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	<title>Flat Flute Divers &#187; Allgemein</title>
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	<description>Das etwas andere Blog über das Tauchen.</description>
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		<title>Gedanken zur ersten eigenen Ausr&#252;stung &#8211; der Lungenautomat</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 07:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Stufe]]></category>
		<category><![CDATA[Oktopus]]></category>
		<category><![CDATA[Regulator]]></category>
		<category><![CDATA[Apeks]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle m&#246;chte ich noch einmal darauf hinweisen, dass ich blutjunger Anf&#228;nger bin und mir keinesfalls anma&#223;e, &#252;ber Technik zu sprechen oder Empfehlungen zu Lungenautomaten abgebe. Auch hier erz&#228;hle ich lediglich, wie ich zu meinem Automaten gekommen bin.

Der Lungenautomat besteht aus erster Stufe, die den Druck der Flasche auf ungef&#228;hr 10 bar reduziert. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle m&#246;chte ich noch einmal darauf hinweisen, dass ich blutjunger Anf&#228;nger bin und mir keinesfalls anma&#223;e, &#252;ber Technik zu sprechen oder Empfehlungen zu Lungenautomaten abgebe. Auch hier erz&#228;hle ich lediglich, wie ich zu meinem Automaten gekommen bin.</p>
<p>Der Lungenautomat besteht aus erster Stufe, die den Druck der Flasche auf ungef&#228;hr 10 bar reduziert. Daran montiert ist die zweite Stufe, die ihrerseits den Druck auf die jeweilige Umgebung anpasst. Ebenfalls sollte (zumindest beim Kauf) der Oktopus (Ersatz-Zweitstufe) dabei sein. So hatte ich das gelernt und so etwas wollte ich haben. Nicht zuletzt aus dem Grund, dass ich etwas eigen bin, was Hygiene angeht. St&#228;ndig auf einem Mundst&#252;ck der zweiten Stufe herumzukauen, auf dem schon Hunderte vor mir herum gekaut hatten, bereiteten mir unangenehme Gef&#252;hle.</p>
<p>Auch hier sah ich mich  &#8211; wie beim Kauf meines Jackets &#8211; vielen Angeboten gegen&#252;bergestellt. Und auch die Meinungen diverser Artikel im Internet best&#228;tigten meinen Verdacht: Es war wie beim Jacket. Selbst der bestgelobteste Automat hatte irgendwann mal abgeblasen oder ein Besitzer war aus anderen Gr&#252;nden nicht zufrieden. Mein Tauchbuddy kannte zu diesem Zeitpunkt bereits einen Instructor, und er fragte ihn um seine Meinung. Die Antwort war wenig hilfreich, wenn auch beruhigend: Alle Automaten w&#228;ren tauglich, es g&#228;be keine Automaten, sozusagen keine &#8220;schwarzen Schafe&#8221;, was díe Sicherheit unter Wasser anbetrifft.  Also war das hier wohl wieder eine Frage des pers&#246;nlichen Geschmacks.</p>
<p>Daraufhin brachen wir wieder zu unserem &#8220;Tauchshop-hopping&#8221; auf. In verschiedenen L&#228;den wurden uns die unterschiedlichsten Modell erkl&#228;rt und gezeigt. Doch nur in einem Tauchshop durften wir die Automaten auch ausprobieren. Dazu holte der Besitzer eine Flasche und lie&#223; uns einfach mal atmen. Das war eine wertvolle Erfahrung. Das Luftholen aus den Automaten sollte immer einfach und ohne Widerstand gehen. Das war bei allen Automaten der Fall. Ich pers&#246;nlich aber sp&#252;rte an den Apeks Automaten nochmals einen feinen Unterschied. Ich kann es gar nicht genau in Worte fassen, das Atmen erschien mir &#8220;fl&#252;ssiger&#8221;. Es lief wie geschmiert. Ich merkte mir das. An dem Tag kaufte ich mir keinen Automaten. Ich wollte mir die Anschaffung nochmals durch den Kopf gehen lassen.</p>
<p>Um einfach mal die Auswahl und Angebote zu testen, lie&#223; ich mir verschiedene Kataloge von Internetanbietern schicken. Hier konnte ich mir auch mal ein Bild &#252;ber die unterschiedlichen Preisklassen machen. Schlie&#223;lich stolperte ich &#252;ber ein &#8220;Komplettset&#8221;. Der Firma Apeks. Zu einem &#8211; wie will ich sagen &#8211; Spottpreis. Hastig &#252;berlegte ich. Wie konnte das sein, dass dieses Gesch&#228;ft den Regler f&#252;r fast die H&#228;lfte weniger anbot als die anderen Gesch&#228;fte? Ich brauchte nicht lange zu suchen: Apeks hatte einen nagelneuen Automaten auf den Markt gebracht, und von daher wurden die Vorg&#228;ngermodelle billiger. So war es auch. Im Laufe der n&#228;chsten Wochen stolperte ich immer wieder &#252;ber die billigere Variante.</p>
<p>In mir arbeitete es. Es ist zwar nicht die feine Art, etwas in einem Gesch&#228;ft auszuprobieren, um es dann hinterher im Internet zu bestellen, aber das Angebot war zu verlockend. Schlie&#223;lich &#8220;schlug ich zu&#8221;.</p>
