein Blasenabweiser &#252;brigens nicht beanstandet, der Tauchlehrer hat also gute Arbeit geleistet.</em></p>
<p><em>Wir haben in diesem Urlaub wirklich ein paar interessante und aufregende Erfahrungen gemacht und sind in manchen Dingen (hoffentlich) kl&#252;ger geworden. Nach der R&#252;ckkehr nach Deutschland sollte nun fast nahtlos die n&#228;chste Ausbildung folgen &#8211; der &#8220;Rescue Diver&#8221;.<br />
</em></p>
<p><iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=106613310653362084478.00046f3a6adc1f75667f9&amp;ll=27.358961,33.918915&amp;spn=0.213444,0.291824&amp;z=11&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=106613310653362084478.00046f3a6adc1f75667f9&amp;ll=27.358961,33.918915&amp;spn=0.213444,0.291824&amp;z=11&amp;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left">Tauchgebiete</a> auf einer gr&#246;&#223;eren Karte anzeigen</small></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Umm+Gamar+%E2%80%93+%C3%84gypten+%E2%80%93+Rotes+Meer+%E2%80%93+und+der+Tauchgang+mit+Hindernissen+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D840+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=840&amp;md5=4dafb055c3c8285fca5e06e4e7eb5ad3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gota Abu Kalawa &#8211; &#196;gypten &#8211; Rotes Meer und die Navigation im offenen Wasser</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/05/04/gota-abu-kalawa-aegypten-rotes-meer-und-die-navigation-im-offenen-wasser/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 07:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[AOWD]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[El Gouna]]></category>
		<category><![CDATA[Gotta Abu Kalawa]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Meer]]></category>

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		<description><![CDATA[Gota Abu Kalawa geh&#246;rt zu einer Riffgruppe, die allgemein "Abu Kalawa" hei&#223;t. Es gibt eine gr&#246;&#223;ere Riffformation, an denen es die Ankerpl&#228;tze "Ras Abu Kalawa", "Shaab Abu Galawa" und "Marsa Abu Kalawa" gibt. Westlich dieser Formation liegt ein einzelnes Korallenriff, das "Gota Abu Kalawa" genannt wird.

Bisher waren unsere Tauchg&#228;nge im Roten Meer stets so ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gota Abu Kalawa geh&#246;rt zu einer Riffgruppe, die allgemein &#8220;Abu Kalawa&#8221; hei&#223;t. Es gibt eine gr&#246;&#223;ere Riffformation, an denen es die Ankerpl&#228;tze &#8220;Ras Abu Kalawa&#8221;, &#8220;Shaab Abu Galawa&#8221; und &#8220;Marsa Abu Kalawa&#8221; gibt. Westlich dieser Formation liegt ein einzelnes Korallenriff, das &#8220;Gota Abu Kalawa&#8221; genannt wird.</p>
<p>Bisher waren unsere Tauchg&#228;nge im Roten Meer stets so gewesen, dass wir irgendetwas zur Orientierung hatten, ein Riff oder eine Riffkante, an der man entlang tauchen konnte (einzige Ausnahme bildete der Drifttauchgang, doch hier brauchte man keine Orientierung, da uns das Schiff hinterher wieder abholte). Bei Gota Abu Kalawa allerdings bot das Riff an der Stelle, an der wir ankerten, selbst nicht so viel Sehensw&#252;rdigkeiten. Man machte die Taucher daher aufmerksam auf zwei gr&#246;&#223;e Korallenbl&#246;cke, die sich ein St&#252;ck vom Ankerplatz weg im offenen Wasser befanden. Diese Korallenbl&#246;cke befanden sich sozusagen &#8220;im freien Feld&#8221;, sie ragten nicht aus dem Wasser und es gab in ihrer N&#228;he keine Struktur, der man h&#228;tte folgen k&#246;nnen. Einer der Instructors meinte, es sei ganz einfach, man m&#252;sse nur vom Boot aus &#8220;geradeaus&#8221; schwimmen, und dann von den Bl&#246;cken aus genauso &#8220;geradeaus&#8221; wieder zur&#252;ck. Das hinterlie&#223; bei mir ein mulmiges Gef&#252;hl, denn die Bl&#246;cke waren weiter weg vom Boot, als das Rote Meer an Sichtweite hergab, selbst bei weitester Sicht. Man w&#252;rde sie also beim Boot nicht sehen, und genausowenig w&#252;rde man das Boot von den Bl&#246;cken aus sehen. Insofern war &#8220;geradeaus&#8221; eine ziemlich relative Angabe, ohne Punkt, den man ansteuern und an dem man sich orientieren konnte. Ich beschloss, mich darauf nicht zu verlassen, nahm meinen Kompass zur Hand und peilte die Bl&#246;cke von der Plattform des Bootes aus an.</p>
