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	<title>Flat Flute Divers &#187; Freiwassertauchgang</title>
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	<description>Das etwas andere Blog über das Tauchen.</description>
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		<title>Tauchbasis Schluchsee ist Dive Resort</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 07:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach l&#228;ngerer Zeit mal vermelden wir mal wieder etwas Aktuelles: Die Tauchbasis Schluchsee, die Stammtauchbasis der Flat Flute Divers, ist seit diesem Fr&#252;hjahr ganz offiziell ein "PADI Dive Resort". Mehr gibt es auf der Webseite der Tauchbasis und auf der Webseite der Tauchschule AQUAplus, die die Basis betreibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/05/padi_dive_resort.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1283" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/05/padi_dive_resort.jpg" alt="" width="241" height="309" /></a>Nach l&#228;ngerer Zeit mal vermelden wir mal wieder etwas Aktuelles: Die <a href="http://www.tauchbasis-schluchsee.de" target="_blank">Tauchbasis Schluchsee</a>, die Stammtauchbasis der Flat Flute Divers, ist seit diesem Fr&#252;hjahr ganz offiziell ein &#8220;PADI Dive Resort&#8221;. Mehr gibt es auf der Webseite der Tauchbasis und auf der Webseite der <a href="http://www.aquaplus-wehr.de" target="_blank">Tauchschule AQUAplus</a>, die die Basis betreibt.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Tauchbasis+Schluchsee+ist+Dive+Resort+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1281+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1281&amp;md5=d58b8bc0c1fc2ad6522eb337f9417b60" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schweinswale in der Weser: immer noch ein R&#228;tsel &#8211; Walbeobachter gesucht!</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 07:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leben im Wasser]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweinswale]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[(pur). Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) sucht dieses Jahr wieder aufmerksame Beobachter, damit das R&#228;tsel um die Schweinswale in der Weser gel&#246;st werden kann.

"Seit 5 Jahren schwimmen die bis zu 1,50 Meter gro&#223;en, grauen Meeress&#228;uger jedes Fr&#252;hjahr die Weser flussaufw&#228;rts, manchmal sogar die 65 Kilometer bis nach Bremen", so die Biologin Denise ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(pur). Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) sucht dieses Jahr wieder aufmerksame Beobachter, damit das R&#228;tsel um die Schweinswale in der Weser gel&#246;st werden kann.</p>
<p>&#8220;Seit 5 Jahren schwimmen die bis zu 1,50 Meter gro&#223;en, grauen Meeress&#228;uger jedes Fr&#252;hjahr die Weser flussaufw&#228;rts, manchmal sogar die 65 Kilometer bis nach Bremen&#8221;, so die Biologin Denise Wenger von der GRD. Vermutlich folgen sie attraktiven Futterquellen, Fischarten wie Finte, Stint oder Hering, die aus der Nordsee zum Ablaichen in die gro&#223;en Fl&#252;sse kommen. Einen Anhaltspunkt f&#252;r diese These bieten die Daten der vor einem Jahr im Fluss installierten Hydrophone (Unterwassermikrophone, sog. Klickdetektoren), die die Ultraschalllaute der Schweinswale aufzeichnen. &#8220;Eindeutige Lautfolgen (&#8220;click trains&#8221;) f&#252;r Futtersuche und Kommunikation wurden bei der Auswertung gefunden&#8221;, so der Schweinswalexperte Sven Koschinski.</p>
<p>Aber noch wei&#223; man nicht genau, wie viele dieser heimischen, gesch&#252;tzten Kleinwale sich in der Weser aufhalten, was sie eigentlich hier tun und welche Bedeutung die verschiedenen Weserabschnitte f&#252;r die Meeress&#228;uger haben. Deshalb bittet die Projektleiterin Denise Wenger dieses Jahr besonders alle Segler, Bootsfahrer, Fischer, Anwohner und Osterurlauber, die auf oder an der Weser unterwegs sind, sich ein wenig Zeit f&#252;r &#8220;Whale Watching&#8221; zu nehmen und nach den Kleinen T&#252;mmlern Ausschau zu halten. Meldungen telefonisch an 089-741 604 10 oder per E-Mail unter info@delphinschutz.org oder mithilfe eines Meldebogens unter <a href="http://www.weserwale.de" target="_blank">www.weserwale.de</a>.<br />
Nur wenn wir mehr &#252;ber die Lebensgewohnheiten unserer einzigen heimischen Wale wissen, k&#246;nnen sie gezielt gesch&#252;tzt werden.</p>
<p>Das Projekt wird unterst&#252;tzt von der Deutschen Umwelthilfe und der Naturschutzbeh&#246;rde des Landkreises Wesermarsch.</p>
<p><em>Quelle: djd</em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Schweinswale+in+der+Weser%3A+immer+noch+ein+R%C3%A4tsel+%E2%80%93+Walbeobachter+gesucht%21+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1277+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1277&amp;md5=7d56a10b0d5987728a04b2cdae676270" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Unterwasserparadies Rotes Meer:  Auf Tauchstation in El Gouna</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 07:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[El Gouna]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Meer]]></category>

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Die K&#252;ste vor El Gouna gilt vollkommen zurecht als wahres Tauch- und Schnorchelparadies: Die eindrucksvolle Unterwasserwelt des Roten Meeres vor &#196;gypten lockt seit Jahren viele Meeresfreunde unter die Wasseroberfl&#228;che. Neben der faszinierenden Tierwelt und besonderen Unterwasser-Szenarien wie Schiffswracks und Canyons punktet El Gouna auch durch exzellente Ausbildungsm&#246;glichkeiten: In den momentan neun Tauchbasen vor Ort ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1262" class="wp-caption center" style="width: 355px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/04/el_gouna_diver.jpg"><img class="size-full wp-image-1262" title="Tauchen im Roten Meer vor El Gouna." src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/04/el_gouna_diver.jpg" alt="Tauchen im Roten Meer vor El Gouna." width="345" height="460" /></a><p class="wp-caption-text">Tauchen im Roten Meer vor El Gouna.</p></div>
<p>Die K&#252;ste vor El Gouna gilt vollkommen zurecht als wahres Tauch- und Schnorchelparadies: Die eindrucksvolle Unterwasserwelt des Roten Meeres vor &#196;gypten lockt seit Jahren viele Meeresfreunde unter die Wasseroberfl&#228;che. Neben der faszinierenden Tierwelt und besonderen Unterwasser-Szenarien wie Schiffswracks und Canyons punktet El Gouna auch durch exzellente Ausbildungsm&#246;glichkeiten: In den momentan neun Tauchbasen vor Ort wird auch auf Deutsch das Tauchen vermittelt und die PADI Tauchausbildung angeboten. Trotz der vielen hervorragenden Dive-Spots f&#252;r Anf&#228;nger und Profis ist die K&#252;ste vor El Gouna noch nicht &#252;berlaufen. Die Chancen stehen somit gut, auch seltene Meeresbewohner anzutreffen.</p>
<p>Die &#228;gyptische Ferienregion El Gouna bietet die perfekten Voraussetzungen f&#252;r einen Tauchgang. Ob absoluter Neuling oder erfahrener Unterwasser-Profi – im Roten Meer vor der K&#252;ste El Gounas findet sich stets der ideale Dive-Spot. Gut Geschulte Tauchlehrer und Guides  begleiten Anf&#228;nger bei ihren ersten Tauchversuchen im Hotelpool, um danach mit den erfahreneren und zertifizierten Tauchern in die faszinierenden Unterwasserwelt des Roten Meeres hinab zu gleiten. Gemeinsame Tagestouren im Rahmen eines Schnupper-Tauch- oder eines Schnorcheltags runden das Programm ab. Ausgehend von der Marina El Gounas mit ihren bunten Cafés und Gesch&#228;ften sind es lediglich f&#252;nfzehn Minuten bis zu den ersten Riffen. Nach einem gemeinsamen Tauchgang, einem leckeren Mittagessen auf einem der ger&#228;umigen Tauchboote und einer verdienten Siesta  d&#252;rfen sich die Teilnehmer am Nachmittag nochmals ausgiebig hinab zu Korallen &amp; Co. begeben.</p>
<p>Neulinge im Tauchsport k&#246;nnen in dem &#228;gyptischen Ferienort auch ihren PADI Open Water Tauchschein machen, der ihnen erlaubt, sich in &#252;ber 175 L&#228;ndern in bis zu 18 Meter Meerestiefe zu wagen. Momentan beherbergt El Gouna neun Tauchbasen. Darunter befinden sich die drei deutschen Anbieter Blue Brothers Diving, Orca und The Dive Connection. Wer so richtig Gefallen am Tauchen gefunden hat, kann sich in El Gouna weiterbilden, Dive-Specialties erlernen, sich beim technischen Tauchen versuchen oder sich sogar zum Tauchlehrer ausbilden lassen. Auch die Kleinsten werden nicht vergessen, denn viele Tauchstationen haben spezielle Kurse f&#252;r Kinder im Programm.</p>
<p>F&#252;r erfahrene Unterwassersportler bieten sich rund um El Gouna auch ausgefallene Tauchreviere an. Etwa zwei Stunden entfernt liegt der Schiffsfriedhof Abu Nuhas mit seinen vielen geheimnisvollen Wracks. Auch die faszinierenden Canyons von Shabaha oder das so genannte Blind Reef voll farbenpr&#228;chtiger Meeresbewohner ist nur zwei Stunden von El Gouna entfernt und l&#228;dt Wagemutige auf Tauchg&#228;nge ein. Trotz diesem vielf&#228;ltigen Angebot ist das Rote Meer vor El Gouna nicht mit anderen Booten und Tauchern &#252;berlaufen, was gute Chancen f&#252;r eine Begegnung mit exotischen Fischen, Meeresschildkr&#246;ten oder Delfinen verspricht.</p>
<p>Mehr Informationen zum Tauchen und den in El Gouna ans&#228;ssigen Tauchschulen findet man auf <a href="http://www.elgouna.com" target="_blank">www.elgouna.com</a> in der Kategorie <a href="http://www.elgouna.com/BrowseSection~SubSectionID~27~Lang~de.html" target="_blank">http://www.elgouna.com/BrowseSection~SubSectionID~27~Lang~de.html</a>.<br />
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<em>Quelle: El Gouna Tourimus Information</em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Unterwasserparadies+Rotes+Meer%3A+Auf+Tauchstation+in+El+Gouna+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1260+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1260&amp;md5=af287facfaaa432160eebfbdbda105e4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>seaQuest DSV – Die Serie</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 08:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leben im Wasser]]></category>
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		<category><![CDATA[Tauch-Theorie]]></category>
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		<description><![CDATA["Das 21. Jahrhundert... der Mensch hat den letzten Lebensraum der Erde kolonisiert: den Ozean. Als Besatzung der seaQuest sind wir f&#252;r den Schutz der Meere verantwortlich. Denn unter der Wasseroberfl&#228;che liegt die Zukunft..."
