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	<title>Flat Flute Divers &#187; Ausrüstung</title>
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	<description>Das etwas andere Blog über das Tauchen.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 04 Aug 2010 07:00:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Der erste Tauchgang im Trocki</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/07/13/der-erste-tauchgang-im-trocki/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dry Suit Diver]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Rescue Diver]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Trocki]]></category>
		<category><![CDATA[Horka]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten uns also entschieden und der Trilaminat-Troc [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten uns also entschieden und der Trilaminat-Trocki war gekauft. Gott sei Dank rechtzeitig vor dem Horkaaufenthalt, denn wir hatten im Rahmen des Resue Divers noch einige Tauchg&#228;nge vor uns.</p>
<p>F&#252;r unter den Trocki hatte man uns einen mittleren Unterzieher sowie Skiunterw&#228;sche empfohlen. Die Wassertemperatur war noch ziemlich k&#252;hl, denn erst drei Wochen zuvor war das Eis vom See weggetaut.</p>
<p>Wie schon das letzte Mal beluden wir unser Auto und machten uns auf den Weg nach Ostdeutschland. Kaum hatten wir &#220;berlingen hinter uns gelassen, fing es an zu regnen. Was sage ich? Es regnete nicht, es sch&#252;ttete. Na klasse. Und kalt war es auch.</p>
<p>Hinter Ulm h&#246;rte es wieder auf und etwas Hoffnung keimte in uns, dass es in Ostdeutschland vielleicht ein bisschen w&#228;rmer war als bei uns, aber leider fing es wieder an zu sch&#252;tten, nachdem wir Dresden erreicht hatten.</p>
<p>Wir erreichten als erste die Basis in Horka. Man lie&#223; uns schon mal hinein, doch da wir die ersten Basisbewohner in dem Jahr waren, war sie noch nicht richtig beheizt. Wir froren ziemlich, trauten uns nicht, die Jacken auszuziehen, und warteten auf Majki. Knapp eine Stunde sp&#228;ter kam er, mit Babsi nebst Hunden. Wir liefen zum See, aber so richtig einladend war es ehrlich gesagt nicht. Wir dachten mit Grauen daran, in das kalte Wasser zu steigen und waren doppelt froh, dass es dieses Mal trocken sein sollte.</p>
<p><em>Thorsten: Ja, da war uns das Gl&#252;ck wirklich hold. Im Nass-Tauchanzug w&#228;re das eine verdammt ungem&#252;tliche Angelegenheit geworden.</em></p>
<p>An dem Abend machten wir nicht mehr viel. Wir gingen essen, dann schlafen. Die Zimmer waren immerhin sch&#246;n warm und es gab keine <a href="http://www.flatflutedivers.de/2009/11/05/horka-das-tauchparadies-in-sachsen-teil-1/" target="_blank">M&#252;cken</a>. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen war es dann soweit. Nach einer Einweisung in die Anz&#252;ge zogen wir uns das erste Mal komplett trocken an. Bis dahin ging soweit erst mal alles problemlos. Sich ins Jacket zu zwingen erforderte bei mir zumindest etwas Geschick, dann ging es los.</p>
<p><em>Ich werde nie dieses komische Gef&#252;hl vergessen, wenn man den Anzug angelegt hat und in die Knie geht, um s&#228;mtliche Luft herauszupressen. Der Trocki saugt sich dann quasi an einem fest. Das f&#252;hlt sich an wie&#8230; &#228;h&#8230; ja, mir f&#228;llt gerade kein Vergleich ein. Ich sag Bescheid, falls sich das &#228;ndert.</em></p>
<p>Eitler Fatzke! Du bist auch mit nix zufrieden. Mal saugt sich der Trocki an, dann ist man wieder nicht fotogen weil der Rei&#223;verschluss am R&#252;cken einen Buckel vort&#228;uscht&#8230; und da hei&#223;t es immer Frauen seien so eitel&#8230;</p>
<p><em>Hallo?? Ich werde dieses Jahr 40. Ich kriege Falten und verliere meine Haare. Da muss ich doch schauen, dass ich anderweitig gut aussehe.</em></p>
<p>Wir liefen in Richtung Seeeinstieg. Auf dem Weg fiel mir auf, dass ich irgendwie seltsam lief. Man hatte einem zwar beigebracht, aufrecht zu laufen, Schultern zur&#252;ck, Brust raus, Bauch rein, aber f&#252;r meinen Geschmack hatte ich die Schultern zu weit hinten. Dieser Verdacht best&#228;tigte sich, als ich versuchte, meine Flossen anzuziehen. Hier machte sich der erste Haken des Trilaminat Trockis bemerkbar. Er ist nicht elastisch! Und da die Stiefel direkt an den Hosenbeinen angebracht sind, gestaltete es sich etwas schwierig, im Stehen an die Flossen zu kommen. Knie anziehen ging nur bis zu einem gewissen Grad. Erschwerend kam bei mir die ungew&#246;hnliche &#8220;Schulterzur&#252;ckposition&#8221;, die es mir gar nicht erm&#246;glichte, an die Clipverschl&#252;sse der Flossen zu kommen. Nerv! Schlie&#223;lich gab ich auf und lie&#223; mir helfen.</p>
<p>Dann: Blei in die Taschen. Bei dem Gedanken an die Bleimenge wurde ich schon kurzluftig. Im Na&#223;tauchanzug brauche ich mit meiner 12 l Flasche maximal 2 kg, hier packte ich schon 8 Kilo ein. Inclusive Fu&#223;blei, denn die F&#252;&#223;e sollen im Trocki unten bleiben. V&#246;llig geschafft vom Anziehen begab ich mich auf die letzte Stufe.</p>
<p><em>Neben dem Fu&#223;blei hatten wir kurz vor der Fahrt nach Horka noch den Tipp bekommen, uns Flossen mit weniger Auftrieb zu besorgen, was wir brav getan hatten.</em></p>
<p>(Korrektur: DEINE Flossen hatten zu viel Auftrieb, meine nicht! Ich hab mir dekanterweise Splitfins geleistet, die weniger Wasserwiderstand haben. Haben sie auch. Wenn man flosselt sp&#252;rt man sie fast nicht. Hach, das geht ja richtig leicht. Angenehm leicht. Sehr leicht. ZU leicht!!!!! Ich hab meine Flosse verloren!!!!!!!!!!!)</p>
<p>Ehrlich gesagt war ich mehr als nerv&#246;s. Man h&#246;rt Geschichten &#252;ber Taucher, die Luft vom Trocki in die Beine bekommen und so unter Wasser einen Kopfstand machen und ungebremst an die Oberfl&#228;che schie&#223;en. Da ich aus leidlicher Erfahrung wei&#223;, dass ich zu solch bl&#246;den Zwischenf&#228;llen besonders am Anfang neige, sah ich es schon kommen, dass ich von der letzten Stufe ins Wasser glitt um sofort Kopf zu stehen.</p>
<p>Es half aber nichts. Den Mutigen geh&#246;rt die Welt. Also wagte ich den Schritt ins Wasser. Hier fiel mir zweierlei auf:</p>
<p>Erstens: Aaaaah&#8230;.kalt. Sehr kaltes Wasser. Igitt!!! Nein, nicht was Sie jetzt denken. Der Anzug war dicht. Aber trotzdem sp&#252;rte ich die umgebende K&#228;lte sehr deutlich. UUhhh! (Memo an mich: f&#252;r solche Aktionen in Zukunft dickere Unterzieher!!!!)</p>
<p><em>Okay, an dieser Stelle schalten wir mal schnell um in die Sendezentrale zum Zentralsender, und zwar zur&#8230;</em></p>
<h1>Hobbythek<em><br />
</em></h1>
<p><em>Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der &#8220;Hobbythek&#8221;, liebe Bastelfreunde! F&#252;r diejeningen unter unseren Lesern, die noch nie einen Trockentauchanzug im Wasser anhatten: Da hab ich mal was vorbereitet! Falls Sie das Gef&#252;hl mal nachvollziehen wollen, dann nehmen Sie einen Einmal-Gummihandschuh (zum Beispiel aus dem Verbandskasten),</em> &#8230;</p>
<p>Gute Idee! N&#228;chste Verkehrskontrolle: &#8220;Zeigen Sie mal Ihren Verbandskasten! Wo sind denn die Handschuhe?&#8221; &#8211; &#8220;&#196;h&#8230; ich habe da ein Flat Flute Diver Experiment gemacht&#8230;&#8221; &#8211; &#8220;WAS haben Sie gemacht???&#8221;</p>
<p><em>&#8230; nehmen Sie einen Einmal-Gummihandschuh, zur Not tut&#8217;s auch ein Haushaltshandschuh, f&#252;llen Sie ein Waschbecken mit 10 ° C kalten Wasser (zur Not tut&#8217;s auch 10 ° warmes Wasser) und halten Sie die Hand rein, und zwar so, dass kein Wasser in den Handschuh l&#228;uft. Genau so ist das Gef&#252;hl im Trockentauchanzug am ganzen K&#246;rper. Danke f&#252;r die Aufmerksamkeit, zur&#252;ck zu meiner liebreizenden Kollegin. </em></p>
<p>Zweitens: Die praktische Anwendung der Tauchphysik in Bezug auf den Wasserdruck. Wenn wir also im Na&#223;tauchanzug tauchen, merken wir vom Druck au&#223;er an den Ohren nicht wirklich etwas. Auch ein Schwimmer w&#252;rde den Wasserdruck an den Beinen im Wasser nicht merken. Aber! Der Trilaminat-Trockentaucher merkt ihn bereits an der Oberfl&#228;che! Ich trieb wie ein Korken an der Wasseroberfl&#228;che und wartete noch auf Thorsten, da merkte ich bereits, dass der Trockentauchanzug an meinen Beinen  klebte wie ein l&#228;stiger Duschvorhang, der elektrostatisch aufgeladen ist und den arglosen Duscher nervt. Na, das konnte ja heiter werden. Denn bereits an der Oberfl&#228;che bewirkte der klebende Trocki, dass die Bewegungsfreiheit der Beine zum flosseln eingeschr&#228;nkt ist.</p>
<p>Wir tauchten ab. Das erste Mal. Leider war die Sicht sehr milchig, was daran lag, dass es in Horka auch tagelang vorher geregnet hatte. Wir wollten erst mal auf 7 m bleiben und ein bisschen rumtauchen, um erst mal ein Gef&#252;hl f&#252;r den Trocki zu kriegen. Ich tauchte mit Majki, Thorsten mit Babsi. Los gings.</p>
<p>Es war, wie ich bef&#252;rchtet hatte. Je tiefer wir kamen, desto mehr klebte dieser Trocki an den Beinen und desto steifer wurde er. Ich lie&#223; zwar Luft hinein, aber die drang nicht bis zu den Beinen vor. Sollte sie nach M&#246;glichkeit auch nicht. Sie erinnern sich? Kopfstand! Ich ertrug es und tauchte weiter. Inzwischen war ich allerdings tiefer, als ich eigentlich wollte, ein Blick auf meinen Tauchcomputer zeigte mir 16 m an. Das merkte ich daran, dass ich den Eindruck hatte, dass es mir die Schuhsohlen in die Zehenzwischenr&#228;ume ziehen w&#252;rde.</p>
<p><em>Das Gesetz von Boyle besagt, dass das Volumen eines Gases sich umgekehrt proportinal zum Druck verh&#228;lt.</em></p>
<p>Sabbel doch nicht so geschwollen rum. Man k&#246;nnte ja meinen, du h&#228;ttest Physik studiert. Au&#223;erdem hei&#223;t der Typ Boyle-Mariotte nur zur Information!</p>
<p><em>Okay, irgendso ein physikalischer Grundsatz sagt, dass sich irgendwas irgendwie verh&#228;lt, wenn irgendwas passiert. Was genau, das diskutieren wir dann noch aus. In unserer Situation beim Tauchen jedoch galt: je mehr Druck, desto weniger Volumen. Das bekommt man im Trocki sehr deutlich mit. Und ich war sowieso noch sehr vorsichtig, da das Ablassen der Luft aus dem Anzug &#252;ber das Ventil im Oberarm eine sehr ungewohnte Sache war. Es galt nicht nur zu vermeiden, dass Luft in den Beinen daf&#252;r sorgte, dass man sich auf dem Kopf stellte, sondern auch dass die sich beim Aufstieg wieder ausdehnende Luft einen aufpumpte wie ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bibendum" target="_blank">Michelin-M&#228;nnchen</a> und man mit Impulsgeschwindigkeit gen Oberfl&#228;che schoss. Also lieber nicht zu viel Luft reinlassen und oft ablassen.</em></p>
<p>Insgesamt war es eine interessante Erfahrung, aber ich merkte schnell, dass das Trockentauchen noch sehr viel &#220;bung braucht. Alleine das Tarieren mit dem Anzug ist nicht so leicht, wie man sich das vorstellt. Arm hoch, um Luft aus dem Anzug zu lassen? In der Theorie vielleicht&#8230; Das wollte nicht klappen, und schon stieg ich ungewollt auf. Mit der Zeit lernte ich, dass ich nicht nur den Arm hochnehmen muss, sondern auch den Arm anwinkeln sollte, dann klappt es schon viel besser.</p>
<p><em>Dabei zeigte sich ein Nachteil meines <a href="../2009/07/24/thorstens-gedanken-zur-ersten-eigenen-ausruestung-das-jacket/" target="_blank">Jackets</a>:  es hat keinen Tarierschlauch, sondern einen an der linken Seite  angebrachten Tarierhebel.  Um Luft sowohl aus dem Jacket als auch aus  dem Anzug abzulassen, musste ich zwei gegenl&#228;ufige Bewegungen machen:  Nach oben, um Luft aus dem Anzug zu lassen, nach unten, um an den  Tarierhebel zu kommen.</em></p>