<p>Seitdem tauche ich mit dem <strong>Apeks XTX 200</strong> und dem <strong>Oktopus 40.</strong> Ein sehr angenehmes Ger&#228;t. Und wenn ich den Aussagen der Tauchlehrer trauen darf, die ich seitdem kennen gelernt habe, habe ich ein goldenes H&#228;ndchen gehabt.</p>
<p>&#8230;und hier meine Tips f&#252;r Euch:</p>
<ol>
<li>Ich kann mich nur wiederholen: geht in die Gesch&#228;fte und probiert die Automaten aus! Es gibt vielleicht von der Sicherheit keine gro&#223;en Unterschiede, aber von der Form und vom Gewicht her. Probiert die Mundst&#252;cke aus. Ihr habt nichts von einer zweiten Stufe, die zu schwer ist oder anatomisch nicht pa&#223;t.</li>
<li>Bei der Auswahl sollte man nicht zu sehr aufs Geld schauen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt eben Gl&#252;ck, dass der Automat runtergesetzt war. Ich h&#228;tte mich aber vermutlich trotzdem nicht anders entschieden. Ich h&#228;tte nur noch ein bisschen l&#228;nger sparen m&#252;ssen. Denkt dran: Der Automat da unten ist Eure Lebensversicherung, und das mu&#223; einem das Geld wert sein.</li>
<li>Ihr taucht auch in k&#228;lteren Gew&#228;ssern? Dann achtet unbedingt drauf, dass der Automat &#8220;kaltwassertauglich&#8221; ist. Zwar sch&#252;tzt das aufgedruckete Wort &#8220;kaltwassergeeignet&#8221; nicht vor dem Vereisen, das kann trotzdem passieren, aber zumindest ist das Risiko deutlich geringer.</li>
<li>Achtet darauf, dass Ihr &#252;ber die zweite Stufe spielend leicht atmen k&#246;nnt. Das lernt man bereits in der ersten Tauchstunde, dass das das wichtigste Merkmal eines Automaten ist.</li>
</ol>
<p>Und ganz zum Schlu&#223;: Die einwandfreie Funktion und die Sicherheit des Automaten &#8211; egal von welcher Firma -  ist letzlich auch eine Frage der Pflege und der Wartung. Daf&#252;r sind wir alle selber verantwortlich, nicht die Firma, die den Automaten gebaut hat.  Die Stufen geh&#246;ren nach jedem Tauchgang gesp&#252;lt, mit  einem moderatem Wasserstrahl, kein &#8220;volles Rohr&#8221;. Und die regelm&#228;&#223;ige Wartung versteht sich von selbst!</p>
<p>Viel Erfolg!</p>
<p>[Werbung]</p>
<p>Lungenautomaten von Apeks finden sich auch bei&#8230;</p>
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<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Gedanken+zur+ersten+eigenen+Ausr%C3%BCstung+%E2%80%93+der+Lungenautomat+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D289+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=289&amp;md5=7fd4ca155e205be7bfa57e8ff7fc55f3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Okinawa Churaumi Aquarium</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/07/27/das-okinawa-churaumi-aquarium/</link>
		<comments>http://www.flatflutedivers.de/2009/07/27/das-okinawa-churaumi-aquarium/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 20:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Reimnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aquarium]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r die Freunde der Unter-Wasser-Welt:

Kuroshio Sea - 2nd largest aquarium tank in the world - (song is Please don't go by Barcelona) from Jon Rawlinson on Vimeo.

Zu diesem Video gibt es eine nette Geschichte, die Stefan Niggemeier hier erz&#228;hlt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r die Freunde der Unter-Wasser-Welt:</p>
<p><object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5606758&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5606758&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/5606758">Kuroshio Sea &#8211; 2nd largest aquarium tank in the world &#8211; (song is Please don&#8217;t go by Barcelona)</a> from <a href="http://vimeo.com/theradblog">Jon Rawlinson</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Zu diesem Video gibt es eine nette Geschichte, die <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/the-age-of-aquarium/" target="_blank">Stefan Niggemeier hier</a> erz&#228;hlt.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Das+Okinawa+Churaumi+Aquarium+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D337+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=337&amp;md5=e13705855e475febc87d0cd03d5e4f72" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gedanken zur ersten eigenen Ausr&#252;stung: Das Jacket</title>
		<link>http://www.flatflutedivers.de/2009/07/22/gedanken-zur-ersten-eigenen-ausruestung-das-jacket/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 07:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Tarierweste]]></category>
		<category><![CDATA[Cressi]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle m&#246;chte ich meine pers&#246;nliche Meinung zum Thema "Jacket" anbringen. Und wie ich letzten Endes die Entscheidung f&#252;r "mein Jacket" getroffen habe.