<div id="attachment_945" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/gotta_abu_kalawa01.jpg"><img class="size-full wp-image-945" title="Gotta Abu Kalawa: Einer der Bl&#246;cke, umschw&#228;rmt von unz&#228;hligen Fischen" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/gotta_abu_kalawa01.jpg" alt="Gotta Abu Kalawa: Einer der Bl&#246;cke, umschw&#228;rmt von unz&#228;hligen Fischen" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Gotta Abu Kalawa: Einer der Bl&#246;cke, umschw&#228;rmt von unz&#228;hligen Fischen</p></div>
<p>Wir tauchten in die Richtung, in der die Bl&#246;cke lagen und tats&#228;chlich stie&#223;en wir genau drauf. Die Bl&#246;cke liegen direkt am Anfang eines Korallengartens, man k&#246;nnte von dort aus auch noch weiter tauchen und einen Korallengarten erkunden, hatte man uns auf dem Boot gesagt. Uns jedoch reichten die Bl&#246;cke, die schon einen gro&#223;en Fisch- und Korallenreichtum aufwiesen. Au&#223;erdem wollten wir es nicht riskieren, uns im v&#246;llig offenen Wasser, das hinter den Bl&#246;cken immer tiefer wurde, total zu verfransen. Also tauchten wir mehrmals um die beiden Bl&#246;cke und sahen uns alles genau an, bevor wir beschlossen, den R&#252;ckweg anzutreten.</p>
<div id="attachment_946" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/gotta_abu_kalawa02.jpg"><img class="size-full wp-image-946" title="Gotta Abu Kalawa" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/gotta_abu_kalawa02.jpg" alt="Arabischer Kaiserfisch" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Arabischer Kaiserfisch</p></div>
<p>Ich nahm also erneut meinen Kompass zur Hand und stellte den Umkehrkurs ein. Und dem versuchte ich zu folgen. Das war nicht ganz einfach, denn wir hatten eine leichte Str&#246;mung. Ich musste meine Strecke mehrfach korrigieren, da ich immer wieder von der Linie abwich. Gleichzeitig achtete ich darauf, Annette nicht abzuh&#228;ngen. Noch dazu war die Sicht relativ schlecht. Bald schon verschwanden die Bl&#246;cke hinter uns in einem Nebel und es gab nichts, an dem man sich h&#228;tte orientieren k&#246;nnen. Ich wurde ein wenig unruhig. Irgendwann war ich der Meinung, dass wir eigentlich schon am Ziel sein m&#252;ssten, aber das Boot war nicht zu sehen. Wir schwammen weiter &#8211; und hatten auf einmal die Riffwand vor uns.</p>
<div id="attachment_947" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/gotta_abu_kalawa03.jpg"><img class="size-full wp-image-947" title="Gotta Abu Kalawa: Koralle" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/gotta_abu_kalawa03.jpg" alt="Gotta Abu Kalawa: Koralle" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Gotta Abu Kalawa: Koralle</p></div>
<p>Das konnte doch nicht wahr sein! Ich war dem Kurs doch so gut gefolgt, wie es ging, das @#$!-Boot musste doch da irgendwo sein! Aber es war nichts zu sehen. Damit hatten wir ein Problem. Zwar h&#228;tten wir nur der Riffwand folgen m&#252;ssen, um schlie&#223;lich irgendwann zum Boot zu kommen, aber in welche Richtung? Wenn ich uns am Boot vorbei navigiert hatte, konnte dies rechts oder links von uns liegen. Ich nahm den Kompass nochmal her. Die Peillinie stimmte doch, also wo lag der Fehler? Annette wollte schon auftauchen und sich an der Oberfl&#228;che einen &#220;berblick verschaffen. Ich blickte nach oben und endlich entdeckte ich ein Seil, das am Riff befestigt war. Die Tauchboote machten an solchen Seilen fest, damit sie nicht Anker werfen mussten. Ich folgte dem Seil mit den Augen. Es ging genau in unsere Richtung an der Wasseroberfl&#228;che, dann verlor es sich aufgrund der schlechten Sicht. Ich sah angestrengt nach oben&#8230;</p>
