seaQuest DSV: Vereist in alle Ewigkeit

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Originaltitel: Games

Inhalt


Die seaQuest wird zum Polarkreis beordert. Dort ist der Kriegsverbrecher Rubin Zellar inhaftiert, und das auf ganz besondere Weise: Damit er keinen Schaden mehr anrichten kann, ist er in einer Art kryogenischen Sarg eingefroren. Da es einen Notfall gegeben hat, wird der Sarg zusammen mit dem Wachposten evakuiert. Doch es stellt sich heraus, dass es Zellar gelungen ist, zu entkommen, denn der Wachposten liegt eingefroren im Sarg und Zellar ist auf der seaQuest in Freiheit. Lucas hat mittlerweile Zellars Geschichte herausgefunden: Er hat an Menschen mit Kampfstoffen experimentiert und ist für hunderte von Toten verantwortlich. Doch es ist zu spät, Zellar hat einen Virus an Bord gebracht und erpresst Captain Bridger: Er soll vier Atomraketen auf das UEO-Hauptquartier abfeuern, um so die Situation auf der Erde zu destabilisieren…

Die Handlung

Man merkt zwar immer noch, dass die Serie sich selbst noch finden muss, aber es geht mittlerweile in eine gute Richtung. Das Gefängnis mit dem Eissarg reflektiert den bekannten Disput, ob es gerechtfertigt ist, die Todesstrafe zu verhängen – und wenn nicht, wie man die Gesellschaft vor den besonders gefährlichen Individuen schützen kann.

Realistischer Hintergrund

Kryogenische Gefängnisse sind immer noch Utopie und würden, sollte es sie jemals geben, für ordentlich Diskussionsstoff sorgen: Wäre es nicht so eine Art „Todesstrafe auf Raten“, wenn man jemanden einfriert, bis er eines natürlichen Todes stirbt? Die Figur des Zellar ist nicht so überzeichnet, wie es im ersten Moment vielleicht scheinen mag. Tatsächlich hat uns die Geschichte immer wieder gezeigt, dass es Menschen gibt, für die andere Leben nichts zählen und die zum erreichen eines – meist vermeintlich „höheren“ – Ziels unzählige Tote hinnehmen. Auch die biologische Kriegsführung ist durchaus so weit, dass das Szenario mit dem Virus realistischer ist, als uns lieb sein kann. Gerade die Anschläge mit den Anthrax-verseuchten Briefen haben das gezeigt.

Fortsetzung folgt…

Ein Kommentar

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