Hat sich der Tauchanf&#228;nger entschieden, sich eine eigene Tauchausr&#252;stung zuzulegen, wird er erst mal Informationen einholen wollen. Hat er nicht gerade einen erfahrenen Taucher an der Seite, sondern ist v&#246;llig auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle m&#246;chte ich meine pers&#246;nliche Meinung zum Thema &#8220;Jacket&#8221; anbringen. Und wie ich letzten Endes die Entscheidung f&#252;r &#8220;mein Jacket&#8221; getroffen habe.</p>
<p>Hat sich der Tauchanf&#228;nger entschieden, sich eine eigene Tauchausr&#252;stung zuzulegen, wird er erst mal Informationen einholen wollen. Hat er nicht gerade einen erfahrenen Taucher an der Seite, sondern ist v&#246;llig auf sich gestellt, so wie Thorsten und ich, dann wird er versuchen, sich im Internet zu informieren. So jedenfalls haben wir es gemacht.</p>
<p>Doch da ging der &#196;rger erst los. Im Internet sieht man sich einer Masse von Angeboten gegen&#252;bergestellt, von namenhaften Herstellern, und jeder behauptet, seine Jackets w&#228;ren die Besten. Liest man dann in Erfahrungsberichten, ist man hinterher genauso schlau wie vorher. Jedes Jacket, auch wenn es noch so gelobt wurde, hat doch irgendwo einen Besitzer, der nicht damit zufrieden ist. Zu deutsch: Liest man 100 Artikel, dann hat man 100 Meinungen. Und ist im Endeffekt keinen Schritt weiter.</p>
<p>Ich selber bin blutjunger Anf&#228;nger und m&#246;chte hier keine Empfehlungen abgeben, weder zu den einzelnen Jackets noch zu der Technik. Das kann ich nicht. Ich m&#246;chte nur berichten, <em>was</em> mich zu meiner Entscheidung bewogen hat.</p>
<p>Dazu in aller K&#252;rze die Infos, mit denen ein frisch gebackener Taucher vielleicht etwas anfangen kann:</p>
<p><em><strong>1. Das ADV Jacket</strong></em></p>
<p>Das ADV Jacket wird von vielen alten Hasen als &#8220;ideales Anf&#228;ngerjacket&#8221; beschrieben. Ein Allrounder sozusagen. Die Blase des Jackets umfasst fast den ganzen Oberk&#246;rper. An der Oberfl&#228;che soll das Jacket ohnmachtssicher sein. Die meisten Tauchschulen haben diese Form des Jackets in der Ausbildung.</p>
<p><em><strong>2. Das Wing Jacket</strong></em></p>
<p>Das Wing Jacket hat seine Blasen links und rechts neben der Flasche. Im Brustbereich gibt es keine Blasen. Daher wird das Wing Jacket von Tec-Tauchern bevorzugt, die gen&#252;gend Platz f&#252;r eine doppelte Ausr&#252;stung haben m&#252;ssen. Aber auch von Fotografen wird das Jacket genutzt, da es eine stabile Unterwasserlage garantiert und man durch die fehlenden Blasen im vorderen Bereich eine gro&#223;e Bewegungsfreiheit hat. Wenn man ein bisschen st&#246;bert findet man Wing Jackets, die sicherlich f&#252;r den Tec-Taucher hergestellt wurden, aber es gibt auch Wing Jackets im Sporttauchen. Kritikpunkt des Wingjackets ist die nicht sichere Ohnmachtslage. An der Oberfl&#228;che kann es dazu kommen, dass man durch die aufgeblasenen &#8220;Fl&#252;gel&#8221; mit dem Gesicht ins Wasser gedr&#252;ckt wird. Viele Taucher bezeichnen daher das Wing als ungeeignet f&#252;r Anf&#228;nger und bem&#228;ngeln die &#8220;Umgew&#246;hnung&#8221; vom ADV auf ein Wing.</p>
<p><em><strong>3. Das Hybrid Jacket</strong></em></p>
<p>Das Hybrid Jacket ist eine &#8220;Mischung&#8221; aus einem ADV und einem Wing. Es ist also ein kleinvolumiges ADV Jacket mit aufgesetzter Wing Blase. Die Nachteile dieses Jackets ergeben sich aus den Nachteilen des ADV und des Wing Jacket. Wenn auch in abgschw&#228;chter Form. Insgesamt habe ich h&#228;ufig dar&#252;ber gelesen, dass es ein &#8220;Jacket f&#252;r Ambitionierte und Fortgeschrittene&#8221; sei.</p>