Captain Nathan Bridger im Vorwort der 1. Staffel von "seaQuest DSV"

Am 19. Januar 1994, das hei&#223;t, heute vor 17 Jahren startete im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das 21. Jahrhundert&#8230; der Mensch hat den letzten Lebensraum der Erde kolonisiert: den Ozean. Als Besatzung der seaQuest sind wir f&#252;r den Schutz der Meere verantwortlich. Denn unter der Wasseroberfl&#228;che liegt die Zukunft&#8230;&#8221;<br />
<em>Captain Nathan Bridger im Vorwort der 1. Staffel von &#8220;seaQuest DSV&#8221;</em></p>
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<p>Am 19. Januar 1994, das hei&#223;t, heute vor 17 Jahren startete im deutschen Fernsehen die Erstausstrahlung einer Serie, die f&#252;r damalige Begriffe h&#246;chst innovativ war. Sie verwendete Computergrafiken als Spezialeffekte, sollte Science Fiction sein, aber auch einen realistischen Hintergrund haben. Heute nennt man das &#8220;Edutainment&#8221;. Die Serie, der leider nur ein kurzes Leben beschieden war, war &#8220;seaQuest DSV&#8221;. Ich pers&#246;nlich war ein Fan der ersten Stunde und habe selbst die verschiedenen Wandlungen, die die Serie im Lauf ihrer kurzen &#8220;Lebensdauer&#8221; durchlief, mitgemacht. Mein Taucherlogbuch ziert das Logo der UEO, an meiner Pressluftflasche h&#228;ngt der Mannschaftsaufn&#228;her der seaQuest.</p>
<p>Ich m&#246;chte daher dieser Serie gern Tribut zollen. Leider hatte sie nicht die Chance, ihr volles Potential zu entwickeln, aber vielleicht wird aus dem, was man heute auf DVD bewundern kann, klar, was h&#228;tte sein k&#246;nnen. Beginnen m&#246;chte ich mit dieser Einf&#252;hrung &#252;ber die Serie und ihre Charaktere im Allgemeinen, um dann in den folgenden Wochen auf die einzelnen Geschichten einzugehen.</p>
<h3>Die Situation: Die Welt am Abgrund und die Gr&#252;ndung der UEO</h3>
<p>Die Geschichte beginnt im Jahr 2017 mit einen Zwischenfall, der zeigen soll, wohin sich das Leben entwickelt hat: der Mensch hat im Ozean Kolonien in verschiedenen Untersee-Basen gegr&#252;ndet, wobei dabei eher wirtschaftliche als wissenschaftliche Interessen im Vordergrund stande. Konzerne haben den Meeresboden aufgeteilt und sind Willens, ihre Territorien mit Waffengewalt zu verteidigen. Als es zu einer Krise kommt, in der ein U-Boot-Kommandant, der beinahe einen Befehl von Vorgesetzten missachtet und eine Kolonie zerst&#246;rt h&#228;tte, findet ein Umdenken statt: die Vereinten Nationen erkl&#228;ren sich auch f&#252;r den Meeresgrund zust&#228;ndig und eine neue, weltumspannende Organisation wird gegr&#252;ndet: die UNITED EARTH / OCEANS ORGANIZATION, kurz UEO.</p>
<h3>Die seaQuest und Nathan Bridger</h3>
<div id="attachment_1182" class="wp-caption aligncenter" style="width: 409px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/01/seaquestbridger.jpg"><img class="size-full wp-image-1182" title="Captain Nathan Bridger (Roy Scheider) / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/01/seaquestbridger.jpg" alt="Captain Nathan Bridger (Roy Scheider) / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT" width="399" height="501" /></a><p class="wp-caption-text">Captain Nathan Bridger (Roy Scheider) / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT</p></div>
<p>Das modernste U-Boot der neu gegr&#252;ndeten Flotte der UEO ist die &#8220;seaQuest&#8221;, die zuvor der Regionalmacht NORPAC diente. Als er noch in der Navy war, hat ein gewisser Nathan Bridger das Boot mit geplant. Doch als sein Sohn bei einem Einsatz der Navy ums Leben kommt, schw&#246;rt Bridger seiner Frau, nie mehr etwas mit der Navy zu tun zu haben. Mittlerweile ist auch seine Frau verstorben und Bridger lebt auf einer einsamen Insel, wo er seinen zahmen Delfin Darwin trainiert. Admiral Noyce, ein alter Bekannter von Bridger, versucht nun, diesen wieder &#8220;ins Boot zu holen&#8221;, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Die seaQuest wird von Milit&#228;rboot zu einem Wissenschaftsboot umger&#252;stet und soll f&#252;r die UEO den Frieden erhalten. Bridger ist davon nicht sonderlich begeistert &#8211; und erst recht nicht, als er herausfindet, dass der &#8220;unverbindliche&#8221; Besuch an Bord der seaQuest von Noyce organisiert wurde, um ihn zu &#252;berzeugen, doch zu bleiben. Aber nach einer erneuten Krise um ein Piraten-U-Boot &#252;berlegt er es sich anders und wird der neue Captain.</p>
<p>Dargestellt wurde Nathan Bridger von Roy Scheider, den die meisten aus dem Film &#8220;Der wei&#223;e Hai&#8221; kennen d&#252;rften, wo er Polizeichef Brody spielte. Scheider war angetan von der Idee, mit Hilfe der Serie auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Als die Serie nicht so lief, wie sich das Studio das versprach und man immer mehr phantastische Elemente einbaute, wollte Scheider damit nichts mehr zu tun haben. In der letzten, der dritten Staffel &#252;bernahm Captain Oliver Hudson das Steuer der seaQuest. Bridger ist als &#8220;untypischer Milit&#228;rtyp&#8221; angelegt, er hat es in der Navy zwar zum Captain gebracht, aber seine Vorliebe gilt der Wissenschaft, nicht dem Kriegf&#252;hren. Er hadert sehr mit sich, ob er auf der seaQuest bleiben soll, denn immerhin hat er seiner Frau versprochen, es nicht mehr zu tun. Scheider selbst fand &#252;brigens, dass man es in der Serie sehr gut wagen k&#246;nnte, solche pers&#246;nlichen Geschichten auch als Handlungsbogen &#252;ber mehrere Episoden laufen zu lassen, was das Studio ablehnte, da man Science-Fiction-Fans eher als &#8220;Gelegenheitszuschauer&#8221; sah (dass es anders geht, demonstrierte die Serie &#8220;Babylon 5&#8243; wenige Jahre sp&#228;ter sehr eindrucksvoll). Erst in der dritten Staffel und nach Scheiders Weggang wagte man sich an einen Storybogen, der jedoch wegen des Absetzens der Serie nie vollendet wurde. Roy Scheider starb am 10. Februar 2008 an den Komplikationen einer Krebstherapie.</p>
<p>Die seaQuest wurde nach tats&#228;chlichen modernsten Erkenntnissen mit einem Schuss Science Fiction &#8220;gemischt&#8221;. Bei vielen Ideen brachte man tats&#228;chliche Forschungsergebnisse ein (wie etwa die Satelitten, die die seaQuest immer begleiten und deren &#8220;Augen und Ohren&#8221; sind), bei manchen spekulierte man (zum Beispiel bei der Au&#223;enhaut des Bootes, die aus einem Biomaterial bestehen sollte, das sich selbst regenerieren kann). Das ganze gab ein recht realistisch wirkendes &#8220;Gesamtbild&#8221;, was das Studio zu der Aussage verleitete, die Serie seaQuest sei quasi &#8220;STAR TREK unter Wasser, nur besser!&#8221; Damit hatte man die Latte selbst und ohne Not recht hoch gelegt. Die Serie hatte es schwer, diesen Anspr&#252;chen gerecht zu werden, obwohl sie mit modernster Technik produziert wurde. In der Tat gab es kaum Modellaufnahmen, alle Spezialeffekte kamen aus dem Computer (was man nach heutigen Gesichtspunkten auch deutlich sieht, aber damals war das der Stand der Technik).</p>
<h3>Darwin der Delfin</h3>
<p>Darwin ist ein Delfin, der von Nathan Bridger dazu trainiert wurde, auf Handzeichen zu reagieren und verschiedene Kommandos auszuf&#252;hren. An Bord der seaQuest erlebt Bridger dann eine &#220;berraschung: Dort gibt es ein System, das Darwins Laute in Sprache &#252;bersetzen kann &#8211; und umgekehrt. Dass es sich dabei nicht um einen Trick handelt, erf&#228;hrt Bridger, als er Darwin nach der Farbe seiner Badehose fragt und Darwin wahrheitsgem&#228;&#223; antwortet, Bridger trage keine Badehose &#8211; &#8220;Haut!&#8221; Das &#220;bersetzungssystem ist noch nicht perfekt, manche &#220;bersetzungen ergeben keinen Sinn, da man noch nicht wirklich wei&#223;, wie ein Delfin genau denkt. Darwin kann sich innerhalb der seaQuest &#252;ber ein Labyrinth von wassergef&#252;llten Rohren fortbewegen bis hin zum &#8220;Moonpool&#8221;, wo sich die &#8220;&#220;bersetzungsanlage&#8221; befindet.</p>
<p>Darwin wurde im Vorspann mit genau diesem Namen vorgestellt &#8211; Darwin. Das hatte den Hintergrund, dass es kein echter Delfin war, der ihn darstellte. Bei den Aufnahmen im Innern der seaQuest und immer dann, wenn die Schauspieler direkt mit ihm interagieren mussten, handelte es sich um eine Animatronic-Figur, bei den Aufnahmen au&#223;erhalb der seaQuest war er eine Computergrafik. In einigen wenigen Szenen wurden auch Archivaufnahmen von echten Delfinen verwendet.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1186" class="wp-caption aligncenter" style="width: 396px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/01/seaquestseason1cast.jpg"><img class="size-full wp-image-1186 " title="Die Besatzung der seaQuest in Staffel 1: Ganz hinten Ford, davor O'Neill (links) und Ortiz; links versetzt Krieg, vordere Reihe (von links) Crocker, Westphalen, Bridger, Wolenczak; ganz vorne Hitchcock. / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2011/01/seaquestseason1cast.jpg" alt="Die Besatzung der seaQuest in Staffel 1: Ganz hinten Ford, davor O'Neill (links) und Ortiz; links versetzt Krieg, vordere Reihe (von links) Crocker, Westphalen, Bridger, Wolenczak; ganz vorne Hitchcock. / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT" width="386" height="290" /></a><p class="wp-caption-text">Die Besatzung der seaQuest in Staffel 1: Ganz hinten Ford, davor O&#39;Neill (links) und Ortiz; links versetzt Krieg, vordere Reihe (von links) Crocker, Westphalen, Bridger, Wolenczak; ganz vorne Hitchcock. / (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT</p></div>
<h3>Commander Jonathan Ford</h3>
<p>Jonathan Ford war schon unter der ersten Kommandantin der seaQuest erster Offizier an Bord. Als das Boot vom Milit&#228;r- zum Wissenschaftsboot umger&#252;stet wird, steht er zwischen allen St&#252;hlen, findet sich aber bald zurecht. In der zweiten Staffel bekommt er Konkurrenz durch den aufstrebenden Lieutenant James Brody, der der Meinung ist, die Besatzung k&#246;nnte &#8220;effektiver&#8221; arbeiten, aber Ford hat die Lage im Griff. Seine schwerste Entscheidung war, gegen die Kommandantin der seaQuest vorzugehen, als diese entgegen der Anweisung vom Hauptquartier einen Krieg mit einer Unterwasser-Kolonie beginnen wollte.</p>
<p>Don Franklin, der Darsteller von Commander Ford, ist in Deutschland nicht so bekannt. Er spielte haupts&#228;chlich in Fernsehserien mit und in wenigen Kinoproduktionen. 2005 war er beispielsweise in der Serie &#8220;CSI: Miami&#8221; zu sehen.</p>
<h3>Lucas Wolenczak</h3>
<p>Lucas Wolenczak ist ungef&#228;hr das, was Wesley Crusher in &#8220;Star Trek &#8211; The Next Generation&#8221; war, ein hochbegabter Jugendlicher mit einer Vorliebe f&#252;r die Technik. Er bestand bereits an einer Wissenschaftsuniversit&#228;t mit Auszeichnung und kam an Bord der seaQuest, nachdem sich seine Eltern scheiden lie&#223;en. Er ist der Erfinder des &#8220;Vocoders&#8221;, das Ger&#228;t, mit dessen Hilfe Darwin &#8220;sprechen&#8221; kann. Er ist ein bisschen vorlaut und sich seiner F&#228;higkeiten sehr wohl bewusst, allerdings akzeptiert er Captain Bridger sehr schnell als Vorgesetzten.</p>
<p>Neben Roy Scheider und Ted Raimi d&#252;rfte Lucas-Darsteller Jonathan Brandis noch der in Deutschland bekannteste Schauspieler der seaQuest-Darsteller sein. Er spielte unter anderem die Hauptrolle des Bastian Balthasar Bux in &#8220;Die unendliche Geschichte 2: Auf der Suche nach Fantásien&#8221;, au&#223;erdem war er in Filmen wie &#8220;Stephen King&#8217;s ES&#8221; oder &#8220;Fatal Attraction&#8221; zu sehen. Im Fernsehen trat er in verschiedenen Serien auf, dazu geh&#246;ren &#8220;Full House&#8221;, &#8220;Wer ist hier der Boss?&#8221; und &#8220;Mord ist ihr Hobby&#8221;. Jonathan Brandis starb am 12. November 2003 im Alter von nur 27 Jahren infolge von Verletzungen, die er sich bei einem Selbstmordversuch zugezogen hatte.</p>