<p>Verstehe. Zwei gegenl&#228;ufige Bewegungen &#252;berfordern Dich. Du bist wohl nicht belastbar was? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Es ist nur geringf&#252;gig schwierig, den Arm gleichzeitig hochzunehmen <strong>und</strong> nach unten an den Tarierhebel zu greifen. Das eine schlie&#223;t das andere aus. Das ist fast wie in diesem Gedicht: &#8220;&#8230;drinnen sa&#223;en stehend Leute, schweigend ins Gespr&#228;ch vertieft&#8230;&#8221;</em></p>
<p>L&#228;nger als 30 Minuten war bei dem Tauchgang nicht drin. Es war einfach zu kalt. Wir tauchten wieder auf. Offenbar zog ich ne Schnute, denn Majki merkte gleich, dass ich mit der ersten Trockierfahrung nicht zufrieden war. Er meinte, ich solle mich nicht aufregen, die ersten Male seien nun mal gew&#246;hnungsbed&#252;rftig und nach ein paar Tauchg&#228;ngen w&#252;rde man das Engegef&#252;hl an den Beinen gar nicht mehr merken. Er behielt Recht. Also, nicht dass man es nicht merken w&#252;rde, aber man gew&#246;hnt sich dran.</p>
<p><em>Au&#223;erdem w&#252;rde man sich daran gew&#246;hnen, dass man am Anfang immer so eine gewisse Unsicherheit hat: Warum ist es gerade kalt? Ist es einfach nur kalt &#8211; oder hat der Anzug ein Loch, und es ist deswegen kalt, weil man gerade geflutet wird, wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tauchzelle" target="_blank">Tauchzelle</a> eines U-Boots?</em></p>
<p>Was sich bei mir noch als Problem herausstellte: Ich hatte halbtrockene Handschuhe an. Der Gr&#246;&#223;e S, jedoch stellte sich heraus, dass ich trotzdem noch einen &#220;berstand von 2 cm an den Fingerkuppen hatte. Somit gestaltete es sich ziemlich schwierig, das Lufteinla&#223;ventil des Trockis zu bedienen. Auch hier m&#252;sste ich in K&#252;rze Abhilfe schaffen, also kam das Problem auf die &#8220;to do Liste for diving&#8221;.</p>
<p>Jetzt hatten wir noch eine Herausforderung vor uns: Der Ausstieg. Dazu in der kompletten, nassen Ausr&#252;stung knapp 100 Treppen hoch. Ich schnaufte aus dem Wasser, und *Trommelwirbel&#8230; schon stand ich wieder da wie das Topmodel* pers&#246;nlich. Schultern zur&#252;ck, Brust raus, Bauch <span style="text-decoration: line-through;">raus </span>rein. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' />   Da stimmte doch was nicht. Am Abend merkte ich auch sehr deutlich meine Schultergelenke. Inzwischen wei&#223; ich auch, woran das liegt. Mein Jacket ist mir zu gro&#223; und sagen wir eher mal: zu breit. Ich musste k&#252;nftig die Brustschnalle zuerst zumachen und maximal anziehen, bevor ich den Rest schlie&#223;en konnte, dann klappte es auch mit dem Flossenanziehen&#8230;</p>
<p>* = <em>GNTTM, oder wie? &#8220;Germany&#8217;s Next Tauch-Topmodel&#8221; Ich stell mir das schon vor, wir &#228;chzen die Treppen hinauf, und oben steht Heidi Klum und kritisiert unsere Gangart. Die war nat&#252;rlich nicht sonderlich elegant, aber: Alles Gewohnheitssache. Hoffe ich jedenfalls. Denn es stand uns ja noch was bevor: den Abschluss des RESCUE DIVER &#8211; Pr&#252;fung und Freiwassertauchg&#228;nge.</em></p>
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		<title>Die Probleme der Erstanschaffung eines Trockentauchanzuges</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2010/07/06/die-probleme-der-erstanschaffung-eines-trockentauchanzuges/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 07:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Stühlingen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute m&#246;chte ich keinen Vortrag &#252;ber die Bauweise, Fu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute m&#246;chte ich keinen Vortrag &#252;ber die Bauweise, Funktion oder etwagige Gefahren eines Trockentauchanzuges referieren, sondern &#252;ber unsere Entscheidungsfindung zu unseren Anz&#252;gen.</p>
<p>Thorsten und ich hatten nach unserem &#196;gypten Urlaub beschlossen, den Rescue Diver so bald wie m&#246;glich in Angriff zu nehmen. Vorteil ist, dass wir einen gro&#223;en Teil der &#220;bungen auch im Schwimmbad absolvieren konnten, das kam uns gelegen, denn eigentlich hatten wir vor, das Thema Trockentauchen auf das kommende Jahr zu verschieben.</p>
<p>Aber &#8211; wie der ein oder andere Leser es vielleicht schon bemerkt haben d&#252;rfte&#8230; es kommt bei uns doch immer anders als wir es eigentlich geplant haben.</p>
<p>Und so auch hier. In der theoretischen Vorbesprechung einigten wir uns darauf, im April 2010 ins Freiwasser nach Horka zu gehen, um dort den Kurs zum Abschluss zu bringen, mit den noch fehlenden Skills und der Pr&#252;fung. Wir bildeten uns ein, dass es im April schon wieder m&#246;glich war, im Nassanzug tauchen zu gehen.</p>
<p>Trotzdem &#252;berlegten wir, ob wir nicht doch schon mal Ausschau nach einem Trocki halten sollten. Dabei kam uns eins zu Gute: Unser Tauchlehrer verf&#252;gt &#252;ber <a title="Tauchsportservice Probst" href="http://www.tauchsportservice-probst.de/" target="_blank">einen Freund</a>, der hin und wieder g&#252;nstige Angebote f&#252;r Trockis bekommt. Da wir es ja nicht eilig hatten, nahmen wir uns einen Tag vor Silvester vor, dem Herrn mal einen Besuch abzustatten, uns kundig zu machen und ihm den Auftrag zu erteilen, die Augen f&#252;r uns offen zu halten.</p>
<p>Der Taucher, der sich zum ersten Mal mit dem Gedanken tr&#228;gt, einen Trockentauchanzug anzuschaffen, sieht sich im allgemeinen mehreren Problemen gegen&#252;ber gestellt.</p>
<p>1. Der Trockentauchanzug ist eine teure Angelegenheit.</p>
<p>2. Welche ART nimmt man denn am Besten? Es gibt grob gesagt zwei Ausf&#252;hrungen: Crash Neopren und Trilaminat/Cordura.</p>
<p>3. Rei&#223;verschluss auf dem R&#252;cken oder eher Frontrei&#223;verschluss?</p>
<p>Das sind nur drei kleinere Probleme. Das eigentliche Problem liegt hier: Wenn man vern&#252;nftigerweise beschlie&#223;t, auch noch einen Trockentauchanzuglehrgang zu belegen, dann steht bei den meisten Tauchschulen: Kurs im EIGENEN Anzug. Aber wie soll man sich denn f&#252;r einen entscheiden, wenn man ihn nicht ausprobieren kann? Denn hier liegt das n&#228;chste Problem: Die allermeisten Menschen werden nicht in einen Anzug &#8220;von der Stange&#8221; passen. Irgendetwas muss meistens ge&#228;ndert werden, entweder sind die Halsmanschetten zu eng oder zu weit oder die Stiefel haben nicht die richtige Gr&#246;&#223;e. Das erkl&#228;rt vermutlich auch, warum Tauchschulen selber keine gro&#223;e &#8220;Leihausr&#252;stung&#8221; haben&#8230; das A und O des Trockis ist der richtige Sitz!</p>
<p>Von diesen und &#228;hnlichen Sorgen geplagt machten sich Thorsten und ich also vor Silvester auf, um dem kleinen Laden einen Besuch abzustatten. Da der Besitzer des Ladens auch noch Neoprenschneider ist, brachten wir auch gleich noch was zum Reparieren mit.</p>
<p>Wir wurden sehr herzlich empfangen. Nachdem wir unsere Sachen zur Reparatur abgegeben hatten weihten wir den Besitzer in unser Anliegen ein. Leider konnte er uns aber auch nicht sagen, ob Crash Neopren oder Trilaminat, er meinte, das sei Geschmackssache. Crash Neopren hat nat&#252;rlich den Vorteil, dass es besser isoliert gegen die K&#228;lte als Trilaminat&#8230; daf&#252;r hat der Anzug aber mehr Auftrieb. Trilaminat erlaubt mehr Bewegunsfreiheit, doch man braucht dickere Unterzieher, die einen auch wieder einschr&#228;nken k&#246;nnen.</p>
<p>Da war guter Rat teuer. Ich entschied mich, aus meinem Bauchgef&#252;hl zu entscheiden. Zuf&#228;llig hatte der Besitzer einen Trocki in meiner Gr&#246;&#223;e da, Crash Neopren. Ich zog ihn also an. Zuerst einmal fiel mir auf, dass es mich enorme Kraft kostete, den Anzug &#252;berhaupt hochzuziehen. Abgesehen davon, dass die Halsmanschette derart eng war, dass ich bef&#252;rchten musste, stranguliert zu werden, passte mir der Anzug vom Prinzip her schon. Er hatte einen R&#252;ckenrei&#223;verschluss. Doch was war das? Als der Rei&#223;verschluss zugezogen wurde hatte ich pl&#246;tzlich den Eindruck, dass es mir beidseitig die Arme von selber in Waagerechte zog, so wie der Rei&#223;verschlu&#223; am R&#252;cken waagerecht verl&#228;uft. Das pa&#223;te mir nicht. Ich kam mir vor wie in einem Uboot.</p>
<p>Ich zog einen Trilaminat an. Der war mir zwar ein paar Nummern zu gro&#223;, aber schon beim Anziehen hatte ich ein besseres Gef&#252;hl. Wenn man in dem Anzug steckt, dann f&#252;hlte sich das gut an. Wie gesagt, er war nat&#252;rlich zu gro&#223;, und das machte den Einstieg einfach, aber ich konnte sofort best&#228;tigen, dass die Bewegungsfreiheit besser war.</p>
<p>F&#252;r mich war die Entscheidung hiermit gefallen. Ich wollte einen Trilaminat. Ich sagte dem Besitzer Bescheid, Thorsten hatte bis dahin nur den Trilaminat probiert (der Neopren war zu klein), und enthielt sich vorerst mal.</p>
<p>Aber wir h&#228;tten ja noch genug Zeit&#8230; dachten wir jedenfalls.</p>
<p>Der <a title="Rescue Diver - Poollektionen" href="http://www.flatflutedivers.de/2010/06/29/rescue-diver-die-poollektionen/" target="_blank">Rescue Diver</a> ging z&#252;gig voran, und siehe da, der April kam immer n&#228;her. In Deutschland war es immer noch schmuddelig, kalt, es schneite sogar noch.</p>
<p><em>Thorsten: Ja, auf der Webseite vom Tauchsee Horka wurde sogar erst kurz vor Ostern jubelnd verk&#252;ndet, dass der See &#8220;JETZT&#8221; endlich eisfrei sei. Und das Pr&#228;dikat &#8220;eisfrei&#8221; sagte ja lediglich aus, dass es nicht mehr kalt genug war zum Gefrieren. Trotzdem war das Wasser mit Sicherheit immer noch ARSCHKALT!</em></p>
<p>So langsam kamen uns die Bedenken, was das Nasstauchen in Horka anging. Ein Tauchgang w&#228;re m&#246;glich, aber 2 oder gar 3 am Tag? Nie im Leben w&#252;rden wir es schaffen, in die eiskalten, nicht trocken gewordenen Anz&#252;ge zu steigen!</p>
<p><em>Da f&#228;llt mir immer wieder der eine Divemaster aus &#196;gypten ein, der bei 30 ° Luft- und 25 ° Wassertemperatur im Roten Meer beim t&#228;glichen zweiten Tauchgang beim Anziehen des Neos immer jammerte, das sei ja sooooooooo kalt. Junge, komm mal nach Deutschland &#8211; DAS ist KALT! </em></p>
<p>Eben! Alles Softeggs in &#196;gypten!</p>
<p>Ich unterhielt mich mit Thorsten. Leider hatte sich der Neoprenschneider noch nicht gemeldet, offenbar hatte er gerade nichts G&#252;nstiges da. Verflixt. Dabei hatten wir den Anzug so n&#246;tig. Je n&#228;her der Zeitpunkt der Abreise kam, desto schw&#228;rzer sahen wir. Schlie&#223;lich einigten wir uns darauf, einem Tauchshop in der N&#228;he einen Besuch abzustatten, der von sich behauptete, Trockis zu verleihen. Mit ein klein bisschen Gl&#252;ck k&#246;nnte uns ein Anzug irgendwie passen, Hauptsache Horka war gerettet.</p>
<p><em>Das Gl&#252;ck hat uns in dem Punkt allerdings sehr schnell verlassen &#8211; der Laden, der sich sogar als &#8220;Trockentauchcenter&#8221; bezeichnet hatte, schien auf einmal nicht mehr zu existieren. Damit war guter Rat teuer.<br />
</em></p>
<p>Und dann kam es wieder. Das sprichw&#246;rtliche Gl&#252;ck.</p>
<p>Zwei Wochen bevor wir abreisen sollten, rief unser Neoprenschneider an. Er h&#228;tte Anz&#252;ge zum Probieren da. Innerhalb k&#252;rzester Zeit rasten Thorsten und ich f&#246;rmlich zu ihm. Unterwegs berichtete mir Thorsten, dass es sich allerdings um Crash Neopren Anz&#252;ge handeln w&#252;rde. Das tr&#252;bte meine Hochstimmung zwar etwas, aber ich dachte mir &#8211; ehrlich gesagt &#8211; schei&#223;egal. Hauptsache, Horka findet statt.</p>