<p>&#8230;und auf einmal konnte ich senkrecht &#252;ber uns schemenhaft den Bug der ABYDOS 2 ausmachen. Wir waren genau darunter!! Offenbar hatte der Weg, den ich getaucht war, uns in einem leichten Bogen an das Boot herangef&#252;hrt, so dass wir nicht an dessen Heck herausgekommen waren (wo wir das Seil mit der Notfall-Pressluftflasche h&#228;tten sehen m&#252;ssen), sondern weiter vorne. Und die Sicht war so schlecht, dass man aus unserer momentanen Tiefe von etwa 5 m das Boot nicht ohne weiteres erkennen konnte. Ich machte Handzeichen zu Annette, dass sich das Boot direkt &#252;ber uns befand, aber sie verstand mich zun&#228;chst nicht. Oder sie wollte es nicht glauben. Um sie zu &#252;berzeugen, deutete ich ihr an, dass sie mir folgen sollte und schwamm in Richtung des Hecks. Und tats&#228;chlich, da waren pl&#246;tzlich die Seile zu sehen, die dort befestigt waren. Nachdem wir nun wussten, dass wir richtig waren, erkundeten wir noch das Riff und bekamen unter anderem eine wei&#223;e Baby-Mur&#228;ne zu sehen.</p>
<div id="attachment_948" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/gotta_abu_kalawa04.jpg"><img class="size-full wp-image-948" title="Ein Shrimp, der vor seiner H&#246;hle sitzt" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/gotta_abu_kalawa04.jpg" alt="Ein Shrimp, der vor seiner H&#246;hle sitzt" width="460" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Shrimp, der vor seiner H&#246;hle sitzt</p></div>
<p><em>Annette: Die Schwierigkeit der Navigation lag darin: Ansonsten hat man immer das Riff als Orientierung gehabt, entweder Riff Schulter rechts auf dem Hinweg und links auf dem R&#252;ckweg oder umgekehrt. Dieses Mal tauchten wir allerdings &#252;ber &#8220;freies Land&#8221;. Alles sah gleich aus. Und die Str&#246;mung war nicht zu untersch&#228;tzen. Hinzu kam die schlechte Sicht. Da ich selber schon schlechte Erfahrungen mit Kurs und Umkehrkurs gemacht hatte war ich mir nicht mehr sicher. Wir h&#228;tten zumindest die Bootsleinen oder den Anker sehen m&#252;ssen. Auf die Idee, dass wir einen Bogen schwimmen, bin ich nicht gekommen. Und pl&#246;tzlich war so eine Art &#8220;Kante&#8221; zu sehen, danach war es deutlich tiefer. Die Stelle kannte ich nicht. Deshalb schwammen wir zur Riffwand.</em></p>
<p><em>Thorsten deutete zwar nach oben, aber das einzige, was ich sah, war ein St&#252;ck abgerissenes Tau, was auf der Wasseroberfl&#228;che am Riff trieb. Sah aus wie ein St&#252;ck Leine, von dem sich ein Boot mal losgerissen hat. Die lange Leine neben dran sah ich nicht. Ich war wirklich nerv&#246;s, denn ich wollte nicht unbedingt im offenen Meer verloren gehen. Gut, wir haben ne Boje, aber das muss nun wirklich nicht sein.</em></p>
<p><em>Thorsten aber blieb vehement bei der Ansicht, dass er richtig war. Er deutete nach oben und mir fuhr der Schreck in die Knochen. Direkt &#252;ber uns war ja das Boot! Man konnte die Umrisse sehen. Und dabei waren wir noch nicht mal tief, maximal 7 Meter w&#252;rde ich sagen. Die Dekoflasche baumelte fast &#252;ber dem Grund. Das war ja der Hammer! Aber die Sicht war wirklich schlecht. Ziemlich diesig.</em></p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_949" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><em><em><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/gotta_abu_kalawa05.jpg"><img class="size-full wp-image-949" title="Wei&#223;e Baby-Mur&#228;ne" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/05/gotta_abu_kalawa05.jpg" alt="Wei&#223;e Baby-Mur&#228;ne" width="460" height="311" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Wei&#223;e Baby-Mur&#228;ne</p></div>