<h3>Dr. Kristin Westphalen</h3>
<p>Dr. Westphalen f&#252;hrt an Bord der seaQuest gleich zwei Funktionen aus: Sie ist &#196;rztin und wissenschaftliche Leiterin. Als letztere ist sie sehr energisch vor allem im Umgang mit den Milit&#228;rs auf dem Boot, mit denen sie ab und zu aneinander ger&#228;t (besonders, wenn es um Priorit&#228;ten geht). Captain Bridger kannte sie zuvor nur von Berichten und wollte schon mal mit ihm Kontakt aufnehmen, um ein wissenschaftliches Problem zu erl&#228;utern. Das scheiterte jedoch an der Marine. Jetzt unter seinem Kommando auf seinem Schiff zu arbeiten ist f&#252;r sie etwas besonderes.</p>
<p>Auch Stephanie Beacham d&#252;rfte au&#223;er in ihrer Rolle bei &#8220;seaQuest DSV&#8221; dem deutschen Publikum relativ unbekannt sein. Sie war in einer Folge der britischen Science-Fiction-Serie &#8220;UFO&#8221; von Gerry Anderson zu sehen, sowie in &#8220;Charmed&#8221;, &#8220;Beverly Hills 90210&#8243;, dem &#8220;Denver-Clan&#8221;-Ableger &#8220;Die Colbys&#8221;, sowie im &#8220;Denver-Clan&#8221; selbst. Da Stephanie Beacham in England lebt, ist sie in letzter Zeit haupts&#228;chlich in britischen Fernsehproduktionen zu sehen.</p>
<h3>Lieutenant Commander Katherine Hitchcock</h3>
<p>Katherine Hitchcock war &#8211; lange vor B&#8217;Elana Torres von &#8220;Star Trek &#8211; Voyager&#8221; &#8211; eine der ersten weiblichen Chefingenieure in einer Fernsehserie. Sie nimmt ihre Arbeit sehr ernst und macht mehr als das &#8220;Soll&#8221;. Einen Punkt in ihrer Vergangenheit w&#252;rde sie aber am liebsten ausl&#246;schen: Sie war ein Jahr lang mit Lieutenant Benjamin Krieg verheiratet. Lucas Wolenczak hatte ein paar jugendliche Fantasien &#252;ber sie.</p>
<p>Stacy Haiduk ist ebenfalls eine Schauspielerin, die haupts&#228;chlich Fernsehrollen spielt. Auch wenn ihr Name nicht so bekannt ist, im deutschsprachigen Raum hat man sie bestimmt au&#223;er bei &#8220;seaQuest&#8221; schon mal gesehen. Sie spielte unter anderem in &#8220;Parker Lewis &#8211; Der Coole von der Schule&#8221;, &#8220;Profiler&#8221;, &#8220;Charmed&#8221;, &#8220;The Sentinel&#8221;, &#8220;Akte X&#8221;, &#8220;er &#8211; emergency room&#8221;, &#8220;CSI: Miami&#8221;, &#8220;NCIS&#8221;, &#8220;Crossing Jordan &#8211; Pathologin mit Profil&#8221;, &#8220;Cold Case&#8221;, &#8220;CSI: NY&#8221;, &#8220;Heroes&#8221;, &#8220;Prison Break&#8221; und &#8220;Burn Notice&#8221; mit.</p>
<h3>Lieutenant Benjamin Krieg</h3>
<p>Krieg ist der typische Offizier, der zwar beim Milit&#228;r ist, sich aber nicht so richtig unterordnen kann. W&#228;hrend der Ausbildung hat er ein Navy-Maskottchen bunt angemalt und an Bord der seaQuest versteht er sich als &#8220;Versorgungsoffizier&#8221;. Soll hei&#223;en, er besorgt alles, was man haben m&#246;chte &#8211; zum entsprechenden Preis. Er denkt auch in erster Linie ans Geld, wenn es um irgenwelche Sachen geht. Seine kurze Ehe mit Lieutenant Commander Hitchcock versucht er, mit Humor zu nehmen, allerdings l&#228;sst sie ihm nicht immer Gelegenheit dazu. W&#228;hrend der Ausbildung hat Krieg mit Bridgers Sohn Robert gedient.</p>
<p>John D&#8217;Aquino geh&#246;rt auch in die Reihe der Darsteller, die man &#8220;schon mal gesehen&#8221; hat. Er spielte in unz&#228;hligen Serien mit, dazu geh&#246;ren &#8220;Xena&#8221;, &#8220;Mord ist ihr Hobby&#8221;, &#8220;Seinfeld&#8221;, &#8220;Silders&#8221;, &#8220;Crossing Jordan &#8211; Pathologin mit Profil&#8221;, &#8220;Baywatch&#8221;, &#8220;Matlock&#8221; und zuletzt &#8220;Monk&#8221;.</p>
<h3>Lieutenant Junior Grade Tim O&#8217;Neill</h3>
<p>O&#8217;Neill ist der Kommunikationsoffizier der seaQuest und verdient den Namen wirklich: Er spricht mindestens ein Dutzend Sprachen flie&#223;end und mehrere weitere zumindest so, dass er sich verst&#228;ndlich machen kann. Wegen seiner Begabung war er als Kind nicht sonderlich beliebt &#8211; und die Tatsache, dass er Brillentr&#228;ger ist, mag noch dazu beigetragen haben. Schlechte Erfahrungen in der Kindheit haben ihn zu einem nerv&#246;sen, &#252;bervorsichtigen Mann gemacht, der aber auch &#252;ber sich hinauswachsen kann. Wie Commander Ford, so diente auch er bereits unter der ersten Kommandantin der seaQuest.</p>
<p>Schauspieler Ted Raimi d&#252;rfte deutschen Zuschauern noch aus den Serien &#8220;Hercules&#8221; und &#8220;Xena&#8221; bekannt sein, wo er den unvergleichlichen Joxer (&#8220;den M&#228;chtigen&#8221;) spielte. Zuletzt war er in den neuen &#8220;Spiderman&#8221;-Filmen zu sehen.</p>
<h3>Chief Manilow Crocker</h3>
<p>Crocker ist einer der &#196;lteren der seaQuest und kennt Bridger noch von seiner ersten Karriere bei der Navy. Die beiden verbindet eine Freundschaft, auch wenn Crocker nach Bridgers &#8220;Abtauchen&#8221; nichts mehr von diesem geh&#246;rt hat. Crockers Aufgaben an Bord sind vielf&#228;ltig und hin und wieder profitieren die j&#252;ngeren Offiziere von seiner Erfahrung.</p>
<p>Royce D. Applegate war in verschiedenen Filmen und Serien zu sehen, unter anderem in &#8220;Mel Brook&#8217;s Verr&#252;ckte Geschichte der Welt&#8221;, &#8220;JAG&#8221;, &#8220;Splash&#8221; oder dem Pilofilm von &#8220;CSI: Den T&#228;tern auf der Spur&#8221;. Er starb am 1. Januar 2003 bei einem Feuer in seinem Wohnhaus 63j&#228;hrig.</p>
<h3>Senior Chief Miguel Ortiz</h3>
<p>Ortiz geh&#246;rte ebenfalls zur urspr&#252;nglichen Besatzung der seaQuest und blieb auch unter Captain Bridger auf seinem Posten. Er ist f&#252;r die Au&#223;en&#252;berwachung verantwortlich, die bei der seaQuest &#252;ber so genannte WSKERs funktioniert. Au&#223;erdem spricht er Spanisch und kennt die griechische Mythologie.</p>
<p>Marco Sanchez war auch schon in verschiedenen Serienrollen zu sehen: &#8220;JAG&#8221;, &#8220;Charmed&#8221;, &#8220;ENTERPRISE&#8221;, &#8220;24&#8243;, &#8220;er &#8211; emergency room&#8221;, &#8220;CSI: NY&#8221;, &#8220;Two and a Half Man&#8221;, &#8220;CSI: Miami&#8221; und &#8220;NCIS&#8221;. Ein f&#252;r 2011 angek&#252;ndigter Film mit ihm als Darsteller tr&#228;gt den Titel &#8220;Super 8&#8243;.</p>
<h3>seaQuest DSV &#8211; Das Abenteuer beginnt&#8230;</h3>
<p>N&#228;chste Woche beginnen wir hier im Blog mit den einzelnen Episoden. Zwischen den Staffeln wird es einen &#8220;Einschub&#8221; geben, in dem die neue Situation erkl&#228;rt wird, die leider von Staffel zu Staffel wechselte, au&#223;erdem werden die neuen Darsteller vorgestellt. Und so beginnt es&#8230;</p>
<p>&#8220;seaQuest DSV&#8221; und &#8220;seaQuest 2032&#8243;: (c) by UNIVERSAL &amp; AMBLIN ENTERTAINMENT</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=seaQuest+DSV+%E2%80%93+Die+Serie+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1148+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1148&amp;md5=1cff1626294bf77eb189ca637d6dcec3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gedanken zum Jahreswechsel</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/12/31/gedanken-zum-jahreswechsel/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 22:55:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Tauch-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[seaQuest DSV]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn dieser Artikel erscheint, sind es gerade noch 5 Minuten bis Mitternacht, und dann ist 2010 vorbei. Zeit f&#252;r ein paar Gedanken zum letzten Jahr, denn in mancher Hinsicht ist es wirklich 5 vor 12. Es hat sich eine Menge getan bei den Flat Flute Divers, auch wenn man das hier nicht so gemerkt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn dieser Artikel erscheint, sind es gerade noch 5 Minuten bis Mitternacht, und dann ist 2010 vorbei. Zeit f&#252;r ein paar Gedanken zum letzten Jahr, denn in mancher Hinsicht ist es wirklich 5 vor 12. Es hat sich eine Menge getan bei den Flat Flute Divers, auch wenn man das hier nicht so gemerkt hat. Aber das wird noch kommen, denn ein paar wesentliche Ver&#228;nderungen werden folgen. Und eine spannende Zeit steht uns 2011 bevor. Aber davon werden wir noch berichten.</p>
<p>Leider gab es das vergangene Jahr auch ein paar nicht so ganz sch&#246;ne Dinge. Da war die &#214;lkatastrophe im Roten Meer, als viele Str&#228;nde und Riffe mit Erd&#246;l verschmutzt wurden, das aus einem Leck einer Bohrplattform austrat. Mit dem Roten Meer sind wir Flat Flute Divers besonders verbunden, denn dort hat alles angefangen, und es gibt wohl kaum ein Meer mit einem vergleichbaren Artenreichtum.</p>
<p>Doch durch eine andere unsch&#246;ne Sache ist dieser Artenreichtum nun gef&#228;hrdert. Ende November und Anfang Dezember kam es um Sharm El Sheik zu insgesamt f&#252;nf Hai-Angriffen auf Schwimmer, beziehungsweise Schnorchler. Allerdings herrscht im Bezug auf die Gesamtzahl immer noch etwas Unklarheit, da in den ersten Tagen vier Angriffe gemeldet wurden, von denen einer sich als blinder Alarm entpuppte. Durch Fotomaterial stellten Meeresforscher fest, dass es sich bei dem Angreifer um einen so genannten Wei&#223;spitzen-Hochseehai (Carcharhinus Longimanus) handelte, ein Weibchen, um genau zu sein. Sein Verhalten war dabei mehr als ungew&#246;hnlich, da der Hai das &#8220;Hochsee&#8221; in seinem Namen nicht umsonst tr&#228;gt, er lebt in tiefen Gew&#228;ssern, nicht in K&#252;stenn&#228;he. In mindestens einem der F&#228;lle stellte sich im Nachhinein heraus, dass der angegriffene Schwimmer Futter bei sich hatte, auf das es der Hai abgesehen hatte. Das erkl&#228;rt auch zum Teil sein Verhalten, man vermutet weiterhin, dass Haie gro&#223;en Schiffen folgen, die Essensreste im Meer entsorgen; oder dass Tiertransporte verendete Tiere einfach ins Meer werfen, wo sie von den Haien gefressen werden. Schlie&#223;lich gibt es auch Tauchsafaris, bei denen Haien mit K&#246;dern angelockt werden, was eigentlich strengstens verboten ist. Genauso streng verboten ist es eigentlich, Futter mit ins Wasser zu nehmen, um kleinere Fische anzulocken. Doch es ist eine verbreitete Unsitte, die Annette und ich bei unserem letzten Tauchurlaub am Roten Meer selbst erleben durften. An der Tauchbasis unseres Hotels erz&#228;hlte man uns, dass manche Taucher sogar hartgekochte Eier vom Fr&#252;hst&#252;cksbuffet des Hotels ins Meer mitnehmen, um sie an den Napoleon-Lippfisch zu verf&#252;ttern. Der Napoleon-Lippfisch beherrscht da ein besonderes &#8220;Kunstst&#252;ck&#8221;, er verschluckt das Ei im Ganzen und spuckt die Schale wieder aus. Das Problem ist nur: hartgekochte Eier geh&#246;ren nicht zum nat&#252;rlichen Speiseplan des Fisches. Oder hat jemand schon mal davon geh&#246;rt, dass der Napoleon-Lippfisch Nachts in H&#252;hnerst&#228;lle einbricht und dort die hartgekochten (!) Eier stiehlt? Das traurige Resultat dieses Schauspiels ist, dass der Fisch elendig verendet. Napoleon-Lippfische k&#246;nnen bis zu 2,30 m gro&#223; werden und sind faszinierende Tiere, wenn man ihnen im Freiwasser begegnet.</p>
<p>Ich selbst habe mich schon l&#228;nger mit dem Gedanken getragen, auch hier im Blog etwas daf&#252;r zu tun, um Informationen weiterzuverbreiten, gerade was das Leben im Meer betrifft und wie wichtig die Vielfalt an Fischen und Korallen dort ist. Auf der anderen Seite war ich mir unsicher, ob die Idee, die ich im Kopf hatte, die richtige w&#228;re, denn sie hat auch etwas mit Gesellschaftskritik zu tun &#8211; und das hier ist ein Taucherblog. Au&#223;erdem geht es um Science Fiction. Passt das alles zusammen?</p>