<p>Wir betraten die Schneiderei. Und &#8211; bevor unser Schneider &#252;berhaupt etwas sagen konnte, fiel mein Blick auf einen Karton. Da lag er. MEIN Trocki. Davon war ich &#252;berzeugt. Ein absch&#228;tzender Blick sagte mir: Der passt. Und: Es war ein TRILAMINAT. Ich griff zu dem Trocki und stieg hinein. Er passte. Gut &#8211; die Manschette am Hals war zu eng, aber das lie&#223; sich sicher machen. Ich war so gl&#252;cklich, dass ich sofort rausposaunte: DEN nehm ich.</p>
<p>Der Neoschneider wollte mir ihn aber nicht verkaufen. Dreimal musste er meinen Redeschwall unterbrechen, um mir klarzumachen, dass genau DIESER Trocki leider schon verkauft war. Aber er k&#246;nne mir genau so einen bestellen, das sei kein Problem. Ich war erleichtert. Wir suchten die passende Halsmanschette f&#252;r mich heraus, und mir fiel ein Stein vom Herzen. Horka war gerettet, und zwar auf die beste Art und Weise, die man nur tr&#228;umen konnte.</p>
<p><em>Toll. Hurra. Frenetischer Jubel der Menge. Aber hast Du nicht in Deiner adrenalingeschw&#228;ngerten Euphorie irgendwas vergessen? Oder irgendwen?</em></p>
<p>Thorsten, von mir komplett &#252;berfahren (ein Hoch auf seine Geduld), erinnerte zaghaft daran, dass ER noch keinen Trocki hatte. Also schl&#252;pfte er ebenfalls in den Trilaminat, und auch ihm passte er perfekt. Gut, die Halsmanschette, das scheint wohl so zu sein, dass die gerne mal zu eng ist, aber er hatte noch das Problem, dass er auf zu gro&#223;em Fu&#223;e lebt. Zu deutsch: Er brauchte noch andere Stiefel an den Anzug.</p>
<p>Da unser Verk&#228;ufer aber wie gesagt auch Neoprenschneider ist, war das nun das geringste Problem. Er verprach uns, noch die entsprechenden Unterzieher zu bestellen, und zwei gut gelaunte Kunden verlie&#223;en strahlend den Laden.</p>
<p>Und hier ist unser &#8220;Prachtst&#252;ck&#8221; (ohne Schleichwerbung zu machen&#8230;.)</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/trocki_thorsten.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-941" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/trocki_thorsten.jpg" alt="" width="460" height="693" /></a></p>
<p>Im n&#228;chsten Artikel: War es wirklich die richtige Entscheidung, den Trilaminat zu kaufen? Die ersten Taucherfahrungen im Trocki&#8230;. bleiben Sie dran!</p>
<p><em>Bleiben Sie dran, ich pfeif&#8217; auf Sie!</em></p>
<p>THORSTEN!!!</p>
<p><em>Was&#8217;n?</em></p>
<p>REISS DICH ZUSAMMEN!</p>
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		<title>Unterwasserfotografie: Schnorchelkameras</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwasser-Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Schnorchelkameras]]></category>

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		<description><![CDATA["Unterwasserkameras" im eigentlichen Sinn gibt es nur s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Unterwasserkameras&#8221; im eigentlichen Sinn gibt es nur sehr wenige. Die meisten dieser Kameras sind &#8220;normale&#8221; Kameras, die man in einem wasserdichten Geh&#228;use platziert und auf den Tauch- oder Schnorchelausflug mitnimmt. Allerdings gibt es tats&#228;chlich auch Kameras, die &#8220;von Haus aus&#8221; wasserdicht sind. Da diese aber zumeist sehr eingeschr&#228;nkt sind von der Tauchtiefe her, sind sie eher f&#252;rs Schnorcheln geeignet und werden deswegen auch unter dem &#220;berbegriff &#8220;Schnorchelkameras&#8221; gef&#252;hrt.</p>
<p>Die meisten dieser Kameras sind zudem nicht als &#8220;reine&#8221; Unterwasserkameras konzipiert, sondern als &#8220;Sportkameras&#8221; allgemein. Da ihr Geh&#228;use wasserdicht ist, k&#246;nnen auch andere Dinge wie Sand oder Schnee nicht eindringen, was sie zum Beispiel auch f&#252;r Skifahrer oder Snowboarder interessant macht, oder f&#252;r Strand- und Wassersportarten allgemein. Am einfachsten sind hier die Einmal-Kameras, deswegen m&#246;chte ich auch nur kurz darauf eingehen. Es handelt sich hierbei um einfach konstruierte Kleinbild-Fotoapparate, die fest in ein wasserdichtes Geh&#228;use geklebt wurden. M&#246;chte man den Film entwickeln lassen, muss das Geh&#228;use und die Kamera zerst&#246;rt werden. Der Nachteil liegt hier in der geringen Bilderzahl, auf einen Kleinbild-Film kann man zwischen 27 und 36 Bilder aufnehmen, bevor er voll ist. Man wei&#223; nicht, wie die Bilder &#8220;rauskommen&#8221; , bevor nicht der Film entwickelt ist, und zumeist die Qualit&#228;t der Bilder recht einfach. Aber f&#252;r jemanden, der gerade einmal einen Schnorchelurlaub macht und danach auf lange Sicht vermutlich nicht mehr, ist es eine g&#252;nstige Alternative. Die Einmalkameras kosten um die 10,00 Euros.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/uwfoto_schnorchel01.JPG"><img class="aligncenter size-full wp-image-913" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/04/uwfoto_schnorchel01.JPG" alt="" width="460" height="345" /></a>Kommen wir damit zu den digitalen Unterwasser-Kameras. Eine wasserdichte Kamera muss immer eine Reihe von Kompromissen eingehen zwischen Zweck und Machbarkeit. Nummer eins, der Zoom ist eingeschr&#228;nkt. Das liegt daran, dass die Kameras kein ausfahrbares Objektiv haben k&#246;nnen. Ein solches Objektiv w&#252;rde beim Einfahren Wasser ins Geh&#228;use ziehen. Deswegen haben die meisten dieser Kameras nur einen Digitalzoom, der leider mit einem optischen Zoom nicht vergleichbar ist.</p>
<p>Nummer zwei, die maximale Tiefe ist sehr eingeschr&#228;nkt. Sie geht von 1,50 m (beispielsweise bei der oben abgebildeten, aber mittlerweile nicht mehr verkauften Sony Cybershot U) bis zu 15 m. Nun ist es nat&#252;rlich nicht so, dass eine Kamera, die etwa bis 5 m wasserdicht ist, kommentarlos implodiert, sobald sie in 5 m und 1 cm Wassertiefe ist. Alle Kameras haben da eine &#8220;Sicherheit&#8221; eingeplant. Aber es ist trotzdem ein Problem, gerade beim Schnorcheln, wo man in der Regel keinen Tauchcomputer dabei hat und die genaue Tiefe nicht wei&#223;. Wenn man ein ge&#252;bter Schnorchler ist, sind 3 m Tiefe da schnell mal &#252;berschritten. Au&#223;erdem lassen sich die Ausl&#246;ser schlechter bedienen, je tiefer man kommt.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/uwfoto_schnorchel03.JPG"><img class="aligncenter size-full wp-image-915" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/uwfoto_schnorchel03.JPG" alt="" width="460" height="345" /></a></p>
<p>Nummer drei, eine Rettung der Kamera bei Wassereinbruch ist fast aussichtslos. W&#228;hrend man bei einer Kamera in einem Geh&#228;use das Wasser im Geh&#228;use selbst sehen und sie eventuell noch rechtzeitig genug an die Oberfl&#228;che bringen kann, bevor die Elektronik Schaden nimmt, ist das Leben einer Schnorchelkamera, in die Wasser eindringt, beinahe augenblicklich an seinem nat&#252;rlichen Ende angekommen. Wenn man den Wassereinbruch bemerkt (zum Beispiel durch Beschlagen des Objektivs von Innen), ist es meistens schon zu sp&#228;t. Der Knackpunkt ist hier &#8211; wie bei allen wasserdichten Geh&#228;usen &#8211; der Punkt, an dem das Geh&#228;use zu &#246;ffnen ist. Die Stelle wird mit einem flexiblen Ring, dem so genannten &#8220;O-Ring&#8221; abgedichtet. Dieser O-Ring bedarf einer speziellen Pflege, gerade bei wasserdichten Kameras ist es extrem wichtig, darauf zu achten, dass er schmutzfrei, unbesch&#228;digt und geschmeidig ist. Denn wie gesagt, dringt Wasser ein, ist es vorbei.</p>
<p>Nummer vier, gegen Kondenswasser kann man leider nicht allzu viel machen. Wasserdichte Geh&#228;use f&#252;r &#8220;normale&#8221; Kameras sind gro&#223; genug, um einen kleinen Beutel mit Trockensalz (Silica) aufzunehmen. Meistens haben diese Geh&#228;use sogar ein spezielles Fach daf&#252;r. Bei wasserdichten Kameras geht das nicht, da ihr Geh&#228;use mit Elektronik voll ist.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/uwfoto_schnorchel02.JPG"><img class="aligncenter size-full wp-image-916" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/uwfoto_schnorchel02.JPG" alt="" width="460" height="345" /></a></p>
<p>Allerdings sind die Kameras f&#252;r ihr spezielles Gebiet auch besonders vorbereitet. So verf&#252;gen die meisten &#252;ber eine automatische Bildeinstellung, bei der dem Effekt, dass Wasser Farben filtert, entgegen gewirkt wird. Dabei werden die Farbwerte in Richtung &#8220;rot&#8221; verschoben. Und da das Objektiv quasi direkt ins Wasser reicht, kommt es zu weniger Spiegeleffekten, wie bei Kameras in wasserdichten Geh&#228;usen (da das Objektiv der Kamera hier nochmal hinter einer Scheibe sitzt, kann es bei entsprechendem Lichteinfall dazu kommen, dass sich selbiges in der Scheibe spiegelt und das Bild damit ruiniert). Und nat&#252;rlich sind die Kameras handlicher als die gro&#223;en Geh&#228;use. Des weiteren kommt es gerade dem Schnorchler zu Gute, dass das Geh&#228;use mit Elektronik voll ist, dadurch befindet sich darin kaum Luft und es hat weniger bis gar keinen Auftrieb.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/uwfoto_schnorchelbild.JPG"><img class="aligncenter size-full wp-image-918" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/uwfoto_schnorchelbild.JPG" alt="" width="460" height="345" /></a></p>
<p>Wie kommen die Bilder denn raus? Diese Frage l&#228;sst sich nicht eindeutig beantworten. Zum einen hat die Unterwasserfotografie mit ganz eigenen Problemen zu k&#228;mpfen, die auch die Schnorchelkameras nicht ausgleichen k&#246;nnen. Fotografiert man beispielsweise mit Blitz, k&#246;nnen reflektierende Schwebeteilchen im Wasser das Bild unbrauchbar machen. Au&#223;erdem ist die Qualit&#228;t nat&#252;rlich von der Bildaufl&#246;sung und der Empfindlichkeit der Kamera abh&#228;ngig. Am schwersten haben es hier die Einmal-Kleinbildkameras, deren Bilder bei schlechten Lichtverh&#228;ltnissen gerade unter Wasser gerne mal dunkel werden. Dem kann man hier nur mit der Wahl einer Kamera mit ISO-800-Film entgegen wirken. Bei den Schnorchelkameras k&#246;nnen 2 Megapixel Aufl&#246;sung bereits ausreichen (das Bild vor diesem Absatz ist mit dieser Aufl&#246;sung fotografiert), wer seine Bilder aber gerne vergr&#246;&#223;ert an die Wand h&#228;ngen m&#246;chte, sollte eine h&#246;here Aufl&#246;sung w&#228;hlen.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Geschwindigkeit &#8211; wie lange braucht die Kamera, bis sie nach dem Einschalten einsatzklar ist, und wie lang braucht sie, um nach einem Fotografiervorgang f&#252;r das n&#228;chste Bild bereit zu sein? Da gibt es sehr gro&#223;e Unterschiede, da einige Kameras teilweise mehrere Sekunden brauchen, um ein Bild abzuspeichern. Hat die Kamera verschiedene Unterwasser-Modi, zum Beispiel f&#252;r bewegte Motive? Gerade beim Schnorcheln ist es schwierig, die Kamera bei einer l&#228;ngeren Verschlusszeit ruhig zu halten, so dass das Bild nicht verwackelt. Im Modus f&#252;r bewegte Motive ist die Verschlusszeit in der Regel k&#252;rzer.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2010/11/uwfoto_schnorcheltest.MPG" target="_blank">Kurzer Test der Filmfunktion &#8211; hier klicken zum Ansehen</a></p>
<p>Wem die Filmfunktion wichtig ist, der sollte auch hier auf die Qualit&#228;t achten. Kameras mit niedriger Aufl&#246;sung liefern leider nur sehr bescheidene Ergebnisse, wenn man Pech hat, sogar ohne Ton.</p>