<p><em> </em></p>
<p>Zur&#252;ck an Bord sahen wir uns die Strecke zu den Bl&#246;cken nochmal an. Man konnte sie von der Oberfl&#228;che aus erkennen und nichts deutete darauf hin, dass die Sicht unter Wasser so schlecht war. Eines jedoch hatte ich beim Navigieren festgestellt: Mein Kompass hatte ein Armband, mit dem man ihn am Handgelenk befestigte. Da man ihn zum Navigieren vor dem Gesicht in einer bewegungslosen Position halten musste, musste ich mit angewinkelten linken Arm schwimmen, was auf die Dauer unangenehm war. Daran wollte ich etwas &#228;ndern &#8211; gleich nach der R&#252;ckkehr von &#196;gypten.</p>
<p><em>Memm doch jetzt wegen dem Arm nicht so rum! Dieser Arm war wahrscheinlich unsere Rettung. Der Nachteil der Konsole ist, dass man sie st&#228;ndig grade halten muss. Und wenn man nicht st&#228;ndig drauf achtet, k&#246;nnte ja vielleicht da mein Kursproblem herr&#252;hren. </em><br />
<iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=106613310653362084478.00046f3a6adc1f75667f9&amp;ll=27.311994,33.808022&amp;spn=0.106767,0.145912&amp;z=12&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=106613310653362084478.00046f3a6adc1f75667f9&amp;ll=27.311994,33.808022&amp;spn=0.106767,0.145912&amp;z=12&amp;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left">Tauchgebiete</a> auf einer gr&#246;&#223;eren Karte anzeigen</small></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Gota+Abu+Kalawa+%E2%80%93+%C3%84gypten+%E2%80%93+Rotes+Meer+und+die+Navigation+im+offenen+Wasser+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D845+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=845&amp;md5=837e9202da230e3a124743b65424c91f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dolphin House &#8211; &#196;gypten &#8211; Rotes Meer und der Tauchgang ohne Guide</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/04/27/dolphin-house-aegypten-rotes-meer-und-der-tauchgang-ohne-guide/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 07:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[AOWD]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Dolphin House]]></category>
		<category><![CDATA[El Gouna]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Meer]]></category>

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		<description><![CDATA[Dolphin House ist ein Riff mit mehreren Abschnitten im n&#246;rdlichen Roten Meer und wird gerne zum Tauchen aber auch Schnorcheln angefahren, da hier die Wahrscheinlichkeit, Delfine zu sehen, am h&#246;chsten ist. Unser Tauchplatz am Dolphin House bestand aus einem langen Riff und einem einzeln stehenden riesigen Block. Dadurch entsteht sozusagen eine Art Kanal, durch den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dolphin House ist ein Riff mit mehreren Abschnitten im n&#246;rdlichen Roten Meer und wird gerne zum Tauchen aber auch Schnorcheln angefahren, da hier die Wahrscheinlichkeit, Delfine zu sehen, am h&#246;chsten ist. Unser Tauchplatz am Dolphin House bestand aus einem langen Riff und einem einzeln stehenden riesigen Block. Dadurch entsteht sozusagen eine Art Kanal, durch den man hindurchtaucht um den Block zu umrunden. Die maximale Tiefe hier ist bei etwa 18 m.</p>
<p>Wir ankerten kurz vor dem Kanal und stiegen ab. F&#252;r Thorsten und mich war es Premiere, denn wir wurden hier zum ersten Mal an einem uns fremden Tauchplatz ausgesetzt und waren, was die Navigation anging, auf uns selber gestellt.  Ziemlich aufregend f&#252;r uns.</p>