<p>Am 18. Dezember diesen Jahres aber erreichte mich eine Pressemitteilung der HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association), die sich um die Belange des Schutzes des Roten Meeres k&#252;mmert. Unter dem Bild eines toten Hais wurden die Praktiken der Wasserschutzbeh&#246;rden angeprangert, die offenbar im Zuge der Haiangriffe angefangen haben, wahllos Haie zu t&#246;ten, was f&#252;r das nat&#252;rliche Gleichgewicht des Meeres absolut sch&#228;dlich ist. Haie sind ein wichtiger Bestandteil der nat&#252;rlichen Nahrungskette, und ein &#8220;haifreies&#8221; Meer keine L&#246;sung. Die Ignoranz, mit der die Sache angegangen wird, sowie die Ignoranz, die ich vor Ort selbst erleben durfte, brachten mich auf meine urspr&#252;ngliche Idee zur&#252;ck, und ich beschloss, diese f&#252;r 2011 durchzuziehen.</p>
<p>Am 19. Januar 2011 ist es n&#228;mlich exakt 17 Jahre her, dass in Deutschland eine Science-Fiction-Serie anlief, die einen neuen Ansatz verfolgte: &#8220;seaQuest DSV&#8221;. Sie versuchte zum Teil das zu verwirklichen, was man heute unter dem Stichwort &#8220;Edutainment&#8221; kennt. &#8220;Edutainment&#8221; ist ein Kunstwort, zusammengesetzt aus &#8220;education&#8221; (Erziehung, Bildung) und &#8220;entertainment&#8221; (Unterhaltung). Die Serie wollte Unterhaltung liefern und dabei gleichzeitig Bildung vermitteln. Die seaQuest war ein U-Boot, das die Weltmeere einer nicht weit entfernten Zukunft befuhr und dort einige Abenteuer erlebte. Man versuchte auch, das Bewusstsein der Menschen f&#252;r die Ozeane zu sch&#228;rfen, wie es in dem letzten Satz des Vowortes, &#8220;unter der Oberfl&#228;che liegt die Zukunft&#8221; ausgedr&#252;ckt wurde. Ich war sofort ein Fan der Serie und musste schmerzlich miterleben, wie das Desinteresse der Menschen zuschlug: nach drei Staffeln wurde sie sang- und klanglos eingestellt. In der Zwischenzeit hatte man zweimal versucht, das Konzept zu &#228;ndern und war eigentlich auf gar keinem so schlechten Weg. Aber wie es nun mal so ist, wenn es keine Quote bringt, kippt man es in den Gully.</p>
<p>Die Idee, mit der ich spielte, war, die Serie hier im Blog zu w&#252;rdigen und den reellen Hintergrund etwas zu beleuchten. Wie gesagt, ich war mir nicht so recht schl&#252;ssig, ob ein Taucherblog der richtige Ort ist f&#252;r eine Science-Fiction-Serie. Meine eigene Erfahrung in &#196;gypten und das, was nun im Zuge der Hai-Angriffe geschieht (sowie die von der Boulevardpresse nat&#252;rlich v&#246;llig unangemessene Berichterstattung) hat meine Meinung ge&#228;ndert. Ich bin, wie gesagt, ein Fan der ersten Stunde, und ich bin noch immer ein Fan. Auf meinem Tauchlogbuch prangt das Wappen der UEO, der &#8220;United Earth / Oceans Organization&#8221;, eine Art &#8220;UN f&#252;r die Weltmeere&#8221;, und im Netz meiner Pressluftflasche findet sich das Abzeichen der seaQuest selbst. Vielleicht kann ich auf diese Weise dem einen oder anderen die Serie, sowie den Blick f&#252;r die Meeres unseres Planeten nahebringen, denn:</p>
<p><em><strong>&#8220;Als Besatzung der seaQuest sind wir f&#252;r den Schutz der Meere verantwortlich.&#8221;<br />
</strong></em>Captain Nathan Bridger im Vorwort von &#8220;seaQuest DSV&#8221;</p>
<p>Aber nat&#252;rlich kommen die anderen Dinge, Artikel &#252;ber Ausr&#252;stung, Tauchpl&#228;tze oder unsere neuesten &#8220;Abenteuer&#8221; weiterhin nicht zu kurz. Die Geschichte geht weiter&#8230;</p>
<p>In diesem Sinne: Auf ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2011!</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Gedanken+zum+Jahreswechsel+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1162+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1162&amp;md5=41ccd04cfe7775ba9eec0d0d1f14d70c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>RESCUE DIVER, die Zweite: Uuuuuuuund…. ACTION!</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/10/19/rescue-diver-die-zweite-uuuuuuuund-action/</link>
		<comments>http://www.flatflutedivers.de/2010/10/19/rescue-diver-die-zweite-uuuuuuuund-action/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 07:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rescue Diver]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Crostwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Horka]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rescue Diver schritt voran. Szenario folgte auf Szenario. Ich hob Annette vom Grund auf, ganz ohne auf irgendwelche Kaugummis zu sto&#223;en, sie schleppte mich an Land, ohne Probleme mit dem Tarierhebel von meinem Jacket zu haben, wir retteten Taucher in Panik &#252;ber und unter Wasser. Dann schrieben wir die schriftliche Pr&#252;fung, die wir ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rescue Diver schritt voran. Szenario folgte auf Szenario. Ich hob Annette vom Grund auf, <a title="RESCUE DIVER: Poollektionen" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/29/rescue-diver-die-poollektionen/" target="_blank">ganz ohne auf irgendwelche Kaugummis zu sto&#223;en</a>, sie schleppte mich an Land, ohne Probleme mit dem Tarierhebel von meinem Jacket zu haben, wir retteten Taucher in Panik &#252;ber und unter Wasser. Dann schrieben wir die schriftliche Pr&#252;fung, die wir beide bestanden. Dann stand noch ein Szenario an.</p>
<ul>
<li>Rettung eines Tauchers an der Oberfl&#228;che vom Land aus</li>
</ul>
<p>Bei diesem Szenario wird davon ausgegangen, dass man von einem Tauchgang bereits an Land / aufs Boot zur&#252;ckgekehrt ist und einen Taucher entfernt an der Oberfl&#228;che entdeckt, der um Hilfe winkt. Da man die Ausr&#252;stung bereits abgelegt hat, muss man nach einer Alternative schauen und mindestens zwei Versuche von Land aus unternehmen, bevor man wieder ins Wasser steigt. Der Tauchsee Horka ist f&#252;r eine solche &#220;bung ideal, denn direkt neben der Treppe f&#252;r den Einstieg befindet sich eine Schwimmplattform. Hier standen also Annette, Babsi und ich, w&#228;hrend Majki sich gef&#252;hlte 200 Meter drau&#223;en auf dem Wasser befand und um Hilfe winkte. Doch gemach! Wir hatten auf der Plattform die Markierungsboje &#8211; nicht jene, die uns beim &#8220;vermissten Taucher&#8221; schon so gute Dienste geleistet hatte. Diese Boje glich von der Form her einem holl&#228;ndischen Gouda. An ihr war ein Seil befestigt und ich stellte mir vor, dass sie bestimmt gute Flugeigenschaften hatte.</p>
<p><em>Annette: Schwimmt K&#228;se eigentlich? Ich meine, im Rescue Diver Buch steht, man kann alles werfen, was an der Oberfl&#228;che schwimmt. Somit bek&#228;me der &#8220;fliegende Holl&#228;nder&#8221; eine neue Bedeutung. Ich m&#246;chte mir die Auswirkungen allerdings nicht vorstellen. Die Bild Schlagzeilen:</em></p>
<p><em>&#8220;Tauchlehrer von fliegendem Gouda erschlagen&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Opfer w&#228;hrend der Rettungsaktion mit K&#228;se gef&#252;ttert&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Gallenoperation notwendig nach Rettung eines Tauchers mittels K&#228;selaib&#8221;</em></p>
<p><em>Ist doch alles K&#228;se!<br />
</em></p>
<p>W&#228;hrend Babsi und Annette beruhigend auf Majki einredeten &#8211; obwohl man bei der Distanz eher sagen kann, sie br&#252;llten beruhigend auf ihn ein &#8211; bereitete ich mich auf meinen Wurf vor.</p>
<p><em>Was blieb uns auch anderes &#252;brig? Ich meine, wir k&#246;nnen den armen Majki ja schlie&#223;lich nicht seinem Schicksal &#252;berlassen. Insofern f&#252;hlten wir uns verpflichtet, ihn zu warnen! &#8220;Pa&#223; auf, Majki, pa&#223; auf, Thorsten wirft gleich! Zieh den Kopf ein! Tauch notfalls ab!&#8221;</em></p>
<p>Fr&#252;her am Strand habe ich auch immer Frisbee gespielt, das w&#252;rde ich ja wohl noch hinkriegen. Ich nahm die Boje wie ein griechischer Diskuswerfer, holte Schwung, schleuderte sie davon und&#8230;</p>
<p>&#8230;traf daneben um etwa zehn Meter.  <em>V&#8230;</em>! W&#228;hrend ich die Boje mittels ihres Seils wieder einholte, dachte ich nach. Da hatte ich doch mal was in der Schule gelernt&#8230; vor langer Zeit&#8230; Vor meinem geistigen Auge baute sich ein Bild auf:</p>
<div id="attachment_1082" class="wp-caption aligncenter" style="width: 406px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/Wurfparabel.jpg"><img class="size-full wp-image-1082 " src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/Wurfparabel.jpg" alt="Wurfparabel - Bild: Geof at the German language Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/User:Geof)" width="396" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">Wurfparabel - Bild: Geof at the German language Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/User:Geof)</p></div>
<p>Die <strong>Wurfparabel</strong>! Genau! Und der Scheitelpunkt der Wurfparabel wird erreicht, wenn die vertikale  Geschwindigkeitskomponente ihren Nulldurchgang hat, das hei&#223;t, wenn sich  eine zuerst nach oben gerichtete Bewegung in eine nach unten gerichtete  Bewegung umkehrt. Den Scheitel kann man berechnen, da der Wurf eine Parabelform hat, und  der Scheitel somit zwischen den Nullstellen 0 und <em>R</em> liegt:</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/wurfparabel_scheitel.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1085" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/wurfparabel_scheitel.png" alt="" width="304" height="47" /></a></p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/wurfparabel_scheitel2.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1086" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/08/wurfparabel_scheitel2.png" alt="" width="127" height="48" /></a>Damit war mir alles klar! Ich wusste nun, was ich zu tun hatte. Ich nahm die Boje, versetzte sie in Schwung, schleuderte sie davon&#8230;</p>
<p>&#8230;und traf ganz exakt! Google! &#196;h&#8230; YAHOO!</p>
<p><em>Ich m&#246;chte hier an der Stelle zweierlei oder auch mehr anmerken!</em></p>
<p><em>Erstens: Wissen die Leser eigentlich, dass du vor Kurzem an einem Mathematik-Quizz teilgenommen hast und dass als Ergebnis ein Bild von Paris Hilton erschien? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Nein, das wissen sie nicht, und das aus gutem Grund: Ich hab es ihnen verheimlicht. Aber Du musst ja alles ausposaunen!</p>
<p><em>Zweitens: Du hast ja wieder mal deinem Quizz Ergebnis alle Ehre gemacht. Du hast zwar mit der Wurfparabel gerechnet, allerdings hast du es dir zu einfach gemacht. Schlie&#223;lich hast du den Luftwiderstand wieder mal au&#223;er Acht gelassen, und somit ist es kein WUnder, dass du dich um 10 m verzielt hast. Den Luftwiderstand muss man nun schon auch miteinbeziehen, n&#228;mlich so:</em></p>
<h2>Wurfparabel  mit Luftwiderstand</h2>
<blockquote><p>Die Luftreibung und ein inhomogenes Schwerefeld nehmen Einfluss auf  die Flugbahn. Dieser Einfluss ist Gegenstand der <a title="Ballistik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ballistik">Ballistik</a>.</p>
<ul>
<li><em>Luftwiderstand</em>: Die Atmosph&#228;re wirkt bremsend; je h&#246;her die  Geschwindigkeit ist, desto st&#228;rker ist die Abweichung – denn der <a title="Luftwiderstand" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Luftwiderstand">Luftwiderstand</a> nimmt mit <em>v<sup>2</sup></em> zu, die Bahnkr&#252;mmung (d. h.: die horizontale Streckung der Parabel  durch h&#246;here horizontale Geschwindigkeit) aber nur mit <em>v</em> ab. Die  absteigende Kurve wird deutlicher gek&#252;rzt als die aufsteigende und  verl&#228;uft daher steiler. Die maximale Wurfweite wird nicht mehr bei <img src="http://upload.wikimedia.org/math/1/c/1/1c1b65c812f002df915f1905b027d370.png" alt="\beta = 45^\circ" /> erreicht. Au&#223;erdem muss beachtet werden, dass die Dichte der Luft in  h&#246;heren Lagen geringer ist und damit ist auch der Luftwiderstand im  Scheitelpunkt kleiner als am Boden.</li>