<p>F&#252;r wen sind dann die wasserdichten Kameras geeignet? Am ehesten f&#252;r Sportler und Menschen, die die Kamera im Urlaub bei den verschiedenen Aktivit&#228;ten dabei haben wollen. Sie sind gut als speziell gesch&#252;tzte &#8220;Landkameras&#8221; zu verwenden, da ihr Geh&#228;use nicht gr&#246;&#223;er ist, als bei anderen Kompaktkameras. Ihren gro&#223;en Vorteil spielen sie nat&#252;rlich am, auf und im Wasser aus, allerdings muss man beim Kauf genau wissen, was man mit der Kamera vorhat und die maximale Tiefe entsprechend w&#228;hlen. W&#228;hrend f&#252;r allgemeine Wassersportarten wie etwa Segeln die Kamera bis 1,5 m Tiefe ausreicht, sollten Kameras f&#252;r Schnorchler mindestens 5 m aushalten k&#246;nnen. &#8220;Urlaubstaucher&#8221; sollten eine Kamera mit 15 m Maximaltiefe w&#228;hlen, aber beim Kauf auch sehr genau abw&#228;gen, ob es nicht sinniger w&#228;re, ein Geh&#228;use f&#252;r die eigene Digitalkamera zu kaufen. 15 m sch&#246;n und gut, aber damit ist das Ende der Fahnenstange wirklich erreicht. Sollte man irgendwann weitermachen und tiefer gehen wollen (zum Beispiel, weil man einen neuen Kurs gemacht hat), ist eine neue Kamera bzw. ein Geh&#228;use f&#252;r die eigene Kamera f&#228;llig.</p>
<p>Der Name &#8220;Schnorchelkamera&#8221; f&#252;r diese Art Kameras ist daher nicht zuf&#228;llig gew&#228;hlt. Wassersportler und Schnorchler finden bei den wasserdichten Kameras sicher etwas, das ihren Anspr&#252;chen gen&#252;gt. Taucher geraten hierbei allerdings schnell an eine Grenze.</p>
<p>Hier noch eine kleine Auflistung verschiedener wasserdichter Kameras, allerdings ohne Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit. Die Auflistung sieht folgenderma&#223;en aus: &#8220;Name der Kamera / maximale Wassertiefe / Aufl&#246;sung in Megapixel&#8221;. Werte laut Herstellerangaben (sofern zu ermitteln), ohne Gew&#228;hr! Die einzelnen Kameras k&#246;nnen Sie sich unten bei AMAZON.de ansehen und auch bestellen.</p>
<ul>
<li> Fujifilm Quicksnap  Marine 800 Film / 10 m / keine (Kleinbild-Film)</li>
<li>Kodak Sport wasserdichte Einwegkamera ISO 800 / 15 m / keine (Kleinbild-Film)</li>
<li>Digitale Unterwasserkamera Mayhem Precision / 3 m / 2 MP</li>
<li>AgfaPhoto DC-600 UW Ocean Digitalkamera / 10 m / 6 MP</li>
<li>Rollei X-8 Sports / 10 m / 8 MP</li>
<li>Fujifilm FinePix Z33WP / 3 m / 10 MP</li>
<li>Olympus Mju-550WP Digitalkamera / 3 m / 10 MP</li>
<li>Easypix W508 Starfish Unterwasserkamera* / 15 m / 5 MP</li>
</ul>
<p>* = bei dieser Kamera handelt es sich genau genommen nicht um eine Unterwasserkamera, sondern um ein Komplettset, die Kamera wird mit einem wasserdichten Spezialgeh&#228;use verkauft.</p>
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 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p><p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Unterwasserfotografie%3A+Schnorchelkameras+http://bit.ly/aBSJUI+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/tt-twitter-micro4-de.png" alt="Post to Twitter" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Erfahrungen: Noch mehr Freiwassertauchg&#228;nge</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 07:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Blei]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Open Water Diver]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
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		<category><![CDATA[Schluchsee]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser erster Tauchgang "ohne Aufpasser" hatte uns (mal  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser erster Tauchgang &#8220;ohne Aufpasser&#8221; hatte uns (mal wieder) eins vor Augen gef&#252;hrt: Aller Anfang ist schwer. Immerhin hatten wir schon gesehen, dass wir als Team zumindest in so weit gut zusammen arbeiteten, dass wir uns in grenzwertigen Situationen an das hielten, was abgemacht war und kein Risiko eingingen, wo es nicht zu verantworten war.</p>
<p>F&#252;r den zweiten Tauchgang hatten wir uns dann eine andere Route ausgesucht. Nachdem wir beim ersten unser Ziel glorreich verfehlt hatten, wollten wir eine Stufe zur&#252;ckgehen: Wir wollten einmal quer durch die Bucht bei Seebrugg navigieren. Respektive, das Navigieren sollte Annettes Aufgabe werden. Ich hatte ja noch keinen Kompass. Die Rolle des Chefnavigators &#252;bernahm sie mit gro&#223;er Ernsthaftigkeit und bei diesem Tauchgang lieferte sie gleich zwei Punktlandungen: einmal quer durch die Bucht zur anderen Seite und wieder zur&#252;ck zum Einstieg! Genau wie geplant.  Meine Bewunderung hatte sie damit &#8211; und meinen Neid. Ich wollte auch so toll navigieren*. Nun, dass ich keinen Kompass hatte, habe ich schon erw&#228;hnt, und den von Annette konnte ich nicht nehmen, da sie eine Konsole hat, wo Finimeter, Tauchcomputer und Kompass fest zusammengebaut sind. Ich wollte mir eigentlich dann ein Angebot f&#252;r eine solche Konsole machen lassen, aber &#8211; um hier mal vorzugreifen &#8211; daraus wurde nichts.</p>
<p>*Annette: <em>ich err&#246;te gleich vor Scham! Und das kommt selten bei mir vor! Das kann ja nur ironisch gemeint sein. Ich trau dir nicht&#8230;aber war auch nicht n&#246;tig. Vor lauter Neid wolltest du mir ja erschwerte Bedingungen verschaffen und hast einfach das Licht ausgeknipst. (Flat Flute Adventure Dive No 1: Navigieren in der Dunkelheit!) Sie erinnern sich an die Bilder vom Schluchsee? Thema Nachttauchgang am Tag? Dann k&#246;nnen Sie sich vorstellen, dass Kompasslesen ohne Licht nicht so einfach ist. Ich habe die Situation auf  meine Art gel&#246;st. Eine schallende Ohrfeige sp&#228;ter leuchtete die Funzel wieder <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>HE, normalerweise haut man das Ger&#228;t, das nicht mehr funktioniert, und nicht den, der es tr&#228;gt! So weit ist es gekommen, ich bin der Funzeltr&#228;ger f&#252;r Madame und darf mich auch noch schlagen lassen. Nicht genug damit, dass die Lampe selber einiges Gewicht hatte. Mein armes Handgelenk!</p>
<p>Eine Woche sp&#228;ter war unser n&#228;chster Tauchtag, und wieder musste Annette den Chefnavigator machen. Das Wetter war diesmal wesentlich schlechter und wir erfanden spontan den &#8220;Flat Flute Diver Adventure Dive No. 2: Tauchen im Regen&#8221;. Ich vermute mal, dass sich Annette nach dem Erfolg der Woche zuvor keine Bl&#246;&#223;e geben wollte und war noch konzentrierter, als wir wieder quer durch die Bucht tauchten. Nun ist es so: Auf der Strecke quer durch die Bucht liegt die &#220;bungsplattform der &#246;rtlichen Tauchschule. Diese tauchte pl&#246;tzlich vor uns auf. Ich sah sie rechtzeitig und wich aus, doch Annette war so auf den Kompass konzentriert, dass es zu folgender Situation kam, die auf Video festgehalten ist:</p>
<p><object width="445" height="364"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DAjvmTHfWlg&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/DAjvmTHfWlg&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="445" height="364"></embed></object></p>
<p><em>So. Dieses Mal genau nach der Nadel schwimmen&#8230;ich werde sie keine Sekunde aus den Augen lassen, damit sie keine Chance hat, sich heimlich in einem schwachen Moment zu verstellen um mich in die Irre zu f&#252;hren&#8230;</em></p>
<p>In letzter Sekunde konnte ich Annette warnen, bevor sie mit dem Kopf genau an die Stahlumrandung der Plattform gerumpelt w&#228;re.</p>
<p><em>W&#228;re ein kurzer Tauchgang geworden. Das jedenfalls steht fest. H&#228;tte sicher eine nette Platzwunde gegeben. Quatratisch in Form des Metalltr&#228;gers. &#8220;Wo hast du die Platzwunde her?&#8221; &#8211; &#8220;Vom Tauchen!&#8221; &#8211; &#8220;Ja klaaaaar&#8230;.&#8221; . Eigentlich m&#252;sste ich dir dankbar sein. Aber mir kommt so spontan eine Frage: Mu&#223;t du eigentlich jeden Schei&#223; filmen? Seltsamerweise bekomme ich immer die Patzer nachher auf Video vorgef&#252;hrt, ich glaube, das besprechen wir nochmal unter 4 Augen Freundchen&#8230;</em></p>
<p>F&#252;rher gab&#8217;s mal so Fernsehsendungen, die haben Geld f&#252;r solche Szenen gezahlt&#8230; &#8220;Pleiten, Pech und Pannen&#8221; und so&#8230; man kann ja nie wissen, wenn die wieder Konjunktur haben, dann werde ich reich&#8230; &#228;h&#8230; ich meine, WIR werden reich.</p>
<p>Davon abgesehen war es aber wieder eine Punktlandung <em>(logisch!).</em> Im str&#246;menden Regen tauchten wir auf der anderen Seite der Bucht auf. Wir besprachen den Weg, dann visierte Annette den Ausstieg an und wir machten uns auf den R&#252;ckweg. Auf dem Weg kamen wir an einem Fisch vorbei, der sich an einem Torfballen versteckt hatte und machten einen Halt f&#252;r Fotos.</p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/geduldiger_fisch.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-656" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/geduldiger_fisch.jpg" alt="Ein geduldiger Schluchsee-Fisch" width="460" height="345" /></a></p>
<p>Dabei fiel mir etwas unangenehm auf: So richtig konnte ich die Position nicht halten. Den Fisch st&#246;rte es zum Gl&#252;ck nicht, aber ich hatte nun definitiv das Gef&#252;hl, mit der eigenen Flasche viel zu schwer zu sein.</p>
<p><em>&#8220;Fischus Geduldicus&#8221;. So war die genaue, lateinische Bezeichnung. Diese spezielle Sorte eignet sich definitiv nicht f&#252;r Seebebenwarnungen, denn sie sind durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Noch nicht mal durch dich! </em></p>
<p>Tarieren in Perfektion sah anders aus. Und dann noch die schwere Lampe dazu, die ich f&#252;r Madame tragen durfte. Doch angespornt von dem Erfolg des &#8220;Quer-durch-die-Bucht-Tauchens&#8221; versuchten wir beim Wiederholungstauchgang nun noch einmal das versunkene Boot zu finden. Um es kurz zu machen &#8211; nein, wir haben es wieder nicht gefunden.</p>
<p><em>Aber die Galerie! Die haben wir gefunden. Auf der Basis fragte man taktvollerweise schon gar nicht mehr nach, ob wir &#8220;DAS BOOT&#8221; gefunden h&#228;tten. &#8220;DAS BOOT&#8221; kann mich langsam mal am&#8230;</em></p>
<p>&#8230;am Seegrund liegen bleiben, wolltest Du wohl sagen, oder? Nun, unsere weiteren Pl&#228;ne standen zu dem Zeitpunkt schon ziemlich fest: Als n&#228;chstes kam der &#8220;Enriched Air Diver&#8221; dran, da wir vorhatten, beim n&#228;chsten Aufenthalt in &#196;gypten, eine ziemliche Anzahl von Tauchg&#228;ngen zu machen und wollten die Stickstoffbelastung etwas reduzieren. Unser Tauchlehrer hatte uns schon beim Pooltauchgang vom OWD zu einer Tauchtour in einen Ort mit Namen &#8220;<a title="Tauchgebiete: Horka in Sachsen" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/10/15/tauchgebiete-tauchsee-horka-crostwitz-lkr-goerlitz-sachsen/" target="_blank">Horka</a>&#8221; eingeladen. Im Rahmen dieser Tour w&#252;rden wir nun den neuen Kurs machen. F&#252;r unseren &#196;gypten-Urlaub stand der &#8220;Advanced Open Water Diver&#8221; fest.</p>
<p><em>Red doch nicht so geschwollen daher! Von wegen, &#8220;wir wollten die Stickstoffbelastung in Grenzen halten&#8230;.*fl&#246;t!&#8221;. Du warst doch nur scharf auf ein K&#228;rtchen von PADI! Damit du, wenn du nach deinem Brevet gefragt wirst, gleich mal ne Palette Karten rausholen kannst&#8230;&#8221;Welches m&#246;chten Sie denn sehen&#8230;?&#8221;</em></p>