<p><em><strong>Und was nehmen wir jetzt?</strong></em></p>
<p>Ich bin folgenderma&#223;en vorgegangen:</p>
<p>Ich habe mich zuerst einmal gefragt, <em>wozu</em> ich das Jacket einsetzen m&#246;chte. Tauchen &#8211; klar. Aber ich war mir auch schon dar&#252;ber im Klaren, dass ich gerne unter Wasser fotografieren m&#246;chte. Also w&#252;rde ich eine <em>stabile Wasserlage</em> unter Wasser bevorzugen. Ich h&#228;tte auch gerne ein Jacket, dass <em>mehr als nur einen Schnellablass </em>hat. Und ich lege Wert darauf, dass an meinem Jacket auch noch ein <em>Fangriemen</em> installiert ist, der meine Flasche zus&#228;tzlich sichert, falls doch mal die Schnalle aufgehen sollte. Und es sollten gen&#252;gend <em>Taschen</em> und <em>D Ringe</em> vorhanden sein.</p>
<p>Soweit war ich schon mal. Jetzt kam die Frage: Wing, ADV, Hybrid?</p>
<p>Was mich pers&#246;nlich am ADV in der Ausbildung gest&#246;rt hat, war die &#8220;Einengung&#8221;, die ich versp&#252;rt hatte. Als Anf&#228;nger neigt man dazu, das Jacket an der Oberfl&#228;che derart aufzublasen, dass die &#220;berdruckventile aufgehen. Schlie&#223;lich hat man Angst, mit dem Gesamtgewicht der Ausr&#252;stung unterzugehen. So ist das aber nicht. Es reicht, wenn man nur ein wenig Luft ins Jacket l&#228;&#223;t. Ich habe diesen Fehler nat&#252;rlich bei meinem ersten Freiwassertauchgang auch gemacht, und von daher wei&#223; ich, wie unangenehm das sein kann, wenn man von dem Jacket fast erdr&#252;ckt wird.  Und wie eingeschr&#228;nkt dann die Bewegung ist. Da ich pers&#246;nlich viel Freiraum in jeder Beziehung brauche, auch unter Wasser, kam f&#252;r mich das ADV nicht in Frage.</p>
<p>Hybrid. H&#246;rt sich doch gut an. Eine gute Zwischenl&#246;sung. Lange hab ich damit gelieb&#228;ugelt. Ok, da w&#228;re wieder das Problem der Blase, die sich auch vorneherum aufbl&#228;st, aber so gravierend wird das nicht sein. Ich konnte mich nicht entscheiden&#8230;denn eigentlich wollte ich das Wing. Das Wing hatte alles, was ich wollte, bis auf die ohnmachtssichere Lage. Ich hatte Bammel, dass ich an der Oberfl&#228;che st&#228;ndig mit der Nase im Wasser h&#228;ngen w&#252;rde. Aber ich musste eine Entscheidung treffen. Bei n&#228;herem Hinsehen fiel mir dann auf, dass <em>jedes</em> Jacket <em>irgendeinen</em> Nachteil hat. Ein perfektes Jacket gibt es nicht. Man muss sich nur entscheiden, mit <em>welchem</em> Nachteil man leben kann.</p>
<p>Und wi&#223;t Ihr, f&#252;r was ich mich letztendlich entschieden habe? Ich tauche mit einem <strong>Wing</strong>. Als Anf&#228;nger. Jawoll!</p>
<p>Und hier die Gr&#252;nde:</p>
<p>1. <strong>Die Bewegungsfreiheit</strong>. Hatte ich ja schon erw&#228;hnt.</p>
<p>2. <strong>Die Umgew&#246;hnung:</strong> Welche Umgew&#246;hnung bitte sch&#246;n? Ich bin Anf&#228;nger! Ich habe zwei Tauchg&#228;nge mit einem ADV gehabt. Da kann man nicht von &#8220;Gew&#246;hnung&#8221; sprechen. Ich muss mich an nichts neu gew&#246;hnen. Das Jacket, das ich kaufe, an das gew&#246;hne ich mich. So einfach ist das.</p>
<p><strong>3. Die Fotgrafiererei: </strong>Die Lage unter Wasser ist einfach spitze!</p>
<p><strong>4. Ohnmachtssichere Lage</strong>: Hier sage ich nur eins: Wenn ich bewusstlos an der Oberfl&#228;che treibe&#8230;<em>wo ist mein Buddy</em>? Zudem kann ich nur sagen: Wenn man das Wing an der Oberfl&#228;che moderat aufbl&#228;st, also nicht derart, dass die &#220;berdruckventile aufgehen, dann bin ich kerzengerade im Wasser. Ohne die Tendenz, mit der Nase im Wasser zu liegen. Ich merke von diesem &#8220;Druck&#8221; nichts! Wirklich nichts!</p>
