Fortsetzung folgt… und ein paar Gedanken

Eine kurze Zwischenbemerkung, wie es hier weitergeht: Wir werden die chronologische Reihenfolge ein wenig aufbrechen. Bevor wir zur nächstem „Tauchabenteuer“ schreiten, soll das etwas genauer beleuchtet werden, was wir zwischen dem Urlaub in Ägypten und dem ersten Tauchgang in Deutschlang gemacht haben – eine Ausrüstung anschaffen. Eingestreut in solche allgemeinen Artikel geht unsere Geschichte natürlich weiter. Wer die Artikel dieser Geschichte gesammelt ansehen will, der wähle hier am Rand bei den „Kategorien“ unter „Ausbildungsstufe“ den Punkt „Scuba Diver“.

Und bevor es weitergeht, noch ein paar Gedanken. Annette und ich haben uns, wie wir geschrieben haben, im Internet weiter informiert und sind auf diverse Foren und Webseiten gestoßen. Dabei ging es natürlich auch um die unterschiedlichen Ausbildungsarten, es gibt PADI (deren Ausbildung wir gemacht haben), CMAS, SSI, VDTL… und wie sie alle heißen. Wir haben auch die Kritik gelesen, die an manchen Ausbildungssystemen geübt wird, dass manche quasi „jedem“ das Brevet „nachwerfen“. Meine persönliche Erfahrung ist, dass sowas von jedem selbst abhängt. Sicher hätten wir sofort den „Open Water Diver“ machen können. Dann hätten wir uns einfach Flaschen und Ausrüstung schnappen dürfen und in den nächsten See hüpfen. Und ja, unser Tauchlehrer hat mit der Aussage, dass es uns bald nerven würde, immer nach einem Instructor als Begleitung zu schauen, Recht behalten. Natürlich wäre es toll, sich nicht immer nach so jemandem erkundigen zu müssen. Auf der anderen Seite haben wir aber auch festgestellt, dass es so ganz gut ist, weil nämlich immer noch jemand dabei ist, der einen auf Fehler aufmerksam macht und einem hilft, sich sicherer zu fühlen. Hätten wir den OWD gleich gemacht, wären wir deswegen nicht sicherer oder besser gewesen wie als „Scuba Diver“. Denn Sicherheit kann man nur dadurch gewinnen, indem man tauchen geht. Es ist also sehr wichtig, sich selbst nicht zu überschätzen und zu glauben, nur weil man nun einen Schein (bzw. eine Karte) in der Hand hält, die einem bestätigt, diesen oder jenen Ausbildungsstand zu haben, dass man jetzt wirklich tauchen könne. Es ist wie beim Autofahren, irgendwann hat man den Führerschein und darf allein auf die Straße, aber richtig können tut man es noch nicht. Das Einparken klappt noch nicht so routiniert, man würgt den Motor vielleicht auch mal ab… und genauso ist das mit dem Tauchen auch (mit dem Unterschied, dass man hier keinen Motor abwürgen kann, aber das gehört jetzt nicht hierher).

Wir haben uns mit dem Thema ausgiebig befasst und können uns auch soweit selbst einschätzen, dass wir nichts unüberlegtes tun. Auf der anderen Seite haben wir schon viele Pläne geschmiedet und dann über den Haufen geworfen. Und das sollte nicht besser werden. Davon wird aber auch noch berichtet werden…

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.