<p>Na und? In Amerika brauchst Du ja schlie&#223;lich auch mehr als eine Kreditkarte, und&#8230; he, Moment, was red ich denn da? Nat&#252;rlich lag mir nur Deine Gesundheit am Herzen. Ich rette Dich vor Kopfplatzwunden, bin ein Licht in der Dunkelheit und sorge mich um Deine Stickstoffbelastung &#8211; und wie dankst Du mir das? GAR NICHT! So, b&#228;h!</p>
<p>Au&#223;erdem ist das mit den K&#228;rtchen ganz nett, je mehr Gold im Logbuch ist, desto&#8230;</p>
<p><em>Ich bin ger&#252;hrt, dass Du Dich so sehr um mich sorgst&#8230; mmmhhhhhppppffwuahaha&#8230;.  Nein ehrlich&#8230; buahah&#8230; STOP jetzt. Ich werde ausnahmsweise mal einen Pluspunkt f&#252;r dich in mein &#8220;schwarzes Buch&#8221; notieren&#8230;</em></p>
<p>&#196;HM! Zur&#252;ck zu den wichtigen Dingen: Den n&#228;chsten Tauchgang machten wir wieder mit meinem Kollegen, um uns der als OWD erlaubten Tiefe von 18 Metern etwas mehr zu n&#228;hern. Danach gingen wir getrennt auf Tauchgang &#8211; Annette verbrachte mit einer Freundin einen Kurzurlaub in &#196;gypten und nutzte diesen f&#252;r einen Ausflug.</p>
<p><em>Ja! Ich bin dir entkommen! Und es war trotzdem sch&#246;n. So! Mein Buddy beim ersten Tauchgang hie&#223; Kamel, und der Buddy beim zweiten Tauchgang stellte sich an wie ein Kamel! Wie du siehst, hab ich dich gar nicht vermisst! <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Ach so?? Pah, ich hab Dich noch mehr nicht vermisst als Du mich, ich ging n&#228;mlich wieder an den Schluchsee und machte diesmal einen Tauchgang mit Babsi, Majkis Frau. Das ehrgeizige Ziel war, diesmal endlich das versunkene Boot zu finden. Okay&#8230; es war Babsis Ziel, ich hatte ja noch immer keinen Kompass (<span style="text-decoration: line-through;">Himmelherrgottnochmal! </span>Zensiert!). Aber was soll ich sagen? Wir fanden die Galerie &#8211; und das Boot!</p>
<p><em>War ja klar! Aber &#8220;DAS BOOT&#8221; ist ja l&#228;cherlich gegen &#8220;<a title="Rotes Meer: Wrack der Giannis D" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/10/08/shaab-abu-nuhas-wrack-der-giannis-d-rotes-meer-aegypten/" target="_blank">DAS BOOT</a>&#8220;, was ICH in &#196;gypten betaucht habe&#8230;.*angeb <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Wie sie sich aufplustert&#8230; zu Deiner gef&#228;lligen Information, &#8220;DAS BOOT&#8221; hab <a title="Das Wrack der Giannis D - Thorstens Version" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/07/03/scuba-diver-der-erste-tauchgang-das-wrack-der-ghiannis-d-thorstens-version/" target="_blank">ich auch schon mal betaucht</a>, wie Du Dich vielleicht erinnerst. Aber nur vielleicht.</p>
<p><em>Vielleicht erinnerst DU dich, dass ich zu dem Zeitpunkt <a title="Wrack der Giannis D - Annettes Version" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/07/03/scuba-diver-der-erste-tauchgang-das-wrack-der-ghiannis-d-annettes-version/" target="_blank">andere Sorgen hatte</a> als darauf zu achten, ob du bei dem BOOT dabei warst oder nicht&#8230;</em></p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/schluchsee_boot_gefunden.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-657" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/10/schluchsee_boot_gefunden.jpg" alt="Das ber&#252;hmte &quot;Schluchsee-Boot&quot;." width="460" height="345" /></a></p>
<p>(Das Foto ist leider nicht sehr gut geworden.) <em>(Wen wunderts? Du bist Hobbyjournalist nicht Fotograf.)</em></p>
<p>Auf dem R&#252;ckweg kamen wir wieder an der Galerie vorbei, tauchten ein St&#252;ck weiter und&#8230; kamen wieder an der Galerie vorbei&#8230; h&#228;? Wann bitte sind wir denn die Schleife geschwommen? Visuelle Navigation kann man hier wirklich vergessen. Na ja, macht nichts, dank meiner gro&#223;en Flasche reichte mir die Luft und schlie&#223;lich kamen wir auch beim Ausstieg wieder an &#8211; nach einem Tauchgang von 61 Minuten. Ich hatte bei diesem Tauchgang das Trimmblei weg gelassen und lag wesentlich besser im Wasser. Aber noch nicht so ganz gut.</p>
<p><em>Ich w&#252;rde mal spontan sagen, dass du die Situation wieder mal typisch m&#228;nnlich v&#246;llig missverstanden hast. Babsi hat sich nicht vernavigiert. Sie war lediglich dein ewiges Gejammer leid. &#8220;Ich find noch nicht mal die Galerie&#8230;&#8221; Daraufhin ist sie in einer Endlosschleife um die Galerie getaucht. &#8220;Da ist sie, siehste, DA!&#8221;</em></p>
<p>Das hast Du jetzt typisch weiblich v&#246;llig missverstanden. Ich hab ja nichts von &#8220;vernavigiert&#8221; gesagt. Ich war nur &#252;berrascht, weil mir meine Orientierung wohl auch einen Streich gespielt hatte. Doch damit sollte nun Schluss sein! Denn es stand Horka an. In der Zwischenzeit hatte ich Kontakt zu einer ehemaligen Taucherin gefunden, die Teile ihrer Ausr&#252;stung verkaufte &#8211; darunter eine Schreibtafel und &#8211; ein <strong>Kompass</strong>! Na endlich!</p>
<p><em>DU hast einen Kompass&#8230;wenn&#8217;s hilft&#8230;da bin ich ja mal gespannt&#8230; <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Ja-ha, das hab ich wohl! Muss ich navigieren &#8211; soll ich?</p>
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		<title>Der erste Freiwassertauchgang zu zweit</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 07:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Open Water Diver]]></category>
		<category><![CDATA[Pressluftflaschen]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte zweier Neulinge auf Exkursion

Einmal  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Die Geschichte zweier Neulinge auf Exkursion</em></strong></p>
<p>Einmal ist der gro&#223;e Tag gekommen. Als Scubadiver waren wir es gewohnt, nicht ohne Guide tauchen zu gehen. Jetzt waren wir Open Water Diver &#8211; und somit offiziell berechtigt, ohne Tauchlehrer oder Guide auf die Unterwasserwelt losgelassen zu werden.</p>
<p>Da wir die letzte Zeit fast ausschliesslich am Schluchsee getaucht hatten, beschlossen wir, unsere ersten gemeinsamen Erfahrungen auch dort zu sammeln. Im vorderen Bereich des Sees waren wir mehrfach gewesen und trauten uns das auch zu. Und so fassten wir das kommende Wochenende nach dem OWD-Abschluss auch gleich ins Auge.</p>
<p>Zuvor jedoch &#8211; ganz nach der lieben Gewohnheit, stattete dieses Mal Thorsten alleine einem Tauchgesch&#228;ft in Singen einen Besuch ab. Denn was ein richtiger Taucher ist &#8211; der braucht auch seine eigene Flasche. Eigentlich h&#228;tte ich gerne eine 10l-Flasche gehabt, und Thorsten eine 12l-Flasche, der Besitzer des Ladens riet ihm aber zu einer 15l-Flasche und mir zu einer 12l-Flasche. Nun gut. Einen Tag vor unserem gro&#223;en Abenteuer holte Thorsten die Flaschen ab.</p>
<p><em>Thorsten: Preislich machte das nicht so viel aus und irgendwie musste ich ja dem Effekt entgegenwirken, st&#228;ndig wesentlich weniger am Ende des Tauchgangs in der Flasche zu haben. Der Verk&#228;ufer berichtete mir von &#228;hnlichen Erfahrungen mit seiner Freundin, die nach ihm mit dem Tauchen angefangen hatte, zun&#228;chst mehr Luft brauchte als er, ihn mittlerweile aber gnadenlos &#252;berholt hat. Da haben M&#228;nner den Frauen eindeutig einen Nachteil.</em></p>
<p>Auf dem Weg zum Schluchsee am n&#228;chsten Tag kamen uns aber dann Bedenken. Ob das wirklich so eine gute Idee war, v&#246;llig alleine gleich loszuziehen? Zwar wu&#223;ten wir, dass wir uns unter Wasser aufeinander verlassen konnten, aber trotzdem ein komisches Gef&#252;hl. Wir lie&#223;en es auf uns zukommen. Die letztendliche Entscheidung wollten wir vor Ort treffen.</p>
<p>Kaum angekommen wurden wir freundlich wie zwei alte Bekannte begr&#252;&#223;t. Und wir fingen an, uns zu richten. Da kam Michael vorbei, und bot uns an, mit uns tauchen zu gehen. Mittlerweile waren wir uns aber einig geworden, dass wir es doch alleine versuchen wollten. Einmal hin &#8211; und wieder zur&#252;ck, ganz nach der Vorlage von Bilbo Beutlin aus &#8220;Herr der Ringe&#8221;. Doch ganz so einfach war das freilich nicht.</p>
<p><em>Uns war nat&#252;rlich klar, dass wir nicht mit dem Schlachtruf &#8220;Hurra, wir d&#252;rfen!&#8221; ins Wasser h&#252;pfen und als erstes gleich mal auf die nach unserem Brevet erlaubte H&#246;chsttiefe von 18 Meter gehen. Andererseits wollten wir aber auch Erfahrung sammeln, wie wir uns verhalten ohne &#8220;Aufpasser&#8221;. Der eingeschr&#228;nkte Tauchgang in Gebiet, das wir schon kannten, schien uns da genau richtig.</em></p>
<p>Zuerst einmal waren wir ziemlich erschrocken, als wir unsere Flaschen &#8220;schulterten&#8221;. Die waren n&#228;mlich ungew&#246;hnlich schwer. Und zwar gleich so schwer, dass der arme Thorsten schon au&#223;er Atem geriet, bis er &#252;berhaupt im Wasser war. Was nicht zuletzt an der zus&#228;tzlichen Ausr&#252;stung lag, die wir mitschleppen mussten. Kamera, Lampe&#8230; und so weiter.</p>
<p><em>Ich hatte das Gef&#252;hl, wenn ich noch was an mein Jacket h&#228;nge, fall ich um. Nicht weil ich kollabiert w&#228;re, sondern einfach, weil mich das Gewicht zu Boden gezogen h&#228;tte. Und was das betrifft, da kommen wir gleich noch dazu.</em></p>
<p>Ja, sah nett aus. Die &#196;hnlichkeit mit Gollum aus &#8220;Herr der Ringe&#8221; war un&#252;bersehbar&#8230; <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Zzzz&#8230; mein Schatzzzzzzz&#8230; aber das passt wenigstens zu Bilbo Beutlin.</em></p>
<p>Gerade wollten wir losziehen, da riet man uns, doch entlang des Ufers zur Galerie und dem Boot zu tauchen. Dort waren wir einmal gewesen, beim ersten Tauchgang. Es durchkreuzte zwar unsere Pl&#228;ne, aber wir stimmten zu. Wir meldeten uns ab und zogen los.</p>
<p>Drau&#223;en erwartete uns die n&#228;chste &#220;berraschung. Bisher kannten wir den Schluchsee immer nur von der Schlecht-Wetter-Seite her, doch an diesem Tag war strahlender Sonnenschein. Dementsprechend war eine Menge auf der Wasseroberfl&#228;che los, Schwimmer, Surfer, Tretboote, irgendwo fuhr auch noch eine F&#228;hre herum&#8230; erschwerte Bedingungen also, denn das machte es uns fast unm&#246;glich, mal eben so einfach aufzutauchen.</p>
<p>Wir besprachen die Route, ich peilte den Ausstieg an, und los gings. Das Abtauchen klappte gut, wir sollten mit der rechten Schulter zur B&#246;schung zeigend einfach geradeaus tauchen. An sich nicht schwer. Leider jedoch stie&#223; ich bei jedem Flossenschlag mit den Flossen an die Steinmauer, so zeigte ich Thorsten an, er solle ein St&#252;ckchen weiter links schwimmen. Und schon&#8230; dank der hervorragenden Sicht, hatten wir die B&#246;schung aus den Augen verloren. Wir tauchten ein Weilchen geradeaus, jedoch war nirgendwo die Galerie, geschweige denn das Boot zu sehen. Nach 15 Minuten gab ich Thorsten das Zeichen zum Auftauchen, denn ich war mir nicht mehr sicher, wo genau wir eigentlich hingeraten waren.</p>
<p><em>Das nennt sich auch &#8220;Aufzugtauchen&#8221;. Rauf&#8230;</em></p>
<p>Es stellt sich heraus, dass wir zwar in die richtige Richtung getaucht waren, uns aber zu weit vom Ufer entfernt hatten. Anf&#228;ngerpech. Da ich mich in der Richtung nicht besonders wohl f&#252;hlte, schlug ich vor, wieder zum Ausstieg zur&#252;ckzutauchen und doch unseren urspr&#252;nglichen Plan &#8211; hin, und wieder zur&#252;ck &#8211; umzusetzen. Ich tauchte ab und schwamm nach meinem Kompass.</p>
<p><em>&#8230;runter&#8230;</em></p>