<p>Das waren meine &#220;berlegungen, die mich geleitet haben. Und wie ich feststellen durfte, war meine Entscheidung goldrichtig. Ich liebe mein Jacket! Damit Ihr das Gleiche sagen k&#246;nnt, gebe ich Euch noch folgendes mit auf den Weg:</p>
<p>1. Geht erst mal unverbindlich in die Tauchgesch&#228;fte und la&#223;t Euch beraten. So haben wir das auch gemacht. Kauft Euer Jacket nicht einfach so im Internet. Man muss es probiert haben. Man muss wissen, ob es pa&#223;t. Ob es sitzt. Am Besten ist es, wenn der Tauchladen die M&#246;glichkeit hat, das Jacket auszuprobieren, zB in einem Tauchturm. Oder &#196;hnlichem. Wir haben sicherlich f&#252;nf Tauchgesch&#228;fte abgeklappert und uns alles von vorne bis hinten erkl&#228;ren lassen. Um &#252;berhaupt mal einen Eindruck zu kriegen. Die Verk&#228;ufer in den L&#228;den sind wirklich nett und hilfsbereit, wir hatten nie den Eindruck, dass uns etwas &#8220;aufgeschwatzt&#8221; werden sollte.</p>
<p>2. Fragt Euch, was ihr sp&#228;ter mal machen wollt. Fotografieren? Tieftauchen? Nicht jeder hat das Geld, sich jedes Jahr ein neues Jacket zu kaufen, weil man seine Anspr&#252;che ge&#228;ndert hat. Wenn es ein Wing wird, bitte auch nicht &#252;bertreiben. Es gibt Wings f&#252;r Sporttaucher. Wenn man die Tec-Wings anguckt, dann werdet ihr schnell merken, dass DAS sicher kein Jacket f&#252;r einen Anf&#228;nger ist. Zudem macht man sich l&#228;cherlich, wenn man mit so einem Wing zu seinem 3. Tauchgang erscheint. Achtet auf Taschen, Schnellabl&#228;sse, D-Ringe und Fangriemen.</p>
<p>Zum Schlu&#223; m&#246;chte ich noch bemerken: Kein Jacket ist &#8220;wirklich schlecht&#8221;. Das Jacket ist nur so schlecht wie derjenige, der damit taucht. Das gilt auch f&#252;r mich.</p>
<p>Ihr wollt wissen, womit ich tauche? <img src='http://www.flatflutedivers.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Ich mache keine Schleichwerbung, aber es ist das &#8220;<em><strong>Cressi Back Jac</strong></em>&#8230;&#8221;</p>
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<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Gedanken+zur+ersten+eigenen+Ausr%C3%BCstung%3A+Das+Jacket+http%3A%2F%2Fflatflutedivers.de%2F%3Fp%3D210+%23FlatFluteDivers" title="Bei Twitter veroeffentlichen"><img class="nothumb" src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.flatflutedivers.de/?flattrss_redirect&amp;id=210&amp;md5=ae017315809da709d73e421c0f25ab72" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.flatflutedivers.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Scuba Diver: Der Pooltauchgang &#8211; Annettes Version</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 07:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Abele</dc:creator>
				<category><![CDATA[ABC]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neopren]]></category>
		<category><![CDATA[Tarierweste]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingstauchgang]]></category>
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		<category><![CDATA[El Gouna]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir standen nun vor der Tauchschule. Fast so, wie bestellt und nicht abgeholt. Unsicher, was nun zu tun sei, blieben wir erst einmal stehen. Schlie&#223;lich kam der Basisleiter vorbei und schickte uns zum Einkleiden.