<li><em>Inhomogenit&#228;t des Schwerefelds</em>
<ul>
<li><em>Kugelform der Erde</em>: Die <a title="Lotlinie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lotlinie">Lotlinien</a> sind nicht parallel, sondern laufen im  Erdzentrum zusammen. Daher w&#252;rde auch im <a title="Vakuum" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vakuum">Vakuum</a> keine Parabel resultieren, sondern eine <a title="Keplerellipse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Keplerellipse">Keplerellipse</a> mit dem <a title="Brennpunkt (Ellipse)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brennpunkt_%28Ellipse%29">Brennpunkt</a> im <a title="Geozentrum" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geozentrum">Geozentrum</a>.  Der Unterschied zur Parabel ist zwar bei &#252;blichen Anwendungen nur im  Millimeter-Bereich, w&#228;chst bei <a title="Rakete" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rakete">Raketen</a> aber auf Kilometer an.</li>
<li><em>Lokale Variationen der <a title="Erdschwerebeschleunigung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erdschwerebeschleunigung">Erdschwerebeschleunigung</a></em>: F&#252;r  Abweichungen der Schwerebeschleunigung auf der Erdoberfl&#228;che vom  Schwerefeld einer idealen Kugel sorgen die <a title="Zentrifugalkraft" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zentrifugalkraft">Zentrifugalkraft</a> der Erdrotation, die <a title="Erdabplattung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erdabplattung">Erdabplattung</a> (welche letztendlich eine Folge dieser Zentrifugalkraft ist), das <a title="H&#246;henprofil" href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6henprofil">H&#246;henprofil</a> (Gebirge = gro&#223;e Masse, aber auch  gr&#246;&#223;ere Entfernung vom Geozentrum) und die Massenverteilung im  Untergrund (siehe <a title="Gravimetrie (Geophysik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gravimetrie_%28Geophysik%29">Gravimetrie</a>).  Beispielsweise betr&#228;gt die Schwerebeschleunigung am &#196;quator <img src="http://upload.wikimedia.org/math/2/5/a/25a34408f9160b46be1d07a9369e27f3.png" alt="9{,}780\, \mathrm{m}/\mathrm{s}^2" />,  an den Polen jedoch <img src="http://upload.wikimedia.org/math/e/c/8/ec886eeebbed61485854943c065828e6.png" alt="9{,}832\,\mathrm{m}/\mathrm{s}^2" />.  Findet der Wurf komplett in einem Bereich statt, in dem man die  Schwerebeschleunigung als konstant annehmen kann, wird die Parabelform  (bzw. Ellipsenform) zwar beibehalten, jedoch wird die Parabel durch eine  geringere Schwerebeschleunigung weiter und durch eine h&#246;here  Schwerebeschleunigung enger. Ansonsten ergeben sich Abweichungen von der  Parabelform.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h3>Differentialgleichungen</h3>
<p>Ein K&#246;rper werde mit der Geschwindigkeit <em>v</em><sub>gesamt</sub> unter dem Winkel <em>β</em> (zur Horizontalen) schr&#228;g nach oben geworfen.  Um den <a title="Luftwiderstand" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Luftwiderstand">Luftwiderstand</a> <em>F</em><sub>Reibung</sub> berechnen zu k&#246;nnen, m&#252;ssen im Gegensatz zur idealisierten Wurfparabel  auch Form (<em>C</em><sub>w</sub>-Wert), Masse <em>m</em> und  Querschnittsfl&#228;che <em>A</em> des K&#246;rpers bekannt sein.</p>
<p>Die horizontale und vertikale Komponente der Anfangsgeschwindigkeit  lauten</p>
<dl>
<dd><img src="http://upload.wikimedia.org/math/4/7/9/4794d84693b8dd93e86931f4bcfa7180.png" alt="v_x = v_\mathrm{gesamt} \cdot \cos\beta" /></dd>
<dd><img src="http://upload.wikimedia.org/math/0/7/e/07e3c77d3b85d45af60bd6d4e21d12a7.png" alt="v_y = v_\mathrm{gesamt} \cdot \sin\beta" /></dd>
</dl>
<p>Im Laufe des Flugs &#228;ndern sich beide Komponenten der Geschwindigkeit  unter dem Einfluss von Gravitation und Luftreibung. Die Luftreibung ist  proportional zum Quadrat des Betrags der Geschwindigkeit:</p>
<dl>
<dd><img src="http://upload.wikimedia.org/math/c/4/7/c47a57d8a9f95a83164de93421f85f9a.png" alt="F_\mathrm{Reibung}(t) = 0{,}5 \cdot  \rho_\mathrm{Luft} \cdot C_\mathrm{w} \cdot A \cdot (v_x^2(t) +  v_y^2(t))" /></dd>
</dl>
<p>Diese Reibungskraft bewirkt eine Beschleunigung, die der Bewegung  immer genau entgegengesetzt gerichtet ist. Die Flugrichtung β(<em>t</em>) zum Zeitpunkt <em>t</em> ist:</p>
<dl>
<dd><img src="http://upload.wikimedia.org/math/5/1/b/51bddfd2457cf705df8a9b3b67815121.png" alt="\begin{align}  \beta(t) &amp; =\arctan (v_y(t)/v_x(t))  \end{align}" /></dd>
</dl>
<p>Damit l&#228;sst sich die Beschleunigung <em>a</em>(<em>t</em>)  in zueinander senkrechte Komponenten zerlegen:</p>
<dl>
<dd><img src="http://upload.wikimedia.org/math/8/e/b/8ebe1e16647b8a6444c72a2ac68bc20b.png" alt="\begin{align} a_x(t) &amp; = -\cos(\beta(t))\cdot F_\mathrm{Reibung}(t)/m \\ a_y(t) &amp; = -g-\sin(\beta(t))\cdot F_\mathrm{Reibung}(t)/m \end{align}" /></dd>
</dl>
<p>Damit k&#246;nnen aus dem Ort und der Geschwindigkeit zur Zeit <em>t</em> die Geschwindigkeit und Ort zur Zeit <em>t</em> + d<em>t</em> berechnet werden. Dabei ist  d<em>t</em> ein <a title="Differential (Mathematik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Differential_%28Mathematik%29">Differential</a> der Zeit:</p>
<dl>
<dd><img src="http://upload.wikimedia.org/math/d/c/4/dc4c34328e2646d833d20427a4ae80a1.png" alt="\begin{align} x(t+dt) &amp; = x(t) + v_x(t) \mathrm{d}t \\ y(t+dt) &amp; = y(t) + v_y(t) \mathrm{d}t \\ v_{x}(t+dt) &amp; = v_{x}(t) + a_x(t) \mathrm{d}t \\ v_{y}(t+dt) &amp; = v_{y}(t) + a_y(t) \mathrm{d}t \\ \end{align}" /></dd>
</dl>
<p>Dieses gekoppelte System von <a title="Differentialgleichung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Differentialgleichung">Differentialgleichungen</a> hat keine  geschlossene analytische L&#246;sung. Eine L&#246;sung kann jedoch <a title="Numerische Mathematik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Numerische_Mathematik">numerisch</a> berechnet werden.</p>
<p><em>Quelle: Wikipedia</em></p></blockquote>
<p><em>Jetzt ist klar, oder? Insofern musst du das oben korrigieren. Du hast den ersten Wurf  mit deiner Rechnung ausgef&#252;hrt und DESHALB hast du dich verworfen. </em></p>
<p><em>Hatte ich erw&#228;hnt, dass ich in dem gleichen Quizz das Ergebnis &#8220;Albert Einstein&#8221; hatte? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' /><br />
</em></p>
<p>Nein, hattest Du nicht. Und warum hast Du es nicht dabei belassen?</p>
<p><em>Um dem allgemeinen Vorurteil, &#8220;Frauen k&#246;nnen nicht rechnen&#8221; etwas entgegensetzen zu k&#246;nnen. Deshalb!</em></p>
<p>Jedenfalls, zu dritt zogen wir dann an dem Seil und holten Majki mit einem Tempo rein, mit dem andere Wasserski fahren k&#246;nnen. Auch diese Aufgabe war damit gel&#246;st&#8230; &#228;h, k&#246;nnte ich bitte eine Fanfare haben?</p>
<p><em>NEIN! Nicht schon wieder!</em></p>
<p>Also guuut&#8230; Ja, und damit war der Rescue Diver abgeschlossen. Ende. Aus. Finito. Bei den Ausbildungsg&#228;ngen von PADI gab es auf der &#8220;Hobby-Seite&#8221; nur noch eine &#8220;Stufe&#8221;, die nicht wirklich eine &#8220;Stufe&#8221; ist &#8211; der &#8220;Master Scuba Diver&#8221;, den man verliehen bekommt, wenn man f&#252;nf Spezialkurse abgeleistet hat. Von der Ausbildung her hatten wir das Ende der Fahnenstange im Hobby-Bereich erreicht.</p>
<p>Wow!</p>
<p>Tja, das war&#8217;s dann wohl. Den &#8220;Deep Diver&#8221; wollten wir noch machen und vielleicht noch den einen oder anderen Spezialkurs, aber sonst&#8230;</p>
<p>Glauben Sie das wirklich, liebe Leserin, lieber Leser? Nein, die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende&#8230;</p>
<p>[Die Texte und Grafiken zur Berechnung der Wurfparabel stammen aus dem Artikel "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wurfparabel" target="_blank">Wurfparabel</a>" der Deutschen Wikipedia und sind unter der Creative Commons Lizenz AttributionSharealike 3.0 Unported (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Lizenzbestimmungen_Commons_Attribution-ShareAlike_3.0_Unported" target="_blank">CC-by-SA-3.0</a>) verf&#252;gbar. Die Autoren des Textes finden sich <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wurfparabel&amp;action=history" target="_blank">hier</a>.]</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=RESCUE+DIVER%2C+die+Zweite%3A+Uuuuuuuund%E2%80%A6.+ACTION%21+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1080+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1080&amp;md5=81e2e1a070affdea3ac1889937b2fa26" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>RESCUE DIVER: Uuuund… ACTION!</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 07:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rescue Diver]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon am ersten Tag der Rescue-Diver-Freiwasser-&#220;bungen konnten wir die Annehmlichkeiten des Trockentauchanzugs am eigenen Leib erfahren. Es war zwar Mitte April, aber das Wetter war nicht so &#252;berragend, und das Wasser des Tauchsees hatte um die 6 ° C. W&#228;hrend des Tauchgangs hielt der Trocki w&#228;rmer als sein Nass-Kollege, und f&#252;r den zweiten Tauchgang ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon am ersten Tag der Rescue-Diver-Freiwasser-&#220;bungen konnten wir die Annehmlichkeiten des Trockentauchanzugs am eigenen Leib erfahren. Es war zwar Mitte April, aber das Wetter war nicht so &#252;berragend, und das Wasser des Tauchsees hatte um die 6 ° C. W&#228;hrend des Tauchgangs hielt der Trocki w&#228;rmer als sein Nass-Kollege, und f&#252;r den zweiten Tauchgang mussten wir nicht in die nassen Sachen steigen. Und es mussten mindestens zwei Tauchg&#228;nge pro Tag sein, denn wir hatten ein straffes Programm mit den verschiedenen Notfall-Szenarien, die wir zu bestehen hatten. Teilweise war es zwar eine Wiederholung dessen, was wir schon im Pool gemacht hatten, aber es gibt Dinge, die kann man gar nicht oft genug &#252;ben. Au&#223;erdem war es schon ein wenig anders, im Pool war das Wasser angenehm warm &#8211; hier nicht. Und so retteten wir Taucher in Panik an der Oberfl&#228;che, beatmeten an der Oberfl&#228;che, schleppten, halfen und schoben. Da wurde einem auch warm. Kommen wir zu den Rettungsaktionen, die wir im Pool noch nicht gemacht hatten&#8230;</p>
<ul>
<li>Der vermisste Taucher</li>
</ul>
<p>Das Szenario &#8220;der vermisste Taucher&#8221; ist im Pool deswegen sinnlos, weil der Ort zum einen von seiner Gr&#246;&#223;e her recht &#252;berschaubar ist, zum anderen, weil man im Pool so gut sehen kann, dass man den Taucher bald wiedergefunden hat. Bei dem Szenario im Freiwasser tauchen die Rescue-Diver-Anw&#228;rter los, meistens mit der Ansage, dass sie sich eine Zeit lang nicht zu dem hinter ihnen tauchenden Instructor umdrehen d&#252;rfen. Dieser trennt sich irgendwann von der Gruppe. Ist die angegebene Zeit um, liegt es an den Rescue Divern, ihren verschwundenen Kameraden plangem&#228;&#223; zu suchen.</p>
<p>Wir hatten vorher ausgemacht, dass wir eine Boje an die Oberfl&#228;che starten w&#252;rden. Babsi w&#252;rde dann nach oben gehen und nach Luftblasen Ausschau halten, w&#228;hrend Annette und ich am Ende der Leine in etwa 5 m Tiefe warten. Als n&#228;chstes w&#252;rde Babsi dann in Richtung der gesichteten Blasen schwimmen, wobei es an mir lag, Seil zu geben, bis sie stehenblieb. Dann w&#252;rden wir das Seil wieder aufrollen und ihr somit folgen, bis wir wieder direkt unter ihr w&#228;ren. Auf diese Weise sollten wir uns St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck dem vermissten Taucher n&#228;hern. H&#228;tten wir ihn gefunden, sollten wir mit dem Seil Signal geben und Babsi k&#228;me wieder zu uns. So &#228;hnlich jedenfalls.</p>