<p>Keine 10 Minuten sp&#228;ter musste ich mit Entsetzen feststellen, dass wir &#252;ber eine Bodenwelle tauchten und pl&#246;tzlich war unter mir alles schwarz. Sogar die Schwebeteichen fehlten. Der Schreck durchfuhr meine Knochen. Hier waren wir aber mal ganz sicher falsch. Die Schw&#228;rze unter mir zeigte mir an, dass es hier verdammt tief sein musste. Ich dachte kurz nach und entschied mich dann, sofort aufzutauchen. Eine etwas unangenehme Situation, denn ich wu&#223;te ja nicht, wo wir waren. Die F&#228;hre kam mir in den Sinn. Wenn wir stark vom Kurs abgewichen waren, dann k&#246;nnten wir in ihren Kurs kommen.</p>
<p><em>&#8230;und wieder rauf&#8230; </em>(ach, halt doch jetzt mal die&#8230;. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p><em>Es kam noch was hinzu: wir kamen selbst immer tiefer. Nun waren wir zwar mit Tiefen um die 12 Meter schon vertraut, aber das wurde auch mir zu unheimlich. Wenn Sie die <a title="Tauchplatzbeschreibung: Schluchsee" href="http://www.flatflutedivers.de/2009/09/03/tauchgebiete-fuer-fortgeschrittene-und-anfaenger-schluchsee-schwarzwald/" target="_blank">Beschreibung vom Schluchsee</a> aufmerksam gelesen haben, werden Sie &#252;ber die Passage gestolpert sein, dass jeder Tauchgang ab 12 Meter Tiefe unabh&#228;ngig von der Tageszeit wie ein Nachttauchgang ist. Und wir waren gerade dabei, diese Grenze zu durchsto&#223;en. Zwar hatte ich eine Lampe, aber wir beide hatten keine Erfahrung mit solchen Tauchg&#228;ngen. Als Annette andeutete, dass wir auftauchen sollten, widersprach ich nicht. Keine Experimente! So tauchten wir extrem vorsichtig der Oberfl&#228;che entgegen. Das ganze wurde auch auf Video festgehalten und stellte sich so dar:</em></p>
<p><object width="445" height="364"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/oOYPWFlZ4b8&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/oOYPWFlZ4b8&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="445" height="364"></embed></object></p>
<p>Wir tauchten auf. Und tats&#228;chlich. Wir waren schon ziemlich weit in der Seemitte angekommen. Was war denn nur mit dem verflixten Kompass los? Der wechselte seine Richtung aber auch wie ein F&#228;hnchen im Wind. Thorsten verkniff sich taktvollerweise einen Kommentar, vermutlich merkte er, dass es mir langsam peinlich war, so einen Mist zusammen zu navigieren. Andererseits&#8230;. wer keinen Kompass hat, der darf ja gar nix sagen, also schweige an dieser Stelle! Oder hattest du etwa heimlich etwas magnetisches in deiner Tasche, um mich zu verarschen, h&#228;?</p>
<p><em>Ich hatte an dem Morgen ein stark eisenhaltiges Fr&#252;hst&#252;ck aus Vollkornprodukten und H&#252;lsenfr&#252;chten, daran wird es wohl gelegen haben. Ich war h&#246;chstgradig anziehend an dem Tag. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Wir versuchten es ein drittes Mal. Wir tauchten ab, und &#8230; oh Wunder, wir trafen punktgenau den Ausstieg. Der Kompass hatte anscheinend ein Einsehen mit mir. Oder Thorsten hatte den Magneten verloren.</p>
<p><em>&#8230;und wieder runter&#8230;</em></p>
<p><em>Nein, die H&#252;lsenfr&#252;chte hatten ihre Wirkung getan und der magnetische Effekt verabschiedete sich in einer Flatulenz. Oder hast Du wirklich geglaubt, mein Jacket hat an DER Stelle ein Ablassventil?</em></p>
<p>W-wie? Was? WAAAAS?? Jetzt versteh ich endlich, warum die Fische in unserer N&#228;he alle b&#228;uchlings nach oben getrieben sind&#8230; Sag mal, geht&#8217;s eigentlich noch? Rei&#223; dich doch bitte ein BISSCHEN zusammen&#8230; oder geh&#246;rt das zur Ausbildung des &#8220;Unterwassernaturalisten&#8221; dazu? &#8220;Hom&#246;opathischer Aufstieg&#8221; mit biologisch abbaubaren Gasen?</p>
<p><em>&#8220;Wenn sie schwer im Magen liegen, steh ich auf und lass einen fliegen&#8230;&#8221;, das wusste schon <a title="Wikipedia: Otto Waalkes" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Waalkes" target="_blank">Otto</a> zu berichten. Und dass man manchmal den Notablass bet&#228;tigen muss, haben wir schon in der ersten Stunde im Pool gelernt. </em></p>
<p>Wo issn der B&#228;ndel zum Ziehen f&#252;r den speziellen Ablass? Kenn ich noch gar nich&#8230;. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Also, das geht jetzt etwas zu&#8230; &#228;h&#8230; das diskutieren wir privat weiter! Sagen wir, so gegen 8 Uhr am Abend, bei einem Candlelight-Dinner? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich koch auch&#8230; vielleicht was mit Erbsen*&#8230;</em></p>
<p>*Nur unter der Bedingung, dass du dann auch die komplette Tauchausr&#252;stung tr&#228;gst&#8230; und ich ne kr&#228;ftige Erk&#228;ltung mit Beeintr&#228;chtigung des Geruchsinns hab&#8230;</p>
<p>Am Ausstieg trafen wir dann zwei liebe Bekannte, den Majki mit der Babsi! Babsi hatte mich offenbar schon an den Flossen erkannt. Wir hielten ein nettes Schw&#228;tzchen, dann stiegen wir aus. Um mehrere Erfahrungen reicher. Erstens: Mein Kompass kann mich nicht leiden, oder aber ich kann einfach nicht navigieren und zweitens: Unsere Flaschen sind einfach zu schwer f&#252;r uns. Nicht unbedingt wegen der Schlepperei an Land, nein, wir durften auf diesem &#8220;technisch anspruchsvollen&#8221; Tauchgang auch noch feststellen, dass wir fast Schneisen in den Grund schlugen. Wir konnten kaum tarieren und mussten Unmengen von Luft in unsere Jackets lassen, um &#252;berhaupt tauchen zu k&#246;nnen. Aber, es dauerte noch einige Zeit, bis wir dahinter kamen, wo das Problem lag&#8230; und wie wir Abhilfe geschafft haben.</p>
<p><em>Ich h&#228;tte noch ein paar von den H&#252;lsenfr&#252;chten mitnehmen sollen, wir h&#228;tten sie in unsere Schneisen eins&#228;en k&#246;nnen. Unterwasserfarming hat Zukunft. Wir sind unserer Zeit einfach voraus&#8230; Mich pers&#246;nlich beschlich so ein Verdacht mit dem Gewicht der Ausr&#252;stung. Mir tat schon das Handgelenk weh vom Lampe halten.</em></p>
<p>Ich werde das n&#228;chste Mal auf dein zus&#228;tzliches Ablassventil achten! Die H&#252;lsenfr&#252;chte machen mir langam Sorgen? Bist du etwa ein Erbsenfetischist?</p>
<p><em>So w&#252;rde ich das nun auch wieder nicht bezeichnen. Ich mag sie nur am liebsten roh, direkt aus der Schote. Hat es nicht im Lehrbuch gehei&#223;en, Taucher sollen auf gesunde Ern&#228;hrung achten? Du wei&#223;t doch, ich befolge solche Sachen immer brav und lerne stets flei&#223;ig.</em></p>
<p>Wieder in der Basis wurden wir schon fast f&#252;r tot erkl&#228;rt, weil wir selbstverst&#228;ndlich verga&#223;en, uns wieder anzumelden. Nachdem wir uns schriftlich wieder angemeldet hatten und somit wieder den Lebensberechtigungsschein besa&#223;en wurden wir von allen Seiten gefragt, wie unser erster Tauchgang so alleine denn war. Leider wu&#223;te aber auch jeder, dass wir eigentlich die Galerie h&#228;tten besuchen sollen, und so drucksten wir herum, um schlie&#223;lich zuzugeben, dass wir offenbar zu bl&#246;d waren, sie zu finden. In der Tat waren einige erstaunt, dass wir noch nicht mal die Galerie gefunden hatten, denn die sei doch quasi nicht zu verfehlen! Ach Leute, wenn ihr w&#252;&#223;tet was man alles so verfehlen kann&#8230; nicht findet, verschweigt&#8230; aber dazu dann das n&#228;chste Mal!</p>
<p><em>&#196;h&#8230; &#228;h&#8230; wir haben uns gar nicht verirrt, selbstverst&#228;ndlich war das alles Absicht. Ich wei&#223; zwar nicht, was wir in der Seemitte wollten, aber es hatte bestimmt einen guten Grund, fallera! Na ja, okay, hilft ja nichts, es abzustreiten, aller Anfang ist schwer. Und ich war in der gl&#252;cklichen Lage, die Ausrede zu haben, dass ich ja die Rolle des Navigators nicht &#252;bernehmen kann, weil ich keinen Kompass habe. Insofern war das f&#252;r mich alles voll locker und easy! Fallera!</em></p>
<p>Du wirst wohl auch kaum mehr die Gelegenheit haben, zu navigieren, jetzt wo ich von deinem zus&#228;tzlichen Ablassventil wei&#223;. Dazu m&#252;sste ich n&#228;mlich etwas hinter dir schwimmen&#8230;vergiss es! Da bekommt doch der PADI-Kurs &#8220;Bubblemaker&#8221; gleich einen neuen Sinn!<br />
<em>Pah, das wirst Du schon noch sehen! Auf jeden Fall wussten wir eins: Jetzt NICHT aufgeben.</em></p>
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		<title>Kleines Geschenk f&#252;r Annette: Herbert G&#246;rgens und seine neue Tauchausr&#252;stung</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 22:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[ABC]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Stufe]]></category>
		<category><![CDATA[Oktopus]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute mal ein kleines Geschenk f&#252;r Annette von mir. Vi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal ein kleines Geschenk f&#252;r Annette von mir. Vielleicht erinnern sich ein paar der Anwesenden noch an die SAT1-Wochenshow mit Ingolf L&#252;ck und Bastian Pastewka (unter anderem!). Ein fester Bestandteil der Reihe war ein Sketch, in dem ein Reporter (Bastian Pastewka) den Fr&#252;hrentner, Vordenker und Vision&#228;r Herbert G&#246;rgens (Ingolf L&#252;ck) interviewt, was regelm&#228;&#223;ig im Chaos endete. Annette hat mir mal erz&#228;hlt, dass das immer ihre Lieblingsnummer gewesen sei, deswegen heute nur f&#252;r sie ein kleiner, spezieller Sketch &#252;ber das Tauchen&#8230;</p>
<p>&#8220;Hallo! Ich befinde mich hier im Wohnzimmer von Herrn Herbert G&#246;rgens&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Jau, hallo Tach auch! Von mir aus hier! An die Ger&#228;te zu Hause! Und an meinen Nachbarn Hein! Und anne Ilse von Spaamarkt, die mir immer so sch&#246;n lecker Fisch zur&#252;cklegen tut&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja, also Herr G&#246;rgens hat ein neues Hobby angefangen&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Jau! Das hab ich wohl!&#8221;</p>
<p>&#8220;&#8230;n&#228;mlich das Tauchen. Nun ist so eine Ausr&#252;stung ein ganz sch&#246;ner Batzen Geld, bis man mal alles beisammen hat, aber Herr G&#246;rgens hat da eine g&#252;nstige Alternative gefunden. Er hat sich seine Ausr&#252;stung n&#228;mlich selbst gebaut.&#8221;</p>
<p>&#8220;Jau! Und umweltfreundlich ist es auch! Weil da hab ich ganz viele Teile recy&#8230; risai&#8230; resi&#8230; wiederverwendet, ja-haa, das hab ich wohl!&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja, w&#252;rden Sie uns dann bitte Ihre selbstgebaute Ausr&#252;stung mal zeigen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja, &#228;h&#8230; muss ich holen. Soll ich?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja, nun bitte!&#8221;</p>
<p>&#8220;Aaalso, hier ist das erste Teil meiner selbstgebauten Tauchausr&#252;stung!&#8221;</p>
<p>&#8220;Herr G&#246;rgens, was soll das denn? Das&#8230; das ist ja eine abges&#228;gte Leiter mit nur einer Sprosse! Was wollen Sie denn damit beim Tauchen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Na, das ist meine 1-A <em>Erste Stufe</em>! Aaaber ich hab noch was&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Herr G&#246;rgens&#8230;. was ist denn das? Das&#8230; ist ja eine Schachtel mit frittierten Tintenfischringen! Ist das f&#252;r den Hunger beim Tauchen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Neee, das is mein <em>Oktopus</em>! Und dann hab ich noch das da&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Herr G&#246;rgens, jetzt reicht es! Das da, das ist nur irgendso &#8216;ne bl&#246;de Sonnenbrille, bei der Sie CDs auf die Gl&#228;ser geklebt haben. Was soll das denn?&#8221;</p>