Ich pers&#246;nlich hatte mich vorher noch nicht einmal theoretisch mit dem Tauchen besch&#228;ftigt, insofern wu&#223;te ich nicht, was mit erwarteten w&#252;rde ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir standen nun vor der Tauchschule. Fast so, wie bestellt und nicht abgeholt. Unsicher, was nun zu tun sei, blieben wir erst einmal stehen. Schlie&#223;lich kam der Basisleiter vorbei und schickte uns zum Einkleiden.</p>
<p>Ich pers&#246;nlich hatte mich vorher noch nicht einmal theoretisch mit dem Tauchen besch&#228;ftigt, insofern wu&#223;te ich nicht, was mit erwarteten w&#252;rde bzw was &#252;berhaupt alles zu einer Ausr&#252;stung geh&#246;rt. Ein junger Mann, der wohl kein deutsch sprach, reichte uns diverse Ausr&#252;stungsgegenst&#228;nde zum Anprobieren. Zuerst den Neoprenanzug. Okay, von dem hatte ich schon mal geh&#246;rt. Dann ein eigenartiges &#8220;Jacket&#8221;, eine Art Nylonweste, ein G&#252;rtel, Flossen, Brille, Schnorchel. Wir probierten und probierten. Gerade, als ich meinen auftriebsgeplagten Hintern dem Eingang entgegenstreckte, um die Flossen anzuziehen, h&#246;rte ich die freundliche Stimme eines Mannes.</p>
<p>&#8220;Hallo, ich bin euer Tauchlehrer! Wie ich sehe, probiert ihr schon eure Ausr&#252;stung an. Wie hei&#223;t ihr denn?&#8221;</p>
<p>Ich fuhr hoch. <em>Ein Mann?</em> Ehrlich gesagt war ich in dem Moment ein klein bisschen entt&#228;uscht. Ich hatte mich so auf die Tauchlehrer<em>in </em>gefreut. Vor der w&#228;re es mir nicht peinlich gewesen, meine Unsicherheiten zuzugeben. Kritisch musterte ich den Mann. Okay, er wirkte sehr sympathisch, jung war er, aber eben nicht diese vertrauenserweckende Schweizerin.</p>
<p>Was soll&#8217;s. Man muss nehmen, was man kriegt. Ich beschloss, erst mal abzuwarten bevor ich mir ein Urteil erlauben w&#252;rde.</p>
<p>Schlie&#223;lich waren wir fertig mit der Einkleiderei. Unsere Sachen wurden in eine Kiste gepackt und auf einen Handwagen verladen. Unser Tauchlehrer (TL) f&#252;hrte uns nach drau&#223;en und setzte uns an einen Tisch. Vor uns landete ein dicker Ordner, darin waren Fragen nach dem <em>mulitpe choice</em> System. 3 Seiten lang. Die sollten wir beantworten. Er m&#252;sse eben noch mit 2 anderen Tauchsch&#252;lern reden, sagte er.  Der eine war ein Mann mittleren Alters, der den Discover Scuba Diver machte, der andere war bereits Scuba Diver und wollte weitermachen. Da sein Kurs aber schon l&#228;nger her war, wollte er mit uns noch einmal mitgehen.</p>
<p>Thorsten und ich warfen uns Blicke zu. &#8220;&#196;hm&#8221;, sagte ich, &#8220;wir haben das Buch gerade mal eine Stunde und in der Zeit haben wir es wirklich nicht geschafft, es zu lesen&#8221; , widersprach ich. &#8220;Ihr habt doch den Film gesehen oder?&#8221;, fragte der TL. &#8220;Ja&#8221;, antworteten wir im Chor, &#8220;aber der war auf englisch&#8221;. Unser TL grinste. &#8220;Na, dann werden wir ja gleich mal feststellen, wir gut euer Englisch ist&#8221;, antwortete er.</p>
<p>Also gut. Wir machten uns an die Arbeit. Und waren erstaunt. Wir hatten doch wirklich viel von dem Film behalten. Bis auf 2-3 Fragen, bei denen wir wirklich raten mussten, klappte es ganz gut.</p>
<p>Unser TL kam zur&#252;ck. Er ging mit uns Frage f&#252;r Frage durch und erkl&#228;rte alles nochmal genau. Schlie&#223;lich hatten wir es geschafft. Endlich durften wir zum Pool. Dort angekommen wollten wir nat&#252;rlich sofort loslegen. Aber&#8230;weit gefehlt. Unser TL fragte uns doch tats&#228;chlich, ob wir schwimmen k&#246;nnten.</p>
<p><em>Wie bitte?</em></p>
<p>Ich hielt das f&#252;r einen Witz. &#8220;Klar&#8221;, sagte ich. &#8220;Ja? Na dann zeigt mal&#8221;, kam von ihm zur&#252;ck.</p>
<p>Auch wenn ich Gefahr laufe, mich zu wiederholen: <em>Wie bitte?</em></p>
<p>&#8220;Das ist doch nicht dein Ernst&#8221;, sagte ich. &#8220;Doch klar, meinte er, &#8221; ihr m&#252;sst jetzt 10 min ohne Unterbrechung schwimmen. Davon muss ich mich &#252;berzeugen. Schlie&#223;lich gibt es hier Leute, die tauchen lernen wollen und bis zu dem Zeitpunkt nur bis zur Brust im Wasser waren.&#8221;</p>