<p>Wir tauchten ab. Unter uns war nur wei&#223;er Meeresboden, auf dem zur Orientierung ein gro&#223;es Herz aus Steinen gelegt war. Somit findet man sein Boot auch wieder wenn es im Roten Meer mal tr&#252;be ist.</p>
<p>Wir folgten der Tauchgruppe in Richtung Kanal. Da wir aber noch einige Fotos schossen, verloren wir die Gruppe schon bald. Zuerst ist der Kanal sehr breit, dann kommt man an eine riesige Tischkoralle, und sobald man diese &#252;berschwommen hat befindet man sich im eigentlichen &#8220;Kanal&#8221;. Hier herrschte eine deutliche Str&#246;mung, und wir kamen nur langsam voran. Wir versuchten, uns so dicht wie m&#246;glich am Grund und am Riff zu halten, aber trotzdem war die Str&#246;mung deutlich zu sp&#252;ren.</p>
<div id="attachment_926" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/dolphin_house01.JPG"><img class="size-full wp-image-926" title="Ein Seestern" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/dolphin_house01.JPG" alt="Ein Seestern" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Seestern</p></div>
<p>Wir bewunderten den Fischreichtum hier. Sogar einen kleinen Seestern fanden wir. Trotzdem wollte ich so schnell wie m&#246;glich aus dem Kanal heraus um den Block herum, um die l&#228;stige Str&#246;mung abzuh&#228;ngen. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Neben mir erschien pl&#246;tzlich eine Tauchgruppe. Offenbar handelte es sich hierbei um einen Tauchlehrer mit seinen Sch&#252;lern, 2 M&#228;nnern und einer Frau. Die Frau machte einen sehr unsicheren Eindruck, sie hatte Schwierigkeiten mit der Tarierung und dem Gleichgewicht. Da sie uns unbedingt &#252;berholen wollten, mussten sie ein St&#252;ck weg vom Riff und somit direkt in die Str&#246;umung. Da ich mir vorstellen konnte, dass das als Anf&#228;nger eher sehr anstrengend ist, drehte ich mich zur Seite und wollte Thorsten ein Zeichen geben, dass wir die Gruppe vorbeilassen sollten. Nur&#8230; der Mann neben mir war nicht Thorsten. Verbl&#252;fft drehte ich mich um. Wo war er denn?</p>
<p>Hinter mir stand Thorsten in der Str&#246;mung und fummelte an seinem Regulator rum. Ich hielt an und lie&#223; den Fremdem neben mir vorbeiziehen. Was machte er da nur?</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/dolphin_house02.JPG"><img class="aligncenter size-full wp-image-927" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/dolphin_house02.JPG" alt="" width="460" height="345" /></a></p>
<p><em>Thorsten: Ich hatte die Gruppe nat&#252;rlich auch bemerkt und wie sie an uns vorbei wollten. Auch mir war der Gedanke gekommen, sie vorbei zu lassen. Als ich mich umsah, um zu schauen, wohin wir wohl ausweichen k&#246;nnten, bekam ich von einem der Taucher eine Flosse ins Gesicht, so heftig, dass ich erstmal anhalten musste. Ich hatte den Regulator nicht verloren, weil ich sofort mit der Hand dran war, aber mir tat die Lippe weh. Au&#223;erdem f&#252;hlte sich das auf einmal komisch an. Ich sp&#252;rte ganz deutlich etwas an meiner Unterlippe, das da vorher nicht war. Als ich mit den Fingern meinen Regulator abtastete, stellte ich fest, dass sich der Blasenabweiser durch den Aufprall verschoben hatte. Anstatt parallel zum Mundst&#252;ck war er nun nach links verdreht. Ich versuchte vorsichtig, ob er wohl gebrochen war, aber er lie&#223; sich ohne Probleme in seine eigentliche Position zur&#252;ckschieben. Und er tat noch das, wozu er gedacht war: Blasen abweisen.</em></p>
<p>Ich wartete und drehte mich wieder nach vorne, da bekam ich einen Schlag auf den Kopf. Ich zuckte zusammen  und sah, dass der Herr, der mich eben &#252;berholte und sich als Thorsten ausgegeben hatte, mir soeben mit der Flosse auf den Kopf getreten war. Er merkte es zwar und entschuldigte sich, aber ehrlich gesagt hatte ich nun genug. Ich machte Thorsten das Zeichen, dass wir erst mal warten w&#252;rden bis diese Sch&#252;ler vorbei waren. Er verstand und nach einem Moment konnten wir weiter.</p>