<p>&#8220;Na, das sind nicht nur irgendwelche CDs, das sind CDs von DJ Taucher, das is n&#228;mlich &#8216;ne <em>Taucher</em>-Brille! Komm ich jetz im Ferseh&#8217;n?&#8221;</p>
<p>&#8220;NEIN! Zur&#252;ck zu den Flat Flute Divers!&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber wieso denn nicht&#8230;?&#8221;</p>
<p><strong>Alles Gute zum Geburtstag, Annette!</strong></p>
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		<title>Intermezzo: Freiwassertauchversuch, die Erste! Und bitte&#8230;</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/08/15/intermezzo-freiwassertauchversuch-die-erste-und-bitte/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 07:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Blei]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwassertauchgang]]></category>
		<category><![CDATA[Neopren]]></category>
		<category><![CDATA[Scuba Diver]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem wir also im "DIVER'S" gewesen waren, hatten wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir also im &#8220;DIVER&#8217;S&#8221; gewesen waren, hatten wir den Entschluss gefasst, es doch mal in Deutschland mit dem Freiwasser zu probieren. Ich wandte mich an meinen Kollegen, der einen Baggersee heraussuchte. Das l&#228;utete die &#8220;Hab-Ihr?&#8221;-Phase unserer Tauchkarriere ein. Vor jedem Freiwassertauchgang wurden wir n&#228;mlich gefragt &#8220;Habt Ihr&#8230;?&#8221;, und zwar nach Ausr&#252;stungsgegenst&#228;nden, die wir eben nicht hatten. Blei zum Beispiel. Oder wie bei diesem Tauchgang sehr deutlich notwendig war, Kopfhauben. Es war Anfang Juni, trotzdem hatte der See in gewissen Tiefen gerade mal 12 ° C. Ich hatte keine Kopfhaube. Annette h&#228;tte eine gehabt, hatte diese aber nicht dabei. Selbst schuld.</p>
<p><em>Annette: Jahaa! Ich h&#228;tte eine gehabt! Aber was ein richtiger Flatflutediver ist, der taucht auch bei geringen Temperaturen OHNE Haube! Man macht seinem Namen schlie&#223;lich alle Ehre! Zudem bist du ja nur neidisch, weil ICH eine Haube hatte und DU nicht! Aber ich habe mir die Haube auch schwer erarbeitet! Das war mein Lohn! Schlie&#223;lich hab ich mich beim Kauf des Neoprenanzuges um ein Haar im Schaufenster umgezogen, da musste die Haube schon drin sein! </em></p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/08/baggersee_pflanzen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-396" title="Baggersee-Pflanzen" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/08/baggersee_pflanzen-300x225.jpg" alt="Baggersee-Pflanzen" width="210" height="158" /></a>Diesen Tauchgang sollten wir sozusagen &#8220;online&#8221; machen, oder um diesen Kalauer noch weiter auszuwalzen: &#8220;on lein&#8221;. Wir wurden n&#228;mlich mit einer Buddy-Leine am Tauchlehrer gesichert, <em>(*wuff! Um nicht zu sagen, ANGELEINT!) </em>weil dies unser erster Tauchgang in einem See war. Tats&#228;chlich war das eine gute Idee, denn sich hier zurecht zu finden, war etwas v&#246;llig anderes als das, was wir bisher kannten. Die Sicht war eingeschr&#228;nkt, au&#223;erdem war der See extrem bewachsen mit Pflanzen, die einem bei Kontakt den Neoprenanzug versauten (was hab ich geschrubbt hinterher!).</p>
<p><em>Nun ja&#8230; ich war etwas irritiert durch die Leine. Erstmal kam ich mir vor wie ein Hund, dann hatte ich ein &#8220;kleines&#8221; Problem. Man reichte mir kein intrigan&#8230;integriertes Blei, sondern einen BLEIGURT! Kaum im Wasser vollf&#252;hrte ich eine neue Tauchvariante, auch &#8220;Deegrol&#8221; genannt (niederl&#228;ndisch f&#252;r &#8220;Teigrolle&#8221;). Ich drehte mich wie ein H&#228;hnchen am Spie&#223; im Wasser, und ich konnte kaum dagegen ankommen. Wie sich herausstellte, drehte sich dieser bl&#246;de Gurt um mich und ich mich gerade mit dem Blei mit! Erschwerend kommt meine etwas &#8220;chaotische&#8221; Tauchweise hinzu&#8230;ich neige dazu, begeistert von einem Tauchort zum n&#228;chsten zu hetzen und vergesse dabei gerne, dass ich eine LEINE habe. Oder dass es vielleicht au&#223;er mir noch andere Taucher geben k&#246;nnte. Oder da&#223; wir mal urspr&#252;nglich eine &#8220;Formation&#8221; hatten. Du rechts, TL in der Mitte, ich links. Kam aber vor, dass ich mal rechts von dir war. Ups. Wie konnte das denn passieren?  Dementsprechend mussten wir uns ab und zu entwirren. <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  </em></p>
<div id="attachment_397" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/08/deegroll-manoever.jpg"><img class="size-full wp-image-397" title="&quot;Deegroll-Man&#246;ver&quot;" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/08/deegroll-manoever.jpg" alt="&quot;Deegroll-Man&#246;ver&quot;" width="460" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Deegroll-Man&#246;ver&quot;</p></div>
<p>Mehr als zur Orientierung konnte dieser Tauchgang leider nicht dienen, denn nach etwa 20 Minuten kam etwas hinzu&#8230; wir waren in etwa zehn Metern Tiefe, das Wasser hatte 12 ° C &#8211; und meine Stirnh&#246;hlen meldeten sich. Vielleicht kennt einer aus der geneigten Leserschaft dieses schmerzhafte Gef&#252;hl, wenn man beim Eisessen zu schnell ist und die K&#228;lte hochkriecht und in der Stirn wehtut. Genau das habe ich da empfunden, nur mit dem Unterschied, dass es nicht aufh&#246;rte, solange wie in der Tiefe waren. Wir hatten, das hatte ich deutlich gesp&#252;rt, eine so genannte &#8220;Sprungschicht&#8221; durchquert und die Tatsache, keine Kopfhaube zu haben, r&#228;chte sich nun.</p>
<p><em>Memme! ICH h&#228;tte das durchgestanden&#8230; DU bist gar kein Flatflutediver!</em></p>
<p><em><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/08/thorsten_baggersee.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-399" title="Thorsten im Baggersee" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/08/thorsten_baggersee-300x273.jpg" alt="Thorsten im Baggersee" width="210" height="191" /></a></em>Wo-ohl! Au&#223;erdem war der Tauchgang an der Stelle nur deswegen beendet, weil man uns beim Kurs zwar das Zeichen f&#252;r &#8220;Auftauchen&#8221; (Daumen nach oben) gezeigt hat, aber nicht wie man andeutet, dass man nur &#8220;h&#246;her&#8221; m&#246;chte. Ich wollte nur aus der Sprungschicht raus. Ein paar Meter h&#246;her war es ja schon wieder besser. Aber unser Instructor bestand darauf, aufzutauchen. Und dass wir an der Oberfl&#228;che zur&#252;ckschwimmen sollten, war nicht meine Idee. Man sieht, die T&#252;cken h&#246;rten nicht auf. Beim Rausgehen bin ich im Flachwasser bis zu den Knien im Schlamm versunken, bevor es mich am Ufer noch in den Kies warf. Aber he, ein echter &#8220;Flat Flute Diver&#8221; h&#228;lt sowas aus.</p>
<p><em>&#8230;Momentn&#8230;hab ich da was verpasst? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Nein, ich hab es live miterleben d&#252;rfen und dachte, na klasse. Der erste Tauchgang und Mr Buddy muss gleich ins Geb&#252;sch bei&#223;en. Aber ich war auch nicht besser dran. Ich kam n&#228;mlich gar nicht mehr aus dem Wasser raus&#8230; peinlich peinlich, aber man musste mich aus dem T&#252;mpel ZIEHEN&#8230; aber zumindest hast du mit dem Auftritt bewiesen, dass du ein echter Flatflutediver bist! <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p><a href="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/08/annette_baggersee.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-398" title="Annette im Baggersee" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/uploads/2009/08/annette_baggersee.jpg" alt="Annette im Baggersee" width="460" height="263" /></a></p>
<p>Als wir &#252;ber den Tauchgang sprachen, waren wir uns einig, dass wir das weiterhin versuchen sollten. Leider hatte mein Kollege in n&#228;chster Zeit nicht wirklich Zeit, also kontaktierte ich den Tauchlehrer, den wir in Aufkirchen kennengelernt hatten. Tats&#228;chlich konnte er uns einen Tauchtermin erm&#246;glichen, und zwar am Echinger Weiher. Um nicht ganz so bl&#246;d dazustehen, ging ich vorher in den Tauchladen und besorgte mir eine Kopfhaube. Doch der Tauchlehrer stellte schon die n&#228;chste &#8220;Hab-Ihr?&#8221;-Frage: &#8220;Habt Ihr Handschuhe?&#8221; &#196;h, nein? Okay, die w&#252;rde er uns leihen. Genauso wie das Blei, das wir ja auch nicht hatten. Langsam wurde es nervig. Aber mehr dar&#252;ber gibt es im n&#228;chsten Teil unseres Tauchabenteuers&#8230;</p>
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		<title>Gedanken zur ersten eigenen Ausr&#252;stung &#8211; Der Neoprenanzug</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/08/04/gedanken-zur-ersten-eigenen-ausruestung-der-neoprenanzug/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 07:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Neopren]]></category>
		<category><![CDATA[Cressi]]></category>
		<category><![CDATA[ScubaPro]]></category>

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		<description><![CDATA[Was kann man zu einem Neoprenanzug denn schreiben werde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was kann man zu einem Neoprenanzug denn schreiben werdet Ihr Euch fragen. Entweder er passt oder er passt nicht.</p>
<p>So ist es.</p>
<p>Meine pers&#246;nliche Neopren-Odyssee begann mit der Entscheidung, einen Neoprenanzug zu kaufen. Nicht dass das sofort notwendig gewesen w&#228;re. Aber nachdem ich h&#246;rte, dass der ein oder andere in einen geliehenen Anzug auch schon mal seiner Notdurft freien Lauf l&#228;sst, wollte ich dann doch lieber einen Eigenen. Auch wenn Urin an sich steril ist. Trotzdem ein unangenehmer Gedanke.</p>
<p>Wenn man einen Anzug kaufen will, so sollte man sich vorher &#252;berlegen, in welchen Gew&#228;ssern man den Anzug tragen will. Ist man vorwiegend Urlaubstaucher und taucht in warmen Gew&#228;ssern, so reicht ein 3-5 mm Anzug, je nachdem wie tief man taucht. Hier in den deutschen Gew&#228;ssern kann das schon zu k&#252;hl sein. Die meisten Tauchshopbesitzer empfahlen uns, einen 7 mm Anzug zu kaufen.</p>
<p>Nun ist der Anzug an sich nicht ganz billig, und f&#252;r zwei Anz&#252;ge reichte das Geld erst mal nicht. Da ich aber auch vor hatte, in w&#228;rmeren Gew&#228;ssern zu tauchen und hier 7 mm eindeutig zu warm sind, entschied ich mich doch f&#252;r den 5 mm Anzug. Im Falle des Falles k&#246;nnte man sich auch eine Eisweste dazu kaufen, die man dr&#252;ber zieht. Da ich aber noch nicht &#8220;so tief&#8221; getaucht bin muss ich sagen, reicht mir der 5 mm Anzug vollkommen. Selbst bei 9 Grad Wassertemperatur hab ich nicht gefroren. Allerdings bin ich auch nicht so k&#228;lteempfindlich.</p>
<p>Mein Problem begann damit, dass ich nicht den &#8220;normalen&#8221; Ma&#223;en entspreche. Ich bin einfach zu gro&#223; f&#252;r die Damengr&#246;&#223;en. Das, was ich an Neopren mehr in die L&#228;nge ziehen musste, fehlte mir entweder in der Breite oder der Anzug lie&#223; sich einfach nicht so &#8220;lang&#8221; ziehen. Der Kragen des Anzuges sa&#223; mir entweder auf den Schl&#252;sselbeinen oder ich kriegte die Arme nicht mehr hoch. Ein Tauchshopbesitzer wollte das nicht glauben und steckte mir sogar die Druckluftpistole in den &#196;rmel, um so eventuell noch ein paar Zentimeter herauszukriegen, aber das konnte ja nicht die Endl&#246;sung sein. Man riet mir, bei meinem n&#228;chsten Besuch (irgendwann war ich v&#246;llig fertig von der Durchprobiererei) es mit einem M&#228;nneranzug zu probieren. Ich sei einfach zu gro&#223; f&#252;r die Damengr&#246;&#223;en.</p>