<p>Ich war mir immer noch nicht sicher, ob er nur scherzte. Es war aber kein Scherz. Also gut. Wir gingen in den Pool und fingen an zu schwimmen. 10 min lang. Ohne Unterbrechung!</p>
<p>Nachdem wir die erste H&#252;rde zum Tauchschein mit Bravour genommen hatten, mussten wir uns als n&#228;chstes mit nasser Haut in unsere zweite Haut (Neopren) quetschen. Nun ging es aber endlich richtig los. Wir bekamen das Tauchger&#228;t erkl&#228;rt und mussten &#252;ben, es zusammenzubauen. Jetzt war mir immerhin mal klar, wozu man dieses omin&#246;se &#8220;Jacket&#8221; brauchte. Logischerweise musste man ja irgendwo die Flasche festmachen. Zudem sollte man unter Wasser auch auf verschiedenen H&#246;hen tauchen k&#246;nnen, und auch dazu brauchte man das Jacket, um Luft ein- und auszulassen. Klar. Wenn man es mal von der Seite betrachtet.</p>
<p>Schnapp &#8211; alle Tauchsch&#252;ler hatten ihre Flaschen am Jacket. Alle? Nein! Eine gewisse Sch&#252;lerin k&#228;mpfte mit der Schnalle. Hier m&#246;chte ich eins dazu erkl&#228;ren. Ich bin ein spezielles Pers&#246;nchen, wenn es ums Lernen geht. Ich m&#246;chte bitte NICHT auffallen, am Besten merkt man gar nicht, dass ich dabei bin. Ich m&#246;chte auch bitte NICHT, dass alle auf mich warten m&#252;ssen, und ich die Gruppe aufhalte. Und ich m&#246;chte bitte NICHT beobachtet werden, wenn ich mich dumm anstelle.</p>
<p>Die Schnalle wollte nicht umklappen. Das hei&#223;t, sie wollte schon, nur hatte ich nicht die Fertigkeit, diese widerspenstige Teil einfach umzulegen. Das Jacket rutschte &#252;ber den Boden statt dass sich die Schnalle schlo&#223;. Ungl&#252;cklicherweise merkte ich bereits die Blicke der anderen, was es nicht besser machte. Und unser TL feuerte mich auch noch mit flotten Spr&#252;chen an! Schlie&#223;lich hatte er wohl Mitleid und hielt mir das Jacket fest. Endlich klappte es.</p>
<p>Anziehen durften wir uns aber erst im Wasser. Da das Becken flach war, bef&#252;rchtete unser TL, dass wir mit Blei und Flasche die Kacheln kaputt machen k&#246;nnten, wenn wir so einfach reinspringen. Endlich war die ganze Ausr&#252;stung am Mann/Frau. Es folgte eine kleine Einf&#252;hrung, was wir unter Wasser &#252;ben w&#252;rden. Brille ausblasen, wenn Wasser eingedrungen war, Brille absetzen und ohne Brille eine Minute atmen, Unterwasserzeichen, Lungenautomaten aus dem Mund nehmen und wieder einsetzen, Lungenautomaten &#8220;verlieren und wiederfinden&#8221;, Tarier&#252;bungen, atmen aus dem Automaten des anderen&#8230; da gab es eine Menge zu tun.</p>
<p>Jetzt war es soweit. Der erste Atemzug unter Wasser. Alle waren auf den Grund abgetaucht, da sollten wir uns hinsetzen. Ich blieb noch eine Sekunde l&#228;nger an der Oberfl&#228;che und lie&#223; die Sache auf mich wirken. Hoffentlich klappte alles. Ich konnte zwar stehen und w&#228;re im Notfall gleich oben, aber es war schon ein komisches Gef&#252;hl. Ich l&#228;chelte in mich hinein und tauchte ab. Im Abtauchen nahm ich den ersten Zug. Es ging! Das war ja lustig! Und ich hatte kein Wasser geschluckt! Kaum hatte ich diesen Satz zuende gedacht schluckte ich auch schon meine erste Ladung Wasser. Warum wei&#223; ich nicht. Jedenfalls bekam ich eine Hustenattacke und richtete mich sofort auf. &#220;ber Wasser hustete ich mich erst mal aus. Unser TL erschien an der Oberfl&#228;che. &#8220;Alles klar?&#8221; , fragte er. &#8221; Jaja, schon gut&#8221;, brummte ich. Ich war ver&#228;rgert. War das denn zu glauben?  Wieso musste mir immer so ein Schei&#223; passieren? Alle anderen waren doch problemlos runter gekommen. Ich lie&#223; die Luft aus dem Jacket und tauchte ab. Hoppala. Ungeschickt plumste ich b&#228;uchlings auf den Boden. Alle anderen sa&#223;en bereits. Umst&#228;ndlich rappelte ich mich auf und setzte mich dazu.</p>