<p>Guter Plan! Aber Moment mal&#8230; Boje schie&#223;en? Da war doch was, da war doch was&#8230; ach ja, <a title="FFD: Das Abschie&#223;en einer Boje" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/04/20/shaab-el-erg-kabir-aegypten-rotes-meer-und-das-abschiessen-einer-boje/" target="_blank">ich erinnere mich</a>! Oje. Mir war klar, dass ich mich vorher mit meiner Boje auseinander setzen musste. Also nahm ich sie zur Seite und meinte zu ihr: &#8220;Boje, wir hatten in der Vergangenheit so unsere Schwierigkeiten. Vielleicht hast Du ab und zu das Gef&#252;hl, dass ich Dich an der kurzen Leine lasse. Aber Du musst auch mal meine Perspektive sehen. Mir kommt es so vor, dass Du ausgerechnet dann, wenn&#8217;s drauf ankommst, Dich aufplusterst und abhaust. Und dann kann nichts Dich halten. Aber diesmal ist es wirklich wichtig. Tu mir den Gefallen und halt Dich an die Abmachungen, okay?&#8221; Damit war alles gesprochen.</p>
<p><em>Annette: Du f&#252;hrst Gespr&#228;che mit einer Boje?  Es reicht ja schon, dass du MICH st&#228;ndig vollschwallst, aber die Boje kann sich ja nicht mal wehren!</em></p>
<p>Eine Boje widerspricht mir auch nicht dauernd, so!</p>
<p>Warum auch immer Majki auf die Idee gekommen ist, <a title="FFD: Die &quot;Ohne Luft&quot;-Situation" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/04/06/sakwa-abu-kalawa-aegypten-rotes-meer-und-die-ohne-luft-situation/">dass mir die Luft nicht reichen k&#246;nnte</a>, <em>(*r&#228;usper) </em> ist mir ein totales Mysterium, jedenfalls bekam ich f&#252;r das F&#252;llen meiner Boje noch eine kleine Pressluftflasche mit, eine so genannte &#8220;Pony Bottle&#8221;. Beh&#228;ngt mit Boje, Reel (Seilwinde) und Flasche sah ich aus wie ein halber Tec Diver&#8230; na gut, vielleicht kein halber, ein viertel vielleicht&#8230; auch nicht wirklich. Sagen wir, ich hatte auf der Tec-Diver-Bewertungsskala einen Wert von 0,1 Nil. Das hei&#223;t, &#8220;sieht zwar cool aus, bricht aber auf dem Weg zum Wasser unter dem Gewicht schier zusammen&#8221;. Immerhin konnte ich auf diese Weise nicht pl&#246;tzlich weggeweht werden, falls Wind aufgekommen w&#228;re.</p>
<p><em>Ich unterbreche nur ungern, wenn du dich selber anschw&#228;rzt, was die Luftknappheit bei dir angeht, aber ich muss dir leider widersprechen. Du bekamst die Pony Flasche nicht aus Gr&#252;nden deines fragw&#252;rdigen Luftverbrauchs sondern weil sich Majki wegen der Wassertemperatur Sorgen machte und bef&#252;rchtete, dass dein Automat abblasen k&#246;nnte wenn du gleichzeitig atmest und die Boje f&#252;llst.</em></p>
<p>Da, schon wieder! Hast Du gesehen, Boje, sie widerspricht mir schon wieder! Und da wundert sie sich, dass ich mich mit Dir unterhalte.</p>
<p><span style="color: #ff9900;">Boje: &#8212;-</span></p>
<p>Was sagst Du, Boje? Ich soll einfach weitererz&#228;hlen? Sch&#246;n, wenigstens eine, die sich f&#252;r meine Heldentaten interessiert. Also, wie gesagt, ich hatte an der Pony Bottle ganz sch&#246;n zu schleppen. <em></em></p>
<p><em>Wirklich? Wieviel wiegt die? 800 Gramm? Oder doch ein ganzes Kilo? </em></p>
<p>Da geht sie fl&#246;ten, meine Reputation. Jetzt wollte ich den &#8220;Coolness-Faktor&#8221; nur etwas erh&#246;hen, aber nein&#8230; Jedenfalls war ich froh, als ich endlich im Wasser war. Kein Gewicht mehr und&#8230; aaaah, diese angenehme K&#252;hle&#8230;</p>
<p><em>Dass du auf der Treppe unter dem Gewicht fast kollabiert w&#228;rst und wir ungef&#228;hr eine dreiviertel Stunde Oberfl&#228;chenpause nach dem Einstieg einlegen mussten, damit du wieder anst&#228;ndig atmen konntest ist dir wohl geflissentlich entfallen, was? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Ich habe beim Einstieg lediglich mit Absicht etwas schneller geatmet, um&#8230; meine Lungen zu reinigen. Damit ich den Luftvorrat besser ausnutzen kann. Als ich fertig war, ging&#8217;s los. Wir tauchten die Strecke, die uns links vom Einstieg an den Felsw&#228;nden entlang f&#252;hrte. Dort kamen wir zu dem Felsvorsprung, wo wir eigentlich erwartet h&#228;tten, die Biertischgarnitur vom September zuvor zu finden. Doch da war nichts mehr. Nur noch einzelne Teile, die daran erinnerten, was sich hier einmal befunden hatte.</p>
<p><em>Richtig &#228;rgerlich war es allerdings, weil wir Babsi den Ort eigentlich zeigen wollten. Sie hatte ihn noch nie gesehen und wir erz&#228;hlten ihr im Vorfeld, wie nett sie den Ort hergerichtet hatten. Um so seltsamer war es f&#252;r sie, als sie die &#220;berreste eines rostigen Grills fand und eine Figur sah. Vermutlich dachte sie, wir wollten sie ver&#228;ppeln.</em></p>
<p>Ein gro&#223;es R&#228;tsel Aber gut, wir hatten die Aufgabe, Majki zu finden, nicht die Biertischgarnitur. Obwohl&#8230; vielleicht h&#228;tten wir f&#252;r das Finden der Biertischgarnitur eine Auszeichnung wegen Originellit&#228;t bekommen. Egal, jedenfalls begaben wir uns auf den Vorsprung und ich versuchte, mich hinzuknien. Dummerweise zog die Pony Bottle mich an der rechten Seite immer nach unten. Erst als ich mich hinstellte, war ich stabil genug, um weiterzumachen.</p>
<p><em>*r&#228;usper r&#228;usper!!!!</em></p>
<p><em>VETO!</em></p>
<p><em>Wie war das bitte? Du hast dich hingestellt???! In deiner Fantasie vielleicht, die Realit&#228;t war allerdings ein klein bisschen anders. Nachdem du derart viel Dreck aufgewirbelt hattest, weil du st&#228;ndig drohtest, von dem Felsvorsprung abzurutschen habe ICH mich schlie&#223;lich deiner erbarmt und dir die entscheidende Hilfestellung geleistet. ICH habe dich festgehalten!</em></p>
<p>Ach, deswegen hast Du das gemacht? Ich habe mich schon gefragt, warum Du auf einmal anf&#228;ngst, an mir rumzugrabschen. Ich fand es eigentlich ganz&#8230; angenehm, deswegen wollte ich Dich nicht davon abbringen. Ich musste mich dann schon ziemlich auf die Aufgabe konzentrieren. Babsi half mir freundlicherweise, und es war wieder das gleiche Prozedere wie beim letzten Mal: Boje entfalten und ein bisschen Luft reinblasen. Diesmal ging es einfacher, da ich nicht meinen Oktopus nehmen musste, denn die Pony Bottle hatte nat&#252;rlich ihren eigenen Regulator. Ich gab etwas Seil und Babsi f&#252;llte etwas mehr Luft nach&#8230;</p>
<p>&#8230;und SCHWUPPS! Kam Zug auf die Boje und sie rauschte davon. HE! SO HABEN WIR NICHT GEWETTET! KOMM SOFORT ZUR&#220;CK!</p>
<p>Dann bemerkte ich Babsis Blick, der zu sagen schien: Was hat er denn? Ach, das war okay so? &#196;h, ich meine, nat&#252;rlich war das okay so! Genau, wie wir es zuvor besprochen hatten, hurra. Oder um es mit Hannibal vom A-Team zu sagen:</p>
<p><object width="420" height="261"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/yxryykx-veM?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/yxryykx-veM?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="420" height="261"></embed></object></p>
<p>Nun stieg Babsi auf, w&#228;hrend Annette und ich warteten. Irgendwann kam Zug aufs Seil und ich gab die Winde frei. Irgendwann kam das Seil zum Stillstand. Dann fing ich an, das Seil mit der Winde wieder aufzuwickeln, so dass wir Babsi folgen konnten. Mit andern Worten: Ich drehte mir den Wolf, w&#228;hrend Annette an mir dranhing und sich ziehen lie&#223;.</p>
<p><object width="420" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/bGMsAYgoL3Y?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/bGMsAYgoL3Y?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="420" height="340"></embed></object></p>
<p><em>W-Wa-Waaaas?? Also da h&#246;rt sich doch alles auf! Ich habe mich ziehen lassen, dass ich nicht lache. Ich hatte die &#252;beraus wichtigere Rolle als du mein Freund. Statt einfach simpel einem Seil hinterherzutauchen trug ich die VERANTWORTUNG! Ich war diejenige, die dich immer wieder aus der Tiefe rei&#223;en musste, da du nur auf das Seil fixiert warst und dabei gar nicht gemerkt hast, dass du st&#228;ndig tiefer kamst. So ist das mit euch Kerlen. Ihr seid einfach nicht in der Lage, zwei Dinge parallel zu machen. </em></p>
<p>Ich hab doch zwei Dinge gleichzeitig gemacht: Ich musste kurbeln und auf das Seil achten, dass es sich nirgends verf&#228;ngt. Der hochdramatische Moment, als das Seil &#252;ber eine scharfe Felsenkante ging und ich zusehen musste, dass es dort nicht versehentlich durchtrennt wird, ist Dir nicht mehr in Erinnerung, oder? Und &#252;berhaupt:  Noch am n&#228;chsten Tag merkte ich meinen rechten Arm, aber habe ich mich beschwert? Nein. Nein, das habe ich nicht.</p>
<p><em>Zur Gen&#252;ge. Ich erinnere nur an den Artikel, als du im Schluchsee mal die Lampe halten musstest. Ein GANZER Artikel nur &#252;ber deine Schmerzen im Arm!</em></p>
<p>Nein, ich habe lediglich auf den leichten Schmerzzustand meines Musculus Biceps Brachii hingewiesen. Und das auch nur deswegen, damit die anderen sich keine Sorgen um meinen Zustand machen.<em></em></p>
<p><em>Sehr heldenhaft von dir. Wenn ich das gewusst h&#228;tte, dann h&#228;tte ich mich selbstverst&#228;ndlich mit meinen bissigen Kommentaren zur&#252;ckgehalten. H&#228;tte ich? Hm&#8230;.. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
</em></p>
<p>Schritt f&#252;r Schritt folgten wir so der Spur der Blasen, die Babsi herausfand, <em>(weibliche Intuition!) </em>obwohl mittlerweile auch noch andere Taucher ins Wasser gekommen waren. Schlie&#223;lich hatten wir Majki erreicht. Nun war es an mir, einen Ruck nach oben zu geben, so dass Babsi wieder zu uns sto&#223;en konnte. Der Vermisste war gefunden und gerettet. &#196;hm&#8230; k&#246;nnte ich bitte eine Fanfare haben?</p>
<p><object width="420" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/CgF9kmOhupc?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/CgF9kmOhupc?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="420" height="340"></embed></object></p>
<p>Vielen Dank!</p>
<p>Mit der bravur&#246;sen L&#246;sung dieses Szenarios waren wir frohgemut. Die anderen Aufgaben konnten nun kommen, aber davon berichte ich das n&#228;chste Mal. Habe ich eigentlich schon erw&#228;hnt, dass mir mein rechter Arm fast nicht wehtut?</p>
<p><em>Zustand&#8230;das Wort gef&#228;llt mir irgendwie nicht. Zumutung find ich passender&#8230;du bist eine Zumutung! <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Mir bleibt auch nichts erspart!</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=RESCUE+DIVER%3A+Uuuund%E2%80%A6+ACTION%21+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1065+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1065&amp;md5=5a569239e7bb1bb5675e74ac898573cd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.flatflutedivers.de/2010/09/28/rescue-diver-uuuund-action/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Der erste Tauchgang im Trocki</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/07/13/der-erste-tauchgang-im-trocki/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dry Suit Diver]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Rescue Diver]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Trocki]]></category>
		<category><![CDATA[Horka]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten uns also entschieden und der Trilaminat-Trocki war gekauft. Gott sei Dank rechtzeitig vor dem Horkaaufenthalt, denn wir hatten im Rahmen des Resue Divers noch einige Tauchg&#228;nge vor uns.

