seaQuest DSV: Der Anfang, Teil 2

Zweiter Teil des Pilotfilms.

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Inhalt

Die seaQuest hat das Piraten-U-Boot gestellt, doch in dem Moment fallen sämtliche Systeme aus. Das Schiff kann nicht mehr manövrieren und sich auch nicht verteidigen. Nachdem ein Torpedo schwere Schäden angerichtet hat, übernimmt Bridger das Kommando für den wie gelähmt wirkenden Ford und befiehlt, die Balasttanks zu fluten und so in einen 22.000 Fuß tiefen Graben abzutauchen. Das andere U-Boot kann nicht so tief tauchen und muss die Verfolgung abbrechen. Erbost erfährt Bridger, dass Admiral Noyce von dem Piratenboot gewusst und auf sein unerwartetes Auftauchen gehofft hat, um Bridger ins Team der seaQuest zu holen. Doch mitgefangen, mitgehangen: Marilyn Stark plant, die seaQuest aus ihrem Versteck zu locken, indem sie eine Unterwasserfarm angreift. Das junge Computergenie Lucas hat inzwischen herausgefunden, dass der Systemausfall kein Zufall war. Jemand hat einen Virus in den Speicher eingeschleust und Bridger findet auch heraus wer: Stark selbst, die eine ehemalige Schülerin von Nathan ist. Nachdem die Speicherbereiche, in denen der Virus sitzt, umgangen werden, hat das Schiff zumindest einen Teil seiner Funktionsfähigkeit wieder. Da jedoch nur ein Torpedo zur Verfügung steht und eine Zielpeilung nicht möglich ist, greift Bridger auf Darwin zurück. Der Delfin ist trainiert, Gegenstände zu einem Ziel zu bringen. Er befestigt an dem feindlichen Boot eine Sonde, auf deren Signal der Torpedo reagieren kann. Das Delta-4-U-Boot wird schrottreif geschossen, als ein Rettungsteam an Bord kommt, stellt man jedoch fest, dass Stark mit einem Rettungsboot geflohen sein muss. In einem Gespräch mit Lucas legt Bridger am Ende seine Gründe dar, warum er der Marine den Rücken gekehrt hat. Doch er hat seine Meinung geändert, denn das, was die seaQuest tun soll, hat mit der Navy, wie sie er kannte, nicht mehr viel zu tun.

Die Handlung

Bridger bekommt in diesem Teil der Pilotepisode noch mehr Tiefe. Als er beispielsweise zum ersten Mal mit Stark Kontakt bekommt, beginnt er: „Mary, ich bin enttäuscht von Ihnen.“ Wer jedoch denkt, er hält gleich eine Moralpredigt über das verwerfliche Tun von Captain Stark, wird überrascht, als Bridger fortfährt: „Drei Schüsse – und nur zwei Treffer.“ Es wird deutlich, dass Bridger über eine große Menschenkenntnis verfügt und weiß, wie er andere zu nehmen hat. Auch in seinen Gesprächen mit Lucas kommt das zum Tragen. Lucas hingegen erinnert in der Episode noch sehr an Wesley Crusher von „Star Trek – The Next Generation“, ist aber als Scheidungskind angelegt, der in Bridger eine Vaterfigur sucht (und später auch findet).

Realer Hintergrund

Die seaQuest benutzt in dieser Episode eine „Hyperrealitätssonde“, um die Umgebung des Schiffes zu begutachten. Solche Sonden gibt es heute tatsächlich, sie werden allerdings mehr in der Luft als unter Wasser eingesetzt und wir nennen sie „Drohnen“. Und ein anderes Thema beschäftigt uns heute mehr denn je: Computerviren. Früher hieß es, man könne sich die nur über verseuchte Datenträger auf den Computer holen, doch dank des Internets sind die Viren so allgegenwärtig, dass es wohl kaum noch Computer geben dürfte, die nicht über ein Virenschutzprogramm verfügen. Auch der „Rüstungwettlauf“ wird passend beschrieben, dass die Programmierer von Computerviren alles versuchen, damit man den Viren nicht beikommen kann, während die Anti-Viren-Programmierer alles daran setzen, die Viren aufzuhalten.

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