<p>Nachdem wir nun endlich alle unseren Platz gefunden hatten begann der Unterricht. Was wir nacheinander taten, wei&#223; ich nicht mehr so genau. Ich wei&#223; nur, dass ich wirklich aufgeregt war. Obwohl ich wu&#223;te, dass ich mit einem Satz aus dem Wasser gewesen w&#228;re war es doch eine &#220;berwindung, seine technischen Hilfsmittel einfach abzulegen. Ich beobachtete die anderen dabei. Da ich immer die 4. in der &#220;bungsreihe war, hatte ich genug Zeit dazu. Ich stellte fest, dass alle die &#220;bungen ruhig und problemlos machten. Auch Thorsten wirkte sehr ruhig und souver&#228;n. So wollte ich das auch machen. Trotzdem merkte ich, wie mir das Adrenalin hochschoss als ich das erste Mal die Brille befluten musste. Aber erstaunlicherweise gelangen mir alle &#220;bungen genauso gut wie den anderen.</p>
<p>Wir &#252;bten lange und gr&#252;ndlich. So langsam bekam man eine Art Sicherheit, die erste Nervosit&#228;t unter Wasser hatte sich gelegt und ich begann, mich an das Medium Wasser zu gew&#246;hnen. Ich atmete einfach ohne dr&#252;ber nachzudenken, dass ich das hier eigentlich nicht k&#246;nnen d&#252;rfte. Auch wenn es etwas ungewohnt ist, durch den Mund zu atmen, mit Taucherbrille kann man nicht durch die Nase atmen. Und so langsam wurde der Mund ganz sch&#246;n trocken.</p>
<p>Schlie&#223;lich begannen die Tarier&#252;bungen. Dazu legten wir uns auf den Bauch, lie&#223;en etwas Luft in das Jacket und mussten so lange ein und ausatmen, bis wir einen 45 Grad Winkel erreichten, die Flossen blieben auf dem Boden. Das bereitete mir deutliche Schwierigkeiten. Ich &#8220;hob&#8221; zwar ab, jedoch bekam ich einen starken Rechtsdrall. St&#228;ndig drohte ich, mich &#252;ber meine rechte Schulter auf den R&#252;cken zu drehen. Mit aller Gewalt versuchte ich, mich in der Lage zu halten, es ging nicht. Ich denke, es lag daran, dass das Jacket nicht eng genug sa&#223; und mir die Flasche nach rechts verrutschte. So einfach war das also doch nicht, diese Tariererei.</p>
<p>Inzwischen wurde es immer dunkler. Ich hatte das Gef&#252;hl f&#252;r die Zeit v&#246;llig verloren. S&#228;mtliche Badeg&#228;ste waren inwzischen weg. Wir &#252;bten noch den kontrollierten Notaufstieg in der Horizontalen, aufsteigen ging nun wegen der fehlenden Tiefe nicht. Jetzt war es so dunkel, dass man seine Hand vor den Augen nicht mehr erkennen konnte. Wir tauchten auf. An der Wasseroberfl&#228;che &#252;bten wir noch das gegenseitige Abschleppen. Das war angenehm. Thorsten zog mich gerade durch den Pool, da blickte ich in den Sternenhimmel. Ich &#252;berlegte. H&#228;tte ich mir das je tr&#228;umen lassen? Dass ich mal tauchen w&#252;rde? Nein. Ich war positiv &#252;berrascht. Gelinde ausgedr&#252;ckt. Ich war eher begeistert.  Gut, die anf&#228;nglichen Patzer&#8230; aber das passierte halt. Daf&#252;r ist man Sch&#252;ler. Und das Atmen unter Wasser gefiel mir. Alles in allem war das ein sehr sch&#246;ner Tag gewesen fand ich. Diese Investition hatte sich gelohnt.</p>
<p>Wir stiegen aus dem Wasser. Augenblicklich fing ich an zu frieren. Die Sonne war weg und ein Wind war aufgekommen. Ich wollte mich so schnell wie m&#246;glich anziehen. Doch jetzt stand ich vor einem neuen Problem. Mittags hatte ich mich in den Neopren zw&#228;ngen m&#252;ssen, jetzt wollte er nicht mehr von mir weg. Was war das denn nun wieder? Stellte ich mich schon wieder bl&#246;d an? Unser TL hatte seinen bereits aus. Ich wand mich auf der Stelle hin und her, es n&#252;tzte nichts, der Anzug blieb da, wo er war. &#196;rgerlich sah ich mich um. Thorsten ging es &#228;hnlich. Dem Neopren-Breakdance nach zu urteilen schien auch er nicht mehr aus seinem Anzug  rauszukommen. Unser TL am&#252;sierte sich erst mal, dann verriet er, dass das kein unbekanntes Problem sei. Er half uns aus der Klamotte. Gott sei dank war dieses l&#228;stige Ding von meiner Haut!</p>
<p>Wir verluden unsere Sachen auf den Handkarren und gingen zur&#252;ck zum Hotelzimmer. Der n&#228;chste Tag war Feuerprobe. Unsere ersten zwei Freiwassertauchg&#228;nge standen bevor. Zuerst gl&#252;cklich &#252;ber den Tag schwatzen Thorsten und ich auf dem &#8220;Heimweg&#8221; &#252;ber das Erlebte, doch dann&#8230; wurden wir nachdenklich. Mehr dazu das n&#228;chste Mal!</p>
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