F&#252;r unter den Trocki hatte man uns einen mittleren Unterzieher sowie Skiunterw&#228;sche empfohlen. Die Wassertemperatur war noch ziemlich k&#252;hl, denn erst drei Wochen zuvor war ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten uns also entschieden und der Trilaminat-Trocki war gekauft. Gott sei Dank rechtzeitig vor dem Horkaaufenthalt, denn wir hatten im Rahmen des Resue Divers noch einige Tauchg&#228;nge vor uns.</p>
<p>F&#252;r unter den Trocki hatte man uns einen mittleren Unterzieher sowie Skiunterw&#228;sche empfohlen. Die Wassertemperatur war noch ziemlich k&#252;hl, denn erst drei Wochen zuvor war das Eis vom See weggetaut.</p>
<p>Wie schon das letzte Mal beluden wir unser Auto und machten uns auf den Weg nach Ostdeutschland. Kaum hatten wir &#220;berlingen hinter uns gelassen, fing es an zu regnen. Was sage ich? Es regnete nicht, es sch&#252;ttete. Na klasse. Und kalt war es auch.</p>
<p>Hinter Ulm h&#246;rte es wieder auf und etwas Hoffnung keimte in uns, dass es in Ostdeutschland vielleicht ein bisschen w&#228;rmer war als bei uns, aber leider fing es wieder an zu sch&#252;tten, nachdem wir Dresden erreicht hatten.</p>
<p>Wir erreichten als erste die Basis in Horka. Man lie&#223; uns schon mal hinein, doch da wir die ersten Basisbewohner in dem Jahr waren, war sie noch nicht richtig beheizt. Wir froren ziemlich, trauten uns nicht, die Jacken auszuziehen, und warteten auf Majki. Knapp eine Stunde sp&#228;ter kam er, mit Babsi nebst Hunden. Wir liefen zum See, aber so richtig einladend war es ehrlich gesagt nicht. Wir dachten mit Grauen daran, in das kalte Wasser zu steigen und waren doppelt froh, dass es dieses Mal trocken sein sollte.</p>
<p><em>Thorsten: Ja, da war uns das Gl&#252;ck wirklich hold. Im Nass-Tauchanzug w&#228;re das eine verdammt ungem&#252;tliche Angelegenheit geworden.</em></p>
<p>An dem Abend machten wir nicht mehr viel. Wir gingen essen, dann schlafen. Die Zimmer waren immerhin sch&#246;n warm und es gab keine <a href="http://www.flatflutedivers.de/2009/11/05/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-1/" target="_blank">M&#252;cken</a>. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen war es dann soweit. Nach einer Einweisung in die Anz&#252;ge zogen wir uns das erste Mal komplett trocken an. Bis dahin ging soweit erst mal alles problemlos. Sich ins Jacket zu zwingen erforderte bei mir zumindest etwas Geschick, dann ging es los.</p>
<p><em>Ich werde nie dieses komische Gef&#252;hl vergessen, wenn man den Anzug angelegt hat und in die Knie geht, um s&#228;mtliche Luft herauszupressen. Der Trocki saugt sich dann quasi an einem fest. Das f&#252;hlt sich an wie&#8230; &#228;h&#8230; ja, mir f&#228;llt gerade kein Vergleich ein. Ich sag Bescheid, falls sich das &#228;ndert.</em></p>
<p>Eitler Fatzke! Du bist auch mit nix zufrieden. Mal saugt sich der Trocki an, dann ist man wieder nicht fotogen weil der Rei&#223;verschluss am R&#252;cken einen Buckel vort&#228;uscht&#8230; und da hei&#223;t es immer Frauen seien so eitel&#8230;</p>
<p><em>Hallo?? Ich werde dieses Jahr 40. Ich kriege Falten und verliere meine Haare. Da muss ich doch schauen, dass ich anderweitig gut aussehe.</em></p>
<p>Wir liefen in Richtung Seeeinstieg. Auf dem Weg fiel mir auf, dass ich irgendwie seltsam lief. Man hatte einem zwar beigebracht, aufrecht zu laufen, Schultern zur&#252;ck, Brust raus, Bauch rein, aber f&#252;r meinen Geschmack hatte ich die Schultern zu weit hinten. Dieser Verdacht best&#228;tigte sich, als ich versuchte, meine Flossen anzuziehen. Hier machte sich der erste Haken des Trilaminat Trockis bemerkbar. Er ist nicht elastisch! Und da die Stiefel direkt an den Hosenbeinen angebracht sind, gestaltete es sich etwas schwierig, im Stehen an die Flossen zu kommen. Knie anziehen ging nur bis zu einem gewissen Grad. Erschwerend kam bei mir die ungew&#246;hnliche &#8220;Schulterzur&#252;ckposition&#8221;, die es mir gar nicht erm&#246;glichte, an die Clipverschl&#252;sse der Flossen zu kommen. Nerv! Schlie&#223;lich gab ich auf und lie&#223; mir helfen.</p>
<p>Dann: Blei in die Taschen. Bei dem Gedanken an die Bleimenge wurde ich schon kurzluftig. Im Na&#223;tauchanzug brauche ich mit meiner 12 l Flasche maximal 2 kg, hier packte ich schon 8 Kilo ein. Inclusive Fu&#223;blei, denn die F&#252;&#223;e sollen im Trocki unten bleiben. V&#246;llig geschafft vom Anziehen begab ich mich auf die letzte Stufe.</p>
<p><em>Neben dem Fu&#223;blei hatten wir kurz vor der Fahrt nach Horka noch den Tipp bekommen, uns Flossen mit weniger Auftrieb zu besorgen, was wir brav getan hatten.</em></p>
<p>(Korrektur: DEINE Flossen hatten zu viel Auftrieb, meine nicht! Ich hab mir dekanterweise Splitfins geleistet, die weniger Wasserwiderstand haben. Haben sie auch. Wenn man flosselt sp&#252;rt man sie fast nicht. Hach, das geht ja richtig leicht. Angenehm leicht. Sehr leicht. ZU leicht!!!!! Ich hab meine Flosse verloren!!!!!!!!!!!)</p>
<p>Ehrlich gesagt war ich mehr als nerv&#246;s. Man h&#246;rt Geschichten &#252;ber Taucher, die Luft vom Trocki in die Beine bekommen und so unter Wasser einen Kopfstand machen und ungebremst an die Oberfl&#228;che schie&#223;en. Da ich aus leidlicher Erfahrung wei&#223;, dass ich zu solch bl&#246;den Zwischenf&#228;llen besonders am Anfang neige, sah ich es schon kommen, dass ich von der letzten Stufe ins Wasser glitt um sofort Kopf zu stehen.</p>
<p>Es half aber nichts. Den Mutigen geh&#246;rt die Welt. Also wagte ich den Schritt ins Wasser. Hier fiel mir zweierlei auf:</p>
<p>Erstens: Aaaaah&#8230;.kalt. Sehr kaltes Wasser. Igitt!!! Nein, nicht was Sie jetzt denken. Der Anzug war dicht. Aber trotzdem sp&#252;rte ich die umgebende K&#228;lte sehr deutlich. UUhhh! (Memo an mich: f&#252;r solche Aktionen in Zukunft dickere Unterzieher!!!!)</p>
<p><em>Okay, an dieser Stelle schalten wir mal schnell um in die Sendezentrale zum Zentralsender, und zwar zur&#8230;</em></p>
<h1>Hobbythek<em><br />
</em></h1>
<p><em>Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der &#8220;Hobbythek&#8221;, liebe Bastelfreunde! F&#252;r diejeningen unter unseren Lesern, die noch nie einen Trockentauchanzug im Wasser anhatten: Da hab ich mal was vorbereitet! Falls Sie das Gef&#252;hl mal nachvollziehen wollen, dann nehmen Sie einen Einmal-Gummihandschuh (zum Beispiel aus dem Verbandskasten),</em> &#8230;</p>
<p>Gute Idee! N&#228;chste Verkehrskontrolle: &#8220;Zeigen Sie mal Ihren Verbandskasten! Wo sind denn die Handschuhe?&#8221; &#8211; &#8220;&#196;h&#8230; ich habe da ein Flat Flute Diver Experiment gemacht&#8230;&#8221; &#8211; &#8220;WAS haben Sie gemacht???&#8221;</p>
<p><em>&#8230; nehmen Sie einen Einmal-Gummihandschuh, zur Not tut&#8217;s auch ein Haushaltshandschuh, f&#252;llen Sie ein Waschbecken mit 10 ° C kalten Wasser (zur Not tut&#8217;s auch 10 ° warmes Wasser) und halten Sie die Hand rein, und zwar so, dass kein Wasser in den Handschuh l&#228;uft. Genau so ist das Gef&#252;hl im Trockentauchanzug am ganzen K&#246;rper. Danke f&#252;r die Aufmerksamkeit, zur&#252;ck zu meiner liebreizenden Kollegin. </em></p>
<p>Zweitens: Die praktische Anwendung der Tauchphysik in Bezug auf den Wasserdruck. Wenn wir also im Na&#223;tauchanzug tauchen, merken wir vom Druck au&#223;er an den Ohren nicht wirklich etwas. Auch ein Schwimmer w&#252;rde den Wasserdruck an den Beinen im Wasser nicht merken. Aber! Der Trilaminat-Trockentaucher merkt ihn bereits an der Oberfl&#228;che! Ich trieb wie ein Korken an der Wasseroberfl&#228;che und wartete noch auf Thorsten, da merkte ich bereits, dass der Trockentauchanzug an meinen Beinen  klebte wie ein l&#228;stiger Duschvorhang, der elektrostatisch aufgeladen ist und den arglosen Duscher nervt. Na, das konnte ja heiter werden. Denn bereits an der Oberfl&#228;che bewirkte der klebende Trocki, dass die Bewegungsfreiheit der Beine zum flosseln eingeschr&#228;nkt ist.</p>
<p>Wir tauchten ab. Das erste Mal. Leider war die Sicht sehr milchig, was daran lag, dass es in Horka auch tagelang vorher geregnet hatte. Wir wollten erst mal auf 7 m bleiben und ein bisschen rumtauchen, um erst mal ein Gef&#252;hl f&#252;r den Trocki zu kriegen. Ich tauchte mit Majki, Thorsten mit Babsi. Los gings.</p>
<p>Es war, wie ich bef&#252;rchtet hatte. Je tiefer wir kamen, desto mehr klebte dieser Trocki an den Beinen und desto steifer wurde er. Ich lie&#223; zwar Luft hinein, aber die drang nicht bis zu den Beinen vor. Sollte sie nach M&#246;glichkeit auch nicht. Sie erinnern sich? Kopfstand! Ich ertrug es und tauchte weiter. Inzwischen war ich allerdings tiefer, als ich eigentlich wollte, ein Blick auf meinen Tauchcomputer zeigte mir 16 m an. Das merkte ich daran, dass ich den Eindruck hatte, dass es mir die Schuhsohlen in die Zehenzwischenr&#228;ume ziehen w&#252;rde.</p>
<p><em>Das Gesetz von Boyle besagt, dass das Volumen eines Gases sich umgekehrt proportinal zum Druck verh&#228;lt.</em></p>
<p>Sabbel doch nicht so geschwollen rum. Man k&#246;nnte ja meinen, du h&#228;ttest Physik studiert. Au&#223;erdem hei&#223;t der Typ Boyle-Mariotte nur zur Information!</p>
<p><em>Okay, irgendso ein physikalischer Grundsatz sagt, dass sich irgendwas irgendwie verh&#228;lt, wenn irgendwas passiert. Was genau, das diskutieren wir dann noch aus. In unserer Situation beim Tauchen jedoch galt: je mehr Druck, desto weniger Volumen. Das bekommt man im Trocki sehr deutlich mit. Und ich war sowieso noch sehr vorsichtig, da das Ablassen der Luft aus dem Anzug &#252;ber das Ventil im Oberarm eine sehr ungewohnte Sache war. Es galt nicht nur zu vermeiden, dass Luft in den Beinen daf&#252;r sorgte, dass man sich auf dem Kopf stellte, sondern auch dass die sich beim Aufstieg wieder ausdehnende Luft einen aufpumpte wie ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bibendum" target="_blank">Michelin-M&#228;nnchen</a> und man mit Impulsgeschwindigkeit gen Oberfl&#228;che schoss. Also lieber nicht zu viel Luft reinlassen und oft ablassen.</em></p>
<p>Insgesamt war es eine interessante Erfahrung, aber ich merkte schnell, dass das Trockentauchen noch sehr viel &#220;bung braucht. Alleine das Tarieren mit dem Anzug ist nicht so leicht, wie man sich das vorstellt. Arm hoch, um Luft aus dem Anzug zu lassen? In der Theorie vielleicht&#8230; Das wollte nicht klappen, und schon stieg ich ungewollt auf. Mit der Zeit lernte ich, dass ich nicht nur den Arm hochnehmen muss, sondern auch den Arm anwinkeln sollte, dann klappt es schon viel besser.</p>
<p><em>Dabei zeigte sich ein Nachteil meines <a href="../2009/07/24/thorstens-gedanken-zur-ersten-eigenen-ausruestung-das-jacket/" target="_blank">Jackets</a>:  es hat keinen Tarierschlauch, sondern einen an der linken Seite  angebrachten Tarierhebel.  Um Luft sowohl aus dem Jacket als auch aus  dem Anzug abzulassen, musste ich zwei gegenl&#228;ufige Bewegungen machen:  Nach oben, um Luft aus dem Anzug zu lassen, nach unten, um an den  Tarierhebel zu kommen.</em></p>
<p>Verstehe. Zwei gegenl&#228;ufige Bewegungen &#252;berfordern Dich. Du bist wohl nicht belastbar was? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Es ist nur geringf&#252;gig schwierig, den Arm gleichzeitig hochzunehmen <strong>und</strong> nach unten an den Tarierhebel zu greifen. Das eine schlie&#223;t das andere aus. Das ist fast wie in diesem Gedicht: &#8220;&#8230;drinnen sa&#223;en stehend Leute, schweigend ins Gespr&#228;ch vertieft&#8230;&#8221;</em></p>
<p>L&#228;nger als 30 Minuten war bei dem Tauchgang nicht drin. Es war einfach zu kalt. Wir tauchten wieder auf. Offenbar zog ich ne Schnute, denn Majki merkte gleich, dass ich mit der ersten Trockierfahrung nicht zufrieden war. Er meinte, ich solle mich nicht aufregen, die ersten Male seien nun mal gew&#246;hnungsbed&#252;rftig und nach ein paar Tauchg&#228;ngen w&#252;rde man das Engegef&#252;hl an den Beinen gar nicht mehr merken. Er behielt Recht. Also, nicht dass man es nicht merken w&#252;rde, aber man gew&#246;hnt sich dran.</p>
<p><em>Au&#223;erdem w&#252;rde man sich daran gew&#246;hnen, dass man am Anfang immer so eine gewisse Unsicherheit hat: Warum ist es gerade kalt? Ist es einfach nur kalt &#8211; oder hat der Anzug ein Loch, und es ist deswegen kalt, weil man gerade geflutet wird, wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tauchzelle" target="_blank">Tauchzelle</a> eines U-Boots?</em></p>
<p>Was sich bei mir noch als Problem herausstellte: Ich hatte halbtrockene Handschuhe an. Der Gr&#246;&#223;e S, jedoch stellte sich heraus, dass ich trotzdem noch einen &#220;berstand von 2 cm an den Fingerkuppen hatte. Somit gestaltete es sich ziemlich schwierig, das Lufteinla&#223;ventil des Trockis zu bedienen. Auch hier m&#252;sste ich in K&#252;rze Abhilfe schaffen, also kam das Problem auf die &#8220;to do Liste for diving&#8221;.</p>
<p>Jetzt hatten wir noch eine Herausforderung vor uns: Der Ausstieg. Dazu in der kompletten, nassen Ausr&#252;stung knapp 100 Treppen hoch. Ich schnaufte aus dem Wasser, und *Trommelwirbel&#8230; schon stand ich wieder da wie das Topmodel* pers&#246;nlich. Schultern zur&#252;ck, Brust raus, Bauch <span style="text-decoration: line-through;">raus </span>rein. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' />   Da stimmte doch was nicht. Am Abend merkte ich auch sehr deutlich meine Schultergelenke. Inzwischen wei&#223; ich auch, woran das liegt. Mein Jacket ist mir zu gro&#223; und sagen wir eher mal: zu breit. Ich musste k&#252;nftig die Brustschnalle zuerst zumachen und maximal anziehen, bevor ich den Rest schlie&#223;en konnte, dann klappte es auch mit dem Flossenanziehen&#8230;</p>