<p>Wir wechselten die Seite des Kanals um den Block zu umrunden. Als wir &#252;ber die Nordspitze kamen, war es deutlich ruhiger. Hier befanden wir uns in einem kleinen Korallengarten und einer enormen Fischvielfalt. Kaiserfische, Zebrafische, Papageienfische, Fl&#246;tenfische, Rotfeuerfische&#8230; alle tummelten sich am Riff. Die Sicht war bombastisch, und so gelangen uns einige sehr sch&#246;ne Bilder.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/dolphin_house03.JPG"><img class="aligncenter size-full wp-image-928" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/dolphin_house03.JPG" alt="" width="460" height="345" /></a></p>
<p>Weiter ging es um den Block herum. Ich kontrollierte mein Finimeter und stellte fest, dass ich noch 100 bar hatte. Zeit zum Umdrehen? Oder&#8230; doch ganz rum? So langsam schlich sich bei mir ein bisschen Nervosit&#228;t ein. Block umrunden&#8230; sch&#246;n und gut, aber f&#228;nden wir denn auch den &#8220;Anfang&#8221; wieder? Nicht dass wir den Block wieder und wieder umrunden w&#252;rden ohne den Ausstieg zu finden. Ich wurde ehrlich gesagt etwas nerv&#246;s. Gut, es gab an sich keinen Grund, Luft hatte ich genug und wenn mir die Luft ausgehen w&#252;rde, m&#252;sste ich im schlimmsten Falle eben aufsteigen und oben gucken wo wir waren. Aber trotzdem&#8230; ich &#228;rgerte mich, denn ich hatte vergessen, mir einen Markierungspunkt zu merken, den ich wieder erkennen am Anfang des Kanals.</p>
<p>Etwas verbissen tauchte ich weiter. Dem Gef&#252;hl nach h&#228;tte ich gesagt, dass wir inzwischen auf der S&#252;dseite des Blocks angekommen waren, also m&#252;sste man dem Riff nur folgen, dann k&#228;me der Eingang zum Kanal, dort gerade aus weiter und schon w&#228;ren wir am Boot. Klingt doch leicht.</p>
<div id="attachment_929" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/dolphin_house04.JPG"><img class="size-full wp-image-929" title="Ein Fl&#246;tenfisch" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/dolphin_house04.JPG" alt="Ein Fl&#246;tenfisch" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Fl&#246;tenfisch</p></div>
<p>Wir tauchten weiter. Ich guckte auf das Finimeter. 60 bar. Mist. Weit und breit erkannte ich keinen Eingang zum Kanal. Einmal w&#228;re ich fast in eine Schneise getaucht, aber das war eine Sackgasse. Langsam verging mir das Lachen. Ich tauchte voran und legte langsam aber sicher einen Zahn zu. Wo war blo&#223; dieser bl&#246;de Kanal?</p>
<p>Pl&#246;tzlich klopfte mir Thorsten auf die Schulter. Er zeigte an, dass wir umdrehen m&#252;ssten. Umdrehen???</p>
<p><em>Ich habe nat&#252;rlich auch die ganze Umgebung des Blocks nach etwas abgesucht, das mir bekannt vorkam. Beim Eingang in den Kanal war mir aufgefallen, dass dort am Block ein paar einzelne Korallen standen, &#228;hnlich wie Inseln. Als wir bei so einer Struktur vorbeikamen, erwartete ich eigentlich, die andere Seite von dem Kanal zu sehen, aber das war nicht so. Erst als wir wieder drin waren, erkannte ich in der Ferne die andere Wand. Ich tippte Annette an, dass wir in die andere Richtung mussten. Auf ihren ungl&#228;ubigen Blick nahm ich meine Schreibtafel zur Hand und schrieb es auf: &#8220;Wir sind wieder in der Passage.&#8221; Ich &#252;bernahm die F&#252;hrung und wir schwammen den Weg zur&#252;ck, an der anderen Wand entlang.</em></p>