<p>Frustriert durchforstete ich das Internet nach Informationen von Frauen, die vielleicht ein &#228;hnliches Problem hatten wie ich, aber ich fand nichts. Schlie&#223;lich versuchte ich mich, durch die verschiedenen Gr&#246;&#223;enangaben durchzubei&#223;en und m&#246;glicherweise auf eine Firma zu sto&#223;en, die auch Gr&#246;&#223;en f&#252;r mich hatten.</p>
<p>Gleichzeitig hatte ich mich f&#252;r ein Jacket der Firma Cressi entschieden. Da ich eh vor hatte, nach M&#252;nchen zum Indoortauchen zu fahren, wollte ich in einem dortigen Tauchshop einen Abstecher wagen, denn hier bei uns am See vertreibt sonst keiner Cressi. Vorher nahm ich Kontakt zu dem Besitzer auf und schilderte ihm meine W&#252;nsche. Auf seine h&#246;fliche Nachfrage hin, was ich sonst noch brauchen w&#252;rde, sch&#252;ttete ich ihm per eMail mein Herz aus und berichtete ihm, dass ich leider keinen Neoprenanzug finden w&#252;rde. Er empfahl mir den Cressi comfort plus Anzug, und zwar noch nicht mal den Gr&#246;&#223;ten f&#252;r Damen, denn er war der Meinung, dass ich daf&#252;r das Gewicht nicht auf die Waage bringen w&#252;rde. Im selben Satz erw&#228;hnte er allerdings, dass die Italiener immer etwas kleiner schneidern w&#252;rden als der Rest der Welt. Ich lachte innerlich in mich hinein. Wo dachte der Mann denn hin? Hatte ich ihm denn nicht geschrieben, dass ich schon so in keinen Damenanzug passen w&#252;rde und dann wollte er mir einen verkaufen, der KLEINER war?</p>
<p>Und wisst Ihr was? Ich fuhr dorthin - erst mal wegen meinem bestellen Jacket &#8211; und er hatte Recht. Der Anzug ist superbequem, der Rei&#223;verschluss ist auf dem R&#252;cken, so dass man auch ohne fremde Hilfe ein und aussteigen kann. Ich bin noch nie so derartig leicht in einen Anzug &#8220;hineingeglitten&#8221; wie in diesen! Innen ist er spiegelglatt, so dass das l&#228;stige Gezerre und Geziehe entf&#228;llt. Ich habe diesen Anzug angezogen und gekauft. Ich habe nichts anderes mehr probiert.</p>
<p>Fazit: Anprobieren! Der Neopren sollte sitzen wie die zweite Haut. Falten sind zu vermeiden. Welche Firma den Anzug herstellt, ist v&#246;llig unwichtig. Man zieht den Anzug an und sp&#252;rt, dass es der Richtige ist. So ging es Thorsten auch. Er stieg in ein Modell der Firma ScubaPro und hatte ebenfalls das Gef&#252;hl, dass DAS sein Anzug ist. Und f&#252;r die &#8220;l&#228;ngeren&#8221; Damen unter uns, wenn ihr sonst nichts findet, versucht es  mit Cressi&#8230; <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Viel Erfolg</p>
<p>[Werbung]</p>
<p>Neoprenanz&#252;ge von Cressi gibt es auch bei&#8230;</p>
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		<title>Vorank&#252;ndigung: Tauchflaschenf&#252;llung in &#220;berlingen/Bodensee</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 07:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressluftflaschen]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensee]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem der Vorbesitzer der Flaschenf&#252;llanlage im Gewe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Vorbesitzer der Flaschenf&#252;llanlage im Gewerbegebiet &#220;berlingen ausgewandert ist, um seine eigene Tauchbasis in &#196;gypten zu er&#246;ffen, k&#246;nnen wir &#220;berlinger jetzt gl&#252;cklich verk&#252;nden, dass die Anlage &#252;bernommen wurde.</p>
<p>Ab sofort kann man in <strong>&#220;berlingen</strong>, <strong>Abigstrasse 5</strong> bei<strong> Evi&#8217;s Autogas </strong>die Flaschen wieder 24 Stunden am Tag mit Druckluft f&#252;llen lassen. Ab Januar 2010 soll hier auch die F&#252;llung mit Nitrox, Trimix und Argon m&#246;glich sein, sobald diese F&#252;llart in Betrieb genommen wird, werde ich hier informieren.</p>
<p>Die Ans&#228;ssigen k&#246;nnen die F&#252;llstation via Chipkarte nutzen, den Antrag dazu kann man im Internet als PDF-Datei herunterladen. Nach einer kurzen Einweisung an der Station und der Vorlage des entsprechenden Brevets kann`s dann losgehen. Im Moment liegen die Kosten f&#252;r eine 10l Flasche bei 3 Euro, jedoch werden die Preise in n&#228;chster Zeit sinken. Urlaubs &#8211; und Wochenendtaucher k&#246;nnen gegen Barzahlung ihre Flaschen f&#252;llen. Solltet Ihr ausserhalb der Gesch&#228;ftszeit vorbeikommen, dann versucht es mit der &#8220;Notfallnummer&#8221;<strong> 0170-5815182</strong>. Die Besitzer der Anlage wohnen im gleichen Haus und sind gerne bereit -nat&#252;rlich vorausgesetzt sie sind da &#8211; auch nach Gesch&#228;ftsschluss die Flaschen zu f&#252;llen.</p>
<p><em><strong> Gott sei Dank! Die luftleere Zeit ist vorbei <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </strong></em></p>
<p>Leihflaschen sind ebenfalls ab n&#228;chstem Jahr geplant.</p>
<p>Ebenfalls kann hier der T&#220;V f&#252;r die Flaschen abgenommen werden.</p>
<p>&#220;ber den aktuellen Stand der Dinge, Neuigkeiten und Anmeldung f&#252;r die Anlage k&#246;nnt Ihr Euch unter <a title="www.tauchenimbodensee.de" href="http://www.tauchenimbodensee.de" target="_blank">www.tauchenimbodensee.de</a> informieren.</p>
<p>Anfahrt:<br />
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		<title>Gedanken zur ersten eigenen Ausr&#252;stung &#8211; der Lungenautomat</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/07/28/gedanken-zur-ersten-eigenen-ausruestung-der-lungenautomat/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 07:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Stufe]]></category>
		<category><![CDATA[Oktopus]]></category>
		<category><![CDATA[Regulator]]></category>
		<category><![CDATA[Apeks]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle m&#246;chte ich noch einmal darauf hinweis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle m&#246;chte ich noch einmal darauf hinweisen, dass ich blutjunger Anf&#228;nger bin und mir keinesfalls anma&#223;e, &#252;ber Technik zu sprechen oder Empfehlungen zu Lungenautomaten abgebe. Auch hier erz&#228;hle ich lediglich, wie ich zu meinem Automaten gekommen bin.</p>
<p>Der Lungenautomat besteht aus erster Stufe, die den Druck der Flasche auf ungef&#228;hr 10 bar reduziert. Daran montiert ist die zweite Stufe, die ihrerseits den Druck auf die jeweilige Umgebung anpasst. Ebenfalls sollte (zumindest beim Kauf) der Oktopus (Ersatz-Zweitstufe) dabei sein. So hatte ich das gelernt und so etwas wollte ich haben. Nicht zuletzt aus dem Grund, dass ich etwas eigen bin, was Hygiene angeht. St&#228;ndig auf einem Mundst&#252;ck der zweiten Stufe herumzukauen, auf dem schon Hunderte vor mir herum gekaut hatten, bereiteten mir unangenehme Gef&#252;hle.</p>
<p>Auch hier sah ich mich  &#8211; wie beim Kauf meines Jackets &#8211; vielen Angeboten gegen&#252;bergestellt. Und auch die Meinungen diverser Artikel im Internet best&#228;tigten meinen Verdacht: Es war wie beim Jacket. Selbst der bestgelobteste Automat hatte irgendwann mal abgeblasen oder ein Besitzer war aus anderen Gr&#252;nden nicht zufrieden. Mein Tauchbuddy kannte zu diesem Zeitpunkt bereits einen Instructor, und er fragte ihn um seine Meinung. Die Antwort war wenig hilfreich, wenn auch beruhigend: Alle Automaten w&#228;ren tauglich, es g&#228;be keine Automaten, sozusagen keine &#8220;schwarzen Schafe&#8221;, was díe Sicherheit unter Wasser anbetrifft.  Also war das hier wohl wieder eine Frage des pers&#246;nlichen Geschmacks.</p>
<p>Daraufhin brachen wir wieder zu unserem &#8220;Tauchshop-hopping&#8221; auf. In verschiedenen L&#228;den wurden uns die unterschiedlichsten Modell erkl&#228;rt und gezeigt. Doch nur in einem Tauchshop durften wir die Automaten auch ausprobieren. Dazu holte der Besitzer eine Flasche und lie&#223; uns einfach mal atmen. Das war eine wertvolle Erfahrung. Das Luftholen aus den Automaten sollte immer einfach und ohne Widerstand gehen. Das war bei allen Automaten der Fall. Ich pers&#246;nlich aber sp&#252;rte an den Apeks Automaten nochmals einen feinen Unterschied. Ich kann es gar nicht genau in Worte fassen, das Atmen erschien mir &#8220;fl&#252;ssiger&#8221;. Es lief wie geschmiert. Ich merkte mir das. An dem Tag kaufte ich mir keinen Automaten. Ich wollte mir die Anschaffung nochmals durch den Kopf gehen lassen.</p>
<p>Um einfach mal die Auswahl und Angebote zu testen, lie&#223; ich mir verschiedene Kataloge von Internetanbietern schicken. Hier konnte ich mir auch mal ein Bild &#252;ber die unterschiedlichen Preisklassen machen. Schlie&#223;lich stolperte ich &#252;ber ein &#8220;Komplettset&#8221;. Der Firma Apeks. Zu einem &#8211; wie will ich sagen &#8211; Spottpreis. Hastig &#252;berlegte ich. Wie konnte das sein, dass dieses Gesch&#228;ft den Regler f&#252;r fast die H&#228;lfte weniger anbot als die anderen Gesch&#228;fte? Ich brauchte nicht lange zu suchen: Apeks hatte einen nagelneuen Automaten auf den Markt gebracht, und von daher wurden die Vorg&#228;ngermodelle billiger. So war es auch. Im Laufe der n&#228;chsten Wochen stolperte ich immer wieder &#252;ber die billigere Variante.</p>
<p>In mir arbeitete es. Es ist zwar nicht die feine Art, etwas in einem Gesch&#228;ft auszuprobieren, um es dann hinterher im Internet zu bestellen, aber das Angebot war zu verlockend. Schlie&#223;lich &#8220;schlug ich zu&#8221;.</p>
<p>Seitdem tauche ich mit dem <strong>Apeks XTX 200</strong> und dem <strong>Oktopus 40.</strong> Ein sehr angenehmes Ger&#228;t. Und wenn ich den Aussagen der Tauchlehrer trauen darf, die ich seitdem kennen gelernt habe, habe ich ein goldenes H&#228;ndchen gehabt.</p>
<p>&#8230;und hier meine Tips f&#252;r Euch:</p>
<ol>
<li>Ich kann mich nur wiederholen: geht in die Gesch&#228;fte und probiert die Automaten aus! Es gibt vielleicht von der Sicherheit keine gro&#223;en Unterschiede, aber von der Form und vom Gewicht her. Probiert die Mundst&#252;cke aus. Ihr habt nichts von einer zweiten Stufe, die zu schwer ist oder anatomisch nicht pa&#223;t.</li>
<li>Bei der Auswahl sollte man nicht zu sehr aufs Geld schauen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt eben Gl&#252;ck, dass der Automat runtergesetzt war. Ich h&#228;tte mich aber vermutlich trotzdem nicht anders entschieden. Ich h&#228;tte nur noch ein bisschen l&#228;nger sparen m&#252;ssen. Denkt dran: Der Automat da unten ist Eure Lebensversicherung, und das mu&#223; einem das Geld wert sein.</li>
<li>Ihr taucht auch in k&#228;lteren Gew&#228;ssern? Dann achtet unbedingt drauf, dass der Automat &#8220;kaltwassertauglich&#8221; ist. Zwar sch&#252;tzt das aufgedruckete Wort &#8220;kaltwassergeeignet&#8221; nicht vor dem Vereisen, das kann trotzdem passieren, aber zumindest ist das Risiko deutlich geringer.</li>
<li>Achtet darauf, dass Ihr &#252;ber die zweite Stufe spielend leicht atmen k&#246;nnt. Das lernt man bereits in der ersten Tauchstunde, dass das das wichtigste Merkmal eines Automaten ist.</li>
</ol>
<p>Und ganz zum Schlu&#223;: Die einwandfreie Funktion und die Sicherheit des Automaten &#8211; egal von welcher Firma -  ist letzlich auch eine Frage der Pflege und der Wartung. Daf&#252;r sind wir alle selber verantwortlich, nicht die Firma, die den Automaten gebaut hat.  Die Stufen geh&#246;ren nach jedem Tauchgang gesp&#252;lt, mit  einem moderatem Wasserstrahl, kein &#8220;volles Rohr&#8221;. Und die regelm&#228;&#223;ige Wartung versteht sich von selbst!</p>
<p>Viel Erfolg!</p>
<p>[Werbung]</p>
<p>Lungenautomaten von Apeks finden sich auch bei&#8230;</p>
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