<p>* = <em>GNTTM, oder wie? &#8220;Germany&#8217;s Next Tauch-Topmodel&#8221; Ich stell mir das schon vor, wir &#228;chzen die Treppen hinauf, und oben steht Heidi Klum und kritisiert unsere Gangart. Die war nat&#252;rlich nicht sonderlich elegant, aber: Alles Gewohnheitssache. Hoffe ich jedenfalls. Denn es stand uns ja noch was bevor: den Abschluss des RESCUE DIVER &#8211; Pr&#252;fung und Freiwassertauchg&#228;nge.</em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Der+erste+Tauchgang+im+Trocki+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D986+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=986&amp;md5=5c988f168256a3fa5b248ddaeceec438" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>12.10 Uhr: Die &#214;lpest im Roten Meer &#8211; Update von der HEPCA</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/06/24/12-10-uhr-die-oelpest-im-roten-meer-update-von-der-hepca/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 10:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchgebiete]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[El Gouna]]></category>
		<category><![CDATA[Hurghada]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Meer]]></category>

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		<description><![CDATA[Am gestrigen Abend hat die HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) eine vorl&#228;ufig abschlie&#223;ende Mitteilung herausgegeben, um den Stand der Dinge klarzustellen. Demnach ist das Naturschutzgebiet n&#246;rdlich von El Gouna tats&#228;chlich am St&#228;rksten betroffen. Riffe im Tauchgebiet um Hurghada und El Gouna sind entgegen ersten Mitteilungen doch nicht verschmutzt und der normale Tauchbetrieb ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am gestrigen Abend hat die <a title="HEPCA - Hurghada Environmental Protection and Conservation Associaton" href="http://www.hepca.com" target="_blank">HEPCA</a> (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) eine vorl&#228;ufig abschlie&#223;ende Mitteilung herausgegeben, um den Stand der Dinge klarzustellen. Demnach ist das Naturschutzgebiet n&#246;rdlich von El Gouna tats&#228;chlich am St&#228;rksten betroffen. Riffe im Tauchgebiet um Hurghada und El Gouna sind entgegen ersten Mitteilungen doch nicht verschmutzt und der normale Tauchbetrieb wurde wieder aufgenommen. &#220;ber 90 % der Str&#228;nde der beiden St&#228;dte sind mittlerweile sauber.</p>
<p>Es steht nun fest, dass das &#214;l aus einer Bohrplattform im Roten Meer, etwa 50 Seemeilen n&#246;rdlich von Hurghada ausgelaufen ist. Das Leck entstand am Mittwoch, den 16. Juni und ist mittlerweile wieder abgedichtet. Allerdings gibt es immer noch keine offiziellen Angaben zu den Verantwortlichen f&#252;r die Katastrophe. Auch wird es noch etwas dauern, bis die entstandenen Sch&#228;den in dem Naturschutzgebiet erfasst worden sind. Die HEPCA fordert die &#228;gyptische Regierung auf, ihre Politik in Bezug auf &#214;lbohrkonzessionen zu &#252;berdenken, besonders in der N&#228;he von Naturschutzgebieten, Habitaten oder Touristenzentren.</p>
<p>Artikel zur &#214;lpest im Roten Meer bei flatflutedivers.de:</p>
<p><a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/22/12-10-uhr-oelpest-im-roten-meer-vor-hurghada-und-el-gouna/">12.10 Uhr: &#214;lpest vor Hurghada und El Gouna im Roten Meer</a></p>
<p><a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer 2" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/23/12-10-uhr-die-oelpest-im-roten-meer-chronologie-einer-katastrophe/">12.10 Uhr: Die &#214;lpest im Roten Meer &#8211; Chronologie einer Katastrophe</a></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=12.10+Uhr%3A+Die+%C3%96lpest+im+Roten+Meer+%E2%80%93+Update+von+der+HEPCA+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1045+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1045&amp;md5=352cbc748e08211ab8b87a851d02daca" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>12.10 Uhr: Die &#214;lpest im Roten Meer – Chronologie einer Katastrophe</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchgebiete]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[El Gouna]]></category>
		<category><![CDATA[Hurghada]]></category>
		<category><![CDATA[Rotes Meer]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem weiteren Tag Abstand zeigt sich nun der Ablauf der Ereignisse der &#214;lpest im Roten Meer, &#252;ber die gestern schon in diesem Blog berichtet wurde. Allerdings flossen die Informationen von &#196;gypten nach Europa ein bisschen langsam. Im Moment stellt sich die Situation so dar:

	vermutlich Montag, 14. Juni 2010 oder Dienstag, 15. Juni 2010
Mittwoch, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem weiteren Tag Abstand zeigt sich nun der Ablauf der Ereignisse der &#214;lpest im Roten Meer, &#252;ber die <a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/22/12-10-uhr-oelpest-im-roten-meer-vor-hurghada-und-el-gouna/" target="_blank">gestern</a> schon in diesem Blog berichtet wurde. Allerdings flossen die Informationen von &#196;gypten nach Europa ein bisschen langsam. Im Moment stellt sich die Situation so dar:</p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: line-through;"><strong>vermutlich Montag, 14. Juni 2010 oder Dienstag, 15. Juni 2010<br />
</strong></span><strong>Mittwoch, 16. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zpcxn3PKlps&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/zpcxn3PKlps&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Video: <a title="HEPCA" href="http://www.hepca.com" target="_blank">HEPCA</a></p>
<p>An einer Offshore-Plattform im Roten Meer 40 Kilometer n&#246;rdlich von El Gouna (unbest&#228;tigten Berichten zufolge an der Bohrinsel Jebel al-Zayt) kommt es zu dem, das sp&#228;ter von der &#214;lindustrie als &#8220;minor lekage&#8221; (&#8220;kleineres Leck&#8221;) bezeichnet wird: Erd&#246;l tritt aus und treibt von dort aus auf die K&#252;ste von &#196;gypten zu. Im Verlauf der Woche wird der &#214;lteppich im offenen Meer gesichtet. Allerdings wird die &#214;ffentlichkeit nicht informiert, w&#228;hrend daran gearbeitet wird, das Leck wieder zu schlie&#223;en. Sp&#228;ter hei&#223;t es, am Donnerstag, den 17. Juni sei dies definitiv gelungen.<br />
Ein Taucher, der auf der <a href="http://www.sueddeutsche.de/reise/aegypten-oelpest-vor-hurghada-1.963629">Webseite der &#8220;S&#252;ddeutschen Zeitung&#8221;</a> einen Kommentar hinterl&#228;sst, berichtet von einem Tauchgang am 15. Juni am Riff Ras Nasrani um ca. 16.20 Uhr, bei dem er Druckwellen von zwei Explosionen im Abstand von etwa 10 Minuten gesp&#252;rt zu haben glaubt (<strong>Update:</strong> Nach <a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer - Update von der HEPCA" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/24/12-10-uhr-die-oelpest-im-roten-meer-update-von-der-hepca/" target="_blank">dieser neuen Stellungnahme</a> von der HEPCA habe sich die Katastrophe selbst am Mittwoch, den 16. Juni ereignet, damit kann was auch immer der Kommentator bei dem Tauchgang bemerkt haben will nicht im Zusammenhang mit dem Ungl&#252;ck stehen).</p>
<ul>
<li><strong>Freitag, 18. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Der &#214;lteppich trifft auf die K&#252;ste bei El Gouna und Hurghada. Die Bewohner der Orte werden davon v&#246;llig &#252;berrascht. Die Gesamtl&#228;nge des &#214;lteppichs wird von der Organisation HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) sp&#228;ter mit 160 Kilometern angegeben, neben den Touristenzentren ist ein Naturschutzgebiet betroffen, das weiter n&#246;rdlich liegt und f&#252;r die &#214;ffentlichkeit gesperrt ist.</p>
<ul>
<li><strong>Samstag, 19. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Die Hotelbesitzer der betroffenen Orte wenden sich an die lokale Regierung f&#252;r Hilfe. Es werden &#214;lsperren errichtet, doch die Bewohner helfen sich auch selbst: der verschmutzte Sand wird von den Str&#228;nden abgetragen. Am schlimmsten hat es die Inseln El Luhaimat and Tawila im Naturschutzgebiet getroffen. Der erste Artikel &#252;ber die Katastrophe wird von einer <a title="Al-Masry Al-Youm - Today's Life in Egypt" href="http://www.almasryalyoum.com/en/node/50159" target="_blank">lokalen Nachrichtenwebseite</a> ver&#246;ffentlicht. Noch immer ist nicht bekannt, wo das &#214;l herkommt und falls es sich um ein Leck handelt, ob dieses mittlerweile abgedichtet wurde. Hotelbesitzer in Hurghada und El Gouna k&#252;ndigen an, Klage einreichen zu wollen, da ihre Str&#228;nde massiv gesch&#228;digt seien und sie Stornierungen bef&#252;rchten.</p>
<ul>
<li><strong>Sonntag, 20. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Die lokale Regierung reagiert mit dem Einsetzen eines Krisenstabs, w&#228;hrend die Str&#228;nde weiter gereinigt werden. In einem <a title="Al-Masry Al-Youm - Today's Life in Egypt" href="http://www.almasryalyoum.com/en/node/50387" target="_blank">neuen Artikel</a> wird zwar auf die Ma&#223;nahmen eingegangen, aber noch immer nicht dar&#252;ber berichtet, woher das &#214;l kommt und ob es weiterhin ins Rote Meer flie&#223;t. Im gleichen Artikel kommt ein Parlamentsmitglied zu Wort, dass das Krisenzentrum zur Bek&#228;mpfung der Verschmutzung des Roten Meeres als nicht ausreichend ger&#252;stet f&#252;r eine solche Katastrophe beschreibt. &#220;ber die <a title="Yahoo News" href="http://news.yahoo.com/s/afp/20100620/wl_africa_afp/egyptenvironmentpollutionoil" target="_blank">Nachrichtenagentur AFP</a> wird zum ersten Mal international von der &#214;lpest berichtet. Hier wird auch zum ersten Mal eine Offshore-Plattform als Verursacher der Verschmutzung genannt, allerdings nicht welche, und welches Unternehmen verantwortlich ist.</p>
<p>Noch am selben Abend verk&#252;ndet der f&#252;r die Region Rotes Meer zust&#228;ndige Gouverneur Magdi Kobeisi, dass die Str&#228;nde von El Gouna und Hurghada wieder sauber seien und die kurzzeitig geschlossenen Tauchbasen wieder &#246;ffnen w&#252;rden.</p>
<ul>
<li><strong>Montag, 21. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Die deutsche Tauchercommunity <a title="mySeastar" href="http://myseastar.net/" target="_blank">mySeastar</a> schickt eine Mail an ihre Mitglieder und fragt aufgrund der AFP-Meldung nach, ob jemand von den Mitgliedern gerade in Hurghada ist und best&#228;tigen kann, dass es dort eine &#214;lpest gibt. HEPCA hat zu diesem Zeitpunkt noch keine Informationen auf ihrer Webseite. Eine Anfrage von flatflutedivers.de wird nicht beantwortet.</p>
<ul>
<li><strong>Dienstag, 22. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Das Thema ist schlie&#223;lich in den deutschen Medien angekommen. Webseiten von mehreren Zeitungen berichten dar&#252;ber, und die Nachricht kommt auch im Radio. Noch immer gibt es allerdings Widerspr&#252;che. Die offizielle Information lautet, dass das Leck an der Plattform geschlossen sei und nur ungef&#228;hr 30 bis 40 Barrel &#214;l ins Meer geflossen seien. 35 Barrel &#214;l sind etwa 5.600 Liter, und &#214;l verteilt sich im Wasser sehr gut, da es sich nicht mischt. Das erkl&#228;rt die Gr&#246;&#223;e des &#214;lteppichs. Au&#223;erdem sind nicht nur die Str&#228;nde der K&#252;stenst&#228;dte betroffen, sondern auch die Korallenriffe im offenen Meer. Nach den Angaben der EEAA (Egyptian Environment Affairs Agency) sind die Riffe El  Fanadir, <a title="Sakwa Abu Kalawa" href="../2010/04/06/sakwa-abu-kalawa-aegypten-rotes-meer-und-die-ohne-luft-situation/" target="_self">Abu</a> <a title="Gota Abu Kalawa" href="../2010/05/04/gota-abu-kalawa-aegypten-rotes-meer-und-die-navigation-im-offenen-wasser/">Kalawa</a>,  El Sakwa, El Araq und Abu Sadaf mit &#214;l verschmutzt. (<strong>Update:</strong> In der neuesten Mitteilung &#8211; siehe unten &#8211; ist davon keine Rede mehr.) Es wird noch einige Zeit dauern, bis bei diesen alle Folgen der &#214;lpest beseitigt sind. Au&#223;erdem wurden verschmutzte und verendete Tiere gefunden. Der Schaden ist hier noch nicht absehbar.</p>
<p>Der HEPCA-Biologe Ahmed el-Droubi wird zitiert, dass das Leck an der &#214;lplattform nicht geschlossen sei, sondern dass er benachrichtigt worden sei, dass weiterhin &#214;l auslaufe. Ob das stimmt und wie sich die Situation weiterentwickelt, werden die n&#228;chsten Tage und Wochen zeigen m&#252;ssen. In den offiziellen Verlautbarungen wird immer noch nicht gesagt, welche Firma verantwortlich ist. Das lange Verschweigen der Katastrophe erkl&#228;ren sich die Medien dadurch, dass am Roten Meer in K&#252;rze die Haupttouristensaison beginnt und man Einnahmeausf&#228;lle durch Stornos bef&#252;rchtete.</p>
<ul>
<li><strong>Mittwoch, 23. Juni 2010</strong></li>
</ul>
<p>Am sp&#228;ten Abend verschickt die <a title="FFD: &#214;lpest im Roten Meer - Update von der HEPCA" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/24/12-10-uhr-die-oelpest-im-roten-meer-update-von-der-hepca/">HEPCA per eMail ein Update</a>, das ein paar Dinge klarstellen soll, auch wenn andererseits noch Fragen offenbleiben.</p>
<p><em>(Video in diesem Beitrag gefunden &#252;ber <a title="Unterwasserfrau @ Twitter" href="http://twitter.com/Unterwasserfrau/status/16769285706" target="_blank">Twitter</a>)</em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=12.10+Uhr%3A+Die+%C3%96lpest+im+Roten+Meer+%E2%80%93+Chronologie+einer+Katastrophe+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D1035+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=1035&amp;md5=6c78bad5f754094edde6be74562bb8f1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.flatflutedivers.de/2010/06/23/12-10-uhr-die-oelpest-im-roten-meer-chronologie-einer-katastrophe/feed/</wfw:commentRss>
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