<p>Ich folgte ihm jedoch und flehte zum Himmel, dass er wusste wo wir waren. Und: TomTom wusste es! Er f&#252;hrte uns aus dem Kanal heraus, in den ich eben wieder geschwommen war (das zum Thema den Block x Mal umkreisen&#8230; <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) und f&#252;hrte wie eine eins zum Boot zur&#252;ck. Als ich das steinerne Herz sah, h&#228;tte ich vor Erleichterung jubeln k&#246;nnen. Interessanterweise hatte sich in unserer &#8220;Abwesenheit&#8221; die Sicht deutlich verschlechtert, und wir konnten das Boot, als wir direkt drunter waren, nur noch schemenhaft erkennen. Insofern stellte sich das Herz doch als sehr n&#252;tzlich heraus.</p>
<div id="attachment_930" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/dolphin_house05.JPG"><img class="size-full wp-image-930" title="Das Herz des Ozeans" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/dolphin_house05.JPG" alt="Das Herz des Ozeans... :-)" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Das Herz des Ozeans... <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p><em>Die schlechtere Sicht war es auch, die zun&#228;chst verhindert hat, dass wir die andere Wand vom Kanal sehen konnten. Doch einmal dachte ich, dass ich noch ein Problem h&#228;tte. Wir waren gerade umgedreht, um uns auf den R&#252;ckweg zu machen, da passierten wir eine weitere Gruppe Taucher, angef&#252;hrt von einem der Divemaster von unserem Boot, die uns entgegen kam. Wir gr&#252;&#223;ten freundlich und schwammen weiter. Doch auf einmal sp&#252;rte ich einen Ruck &#8211; und es ging nicht mehr weiter. Was war denn nun los? Ich merkte, dass ich mit meiner rechten Flosse offenbar festhing. Na klasse, dachte ich mir, da hat man uns eingebleut, vorsichtig zu sein, und jetzt hatte ich mir wohl die Flosse irgendwo eingeklemmt und w&#252;rde bei dem Versuch, sie zu befreien, mindestens zehn Jahre Riffgeschichte zerst&#246;ren. Doch als ich mich vorsichtig umwandte, um nachzusehen&#8230; stellte ich fest, dass der Divemaster der anderen Gruppe mich festhielt! Kann mir mal einer erkl&#228;ren, was das Unterwasser-Handzeichen f&#252;r &#8220;Wohl &#8216;n Clown gefr&#252;hst&#252;ckt, Du Komiker!&#8221; ist?</em></p>
<p>Ja, der hatte schon Humor. Einmal hingen wir an der Dekoleine zum Sicherheitsstop da kam er angeschwommen und hatte sich wie ein Walr0&#223; einen Tierknochen zwischen Nasenerker der Taucherbrille und Regulator geklemmt. Versuchen Sie mal dabei nicht Tr&#228;nen zu lachen und dabei den Wassereinbruch in den Regulator zu vermeiden!</p>
<p>Als wir ausgestiegen waren lie&#223; ich mir von Thorsten erkl&#228;ren, was &#8220;nat&#252;rliche&#8221; Navigation ist <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich werde mich in Zukunft bem&#252;hen es auch zu lernen.</p>
<p>Doch offenbar waren wir nicht die einzigen, die da Probleme hatten. Nachdem wir ausgestiegen waren und uns abtrockneten, erschien ein Kopf an der Meeresoberfl&#228;che, sehr weit vom Boot entfernt. Die Besatzung wurde schon unruhig, da es nur ein Kopf war. Nachdem dieser aber keine Anstalten machte zu winken oder um Hilfe zu rufen war es klar, dass dieser Kopf sich ebenfalls verirrt hatte. 10 min sp&#228;ter erschien der Kopf samt K&#246;rper und Buddy auf dem Boot und auch er gestand, dass er gucken musste wo wer war. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein Hoch auf Thorsten! Dank ihm blieb uns diese Peinlichkeit erspart! <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>So ganz langsam hatte ich den Bogen raus. Und das sollte sich noch als n&#252;tzlich erweisen. (*platzt vor Stolz) </em></p>
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<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Dolphin+House+%E2%80%93+%C3%84gypten+%E2%80%93+Rotes+Meer+und+der+Tauchgang+ohne+Guide+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D819+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=819&amp;md5=cb4bd0b01ca913eb11d6db2b41b6b4df" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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